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„Hallo, lapinette.“

Zeilen 681
Gesprächsbeginn

Verzweigung

1

Verzweigung

2
„Hallo, lapinette.“
Sie lächelt und deutet auf den Platz neben sich.
„Komm, wir tun eine Weile so, als wären wir echte Menschen.“

Alternative Formulierung

„Du schuldest mir noch ein Date. Komm, wir tun eine Weile so, als wären wir echte Menschen.“
„SILHOUETTE.“
„Bravo. Du hast meinen Namen herausgefunden. Nun setz dich.“

Alternative Formulierung

„Bravo. Du hast meinen Namen herausgefunden. Nun setz dich, du wirst ja klatschnass da draußen.“

Alternative Formulierung

„Oui, bravo. Nun setz dich.“
Cold ReadingSW 9
Sie ist überhaupt nicht überrascht oder angespannt – wenn man in dieser Branche 'außer Dienst' sein kann, sieht das wohl so aus.
„Hast du irgendwas mit diesem roten Stift vor?“
„Gar nicht. Nun setz dich.“ Sie senkt die Stimme. „Kein Grund, Aufmerksamkeit zu erregen.“
Du setzt dich zu ihr.
Sie lehnt sich zu dir, eure Schenkel berühren sich.
„Willkommen. Lass mich dir unseren Barkeeper Diego vorstellen.“
„Hallo.“
„Nicht so schnell, Diego.“ Sie tippt gegen ihr Glas. „Lass mich dir außerdem den schlechtesten Callomanic vorstellen, der jemals ein Glas von innen gesehen hat.“
„Diego ist sehr schlecht in seinem Job.“
AufzeichnungenSW 10
Deine Mutter war standardmäßig auch immer mit Callomanic ausgerüstet.
KoordinationSW 12
Falsches Glas für einen Callomanic, dafür benutzt man eine Tulpe.
„Das ist nicht mal das richtige Glas.“
„Siehst du, Diego? Was bist du?“

Alternative Formulierung

„Siehst du, Diego? Sogar eine Sockenexporteurin aus dem Superbloc kennt sich besser aus als du. Was bist du?“

Alternative Formulierung

„Siehst du, Diego? Sogar eine Poetin kennt sich besser aus als du. Was bist du?“
„Inkompetent.“
„Hier, lapinette, koste einen Schluck. Aber mach dich gefasst.“
Cold ReadingSW 10
Ihre Augen glänzen vor Freude. Sie lädt dich ein, am Ritual der Demütigung eines Dritten teilzunehmen.
Du nimmst einen Schluck.
Du nimmst einen Schluck vom Callomanic. Er schmeckt genau wie ein Callomanic.
SensorenSW 12
… Mit Ausnahme eines bleibenden Nachgeschmacks, der irgendwie gefickt ist. Du kannst es nicht ganz einordnen, aber dieser Callomanic ist auf jeden Fall am Arsch.
Was ist so schlecht daran?
Wo soll man anfangen? Die Balance stimmt überhaupt nicht. Ein guter Callomanic ist ein perfektes Zusammenspiel aus steifem Mezcal und erfrischender Limette, die wiederum von der Süße der Kirsche gedämpft werden und kräuterfrische Tiefe durch den Erdbeerlikör erhalten.
Hier erwürgt die Limette die Erdbeere, bevor sie sie in einer Badewanne aus Mezcal niedrigster Qualität ersäuft. Irgendwie fehlt die Kirsche bei diesem Spektakel komplett.
„Jap, scheint so, als hätte er ihn versaut.“
„Das habe ich, gnädige Frau.“
PersonalismusSW 10
Das mutige Gesicht, das er aufgesetzt hat, rutscht langsam auf dem Schweiß, der sich darunter bildet.
„Kopf hoch, Diego. Dein starker Kiefer ist deine einzige gute Eigenschaft. Lassen wir die Callomanics hinter uns und gehen zu purem Mezcal über. Die Flasche.“
„Kommt sofort, gnädige Frau.“
„Schau dir nur an, wie er uns runtergemacht hat. Wir teilen uns eine Flasche wie zwei rehäugige Sekretärinnen.“

Verzweigung

36
„Worauf trinkst du?“
„Unsere geheime Disziplin.“

Alternative Formulierung

„Socken.“

Alternative Formulierung

„Das Schattenheer.“

Alternative Formulierung

„Bourgeoise Poesie.“

Alternative Formulierung

„Stille.“
Diego kehrt zurück und stellt zwei Tulpengläser und eine Flasche Mezcal vor euch ab.
SensorenSW 10
Als er die Hand zurückzieht, läuft ein einzelner Schweißtropfen an der Außenseite des Glases herab.
SchattenspielSW 12
Sie tut das, um dich zu beruhigen – aber auch eine ungeöffnete Flasche kann vergiftet sein. Trink das nicht.
PersonalismusSW 12
Sie trinkt aus derselben Flasche, alles in Ordnung. Füll sie ab, unterhalte dich mit ihr, finde heraus, was sie verrät.
„Komm, sprich mit mir. Das ist unser eigenes kleines Reich. Legen wir die blöden Rollen ab, die brauchen wir hier nicht.“
Cold ReadingSW 12
„Ihre liegt zusammengeknüllt neben ihr auf dem Boden, wie ein enger BH nach einem langen Arbeitstag.“

Verzweigung

45
Du legst deine Hand auf ihren Oberschenkel.
Sie lächelt, leert ihr Glas in einem Zug und kommt näher.
Cold ReadingSW 10
Das gefällt ihr. Nutz es aus. Flirte, füll sie ab.
DoppelgängSW 12
Dranbleiben, Gäng! Wir sind in Schlagdistanz!

Verzweigung

50
„Vielleicht spielt Diego auch eine Rolle.“
„Keine Sorge, lapinette. Auf die Idee bin ich auch schon gekommen und habe es getestet – hinter diesen Augen steckt gar nichts. Pass auf. Diego!“
Diego schaut zu SILHOUETTE hinüber, seine Augen zucken wie die eines Hundes.
„Ja, die Damen?“
„Wir sind Spioninnen. Ich gehöre zu EMTERR und sie zur Oper. Das sind die Kommunisten. Was hältst du davon?“

Alternative Formulierung

„Wir sind Spioninnen. Ich gehöre zu EMTERR und sie wahrscheinlich zur Oper. Das sind die Kommunisten. Was hältst du davon?“
„Kommunisten, die Damen?“
Du hebst die Hand.
„Sie?“
„Ich, Diego.“
„Ich habe gehört, die sollen übel sein … aber Sie sehen überhaupt nicht so aus. Vielleicht hat man mich angelogen.“
„Siehst du? Jetzt geh wieder auf deinen Platz, Diego.“
„Ich wusste, dass du zum Superbloc gehörst, als ich dich das erste Mal vor dem Zeitschriftenbüro herumschnüffeln gesehen habe. Die Aura verlorener Verzweiflung verrät das.“

Verzweigung

63
„Jemand, der lieber eine Idee als die Realität perfektionieren würde.“
„Wie … Zauberer?“
„Siehst du, was ich meine? Jetzt geh wieder auf deinen Platz, Diego.“
„Interessante Antwort, lapinette. Hab ich dich falsch eingeschätzt?“ Sie mustert dich und beißt sich sanft auf die Lippe. „Nein, sag's mir nicht. Lass uns das hier nicht mit Politik ruinieren.“
„Sie sind links. Auf dem linken Spektrum.“
„Oh, damit kenne ich mich aus. Mein Bruder ist auch auf dem Spektrum. Ich bin zum Glück Linkshänder.“
„Jemand, der immun gegen die offensichtlichen Hierarchien der Natur ist.“
„Wie … Löwen?“
StaatsmachtSW 12
JA, DIEGO. WIE LÖWEN.
„Er tut nur so. So dumm kann niemand sein.“
„Ich komm nur nicht immer auf die richtigen Worte, Fräulein. Das ist alles.“
„Oh, sieh nur, lapinette – du hast seine Gefühle verletzt. Jetzt geh wieder auf deinen Platz, Diego.“
„Wer bist du wirklich?“
„Niemand, genau wie du.“
„Schön, dich kennenzulernen.“ (Du trinkst.)
Der Mezcal ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Mezcal am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.
„Cheers.“ Sie leert ihr Glas und schenkt in beide wieder ein. „Ab jetzt keine Fragen mehr ohne Antworten, lapinette.“

Verzweigung

81
„Ich bin nicht niemand.“
Sie trommelt amüsiert mit den Fingern auf der Bar herum.
„Dann hast du dir den falschen Job ausgesucht. Es muss schmerzhaft sein, immer noch an der Fantasie festzuhalten, jemand zu sein.“
„Bitte keine Fragen mehr ohne Antworten.“
„Schwache Antwort. Wovor hast du Angst?“
Sie schaut dich fragend an und trommelt mit den Fingern.
„Selbstdarstellung. Gekannt zu werden. Unselbstbewusstsein.“ Sie lacht. „Auf viele Arten und Weisen ist es leichter, eine erfundene Person zu sein. Selbst wenn man sie hasst.“
„Klingt so, als wärst du nicht der größte Fan deiner Rolle.“
„Mes étoiles, no! Sie hat feuchte Augen, ist nostalgisch, ehrlich und sanft. Sie widert mich an.“
Cold ReadingSW 10
Entspannt, locker. Sie denkt, du bist wie sie – dass es dir auch so geht.

