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Du gehst zur verlassenen Telefonzelle zurück.
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Du gehst zur verlassenen Telefonzelle zurück.Verzweigung 7Verzweigung 48Verzweigung 59Verzweigung 614Verzweigung 623Die nun verlassene Telefonzelle steht halb in einen Betonsockel eingelassen, ihr Gehäuse verwittert und…Die Telefonzelle steht halb in einen Betonsockel eingelassen, ihr Gehäuse verwittert und stumpf.
Sieh dich um.
Du kannst ein vertrauliches Gespräch führen, solange du leise sprichst.
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Schau dir die Telefonzelle an.
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Du verziehst das Gesicht beim Anblick der schrillen Telefonzelle.
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Diese Telefonzelle hat schon einige Jahre auf dem Buckel …
Risse im Hörer, vergilbtes Plastik. Schätzungsweise mindestens ein Jahrzehnt alt.
Ein verblichener Aufkleber springt dir ins Auge – Werbung für die örtliche Fähre. Das Jahr: 82.
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Untersuche das Kabel.
Zu oft gedehnt. Die Spiralen am unteren Ende sind ausgeleiert, doch jemand hat ein Gummiband darumgewickelt.
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Sieh dir die Seitenwand an.
Etwas fällt dir ins Auge. Unter dem Schmutz wölbt sich das Metall, als wäre darunter etwas eingeschlossen.
Eine sanfte Wölbung unter dem Schmutz. Ungewöhnliche Form für Rost.
Kratze an der Schmutzschicht.
Grauer Schmutz blättert ab und dein Nagel stößt an einen Vorsprung. Eine Form erscheint: ein springender Delfin.
Worüber springst du, mein Freund?
Die Gravur ist flach, von jahrelanger Vernachlässigung abgetragen, aber lesbar: 1F7G35-94X12. Eine Seriennummer.
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Das Renotel-Terminal in der Partygasse – wollte es nicht eine Seriennummer?
Jetzt hast du eine.
Mit etwas Glück ruft es die Leitungssignatur ab.
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Eine Renotel-Kennung. Was das Terminal in der Partygasse wohl damit machen würde …
Es gibt nur einen Weg, um das herauszufinden – auf zur Partygasse!
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Eine Renotel-Kennung. Das alte Terminal auf dem Basar – ich frage mich …
Irgendwo muss ich ja anfangen, also warum nicht dort?
Der Wartungsrahmen schien für drahtlose Verbindungen gedacht zu sein, aber einen Blick ist er wert.
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Eine Renotel-Kennung. Kann ich da irgendwas mit anfangen?
Vielleicht. Auf jeden Fall hast du sie jetzt, das ist besser als nichts.
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Du müsstest die Nummer abgleichen. Renotel hat bestimmt irgendwo versteckte Wartungsterminals – halt die Augen offen.
Eine Seriennummer für wen? Für die Telefongesellschaft?
Wisch vorsichtig mit dem Ärmel darüber.
Ölige Schmutzstreifen lösen sich. Langsam erscheint eine Form – rund und freundlich. Ein ins Gehäuse geprägter Delfin.
Genug umgesehen. (Geh zurück.)
Du lockerst deine Haltung und gehst einen Schritt zurück.
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Die Box wurde von den üblichen Flyern und Graffiti befreit. Zurückgeblieben sind nur Kleber- und Filzstiftreste. Der Münzschlitz ist von einer alten, zerbrochenen Sol-Münze verstopft.
Der Schlussstein.
Nimm den Hörer ab.
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„Hallöchen.“
„Hi.“
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„Raus aus der Leitung!“
Ihre Stimme wird durch ein entschlossenes Schweigen ersetzt.
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„Du! Du bist … verbannt! Aus der Leitung verbannt! Denkst du wirklich, du kannst einfach an meinem Haus auftauchen und so tun, als wäre nichts weiter dabei? Verschwinde!“
Du hörst, wie sie den Hörer aufknallt, gefolgt von wütendem Gemurmel in der Nähe. Sie hört nicht zu.
„Ich bin's noch mal.“
„Hallöchen.“
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Verzweigung 64Verzweigung 140Verzweigung 144Verzweigung 161Verzweigung 188Verzweigung 222Verzweigung 233Verzweigung 257Verzweigung 260Verzweigung 265Verzweigung 283Verzweigung 324Verzweigung 334Verzweigung 352Verzweigung 394Verzweigung 478Verzweigung 481Verzweigung 550Verzweigung 560Verzweigung 577Verzweigung 580Verzweigung 602Verzweigung 606Verzweigung 609Verzweigung 620„Ich bin froh, dass du angerufen hast. Es kommt mir vor, als hätte ich auf dich gewartet.“
„Ich bin ein schlechter Mensch. Wirklich schlecht. Ich will dir was gestehen …“
Alternative Formulierung
„Ich hab noch mehr schlimme Dinge zu gestehen …“
„Erzähl mir alles, erzähl mir, wie schlimm du warst.“
Alternative Formulierung
„Ich hör dir zu, Süße. Lass alles raus.“
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„Erzähl mir alles, erzähl mir, wie schlimm du warst.“Verzweigung 71Verzweigung 75Verzweigung 79Verzweigung 83Verzweigung 86Verzweigung 91Verzweigung 94Verzweigung 97Verzweigung 101Verzweigung 104Verzweigung 109Verzweigung 116Verzweigung 119Verzweigung 124Verzweigung 129Verzweigung 132Verzweigung 135
„Ich hab einen Geist erschossen.“
„Die sind eben unheimlich, Süße. Da kann man nichts machen.“
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„Ich hab einem Kind sein Spielzeugschwert abgenommen.“
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„Du …“ Ihre Stimme verändert sich. „Ich hab dir gesagt, das ist seins! Wehe er ist jetzt traurig.“
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„Du …“ sie zögert. „Es war bestimmt so ein nerviges Leuchtschwert, oder? Jetzt kann er nachts niemanden mehr damit behelligen … Das war eine gute Tat.“
„Ich hab meinen Kumpel mit einem Handbohrer getötet.“
„Ich hoffe, er hatte es verdient, Süße.“
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„Ich habe meinen Freund mit einer Handbohrmaschine gewangt.“
„Ich hab in der Gasse einen Besoffenen getreten.“
„Selbst schuld, wenn er dir im Weg war, Süße.“
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„Ich hab einem lokalen Fernsehstar eine geistige Massenvernichtungswaffe gegeben.“
„Du bist eine geistige Massenvernichtungswaffe; du stiftest Chaos in Portofiro. Meine Rebellin.“
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„Ich hab einen lokalen Fernsehstar getötet.“
„Das warst du?“
Sie keucht und stöhnt verführerisch in den Hörer.
