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„Hersh.“
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„Amüsierst du dich, hast du Freunde gefunden?“
„Äh, schätze schon. Die Barkeeperin ist nett. Ist schon eine Weile her, dass ich unter neuen Leuten war.“
„Fühlst du dich etwas agoraphobisch?“
„Ganz und gar nicht. Aber ich vermisse meine Maschine. Ich könnte jetzt daran herumbasteln.“
Der blöde Auftrag steht den wichtigen Dingen im Weg.
„Aber ich habe schon ein paar Ideen. Etwas, auf das ich mich freuen kann, wenn ich zurück bin …“
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„Du hast doch Narben von der Folter, mit denen du angeben kannst. Die Leute finden Narben cool.“
Sie zieht wortlos ihren Schal herunter. Die Haut ist von wurzelartigen Knoten bedeckt, die sich nach unten zu ihrer Brust winden. Sie lässt den Schal los.
Ihre Augen sind leer.
„Ich finde die überhaupt nicht cool. Ich werde sie dem Lich zeigen, bevor wir ihn töten.“
Sie klingt zufrieden, ihr Kopf ist zur Seite geneigt.
„Septimus hat dich eingesperrt. Aber damit ist jetzt Schluss — K ist zurück.“
„Er hat mich nicht eingesperrt, Hersh. Mir gefällt es dort bei meiner Maschine und er hat dafür gesorgt, dass ich mich wohlfühle.“ Sie seufzt. „Ich vermisse sie. Ich könnte jetzt daran herumbasteln …“
„Was den Auftrag angeht. Ich muss wissen, ob es jemandem gibt, mit dem du nicht zusammenarbeiten willst.“
„Äh, nein. Da gibt es niemanden.“
Sie ist gar nicht auf die Idee gekommen, dass sie eine Wahl haben würde.
„Ich vertraue dir, ich werde dir folgen.“
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„Septimus ist sicher aufgebracht, weil du hier bist.“
„Ja … wir, äh. Nehmen uns gerade eine Auszeit.“
„Das tut mir leid.“
„Ja. Danke. Ich weiß, er verhält sich wie ein Arsch, aber er spielt nur eine Rolle: Nestors Sohn. Das werde ich nicht vermissen, aber … ihn schon.“
„Ich will nicht darüber reden, Hersh.“
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„Keine Sorge. Ihr zwei könnt es noch mal versuchen, sollten wir überleben.“
„Ich … ja. Vielleicht.“
„Gut. Er hat sich wegen der ganzen Sache wie ein Dreckskerl aufgeführt.“
„Ich weiß. Aber … es ist nicht seine Schuld. Als er jünger war, hat Nestor irgendwas mit ihm gemacht. Er kann die Ironie einfach nicht aufgeben, die Entfernung zwischen ihm selbst und der Realität.“
„Jeder reagiert anders auf so etwas. Und das ist okay, wir können nur … einfach nicht zusammen sein.“
„Möchtest du deine Kosmonautenfigur behalten?“
„Ich weiß nicht.“ Sie streicht nachdenklich über ihre Tasche. „Ich glaube, ich werde sie wegschmeißen.“
Das wird sie nicht.
„Hat mich nur interessiert.“
„Cool.“
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„Gut, du solltest sie loswerden.“
„Ja. Das denke ich auch. Ist aber schade. Ich habe diese Figur geliebt …“
„Ich habe sie von jemandem, dem sie auch sehr gefallen hat. Ich könnte sie ihm zurückgeben.“
„Ach ja?“ Sie lächelt. „Das würde mir gefallen. Sie hat … Sie hat mir mal viel bedeutet. Es wäre schön, wenn sie jetzt jemand anderem etwas bedeuten würde. Hier.“
Sie sieht die Figur ein letztes Mal mit einem schwachen Lächeln an, bevor sie sie dir reicht.
„Bist du dir sicher?“
„Ja. Gib sie jemandem, der dem kleinen Kosmonauten wieder etwas Liebe schenken kann. Befreie ihn von den Schrecken seiner Bedeutung.“
„Danke, K. Er wird sie lieben.“
„Das freut mich. Danke, Hersh.“
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„Du siehst besser aus. Wie fühlst du dich?“
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„Nicht seit dem Letzten.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Ich glaube, mein Gehirn erinnert sich endlich wieder daran, wie es abschalten kann.“
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„Lustig, dass du fragst … Ich habe wieder von dem Sternenschamanen geträumt. Dieses Mal war er allein und lief durch einen Wald.“
Alternative Formulierung
„Nicht vom Sternenschamanen.“ Sie seufzt. „Letzte Nacht hatte ich einen guten Traum. Oder … er wäre gut gewesen. Ich weiß nicht.“
Alternative Formulierung
„Ja. Aber einen schönen. Ich war nachts mit meiner Kosmonautenfigur auf einem Ruderboot. Aber er war so groß wie ein richtiger Mensch und hat das Boot gesteuert.“
Alternative Formulierung
„Hersh, ja … ich habe wieder den Sternenschamanen gesehen. Es war … enttäuschend. Ich hatte wirklich angefangen zu glauben, dass er echt ist und ich in die Vergangenheit sehen könnte. So bescheuert das klingt.“
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„Ich hatte das Gefühl, er würde nach etwas suchen. Er hat immer wieder diese Knochenwürfel in seiner Hand hochgeworfen.“
Eine Wetterfahne für den Fluss des Schicksals.
„Er muss damit mit seinen Göttern kommuniziert haben.“
„Ich … ja, aber. Er ist nicht echt, oder? Das hoffe ich zumindest. So was könnte ich jetzt nicht gebrauchen. Ich habe genug mit dem Lich und all dem zu tun.“
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„Wenn du ihn wieder siehst, sag ihm, er soll sich verpissen.“
„Aha, ha.“ Sie runzelt nachdenklich die Stirn. „Aber ich glaube nicht, dass er mich sehen kann.“
„Nicht, dass ich denken würde, er sei real oder so. Das sind nur Träume.“
Eigentlich glaubt sie, dass er real ist.
„Er will dir sicher etwas sagen. Hast du eine Ahnung, was das sein könnte?“
„Ich glaube, ich habe mich einfach zu lange mit dem Runenskript beschäftigt. Es hat sich irgendwie in meinen Kopf gebrannt.“
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„Es ging um Septimus.“
Sextraum.
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„Erzähl mir davon.“
„Wir waren …“ Sie seufzt und sieht nach unten. „Wie waren in unserem Bett im alten Vorführraum. Es lief irgendein alter Horrorfilm …“
Popcorntüten liegen auf dem Boden verteilt, ein Stop-Motion-Monster spuckt Feuer. Sie lacht, als er sie näher zu sich heranzieht.
„Wir haben uns geküsst … Und ich schwöre, ich konnte es fühlen. Ich habe mich auf ihn gesetzt und … er hat seine Arme um meinen Rücken gelegt …“
„Denkst du darüber nach, zu ihm zurückzugehen?“
„Nein. Nicht jetzt. Das wäre grausam.“
„Tut mir leid, Hersh. Ich wollte die Stimmung nicht runterziehen.“
Sie fährt sich lächelnd durchs Haar. Ein Versuch, den Traum abzuschütteln.
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„Du hattest also einen feuchten Traum. Glückwunsch.“
„Ja. Aber … hauptsächlich durchs Weinen.“
„Dein Körper sehnt sich nach dem bösen männlichen Organ. Du musst widerstehen.“
„Mein Körper sehnt sich nach ihm. Und wir sind alle im Arsch …“
„Alle Frauen sehen sich nach dem männlichen Organ. Wir wissen, dass wir ohne es unvollständig sind.“
„Ich fühle mich nicht unvollständig. Nur … verdammt traurig.“
„Dein Unterbewusstsein muss ihn vermissen.“
„Ja … genau wie mein Bewusstsein.“
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Und ihr Körper.
Und ihr Körper.
„Ich glaube, von dem musst du mir nicht erzählen.“
„Ja. Ich … Es hat sich für mich auch komisch angefühlt.“
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„Wir waren mitten auf dem Meer, glaube ich. Aber es war ganz friedlich. Wir haben uns viel unterhalten.“
Eintausend Sterne spiegelten sich verzerrt in seinem Helm, die Ränder des Universums in lila und blau.
„Und was hat er gesagt?“
„Ich … erinnere mich nicht. Seltsam, oder? Ich weiß, wir haben uns unterhalten. Vielleicht über meinen Vater oder … vielleicht war er mein Vater.“
„Manchmal fehlt mir der Klang des Wassers in der Nacht.“
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„Ich hatte auf einen weiteren Traum vom Schamanen gehofft.“
„Ich kann meine Träume nicht nach Wunsch beeinflussen, Hersh.“
„Und wenn ich es könnte, würde ich von Septimus träumen.“
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„Aber er stand auf einem Felsvorsprung und sah auf einen Sumpf. Und … dann sah ich meine Ausrüstung. Meine Raubkopier-Maschine, die im Wasser piepste und aufblitzte.“
Ein Einwegspiegel.
„Vielleicht ist es real und er kann dich auch sehen.“
„Daran … hatte ich gar nicht gedacht.“
In ihren Augen spiegelt sich Entsetzen.