Verzweigung

92
„Ich liebe meine Rolle zufälligerweise.“
„Socken? Im Vergleich zu meiner ist das wenigstens etwas sexy. Du darfst den ganzen Tag mit Füßen spielen.“

Alternative Formulierung

„Die Comic-Sache? Lächerlich, aber sie klingt spaßiger als Poesie zu korrigieren.“

Alternative Formulierung

„Poesie zu schreiben ist vielleicht etwas angenehmer als sie zu korrigieren.“

Verzweigung

95
„Wenn du sie so sehr hasst, ändere sie doch.“
„Ich glaube, mein Hass auf sie hilft mir, den Charakter aufrechtzuerhalten und sie echt zu lassen. Operanten fangen irgendwann an … zu verschwimmen, wenn sie sich zu sehr mit ihrer Rolle identifizieren.“

Verzweigung

98
Graue SubstanzSW 10
Wie PSEUDOPOD, der voll und ganz zu seiner geworden zu sein scheint.
„So kann man sich auch leichter vergeben, was man in diesem Job tun muss.“
„Ich habe noch nie Vergebung gebraucht, und schon gar nicht meine eigene. Diese Idee ist absurd – du hast die Kontrolle über dich selbst.“
PersonalismusSW 10
Diese Frau erreicht eine glatte NULL auf dem Empathie-Meter.
SchattenspielSW 12
Eine perfekte Operantin.

Verzweigung

104
„Wir haben schon längst vergessen, was echte Menschen sind. Alle tun nur noch so als ob.“
„Das dachte ich auch mal. Wenn jeder eine Maske trägt, wo findet man dann den Unterschied? Die Maske wird zum Gesicht.“
„Aber es gibt ein paar seltene Ausreißer, bei denen es wirklich nicht so ist. Sie … existieren einfach. Vielleicht sind wir das, lapinette. Vielleicht.“
„Zu kompliziert. Ich brauche nur Lügen und Raketen.“
„Ma lapinette … Da wünsche ich mir, dass du zu uns gehören würdest. Wenn nur jeder so fokussiert und direkt wäre.“

Verzweigung

110
Sie legt kurz ihre Hand auf deine und bewegt sie weiter deinen Oberschenkel nach oben.

Verzweigung

112
„Deine Beziehung zu deiner falschen Identität verfestigt deine eigene.“
„Genau. Und meine eigene ist ein Geheimnis, das nur ich kenne. Und jetzt auch du. Cheers.“
Sie stößt mit dir an.
Du machst mit. (Du trinkst.)
Der Mezcal ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Mezcal am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.
„Bravo.“ Sie haut auf den Tisch und trinkt.

Verzweigung

119
„Ich werde nur zuschauen.“
„Ach so eine bist du!“ Sie kichert und trinkt. „Wie ermüdend.“
„War die Verhördomina auch eine Rolle?“
„Auf gewisse Art. Das ist alles Arbeit. Ich muss so tun, als würde mich interessieren, wer du bist, und was du mit unserem Unterstübchen tun willst – aber keine Sorge, die Befriedigung war echt.“
Sie leert ihr Glas und nickt dann in Richtung von deinem.
Du trinkst.
Der Wodka ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Wodka am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.
„Bravo, lapinette.“

Verzweigung

128
„Jetzt nicht.“
„Na schön, na schön.“
„Bei einem Literaturmagazin zu arbeiten, muss furchtbar sein.“
„Die reinste Verzweiflung, ma lapinette.“
„Ich will nicht darüber sprechen. Wirklich, ich verachte sie alle.“

Verzweigung

134
„Ich mochte sie so. Es war süß.“
„Das kann ich dir nicht beantworten. Ich dachte, du wüsstest das.“
Ihr Gesichtsausdruck schlägt in das niedliche, gedankenleere Lächeln ihrer Rolle um.
„Ich bin nur hier, um zu lernen … Die fortschrittlicheren Sonaten sind mir immer noch viel zu hoch.“ Sie kichert wie ein Schulmädchen.

Verzweigung

139
„Genug von den Rollen.“ (Zurück.)
„Ja, bitte.“

Verzweigung

142
„Ich habe Oskar Metamoto getroffen. Ist das wirklich euer bester Vermittler?“
„Ja … ich fürchte, er hat sich wieder verliebt. In eine Frau und – weniger tragisch – den Alkohol.“

Verzweigung

145
„Also ist er normalerweise besser in seinem Job?“
„Unvergleichlich kompetent. Der Mann macht jahrelang in unerreichbarem Tempo weiter … mit Ausnahme von ein paar Wochen voll reinem Kollaps.“

Verzweigung

148
„Lolitas Gigantismus wurde mir in einer seltsamen Vision offenbart.“
„Das überrascht mich nicht. Er wird so depressiv, dass die ganze Luft um ihn herum davon erfüllt ist.“ Sie trinkt. „Er ist immer extrem besessen.“
„Latente suizidale Ideologie – er will zerquetscht werden.“
„In jedem von uns steckt wohl ein kleiner Masochist.“

Verzweigung

153
Sie quetscht ihre eigene Hand zwischen ihren Schenkeln ein.

Verzweigung

155
„Sehr unvorsichtig. Sie könnte auch ein Dutzend kleinwüchsiger Attentäter in einem Anzug sein.“
„Kapriolen liegen mir nicht, lapinette.“

Alternative Formulierung

„Ich habe dir schon gesagt – Kapriolen liegen mir nicht.“
„Liebhaberin und menschlicher Schild in einem, sehr effizient.“
„Wie kalt, lapinette. Das gefällt mir an dir. Die Leute sind oft so sentimental.“
„Ergibt Sinn, dass jemand, der in den Schatten lebt, sich nach jemand Handfestem sehnt.“
„Schön gesagt, lapinette. Ich persönlich bevorzuge schmalere Gestalten …“ Sie spitzt die Lippen in deine Richtung. „Aber wenn es ein bisschen wackelt, kann das auch fast hypnotisierend sein.“
„Er ist ein guter Kerl. Der feurigste Champion der Liebe!“
„Nein – er ist ein alter Narr, der einen Nervenzusammenbruch hat. Aber er wird schon bald wieder er selbst sein.“

