Verzweigung
Du nimmst den Hörer des Münztelefons ab. Ein Delfin-Emblem lächelt dich mit großen Augen an.
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In das Metall ist etwas eingeritzt, das dir bisher entgangen ist: 'AUF DER SUCHE NACH DEM SCHNELLEN GELD? JETZT FÜR EINEN KREDIT BEWERBEN'. Es folgt eine Telefonnummer.
Warum sollte man sein eigenes Geld ausgeben, wenn man sich das Geld eines anderen leihen kann?
FIKTIVES KAPITAL IST EINES DER GRAUSAMSTEN FOLTERWERKZEUGE DER ENTWICKELTEN WELT.
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Verzweigung 3FIKTIVES KAPITAL IST EINES DER GRAUSAMSTEN FOLTERWERKZEUGE DER ENTWICKELTEN WELT.Verzweigung 16Verzweigung 19Der Hörer rastet wieder ein. Der Renotel-Delphin guckt dich erwartungsvoll an.Verzweigung 24Verzweigung 26Verzweigung 66Verzweigung 75Der Renotel-Delfin guckt dich erwartungsvoll an.Verzweigung 115Verzweigung 122Verzweigung 135Verzweigung 142Verzweigung 239Verzweigung 248Verzweigung 313
Du nimmst einen weiteren Kredit auf.
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'Bienvenidos, geschätzter finanzkräftiger Bürger.'
'Um sich für zusätzliche Mittel zu bewerben, drücken Sie die 1. Um abzulehnen, drücken Sie die 2.'
Du drückst die 1.
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'Das Guthaben wurde Ihrem Konto gutgeschrieben. Das Finanzkräftiger-Bürger-Programm ist Ihr Ticket zu größerer Kaufkraft.'
'Dieser Anruf wird jetzt beendet.' Es ertönt eine kurze Melodie, dann wird es still in der Leitung.
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Du drückst die 2.
'Sie haben abgelehnt. Der finanzkräftige Bürger wünscht Ihnen eine gute Reise. Dieser Anruf wird jetzt beendet.'
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[Du legst auf.]
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Der Hörer rastet wieder ein. Der Renotel-Delphin guckt dich erwartungsvoll an.
Kunden des 'Finanzkräftiger Bürger'-Programms können pro Tag nur einen Kredit aufnehmen. Bitte bewerben Sie sich morgen erneut. Dieser Anruf wird jetzt beendet.' In der Leitung wird es still.
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Du brauchst Geld, um zu Geld zu kommen.
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Du bewirbst dich um einen Kredit.
'Willkommen beim Finanzkräftiger-Bürger-Programm.'
'Um sich auf einen Kurzzeitkredit zu bewerben, drücken Sie die 1. Um herauszufinden, wie Sie als finanzkräftiger Bürger Ihre persönlichen Ziele erreichen können, drücken Sie die 2.'
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Du drückst die 1.
'Felicidades! Ihre Bewerbung wurde akzeptiert. Bitte nutzen Sie die Tastatur, um Ihre Kontonummer einzugeben und Ihre Vorteile als finanzkräftiger Bürger zu genießen. Um zur Auswahl zurückzukehren, drücken Sie die Rautetaste.'
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Du gibst deine eigenen Daten ein.
Du gibst Renos Daten ein.
'Es konnte kein Konto gefunden werden. Bitte wenden Sie sich an einen unserer Finanzberater, um sich unterstützen zu lassen.'
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Du gibst Esztis Daten ein.
Du tippst Kurts Daten ein.
'Dieses Konto kann keine weiteren Dienste in Anspruch nehmen. Bitte wenden Sie sich an einen unserer Finanzberater, um sich unterstützen zu lassen.'
Du drückst die Rautetaste (Zurück.)
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Du drückst die 2.
'Das Finanzkräftiger-Bürger-Programm ist Ihr Ticket zu größerer Kaufkraft und bietet qualifizierten Bewerbern direkten Zugriff auf kurzfristige Liquidität', sagt eine beruhigende Stimme.
Jetzt das Geld, später die Probleme.
'Unsere flexiblen Ratenoptionen passen sich an Ihre Lebensumstände an. Die Optionen verfügen abhängig von Ihrer Kreditwürdigkeit, den Marktbedingungen und dem Ermessen des Kreditgebers über Raten von 0 % bis 600 %.'