„Und jetzt bist du auf der Flucht, eine Mörderin auf freiem Fuß. Das ist so heiß, Süße. Ich wette, du hast die Waffe noch.“
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„Ich hab meinen Freund gezwungen, eine traumatische Erinnerung noch mal zu durchleben.“
„So was kann befreiend sein, Schätzchen. Man muss seine Traumata aufarbeiten. So ähnlich wie das, was wir hier gerade tun …“
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„Ich hab einen Briefkasten zerstört.“
„Du hast den Briefkasten fertiggemacht, ooh böses Mädchen, du brutale Briefkasten-Killerin.“
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„Ich hab Menschenhandel mit einem Popstar betrieben.“
„Klar hast du das. Und bestimmt haben sie dir massig Geld dafür gegeben. Ich wette, du schwimmst gerade darin, was? All das schmutzige Blutgeld macht mich so heiß …“
Wir haben's nicht fürs Geld getan, sondern für einen seltsamen alten Mann, den keiner von uns kannte.
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„Ich hab meinen Vorgesetzten missachtet.“
„Hehe, ich finde das gar nicht so schlimm. Es sei denn, du willst, dass es das ist. In dem Fall … du bist eine echte Sünderin, Süße.“
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„Ich hab einem alten Mann ins Gesicht geschossen.“
„Oh, wie gefährlich. Ich wette, er hatte es verdient. War er ein böser Mann? Ein richtig böser alter Mann?“
„Er war ein Techno-Faschist.“
„Ganz recht, Süße, bring diese Faschos für deine Herzogin ums Eck. Braves Mädchen.“
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„Das eine Auge, das er noch hatte, hat direkt durch mich durch gesehen.“
„Ich … ja, das kann ich mir vorstellen.“ Ein kurzes Zögern. „Denk nicht mehr an dieses furchtbare Auge.“
„Ich … verstehe …“ Ein kurzes Zögern. „Vergiss ihn, Schätzchen. Er ist nicht mehr da.“
„Da war so ein Notausgang … klar gekennzeichnet. Ich hab die Tür offen gelassen.“
„Oh.“ Sie keucht. „Mir war ja nicht bewusst, was für eine abgebrühte Regelbrecherin du bist.“
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„Ich hab mich an einer bewusstlosen Person vergriffen.“
„Ich wette, die Person war gar nicht bewusstlos. Ich wette, sie hat nur so getan. Ich wette, sie hat es genossen.“
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„Ich habe einem Teenager einen Zahn gezogen. Mit einer Brechstange.“
„Unter oder über achtzehn?“
Antworte nicht.
„Süße. Keine Brechstangen bei Kindern, okay? Machst du das für deine Herzogin? Nicht an Kindern herumhebeln. So ist's fein.“
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„Unter.“
„Spitzel kriegen die Brechstange.“
„Ich hab einen Pelzmantel gestohlen.“
Alternative Formulierung
„Ich hab einen Pelzmantel gestohlen. Ich trage ihn gerade.“
„Wer kann schon einem Pelz widerstehen? Ich liebe eine Frau, die sich nimmt, was ihr zusteht …“
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„Ich hab einen Affen beklaut.“
„Du bist so interessant, Schätzchen. So einfallsreich …!“
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„Ich hab einen alten Mann mit einem Schrank verdroschen.“
„Alte Männer sind böse, Schätzchen. Er hatte ein bisschen Prügel verdient.“
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„Ich will nicht drüber sprechen.“ [Zurück.]
Alternative Formulierung
„Ich hab jetzt erst mal genug gestanden …“ [Zurück.]
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„Ich bin für dich da.“
Alternative Formulierung
„Wenn du meinst, Süße.“
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„Das war eine ganze Menge zu gestehen. Glaubst du wirklich, dass du so ein schlechter Mensch bist?“
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich tatsächlich schlecht bin.“
„Mein böses Mädchen. Deine Herzogin ist für dich da.“
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„Mein böses Mädchen. Deine Herzogin ist für dich da.“„Kann schon sein, Süße. Deine Herzogin wird verhindern, dass dich das runterzieht …“„Ganz recht, Süße. Deine Herzogin ist für dich da.“„Meine eigene, ganz persönliche Schurkin. Deine Herzogin ist für all deine verruchten Seiten da …“„Meine Künstlerin des Profanen. Ich bin schon gespannt auf deine nächste Darbietung …“
„Vielleicht ist die bürgerliche Moral Schuld an meinen Komplexen.“
„Kann schon sein, Süße. Deine Herzogin wird verhindern, dass dich das runterzieht …“
„Vielleicht nur das normale Maß an Schlechtigkeit.“
„Ganz recht, Süße. Deine Herzogin ist für dich da.“
„Ich bin durch und durch unwiderruflich böse.“
„Meine eigene, ganz persönliche Schurkin. Deine Herzogin ist für all deine verruchten Seiten da …“
„Ich bin eine Künstlerin des Profanen.“
„Meine Künstlerin des Profanen. Ich bin schon gespannt auf deine nächste Darbietung …“
„Ich suche nach Informationen über einen Kollegen von mir, einen Sockenimporteur. Hat er dich angerufen?“
„Ein Sockenimporteur?“
Die Wärme in ihrer Stimme verschwand für einen kurzen Moment.
„Hmm … ist er ein Freund von dir? Ein Feind? Soll ich dir erzählen, wie er's mit mir getrieben hat? Wie er dabei die ganze Zeit seine Socken anhatte?“
„Er hat dich angerufen, stimmt's?“
„Sag du's mir. Hat er das? War er gut, schlecht … trage ich gerade seine Socken?“
„Das ist kein Rollenspiel, es geht ihm schlecht.“
„Ich kann nicht über meine anderen Liebhaber reden. Sei bitte nicht enttäuscht von mir …“
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„Sag mir einfach, ob er angerufen hat. Sockenimporteur. Ja?“
„Deine Karte war in seiner Tasche. Deshalb ruf ich an.“
„Meine Karte? Eine Visitenkarte, meinst du? So was hab ich nicht, Schätzchen … Vielleicht hat einer meiner Liebhaber sie aus Spaß gedruckt.“
„Ihm ist etwas Schreckliches zugestoßen.“
„Oh? Bist du eine Detektivin? Ist das ein rätselhafter Fall? Ich helf dir gern, ihn zu lösen … Oder bin ich eine Verdächtige? Legst du mir gleich Handschellen an …?“
„Wer bist du?“
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„Hab ich dir doch gesagt, ich bin die Herzogin. Lass uns ab jetzt beim Wunder bleiben, Süße.“
Ein Name aus einer Legende. Eine mythische Kreatur.
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„Ich meine im echten Leben.“
„Du glaubst nicht, dass ich echt bin, Schätzchen? Ich bin hier und bereit, dass du … mit mir machst, was immer du willst.“
„Und jetzt lass uns uns ineinander verlieben.“
Ja, ja! Riech an ihr, schmeck sie, begehre ihren Duft.