Verzweigung

164
„Dann passiert ihm das also öfter?“
„Trink aus, dann erzähl ich dir die Geschichte. Sie ist klasse.“
„Okay, klar.“ (Du trinkst.)
Der Mezcal ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Mezcal am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.
Sie hebt dir ihr Glas entgegen, trinkt es aus, und schenkt euch beiden nach.
„Vor drei Jahren, Solar Point. Metamotos ist auf einem Auftrag, als er plötzlich verschwindet – zuletzt gesehen in einem öffentlichen Badehaus.“
AufzeichnungenSW 12
Solar Point: ein kleines Küstengebiet von Lágundi, einer luzianischen Kolonie, die für ihre Touristenresorts bekannt ist.
„Und wenn du 'Badehaus' sagst …“
„Dann musst dir eine rituelle Orgie aus Schweiß und Dampf vorstellen, ja.“
„Es vergehen Tage. Wir schicken jemanden los, um ihn zurückzuholen. Er ist nicht in den Becken, auch nicht in den Umkleiden oder hinter irgendeinem verkrusteten Loch in einer Toilettenwand verschanzt.“
„Du meinst ein 'Fickloch'?“
„Oui, ma lapinette, ein 'Fick'loch.“
InstinkteSW 11
Du hast jede Menge Ficklöcher. Mindestens drei. Sie auch.
„Schlussendlich findet man Metamoto in einem seltsamen Schrank – nackt bis auf die Schuhe, die so zusammengebunden sind, dass er damit kopfüber von einem Kleiderhaken hängen kann. Wie eine Fledermaus.“
„Wie eine Fledermaus?“
„Wie eine Fledermaus. Man versucht, ihn aufzuwecken, aber Metamoto hat überhaupt kein Interesse daran. Er brüllt den Jungen an, er solle ihn allein lassen, weil er ein 'Moperant' sei, der bei Sonnenuntergang aktiv werde.“
„Die Sonne geht unter, unser Statist kauert immer noch zwischen Eimern und Putzmitteln im Schrank.“
SchattenspielSW 10
All die nützlichen Sachen an einem Ort.
„Dann läuft eine riesige Frau herein. So groß, dass sie Metamoto an den Knöcheln aufheben kann – was sie auch tut – und ihn wie einen Mopp schwingen kann – was sie ebenfalls tut.“ Sie ahmt mit den Händen eine Wischbewegung nach.
KoordinationSW 10
Das könntest du mit keinem einzigen deiner Statisten machen. Die sind alle zu schwer.
DoppelgängSW 10
Es wäre toll, wenn die Gäng Eszti mal herumschleudern könnte. Dann hätte die Gäng eine Weile ihre Ruhe.
„Das klingt nicht besonders effizient.“
„Vraiment. Einen Menschen kann man nicht auswringen – ich hab's versucht. Sie hat eine Woche lang jede Nacht das Badehaus mit ihm gewischt. Bis er so voller Wasser war, dass sie ihn ersetzen musste.“
„Anscheinend“, sie lehnt sich zu dir, „war er die ganze Zeit steif wie eine gefrorene Sardine.“
„Daher auch die Frisur. Sie hat ihn kopfüber gehalten und seitdem sieht sie so aus. Keine Ahnung, ob das dauerhaft so bleibt, oder ob er sich die Haare für sie so frisiert.“
„Wie waren sie denn vorher?“
„Ich weiß nicht, normal. Man achtet ja nicht unbedingt auf die Haare, wenn sie nicht besonders auffällig sind, non?“

Verzweigung

192
„Perverse, die sind toll für die Gesellschaft.“
Sie trinkt ihr Glas in einem Zug aus.
„Einem Narren mit einer Erektion kann man alles verkaufen.“
„Die Moppfrisur … Eine bewundernswerte Kombination aus Verlangen und Funktionalität.“
„Das stimmt wohl … Es ist nicht klug, seine Persönlichkeit so zu tragen. Aber manchmal sehr verlockend.“
Sie nimmt dein Gesicht in beide Hände und wischt mit ihrem Daumen sanft über die dunklen Ringe unter deinen Augen.
SensorenSW 10
Ihre Hände sind kalt, aber die Bewegungen zärtlich.
„Könnte man Mopps und Wischer von Anfang an unterscheiden, wäre alles einfacher.“
„Im Verlauf meiner Karriere bei der Bank habe ich viele Leute getroffen, die dir da zustimmen würden. Hauptsächlich Menschenhändler.“
StaatsmachtSW 12
IN JEDEM STECKT EIN MOPP UND EIN WISCHER – WAHRE REVOLUTIONÄRE HALTEN BEIDE HÄNDE FEST AM EIGENEN SCHAFT.
„Es fühlt sich bestimmt gut an, so benutzt zu werden.“
„Sei nicht widerlich. Sie hat eine Woche lang jede Nacht das Badehaus mit ihm gewischt. Bis er so voller Wasser war, dass sie ihn ersetzen musste.“
„Ich brauche kleinere Statisten, das klingt spaßig.“
„Nicht wahr? Sie hat eine Woche lang jede Nacht das Badehaus mit ihm gewischt. Bis er so voller Wasser war, dass sie ihn ersetzen musste.“
„Das klingt eher nach einem Stück Fleisch.“
„Sagen wir, nach einer großen, fleischigen Fledermaus. Man versucht, ihn aufzuwecken, aber Metamoto hat überhaupt kein Interesse daran. Er brüllt den Jungen an, er solle ihn allein lassen, weil er ein 'Moperant' sei, der bei Sonnenuntergang aktiv werde.“
„Quatsch.“
„Absolut. Man versucht, ihn aufzuwecken, aber Metamoto hat überhaupt kein Interesse daran. Er brüllt den Jungen an, er solle ihn allein lassen, weil er ein 'Moperant' sei, der bei Sonnenuntergang aktiv werde.“
„Er schien … mehr Klasse zu haben.“
„Die hat er für gewöhnlich auch. Aber wenn er aus den Fugen gerät, na ja.“
„Ich hätte ihn seinem Schicksal überlassen.“
„Ich auch, aber so ist das eben.“
„Welche Art von Auftrag führt einen denn an einen solchen Ort?“
„Verhandlungen nackt zu führen, hat viele Vorteile, lapinette.“
„Solar Point?“
„Ein Strand in Lágundi. Weißer Sand, Kokosnüsse voller Rum und teure Sodomie.“
„Ich will nicht trinken, verrat es mir einfach.“
„Nein.“
PersonalismusSW 8
Flirtfreudig, aber entschlossen – sie redet nur, wenn du mitspielst.
„Ich will es nicht wissen.“ (Zurück.)
„Du magst kein Geläster? Das ist ungewöhnlich für eine Operantin.“

Verzweigung

224
„Lass uns nicht über Oskar reden.“ (Zurück.)
„Traurige Geschichte. Weiter im Text.“

Verzweigung

227
„Okay, erzähl mir die Metamoto-Geschichte.“ (Du trinkst dein Glas aus.)
Der Mezcal ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Mezcal am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.

Verzweigung

230
„Wollen wir einfach so tun, als hättest du mich nicht gefoltert?“
„Au contraire, ich will, dass du dich genau daran erinnerst. Und das hättest du mit mir auch gemacht.“
„Das sagst du nur, weil du die komplexen Tiefen meines Herzens nicht erahnen kannst.“
„Du hast die NosCorrentes gelesen“, schaudert sie. „Das ganze Ding klingt genau so.“

Alternative Formulierung

„Deine Poesie-Tarnung übermannt dich. Ich würde schleunigst damit aufhören, bevor du es nicht mehr kannst.“

Verzweigung

235
„Deine Kabel schauen raus, Elektro-Tittchen.“
„Kapriolen liegen mir nicht, lapinette. Und meine Titten sind ziemlich weich, nur so am Rande.“

Alternative Formulierung

„Ich habe dir schon gesagt – Kapriolen liegen mir nicht. Und meine Titten sind ziemlich weich, nur so am Rande.“
„Falsch. Ich hätte dir Schlimmeres angetan.“
„Hoffentlich zeigst du mir das eines Tages. Vielleicht darfst du sogar mal den Stift testen.“ Sie fummelt an dem roten Stab um ihren Hals herum.
„Ich fand es schöner, auf der anderen Seite zu stehen – mich dem Tod nah zu fühlen.“
„Purer Nervenkitzel, nicht wahr?“ Sie fährt mit ihrer Hand über ihre Schenkel. „Ein immer seltener werdendes Gefühl, wie ich finde. Vor allem, wenn man mit Poesie arbeitet.“
„Einer deiner Kollegen hat auf mich geschossen. Mit großen Kopfhörern. Kennst du ihn?“

Alternative Formulierung

„Einer deiner Kollegen hat mich angeschossen. Mit großen Kopfhörern. Kennst du ihn?“
„Willst du mich eifersüchtig machen?“
Sie nimmt einen großen Schluck und mustert dich über den Glasrand hinweg.
„Ich kenne ihn nicht wirklich, er ist ein Externer, der wegen dem geheimen Abkommen hier ist. Man muss sich aber schon fragen, was er mit diesen Kopfhörern kompensieren will.“
„Anscheinend behält er sie immer auf.“
„Du meinst … währenddessen?“
Sie lacht und klatscht in die Hände.
„Er ist ein gutaussehender Kerl, aber … warum würde das jemand zulassen? Vielleicht hat es irgendwas mit Dominanz zu tun. Ich hatte mal eine Frau, die mich eine aufgerollte Kopie der Literaturüberprüfung in sie reinstecken lassen hat. Jämmerlich.“
„War das Haya?“
„War es nicht.“ Sie schaut dich unberührt an.