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Da ist sie. Eine Gebühr, die Leute in eine Falle locken und die Leben ganzer Familien verschlingen soll.
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Klar, 600 % klingt nach viel, aber das ist es nur, wenn du auch zahlst.
Gratis-Kohle. Ich sehe da keinen Haken.
An dieser Sache muss es einen fürchterlichen Haken geben.
Du stupst die Nase des Delfins an.
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Keine Reaktion, aber die Spannung ist trotzdem spürbar.
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Du schaust dir das Delfin-Emblem an.
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Der verspielte Blick des Delfins bleibt auf dich gerichtet.
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Du schaust etwas anderes an. (Zurück.)
Dein Blick schweift ab. Dem Delfin scheint das überhaupt nichts auszumachen.
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Das Maskottchen von Renotel, der wichtigsten Telefongesellschaft in Portofiro.
Wähle die Nummer des Gefangenen.
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Ein leises Knistern, ohne Bedeutung. Sonst kommt nichts rüber.
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Ein Schuss hallt nach. Ein kalter Spritzer. Zusammen hallen sie endlos nach.
Er ist weg.
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Eine ausgehöhlte Form. Der Umriss eines Mannes.
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Eine Gestalt in der Dunkelheit. Keuchend, rennend …
Muss schon aus der Zelle raus sein, bereit für den Handel.
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Du nimmst Kontakt mit dem Gefangenen auf.
Du rufst Gonzas zweite Frau an.
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Du bist zu arm.
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Du rufst die erste Nummer auf Dr. Gonzas Liste an.
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Vielleicht, wenn du das nötige Geld hast.
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Du rufst die zweite Nummer aus Dr. Gonzas Liste an.
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Du rufst Gonzas Lieferanten an.
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Du rufst jemand anderen an. (Geh zurück.)
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Der Renotel-Delfin guckt dich erwartungsvoll an.
[Du gehst.]
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Du gehst von der Telefonzelle weg.
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Ende dieses Zweigs
Du rufst eine der Nummern auf Gonzas Liste an.
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Du greifst nach dem zerknitterten Blatt.
Du erinnerst dich ohne Probleme an die Zahlen.
Du rufst Bagman an.
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Du hast nicht genug Kohle. Der Delphin sieht enttäuscht aus.
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Du rufst Bagman erneut an.
Du rufst Melita an.
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Es klingelt ein paar Mal, dann bricht es ab.
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Die Origami-Nachricht meinte, du sollst das Münztelefon auf der Westseite der Partygasse benutzen – nicht dieses hier.
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Vielleicht geht sie ran, wenn du sie von Foto 24 aus anrufst – da ist es sicherer.
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„Volkshandelsbüro, Standort Novessa.“
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„Ich habe ein paar Probleme mit dem örtlichen Versorgungsnetz.“ (Du bittest um Hilfe.)
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„Im Moment nichts.“ [Du beendest den Anruf.]
„Bis zum nächsten Mal, Handelsvertreterin.“
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Das Telefon klingelt, während du wartest. Nach einer Weile wird klar, dass niemand drangehen wird.
Du legst auf.
Du legst den Hörer wortlos zurück auf die Gabel.
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Du wählst eine beliebige Nummer.
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Das Telefon klingelt in deinem Ohr und verbindet dich irgendwie mit einem unbekannten Ort.
Kabel verbinden dein Ohr mit unzähligen Möglichkeiten – quer durch Portofiro und noch weiter. Ein Gewirr aus elektrischer Hingabe in seiner Verbundenheit.
Ein Klick, eine Frau in einer Mietwohnung nimmt den klingelnden Hörer ab. Am anderen Ende sagt ein Mann mit tiefer Stimme etwas, das sie dazu bringt, darüber nachzudenken, sich heute Nacht das Leben zu nehmen.
Leider geht keiner ran. Das Klingeln geht weiter, bis es aufhört.
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Niemand nimmt deinen Anruf an. Das Klingeln geht weiter, bis es aufhört.
Du tippst ein paar Zahlen ein, ohne dir dabei irgendwas zu überlegen. Und siehe da, das Telefon fängt sofort an zu klingeln.