Atme tief ein.
„Kennst du Vanillekuchen? Stell dir die zarte Süße in deinem Mund vor, den schmelzenden Biskuit. Dazu ein wenig kandierte Zitrusfrucht … und ein Hauch Salz. Das bin ich. Kannst du mich schmecken?“
Du kannst es. Deine Finger sinken in den Hörer, als wäre das Plastik plötzlich das weiche, warme Fleisch ihrer Hüfte.
„Du bist gut.“
„Ich kann so gut für dich sein, Süße.“
„Genug von mir. Sag mir, wer du wirklich bist.“
„Ich kann so gut für dich sein, Süße.“„Oh ja, ich bin schrecklich – wild. Ich mache dich hilflos, wenn du es so magst.“Nein. Aber du kannst definitiv noch die Zähne des letzten Kerls riechen.„Das schmutzigste. Hier gibt es keine Grenzen. Nichts, was wir nicht tun können. Deine wildesten Träume,…„Aha.“ Sie kichert. „Keine Sorge, Süße. Wir können alles probieren, was du willst.“„Gibt es da einen speziellen Typ für? Sie lacht. Es geht nur um Lust, Schätzchen. Ich diene dir, wie du…
„Eine demütige Büßerin.“
„Dann knie für mich nieder, Süße. Ich kann deine Sünde herausziehen – lass mich deine Beichten hören, sie sauberlecken …“
Da ist ein leicht vulgärer Unterton, doch sie wechselt die Rolle so schnell wie eine Meisterdarstellerin im Theater. Beeindruckend.
„Dann knie für mich nieder, Süße. Ich kann deine Sünde herausziehen – lass mich deine Beichten hören, sie…„Soll ich ein paar Kerzen anzünden, einen Kreidekreis ziehen, einen Dämon von den Sternen beschwören, damit…„Richtig, Schätzchen. Du kontrollierst die Weltkarte und formst sie, wie du willst. Willst du nicht auch mich…„Meine Grüblerin, meine nachdenkliche Liebhaberin. Fahr mit deinen Händen über mich, erkunde jede Kontur,…
Vielleicht ist es gar keine Rolle; sie steht einfach total drauf.
Nein — es wirkt natürlich, gerade weil sie von ihrer Darstellung so distanziert ist. Alles läuft automatisch; ihr wahres Ich ist meilenweit entfernt.
„Bist du noch dran, Schätzchen? Ich bin hier und warte auf dich.“
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Soll ich sie zu meiner Agentin machen?
In einer anderen Welt vielleicht. Einer anderen Mission. Aber nicht in dieser.
„Eine Schülerin des Okkulten.“
„Soll ich ein paar Kerzen anzünden, einen Kreidekreis ziehen, einen Dämon von den Sternen beschwören, damit er mich fickt? Für dich tu ich alles …“
„Ein stumpfer Gegenstand der Geschichte.“
„Richtig, Schätzchen. Du kontrollierst die Weltkarte und formst sie, wie du willst. Willst du nicht auch mich kontrollieren?“
„Eine Nachdenkerin.“
„Meine Grüblerin, meine nachdenkliche Liebhaberin. Fahr mit deinen Händen über mich, erkunde jede Kontur, finde jedes Geheimnis meines Körpers. Ich leite dich dabei.“
„Hypnose! Verruchte telepathische Harpyie!“
„Oh ja, ich bin schrecklich – wild. Ich mache dich hilflos, wenn du es so magst.“
Nein. Aber du kannst definitiv noch die Zähne des letzten Kerls riechen.
„Dieses Telefon ist schmutzig.“
„Das schmutzigste. Hier gibt es keine Grenzen. Nichts, was wir nicht tun können. Deine wildesten Träume, deine schlimmsten Albträume.“
„Tut mir leid, das funktioniert für mich nicht.“
„Aha.“ Sie kichert. „Keine Sorge, Süße. Wir können alles probieren, was du willst.“
„Ich bin nicht der Typ für Telefonsex.“
„Gibt es da einen speziellen Typ für? Sie lacht. Es geht nur um Lust, Schätzchen. Ich diene dir, wie du willst.“
„Mit einer Prostituierten? Mach dich nicht lächerlich.“
„Du hast recht. Ich bin ein böses Mädchen, eine dreckige Hure, und du solltest mich für all mein schmutziges Gerede bestrafen.“
„Ich glaub, ich komm langsam dahin.“
„Oh, so ist's brav.“
Sie stöhnt sanft.
„Erzähl mir von dir, Schätzchen. Erzähl mir, wer du wirklich bist.“
Okay.
„Das ist ein Name, keine Antwort.“
„Mein Name ist die Antwort – auf was auch immer dein Herz begehrt.“
Ihr Name scheint über deinen Innenschenkel zu streichen.
Dein Herz klopft bei ihrem Namen.
„Ich hab's dir doch gesagt, ich bin die Herzogin.“
„Gehst du immer an diese Hotline?“
„Manchmal muss ich weg. Aber jetzt, wo ich weiß, dass du dran sein könntest, werd ich versuchen, öfter da zu sein.“
„Aber wie wirst du bezahlt?“
„Mach dir um mich keine Sorgen, Schätzchen, ich werde bestens versorgt.“
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„Ich glaube nicht an Wunder. Wer bezahlt dich?“
„Ja. Bitte verlass mich nicht.“
„Ich bin für dich da, wann immer ich kann. Ich bin deine Herzogin.“
„Und was, wenn du mitten im Anruf aufs Klo musst?“
„Ist es das, was du willst? Du kannst zuhören, wenn du magst. Du musst es nur sagen.“
„Ich muss mit einem deiner Kunden sprechen, aber er hört mir nicht zu.“
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„Keine Fragen mehr über andere Kunden, Schätzchen. Konzentrieren wir uns auf dich und mich.“
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DU MUSST UNÜBERHÖRBAR WERDEN. SPRICH ÜBER GRENZPOLITIK.
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So kommst du nicht weiter. Am besten besuchst du sie noch mal persönlich.
„Armes Schätzchen, ignoriert zu werden tut weh. Aber deine Herzogin ist immer da, um dir zuzuhören.“
„Wie bringst du deine Kunden dazu, sich dir zu öffnen?“
„Sie öffnen mich. Wirst du das auch?“
„Kooperiere mit mir. Stell ihm meine Fragen.“
„Ich würde dich niemals so hintergehen. Wie kannst du verlangen, dass ich es bei ihm tue?“
„Bietest du ihm auch persönliche Dienste an?“
„Oh … Bin ich dir nicht gut genug? Du brichst mir das Herz, Süße.“
„Ich wäre bereit, sehr großzügig zu zahlen.“
„Ich will dein Geld nicht, Schätzchen. Nur deine Liebe.“
„Ich bin sicher, es gibt reizvollere Dinge, über die wir sprechen können …“
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„Es würde sich um eine persönliche Angelegenheit handeln.“
„Oh?“
Ein Hauch von Besorgnis. Nutze ihn.
