Verzweigung
Verzweigung
PSEUDOPOD tritt von einem Fuß zum anderen, während er zum Bootsmann blickt.
Verzweigung
Verzweigung
(Zu PSEUDOPOD.) „Kannst du mir deinen Namen sagen?“
„Das kann nicht dein Ernst sein.“ Er kratzt sich immer wieder die Kopfhaut. „Hershel Wilk. Was geht dich das an?“
Verzweigung
Der Bootsmann dreht sich mit einem Grinsen zu dir.
Verzweigung
Oh. Das bist tatsächlich du.
Ganz ruhig.
Verzweigung
„Sicher, dass es nicht Tomas ist?“
„Tomas? Aber das ist ein Männername.“ Er sieht dich verwirrt an.
Verzweigung
„Du bist nicht Hershel. Ich bin Hershel.“
„Hershel? Aber das ist ein Männername.“ Er sieht dich verwirrt an.
„Was ist mit PSEUDOPOD? Sagt dir das irgendwas?“
„Pseudopod. Ein vorrübergehendes Körperteil, gefüllt mit Zytoplasma. Ein Bestandteil einzelliger Organismen.“ Er zögert. „Was ist damit?“
Das hast du nicht gewusst.
Hör auf, deine Zeit zu verschwenden. Bring das in Ordnung. Sofort.
„Das bist du. Das ist dein Name.“
„Nein, ist es nicht. Ich heiße Hershel Wilk. Hör auf, mich zu verwirren.“
Verzweigung
„Vergiss es.“
„Die Socken, Wilk. Die haben hier oberste Priorität.“ Er rückt seine Brille zurecht.
„Ach, egal.“ (Du lässt das Thema sein.)
„Die Socken, Handelsagentin. Die haben hier oberste Priorität.“ Er rückt seine Brille zurecht.
Verzweigung
Dieser Mann ist etwas unbekanntes Bekanntes. Er hat keine Ahnung, was in ihm steckt — du kannst ihn nicht so weitermachen lassen.
(Zum Bootsmann.) „Ist er schon so, seit er hier aufgetaucht ist?“
„Mehr oder weniger. Er hat immer wieder die gleiche Geschichte wiederholt, so als ob wir uns noch nie gesehen hätten. Socken, Tempo, Bestellungen.“ Er zuckt mit den Schultern.
„Ja, ja. Ich versuche immer noch, mir etwas Klarheit zu verschaffen, Bootsmann. Auch von dir, Handelsagentin.“ Er sieht euch beide nacheinander an.
Verzweigung
„Er hat auch davon gesprochen, dass alles seine Schuld sei. Hat ein paar Minuten gedauert, bis er davon wieder aufgehört hat.“
Du überlagerst sein Selbst.
„Er hat auch davon gesprochen, dass alles seine Schuld sei. Hat ein paar Minuten gedauert, bis er davon…„Seine Augen sind auch seltsam. Unruhig. Paranoid.“„Irgendwann hat er damit gedroht, „meinen beschissenen Lastkahn auseinanderzunehmen“.„Irgendwann hat er über die Verbindung zwischen Socken und Entropie gegrübelt.“
Wir müssen akzeptieren, dass er zur Gäng gehört. Wir sollten ihm ein T-Shirt besorgen.
Du denkst darüber nach.
Er sagt, er gehöre zur Gäng. Wir spüren, dass er zur Gäng gehört. Aber was genau ist er? Unser Kind? Unser Bruder?
Auch wenn der ganze Scheiß verwirrend ist, steht die Gäng hinter ihm. Vielleicht ist er ja voll krass drauf?
Verzweigung
Auch wenn der ganze Scheiß verwirrend ist, steht die Gäng hinter ihm. Vielleicht ist er ja voll krass drauf?Dein Double kratz sich an seinem nackten Oberschenkel und betrachtet dich mit einer Mischung aus Sorge und…Wie fühlt es sich an, dir selbst gegenüberzustehen?Keine Liebe kommt an Selbstliebe heran.Er ist ein Mann, kein potenzielles Franchise.
Du ignorierst das.
Dein Double kratz sich an seinem nackten Oberschenkel und betrachtet dich mit einer Mischung aus Sorge und Misstrauen.
Wie fühlt es sich an, dir selbst gegenüberzustehen?
