Lesemodus
Offene AkteNur BekanntesMeine Freigabe

Ramses leise atmender Körper.

Zeilen 74
Gesprächsbeginn

Verzweigung

1

Verzweigung

2

Verzweigung

3
Ramses leise atmender Körper.

Verzweigung

5

Ende dieses Zweigs

Ramses liegt mit offenen Augen auf dem Boden.
PersonalismusSW 8
Sein Gesichtsausdruck ist entspannt, neugierig.
Du schließt seine Augen.
Du setzt deine Finger auf die weiche Haut seiner Augenlider und schiebst sie nach unten. Sie öffnen sich wieder.
Du gehst.
Du lässt seinen Körper auf dem Boden liegen.
Du schüttelst ihn.
In seinen Taschen klimpern Werkzeuge. Ansonsten passiert nichts.

Verzweigung

14
Er nickt dir zu.
Ramses blickt an seinem Körper hinunter, als würde er dessen Dasein jetzt erst wirklich begreifen.
„H. Scheiße, H, das war …“ Er atmet lange und zitternd aus.
Cold ReadingSW 10
Er zittert noch durch das Adrenalin und die Todespfeife, aber auch Ramses findet langsam wieder zu sich.
KoordinationSW 12
Eine fehlerhafte, jedoch mächtige Maschine.
„Ich habe dir doch gesagt, dass wir es schaffen würden.“
„Ich meine, die Sache mit den ungeklärten Angelegenheiten, die ich angesprochen hatte, hat noch längst nicht angefangen, mach dir da keine Hoffnungen, aber …“
„In meinem Traum hatten sie dieses Wort, Aaqil … Es bedeutet 'weiser Mann' oder so etwas wie 'vernünftiger Mann', bezeichnet aber ausdrücklich jemanden, der eine Krankheit überlebt hat, an der er hätte sterben sollen.“
„Wer zu einem Aaqil wird, hat den Tod überlistet und damit steht es ihm nun frei, den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen.“
„Dann sind wir jetzt also Aaqile?“
„Was? Nein, nein. Nur Männer können Aaqil werden.“
„Aber weißt du … selbst, wenn sie uns in dem Moment erschießen, in dem wir diese verdammte Tram verlassen … haben wir jede Minute gestohlen, die wir ab jetzt erleben.“
VerschränkungSW 10
Irgendwo bei der Stelle, die das kosmische Gleichgewicht verwaltet, gab es eine Verwechslung. Zumindest solange, bis diese aufgeklärt wird, seid ihr anscheinend aus dem Schneider.
„Die gestohlene Zeit beginnt in dem Moment, in dem die Eizelle befruchtet wird, Ramses. So war es schon immer.“
„Ja, vielleicht …“
„Nun gut, wenn du mich einen Moment entschuldigen würdest, rauche ich eine zur Feier des Moments …“ Er zieht einen teuer aussehenden Blunt aus der Tasche, hält dann aber mit dem Feuerzeug auf halbem Wege zum Kinn inne.
„Warte mal … Karolina?“
„Ich dachte, das wär’s mit mir gewesen, aber sie hat mich gerettet.“
„Krass.“ Er atmet erleichtert aus und fährt mit dem Entzünden seines Joints fort.

Verzweigung

34
„KALEIDOSCOPE?“ Das Wort verlässt seinen Mund gemeinsam mit einer Rauchwolke.
Du schüttelst den Kopf.
„Scheiße.“
Er nickt und schaut nach unten. Träge kringelt sich Rauch aus seinem halb geöffneten Mund.
Cold ReadingSW 8
Er dachte, er würde sterben. Jetzt weiß er nicht, wie er sich als Lebender verhalten soll.

Verzweigung

40
„Du hättest mich warnen können. Vor dem beschissenen Lied.“
„Das war nötig, um die Bombe zu zünden.“
„Hab ich mir gedacht. Aber fick dich trotzdem. Beinahe wäre die Begleitmusik zu meinem Tod ein ironischer Pop-Song gewesen.“
„Wie auch immer … Auf gestohlene Zeit, H.“
„Was ist so schlimm daran?“
„Beinahe wäre die Begleitmusik zu meinem Tod ein ironischer Pop-Song gewesen, das ist schlimm. Fick dich.“

Verzweigung

47
„Musste es unbedingt ein Song von Ultra Violeta sein?“
„Der ist gut.“
„Ich wäre fast zu einem L-Pop-Song krepiert, Hersh. Fick dich.“
„Tut mir leid.“

Verzweigung

52
„Ich wusste nicht, dass Blutgolem uns in den Tod singen würde.“
„Ich dachte, dass würde dir gefallen.“
„Verdammte Poser. Wusstest du, dass die damals so richtigen Plague-Scheiß gespielt haben? Ein paar Demos, bevor dieser verdammte Produzent meinte, ihre Musik wäre nicht für den Massenkonsum geeignet. Daraufhin haben sie jemanden für den Synth eingestellt.“ Er schüttelt angewidert den Kopf.
„Aber da ist doch … Geschrei und so was drin. Gefällt dir das nicht?“
„Hart bearbeitetes Gewinsel.“
„Die Dreistigkeit mancher dieser Leute …“
„Keine Sorge. Dieser Produzent kriegt in den nächsten Jahren garantiert Krebs. Daran arbeiten gerade unzählige Plague-Puristen mit ihren verdammten Hass-Meditationen.“
„Für eine Schießerei war es meiner Meinung nach ziemlich gute Musik.“
„Ja, wenn man hofft, dass man selbst erschossen wird.“
„Ich wollte dafür sorgen, dass unser Tod wenigstens hardcore wird.“
„Krass.“
„Warum lief im Hintergrund Musik für Trams?“
„Die geht ins Ohr.“
„Fick dich. Wir wären fast zu Aufzugmusik gestorben.“
„Das passte zur Umgebung.“
„Hat es nicht geschafft.“
„Yana?“ Das Wort verlässt seinen Mund gemeinsam mit einer Rauchwolke.
„Sie wird wieder.“
„Gut, gut …“ Er atmet erleichtert aus und fährt mit dem Entzünden seines Joints fort.
„Ich … glaube, ihr geht es gut. Schwer verletzt ist sie zumindest nicht.“
„Ja. Das hätte schlimmer kommen können.“ Er atmet erleichtert aus und fährt mit dem Entzünden seines Joints fort.
„Was stellst du mit deiner gestohlenen Zeit an?“
„Ich werde Hochsee-Funk-Operator, Baby.“ Er lächelt. „Denk daran, ein schlechtes Wort für mich einzulegen. Sag denen, dass sie mich unbedingt degradieren müssen.“
„Dann werden wir wohl ewig leben, Rams.“
„Das klingt nicht nach einer guten Idee. Aaqile sollten verantwortungsbewusst sein, weißt du? Nicht länger bleiben, als sie willkommen sind. Außerdem steht dieser Weg nur Männern offen.“
„Spirituelles Zeug beiseite – ich bin einfach froh, dass wir es geschafft haben.“
„Ich musste ja irgendwie deine Aufmerksamkeit erregen.“
„Als du in diese verdammte Todespfeife geblasen hast, hatte ich einen Moment lang das Gefühl, als ob … Ach Scheiße. Vergiss es.“ Er schüttelt den Kopf.
VerschränkungSW 10
Eine andere Zeit. Ein anderer Ort. Für einen Moment überschneiden zwei verschiedene Leben einander.
„Was ist?“
PoetikSW 11
Das Fahrzeug fährt mit Vollgas dem Großen Nichts entgegen.
Ramses leise atmender Körper. - ZERO PARADES