Verzweigung

252
„Das sollte ich mit dir machen.“
„Du weißt, dass ich das nicht erlauben würde. Aber mir gefällt, dass du es angeboten hast.“
SensorenSW 14
Ihre Wangen werden leicht rot – ihr gefällt wirklich, dass du es angeboten hast.
„Hoffentlich hast du sie verlassen.“
„Natürlich. C'est dommage, ich mochte sie eigentlich ganz gern, bevor sie mich ihre Muschi zum Briefkasten machen lassen hat.“
DoppelgängSW 13
Bring die Gäng vor dieser wahnsinnigen Schlampe in Sicherheit! Aber gleichzeitig … scharf! Die Gäng ist zwiegespalten.
„Warum hast du es gemacht, wenn du es nicht mochtest?“
„Weil ich rausfinden wollte, wer sie war, natürlich. C'est dommage, davor mochte ich sie eigentlich ganz gern. Und währenddessen auch ein bisschen.“ Sie grinst.
„Vermutlich seine Genauigkeit. Die Kugel hat mich nicht mal gestreift.“
„Wirklich? Bravo, lapinette. Ich kenne ihn nur aufgrund seines Rufs, der ziemlich gut ist. Du musst schnell sein. Auf deine Geschwindigkeit.“
Sie hebt ihr Glas und beobachtet dich.
Du trinkst.
Der Mezcal ist leicht, luftig, kalt. Sie beobachtet, wie er in deinem Mund verschwindet.

Alternative Formulierung

Dein zweiter Shot geht genauso gut runter wie der erste – eiskalt und erfrischend.

Alternative Formulierung

Als du das Glas kippst, wehrt sich dein Körper leicht.

Alternative Formulierung

Du leerst dein Glas mit schummrigem Kopf. Der Alkohol liegt unangenehm in deinem Magen.

Alternative Formulierung

Beim Schlucken läuft dir ein Tropfen Mezcal am Mund hinunter – sie wischt dir das Kinn mit ihrem Daumen ab.
Sie lächelt, schluckt ihren Wodka hinunter und füllt eure Gläser auf.
„Du bist so viel unterhaltsamer als Frederick. Und schau nur! Wir stehen nicht mal.“

Verzweigung

268
„Nüchtern bin ich schneller.“
„Willst du etwa wegrennen? Eine Schande.“
„Willst du die Narbe sehen?“
„Immer.“
Du zeigst ihr dein verwundetes Fleisch, das angeschwollen ist und nässt. Sie fasst es zärtlich an, ihre Stimme zu einem mitfühlenden Flüstern gesenkt.
„Wunderschön, nicht wahr? Ich wurde noch nie angeschossen.“
PersonalismusSW 11
In ihrer Stimme schwingt ein Hauch von Reue mit.
„Du willst angeschossen werden?“
„Ich … schätze nicht. Aber vielleicht doch. Ich würde gerne wissen, wie es sich anfühlt, Angst zu haben. In Portofiro passiert nie etwas Aufregendes.“

Verzweigung

278
„Es ist nicht angenehm.“
„Nein, sieht auch nicht danach aus. Aber ich beneide dich um die Erfahrung.“
„Ich kann dich anschießen, wenn du willst.“
„Das würde zu viel Aufmerksamkeit erregen, aber danke, dass du an meine Bedürfnisse denkst.“

Verzweigung

283
„Ich finde sie cool.“
„C'est dommage.“

Verzweigung

286
„Er ist einfach musikbesessen. Vor allem von Ultra Violeta.“
„Das traurig dreinschauende L-Pop-Mädchen? Hahaha, wie interessant. Sie ist wunderschön, auch wenn das ununterbrochene Geheule wirklich stört.“
„Am richtigen Ort könnte ich mit rund zehn Stunden Zeit eine echte Frau aus ihr machen.“

Verzweigung

290
„Ich kenne deine Schwester.“

Verzweigung

292
Sie schiebt deine Hand von ihrem Schenkel und schaut dir direkt in die Augen.
„Soll das eine Drohung sein?“

Verzweigung

295
Sie schnalzt mit der Zunge.
NervenstärkeSW 15
Das Geräusch lässt dich zusammenzucken.
„Hör auf damit, du sadistisches Kapitalisten-Drecksschwein.“
„Wenn du mich zwingst, schwierige Fragen zu stellen, werde ich es so tun, dass gewiss Antworten daraus hervorgehen.“
„Nein, natürlich nicht. Sie ist unschuldig.“
„Meinst du das auch ernst, lapinette?“
Ihre braunen Augen werden ganz weich, als sie in deine starren.
PoetikSW 11
Die Farbe schmilzt dahin, fließt in dich hinein, wo sie nach Beweisen für eine Lüge sucht.
„Ich glaube, das tust du.“ Sie trinkt einen Schluck. „Gut. Sonst hättest du das hier auch wirklich ruiniert.“

Verzweigung

305
„Und sie hat Kinder. Einen Jungen und ein Mädchen, die oft unbeaufsichtigt sind …“
„Du ruinierst es, lapinette.“ Ihr Ton wird schärfer. „Bring es nicht zu schnell zu Ende.“
„Weniger Drohungen und mehr … Verführung. Versuchen wir's damit.“
Cold ReadingSW 12
Sie streckt den Rücken durch, als wäre sie bereit, mit dir zu kämpfen – aber sie hat Angst.
„Du scheinst nicht davon überrascht zu sein, dass Frederick nicht da ist.“
„Der Kronprinz der Gliedmaßen. Du bist ein viel besseres Date.“
„Das ist kein Date, du dämliche Liberale.“
„Mein Herz, lapinette. Es zerbricht in tausend Teile.“
PersonalismusSW 13
Es ist ihr völlig egal.
„Sprechen wir nicht über Frederick. Er ist für Spionage das, was Diego für Cocktails ist.“
Als der Barkeeper seinen Namen hört, zuckt er zusammen.
„Diego, was hältst du von meiner Freundin hier?“
„Was genau meinen Sie, Fräulein?“
„Würdest du sie ficken, Diego? Soll ich?“
„Antworte nicht darauf, Diego.“
„Ähm … okay.“
„Was ist mit dir, lapinette?“ Ihre Augen finden deine. „Würdest du es mal mit Diego treiben?“
„Er steht gleich hier. Er hört jedes Wort, das ich sage.“
„Natürlich. An Ohren mangelt es ihm ja auch nicht, oder, Diego?“
„Nein, Fräulein. Die Ohren funktionieren.“
„Ja, würde ich vermutlich schon.“
Der Barkeeper läuft rot an und wendet sich schnell wieder dem Glas zu, das er nun wieder poliert.
„Das ist ein rein abstraktes Gespräch, du brauchst nicht gleich den Motor anheizen.“
Der Barkeeper nickt und grinst dich an.
„Zurück auf einen Platz, Diego. Aber denk darüber nach!“
„Ich denke nach, Fräulein!“