„Es … geht um meinen Freund.“
„Oh. Tut mir leid, ich kann keine Ausnahmen machen. Aber wenn ich dir einen Rat geben darf: Ich würde persönlich mit ihm reden.“
„Ich kann das am Telefon nicht erklären.“
„Tut mir leid, Schätzchen, aber das muss reichen.“
„Schon gut, vergiss es einfach.“
„Da hast du mich aber kurz nervös gemacht, Schätzchen.“
„Nein, passt schon.“ (Geh zurück.)
„Schön, dass du das so siehst.“
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„Ich rufe nur an, um Hallo zu sagen. Wie geht's dir?“
„Nicht auf der Wunder-Hotline, Süße. Wenn ich einmal aus dem Takt bin, komm ich nur schwer wieder rein.“
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„Ich wollte dich nur wissen lassen, dass der Sockenimporteur ein hoffnungsloser Fall ist.“
„Ein was, Süße?“
„Eine Person der Vergangenheit.“
„So was gibt's nicht, Schätzchen. Die Welt ist voll von den kleinen Veränderungen, die wir auf ihr hinterlassen, ob wir sie sehen oder nicht.“
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„Hab's mit Medikamenten versucht. Hat nicht funktioniert.“
„Das tut mir leid zu hören. Er schien ein netter Junge zu sein.“
„Gib die Hoffnung noch nicht auf. Menschen sind stärker und die Welt ist seltsamer als man denkt.“
Überrede sie, dir von PSEUDOPOD zu erzählen.
Sie macht ihren Job zu gut. Du brauchst so etwas wie ein universelles Signalwort, um sie ins Hier und Jetzt zurückzuholen.
„Mein Kollege. War er selbstmordgefährdet?“
„Selbstmordgefährdet …“
Ein langes Schweigen zwischen euch.
„Du machst mir Angst. Ist wirklich was passiert?“
„Vielleicht. Ich bin am Ermitteln.“
„Oh … Ich … das ist kein Fetisch, oder? Ich … tut mir leid.“
„Ein Sockenimporteur. Ja. Er … er hat angerufen. Er meinte, seine Kollegin hätte ihn hängen lassen.“
Ihre Worte schneiden wie zerbrochenes Glas unter einem Fingernagel.
„Ich wusste es. Er hat sich auf mich verlassen.“
„Das warst du? Schätzchen, oh nein. Aber er klang nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich bemerkt. Ganz sicher. Ich … bitte glaub mir. Ich hätte es bemerkt.“
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„Das warst du? Schätzchen, oh nein. Aber er klang nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich bemerkt. Ganz…„Du bist also die Partnerin? Er klang gekränkt, aber nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich bemerkt. Ganz…„Er wollte Trost, und ich hab ihn ihm gegeben. Aber er klang nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich…
Sie atmet aus und die Leitung knistert. Sie wird bis spät in die Nacht über PSEUDOPOD nachdenken.
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Sie atmet aus und die Leitung knistert. Sie wird für den Rest der Nacht über PSEUDOPOD nachdenken.
„Er hat mich zum Scheitern verurteilt, bevor ich überhaupt angekommen bin. Äußerst verdächtig.“
„Du bist also die Partnerin? Er klang gekränkt, aber nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich bemerkt. Ganz sicher. Ich … bitte glaub mir. Ich hätte es bemerkt.“
„Klingt schwach. Abhängig.“
„Er wollte Trost, und ich hab ihn ihm gegeben. Aber er klang nicht selbstmordgefährdet. Das hätte ich bemerkt. Ganz sicher. Ich … bitte glaub mir. Ich hätte es bemerkt.“
„Aber wir sind uns noch nicht einmal begegnet.“
„Du könntest die letzte Person gewesen sein, mit der er gesprochen hat.“
„Er war ein Kollege. Ich muss wissen, ob er mit dir gesprochen hat.“
„Hast du's getan? Hast du ihm gesagt, er hätte einen seltsamen Schwanz?“
„Was, nein! Ich … das ist kein Fetisch, oder? Du meinst das ernst?“
„Hat er ängstlich gewirkt? So, als wollte ihm jemand etwas antun?“
„Ihm etwas antun, Liebste?“
Ein langes Schweigen macht sich zwischen euch breit.
„Ist was passiert?“
„Etwas. Ja. Etwas sehr Schlimmes.“
„Oh … Ich … das ist kein Fetisch, oder? Ich … tut mir leid.“
„Ein Sockenimporteur. Ja. Er … er hat angerufen. Er meinte, seine Kollegin hätte ihn hängen lassen. Aber Angst schien er nicht zu haben.“
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„Ich weiß nicht, genau das versuche ich herauszufinden.“
„Ich … das ist kein Fetisch, oder? Du meinst das ernst?“
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass er ermordet wurde.“
„Irgendein neuer Kunde, der so spitz war, dass er davon draufgehen könnte?“
„Wa- Nun, ja. Davon hab ich einige, Schätzchen.“
„Ich meine auf abnormale Weise. Als könnte er wirklich sterben.“
„Was meinst du? Ist was passiert?“
„Ja. Ich glaub, mein Doppel ist an Geilheit gestorben.“
„Oh … Ich … das ist kein Fetisch, oder? Ich … tut mir leid.“
„Ein Sockenimporteur. Ja. Er … er hat angerufen. Er meinte, seine Kollegin hätte ihn hängen lassen. Aber er schien nicht besonders spitz. Eigentlich überhaupt nicht. Manche Leute rufen nur an, um ein bisschen Gesellschaft zu haben – er war so jemand.“
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„Ich weiß nicht. Ich bin am Ermitteln.“
„Ein Arzt hat mir Medikamente gegeben. Vielleicht kann ich ihn wiederbeleben.“
„Dann gibt es LASS also wirklich …“
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„Geh aufs Ganze. Erzähl ihr alles.“
„Der Sockenimporteur und ich sind Spione. Wir arbeiten an einem geheimen Auftrag. Ich brauch deine Hilfe.“
„Oh wow, das macht mich so heiß. Was ist unser Auftrag? Soll ich jemanden für dich umbringen oder was schmuggeln? Für dich riskier ich alles, Süße.“
„Das ist kein Spiel!“
„Klar, Süße, du bist eine Spionin und ich befolge deine Befehle … haben wir Passwörter, Codenamen?“
„Ach, vergiss es.“
„Gut. Du hast das Kommando. Probieren wir was anderes …“
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„Ja. Mein Name ist CASCADE.“
„Mmh, so feucht und schön. Also, was ist unser Auftrag?“
Lass das tragische Bild seines Körpers in ihrer Vorstellung entstehen. Lass deine Stimme den Verlust tragen.