„Er hatte solche Angst davor, Hersh. Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, dass es okay ist.“ Sie runzelt die Stirn. „Aber … das ist es nicht. Sie sind alle tot und die Welt, die sie einst kannten, gibt es nicht mehr.“
„Du benutzt immer noch die gleichen Zeichen.“
„Ja.“ Sie lächelt. „Und sie funktionieren. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir etwas vergessen haben, dass wir einst über die Welt wussten. Wie haben sie diese Worte gefunden oder erfunden?“
Drogen.
„Wie auch immer. Ich hoffe, es geht ihm gut. Oder … dass er zumindest im Tod glücklich ist.“
Drogen.„Ja. Ich schätze, manchmal ist es schön, daran erinnert zu werden, wie unbedeutend man ist. Egal was hier…Sie wird nirgendwo hingehen. Sie würde Karolina nie alleinlassen.„Das hoffe ich nicht. Die Leute werden unsere Namen nur kennen, wenn man uns erwischt, oder? Vielleicht…IHR SCHAMANE IST EIN SCHWARZES ELEMENT. MAGIE IST REAKTIONÄR, BIS SIE FUNKTIONIERT.
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„Das ist nichts Schlechtes. Die Zeit löscht unser Versagen aus.“
„Ja. Ich schätze, manchmal ist es schön, daran erinnert zu werden, wie unbedeutend man ist. Egal was hier geschieht, morgen wird etwas anderes geschehen.“
„Deine Ausrüstung könnte ein Zeitreisender sein.“
„Ha. Sie ist also aus der Vergangenheit zu mir gereist oder wird aus der Zukunft zu mir kommen?“ Sie zuckt mit den Schultern. „Ich werde sie mit dem Zeichen für 'Frieden' versehen, falls es sie woanders hin verschlägt.“
Sie wird nirgendwo hingehen. Sie würde Karolina nie alleinlassen.
„Trottel. Vergiss sie, wir werden Legenden sein.“
„Das hoffe ich nicht. Die Leute werden unsere Namen nur kennen, wenn man uns erwischt, oder? Vielleicht warten wir, bis wir alt und fast tot sind, und geben uns dann zu erkennen.“
„Zerstörung ist nicht immer etwas Schlechtes. Wir versuchen gerade selbst, einen Weg der Geschichte zu zerstören.“
„Ja … scheiße. Aber dieser Typ war einfach … Scheiße, was, wenn er ein paläo-faschistischer Schamane war? Er wirkte zwar nicht so, aber so kriegen sie einen.“
IHR SCHAMANE IST EIN SCHWARZES ELEMENT. MAGIE IST REAKTIONÄR, BIS SIE FUNKTIONIERT.
„Du glaubst nicht, dass er etwas zu bedeuten hat?“
„Ich … denke nicht. Er war nur verstörend.“
„Ah, ja. Nur ein gruseliges Konstrukt deines Gehirns.“
„Ja … Aber er hatte solche Angst. Ich wollte ihm sagen, dass alles okay ist, aber ich konnte seine Sprache nicht sprechen. Ich weiß nur, wie man die Zeichen schreibt, nicht ob oder wie man sie ausspricht.“
Sie seufzt und reibt sich die Arme.
„Aber es ist nicht okay, oder? Sie sind alle tot und die Welt, die sie einst kannten, gibt es nicht mehr.“
„Ich habe nicht geschlafen, seit du mich das letzte Mal gefragt hast.“ Sie schüttelt den Kopf.
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„Seltsam. So als ob ich auf dem falschen Planeten wäre. Ich versuche immer wieder, Dinge mit meinem Verstand zu kontrollieren, so wie mit meiner Maschine.“
„Und ich träume wieder. Glaube ich.“
Durch den Technik-Kater sind sie sicher besonders lebhaft.
Oder vielleicht sogar real.
„Ich hoffe, du verlierst nicht den Verstand. Den brauche ich möglicherweise noch.“
„Keine Sorge. Ich habe ihn an einem Gummiseil befestigt, der kommt nicht weit.“ Sie lächelt. „Ich habe schon so lange nicht mehr geschlafen, dass ich nicht sagen kann, was Traum ist und was … etwas anderes.“
Eine Halluzination.
Eine lebende Erinnerung.
EIN SYMPTOM EINER LIBERALEN PSYCHOSE.
„Erinnerst du dich besser an das Verhör?“
„Nein. Diese Träume haben fürs Erste aufgehört. Ich hoffe, sie kommen nicht zurück.“
Das werden sie — sie werden sich auf leisen Sohlen anschleichen und von hinten angreifen.
„Ich habe einen Mann in einem Zelt voller Rauch gesehen. Um ihn herum waren Soldaten oder Jäger mit Speeren versammelt. Er hat gesungen. Wie ein Sternen-Schamane.“
„Azzurris Traum-Attentäter. Sie wollen deine Geheimnisse stehlen. Lass sie nicht rein.“
„Nein, der Traum lag weiter in der Vergangenheit. Die Menschen haben Fell getragen, das Zelt wurde von einer Feuerstelle erhellt.“
Das Zelt stinkt nach verbranntem Fleisch und Kräutern. Die paläolithische Jägerin atmet tief ein. Ihr Verstand schwimmt in geweihtem Rauch.
„Nein, der Traum lag weiter in der Vergangenheit. Die Menschen haben Fell getragen, das Zelt wurde von einer…„Nein … es war eine alte Sprache. Ganz klar. Alles war alt. Die Menschen haben Fell getragen, das Zelt wurde…„Sie haben Felle getragen, aber sie stammten von keinem lebenden Tier. Sie hatten dicke braune und weiße…
„Er hat Würfel auf den Boden geworfen, doch als er sie wieder aufhob, konnte ich sehen, dass sie aus Knochen waren. Und in die Seiten war das Runenskript, das auch ich benutze, eingeritzt.“
„Ich konnte nicht verstehen, was sie sagten, aber … die Botschaft der Würfel hat ihnen nicht gefallen. Fast so, als wären sie zum Tode verurteilt worden.“
Sie versucht, gleichgültig zu wirken, aber sie ist offensichtlich aufgewühlt.
Sie hat etwas Wahres, vielleicht sogar Reales gesehen.
„Träume sind seltsam.“
„Ja, vermutlich. Es ist schön, wieder normale, alberne Sachen zu träumen. Es ist nicht leicht, nicht nach einer Bedeutung in ihnen zu suchen, aber … das wäre so, als würde man sich selbst davon überzeugen, Worte in einem Ventilator zu hören, oder?“
Eine rhetorische Frage. Sie ist sich nicht sicher, aber du kannst sie in keine Richtung lenken.
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Eine rhetorische Frage. Sie ist sich nicht sicher, aber du kannst sie in keine Richtung lenken.„Für was für ein Vergehen könnte man zu dieser Zeit den Tod verdienen? Glaubst du, da gab es…„Mm. Keine Ahnung. Septimus meinte, dass die Leute bei einem kalten Entzug seltsame Träume haben.“ Sie sieht…„Haha.“ Sie sieht nach unten. „Ja.“„Ich frage mich, was sie von meiner Raubkopier-Maschine halten würden. Der Schamane und die Jäger, meine…
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„Was glaubst du, könnte das bedeuten?“
„Vermutlich gar nichts … Er war nur so real, dass es schwer ist, nicht nach einer Bedeutung darin zu suchen, aber … das wäre so, als würde man sich selbst davon überzeugen, Worte in einem Ventilator zu hören, oder?“
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„Die Würfel urteilen über ihre Sünden.“
„Für was für ein Vergehen könnte man zu dieser Zeit den Tod verdienen? Glaubst du, da gab es Paläo-Faschisten?“ Sie lacht. „Wer weiß … vielleicht werde ich sie wiedersehen.“
„Das ist eindeutig eine Botschaft einer höheren Macht.“ Du ziehst die Augenbrauen zusammen. „Aber welcher Macht?“
„Mm. Keine Ahnung. Septimus meinte, dass die Leute bei einem kalten Entzug seltsame Träume haben.“ Sie sieht nach unten. „Ich weiß nicht. Das ist wahrscheinlich normal.“
„Ich hätte mir einen Speer geschnappt und mir meinen Weg nach draußen gekämpft.“
„Haha.“ Sie sieht nach unten. „Ja.“
„Vielleicht ist es das Skript. Du hast ihm eine neue Zukunft gegeben, also zeigt es dir seine Vergangenheit.“
„Ich frage mich, was sie von meiner Raubkopier-Maschine halten würden. Der Schamane und die Jäger, meine ich.“ Sie lächelt. „Sie würden sie vermutlich aufspießen.“
„Das war sicher nur Septimus im Foyer.“
„Nein … es war eine alte Sprache. Ganz klar. Alles war alt. Die Menschen haben Fell getragen, das Zelt wurde von einer Feuerstelle erhellt.“
„Erzähl weiter.“
„Sie haben Felle getragen, aber sie stammten von keinem lebenden Tier. Sie hatten dicke braune und weiße Streifen … Das Zelt wurde von einer Feuerstelle erhellt.“
„Wovon träumst du?“
„Hattest du noch weitere interessante Träume?“
„Bis später.“ (Du gehst.)