Er ist eine schlechtere Vision von mir. Und ich bin schon schlimm.
Dann stell dir mal vor, wie er sich fühlt.
Ich wusste, es sollte so sein, seit wir uns das erste Mal in die Augen gesehen haben.
Keine Liebe kommt an Selbstliebe heran.
Ich wünschte, ich hätte mein Medienimperium schon früher ausgeweitet, aber das hier wird genügen.
Er ist ein Mann, kein potenzielles Franchise.
Nicht schlecht.
Gib dem Ganzen Zeit.
Du ignorierst das Gefühl.
„Seine Augen sind auch seltsam. Unruhig. Paranoid.“
„Irgendwann hat er damit gedroht, „meinen beschissenen Lastkahn auseinanderzunehmen“.
„Irgendwann hat er über die Verbindung zwischen Socken und Entropie gegrübelt.“
„Dir ist klar, dass du keine Hose anhast, oder?“
„Eine Hose?“ Er fährt mit einer Hand durch sein Haar. „Was soll das sein?“
„Ein Kleidungsstück, dass deine Schande verdecken soll. “ (Du zeigst auf seine nackten Beine.)
„Welche Schande?“ Er sieht nach unten … auf seine Socken und nickt zufrieden. „Die sind schwarz, wie vorgeschrieben.“
„Zweiundvierzig Prozent gekämmte Baumwolle. Polyamid für die Elastizität. Sie enden direkt unter der Kniescheibe. Ein erstklassiges Modell.“
Gesprochen wie ein Wissenschaftler und Gentleman.
Verzweigung
„Ultralange Socken, also.“
„Du redest von Overknees.“ Er schiebt sich die Brille auf den Nasenrücken. „Acryl ist ein hoffnungsloser Fall, das kann man vergessen. Seide wäre eine Möglichkeit, aber die ist so rutschig.“
„Außerdem weiß jeder Fachmann, dass Overknees als formelle Arbeitskleidung unangebracht sind. Du enttäuschst mich, Handelsagentin.“
„Wie auch immer. Wir haben Wichtigeres zu besprechen.“ (Zurück.)
„Offensichtlich.“
Verzweigung
Zerstöre seine Rolle.
Zeit, ein paar psycho-semantische Unterwasserbomben zu zünden.
Verzweigung
„Roter Flur. Index Null.“
„Das sind keine … Marktbegriffe.“ Sein Mund schließt und öffnet sich, bevor er sich erneut schließt.
Verzweigung
Seine Atmung wird erst flach und beschleunigt sich dann. Seine Hände sind blass und zittern.
Noch ein letzter Schubser.
„Für wen arbeitest du?“
Er schwankt auf zitternden Beinen. Seine Augen sind weit aufgerissen.
„Dein verfluchter Arbeitgeber. Sofort.“
„Die Oper. Ich arbeite für die Oper.“ Tränen rinnen seine Wangen hinab.
Ein Name, der wie ein uralter Fluch ausgesprochen wird.
„Willkommen zurück, PSEUDOPOD.“
„Es ist alles den Bach runtergegangen, oder?“ Er sieht sich um. „Ich hab's vermasselt. Schon wieder.“
Die Gäng kennt das Gefühl.
„Ne. Da spricht sicher noch ein Rest von mir aus dir.“
Verzweigung
„Es tut mir leid. Es tut mir so leid!“ Eine weitere Welle Zuckungen durchfährt ihn.
„Du hast da anscheinend ein ganz schönes Chaos an der Backe.“ Der Bootsmann sieht dich an.
„Es tut mir leid. Es tut mir so leid!“ Eine weitere Welle Zuckungen durchfährt ihn.„Sie haben mir eine Falle gestellt. Das ganze hier ist eine riesige Produktion von 'sie-gegen-mich'…“ Eine…„Scheiß drauf, ich erledige das selbst.“ eine weitere Welle von Zuckungen durchfährt ihn.„Meine Entscheidungen … sind gar keine Entscheidungen …“ Dein Double betrachtet den Basar und langsam…„Verzeih mir, Handelsagentin. Ich fühle mich für deine Wahnvorstellungen verantwortlich, auch wenn ich nicht…„Du gehörst zu unseren Rivalen, stimmt's? Ich durchschaue die Kett- und Schussfäden deiner Täuschungen.“ Sein…„Ich brauche dich nicht. Das hier ist jetzt eine Solounternehmung.“ Ein Schauer läuft seinen Rücken hinab.Dein Double sieht sich auf den Docks um, doch sein Blick lässt vermuten, dass er sich auf einer vollkommen…
Er bietet keine Hilfe an.