Verzweigung

332
„Ist nicht mein Ding.“
„Hörst du das, Diego? Für dich sieht es heute Abend schlecht aus.“
„Sehr schlecht, Fräulein.“ Er poliert ein Glas.
„Keine Ahnung, ich habe ungefähr zwei Worte mit ihm gewechselt.“
„Was für ein Zufall, er spricht auch nur in Sätzen aus zwei Worten.“
„Nein, aber mit dir würde ich es sogar mehrmals treiben.“
„Wie lieb von dir.“ Sie hält deinen Blick.
„Dann werde ich hier wohl nicht benötigt, gnädige Damen.“
„Du lässt ihn entscheiden?“
„Bitte … nein.“
„Diego. Ich brauche eine Antwort.“
„Ich würde … ähm … tun, was auch immer Sie sagen, Fräulein. Und auch alles, was Sie sagen.“
„Aha! Eine unerwartet gute Antwort.“
Ich bin hier diejenige, die keinen von euch beiden ficken würde.“
„Danke.“
Cold ReadingSW 10
Sichtlich erleichtert.
„Ja, Diego, was denkst du?“
„Ich … Ich denke gar nichts.“
„Ich bin auch heißer.“
„Ich weiß, ich hab dich oben ohne gesehen.“ Sie haucht dir einen Kuss zu.
„Wusstest du, dass er ganz besessen von einer Telefonsex-Hotline ist?“
„Wirklich? Nein!“ Sie lacht und hält sich die Hand vor den Mund. „Das ist ja zum Schreien. Ich hätte gar nicht gedacht, dass er weiß, was Sex ist.“
„Er nennt dich die 'Priesterin der Lücke'.“
„Etwa wegen … der Lücke in seinem Plan? Hahaha. Magnifique.“
„Ich hab bei deiner Wohnung vorbeigeschaut, Nummer sieben. Du warst nicht da.“

Verzweigung

358
„Ha. Ich hätte wissen müssen, dass du das warst.“

Alternative Formulierung

„Du hast 'Spionin' an meine Tür geschrieben, oder? Wie blöd von dir. Wenn die Menge paranoid wird, hilft das keinem von uns, aber keine Sorge – das habe ich direkt behoben.“

Alternative Formulierung

„Oink, oink. Ich hätte wissen müssen, dass du das warst.“
Cold ReadingSW 11
Ihr Ausdruck und ihre Haltung ändern sich kein Stück. Es scheint sie überhaupt nicht zu tangieren.

Verzweigung

361
„Wie schade. Ich hätte dich hereingebeten.“
„Hast du das Buch gelesen, das deine Schwester dir geliehen hat – Die Schattenmutter?“

Verzweigung

364
Ihre Hand zuckt auf deinem Schenkel.
„Meine Schwester? Soll das eine Drohung sein?“
InstinkteSW 13
Ihre Nackenhaare stellen sich auf. Die Augen sind kälter.
„Ich glaube, es ist nur ein Psychologie-Buch.“
„Es ist eine Anschuldigung im Staubmantel.“
Sie seufzt und schaut an dir vorbei, direkt in die neonverseuchte Nacht der Partygasse.
„Das Buch bringt mir nichts. Unsere Kindheit war idyllisch und klar, völlig ohne seltsamen Subtext.“
Cold ReadingSW 9
Sie nimmt einen Schluck – einen deutlich größeren als sonst.
„Das ist sehr interessant. Es erinnert mich an dich.“
„Machen wir mal eines klar: Du weißt gar nichts über mich, comprendre, lapinette?“

Verzweigung

375
„Wenn man dir ein Buch leiht, solltest du wenigstens so tun, als hättest du es gelesen.“
„Ich dachte, wir wären ehrlich zueinander, lapinette? Beim scheiß Magazin lese ich genug.“
„Vergiss es, ich hatte mich nur gewundert.“
„Warum wunderst du dich nicht über das, was direkt vor dir ist?“
„Es ist eine Frage. Und eine recht unexplosive zudem.“
„Meine Schwester hat nichts mit alldem zu tun.“ Sie wedelt mit dem Zeigefinger vor dir herum. „Überlass sie ihren Psychospielchen.“
„Absolut.“
„Hopple ganz vorsichtig, lapinette. Der Weg in mein Büro im Keller ist kurz und unschön.“
Sie zuckt auf ihrem Sitzplatz zusammen.
„Ich habe keine Zeit für so etwas. Ich brauche Informationen zur Lücke.“ (Weiter.)

Alternative Formulierung

„Ich brauche Informationen über diese Lücke von dir.“ (Weiter.)

Alternative Formulierung

„SILHOUETTE. Die Lücke. Können wir bitte wieder auf die Lücke zurückkommen?“ (Weiter.)

Alternative Formulierung

„Ich bin langsam echt angeturnt, aber leider müssen wir über die Lücke reden.“ (Weiter.)
„Wie langweilig. Na schön, zapf Informationen von mir ab. Aber dafür will ich etwas …“

Alternative Formulierung

„Jetzt schon? Wie ungeduldig … Na schön, zapf Informationen von mir ab. Aber dafür will ich etwas …“

Alternative Formulierung

„Na schön. Nimm dem Ganzen eben den Spaß. Zapf Informationen von mir ab. Aber dafür will ich etwas …“

Alternative Formulierung

„Okay, ma lapinette. Alles Schöne hat ein Ende. Zeit, Informationen von mir abzuzapfen, was? Aber dafür will ich etwas …“
„Ich würde sagen, du bist mir vom letzten Mal noch etwas schuldig.“
„Ach, du armes Ding. Verletzte Gefühle?“
„Verletzter Körper. Elektroschocks.“
„Einige davon haben sich gut angefühlt. Das weiß ich genau. Also …“
„Du könntest … Diego hier beibringen, wie man einen richtigen Callomanic macht …“
„Oder, falls es etwas weniger unmöglich sein soll, könntest du mich auch küssen.“
InstinkteSW 6
Tief. Mit Zunge.
KoordinationSW 12
Knapp 25 Zentimeter, dann berühren deine Lippen ihre.
Cold ReadingSW 14
Sie will es unbedingt.
TechnoflexSW 10
Wenn man ihr Glauben schenkt, ist der Barkeeper quasi ein nicht programmierter Augmentoid. Rein da und steure ihn.

Verzweigung

397
„Warum will EMTERR mir unbedingt helfen? Was will die blutige Hand des transnationalen Kapitals hier?“
„Was Geld immer will: Ein stabiles Geschäftsklima.“
„Nenn es eine Absicherung gegen Marktschwankungen. Momentan steigt die luzianische Akte an, aber wenn sich das ändern würde, nun …“
AufzeichnungenSW 12
Melitas Stimme in deinem Ohr: 'Die Bank wird immer handeln'.

Verzweigung

402
„Ihr wollt nicht mit leeren Händen dastehen.“
„Wir sind die Bank. Wenn wir nichts in der Hand haben, dann zumindest jede Menge im Stall.“
„Du hältst EMTERR für eine Art aalglatten Monolithen, dabei war das geheime Genie dahinter schon immer die Brandmauer zwischen den vielen Abteilungen. Globale Situationen, Schatten-Banking, Humankapital, sie alle sind ihre eigenen bösartigen Lehnswesen.“
„Damit sichern wir jede Seite von jedem Geschäft ab. Sogar gegen uns selbst.“
StaatsmachtSW 13
NATÜRLICH AGIEREN BÄNKER SO. KEINE ÜBERZEUGUNG UND JEDE MENGE WIDERSPRÜCHE. IDEOLOGISCHE PÜPPCHEN.
„Du hast also keine Befugnis, mir zu erzählen, was du mir gleich erzählst.“
„Natürlich nicht. Es ist ein Glücksspiel.“ Sie fährt mit der Hand die Innenseite deines Schenkels hoch. „Wie alles.“
„Lapinette … Es wird höchste Zeit für dich, zu akzeptieren, dass das das Beste aus allen Welten ist.“
Cold ReadingSW 10
Ihr Gesichtsausdruck passt sich an und festigt sich. Sie glaubt das.
„Keine Kataklysmus-artigen Kriege, kein Massensterben durch Hunger oder Krankheit. Ein Füllhorn an Gütern, die frühere Menschen nicht einmal kannten …“
„Latour-Woolgar ist ein Fluch, der gebrochen werden muss.“
„Uuuh, ein unheimlicher Kapitalistenzauber, durch den die Leute lieber sechs verschiedene Waschmittel zur Auswahl haben, anstatt an menschengemachtem Hunger zu sterben. Ja, das muss Hexerei sein.“
Sie hebt ihr Glas und hält deinem Blick stand.
„Auf die Geschichte. Und die schönen Erinnerungen daran.“