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„Ich werde hier sein.“ Sie nickt.
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Ende dieses Zweigs
„Wir sehen uns.“
„Hallo, Hersh.“
Karolina sieht noch immer abgemagert und müde aus — aber auch lebendig. Ihre Wangen sind gerötet, ihre Bewegungen voller Elan.
Sie verfolgt ein Ziel.
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„Hersh, bist du so weit?“
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Verzweigung 198Verzweigung 234Verzweigung 289Verzweigung 319Verzweigung 361Verzweigung 375Verzweigung 434Verzweigung 512Verzweigung 563Verzweigung 573Verzweigung 613Verzweigung 645Verzweigung 650Verzweigung 663Verzweigung 689Verzweigung 694Verzweigung 704Verzweigung 708Verzweigung 719„Du bist zurück.“
„Rede mit mir, K: Ich weiß, dass du vom Weinenden Auge mitgenommen wurdest, als der Trupp aufflog. Geht es hier darum?“
„… mitgenommen?“
Ein trauriger, kleiner Euphemismus, die Fantasie eines Kindes. Eine unausgesprochene und unmögliche Hoffnung, dass man wieder losgelassen wird.
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„Geht es in deinen Albträumen darum?“
Sie kann dir nicht in die Augen sehen und sieht nach unten. Sagt nichts.
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„Es tut mir so leid, K. Es war meine Aufgabe, dich zu beschützen, und ich habe versagt.“
„Schon gut.“
„Ich bin einfach nur froh, dass du noch lebst.“
Sie nickt zustimmend.
Nicht sehr überzeugend.
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„Ist es nicht. Das ist alles meine Schuld.“
„Nein … ist schon gut.“
„Du bist jetzt eine richtige Spionin, das ist die Initiation.“
Sie sieht mit blutunterlaufenen Augen und einem Lächeln zu dir hoch.
„Juhu.“
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„Du musst dich für mich erinnern. Was hast du ihnen gesagt?“ (Weiter.)
„Nichts.“
Überlebende von Luz' Technologie für das Extrahieren von Spionen haben von anhaltender Verzweiflung, Selbsthass und Phantomschmerzen in Gliedmaßen berichtet, die sie nie hatten.
„Das Weinende Auge lässt Leute nicht ohne 'Gegenleistung' gehen.“
Sie schüttelt vehement den Kopf.
„Leugnen wird dir nicht helfen.“
„Ich brauche keine Hilfe. Mir geht es gut. Es war nichts. Sie haben mich … nur gefragt …“
Ihr Gesichtsausdruck wird rissig, bricht, platzt an den Nähten auf.
„Tut mir leid …“ Sie schnieft. „Wie … peinlich.“
„Ich hatte Albträume. Das Verhör … es spielte immer wieder in meinem Kopf ab … Deshalb habe ich die Maschine gebaut. Kein Schlaf, keine Träume.“
Ihr Unterbewusstsein steckte fest und hat das Verhör immer wieder durchlebt.
„Das ist verrückt. Die Erschöpfung wird dich umbringen. Lass mich dir helfen, damit du dich ausruhen kannst.“
„Nein, Hersh. Ich kann nicht.“
Hilf dem armen Ding, sich diesem Albtraum zu stellen. Er bringt sie um.
Sie hat dem Weinenden Auge Informationen gegeben. Sorge dafür, dass sie dir den Traum zeigt, damit du erfährst, welche.
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„Ich muss wissen, was du ihnen erzählt hast. Über mich. Über uns.“
„Nein. Ich kann nicht. Ich will das nicht noch mal sehen. Bitte.“
Wenn du auf diese Server zugreifst, während sie angeschlossen ist, kannst du vielleicht sehen, was sie aufgegeben hat.
DER FEIND HAT IM KOPF DIESER JUNGEN REVOLUTIONÄRIN EINEN AUSSENPOSTEN ERRICHTET.
„Ich muss wissen, was du ihnen erzählt hast.“
„Nichts. Überhaupt nichts. Sie haben mich … nur gefragt …“
„Ich habe gehört, dass sie sehr … grausam sein können.“
„Es war nicht so schlimm.“
Du sagst nichts.
Sie sieht dich durch einen Nebel der Erschöpfung an.
„Wie lange bist du schon so?“
„Wie lange? Seit …“
„Was … ist passiert?“
Kein Sarkasmus. Zeit und Raum scheinen für sie zu einem Mysterium geworden zu sein.
„Was ist los? Warum bist du an dieses … Ding angeschlossen?“
„Wir … unterhalten uns …“
Ihre Aufmerksamkeit wandert zum Bildschirm und dann zu dir.
„Was hast du gesagt?“
Ihre Stirn legt sich in Falten, während sie langsam blinzelt. Sie kann sich nicht erinnern.
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„Erinnerst du dich … an den alten Trupp?“
Sie stößt ein trillerndes Geräusch aus, so als wollte sie „hmmm“ sagen und gleichzeitig einen Schrei unterdrücken.
„Ja.“
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„Das hier ist eine Ausrüstung für Raubkopien. Ist es das, was du hier machst?“
„Oh … ja. Habe ich selbst gebaut. Aus Luz kommt … viel Raubkopie-Technologie. Brandneu. Am laufenden Band. Ich muss dem Trend … voraus sein.“
Sie hat sich dem Kampf gewidmet, kämpft ihn auf einem versteckten Schlachtfeld. Sie wird tun, was sie kann, um dir zu helfen.
Sie hat's echt drauf.
„Die Leute wollen dieses ganze luzianische … Gift. L-Pop. Schwachsinn. Zumindest können wir es stehlen.“
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„Erinnerst du dich noch daran, dass du mir die hier zum Geburtstag geschenkt hast?“ (Du streckst einen Schuh hoch.)
Sie sieht nach unten und betrachtet das Auge auf deinem Slipper. Ihre Wangen färben sich korallenrot.
„Du hast sie immer noch …“ Sie lächelt. „Wie schön.“
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„Ich habe deinen … Freund getroffen. Septimus.“
„Ähm …“
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„Was gefällt dir an Septimus?“
„Er wird dir auch gefallen. Er ist nett. Mag Filme … Eisenblüten, Held ohne Gesicht … Hast du dich mit ihm mal über Filme unterhalten?“
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Oh, sie will, dass ihr beide Freunde werdet, und du hast ihn bereits bedroht …
„Wir wollen unsere eigenen Filme produzieren … Drehbücher schreiben …“
„Echt cool, dass ihr zusammen arbeitet.“
„Ja.“ Sie lächelt und tippt auf ihrer Tastatur. „Medienbanditen.“
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„Er ist die Frucht der reaktionären Lenden. Übt er sich in regelmäßiger Selbstkritik?“
„Meistens hängen wir einfach ab.“
„Er nutzt deine Arbeit aus.“
„Nein … wir sind zusammen. Wir beide.“ Sie lächelt und tippt auf ihrer Tastatur. „Medienbanditen.“
„Ich bin froh, dass du einen Mann hast, der sich um dich kümmert.“
„Ja … er erledigt alle Besorgungen und … ja.“
Oh, sie will, dass ihr beide Freunde werdet …
„Zu einem anderen Thema …“ (Zurück.)
„Okay.“
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„Unsere Wege haben sich getrennt, aber das Schicksal scheint sie wieder zusammen zu führen.“
„Oh … schade …“
Sie weiß nicht, worauf sie antwortet.
„Das ist krank, K. Du siehst krank aus.“
Na wunderbar, sie hat die Sache mit dem Zerfallen der Crew und der Folter so gründlich hinter sich gelassen, dass sie alles vergessen hat!
„Ich will dich noch mal was zu deinem Leben hier fragen.“
„Mmm?“
„Ich habe mir deinen Aufbau angesehen. Konstanter REM-Schlaf, keine Träume. Das wird dich umbringen.“
„Nein. Nein, wird es nicht. Es ist schön …“
„Ich habe mir deinen Aufbau angesehen. Konstanter REM-Schlaf, keine Träume. Das wird dich umbringen.“„Ich habe mir deinen Aufbau angesehen. Konstanter REM-Schlaf, keine Träume. Das wird dich wangen.“„Du bist mehr tot als lebendig. Dieses Ding bringt dich um.“„Du bist mehr tot als lebendig. Dieses Ding wangt dich.“
„Warum hast du mich aufgeweckt … Willst du irgendwas?“
„Ich musste dich aus dieser offensichtlich bösartigen Maschine holen.“
„Nein, nein. Das ist meine Raubkopier-Ausrüstung, für die Arbeit … Habe ich gebaut. Echt toll.“
Sie streichelt ein paar mal über das Headset.
„Nein, nein. Das ist meine Raubkopier-Ausrüstung, für die Arbeit … Habe ich gebaut. Echt toll.“„Ja! Trupp. Was brauchen wir? Ich habe … sieh mal. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut. Echt…„Ich … was wolltest du noch mal? Ich habe … sieh mal. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut.…„Bin kein … —toid. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut. Echt toll.“„Cool. Das kann ich … kann eine Raubkopie machen … Linch … habe diese Maschine gebaut. Sie ist toll.“„Mir geht's gut! Was brauchen wir … Ich kann von allem eine Raubkopie machen … habe diese Maschine gebaut.…„Nein! Das kann ich nicht. Die gehört zu mir. Raubkopien. Ich habe sie gebaut. Sie ist toll.“„Hab nur Raubkopien hergestellt. Siehst du, eine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut … echt toll.“
Die ist nicht nur toll. Sie ist der ekelhafteste, verseuchteste Scheiß, den du je gesehen hast — auch wenn es etwas verrückt ist.
