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„Da bist du ja wieder.“
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Verzweigung 5Verzweigung 12Verzweigung 17Verzweigung 29Verzweigung 44Verzweigung 58Verzweigung 78Verzweigung 101Verzweigung 110Verzweigung 120Verzweigung 141Verzweigung 236Verzweigung 277Verzweigung 312Verzweigung 336Verzweigung 352Verzweigung 369Verzweigung 523Verzweigung 588Verzweigung 620Verzweigung 772Verzweigung 893Verzweigung 896Verzweigung 904„Ich habe meine Bedingungen genannt. Was sagst du, Schwester?“
„Gibt es jemanden, mit dem du nicht arbeiten willst?“
„Sie sind deine Statisten, CASCADE – ich erfülle meinen Teil der Abmachung. „Aus beruflichem Stolz kann ich mich allerdings nur mit einer Position als Stellvertreter zufrieden geben.“
„Bitte verschaff uns durch deine Teamauswahl nicht schon vor Spielbeginn einen Nachteil.“
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„Jetzt, wo wir zusammenarbeiten … kann ich diese Kopfhörer mal ausprobieren?“
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„Nein. Du versaust sonst den Abdruck meiner Ohren im Schaum.“
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Er wirft dir einen weiteren, misstrauischen Blick zu und nimmt die Kopfhörer weg von seinem Hals.
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„Setz sie dir diesmal nicht auf. Halt sie einfach nur in der Hand.“
Diese Babys haben Gewicht. Planarmagnetische Treiber. Hochwertige Schaum-Ohrpolster. Ein dreifach gepolstertes Kopfteil mit Aufhängung, das ihr Gewicht ergonomisch verteilt.
„Die müssen ein Vermögen gekostet haben.“
„Die materiellen Kosten spielen für das immaterielle Erleben keine Rolle. Aber ja. Die Finanzreserven einer kleinen Nation.“
„Waren sie das Geld wert?“
„Ultra Violeta auf diese Weise zu erleben? In so engem Austausch mit der Königin zu stehen? Schwester, dafür hätte ich das doppelte bezahlt.“
GROTESK. DU BIST IN DIE ÄUSSEREN SPHÄREN DES BÜRGERLICHEN HEDONISMUS VORGEDRUNGEN.
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Du spürst den Wert im Gewicht der Kopfhörer. Es ist eine Auszeichnung für seine Pomade, dass seine Frisur vom Tragen dieser Teile keine permanente Delle aufweist.
„Warum sind die so schwer?“
„Um sicherzustellen, dass sie auch dann noch bequem sind, wenn man sie länger trägt. Und um ihre Haltbarkeit und Stabilität zu verbessern – perfekt für das Leben auf der Bühne.“
„Dieses Gewicht spiegelt auch ihren Wert wider. Ihr Preis entspricht etwa den Finanzreserven einer kleinen Nation.
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„Ein Lied.“ Er setzt dir die Kopfhörer auf.
Er braucht einen Moment, um den Bügel und die Ohrpolster anzupassen und zieht scharf Luft ein, als ihm klar wird, dass eines deiner Ohren etwas weiter vorsteht als das andere.
Das Klackern und Summen der Bar um dich herum verschwindet. Dann drückt er auf 'Wiedergabe'.
Ein funkelnder Synthesizer wirkt seine Magie – seismisch dröhnt der Bass in deiner Brust und stößt gegen Metall-Überreste – und eine engelsgleiche Stimme dringt an deine Ohren.
„Cool.“
Er hebt dir die Kopfhörer vorsichtig vom Kopf und die geschäftige Welt dringt wieder auf dich ein.
„Das ist das Ende vom Lied.“ Er hebt eine Augenbraue. „Es ist, als wäre sie mit dir da drin und würde für dich singen. Wenn du Ultra Violeta einmal auf diese Weise gehört hast, gibt es kein Zurück mehr.“
„Unbeschreiblich.“
Er beginnt zu sprechen, verstummt dann aber wieder und nickt dir mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht zu.