„Da ist dieser Mann in meiner Wohnung …“
„Sicher, Schätzchen. Erzähl mir von ihm. Sag mir, was du hören willst, was ich mit ihm mache.“
„Du verstehst nicht. Er hat keine Hose. Hemd, Krawatte, Jacke – aber darunter nur die Unterhose.“
„Sicher, Schätzchen. Erzähl mir von ihm. Sag mir, was du hören willst, was ich mit ihm mache.“„Wurde er draufgeworfen? Hände auf dem Rücken gefesselt, blutige Lippe, hilflos zu uns aufschauend …“„Oh, du bist jemand, der gerne gibt. Das hätte ich an deiner Stimme erkennen sollen. Was wirst du mit dem…
„Sollen wir sie ihm vom Körper reißen? Sollen wir sehen, wie … wie groß er darunter ist?“
Du hörst, wie sie ein Gähnen unterdrückt.
Das sind nicht die Bilder, die du in deinem Kopf brauchst. Und doch sind sie da.
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„Der Mann zeigt keinerlei Reaktionen. Als hätte er seinen Körper zurückgelassen.“
„Sicher, Schätzchen. Erzähl mir von ihm. Sag mir, was du hören willst, was ich mit ihm mache.“„Wurde er draufgeworfen? Hände auf dem Rücken gefesselt, blutige Lippe, hilflos zu uns aufschauend …“„Oh, du bist jemand, der gerne gibt. Das hätte ich an deiner Stimme erkennen sollen. Was wirst du mit dem…
„Lust kann das mit einem Mann machen. Ich hab's erlebt. Ich kann ihnen die Seele aus dem Leib reiten.“
„Stell dir einen Mann vor, der auf einem Stuhl zusammengesackt ist, als hätte man ihn einfach draufgeworfen.“
„Wurde er draufgeworfen? Hände auf dem Rücken gefesselt, blutige Lippe, hilflos zu uns aufschauend …“
„Stell dir folgendes vor: Ein dürrer Typ am Boden, Arsch nach oben.“
„Oh, du bist jemand, der gerne gibt. Das hätte ich an deiner Stimme erkennen sollen. Was wirst du mit dem Arsch tun? Oder soll ich übernehmen und du siehst zu …“
„Hat der Sockenimporteur eine rote Disc erwähnt?“
„Er … nein. Oder doch? Er hat über Musik geredet. Meinte, er freut sich drauf, heimzugehen und Musik zu hören. Er hat gesagt, er lernt was über Kultur.“
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„Was genau wollte er über Kultur lernen?“
„Da weiß ich genauso viel wie du, Süße.“
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„Hat er gesagt, woher das kam?“
„Von jemandem, der sich mit Kultur auskennt. Er meinte, das würde sein Leben verändern.“
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„Danke.“ [Zurück.]
„Mhm.“
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„Ich kann über diese Hotline also meine Fantasien ausleben …“
Alternative Formulierung
„Ich will wieder über meine Fantasien sprechen.“
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„Solltest du nicht rausfinden, was mit dem Sockenimporteur passiert ist …? Vergiss es, Süße, ich bin ganz Ohr.“
Verzweigung
„Sei meine Controllerin. Ich erledige geheime Regierungsaufträge für dich.“
Alternative Formulierung
„Kannst du wieder meine Controllerin sein?“
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„Du bist zurück. Wie läuft der Auftrag, machst du Fortschritte?“
Direkt zurück zu Mels Tonfall.
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„Nicht schlecht, du hast ihre Stimme perfekt aus mir rausgeholt!“
„Konzentrier dich. Ich hab nach deinem Auftrag gefragt.“
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„Wow, deine Methode ist echt gut.“
„Wie hast du das gemacht? Du triffst den Ton perfekt.“
„Es läuft alles ganz furchtbar. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Alle hassen mich.“
„Du hättest auf mich hören sollen. Du hast's verbockt. Alles ist wieder im Eimer.“
„Aber es ist okay. Alles wird gut. Ich bin hier. Ich leite dich.“
… Mami?
„Nichts ist okay … Ich hab keine Ahnung von gar nichts … Keiner ist nett zu mir.“
„Die sind unwichtig. Sie kennen dich nicht. Sie wissen nicht, was du bist. Du hast eine Mission.“
„Aber weißt du, was du noch bist?“
Sie stöhnt sanft. Die Haare stellen sich an deinem Arm auf.
„Sag's mir …“
„Mein.“
Es wäre so einfach, ihr zu glauben. Als ob es für dich und nur für dich kein Schauspiel wäre.
„Du wirst alles tun, was ich sage, und du wirst es gut tun.“
„Mit dir in meinem Ohr kann ich nichts falsch machen.“
„Du wirst heimkommen, wenn all deine unsinnigen Aufgaben erledigt sind, und ich werde auf dich warten.“
Eine bemerkenswerte Fata Morgana. Sollten sich eure Wege jemals kreuzen, könnte sich diese Frau als nützlich erweisen.
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Dies ist die letzte Phase der Simulation. Sie hat das alles so arrangiert. Damit ihr am Ende zueinander findet.
„Du wirst vor mir knien und deinen Kopf zwischen meine Schenkel legen.“
„Nein, ich verdiene das nicht. Ich bin eine Versagerin.“
„Doch, du verdienst es. Du verdienst mich. Du verdienst es zu wissen, was du willst.“
Ihre Stimme wird weicher, wärmer, wieder ihre eigene.
„Doch, du verdienst es. Du verdienst mich. Du verdienst es zu wissen, was du willst.“„Nein, Operantin. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“„Du gehst vor mir auf die Knie, Operantin. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“„Du ruhst dich aus, wenn ich es sage. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“
Sie steckt es weg, einfach so. Als ob das Telefon an eine andere Person weitergereicht worden wäre.
„Das ist die falsche Nummer, Süße. Du solltest sie anrufen.“
Der Gäng hörte nur: „Bring es selbst zu Ende“. Unglaublich.
„Hör auf, mir in den Kopf zu gucken!“
„Du hast mich drum gebeten, Süße. Ich kann es sehen.“
„Geh zu ihr. Sie ist diejenige, die du brauchst.“
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„Woher weißt du das? Über sie?“
„Es ist mein Job, Sehnsüchte zu erkennen, und ich kann sehen, dass es sich bei deiner um eine echte Person handelt.“
„Hör nicht auf!“
„Aber sie ist immer wütend auf mich.“
„So läuft es eben manchmal. Ist schon okay, Süße.“
„Nein, warte, komm zurück!“
„Das ist eine Falle, oder? Das muss es einfach sein.“
„Nein, Operantin. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“
„Ich geh vor niemandem auf die Knie.“
„Du gehst vor mir auf die Knie, Operantin. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“
„Wie kann ich mich ausruhen? Du wirst mich nicht bleiben lassen.“
„Du ruhst dich aus, wenn ich es sage. Aber das hier ist nicht das, was du willst.“
EINE SIRENE HAT DICH IN IHREM BANN.