„Willkommen in der Welt der Spionage.“
„Du solltest ihn in eine Klinik bringen. Was auch immer nicht mit ihm stimmt …“ Er wendet sich PSEUDOPOD zu.
„Oh-oh.“
Die Stelle, an der dein Double stand, ist leer. Nicht mal ein Hauch von Baumwollfunktionsgewebe ist zurückgeblieben.
Verloren. Schon wieder.
Du wirfst einen Blick über deine Schulter, aber der Bootsmann hat sich bereits wieder seinen eigenen Angelegenheiten zugewandt.
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„Nichts, was ich nicht hinkriege.“
„So was passiert ständig.“
„Immer passiert mir so was, das ist echt unfair. Ich scheine ein universaler Mülleimer zu sein.“
„Klingt ernst. Du solltest ihn besser in eine Klinik bringen. Was auch immer nicht mit ihm stimmt …“ Er wendet sich PSEUDOPOD zu.
„Sie haben mir eine Falle gestellt. Das ganze hier ist eine riesige Produktion von 'sie-gegen-mich'…“ Eine weitere Welle Zuckungen durchfährt ihn.
„Scheiß drauf, ich erledige das selbst.“ eine weitere Welle von Zuckungen durchfährt ihn.
„Meine Entscheidungen … sind gar keine Entscheidungen …“ Dein Double betrachtet den Basar und langsam beruhigt sich sein Gesicht.
„Keine Sorge. Wir kriegen das wieder hin. Deshalb sind wir hier.“
„Na komm, gehen wir.“
„Komm schon. Das weißt du doch.“
Verzweigung
„Stahlboden. Zittern. Echo. Lichtfragment?“
„Tot.“ Sein Kiefer erschlafft.
„Absolute Helligkeit. Leeres Zimmer. Bogenlicht!“
„Nein …“ Schweiß perlt seine Schläfen hinab. „Du bist nicht … Ich bin nicht …“
Er hat sich zu sehr von der Realität gelöst. Vergiss das Manöver. Triff ihm da, wo es wehtut.
„Du wurdest von Anfang an psychisch durchgenudelt wie ein Loser. Deshalb stecken wir jetzt in dieser Scheiße.“
„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht beleidigen wollen.“
Sag ihm die Wahrheit.
„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht…„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht…„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht…
„Vergiss die Socken, Mann. Wir sind Spione. Wir arbeiten für die Oper.“
Ein seltsames leichtes Zucken durchfährt sein Gesicht. Dann beginnt dein Double langsam zu lächeln.
Oh-oh.
„Ich lasse mich nicht in die Irre führen. Socken sind meine Leidenschaft.“
„Dein Kryptonym ist PSEUDOPOD. Eigentlich sollten wir zusammenarbeiten.“
Verzweigung
„Verzeih mir, Handelsagentin. Ich fühle mich für deine Wahnvorstellungen verantwortlich, auch wenn ich nicht weiß, warum.“ Irgendetwas stimmt mit seiner Augenbraue nicht.
„Du gehörst zu unseren Rivalen, stimmt's? Ich durchschaue die Kett- und Schussfäden deiner Täuschungen.“ Sein Mund verzieht sich zu einem bitteren Lächeln.
„Ich brauche dich nicht. Das hier ist jetzt eine Solounternehmung.“ Ein Schauer läuft seinen Rücken hinab.
Dein Double sieht sich auf den Docks um, doch sein Blick lässt vermuten, dass er sich auf einer vollkommen anderen Ebene des Verstehens befindet.
„Verflucht noch mal …“
„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du wie eine Jungfrau aussiehst?“
„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht an bürgerlichen, psychosexuellen Spielchen beteiligen wollen.“
„Erstens habe ich hier das Sagen.“
„Ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier den Ruhm des Im- und Export-Büros voranbringen und uns nicht an bürgerlichen Statusspielen beteiligen wollen.“
Du hilfst deinem Double dabei, sich selbst zu akzeptieren.