Verzweigung

417
„Vielleicht hast du recht. Mir ist mein Füllhorn an Gütern ganz lieb.“
„Geht das nicht allen so? Wohnungen mit modernstem Schnickschnack … ein kleines Tuk-Tuk, das man mit Kindern vollstopfen kann … ein guter Callomanic am Abend.“ Sie wirft Diego einen scharfen Blick zu, der sofort einknickt.
Sie wendet sich dir wieder zu und hebt ihr Glas.
„Dieses Jahrhundert hat uns verweichlicht und unsere Geister hohl gemacht. Man muss uns einschmelzen und zu etwas Neuem schmieden.“
„Man erwartet, dass die Zeit, in der man lebt, einem Sinn für die Existenz verleiht – am besten schaut man nach sich selbst, wann es einem passt.“
„Aber Poesie ist Scheiße.“
„Ich verrate dir ein finsteres Geheimnis: Leute lieben schöne Sachen. Weißt du was echte Menschen erfüllt? Eine Wohnung mit modernem Schnickschnack und ein kleines Tuk-Tuk, das sie mit Kindern vollstopfen können.“
„Du solltest zentraler Planung eine Chance geben – viel effizienter.“
„Dann lieber Poesie.“ Sie fährt mit der Hand die Innenseite deines Schenkels hoch.
„Ich mag meine Monolithen aalglatt. Das macht sie steiniger.“
„Lapinette, was das Privatkapital für dich tun könnte, wenn du nur darum bittest …“ Sie schaudert ein wenig.
„Wie kann man dich davon überzeugen, dass das das Beste aus allen Welten ist?“
„Lüg doch nicht, das ist nur, weil du von meinem charmanten Wesen bezirzt bist.“
„Nur halb-bezirzt, befürchte ich.“ Sie grinst.
„Investierst du in mich? Die Hershel GmbH?“
„Ich bin schon sehr investiert, lapinette, ja.“
„Deine Motive sind mir ziemlich egal, ich hab nur meinen Smalltalk geübt.“
„Bu-hu.“
„Ich weiß, wo du wohnst.“
„Ja, ja. Und wo ich arbeite und für wen ich wirklich arbeite … Du hast mich erwischt, lapinette, abgehakt und erledigt.“
„Bitte … können wir jetzt ein bisschen Spaß haben?“
StaatsmachtSW 15
SPASS IST BOURGEOIS.

Verzweigung

440
TechnoflexSW 16
Du steuerst Diego.
Bohr dich in sein Gehirn, zieh an seinen Strippen. Mehr als drei können es nicht sein.
Klapp seine Gehirnluke auf.
„Wa– oh!“
Das Innere seines Schädels ist karg, aber gemütlich – ein Bedienfeld rund um einen großen Ledersessel. Von der Decke rieseln Elektrofunken herab.
Wo ist … der eigentliche Pilot?
Du meinst Diego? Wer weiß das schon. Fang an, Knöpfe zu drücken.
Du setzt dich auf den Sessel.
Das Leder schmiegt sich an dich, es ist weich und abgenutzt. Auf dem Bildschirm der Bedienfläche leuchtet ein lachendes Gesicht.
Runtergekommen, aber es muss funktionieren. Fang an, an den Hebeln und dem anderen Zeug zu ziehen.

Verzweigung

451
Du drückst auf 'Sprechen'.
„Hallo!“
„Lässt du ihn gerade sprechen? Großartig!“

Alternative Formulierung

„Ja, ja, das hab ich schon beim ersten Mal gehört.“

Alternative Formulierung

„Der Drink, lapinette.“

Alternative Formulierung

„Du ziehst es in die Länge.“

Alternative Formulierung

„Hör jetzt auf damit.“

Verzweigung

455
Du drückst 'Misch- und Schenkprotokoll'.

Verzweigung

457
Der Knopf öffnet ein Fach in der Konsole, aus dem ein langer, komplizierter Arm hervorkommt – er entfaltet sich wie ein Metall-Origami, bis eine einzelne Liste vor dir liegt. Eine Getränkekarte.
Die Worte 'Mezcal', 'Limette', 'Erdbeerlikör' und 'Kirschen (?)' leuchten orange auf, als du die Knöpfe neben ihnen drückst.
SensorenSW 9
Mit einem befriedigenden klack, klack, klack rasten die Knöpfe ein.

Verzweigung

461

Verzweigung

462
Hol ein Glas!

Verzweigung

464
Mischen und einschenken – in was, du Fleischfickerin? Hol ein Glas.
Du ziehst am Hebel für 'Glas'.
Diego schaut irritiert zu, wie seine Hand ein Glas aus der Bar nimmt.

Verzweigung

468
Du drückst 'Kirschen hinzufügen'.
Du streckst dich nach ganz links und drückst auf den Knopf, auf dem 'Kirschen (?)' steht. Er ist ganz steif, als wäre er noch nie gedrückt worden.

Verzweigung

471
Du drückst 'Auswurf'. [Weiter.]
Du legst den Schalter um, auf dem 'Auswurf' steht. Der Sessel schleudert dich auf direktem Weg aus seiner Schädeldecke.
„Woah.“ Er schüttelt den Kopf. „Tut mir leid, meine Damen. Was ist passiert?“
„Nichts, mach dir keine Sorgen.“
„Ich werd's versuchen.“
„Lass mich mal kosten ….“
Sie greift nach dem Callomanic und nimmt einen Schluck, während sie dich beobachtet.
„Hahaha, das schmeckt tatsächlich nach einem echten Callomanic. Vielleicht nicht der beste, aber trotzdem – passabel. Merci.“

Alternative Formulierung

„Lapinette, bravo! Du hast sogar an die Kirsche gedacht. Das ist der beste Cocktail, den ich in Portofiro je probiert habe.“
„Schön, dass er dir schmeckt.“

Verzweigung

481
„Die geheimnisvolle Lücke ist nicht so geheimnisvoll … Der Große Lich und seine Entourage werden den luzianischen Schrein für Kriegsverbrecher ganz oben in Portofiro besuchen.“

Verzweigung

483

Verzweigung

484
SchattenspielSW 10
Hinrichtungsstätte. Markiert. Mit Bannsiegeln abgesteckt.
StaatsmachtSW 10
DER FASCHISMUS WIRD AUF EIN MONUMENT AN SICH SELBST BLUTEN.

Verzweigung

487
„Sie nennen es eine 'Pilgerreise', ich nenne es 'Gruppenmasturbieren' … wie dem auch sei, dort wird Facundo Reyes jedenfalls sein. Wann er da sein wird, musst du aus anderen Quellen erfahren. Das haben sie mir nicht gesagt.“
Diego stellt ein Glas neben dir ab und nimmt ein anderes mit.
„Vermutlich, um genau die Art von Zwischenfall zu vermeiden, die dir vorschwebt.“

Verzweigung

491
Graue SubstanzSW 6
Diese Informationen hattest du schon … aber jetzt weißt du wenigstens, dass man dir keinen Schritt voraus ist.
„Ich hoffe, das war alles, was du dir erhofft hattest.“ Sie lächelt. „In einem anderen Leben, lapinette.“

Alternative Formulierung

„Ich hoffe, das war alles, was du dir erhofft hattest.“ Sie wimmert, als sie ihren blutenden Fuß umpositioniert. „In einem anderen Leben, lapinette.“
Du hauchst ihr einen Kuss zu.
Sie lächelt traurig und wendet sich ihrem Getränk zu.

Alternative Formulierung

Als du gehst, wirst du vom Regen erwischt, der dich wieder in die Stadt holt.

Verzweigung

496

Ende dieses Zweigs

Du zeigst mit zu einer Pistole geformten Fingern auf sie.
Sie weicht ein Stück zurück – dann fängt sie sich wieder und wendet sich ihrem Getränk zu.

Alternative Formulierung

Als du gehst, wirst du vom Regen erwischt, der dich wieder in die Stadt holt.
„Das sollten wir wiederholen.“
„Sollten wir wohl. Werden wir auf keinen Fall.“
Sie lächelt traurig und wendet sich ihrem Getränk zu.

Alternative Formulierung

Als du gehst, wirst du vom Regen erwischt, der dich wieder in die Stadt holt.
„Dieses Leben hat mir gereicht.“
Als du gehst, hörst du, wie sie lacht und nach Diego ruft.

Alternative Formulierung

Auf dem Weg wirst du vom Regen erwischt, der dich wieder in die Stadt holt.
Deine Controllerin muss davon erfahren.