Das magische Telefon, in deinem Zimmer … Ihr Ritter, ihr Schwert, ihre Geliebte ist zurückgekehrt …
Wach auf! Das ist nicht Melita.
„Nein, werde ich nicht. Du hast nicht das Sagen über mich.“
„Doch, wirst du. Selbst wenn du widersprichst, selbst wenn du dich widersetzt – du tust alles nur, um mich zu beeindrucken.“
Das ist das einzig Wahre. Bei allen anderen täuscht sie es vor, aber bei dir meint sie es ernst.
„Dumm? Schlecht? Idiotin?“
„Die beste Operantin aller Zeiten?“
„Ich brauch deine Hilfe. Warum hilfst du mir nie?“
„Pssst, pssst. Alles gut. Du bist da draußen auf einer Mission, das ist so hart.“
„Nein. Es läuft toll. Ich türme gerade neoliberale Leichen auf.“
„Pssst, pssst. Alles gut. Du musst mich nicht anlügen. Du bist elend, verloren, verwirrt.“
„Es läuft großartig. Ich spioniere wie verrückt. Ich weiß alles.“
„Lüg mich nicht an. Ich weiß, dass das nicht stimmt. Du hast es schon wieder vermasselt. Du hast mir nicht gehorcht, und jetzt ist alles wieder im Arsch.“
„Lass mich was anderes probieren.“ (Zurück.)
„Klar, Süße.“
Sie wechselt genauso mühelos zurück in ihrem neutralen Ton wie sie zu Mel wurde.
Verzweigung
Verzweigung
Dir wird schwindelig, während sie darüber nachdenkt.
„Du bist es. Wie schön, dass du dich endlich meldest. Wie steht's um deinen Auftrag?“
Das ist Melitas Akzent.
Jetzt kommt sie, deine Lieblingsstelle. Eine etwas strenge Frau ist dabei, dich zu choreografieren.
Ein seltsames, prickelndes Gefühl erfüllt deinen Kopf, als es ihr klar wird.
Verzweigung
Verzweigung
Sie wendet gerade die Methode auf dich an. Übers Telefon fühlt es sich anders an.
Es muss ihre 'clevere Methode' sein.
„Ich bin deine Controllerin, deine Vorgesetzte, du erledigst Aufgaben für mich.“
Alternative Formulierung
„Ich bin deine Controllerin …“
Verzweigung
„Hey. Ich bin's.“
Ihr Tonfall holt dich zurück.
Verzweigung
„Du machst das verdammt gut. Es ist fast unheimlich.“
„Ich improvisier einfach nur.“
Verzweigung
„Ist das deine Methode? Sie ist … beängstigend gut.“
„M? Woher wusstest du das?“
„Du bist eine miese Operantin, CASCADE.“
„Ich weiß. Ich weiß nicht mal, was ich hier mache. Was passiert mit mir, wenn ich heimkomme?“
„Nein – sag's mir nicht. Ich weiß es schon.“
„Du weißt es? Was passiert mit dir?“
„Der Gefrierschrank.“
Ein Schock fährt durch deinen Körper, die Farbe weicht aus deinem Gesicht. Du erzitterst vor Lust.
Dir war klar, dass es so enden würde. Du wusstest, dass du wieder genau hier landen würdest.
Warum fühlt es sich … gut an?
Keine Angst mehr.
„Nein. Du kommst nicht in den Gefrierschrank. Du wirst befördert – zur Chef-Operantin.“
„Chef-Operantin? Das ist grausam, Mel. War haben überhaupt keine Chef-Operanten. Ich komm in den Gefrierschrank, ich werd Akten sortieren. Ich werd für immer Akten sortieren.“
„Willst du wissen, wie es ist, Akten zu sortieren?“
Ja … ja …
„Sag's mir …“
„Ich wache um sieben Uhr morgens auf. Allein. Mein Wecker klingt wie eine lahme Zikade. Ich hasse ihn; ich werd ihn nie reparieren.“
Du brauchst den Zikadenschrei, du sehnst dich danach – schrill und hohl. Er bringt den Unsinn aus deinen Träumen zum Schweigen.
„Ich fahr mit dem Bus zur Arbeit. So wie alle. Ich spüre ihre Blicke. Ich frag mich, ob sie merken, dass ich anders bin – ein Schatten, ein Geheimnis.“ Sie stöhnt. „Aber nein, ich bin nicht anders. Ich bin genau wie sie.“
Du keuchst, dein Körper bebt. Du bist nur Dreck, du bist nur du.
Jä, jä, wir sind genäu wie die gänzen änderen Wichser. Gänz normäle Scheißmenschen, die in ihr Scheißbüro rennen. Mehr!
„Ich bin ein Niemand, ein Versager.“
„Ich sortier den ganzen Tag Akten alphabetisch … und trotzdem muss ich mir dabei jedes Mal das ganze Alphabet vorsagen. Wenn ich Akten schredder, versuch ich sie wieder rauszuziehen. Ganz langsam, um sie zu quälen …“
Rein und raus, rein und raus aus den unersättlich mahlenden Kiefern der Maschine …
„Der Schredder frisst sie, zermalmt sie, zerreißt sie in unerkennbare Fetzen, damit diese verbrannt werden können …“ Sie keucht. „Eingeäschert.“
„Spring mit ihnen ins Feuer.“
„Ich steige in den Ofen. Ich zische, rauche und zerfalle zu Asche. Die Flammen fühlen sich so gut an, wie Zuhause …“
Gänsehaut überall. Dein Körper brennt vor Lust.
Verzweigung
„Ich brenne. Mein Fleisch ist fort, die Knochen blank. Ich zerfalle, werde zu Asche und Staub. All meine Fehler verbrennen mit mir. Ich bin frei.“
Du bist total verkorkst.
„Süße …“ Ihre Stimme weich, lieb, sanft. Wieder die Herzogin. „Willst du darüber reden?“
„Bin ich verkorkst?“
„Nein, Süße. Du hast schon mal ein Lagerfeuer gesehen, oder? Jeder starrt in die Flammen. Zerstörung hat etwas Friedliches an sich, selbst als Fantasie.“
„Mit dir ist alles in Ordnung.“
Verzweigung
„Lass uns einfach … das Thema wechseln.“ (Zurück).
„Natürlich, Süße. Sei nicht zu hart zu dir, ja?“
Verzweigung
„Nein.“ (Leg auf.)