„Sie reguliert meinen Schlaf … so kann ich einfach immer arbeiten. Schön beschäftigt sein. Keine Träume, keine Albträume. Ich hatte Albträume.“
„Aber jetzt sind sie verschwunden. Ganz weit weg.“ Sie zeigt einem der Server den Mittelfinger. „Tschüss.“
Mit „Albträumen“ meint sie sicher, dass sich dieser kranke Freund im Schlaf an ihr vergeht.
„Liegt es daran, dass Septimus, wenn du bewusstlos bist, komische Dinge mit deinem Körper macht?“
„Wa— nein!“
„Oh. Würdest du es wollen?“
Verzweigung
Sie hört dir nicht zu. Ihre Augen rollen zu ihrer Nasenspitze und dann wieder nach außen.
Augen sollten zu so etwas nicht in der Lage sein.
Du schaust zu.
Ihre Lippen bewegen sich, so als würde sie lautlos ein Gespräch wiederholen. Sie sieht dich an.
„Oh! Hallo, Hersh. Was gibt's?“
Chronischer Schlafentzug. Sie wird langsam verrückt.
In diesem Zustand kannst du KINDRED nicht rekrutieren.
Diagnose: am Arsch. Sie muss mit der Gäng abhängen, sofort!
Verzweigung
Sie braucht Schlaf. Und sie muss von dieser bösen Runenmaschine weg.
Sie verbringt ihr ganzes Leben halbwach in diesem Sessel. Sie braucht richtigen Schlaf.
„Karolina! Wach auf!“
„Tut mir leid, ich musste das fragen.“
„Er sieht aus, als würde er komische Dinge mit bewusstlosen Körpern machen.“
„Alpträume. Du meinst wegen der Verhöre?“
„Du wirkst echt fertig.“
„Hört sich cool an. Kannst du's mir zeigen?“
„Ich wollte dich sehen. Und mich für das entschuldigen, was passiert ist, du weißt schon.“
„Äh, ja … okay.“
Sie versteht kein Wort, von dem, was du sagst.
Ist doch klasse, eine saubere Weste. Na los, Gäng!
„Krass! Du bist also wieder Teil des Trupps?“
„Ja! Trupp. Was brauchen wir? Ich habe … sieh mal. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut. Echt toll.“
„Ich habe nicht das Gefühl, dass du es wirklich so gemeint hast. Versuch es noch mal.“
„Ich … was wolltest du noch mal? Ich habe … sieh mal. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut. Echt toll.“
„Ich glaube nicht, dass es dir gut geht, K. Geh von dieser Maschine weg.“
„Ich wollte nur verhindern, dass die Augmentoiden dein Gehirn absorbieren.“
„Augmen… hm?“
„Es ist zu spät. Du bist bereits ein Augmentoid.“
„Bin kein … —toid. Das ist meine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut. Echt toll.“
„Geh von dieser Maschine weg.“
„Diese Ausrüstung stiehlt deine Worte — und nutzt sie als Energie.“
„Ja, KINDRED. Wir haben einen Auftrag.“
„Aa— aaa. Ja? Wow …“
Ihr Lächeln lässt die Haut ihrer Unterlippe aufplatzen.
„Wie … sieht der Plan aus? Ich bin bereit.“
„Mord. Der Große Lich des Techno-Faschismus.“
„Cool. Das kann ich … kann eine Raubkopie machen … Linch … habe diese Maschine gebaut. Sie ist toll.“
„Du siehst nicht bereit aus. Du siehst echt scheiße aus.“
„Mir geht's gut! Was brauchen wir … Ich kann von allem eine Raubkopie machen … habe diese Maschine gebaut. Sie ist toll.“
„Als Erstes musst du von dieser komischen Maschine weg.“
„Nein! Das kann ich nicht. Die gehört zu mir. Raubkopien. Ich habe sie gebaut. Sie ist toll.“
„Ich hatte Angst, dass dir deine Seele entgleitet und es dir gefällt.“
„Hehe. Gleitende Seele, gleitende Seele …“
„Hab nur Raubkopien hergestellt. Siehst du, eine Raubkopier-Maschine. Habe ich gebaut … echt toll.“
„Ich habe mir deinen Aufbau angesehen. Konstanter REM-Schlaf, keine Träume. Das wird dich wangen.“
„Du bist mehr tot als lebendig. Dieses Ding bringt dich um.“
„Du bist mehr tot als lebendig. Dieses Ding wangt dich.“
„Weißt du, K, ich muss unbedingt wissen, was du diesen Verhörern erzählt hast.“
„Ich hab doch gesagt, dass ich es nicht weiß … da ist nur der Albtraum. Ich schlafe nicht …“
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„Ich habe mir dein altes Zimmer angesehen …“
Sie antwortet nicht.
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„Dr. Hugo schien es gut zu gehen.“
„Oh … gut, ja. Schön.“
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„Eine deiner Figuren hat gefehlt. Ein kleiner Kosmonaut.“
„Ich … ja … ich weiß …“
Scheiße, sind das Tränen? Sie hat ihren Kosmonauten geliebt.
Sie ist ein Engel. Sie nimmt ihre maßstabgetreuen Modelle ernst.
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„Noch was …“ (Zurück.)
„Ja …“
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„Wer hat dir beigebracht, so etwas zu bauen?“
„Niemand.“
Scheiße, ja.
„Das war ich ganz allein. Musste viel … herumprobieren. Aber hab's geschafft.“
Sie lächelt durch den Nebel ihres Deliriums, während ihre Augen über die Ausrüstung um sie herum wandern.
Es ist leichter für sie, sich auf die Maschine zu konzentrieren; darum kreisen fast alle ihre Gedanken.
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„Zeichen, Geflecht, Ritualknoten … was hat es damit auf sich?“
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„Ich … Ich erinnere mich nicht.“
Sie sieht nach untern, um deinem Blick auszuweichen.
Sie lügt. Sie will nur nicht mit dir darüber sprechen, weil du dich wie ein Arsch aufgeführt hast.
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„Weißt du noch, dass ich antike Sprachen studiert habe? Man musste einen Kurs in den 'Geisteswissenschaften' belegen … ha. Ich habe das Skript in einem Buch gesehen und gedacht: 'Hey, das sieht aus wie eine Schaltplatte'.“
Sie zeigt auf ein Zeichen auf der Maschine zu ihrer Linken. Es ist rechteckig und asymmetrisch und besteht aus Linien, die Punkte und Kreise verbinden.
„Das hier bedeutet 'Einigkeit', aber auch 'Zwietracht'. 'Wiederholung' dort drüben erkennst du sicher wieder. Das sieht man auf vielen Ladentüren, weil die Besitzer glauben, es würde die Leute dazu bringen, wiederzukommen. Tut es nicht. Aber hier funktioniert es.“
Tut es nicht. Sie erklärt ihre eigene Brillanz mit Magie.
„Als die Menschen anfingen zu schreiben … ritzten sie diese Symbole in Stein oder in Sand. Die Maschinen erinnern sich an den Sand, glaube ich. Und der Rest … hat sich einfach richtig angefühlt.“
Da könnte etwas dran sein. Salz führt zu Reaktionen in den Servern, Runenmuster leiten bestimmte Signale um …
Sie redet mit der Maschine. Das Ist verrückt. Böse. Falsch!
„Das ist doch abgefuckt. Und gruselig.“
„Nein … sieh doch, Hersh.“ Sie rutscht in ihrem Sessel herum. „Sie ist toll.“
Sie schnappt unter der Anstrengung des Sprechens leicht nach Luft.
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„Vielleicht reagieren Salz und Haare chemisch mit dem Schaltkreis.“
„Ich glaube, das sind keine Reaktionen … obwohl … Vielleicht sollte ich für die Kühlwasserpumpe etwas Weihwasser besorgen … könnte helfen …“
„Die Runen sind dafür nicht verantwortlich — du bist es.“
„Klar … ich habe sie ja aufgemalt. Das war alles ich …“
„Du bringst einer Maschine bei, zu reden. Das kann nur ein Ende haben: ein böses.“
Vielleicht hat sie recht, sie weiß eindeutig mehr als du.
„Was hat 'Einheit, Zwietracht' für eine Funktion?“
„Ah, dadurch bekomme ich mehr Kontrolle über die Technik, je mehr Systeme wir gleichzeitig bedienen …“
Sie teilt sich selbst auf die verschiedenen Formate und Funktionen auf. Unglaublich.
Sie will sich mit dem Zeichen selbst davon überzeugen, dass sie all das tun kann, ohne ihren Verstand zu entzweien. Aber sie irrt sich.