Verzweigung

505
Graue SubstanzSW 9
Von der Information. Nicht von dem Kuss.
„Sie nennen es eine 'Pilgerreise', ich nenne es 'Gruppenmasturbieren' … wie dem auch sei, dort wird Facundo Reyes jedenfalls sein. Wann er da sein wird, musst du aus anderen Quellen erfahren. Das haben sie mir nicht gesagt.“

Verzweigung

508
„Also fang an zu reden.“
„Ich bin in deinen nutzlosen Kopf gestiegen und hab dich wie ein Werkzeug benutzt.“
„Solange die Kunden glücklich sind, Fräulein!“
„Wir haben miteinander angebandelt.“
„Das hört man gern, Fräulein.“
Es muss irgendein Rad oder einen Hebel geben, an dem man drehen oder ziehen kann, um in sein Cockpit zu gelangen.
Du klappst seinen Schädel auf und gelangst in sein Gehirn.
In seinem Schädel befindet sich ein Bedienfeld rund um einen großen Ledersessel. Von der Decke rieseln Elektrofunken herab. Auf dem Sessel sitzt ein winziger Diego, der dich schief anlächelt.
Was zur Hölle macht der denn da? Schmeiß ihn raus.
„Sorry, Diego, ich übernehme jetzt.“
„Äh, nein, Fräulein.“
Du ziehst ihn aus dem Sessel.
Du zerrst an seinem Hemd und versuchst, ihn aufzurichten. Du ziehst ihn über den Boden, aber er bleibt regungslos.
„Raus! Ich bin dran!“
„Nein, Fräulein. Das ist das Gesetz, ich könnte meine Lizenz verlieren.“
Du ziehst stärker.
Du ergreifst seine Unterarme und ziehst. Er schaut mitfühlend zu.
„Tut mir leid, Fräulein. Sie müssen hier raus.“
Er drückt auf einen Knopf, auf dem 'Auswurf' steht. Unter dir öffnet sich eine Klappe und du fällst – vielleicht eine Million Meilen, vielleicht nur ein paar Meter – zurück auf deinen Platz.
„Was hatte es denn damit auf sich?“
„Er ist stärker als er aussieht.“
„Vraiment? Aber er sieht doch auch ziemlich stark aus.“
„Ich gehe jetzt wieder auf meinen Platz.“

Verzweigung

532
„Nichts. Ich habe übers Essen nachgedacht.“
„Hoffentlich finde ich die Wahrheit nie heraus.“
„Diego, du hast mich rausgeworfen, du Schwein!“
„Tut mir leid, Fräulein. Das war wirklich unheimlich.“
NervenstärkeSW 15
Du steckst dem Feind die Zunge in den Hals.

Verzweigung

538
Du hebst mit einer Hand deine Maske an und greifst mit der anderen ihr Kinn, an dem du sie zu dir ziehst.
DoppelgängSW 13
YEAH! DIE GÄNG KOMMT ZUM SCHUSS!
Sie lächelt und lässt sich von dir heranziehen, hebt aber kurz vor dem Kuss einen Finger an deine Lippen. Sie drückt ihn leicht darauf, als würde sie dich vom Reden abhalten wollen.
„Fast, ma lapinette.“
VerschränkungSW 14
In einem Wohnblock einer Vorstadt von Novessa, zwanzig Minuten mit der Bahn, schaut sich eine Frau mittleren Alters ein paar Sekunden eines schwer zensierten Erotik-Thrillers an, bevor sie umschaltet. Eine offene Dose eines süßlichen Likörs ist neben ihr warm geworden.
Sie schließt die Augen und küsst die andere Seite ihres Fingers. Eure Lippen berühren sich beinahe.
„Warum nicht?“
„Manus fati.“
„Ich dachte, du magst mich.“
„Das tue ich. Deshalb verrate ich dir, was ich weiß.“
Du ergreifst ihr Kinn sanft aber bestimmt und ziehst sie zu dir.

Verzweigung

550
Du hebst deine Maske und spitzt die Lippen, bereit für den großen, sexy Verrat.
DoppelgängSW 10
Die Gäng bittet dich, vergib uns, Melita!
„Hahaha! Non, lapinette, non. Ich kann nicht glauben, dass du das wirklich tun wolltest.“
„Aber ich weiß den Versuch zu schätzen.“
„Du bist gemein. Ich dachte, du magst mich.“
„Das habe ich auch, bis eben. Keine Sorge, ich sage dir, was du wissen willst – obwohl ich auch nicht mehr weiß als irgendjemand anders.“
„Warum hast du nach einem Kuss gefragt, wenn du gar keinen wolltest?“
„Das habe ich auch. Und jetzt tue ich es nicht mehr.“ Sie zwinkert dir zu. „Keine Sorge, ich sage dir, was du wissen willst – obwohl ich auch nicht mehr weiß als irgendjemand anders.“
Du versuchst es noch einmal.
Sie streckt die Hand aus und hält dein Gesicht fest.
„Du machst es wieder besser, wie ich sehe. Aber es bleibt bei einem Nein. Keine Sorge, ich sage dir, was du wissen willst – obwohl ich auch nicht mehr weiß als irgendjemand anders.“
„Hahaha! Non, lapinette, non.“
Sie zieht deine Maske wieder über dein Kinn und tätschelt dir den Kopf.
Du spitzt die Lippen und lehnst dich vor – dabei machst du deine Seele bereit für den großen, sexy Verrat.
Cold ReadingSW 13
Du setzt die Technik der Herzogin bei ihr ein.
Du lässt deinen Verstand zerspringen, fallen und sich zu einem pulsierenden Schwarm konzentrieren. Er drängt sich in sie und sucht jeden leeren Raum.
„Hmm, lapinette. Ich spüre dich da drin, weißt du? Lass mich helfen …“

Alternative Formulierung

„Hmm, lapinette. Ich spüre dich da drin, weißt du? Das muss dir meine Schwester beigebracht haben, aber perfektioniert haben wir es gemeinsam. Lass mich helfen …“
Du spürst ihre Präsenz an deiner Seite, die dich hält und in sie hineinleitet.
Mit ihrer Hilfe spürst du eine Form. Stein, ein gemeißeltes Gesicht … am unteren Rand eines kleinen Bilderrahmens … dann noch eines … und noch eines … zehn, Hunderte … über dir wiegen die Sterne schwer am schwarzen Himmel …
KoordinationSW 12
Die Lücke bringt einen ganzen Schrein dort unter?
„Ein Schrein.“

Verzweigung

572
„Das ist nicht echt, das hast du für mich fabriziert.“
„Oui. Ich bin trotzdem beeindruckt, dass du alles gefunden hast. Erkennst du, was es ist?“
Du befreist deinen Geist, räumst dich leer und hebst dich an, wirst leicht wie Nebel über dem Meer. Du schüttest dich über sie, in sie, du findest alle leeren Räume.
„Hmm, lapinette. Ich spüre, wie du da drin herumwühlst … Was findest du?“
Du streckst und faltest dich, während du eine Form suchst, die du besetzen kannst. Aber jedes Mal, wenn du eine feste Kante findest, faltet sie sich vor dir weg.
Diese Frau ist kein Mensch, der von leeren Räumen besetzt wird – sie ist ein leerer Raum, der von Rollen besetzt wird.
„Igitt!“
„Du findest es abstoßend? C'est dommage … Ich dachte, das wüsstest du schon.“

Verzweigung

581
„Warst du schon immer so?“
„Solange ich mich erinnern kann. C'est dommage … Ich dachte, wir wären vielleicht gleich.“
„Irgendwas stimmt nicht mit dir …“
„Etwas stimmt nicht? Ah, c'est dommage. Ich habe dich falsch eingeschätzt.“
„Heiß.“
„Tatsächlich ist es sehr, sehr kalt.“
(Du ziehst deine Waffe.) „Jetzt ist eine Waffe auf dich gerichtet. Was sagst du dazu?“
Die Frau lehnt sich zurück und schaut unter den Tisch.