Die Sockenhändler-Rolle ist eine Projektion, die sich auf die Fähigkeit stützt, eine Fülle an gelernten Details wiederzukäuen. Aber wenn man sie sachte hinterfragen würde …
„Sag mal, Handelsagent, wie bist du noch mal zum Sockengeschäft gekommen?“
„Mein Interesse am Sockenimport wurde 1981 geweckt. Das Nylonfieber packte mich, als ich Zeuge einer Demonstration gegen Luxus-Strumpfware wurde. Der Protest wurde gewaltsam und ich wurde angeschossen.“ Er zeigt auf seine Brust.
„Da wusste ich, dass die Welt ihre Strümpfe wechseln muss. Ein Paar Beine nach dem anderen.“ Er dreht seine Handflächen nach oben.
Oh … eine seltsame Kombination von dir und dem Cover.
„Das ist … interessant.“
„Und das ist noch lange nicht alles! Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur. Ich kannte die Lieferanten, die Mode und die angesagten Materialien. Ich habe ein fantastisches Team zusammengestellt — einen Strumpf-Importring. Wir waren der Socken-Trupp.“
„Ich hatte eine glänzende Karriere. Aber vor fünf Jahren ist etwas passiert …“ Er schließt die Augen. „Die Geopolitik mischte sich ein. Undurchsichtige, vom Staat unterstützte Sockenkonzerne störten einen großen Handelsdeal und ich konnte meine Quote nicht erreichen. Zum Glück hat mir das Im- und Export-Büro eine zweite Chance gegeben — ich bin zurück.“ Seine Brust schwillt vor Stolz an.
„Und das ist noch lange nicht alles! Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur.…„Erfolg tut das oft. Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur. Ich kannte die…„Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur. Ich kannte die Lieferanten, die Mode…
Das ist dein Moment.
„Schön, sehr schön. Leitender Sockenimporteur, ja? Warum machen wir dann auf diesem kleinen Markt Geschäfte?“
Er sieht sich auf den Docks um. Der rostige Kran ächzt. Ein Bootsmann spuckt Schleim auf das Steinpflaster. Ein leerer Pappbecher rollt über den Boden.
„Was … machen wir hier?“
Pff.
Seine Mundwinkel heben sich zu einem Lächeln — doch als er beginnt, deine Realität zu begreifen, fallen sie wieder.
„Sieh dir deinen Ausweis an, 'Importagent'. Was steht da?“
„T. Esterman. Ein Deckname, versteht sich. Eigentlich heiße ich Hershel Wilk.“
„Sehr gut. Warum braucht ein Sockenimporteur einen Decknamen?“
„Warum … gute Frage …“
„Hat es wehgetan?“
„Erfolg tut das oft. Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur. Ich kannte die Lieferanten, die Mode und die angesagten Materialien. Ich habe ein fantastisches Team zusammengestellt — einen Strumpf-Importring. Wir waren der Socken-Trupp.“
Du hörst weiter zu.
„Ich habe mich hochgearbeitet und wurde zum leitenden Sockenimporteur. Ich kannte die Lieferanten, die Mode und die angesagten Materialien. Ich habe ein fantastisches Team zusammengestellt — einen Strumpf-Importring. Wir waren der Socken-Trupp.“
Am besten fängst du mit den grundlegendsten Fakten an.
„Du bist ein Spion.“
„Ein was?“ Er sieht zum Bootsmann, der mit den Schultern zuckt.
Vielleicht etwas, das ein wenig konkreter ist …
„Du kommst aus dem Superbloc.“
„Worauf willst du hinaus? Ich weiß, woher ich komme. Was ist mit unserem Auftrag?“ Sein Gesicht läuft rot an.
„Es gibt keinen Sockenauftrag. Du bist kein Importagent.“
„Natürlich bin ich das.“ Er sieht kurz zum Bootsmann hinüber. „Was fällt dir eigentlich ein, so mit deinem Vorgesetzten zu sprechen? Für wen hältst du dich?“ Seine Hände beginnen zu zittern.
Wie wäre es mit einem Hinweis auf Beziehungen?
Erinnere ihn daran, dass wir alle zu einer Gäng gehören und nicht zu trennen sind.