„Es ist schwierig, mich … dort draußen auf nur eine Sache zu konzentrieren.“
„Dort draußen.“ Sie sieht die materielle Welt nicht länger als ihr Zuhause an.
Verzweigung
„Dein Drucker dort drüben war kaputt. Ich habe ihn repariert.“
„Das Papierfach … schon wieder?“ Sie schüttelt den Kopf. „Hätte keine Sonatine verwenden sollen. Danke, Hersh.“
Sie flüstert der Maschine ein „entschuldige“ zu.
Eine Entschuldigung dafür, dass sie ihn nicht repariert hat, oder dass es jemand anderes tun musste.
Verzweigung
„So was habe ich noch nie gesehen. Du bist ein Technikgenie, K.“
„Ha. Ja? Ich … denke nicht. Aber danke. Das ist echt cool, Hersh.“
Sie strahlt dich mit strahlenden geröteten Augen an.
Verzweigung
„Das ist das komplette Chaos. Eindeutig verflucht. Und sieht einfach nur komisch aus.“
„Oh … ja. Ich schätzte es sieht tatsächlich … komisch aus.“
Sie zieht die Ärmel über ihre Hände und spielt unter dem Stoff mit ihrem Daumen.
Sie ist am Boden zerstört.
„Irgendwann kümmere ich mich darum.“
Verzweigung
„Ich hätte dich da rausziehen sollen. Das ist doch nicht richtig.“
„Nein … ich hätte sterben können. Oder Schlimmeres. Meine Gedanken waren da drin … und mein Körper wäre hier draußen gewesen.“
„Ich weiß nicht, ob man …diese Verbindung wiederherstellen kann, wenn sie einmal getrennt wurde.“
Verzweigung
„Das war alles.“ (Zurück.)
„Oh, okay.“
Verzweigung
„Was deine Maschine angeht …“
„Ja?“
Du überzeugst sie, für dich zu träumen.
Von all deinen Statisten hat Karolina am meisten davon geträumt, eine Operantin zu werden. Damals war sie zu jung, aber jetzt ist das anders. Nimm sie ernst. Zeig ihr, dass du ihre Hilfe brauchst.
Verzweigung
„Mir wurde ein Wahrheitsserum injiziert. Es hat mich an den Trupp denken lassen, daran, dass alles meine Schuld war.“
„Deine Schuld? Nein … Hersh. Es war … ich glaube …“
Du siehst, wie etwas in ihr zerbricht. Sie bleckt die Zähne, lässt Tränen fallen.
„Was, wenn ich es war, die alle verraten hat?“
„Du kannst nicht in ständiger Angst vor deinen eigenen Gedanken leben.“
„Ja. Ja …“ Sie reißt sich zusammen, wischt über ihr Gesicht. „Ich weiß.“
Die Arme. Du kannst sie retten, sie zurückholen.
Ja, repariere das Werkzeug, damit du es wieder benutzen kannst.
„Ich werde den Traum reinlassen, mich richtig einschlafen lassen — aber nur für einen Moment … So kannst du sehen, was ich sehe.“
„Da drüben ist noch ein Headset, du musst es einfach nur aufsetzen …“
Verzweigung
„Wie funktioniert das?“
„Die Maschine wird mich für ein paar Minuten in einen tiefen Schlaf versetzen. Du trägst das Headset und … siehst, was ich träume.“
Klasse! Traumstudientechnik! Das wird krass …
Verzweigung
„Kann ich mir nicht einfach eine Aufzeichnung angucken, damit du nicht … du weißt schon …“
„Nein. Ich habe das Aufnahmeequipment kaputtgemacht. Mit Absicht, Ich … wollte nicht, dass sie … da drin sind. Direkt neben mir.“
„Es muss live sein …“
Verzweigung
„Also gut. Dann lass mal sehen, was du ihnen erzählt hast.“ (Du setzt das Headset auf.)
Du rückst das Headset auf deinem Kopf zurecht. Schaumstoff legt sich um deinen Schädel, Metallplatten drücken gegen deine Schläfen.
Du verbindest dein inneres Auge mit ihrem.
Du hörst Vogelgezwitscher, Schritte, die Stimme eines Mannes.
Du siehst einen Kosmonautenanzug … er ist an einer Art Sockel befestigt.
Verzweigung
Die fehlende Figur aus ihrem Zimmer.
Die Bilder brechen zusammen, überlagern sich. Karolina schreit, so als ob ihre Stimme aus deinem eigenen Mund kommen würde.
Dann nichts.
Eine unvollständige Aufnahme.
Du nimmst das Headset ab.
„Scheiße … scheiße … scheiße …“ Sie ringt nach Luft.
„K! Alles in Ordnung?“
„Nein …“
Sie zittert. Tränen laufen ihre Wangen hinab.
„Es tut … mir so leid … ich habe es nicht absichtlich abgebrochen. Ich glaube, mehr gibt es einfach nicht …“
Hat sie den Rest verdrängt? Das ist nicht gut genug.
Verzweigung
„Wir brauchen mehr.“
„Ich weiß …“
Verzweigung
„Was war das für ein Kosmonaut? Eine Art Figur?“
„Der gehört mir … Ich hatte ihn dabei, als sie mich mitgenommen haben …“
Starre Gliedmaßen, oranger Anzug. Der kleine Kosmonaut blickt zwischen zwei großen Fangzähnen, die seinen Kopf liebevoll umschließen, auf die Welt.
„Er schien wirklich wichtig zu sein.“
„Das war er … Ich … Oh, Hersh. Ich hab's verbockt …“
„Ich … habe gemacht, was du mir beigebracht hast. Ich habe getan, was du gesagt hast.“
Unklar. Unzureichende Suchbegriffe.
Verdammte Scheiße, was hat die Gäng ihr gesagt?
„Was habe ich denn gesagt, was du tun sollst?“
„Das fortgeschrittene kognitive Manöver, bei dem man sich selbst in einen Gegenstand projiziert, um einem Verhör standzuhalten. Erinnerst du dich?“
Verzweigung
Das Manöver, das du angeblich schon selbst ausgeführt hast. Doch das war eine Lüge.
„Du hast es mir beigebracht … Ich glaube, das hat mich am Leben gehalten, aber … meine Erinnerungen sind in dieser Figur.“
Verzweigung
Und nochmal: Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers, schon gar nicht von CASCADE.
Vielleicht ist KINDRED die Erste?
Eine Statistin, die Erfolg hat, wo erfahrene Operanten gescheitert sind — das Skript ist voller Fehler, die seltsamer sind als das.
„K, dieses Manöver gibt es nicht. Ich habe es mir ausgedacht.“
„Nein … du hast es mir beigebracht.“
Es ist wahrscheinlich einfacher, mitzuspielen und die Figur zu suchen, als ihre Meinung zu ändern.
„Ich werde den Kosmonauten finden, er sollte dir helfen, deine Erinnerungen zurückzubekommen.“
Und nochmal: Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers, schon gar…Eine Statistin, die Erfolg hat, wo erfahrene Operanten gescheitert sind — das Skript ist voller Fehler, die…Es ist wahrscheinlich einfacher, mitzuspielen und die Figur zu suchen, als ihre Meinung zu ändern.Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers.
„Das hat Septimus bereits versucht … er ist weg.“ Sie schnieft. „Er hat die alte Tierhandlung durchsucht — wegen des Vogelgezwitschers, erinnerst du dich? Ich weiß nicht, wo er sonst sein könnte.“
Vergiss das. Hacke einfach die Konsole und überschreibe ihre Steuerung, während sie angeschlossen ist.
Klingt … kompliziert.
Es klingt praktisch und nach Spaß. Du weißt nicht, ob sie diese Erinnerung wirklich mit der Figur freischalten kann, aber du weißt, dass diese modifizierte Technologie funktioniert.
Jetzt geh zur Konsole und mach dich ans Werk.
Verzweigung
Das hört sich … falsch an?
Woher weiß ich, dass das funktioniert?
Weil sie sie gebaut hat. Und sie ist ein verdammtes Schaltkreisgenie.
„Du hast vermutlich das Netzwerk auffliegen lassen, du bist eine Belastung. Dafür habe ich keine Zeit!“
Und nochmal: Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers, schon gar…Eine Statistin, die Erfolg hat, wo erfahrene Operanten gescheitert sind — das Skript ist voller Fehler, die…Es ist wahrscheinlich einfacher, mitzuspielen und die Figur zu suchen, als ihre Meinung zu ändern.Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers.
„Ich weiß … Es tut mir so leid … Ich habe alles kaputtgemacht.“
Verzweigung
Die Oper hat keine Aufzeichnung über die erfolgreiche Ausführung dieses Manövers.
CASCADE: Diese Technik wurde vor über zwei Jahrunderten von mirzäischen Mönchen entwickelt, um Verhören standzuhalten. KINDRED: Woah … Und du kannst sie mir beibringen? CASCADE: Ja, ich habe das selbst schon oft gemacht.
Warum zum Teufel habe ich das gesagt?
Du dachtest, er würde sich cool anhören.
Vielleicht habe ich es schon oft gemacht und kann mich nur nicht daran erinnern.
Hast du nicht. Das würdest du.