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Er beginnt zu sprechen, verstummt dann aber wieder und nickt dir mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht zu.„Es ist besser. Bei einem Liveauftritt gibt es Störgeräusche – die Kostüme rascheln, die Tänzer im…„Hm, die Kopfhörer sind jedenfalls nicht das Problem …“ Er legt die Stirn in Falten. „Vielleicht ist das hier…
„Das ist fast so gut, wie ich es mir live vorstellen würde.“
„Es ist besser. Bei einem Liveauftritt gibt es Störgeräusche – die Kostüme rascheln, die Tänzer im Hintergrund, all der Prunk, unruhige Angestellte. Hier drin“, er tippt auf die Ohrpolster, „kannst du all das aussperren.“
„Ich glaube, du bist etwas zu begeistert davon.“
„Hm, die Kopfhörer sind jedenfalls nicht das Problem …“ Er legt die Stirn in Falten. „Vielleicht ist das hier einfach nicht die richtige Umgebung.“
Du schließt die Augen und versuchst, auch die letzten Sekunden einzufangen, während das Lied endet.
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„Du solltest dir überlegen, dir ebenfalls ein solches Paar zuzulegen.“
„Womit, mit meiner Besoldung? Du scheinst nicht verstanden zu haben, wie Kommunismus funktioniert.“
„Erhaltet ihr bei der Oper keinen Bonus für erfolgreich erledigte Aufträge?“ Er verzieht die Mundwinkel. „Eine seltsame Art, die Operanten zu motivieren.“
Vielleicht erhält man so etwas … davon weißt du allerdings nichts. Operantin CASCADE hat noch nichts vorzuweisen, was als 'Erfolg' gelten könnte.“
Unser beschissenes Leben macht ihn traurig, Gäng.
„Billige Kopfhörer reichen auch. Ich habe keine gute Tonqualität verdient. Oder Komfort.“
„Da bin ich anderer Meinung.“ Er schüttelt sanft den Kopf. „Ultra Violeta strebt bei ihren Schöpfungen nach Perfektion. Wir müssen es ihr im Gegenzug gleichtun. Alles andere ist … extrem respektlos.“
Verzweigung
„Ich werde anfangen, meine Besoldung zu sparen.“
„Das ist die richtige Einstellung, Schwester. Ultra Violeta strebt bei ihren Schöpfungen nach Perfektion. Wir müssen es ihr im Gegenzug gleichtun. Alles andere ist … extrem respektlos.“
„Du solltest darüber nachdenken, sie mir zu schenken.“
„Wenn wir dieses nächste Vorhaben überleben, überrede ich meinen Audio-Techniker vielleicht, dir eine kostenlose Beratung anzubieten.“
ER WIRD SIE MIT INS GRAB NEHMEN, GENAU WIE DIE SELBSTERNANNTEN GOTT-IMPERATOREN DER FRÜHGESCHICHTE.
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„Das ist das letzte Mal, CASCADE. Dein Kopf verzerrt langsam die Sonder-Maßanpassungen.“
„Klingt, als hättest du einen wirklich kleinen Schädel, Mann.“
„Tatsächlich ist meiner etwas breiter als der der meisten Menschen.“ Er wirft dir einen vielsagenden Blick zu und reicht dir die Kopfhörer.
Noch ein Ausflug in die auditive Leere. Schön.
Er spielt das gleiche Lied wie beim letzten Mal – als wollte er, dass du es dir merkst. Dir jede einzelne Zeile einprägst.
„WARUM DIESES LIED?“
„…“ Seine Lippen bewegen sich stumm. Er deutet auf dein Ohr.
Du nimmst die Kopfhörer ab.
„'Ricochet'. Eines ihrer besten Werke. Bisher. Track sieben des Albums 'Flower on the Precipice', das im Frühjahr 95 erschienen ist. Eine Non-Single.“
„Ich glaube, ihre neuen Werke werden noch besser sein.“
„Das glaube ich auch. Sie wurde dafür geboren. Sie wird nicht aufhören, selbst wenn sie erfolgreich geflohen ist.“
Er ist durch und durch ein Statist des Staates, in Bild und Ton.
„Wir werden noch einiges von Ultra Violeta hören. Merk dir meine Worte.“
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„Woher weißt du, dass sie ihren Zenit nicht längst überschritten hat?“
„Niemals.“ Er schüttelt den Kopf. „Sie ist noch so jung – die Sorte Künstler, die nur einmal jedes Jahrhundert auftaucht. Diese Künstler erreichen ihren Zenit erst mit etwa Mitte dreißig. Dann werden wir ihre besten Werke zu hören bekommen.“
So lange wird sie nicht durchhalten.