Es könnte jeder sein, der abhebt. Ein totaler Fremder, in dessen Leben man eindringt.
Deine Atemgeräusche werden durch den Sender, den du vor deinem Mund hältst, verstärkt.
Ein Klirren. Du hörst Geräusche aus einem anderen Zimmer, ein Ausatmen, dann etwas Nasses, das immer wieder gekaut wird.
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„Wo bist du?“
Ein halbes Grunzen, das nichts verrät.
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Stumm, mit an einen Stuhl gefesselten Gliedmaßen, beide Augen ganz nach innen gedrückt. Verzweifelt schreiben sie mit dem, was von ihrer Zunge übrig ist, das Wort „Hilfe“ an ihren Gaumen.
Plötzlich ist die Leitung tot. Aufgelegt.
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Im Hintergrund hört man das Knarren von Holz, eine alte Tür, die nur noch vom Wind benutzt wird.
Irgendwas sagt dir, dass ihre Zähne vergilbt und von Karies befallen sind.
„Wann waren Sie das letzte Mal beim Zahnarzt?“
Als Antwort kriegst du nur noch mehr Gemurmel.
„Hallo?“
Keine Worte. Die Person am anderen Ende kaut einfach weiter.
„Wer ist da?“
Wenn sie reden kann, entscheidet sie sich, es nicht zu tun.
„Was isst du da?“
Noch ein Mal ausatmen, weiterkauen.
„Willst du nichts dazu sagen?“
Die antworten nicht.
Du legst auf.
Die Leitung ist tot.
Du hast nicht genug Geld.
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Wie sieht's mit den Zahlen außerhalb der Stadt aus?
Es gibt nur eine. Melita, deine Controllerin.
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Deine Rettungsleine, falls du sie mal brauchst.
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Sie würde dir nur sagen, dass du mit der Aero-Tram wieder nach Hause fahren sollst.
Ein direkter Befehl, den du bisher nicht befolgt hast.
Ich gebe nicht auf, nur weil man mir das gesagt hat.
Ob du es willst oder nicht, die Nummer ist deine Rettungsleine, immer da, wenn du sie brauchst.
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Vielleicht hilft sie mir, wenn ich ihr alles erkläre …
Die Nummer ist deine Rettungsleine – immer da, wenn du sie brauchst.
Ich will ihre Stimme wieder hören.
Das geht echt nicht.
Das ist mir egal. Vielleicht muss ich sie einfach anrufen.
Kann ich nicht einfach eine beliebige Nummer wählen?
Das ist sicher möglich, aber es ist nicht klar, was das bringen würde.
Verschwende deine Zeit nicht mit Scherzanrufen, Operantin.
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Alles klar. (Du machst weiter.)
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Du leitest den Anruf um, um den Häftling anzurufen.
Schritt 1. Du nimmst mit deinem Schraubenzieher die Abdeckung vom vorderen Gehäuse ab.
Du entfernst das Gehäuse.
Nachdem du die Schrauben an jeder Ecke des Gehäuses gelöst hast, ziehst du an dem Kunststoffteil, bis es sich widerwillig löst. Darunter kommt eine Mini-Stadt aus Metallstiften und auf einer Platine montierten Schaltkreisen zum Vorschein.
Schritt 2. Du drehst den Knopf rechts, bis du die Intercom-Frequenz findest.
Du drehst den Drehknopf langsam, Klick für Klick.
Knisternde elektronische Wellen schlagen gegen ein anodisches Ufer. Ab und zu unterbricht ein Gesprächsfetzen den Rhythmus, ein Wort nach dem anderen.
Ein Stabwechsel von Geplauder. Unsichtbare Poesie, die über und zwischen den Köpfen der Stadtbewohner schwebt.
Als du den Regler drehst, hörst du ein Wort, das dich spontan innehalten und den Rest des Satzes anhören lässt.
„… in der Dunkelheit, ohne Freunde oder Trost.“ Ein fernes Plätschern, gefolgt von einer dichten Stille.
„Hallo. Kannst du mich hören?“ (Du sprichst in den Hörer.)
Er kann dich noch nicht hören. Bevor das geht, musst du diesen Kanal speichern und ihm eine Nummer geben, damit zukünftige Anrufe reibungslos laufen.