„Sie haben dich nicht nur gefoltert … sie haben auch deine Figur gestohlen?“
„Nein, ich … habe sie in dem Raum versteckt, in dem sich mich festgehalten haben. Ich … oh, Hersh.“ Sie vergräbt ihr Gesicht in den Händen.
„Oh ja, ein Mini-Kosmonaut. Cool.“
„Cool bis ins Mark …“ Sie schluchzt. „Aber …“ Sie vergäbt ihr Gesicht in den Händen. „Ich hab's verbockt. Ich glaube, ich … Ich glaube …“
„Ich habe solche Weltraumfiguren in deinem Zimmer gesehen. Einer der Kosmonauten hat gefehlt.“
„Ja… ich hatte ihn dabei, als sie mich mitgenommen haben.“
„Warum konnte ich Vögel hören?“
„Ich glaube, wir waren in der exotischen Tierhandlung. Am Hafen … Nirgends sonst kann man so etwas in Quisach hören.“
„Die Tierzone. So heißt der Laden, oder?“
Gefoltert im Hinterzimmer einer Tierhandlung. Fuck.
Verzweigung
„Vielleicht hat Septimus etwas übersehen. Ich werde mich noch mal in der Tierhandlung umsehen.“
„Klar …“
Verzweigung
„Septimus ist mit der Kunst der ökonomischen Kriegsführung nicht gerade vertraut. Ich verstehe.“
„Ich werde Septimus fragen, ob er noch irgendwelche Hinweise hat.“
„Okay …“
Verzweigung
„Könnten wir deine Erinnerung nicht mit dem Traumstudienequipment zurückholen?“
„Mit Papas Ausrüstung? Ich … glaube nicht. Oder vielleicht schon, aber das würde … alles nur schlimmer machen.“
Eine psychische Invasion.
Tu es.
„Bitte, Hersh. Wenn wir das tun müssen, dann brauche ich meine Figur.“
Verzweigung
„Du hast also schon mal versucht, den ganzen Traum zurückzuholen?“
„Nicht wirklich … Ich habe nur … Ich weiß auch nicht. Früher dachte ich, es würde helfen, dann habe ich die Maschine gebaut … ich weiß es nicht.“
Verzweigung
„Also schön, K. Ich werde deinen Kosmonauten finden.“ (Zurück.)
„Ich warte hier.“
„Schlaf wieder ein, wir sind noch nicht fertig.“
„Das … Das würde nicht helfen.“
Eine Figur?
„Du brauchst Hilfe, K. Ich bin für dich da.“
„Oh, Hersh …“ Sie schluchzt vor Dankbarkeit und Angst. „In Ordnung.“
„Ich wurde auch schon mal verhört. Ich weiß, wie schwer es ist, nicht nachzugeben.“
„Wirklich? Nein … Es tut … mir so leid. Aber du hast nichts verraten, oder? Nein … natürlich nicht.“
„EMTERR hat mich verhört, hier in Portofiro. Ich habe nachgegeben.“
„Wirklich? Ich … nein. Das sagst du doch nur so, ich …“
„Ich sollte ein Double haben, aber er wurde aus dem Verkehr gezogen, noch bevor ich hier ankam. Ich bin allein. Ohne dich schaffe ich das nicht.“
„Aus dem Verkehr? Du meinst … tot? Ich … oh … Hersh … das ist wie … Was, wenn …“
Verzweigung
Sie verarscht dich. Das ist nicht fair.
„Das ist meine Bürde, nicht deine. Such dir deine eigene.“
„Es tut mir so leid …“
Verzweigung
„Wir müssen uns diesen Albtraum ansehen. Dann können wir die Scheiße aufwischen, die du gebaut hast.“
„Die Scheiße … aufwischen? Okay … okay.“
„Ich werde mich umbringen.“
„Nein …“
„Ich werde mich selbst wangen.“
Vielleicht würde sie sich öffnen, wenn du hipper, jünger und mehr wie eine Freundin rüberkämst.
„Du kannst mit mir reden, K.“
„Nicht darüber …“
Keine Freundin, also. Vielleicht ein Elternteil? Vielleicht hat ihr Vater etwas, das du benutzen kannst.
Verzweigung
„Unterhalten wir uns doch darüber bei einem leckeren Dosenkaffee.“
„Nein … ich will nicht …“
„Sag es mir, dann stelle ich dir UV vor.“
„Wen? Oh, du meinst … den L-Pop-Star? Nein danke …“
UNERSCHÜTTERLICH GEGEN DIE FASCHISTEN. UMWERFEND.
„Ich habe die Figur gefunden, sieh doch.“ (Du zeigst sie ihr.)
Ihr Blick fällt auf den Kosmonauten. Sie zögert.
„Aber Septimus meinte, dass sie nicht da war …“
„Er hat gelogen. Er wollte nicht, dass du dich erinnerst.“
„Ich … ja. Er wollte mich beschützen.“
„Du solltest entscheiden, was du tun willst, K.“
„Es ist aber nicht meine Entscheidung, Hersh. Und das ist okay. Ich weiß, du musst wissen, was ich ihnen erzählt habe …“
Verzweigung
„Es ist aber nicht meine Entscheidung, Hersh. Und das ist okay. Ich weiß, du musst wissen, was ich ihnen…Verzweigung 589„Ja. Das ist schön. Er ist ein schlechter Lügner.“ Sie lächelt schwach.„Ja … er kann das nicht sehr gut.“ Sie lächelt schwach. „Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt…„Ich glaube, er will mich nur beschützen … Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt hätte … aber…„Ist er auch. Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt hätte … aber er wusste, dass dem nicht so…„Ja, cool.“
„Weißt du, was hier passieren wird?“
„Nein.“
Verzweigung
„Langsam habe ich das Gefühl, dass das eine schlechte Idee ist.“
„Nein … aber ich will jetzt keinen Rückzieher machen, Hersh.“
Sie nimmt den Kosmonauten und lässt ihre Daumen abwechselnd über seinen Oberkörper gleiten.
Die Bewegung ist automatisch, geübt, beruhigend.
„Erinnerst du dich schon an etwas?“
Sie nickt.
Sie umschließt die Figur stärker, ihre Nasenflügel beben.
Der Schock verlorener Zeit, die zu ihr zurückkehrt.
„Ich höre Vogelgezwitscher … Sie haben mir etwas über den Kopf gestülpt. Es riecht nach Schweiß. Muffig. Ich höre ihre Werkzeuge, das Schaben von Metall … Das ist alles.“
„Hol das Headset, Hersh. Ich werde die REM-Verstärker noch mal ausschalten.“
Verzweigung
„Ich will nicht dabei zusehen, wie dich das Weinende Auge foltert.“
„Bitte … ich schaffe das nicht allein.“
Verzweigung
„Kannst du dich nicht einfach … erinnern und mir dann davon erzählen?“
„Nein. Da ist nichts. Es ist, als wäre da … eine Wand.“
Eine psychologische Barriere. Daran kommst du nur vorbei, indem du die Verteidigung ihres Verstandes durch Hypnose oder Schlaf runterfährst.
„Also gut, dann mal los.“ (Weiter.)
Sie setzt sich, ohne dich anzugucken, das Headset auf und lehnt sich mit dem Kosmonauten an die Brust gepresst zurück.
Du setzt dein Headset auf.
Verzweigung
„Ich bin nicht bereit, tut mir leid.“ (Du gehst zurück.)
„Oh … ja. Okay.“
„Komm schon, sag mir, woran du dich erinnerst.“
„Ich versuche es … Ich …“
Du gibst ihr die Figur.
„Du bedeutest ihm viel.“
„Ja. Das ist schön. Er ist ein schlechter Lügner.“ Sie lächelt schwach.
„In der Tierhandlung herrschte das reinste Chaos. Er hat sie sicher übersehen.“ (Du lügst.)
„Ja … das hatte ich mir gedacht …“ Sie sieht seufzend nach unten. „Er weiß, dass ich das hier nicht tun will.“
„Du wusstest, dass er lügt?“
„Ja … er kann das nicht sehr gut.“ Sie lächelt schwach. „Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt hätte … aber er wusste, dass dem nicht so war.“
„Er versucht, dich zu kontrollieren.“
„Ich glaube, er will mich nur beschützen … Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt hätte … aber er wusste, dass dem nicht so war.“
„Er scheint nett zu sein.“
„Ist er auch. Er hätte sie gefunden, wenn ich das wirklich gewollt hätte … aber er wusste, dass dem nicht so war.“
„Nun, jetzt haben wir sie.“
„Ja, cool.“
„Ich bin jetzt bereit. Sehen wir uns diesen Traum an.“ (Weiter.)
Verzweigung
„Ich brauche deine Hilfe, K. Hast du schon mal so eine Disc gesehen?“ (Du zeigst ihr die rote Disc.)
„Disc … rot.“
In ihrer Stimme liegt Autorität und Zufriedenheit — ein Problem, das gelöst wurde.
„Ich glaube, sie ist kaputt.“
„Oh … tut mir leid.“
Die Bewegung ihres Oversize-Pullovers lässt vermuten, dass sie mit den Schultern gezuckt hat.
„Spiel sie ab …“ Sie zeigt auf ihre Ausrüstung.
Du spielst die rote Disc ab.