Verzweigung

590
„Wa– wahahaha … tut mir leid, entschuldige … hahaha.“ Sie reißt sich zusammen, ihre Augen tränen. „Was ist das denn? Hast du das selbst gemacht?“
TechnoflexSW 13
Hör nicht auf sie, Dingsbums, du bist klasse!
„Diego, schau dir das mal an! Sie hat ein Gerät.“
„Oh, sehr schön, Fräulein. Was ist das?“
„Das ist meine professionelle Waffe.“
„Es sieht aus, als hätte ein Kind mehrere Witze zusammengeklebt.“
„Ich finde, es sieht ziemlich cool aus. Da steckt sicher viel Mühe drin, Fräulein.“
DoppelgängSW 6
Verdammte Scheiße, Diego bemitleidet die Gäng.
„Das Ding schießt sicher nicht mal.“

Verzweigung

600
„Diese Situation scheint dich gar nicht zu belasten.“
„Das tut sie wirklich nicht. Außerdem … für eine Hardcore-Machtfantasie ist dieser Ort viel zu öffentlich.“

Verzweigung

603
KoordinationSW 14
Du schießt, um sie zu verwunden.
Der Lauf zeigt nach unten, die Flugbahn ist grob kalkuliert – es braucht nur einen sanften Kuss deines Fingers am Abzug.
Die Waffe schlägt zurück, als sich der Schuss löst.
Die Frau vor dir keucht. Tränen schießen in ihre Augen, als sie einen Schrei mit der Handfläche unterdrückt.
Du schaust unter den Tisch, um dein Werk zu betrachten.
Ihr linker Gummistiefel hat ein Loch im Zeh. Ihr ganzes Bein zittert.
„Ich bin eine Verbrecherin. Und du auch.“
Sie legt einen Moment den Kopf in die auf der Theke liegenden Arme. Winselnd setzt sie sich auf und streicht sich mit einem tiefen, schweren Atemzug ihr Haar aus dem Gesicht.
DoppelgängSW 9
Sie ist zäh. So was respektiert die Gäng.
Diego schaut steif vor Angst geradeaus. Seine Augen sind animalisch weit aufgerissen.

Verzweigung

614
„Sieh mal einer an, lapinette … es funktioniert tatsächlich …“
TechnoflexSW 12
Du wurdest gerade gedingsbumst, Schlampe.
„Du denkst sicher, dass ich das verdient habe … nachdem ich dich auf ein schickes Date einlade und wirklichoffen mit dir über Geheimnisse rede …“
„Denkst du, du hast es nicht?“
„Vielleicht. Ich dachte, ich würde es zumindest mehr genießen … Musste es gerade mein scheiß Fuß sein?“
Graue SubstanzSW 12
Ganze 26 Knochen und keine großen Blutgefäße. Sie sollte dir dankbar sein.
StaatsmachtSW 9
DESHALB HAT DIR DER LIBERALISMUS ZWEI DAVON GESCHENKT.
„Nächstes Mal kann ich höher zielen.“ (Du lädst die Waffe durch.)
„Ich sagte, ich hab's verstanden.“ Sie atmet scharf aus und schaudert vor Schmerzen.

Verzweigung

624
„Die Lücke. Rede.“
„Ich dachte wir würden schon reden.“ Sie winselt vor Schmerzen.
„Das ist für die Elektroschocks. Jetzt sind wir quitt.“
Bevor du die Schussbahn berechnen kannst, rutscht dein Finger ab.
Die Waffe schlägt zurück, als sich der Schuss löst. Die Frau kippt nach vorn, ihre Augen sind glasig und weit aufgerissen.
„Was … hast du …“
InstinkteSW 9
Blut spritzt. Tod flitzt.
„Oh nein … Oh Gott …“
Irgendwo draußen in der Dunkelheit – Schreie. Zuerst nur von einer Person, dann von allen.
„Sch-Sch … Schlampe.“
„Okay. Ich kann mich benehmen.“ (Du steckst die Waffe weg.)
„Ich dachte mir doch, dass das in dir steckt.“ Sie spielt mit dem roten Stift, der um ihren Hals hängt.

Verzweigung

637
„Das ist gar nichts.“ (Du steckst sie weg.)
„Schon okay, Diego. Es ist gar nichts. Fort mit dir, Barkeeper!“
„Keine Sorge, lapinette. Ich werde so tun, als hätte ich das nie gesehen.“
SensorenSW 12
Das wird sie nicht. Du spürst, dass sie vom Dingsbums weiß. Es wiegt schwerer als sonst.

Verzweigung

642
„So schlimm ist es nicht. Das war hart!“
„Es ist nicht leicht, Sachen zu machen, Fräulein. Ich weiß das.“
„Das Gerät funktioniert trotzdem, Schlampe.“
„Ma lapinette … Ich bin mir nicht mal sicher, was es tun soll.“
„Ich bitte dich. Mach dich nicht lächerlich. Du entlädst keine Waffe mitten in Portofiro.“
„Ich entlade, wo ich will.“
„Heiß.“
„Ich dachte, so ein Geißel-Rollenspiel könnte ganz scharf sein …“ (Du steckst die Waffe weg.)
„Haben wir nicht schon genug Rollenspiele in unserem Alltag? Komm schon, lass dir was anderes einfallen.“

Verzweigung

652
„Okay, was willst du?“
Sie schaut sich um und summt fröhlich dabei.
„Von mir bekommst du gar nichts.“
Sie ignoriert dich, schaut sich um und summt fröhlich dabei.
Du drückst mit deiner Hand sanft ihren Schenkel.
Sie legt ihre Hand auf deine, schaut sich um und summt fröhlich dabei.
„Ich trinke nicht.“
„Sei nicht so langweilig.“
„Du bist ein echtes Drecksstück.“
„Mais oui.“
„Ich kann nicht lange bleiben, also kommen wir direkt zur Sache.“
„So eine direkte lapinette – wie wäre es zumindest mit etwas Vorspiel?“
Du sagst nichts.
„Soll dein Schweigen dich interessant machen? Das tut es nicht.“

Alternative Formulierung

„Ich verhöre dich nicht mehr. Das ist nicht nötig.“
„Schon okay. Danke, Diego.“
„Danke, Fräulein.“
„Inkompetent, alle beide. Niemand in dieser Stadt respektiert eine gute Tinktur.“
„Also, Diego. Erniedrige dich bitte mit zwei weiteren Callomanics noch mehr.“ Sie hält inne. „Nein, eigentlich hast du an der Front schon genug Schaden angerichtet. Einfach nur Mezcal. Die Flasche.“
„Köstlich, der beste, den ich je probiert habe.“
„Danke, Fräulein.“
„Faszinierend.“
Gefickt. Kapiert.
Gefickt und allein im Bett gelassen. Nicht mal eine Kirsche.
„Delfine haben schon überzeugendere Callomanics ausgepisst als diese Brühe.“
„Das … haben sie?“
Cold ReadingSW 10
Beim Nachdenken über diese Aussage berühren sich seine Augenbrauen in der Mitte.
„Aha, exzellent, ma lapinette.“
„Ich passe, keinen defekten Cocktail für mich.“
„Weiser als ich. Diego. Wir steigen auf reinen Mezcal um. Bring uns die Flasche.“
„Sieht doch ganz gut aus.“
„Koste. Und mach dich auf was gefasst.“
SchattenspielSW 9
Werde nicht unvorsichtig.
„Hallo, Zoe.“
„Kann ich dir helfen?“
Die junge Frau lächelt wissend zu dir auf.

Verzweigung

688
AufzeichnungenSW 6
Die Praktikantin vom Literaturmagazin.
„Oh, hallo. Ich hatte jemand … anderen erwartet.“
„Nur so am Rande, ich habe nie geglaubt, dass du Poetin bist.“
Cold ReadingSW 10
Sie zwinkert dir zu, während ihr Finger den Rand des Glases entlang streicht – sie glaubt, du kennst ein Geheimnis.
SchattenspielSW 10
Das ist SILHOUETTE.
„SILHOUETTE?“
„Sehr gut. Jetzt komm, setz dich – wir tun eine Weile so, als wären wir echte Menschen.“

Alternative Formulierung

„Sehr gut. Jetzt komm, setz dich und lass uns eine Weile so tun, als wären wir echte Menschen. Du wirst da draußen ja klatschnass.“
Du setzt dich.

Verzweigung

697
„Hallo, lapinette.“ - ZERO PARADES