„Wir gehören zusammen. Ich bin auch Spionin.“
„Wenn wir Kollegen sind, dann nur auf ironische Weise.“ Seine Oberlippe zittert. „Sie haben mich hier mit diesen unkooperativen … Lieferanten alleingelassen.“
„Und du.“ Er sieht den Bootsmann an. „Wo zum Teufel ist meine Lieferung?“
„Wenn wir Kollegen sind, dann nur auf ironische Weise.“ Seine Oberlippe zittert. „Sie haben mich hier mit…„Aber nur auf ironische Weise. Du bist eine Pseudofreundin. Essen echte Freunde die Süßigkeiten des anderen?“…„Aber nur auf ironische Weise. Wir sind bestenfalls Kollegen, was eine Schande ist, weil du offensichtlich…„Ich möchte mit deiner belaglosen, bürgerlichen Hochkultur nichts zu tun haben — die kannst du behalten,…„Was hältst du davon? Du kümmerst dich um die belanglose, bürgerliche Hochkultur und ich kümmere mich um die…
„Glaub mir, wenn dieses Boot nicht am Dock festgebunden wäre, wäre ich schon weit weg von euch beiden.“
„Weit weg …“ Ein Zucken fährt durch PSEUDOPODs Gesicht. Dann lächelt er.
„Wir sind Freunde. Ich mache mir Sorgen um dich.“
Verzweigung
„Aber nur auf ironische Weise. Du bist eine Pseudofreundin. Essen echte Freunde die Süßigkeiten des anderen?“ Er schnaubt. „Warum bist du hier?“
„Aber nur auf ironische Weise. Wir sind bestenfalls Kollegen, was eine Schande ist, weil du offensichtlich zweitrangig bist.“ Er schnaubt. „Warum bist du hier?“
„Schluss mit dem Scheiß, Operant. Wir haben viel zu tun.“
Verzweigung
„Ich möchte mit deiner belaglosen, bürgerlichen Hochkultur nichts zu tun haben — die kannst du behalten, Handelsagentin.“ Seine Augen zucken.
„Was hältst du davon? Du kümmerst dich um die belanglose, bürgerliche Hochkultur und ich kümmere mich um die richtige Arbeit. Einverstanden?“ Seine Augen zucken.
„Ich bin gleich wieder da. Geh nicht weg.“ (Du gehst.)
Verzweigung
Der Bootsmann beobachtet dich schweigend, während du ihn mit deinem Double zurücklässt.
„Gute Idee. Teilen wir uns auf. Ich bleibe hier und befrage die anderen Verkäufer.
„Du wälzt das nicht auf mich ab.“
„Das ist nicht mein Bier“
„Das sehe ich anders.“
„Keine Sorge. Ich werde einen Therapeuten suchen.“
„Lustig. Beeil dich.“
„Geht ganz schnell.“
„Das bezweifle ich.“
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Er kratzt die kahle Stelle an seinem Kopf. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Verblassendes, bernsteinfarbenes Licht fällt auf seine nackten Beine. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Der Wind peitscht gegen seine nackten Beine. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Der flackernde Schein einer Straßenlaterne erleuchtet seine nackten Beine. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Seine kahle Stelle glänzt in der Sonne. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Monschein taucht seine nackten Beine in geisterhaftes Silber. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Alternative Formulierung
„Leg dich nicht mit mir an, Bootsmann.“ Regen rinnt seine nackten Beine hinab. „Das Im- und Export-Büro duldet keine Handelsstörungen.“
Dein hosenloses Double steht mit dem Gewicht aufs hintere Bein verlagert vor dir. Seine Haltung ist trotzig, unbewusst — und furchtbar vertraut.
Ein neuer Anzug aus altem Stoff.
Sei vorsichtig. Du willst ihn nicht verschrecken.
„Handelsstörungen, so nennst du das?“ Der Bootsmann kann seinen Blick nicht von PSEUDOPODs nackten Beinen abwenden.
„Ich muss Tempo sprechen. Er erwartet zweitausend Paar vom Staat gestellte Kniestrümpfe. Hilfst du mir jetzt oder nicht?“
Dein Double kann sich trotz seines Komas noch an die Eckdaten des Auftrags erinnern.
Du solltest besser mitspielen.
Verzweigung
Als Erstes müssen wir die Situation beurteilen.
„Hör zu. Ich weiß, dass du zur Oper gehörst.“ Er deutet auf die Stände.