„Ist das eine Anspielung darauf, dass du auf mich geschossen hast?“
„Überhaupt nicht. Du bist diejenige, die das immer wieder anspricht.“ Er nimmt seine Kopfhörer wieder an sich, ohne dich anzusehen.
„Es tut mir leid, wenn der ballistische Titel irgendwelche Traumata wachgerufen hat. Es ist trotzdem ein fantastischer Song.“
„Das ist nicht gerade genossenhaft von dir.“
„Ich bin ja auch nicht dein Genosse.“ Er wirft dir einen vielsagenden Blick zu und reicht dir die Kopfhörer.
„Jetzt nicht.“
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„Ich erlaube es. Aber nur einen Moment lang.“
Er reicht dir die Kopfhörer.
„…“
Sein Mund hat sich bewegt, aber gehört hast du nichts.
Das ist der Geräuschfilter. Echofrei.
Die Welt verstummt vollständig. Es ist, als hätte die Zukunft dich eingehüllt.
Kann ich noch atmen?
Kaum. Die Zukunft ist eine durchgedrehte Mutter mit einem Kissen in der Hand und du bist ihr schreiendes Neugeborenes.
„DAS IST JA SUPER! ICH HÖRE ÜBERHAUPT NICHTS!“
Er nimmt die Kopfhörer wieder entgegen.
„Geräusche dringen nur zu 0,25 % herein. Du könntest auf dem Rollfeld unter einem Düsentriebwerk stehen und würdest nicht mehr hören als ein entferntes Summen. Die Isolation ist fast perfekt.“
„Die sind sehr gut.“
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„WAS HAST DU GESAGT?“
„DU KLINGST WIE PSEUDOPOD!“
„Ich muss etwas mit diesen Kopfhörern hören. Das ist ein direkter Befehl.“
„Ich muss mal fragen … Ist V gut nach Hause gekommen?“
„Das ist sie, obwohl … sie hat die ganze Zeit über kein Wort zu mir gesagt. Kein einziges Wort. Was mir natürlich nichts ausmacht. Ich brauche sie nicht zum Reden … nur zum Singen.“
Trotzdem hoffte ein Teil von ihm, dass ihre private Reise noch ein bisschen mehr bringen würde.
„Ich glaube nicht, dass es an dir liegt – sie mag ihre Fans einfach nicht besonders.“
„Natürlich. Sie mag nicht, was sie ihren Fans antut, was sie einfach nicht anders kann … eine Million gefangener Herzen …“
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„Ich bin froh, dass sie in Sicherheit ist.“
„Du und ich und die Hälfte der Leute von La Luz.“
„Klingt, als wäre sie immer noch ziemlich eingebildet.“
„Genialität kann kalt sein, und sie kann stürmisch sein. Das ist das Schöne daran.“
„Du hast doch noch eine rote Disc in deiner Astralpforte. Kann ich mir die als Reservewaffe ausleihen, nur für den Fall?“
„Auf keinen Fall. Nein.“
Du hast ihn um die Feder eines Engelsflügels gebeten.
„Warum nicht? Es wäre so einfach. Lösch sie einfach alle aus.“
„Indem man den Sound über Tram-Lautsprecher abspielt? CASCADE … Warum schlägst du eine solche Verstümmelung überhaupt vor?“
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„Komm schon, Mann, wir sind doch jetzt ein Team.“
„Nein. Ein unwiderrufliches nein. Die bleibt bei mir.“
„Ja, tut mir leid. Wahrscheinlich hebst du die auf.“
„Das tue ich ganz bestimmt, jetzt, wo ich weiß, wozu sie in der Lage ist.“
„Ich freue mich sehr darauf. Aber es ist noch nicht so weit. Vielleicht nächste Woche oder in vierzig Jahren … ich werde wissen, wenn die Zeit gekommen ist.“
„Der Handel steht. Ultra Violeta gegen den armen Dante.“
„Fantastisch.“ Er lächelt und strahlt die Erleichterung förmlich aus. „Eines solltest du vielleicht noch bedenken. Der Gefangene hat etwas von Ausreisepapieren gesagt.“
Verzweigung
„Und?“
„Er ist überzeugt, dass dein Bekannter Tempo del Sur ihm welche schuldet. Und er wird sie brauchen, um Portofiro zu verlassen.“
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„Dann braucht er sich keine Sorgen zu machen. Ich habe die Papiere.“
„Ich wollte das nicht überprüfen, ich habe nur einen Punkt zur Sprache gebracht. Es geht mich natürlich nichts an, was du oder die Oper mit dem Gefangenen machen, wenn ihr ihn einmal habt.“
„Der Pier beim Pitol-Trakt wäre ein guter Ort, um den Austausch vorzunehmen. Neutrales Gebiet, wir können es völlig kontrollieren und wir haben leichten Zugang zum Wasser.“
„Ich wollte das nicht überprüfen, ich habe nur einen Punkt zur Sprache gebracht. Es geht mich natürlich…„Das war keine Aufforderung, ich habe nur einen Punkt zur Sprache gebracht. Es geht mich natürlich nichts an,…„Ich halte dich nicht für einen Anfänger, keine Sorge.“„Armer Dante.“Der Mann bleibt einen Moment lang bewegungslos sitzen, um sicherzugehen, dass deine Vorstellung beendet ist.