Du steckst die Disc in eines der Fächer der Maschine.
„Oh … das ist nicht gut.“
Ein hohes Summen erfüllt den Raum. Oder auch nicht. Du kannst es nicht hören, aber fühlen.
„Ja, es wird sich gleich schlecht anfühlen, das kenne ich schon.“
Sie holt die Disc aus der Maschine und drückt sie dir in die Hände.
„… tut weh. Mag ich nicht.“
Verzweigung
„Ist das normal?“
Du hörst zu.
„Wir warten lieber, bist du etwas … aufnahmefähiger bist.“ (Zurück.)
„Mach's gut, Disc.“
Verzweigung
„Das ist eine Art Waffe.“
„Ich hatte gehofft, dass du mehr darüber weißt.“
„Du musst so nicht leben, K. Dein Vater ist für dich da.“
Sie reibt ihre Arme und schüttelt den Kopf.
„Ich weiß. Aber ich habe noch nichts getan. Das hier ist nicht … Das hier ist mein Job. Ich bin gut darin. Ich muss etwas tun. Luz …“
Sie hält das Raubkopieren für einen Akt des Widerstands. Sie will noch immer eine Operantin sein.
Also behandle sie wie eine Kollegin. Nimm sie ernst. Erzähl ihr von deinen beruflichen Problemen, bitte sie um Hilfe.
Verzweigung
„Dein Vater wollte, dass ich dir das hier gebe.“ (Du gibst ihr etwas Melatonin.)
„Oh … mein Vater? Oh …“
Sie nimmt die Dose und sieht sich den Aufdruck an.
„Du hast ihm davon erzählt? Oh …“
Verzweigung
„Wir sehen uns, K.“ (Du gehst.)
Alternative Formulierung
„Ich komme mit deiner Figur wieder.“ (Du gehst.)
Verzweigung
„Ich warte hier.“
Verzweigung
„Mach's gut, Hersh.“
Sie setzt sich das Headset wieder auf und macht es sich auf dem Sessel gemütlich.
Verzweigung
„Mach's gut …“
„Oh, aber ich … Mach's gut, Hersh.“
Verzweigung
„Oh … ja … hi …“
„Hab meine Meinung geändert. Ich werde deinen Kosmonauten suchen und deine Erinnerungen zurückholen.“
„Oh … aber Septimus hat es bereits versucht. In der Tierhandlung, wegen dem Vogel … da war er nicht.“
„Vielleicht hat Septimus etwas übersehen. Ich werde mich noch mal in der Tierhandlung umsehen.“
„Klar …“
„Hast du schon mal versucht, diese Erinnerungen zurückzuholen?“
„Nicht wirklich … Ich habe nur … Ich weiß auch nicht. Früher dachte ich, es würde helfen, dann habe ich die Maschine gebaut … ich weiß es nicht.“
„Überlass das mir.“ (Du gehst.)
„Okay …“
Vergiss das. Hacke einfach die Konsole und überschreibe ihre Kontrolle, während sie angeschlossen ist.
Das klingt unmoralisch.
Es klingt praktisch und nach Spaß. Du weißt nicht, ob sie diese Erinnerung wirklich mit der Figur freischalten kann, aber du weißt, dass diese modifizierte Technologie funktioniert.
Woher sollte ich das wissen?
Weil sie sie gebaut hat. Und sie ist ein verdammtes Genie.
Jetzt zwing sie mit diesem Schlafstudienequipment zum Schlafen und öffne ihr Unterbewusstsein.
Verzweigung
„Ich werde Septimus fragen, ob er noch irgendwelche Hinweise hat.“
„Okay …“
„Wollte nur sichergehen, dass du noch da bist.“
„Ja. Immer …“
Verzweigung
Verzweigung
„Hersh, hast du meine Figur gefunden?“
Verzweigung
Verzweigung
„Dein Vater wollte, dass ich dir das hier gebe.“ (Du gibst ihr etwas Melatonin.)
„Oh … mein Vater? Oh …“
Sie nimmt die Dose und sieht sich den Aufdruck an.
„Du hast ihm davon erzählt? Nein … ich will nicht über ihn reden. Bitte.“
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
„Wonach suche ich noch mal?“
„Nach meiner Kosmonautenfigur … damit ich mich an das Verhör erinnern kann, wie du gesagt hast …“
Verzweigung
„Noch nicht. Ich komme wieder, wenn ich sie gefunden habe.“
„Oh, okay …“
„Noch nicht.“
Sie will, dass du nein sagst.
Verzweigung
Verzweigung
Karolina schläft tief und fest.
Verzweigung
Du klopfst gegen ihr Headset; sie schiebt es hoch, um dich anzusehen.
„Hey …“
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
„Was, du bist nicht …“
Sie blinzelt und reibt sich die Augen in dem Versuch, sich auf dich zu konzentrieren.
„Hersh? Wirklich … du?“
„Wer sollte ich sonst sein?“
„Ich … weiß nicht …“ Sie sieht nach unten.
Göttlicher Trenner von Fäden, mit einem neuen Satz Scheren in der Hand.
Sie blinzelt, schwankt. Lässt den Knopf hängen. Als sie wieder zu dir hochsieht, zeichnet sich in ihren Augen eine Straßenkarte aus Blutgefäßen ab.
„Du bist zurück.“
„Buh.“
„Ha …“
Sie lacht leise, wendet aber ihr Gesicht ab.
Sie ist sich wirklich nicht sicher, ob du real bist.
„Ich mach nur Spaß, K. Ich bin's.“
Du schnippst mit den Fingern vor ihren Augen.
„Ich bin es wirklich.“
„Oh … wow. Ich … hi.“
„Was …“
Sie schluckt und reibt ihren Hals. Als ihr Blick auf dich fällt, weiten sich ihre Augen.
„Hersh? Wirklich … du?“
„Nein … Was?“
Sie schluckt und reibt ihr Gesicht. Sie schnappt nach Luft. Ihre Augen finden deine.
„Es tut mir leid. Habe ich dich verletzt?“
Sie blinzelt. Ihr Atem geht stoßweise. Durch ihre Finger hindurch sieht sie dich an.
„Du befindest dich in einer verfluchten Maschine. Die ist böse.“
Du nimmst das Headset ab.
Dein Haar ist schweißnass.
Verzweigung
„Was zum Teufel hast du getan, Schlampe? Hast du an ihrer Ausrüstung herumgefuscht?“
„Oh Scheiße … oh Scheiße … Meine Maschine … Du hast etwas mit mir gemacht …“
„Hersh … wirklich du?“
„Nein … das war … real.“ Ihre Kinnlade klappt runter. Tränen fallen. „Das war real.“
Luz' Verhörer haben schon weitaus erfahrenere Statisten als KINDRED gebrochen. Sie hat ihnen gegeben, was sie konnte, um zu beschützen, was sie beschützen musste.
„Du hast so lange durchgehalten, wie du konntest. Es ist nicht deine Schuld.“
„Natürlich ist es nicht deine verfluchte Schuld! Das denkst du doch nicht, oder? Hör auf die dämonische Hexe, Karochka, sie hat recht.“
„Bitte … bitte … es tut mir so leid … Sind sie … am Leben?“
„Natürlich ist es nicht deine verfluchte Schuld! Das denkst du doch nicht, oder? Hör auf die dämonische Hexe,…„Du hast sie verraten! Sie hätte ihnen einfach deinen verfluchten Namen geben sollen!“„Wirklich? Nichts? Hast du die Nerven verloren? Sie hat zugelassen, dass sie ihren Scheiß aufschlitzen, für…
Verzweigung
„HOLOCENE ist tot. Das geht aber eher auf meine Rechnung.“
„HOLOCENE? Nein …“ Sie schnieft. „Es tut mir so leid, Hersh.“
„Es muss dir nichts leidtun. Sie sagt doch, dass sie selbst Schuld hat! Sie hat eine ganze Mordserie hinter sich.“
Verzweigung
„Es muss dir nichts leidtun. Sie sagt doch, dass sie selbst Schuld hat! Sie hat eine ganze Mordserie hinter…„Hm?“Du siehst dabei zu, wie sie weint und beinahe an ihrer Trauer erstickt.Sie presst ihre Knöchel fest gegen ihre Augen, so, als wollte sie sie herausquetschen.„Es ist verdammt schön hier! Was hats du gegen Portofiro? Sch, Karochka.“„Wir werden nachts die Boote beobachten. Wir werden Teppiche haben. Und das hier wird unser Studio, damit wir…
Verzweigung
„Ich will sterben … Ich will sterben …“
„Karochka, bitte. Wir wissen jetzt, was passiert ist. Wir können … weitermachen. Wir können uns was zu essen bestellen und Eisenblüten VII gucken.“
Ist er … ihre Gäng? Ist sie ohne uns besser dran?