„Oper? Die bevorzugte Kunstform der bürgerlichen Homosexuellen? Was willst du damit sagen?“ Sein Mund öffnet sich und gibt den Blick auf sein unteres Zahnfleisch frei.
„Dass du für sie arbeitest.“
„Handels …“ Ein Zucken durchfährt seinen Körper. „Störungen!“
DEIN KAMERAD STRAUCHELT. HILF IHM.
„Handels …“ Ein Zucken durchfährt seinen Körper. „Störungen!“„Hat ja lange genug gedauert.“ Er neigt den Kopf in deine Richtung. „Willst du diesem Mann vielleicht von…„Was?“ Er sieht dich an. „Ah. Junior-Importagentin. Erzähl diesem Mann von unserem Auftrag.“„Du bist spät dran, Junior-Importagentin. Erzähl diesem Mann von unserem Auftrag.“
Verzweigung
„Ich dachte, dein Partner wäre außer Gefecht gesetzt.“
„Ja, ich hab da möglicherweise Mist gebaut.“
„Ja, ich dachte schon, dass da was nicht stimmt. Er ist sehr beharrlich, was diese Socken angeht.“ Er schnalzt einmal mit der Zunge.
„Handelsagentin?“ Er sieht dich verblüfft an. „Reiß dich zusammen. Erzähl diesem Mann von den vier Kubikmetern Kohilan-Baumwolle, die wir Tempo liefern sollen!“
„Ja, ich dachte schon, dass da was nicht stimmt. Er ist sehr beharrlich, was diese Socken angeht.“ Er…„Eindeutig ein Wunder.“ Er schnalzt einmal mit der Zunge.„Du hast einen Plan?“ Er schnalzt einmal mit der Zunge.„Scheint mir, als würde sie allein bei dir liegen.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.„Scheint mir, als sei da noch Luft nach oben.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.„Kein Arzt, nehme ich an.“ Er atmet Rauch aus.„Dann sind wir uns ja einig.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.
„Okay, bevor du noch mehr sagst — wir müssen hier weg.“
„Hier weg? Aber wir müssen noch das Geschäft abschließen.“ Sein Mund verzieht sich zu einem schmerzhaften Lächeln.
Verzweigung
„Hier weg? Aber wir müssen noch das Geschäft abschließen.“ Sein Mund verzieht sich zu einem schmerzhaften…„Ich verhalte mich vollkommen vernünftig. Er ist derjenige, der aggressiv ist.“ Er zuckt erneut.„Warum sollten wir beide sonst hier sein?“ Er zuckt erneut — stärker als zuvor. „Wegen … wegen der Socken.…„Aus dem Verkehr … gezogen?“ Er zuckt erneut und beginnt dann, nervös zu kichern. „Socken. Tempo. Was?“
„Du bist nur hier, um mir wieder den Kopf zu streicheln und meine Süßigkeiten zu essen, oder?“ Der scharfe Unterton in seiner Stimme ist nicht zu überhören.
„Ich würde das, was ich in deiner Tasche gefunden habe, nicht als 'Süßigkeit' beschreiben. Das war eine Ansage gegen das Leben.“
Sein Gesicht wird rot, während seine Lippe zu zittern beginnt.
Er ist beleidigt.
Bist das … wirklich du?
Wenn sich Operanten in ihren eigenen Geschichten verlieren, hilft nur Zerstörung — das verbale Manöver von Cardenas II.
Verzweigung
Wie funktioniert das Manöver noch mal?
Man muss eine bestimmte Reihe an Wörtern wiederholen, um langsam die Illusionen, in die sich der Operant eingewickelt hat, aufzulösen.
Der letzte Ausweg. Es soll sehr schmerzhaft für den Betroffenen sein.
Du erinnerst dich, dass du Dr. Kharlov gefragt hast, wie es sich anfühlt. Er hat ein Blatt Papier mit einem Feuerzeug abgefackelt. „So,“ hat er gesagt. „Aber im Inneren.“
Verzweigung
Kann ich nicht einfach seinen Kopf richtig hart irgendwo gegen schlagen, um ihn zurückzusetzen?
Das Manöver funktioniert so ähnlich, nur mit Worten.
Verzweigung
Aber er verkörpert nicht nur eine Rolle. Er ist auch ich. (Weiter.)
Ein erfolgreiches Manöver sollte deinen Teil intakt lassen, aber alle Vorstellungen, die er von sich selbst hat, auslöschen.