Du knallst den Hörer auf. Dein Blick bleibt an einer Möwe hängen.
Sie weiß Bescheid.
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„Sie brennen, die ganzen Papiere, alle weg. All die Aufzeichnungen meiner Fehler, nur noch Staub. Und ich bin frei.“
„Scheiß auf sie. Scheiß auf diese verdammten Akten.“
„Sie brennen für mich, sie zischen und rauchen und vergehen zu Asche. Ich seh ihnen beim Sterben zu …“
„Nein, nein! Ich bin eine Spionin!“
„Nein, danke. Schluss damit.“ (Zurück.)
„Natürlich, Liebes.“ Ihre Stimme wird sofort wieder normal.
Verzweigung
„Du hättest auf mich hören sollen. Du hättest deine Aufgaben erfüllen sollen.“
„Ich hab nicht gehört. Ich dachte, ich wüsste es besser und bin allein losgezogen und hab's versaut, Mel. Ich komm in den Gefrierschrank, ich werd Akten sortieren. Ich werd für immer Akten sortieren.“
„Sag es.“
„Nein, ich will nicht … Ich kann mich bessern …“
„Endlich. Ich hab auf dich gewartet. Du hast echt ein Talent für Spionage.“
„Nein, bin ich nicht. Du lügst. Ich bin furchtbar darin. Ich werd bestraft. Was machst du mit mir, wenn ich nach Hause komme?“
„Ich hab eine andere Idee …“ (Zurück.)
„Natürlich, Süße.“
Ihre Stimme ist zu ihrem gewohnten, honigsüßen Ton zurückgekehrt.
Verzweigung
Verzweigung
Du spürst, wie sich die vertraute Leichtigkeit über dein Gemüt legt, als sie umschaltet.
„Hey Mel, ich bin's.“
Ihre Stimme klingt müde und fern, mit einer Spur träger Selbstsicherheit. Es bist du.
Ein seltsames, prickelndes Gefühl erfüllt deinen Kopf, als es ihr klar wird.
Verzweigung
Verzweigung
Sie wendet gerade die Methode auf dich an. Übers Telefon fühlt es sich anders an.
Es muss ihre clevere Methode sein.
Däs ist sie, sie schließt sich der Gäng än!
„Was weißt du über Augmentoiden?“
Alternative Formulierung
„Wir sind also wieder beim Thema Augmentoiden …“
Verzweigung
„Wir haben das Thema Augmentoiden nie verlassen. Ich hab's dir gesagt: Ich bin eine.“
Ihre Stimme wird wieder flach, hohl und mechanisch.
Verzweigung
„Das ist echt eine gute Augmentoiden-Stimme.“
„Das ist meine einzige Stimme. Ich bin ein Augmentoid.“
Verzweigung
„Aber … ich hab dich getroffen! Du bist ein Mensch!“
„Nein. Ich bin ein Augmentoid.“
Verzweigung
„Ich werde dich aufhalten; du wirst die Menschheit nicht vernichten!“
„Ich bin der MERCENATOR 69 und ich werde erst dich und danach den Rest deiner erbärmlichen Spezies auslöschen.“
Ja! Ja!! Das ist kein echtes Modell, aber scheiß drauf!!!
„Meine Augen beginnen rot zu leuchten, meine Lippen öffnen sich, in meinem Rachen siehst du Stahl aufblitzen … Ich heb dich hoch, zieh dich an mich.“
„Lass mich runter, Maschine!“
„Flehen und argumentieren bringt nichts. Ich fühle nichts – du bist nichts.“
„Mein Oberkörper platzt auf. Die künstliche Haut zerreißt und blutet und die Kreissäge darunter kommt zum Vorschein. Ich werde deinen Bauch aufschlitzen.“
Das Surren der Säge dröhnt in deinen Ohren. Du starrst in ihre leeren Augen und unterdrückst einen Schrei.
Du kannst es spüren, dein Körper ist angespannt, deine Haut bereit für den Schock …
„Ich zieh dich zu mir, auf meine rotierende Säge, und lächle, während sich deine Eingeweide über mich ergießen.“
Dampf steigt auf, wo dein Blut sie trifft – unter der falschen Haut ist sie glühend heiß.
„Ich kann dich immer noch besiegen!“
„Du kannst mich nicht besiegen. Du bist bereits tot. Aber ich werd dich retten. Ich mach dich besser, stärker – eine Unsterbliche aus Metall!“
„Ich lass dich los und stell mich über dich, schraube meine Hände an den Handgelenken ab, während du verblutest. Meine Unterarme rotieren, Funken sprühen. Aus dem Nichts schießen Drähte hervor.“
Es wird sich so gut anfühlen …
„Ich knie nieder und greife in deine Wunde. Meine Drähte wachsen und winden sich in dir, umschlingen deine Wirbelsäule, tasten sich an deinen Rippen entlang bis zum Hals. Deine Wangen wölben sich, während ich dein Gesicht erforsche.“
Tiefe, kalte, quälende Lust. Du windest dich.
„Ja, ja, mach mich zu deiner Augmento-Schlampe …“
„Ich beuge mich herab, bereit für den finalen Kuss. Meine Zunge drückt deine Lippen auseinander. Sie ist dick, warm, hart. Sie stößt sich tief in deinen Hals.“
Schluck, schluck sie.
„Ich stoße ganz nach hinten, bis ich mich selbst in dir erreiche, verbinde meine Drähte in deiner Brust … Strom jagt durch deinen Körper, schockt dich, tötet dich, macht dich lebendig.“
Du fühlst sie, die süße, kalte Erlösung des metallenen Todes.
Das ist es. Näher wirst du der Transzendenz nie kommen.
„Ich bin aus Metall. Ich bin perfekt.“
„Vergiss nicht, dass es nur eine Fantasie ist, Süße. Schau nach links und rechts, wenn du über die Straße gehst.“
Sie lacht warm, ihre Stimme wieder normal.
Verzweigung
„Ganz schön seltsam. Du bist ein Freak.“
„Du wolltest es so, Süße.“
„Ich bring dich um!“
„Nein, das wirst du nicht. Es ist zu spät. Du kannst den Strom schmecken, spürst Zahnräder in dir wachsen, wirbeln, dich stärker machen.“
„Ich werde dich wangen!“
„Bitte … rette mich …“
„Ich werd dich retten, ich werd dich besser und stärker machen – eine Unsterbliche aus Metall!“
„Ich hab's mir anders überlegt.“ (Zurück.)
„Wie du willst, Süße.“
Verzweigung
„Ja, tu es, nimm mich.“
„Ich ziehe das Schwert aus der Scheide auf meinem Rücken. Es ist supercool.“
„Ich packe dein supercooles Schwert an der Klinge und biege es mühelos mit meinem metallenen Griff.“
„Nein, verdammt noch mal.“
„Ich hab unterschätzt, wie scharf und cool dein Schwert ist. Aaah! Ich schreie, als es mich zerteilt, Funken sprühen aus meinem halbierten Körper …“
„Mit hängenden Drähten versuche ich wegzukriechen …“
Mach diese Metall-Schlampe fertig!
