Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
Sie wird dich nicht ansehen.
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„Er … hat mir seine Kopfhörer gegeben.“
Ramses' Körper liegt am Ende ihres Blicks. Sie sieht nicht weg.
„Alles in Ordnung?“
„Nein … Hersh.“
„Du hast das getan, nicht wahr?“
Rhetorische Frage. Du bist der Einzige, der noch steht, natürlich warst du es.
„Ich … brauche etwas Zeit.“
Sie wendet sich von dir ab.
„Er hat sich für dich aufgeopfert. Das tun Freunde nun mal.“
„Aber nicht du.“
„Ich wünschte, er hätte es nicht getan.“
„Ja … Ich auch.“
Verzweigung
Karolina liegt still, eine Puppe ihrer selbst.
Karolinas Körper, mit großen Augen und eingekuschelt in ihren übergroßen Regenmantel.
Der, der genauso aussieht wie deiner.
Verzweigung
Du schließt ihre Augen.
Du berührst mit deinen Fingern ihre Augenlider und versuchst, sie nach unten zu ziehen. Ihre Muskeln wehren sich. Sie starrt.
Es ist nichts mehr von ihr übrig.
„Es tut mir leid, K.“
Sie zeigt keine Anzeichen dafür, dass sie dich gehört hat. Eine Haarsträhne hebt und senkt sich über ihre Lippen, während sie atmet.
Sie hat etwas in ihrer Hand.
Du schaust dir an, was sie in der Hand hält.
Ihre Hände sind warm und widerstandslos. Wenn du ihre Finger öffnest, siehst du eine menschliche Figur in einem vertrauten Orangeton. Die Kosmonautenfigur.
Sie hat versucht, sich wieder zu verdrängen.
Verzweigung
„Wir sind fast wieder in der Stadt.“
„Wow …“
Sie stößt ein Stück Mensch mit ihrem Fuß an, völlig unbeeindruckt.
„Danke für die Rettung, K.“
Verzweigung
„Ja … kein Problem, Hersh.“
Sie lächelt. Jägerin.
Sie zuckt zusammen und greift sich an die Seite.
„Mich haben sie auch erwischt.“
„Stimmt … Aber, ja. Sieht aus, als käme das meiste Blut nicht von dir.“
Verzweigung
Verzweigung
Es ist das von KALEIDOSCOPE.
Mit einem schnellen Ruck ihrer Pistole zeigt sie auf die tote Schlägerin neben sich.
„Sie dachte, sie hätte mich umgebracht.“
„Sie hat sich geirrt.“
Verzweigung
„Und wo ist der andere?“
Aufregung gleitet in ihre Stimme. Dieses Blutbad ist ein Gemälde ihrer eigenen persönlichen Rache.
Verzweigung
Ihr Blick fällt auf die zerfetzte Leiche des Mannes, der sie gefoltert hatte, die noch leicht rauchend in den Trümmern liegt.
„Ciao.“ Sie lacht.
„Du kannst ihn erneut erschießen, wenn du willst.“
„Schon okay. Er ist tot genug.“ Sie zuckt erneut zusammen.
Sie zittert und lächelt. Sie versucht, einen unerwünschten Gedanken zu vertreiben.
„Schon okay. Er ist tot genug.“ Sie zuckt erneut zusammen.„Ja. Ich wusste, dass es das würde.“ Noch ein Zucken.„Ja, ist schon in Ordnung. Es ist nur … mein Bein.“ Noch ein Zucken.„Schon okay. Sie ist tot genug.“ Sie zuckt erneut zusammen.„Aha, ja. Das war ich. Das fühlt sich … ziemlich gut an. Aber …“ Noch ein Zucken.
„Ich glaube, ich werde einfach eine Weile … die Wolken beobachten. Meine Gedanken sammeln. Mir geht es gut, versprochen.“
Sie atmet aus und wendet sich dem Himmel zu.
„Dein Gerät-Dingsda hat funktioniert. Ich habe gesehen, dass seine Venen ganz durcheinander sind.“
„Ja. Ich wusste, dass es das würde.“ Noch ein Zucken.
„Alles in Ordnung?“
Alternative Formulierung
„Bist du sicher, dass es dir gut geht?“
„Ja, ist schon in Ordnung. Es ist nur … mein Bein.“ Noch ein Zucken.
Ihr Blick fällt auf die blutige Leiche des Mannes, der sie gefoltert hatte.
„Und sie wollte dich töten.“
„Du kannst sie erneut erschießen, wenn du willst.“
„Schon okay. Sie ist tot genug.“ Sie zuckt erneut zusammen.
„Alles in Ordnung?“
Alternative Formulierung
„Bist du sicher, dass es dir gut geht?“
Verzweigung
„Aber das hat sie nicht, weil du für mich da warst.“
„Aha, ja. Das war ich. Das fühlt sich … ziemlich gut an. Aber …“ Noch ein Zucken.
„Du hast dich selbst reanimiert. Deinen eigenen Tod gerächt.“ (Du nickst zustimmend.)
Es ist Yanas.
„Bist du in Ordnung?“
„Ja. Nun, ich glaube … der Schmerz holt mich gerade ein wenig ein.“
Auch ihr Verstand holt sie langsam wieder ein. Das Adrenalin lässt nach.
„Na komm. Das wird schon.“
„Wie fühlt sich das an, Killer?“
„Weißt du was … ziemlich gut.“
Ihre Stimme klingt fast schwerelos. Frei von Erdanziehungskraft.
„Nicht alle von uns.“
„Nein … nicht alle von uns. Tut mir leid.“