„Wir können an den verfluchten Strand gehen oder so. Sand?“
„Wir können über all das hier Filme machen. Spionage, ein Kampf gegen Faschisten — durch dich würden sie so real werden, dass sie die Leute umhauen.“
„Aber das ist nicht real, Septimus“, schnauzt sie. „Ich bin real, meine Narben, meine toten Freunde. Das werde ich nicht einfach so vergessen können.“
Alternative Formulierung
„Aber das ist nicht real, Septimus“, schnauzt sie. „Ich bin real, meine Narben, meine toten Freunde. Was kümmern mich Teppiche? Das werde ich nicht einfach so vergessen können.“
Eine Auseinandersetzung, sehr schön. Treib den Keil tiefer zwischen sie, hol sie dir zurück …
„Ja. Scheiß auf deine Teppiche.“
„Vergiss die Teppiche! Es ging nie um Teppiche! Keine Teppiche, niemals. Teppichmassaker, Teppichgenozid, hier uns jetzt!“
„Ich werde für dich jeden Teppich verbrennen, Karochka. Bitte, bleib einfach.“
„Du hast doch mit den Teppichen angefangen … Und du bist auch derjenige, der Angst hat. Es waren all deine Onkel und dein Vater … das alte Regime. Es ist nicht deine Schuld.“
„Aber ich habe keine Angst. Ich habe … das alles durchlebt. Ich kann mich nicht zurückziehen und Filme darüber drehen.“
Karolina setzt sich auf und sieht dich an.
Sie will dich immer noch beeindrucken und dir helfen. Selbst nach allem, was passiert ist.
„Hersh … warum bist du hier? Warum bist du zurückgekommen?“
„Um das letzte Mal wiedergutzumachen.“
„Es gibt also einen neuen Auftrag? Eine neue Chance? Lass mich dir helfen.“
„Du hast meinetwegen schon zu viel durchgemacht.“
„Es gibt also einen neuen Auftrag? Eine neue Chance? Lass mich dir helfen.“„Es gibt einen Auftrag? Ich bin bereit. Ich will dir helfen. Egal, um was es geht …“„Sie sind hier? Das Weinende Auge?“ Sie beißt die Zähne zusammen. „Lass mich dir helfen, Hersh. Gib mir noch…„Aufgabe? Es gibt also einen Auftrag? Bitte, Hersh. Lass mich dir helfen. Dieses Mal werde ich es richtig…
„Nein. Sieh mich an. Sieh doch, was ich überlebt habe.“
Gerade so.
„Das ist einen umgekehrte Psycho-Scheiße, Karochka! Hör nicht auf sie.“
„Ich schaffe das. Lass es mich dir beweisen.“
„Nein! Sicher nicht, verdammt!“
Alternative Formulierung
„Nein! Sicher nicht, verdammt — ignorier diese teppichlose Schlampe!“
Verzweigung
Schwachsinn. Die Gäng hat viele Poster. Das ist wie ein Wandteppich.
„Das entscheidest nicht du. Ich will wieder KINDRED sein.“
Sie meint das ernst. Sie steht an deiner Seite, was auch passiert.
„Schlaf ein wenig und triff mich dann im Beschlagenen Spiegel. Ich werde den Rest des Trupps zusammentrommeln.“
Sie lächelt dich dankbar und verloren an.
„Karochka. Bitte.“
„Beschlagener Spiegel … alles klar. Bis später, Hersh.“ Sie gähnt und lehnt sich in ihren Sessel zurück.
Verzweigung
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„Ich weiß nicht. Du hast mich schon einmal verraten.“
„Es gibt also einen neuen Auftrag? Eine neue Chance? Lass mich dir helfen.“„Es gibt einen Auftrag? Ich bin bereit. Ich will dir helfen. Egal, um was es geht …“„Sie sind hier? Das Weinende Auge?“ Sie beißt die Zähne zusammen. „Lass mich dir helfen, Hersh. Gib mir noch…„Aufgabe? Es gibt also einen Auftrag? Bitte, Hersh. Lass mich dir helfen. Dieses Mal werde ich es richtig…
„Ich … ich …“
Sie senkt den Kopf, um ihre Tränen vor dir zu verbergen, aber du siehst sie trotzdem. Der Kosmonaut glänzt vor Trauer.
„Hör dir die bekloppte Schlampe an, Karochka. Siehst du, wie böse und verrückt sie ist?“
„Gib mir die Chance, mich zu beweisen, Hersh. Ich schaffe das.“
„Natürlich wirst du helfen. Du gehörst zum Trupp.“
„Es gibt also einen neuen Auftrag? Eine neue Chance? Lass mich dir helfen.“„Es gibt einen Auftrag? Ich bin bereit. Ich will dir helfen. Egal, um was es geht …“„Sie sind hier? Das Weinende Auge?“ Sie beißt die Zähne zusammen. „Lass mich dir helfen, Hersh. Gib mir noch…„Aufgabe? Es gibt also einen Auftrag? Bitte, Hersh. Lass mich dir helfen. Dieses Mal werde ich es richtig…
„Wir haben unseren eigenen Trupp. Beleuchter und Kameramänner und so. Sogar einen Produzenten. Und bei uns wird niemand umgebracht.“
„Elektrische Bewohner der Technoebene wollen, dass ich dich anheuere.“
„Es gibt einen Auftrag? Ich bin bereit. Ich will dir helfen. Egal, um was es geht …“
„Ich bin dem Geruch von Techno-Faschisten-Blut gefolgt.“
„Sie sind hier? Das Weinende Auge?“ Sie beißt die Zähne zusammen. „Lass mich dir helfen, Hersh. Gib mir noch eine Chance.“
„Mein Schicksal ist mit der Stadt verbunden. Hier wird sich entscheiden, ob ich meine Aufgabe erfülle oder nicht.“
„Aufgabe? Es gibt also einen Auftrag? Bitte, Hersh. Lass mich dir helfen. Dieses Mal werde ich es richtig machen.“
„Komm zurück, K. Ich brauche dich für diese Sache.“
„Verfluchte Scheiße, wir haben doch alle gesehen, was diese Sache ist!“
Er fuchtelt mit einem Arm wild in Richtung des Headsets.
„Hershel ist am Arsch. Sie ist seltsam und unmenschlich geworden, so wie die Leute meines Vaters, wenn sie es übertrieben haben. Du solltest dich da raushalten.“
„Nein. Hör auf, mir zu sagen, was ich tun soll … Du bist derjenige, der hier Angst hat — genau wie deine Onkel und dein Vater. Aber ich habe keine Angst. Ich schaffe das. Ich kann etwas bewirken.“
Du sagst nichts.
„Siehst du? Selbst sie hat dazu nichts zu sagen. Sie weiß, dass du dich besser raushalten solltest.“
„Das hat sie nicht gesagt …“
Verzweigung
„HOLOCENE wurde gewangt. Das geht aber eher auf meine Rechnung.“
„HOLOCENE hat im Pitol-Trakt, dem Raketensilo, gewohnt.“
„Nun, das ist krank, und seltsam. Aber nicht unser Problem!“
„Hm?“
„Tempo ist tot.“
„Er … Tempo kann nicht … Tempo kann nicht tot sein?“
Sie fleht dich an, die Wahrheit zu ändern.
„Es war nicht deine Schuld. Er hat einen Fehler gemacht.“
Du siehst dabei zu, wie sie weint und beinahe an ihrer Trauer erstickt.
„Ich fürchte schon. Vielleicht waren es sogar die gleichen Typen, die dich gefoltert haben.“
„Tempo wurde gewangt.“
„Vespar ist tot.“
„Es ist mir scheißegal, wer Vespar ist oder ob er tot ist, halt die Fresse!“
„Nein … nein …“
Sie presst ihre Knöchel fest gegen ihre Augen, so, als wollte sie sie herausquetschen.
„Vespar wurde gewangt.“
„Ramses lebt, aber sie haben ihm wehgetan, ihm seine Papiere abgenommen. Er sitzt hier fest.“
„Ich … Ich halte das nicht aus …“
„Es ist verdammt schön hier! Was hats du gegen Portofiro? Sch, Karochka.“
„Eszti … geht es fantastisch.“
„Das könntest du sein, uns könnte es auch verflucht fantastisch gehen.“
„Das … verdiene ich nicht …“
„Du verdienst die Welt. Wir könnten nach Sunset ziehen. In ein Penthouse! Ich kann die alte Gruppe meines Vaters um einen Gefallen bitten, uns eine krasse Aussicht auf Quisach verschaffen.“
„Wir werden nachts die Boote beobachten. Wir werden Teppiche haben. Und das hier wird unser Studio, damit wir endlich unsere Filme produzieren können. Wie wir es besprochen haben.“
„Mehr weiß ich nicht.“ (Weiter.)
„Konzentrieren wir uns doch auf dich.“ (Weiter.)
„Ich will nicht. Ich will sterben …“
„Ramses, Tempo, Vespar. Du hast sie alle verraten.“
„Nein, das hat sie nicht! Du hast doch gesehen, was sie mit ihr gemacht haben, du dumme Schlampe! Sie hat dich beschützt!“
Will dich töten. Wird es nicht versuchen.
„Du hast sie verraten! Sie hätte ihnen einfach deinen verfluchten Namen geben sollen!“
Du sagst nichts.
„Wirklich? Nichts? Hast du die Nerven verloren? Sie hat zugelassen, dass sie ihren Scheiß aufschlitzen, für dich, und du hast nichts zu sagen?“
„Oh Scheiße … oh Scheiße …“
Septimus beruhigt sie und ignoriert dich.