Schritt 3. Du hältst den Hebel mit der Aufschrift „RESERVE” mindestens drei Sekunden lang gedrückt.
Du hältst den Hebel gedrückt.
Du hörst eine Stimme in deinem Ohr: „Verbindung reserviert. Bitte geben Sie eine achtstellige Kontaktnummer ein, die diesem Kanal zugewiesen wird.“
Du musst dir diese Nummer merken. Mach es dir nicht unnötig schwer.
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Du tippst wie wild 1-1-1-1-1-1-1-1 ein.
'Diese Nummer ist schon vergeben', sagt die Stimme. 'Geben Sie bitte eine achtstellige Kontaktnummer ein.'
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An den Klassikern gibt's nichts auszusetzen: 1-2-3-4-5-6-7-8.
Du probierst es mit CASCADE in Zahlenform: 3-1-19-3-1-4-5.
'Nummer angenommen', sagt die Stimme am Telefon. 'Bitte bleiben Sie in der Leitung, bis die Verbindung hergestellt ist.'
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Mein Geburtstag ist echt leicht zu merken.
Ja, das stimmt. Aber mit nur sechs Stellen ist es nicht lang genug.
Du könntest es länger machen, indem du den alten Kalender nimmst. Nach dem neuen Kalender bist du 61 geboren, aber nach dem alten war es 2632.
Du versuchst es: 0-9-0-7-2-6-3-2.
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Ich mag die alten Methoden nicht mehr. Ich brauche andere Optionen.
'Bitte geben Sie eine achtstellige Kontaktnummer ein, die diesem Kanal zugewiesen wird.'
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Na gut, dann nehmen wir was anderes.
Du probierst es mit Schwingungszahlen: 11-22-33-44.
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Das ist er! Das ist der Gefangene.
Ja, du bist jetzt fast fertig. Der letzte Schritt besteht darin, diesen Kanal zu speichern und ihm eine Nummer zu geben, um zukünftige Anrufe zu vereinfachen.
Du drehst so schnell du kannst, nur um zu sehen, was passiert.
Die Luft ist voll von Knack- und Knistergeräuschen von Dutzenden verschiedenen Rundfunkkanälen, die immer wieder ein- und ausgehen.
Klingt wie ein Krieg, der mit der scharfen Seite des Lärms geführt wird.
Die unangenehmen Folgen, wenn man mit Technik rumspielt!
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Du hast keine Ahnung, wie man von einem Münztelefon aus eine Gegensprechanlage anruft. Es ist ja nicht so, dass man eine Nummer wählen kann.
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Gegensprechanlagen funktionieren, indem sie Funkwellen empfangen, die durch die Luft fliegen. Die Frage ist, wie man diese Frequenz durch dieses Münztelefon leiten kann.
Du probierst, den Hörer in die Luft zu halten.
Das macht überhaupt keinen Sinn. Das wird nicht einfach so von selbst klappen. Du musst das nochmal aus einem besseren Blickwinkel angehen.
Ich habe das Gefühl, ich sollte das wissen.
Das ist eine neue drahtlose Technologie. Ganz neues Zeug, was heißt, dass es nur was für Spezialisten ist.
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Apropos, du hast doch schon das Gerät vom Renotel-Techniker, das die Verbindung zum Gefangenen echt vereinfachen sollte. Du solltest lieber dieser Spur nachgehen.
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Apropos, du hast doch schon das Gerät vom Renotel-Techniker, das die Verbindung zum Gefangenen echt…Apropos, es wäre vielleicht keine schlechte Idee, den Techniker von Renotel, mit dem du vorhin gesprochen…Apropos, es wäre vielleicht keine schlechte Idee, mal zu schauen, ob du einen Techniker von Renotel finden…
Apropos, es wäre vielleicht keine schlechte Idee, den Techniker von Renotel, mit dem du vorhin gesprochen hast, um Hilfe zu bitten. Vielleicht weiß er, wie man das machen kann.
Apropos, es wäre vielleicht keine schlechte Idee, mal zu schauen, ob du einen Techniker von Renotel finden kannst. Vielleicht können die dir bei diesem kleinen Problem helfen.
Du schließt den Voskol-Auto-Vermittler an. (Du stellst ihn auf das synchronisierte Signal ein.)