Seine Seele ist noch neu auf dieser Welt, frisch und verletzlich. Du musst ihn Schritt für Schritt zurückführen.
„Melita?“ Er sieht sich mit aufgerissenen Augen auf dem Basar um. „Melita?!“
Sein Zustand verschlechtert sich. Rapide.
Du hast ein Manöver gelernt, das angewandt wird, wenn sich ein Operant in seiner auserwählten Rolle verliert. Eine Technik der psychischen Zerstörung. Leider kannst du dich nur an den Grundgedanken erinnern.
„Ich weiß nicht, von was für 'Süßigkeiten' du sprichst.“ (Du lügst.)
„Lügnerin.“ Seine Brillengläser beschlagen.
„Ich wollte nur sehen, ob du noch am Leben bist.“
„Ha. Sehr witzig. Was sollte ich denn sonst sein? Ein Geist?“ Er kneift die Augen zusammen.
„Ich habe dir nur den Kopf gestreichelt, weil das Glück bringt.“
Er sieht dich stirnrunzelnd an.
Du sagst nichts.
„Du bist nur hier, um mir wieder den Kopf zu streicheln und meine Süßigkeiten zu essen, oder?“ Der scharfe…„Sie sind nur hier, um mir wieder den Kopf zu streicheln, oder?“ Der scharfe Unterton in seiner Stimme ist…„Sie sind nur hier, um mir wieder Süßigkeiten zu klauen, oder?“ Der scharfe Unterton in seiner Stimme ist…
Verzweigung
„Sie sind nur hier, um mir wieder den Kopf zu streicheln, oder?“ Der scharfe Unterton in seiner Stimme ist nicht zu überhören.
Verzweigung
„Sie sind nur hier, um mir wieder Süßigkeiten zu klauen, oder?“ Der scharfe Unterton in seiner Stimme ist nicht zu überhören.
„Diese Aggression ist doch nicht nötig, oder?“
„Ich verhalte mich vollkommen vernünftig. Er ist derjenige, der aggressiv ist.“ Er zuckt erneut.
„Die Socken sind nicht echt, sie sind nur eine Metapher.“
„Warum sollten wir beide sonst hier sein?“ Er zuckt erneut — stärker als zuvor. „Wegen … wegen der Socken. Und Tempo!“
„Tempo ist nicht hier. Er wurde aus dem Verkehr gezogen.“
„Aus dem Verkehr … gezogen?“ Er zuckt erneut und beginnt dann, nervös zu kichern. „Socken. Tempo. Was?“
„Aber sieh ihn dir jetzt an! Aufrecht und fähig, zu sprechen!“
„Eindeutig ein Wunder.“ Er schnalzt einmal mit der Zunge.
„Ist schon gut. Ich kümmere mich drum.“
„Du hast einen Plan?“ Er schnalzt einmal mit der Zunge.
„Wenn man bedenkt, in was für einem Schlamassel wir stecken, ist das nicht der beste Zeitpunkt für Schuldzuweisungen.“
„Scheint mir, als würde sie allein bei dir liegen.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.
„Ich habe ein neues Projekt — ich mache Kopien von mir.“
„Scheint mir, als sei da noch Luft nach oben.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.
„Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, schien er noch recht klar im Kopf. Was ist das hier?“ Er sieht dich an.
„Es ist ein Fortschritt. Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war er vollkommen besinnungslos.“
„Ich musste ein innovatives — manche würden sagen ein heroisches — Verfahren an ihm vornehmen.“
„Kein Arzt, nehme ich an.“ Er atmet Rauch aus.
„Mich verwirrt dieses Mysterium genauso.“
„Dann sind wir uns ja einig.“ Er verlagert unbehaglich das Gewicht.
„Importagent. Auf ein Wort, bitte.“
„Hat ja lange genug gedauert.“ Er neigt den Kopf in deine Richtung. „Willst du diesem Mann vielleicht von unserem Auftrag erzählen, Junior-Importagentin?“
„PSEUDOPOD.“
„Was?“ Er sieht dich an. „Ah. Junior-Importagentin. Erzähl diesem Mann von unserem Auftrag.“
„Alles klar hier?“
„Nicht mal ansatzweise.“
„Du bist spät dran, Junior-Importagentin. Erzähl diesem Mann von unserem Auftrag.“