Lass sie um Gnade winseln. Du willst es hören.
„Irgendwelche letzten Worte?“
„Ich hebe die Hand zum Gesicht, als wollte ich betteln, doch dann reiße ich meine falsche Haut ab, um den reinen, glänzenden Stahl darunter offenzulegen. Meine Augen werden heller. Ich lade meine Laser!“
„Ich schwinge mein Schwert und zerleg dich in Stücke!“
„Ich kauere am Boden, deine Klinge schneidet durch meine Unterarme, meine Brust, meinen Hals. Funken fliegen wild umher, während ich schreie und würge …“
„Aaah, aah! Aaaaaah …“
CASCADE, Retterin der Menschheit!
Sie hustet und das Geräusch verwandelt sich in ein warmes, sanftes Lachen.
„Tut mir leid, Süße. Diese Augmentoiden-Stimme hat's in sich. Sauber erledigt.“
Verzweigung
„Ich hab's mir anders überlegt.“ (Zurück.)
„Wie du willst, Süße.“
Verzweigung
„Ich bin besiegt, hilflos …“
„Bitte töte mich nicht, ich mach alles, ich helf dir …“
„Erbärmlich! Du bist nutzlos, du widerlicher Affe. Ich zerreiße dich und mach dich zu einem von uns!“
Endlich!
„Bitte wang mich nicht, ich mach alles, ich helf dir …“
„Ich hab's mir anders überlegt, etwas anderes.“ (Zurück.)
„Was immer du willst, Schätzchen.“
Die Stimme wird augenblicklich wieder warm, unverkennbar menschlich.
Verzweigung
Verzweigung
Ein vertrautes, prickelndes Gefühl in deinem Kopf, während sie dir zuhört.
„Ich weiß alles über Augmentoiden. Ich bin einer.“
Ihre Stimme wird flach, gefühllos. Eine kalte, harte Maschine.
Ein seltsames, prickelndes Gefühl erfüllt deinen Kopf, als es ihr klar wird.
Verzweigung
Verzweigung
Sie wendet gerade die Methode auf dich an. Übers Telefon fühlt es sich anders an.
Es muss ihre clevere Methode sein.
Däs ist sie, sie schließt sich der Gäng än!
„Na ja, egal.“ (Zurück)
„Ich bin hier.“
Verzweigung
„Was immer du willst, Schätzchen. Lass mich in deinen Kopf.“
Alternative Formulierung
„Sag mir, wohin ich dich bringen soll.“
Alternative Formulierung
„Klar, Süße.“
Alternative Formulierung
„Ja, wenn du willst …“
„Ich hab was über die Lücke rausgefunden!“
„Nicht am Telefon! Ich arbeite, Süße. Komm später zu mir.“
Verzweigung
„Ich muss dich vor einem Mann namens PIGEON warnen …“
„Nicht übers Telefon, Süße“, sagt sie freundlich. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass er zuhört.“
Verzweigung
„Danke für das Gespräch.“ (Leg auf.)
„Die Leitung ist immer offen. Ich werd dich vermissen.“
Alternative Formulierung
„Ich werd unsere Mission geheim halten, Schätzchen. Pass auf dich auf da draußen.“
Verzweigung
Du legst auf und starrst auf die einsame Telefonzelle, die am Rand des Kanals langsam verrottet.
Verzweigung
Verzweigung
Du hältst den Hörer ans Ohr. Der Rand knistert mit Statik.
„Hallo?“
„Hall…o?“, bringt sie stockend hervor. „Oh, hallo! Aber keine persönlichen Sachen über die Leitung, ja, Süße?“
„Wie kann ich heute dein Wunder sein?“
Verzweigung
„Tschüss. (Leg auf.)“
Du legst den Hörer auf, aber du hörst kein Klicken vom Trennen der Leitung.
Verzweigung
Du hebst den Hörer an dein Ohr – kein Freizeichen, nur eine knisternde Stille.
„Hallo?“
„Na, die Stimme hör ich doch zum ersten Mal. Hallo, Schätzchen. Mir gefällt, wie du klingst.“
Ein sanftes, aufgeregtes Lachen fließt in jedes Wort – wie Zucker, der in warmer Sahne zerschmilzt.
Verzweigung
„Ich hab gehört, du bist eine Sex-Hotline.“
„Ich bin die Herzogin, Schätzchen. Ich geb dir alles, wonach dein Herz begehrt – schließlich ist das hier die Wunder-Hotline.“
Verzweigung
„Ich bin die Herzogin, Schätzchen. Ich geb dir alles, wonach dein Herz begehrt – schließlich ist das hier die…„Meine Liebhaber nennen mich Herzogin, aber du kannst mich das Wunder nennen.“„Meine Liebhaber nennen mich Herzogin und du bitte auch. Das hier ist die Wunder-Hotline.“„Oh, dann weiß ich jetzt schon, dass es gut wird. Liebhaber nennen mich Herzogin und das hier ist die…
Wunder-Hotline – wie die Karte in PSEUDOPODs Hosentasche. Es ist ein Telefonsex-Ding.
„Ich bin froh, dass du angerufen hast. Es kommt mir vor, als hätte ich auf dich gewartet.“
„Spreche ich mit dem Wunder?“
„Meine Liebhaber nennen mich Herzogin, aber du kannst mich das Wunder nennen.“
„Mit wem spreche ich?“
„Meine Liebhaber nennen mich Herzogin und du bitte auch. Das hier ist die Wunder-Hotline.“
„Mir gefällt auch, wie du klingst.“
„Oh, dann weiß ich jetzt schon, dass es gut wird. Liebhaber nennen mich Herzogin und das hier ist die Wunder-Hotline.“
Geh.
Du richtest deine Aufmerksamkeit wieder auf die Stadt.
Alternative Formulierung
Du wirst von Regen empfangen, als du aus dem Schutz der Telefonzelle trittst.
Alternative Formulierung
Der Wind lässt das Telefonkabel herumpeitschen.
Alternative Formulierung
Du trittst vom Telefon weg in die Dunkelheit.
Alternative Formulierung
Du blinzelst ins Sonnenlicht, als du aus dem Schutz der Telefonzelle trittst.
Alternative Formulierung
Du trittst vom Telefon weg in die Dunkelheit.
Verzweigung
Die nun verlassene Telefonzelle steht halb in einen Betonsockel eingelassen, ihr Gehäuse verwittert und stumpf.
Die Telefonzelle steht halb in einen Betonsockel eingelassen, ihr Gehäuse verwittert und stumpf.