Das Ende des Kabels mit den Steckern passt genau in einen Schlitz unten am Telefon. Es knistert mal richtig und schon ist die Leitung drauf.
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Du schließt den Voskol-Auto-Vermittler an. (Du stellst ihn auf das synchronisierte Signal ein.)
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Du steckst das Kabel vom Gerät nochmal ins Telefon.
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Du probierst es mit dem ersten Signal.
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Du zögerst.
Letztes Mal hat's nicht geklappt. Diesmal wird's auch nicht klappen.
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Das Telefon fängt sofort auf der anderen Seite an zu klingeln.
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„Schnell.“
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Du kennst diese Stimme. Es ist der Typ an der Spitze der Finanzwelt – Mr. Reno selbst.
„Reno?“
„Tun Sie nicht so überrascht – Sie haben mich angerufen. Was willst du?“
„Ich hab mich in Ihr Telefonnetz gehackt.“
„Glückwunsch. Wollen Sie jetzt etwa ein Zertifikat?“ Er spottet.
So eine Anerkennung kommt immer gut an.
Wir wollen es unbedingt! Wir wollen es!
„Erzählen Sie mir alles, was Sie über den Großen Lich wissen.“
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„Tja, ich hab keine Zeit für Spielchen. Tschüss.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
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Leider nicht dein Gefangener.
Verzweigung 277Verzweigung 284Du ziehst das Kabel aus dem Telefon.„Ich werde es weitergeben.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.„… Ich sag's ihm.“ Es war ganz still, dann hat es geklickt und die Verbindung wurde unterbrochen.„Da irrst du dich. Tschüss.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.„Entschuldigung angenommen. Tschüss.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.„So etwas gibt es nicht. Ist das alles? Ich habe viel zu tun.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
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„Ein Zertifikat wäre nett.“
„Fünftausend Sol. Lassen Sie das Geld in einer Aktentasche und stellen Sie es bei Foto 24 ab.“
„Ihre Auto-Verhandler sind echt kompliziert zu bedienen.“
„Wie erwartet. Sie sind noch in Arbeit. Wenn es Ihnen nichts ausmacht …“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
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„Nichts.“ (Du legst auf.)
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Du ziehst das Kabel aus dem Telefon.
„Drängen Sie mich nicht. Für wen halten Sie sich eigentlich?“
„Entschuldigung, falsche Nummer.“
„Typisch.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
„Moment mal, das ist doch nicht das geheime Gefängnis, oder?“
„Wer ist da?“
„Residenz von Herrn Reno.“
Die Stimme kommt dir bekannt vor.
„Herr Reno, dem gehört Renotel?“
„Ja, aber leider ist er gerade nicht da. Soll ich was für ihn hinterlassen?“
„Seine Auto-Verhändler sind echt kompliziert zu bedienen.“
„Ich werde es weitergeben.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
„Ja, sagen Sie ihm, dass ich weiß, dass er mit EMTERR Geschäfte macht.“
„… Ich sag's ihm.“ Es war ganz still, dann hat es geklickt und die Verbindung wurde unterbrochen.
„Nein, keine Nachricht.“ (Verbindung wird getrennt.)
„Warum kommt mir diese Stimme bekannt vor?“
„Da irrst du dich. Tschüss.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
„Entschuldigung, falsche Nummer.“
„Entschuldigung angenommen. Tschüss.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
„Moment mal, das ist doch nicht das geheime Gefängnis, oder?“
„So etwas gibt es nicht. Ist das alles? Ich habe viel zu tun.“ Mit einem Klick wird die Verbindung getrennt.
Du versuchst es mit dem zweiten Signal.
Die Verbindung steht sofort – kein Klingeln, nur ein leises Knistern.
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Ich komm später noch mal drauf zurück. [Du gehst.]
Du ziehst dein Gerät ab und legst es weg.
Verzweigung
Das Ende des Kabels mit den Steckern passt genau in einen Schlitz unten am Telefon.
Wen kann ich anrufen?
Du hast keine Nummer von irgendjemandem in dieser Stadt.
Kenn ich noch andere Telefonnummern?
Du hast noch keine Nummer von jemand anderem in dieser Stadt.
Du gehst.