Eine gute Wahl. Aber er gibt gerade viele der Bedingungen vor.
Verzweigung
Bring eine Waffe mit. Er wird das tun.
„Das wollte ich auch gerade vorschlagen. Du warst nur schneller als ich.“
„Ich ziehe immer schnell.“ Er lächelt und nickt.
„Und CASCADE … Danke.“
Alternative Formulierung
„Und Hershel … Danke.“
„Ich ziehe immer schnell.“ Er lächelt und nickt.„Das ist ein wirklich heikles Unterfangen. Je weniger Augen beteiligt sind, desto besser.“„Dann sind wir uns einig.“Abgesehen von dem Mädchen, das im Mittelpunkt steht.„Dann werde ich dir keinen Grund liefern, deine Waffe zu verwenden. Wir sind jetzt Verbündete.“„Bitte halte Ultra Violeta von jeder Art der Schießerei fern. Wenn ihr etwas zustößt, bringe ich dich um.“
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„Wir haben einen weiten Weg vor uns.“
„Das ist ein wirklich heikles Unterfangen. Je weniger Augen beteiligt sind, desto besser.“
„Was, wenn mir ein anderer Ort lieber wäre?“
„Dann bin ich offen für Vorschläge.“
„Ein öffentlicher Ort.“
„Mit Ultra Violeta? Ich fürchte, da werde ich auf das Gegenteil bestehen müssen. Und ich muss schnell auf ein Boot gelangen können.“
„Okay, nachdem du diese Information mit mir geteilt hast, muss es wohl der Pitol-Trakt sein.“
„Dann sind wir uns einig.“
„Ich hätte ehrlich gesagt auch den Pitol-Trakt vorgeschlagen.“
„Ich werde bewaffnet sein, also keine Tricks.“
„Ich hatte gehofft, dass Waffen nicht nötig sein würden, aber wenn du dein Werkzeug mitbringst, muss ich das wohl ebenfalls tun.“
„Wir werden sehen.“
„Ich erwarte keine Komplikationen. Alle Parteien wollen, dass dieser Handel über die Bühne geht.“
Abgesehen von dem Mädchen, das im Mittelpunkt steht.
„Ich werde jedenfalls bewaffnet sein.“
„Dann werde ich dir keinen Grund liefern, deine Waffe zu verwenden. Wir sind jetzt Verbündete.“
„Hüte dich vor 'Warnschüssen'.“
„Bitte halte Ultra Violeta von jeder Art der Schießerei fern. Wenn ihr etwas zustößt, bringe ich dich um.“
„Ich schätze, ich könnte nach den Papieren suchen.“
„Das war keine Aufforderung, ich habe nur einen Punkt zur Sprache gebracht. Es geht mich natürlich nichts an, was du oder die Oper mit dem Gefangenen machen, wenn ihr ihn einmal habt.“
„Ausreisepapiere werden nicht nötig sein.“
„Wie kalt. Aber es geht mich natürlich nichts an, was du oder die Oper mit dem Gefangenen machen, wenn ihr ihn einmal habt.“
„Was ich auch tue, wird niemals passiert sein.“
„Ich halte dich nicht für einen Anfänger, keine Sorge.“
Du hältst dir eine imaginäre Waffe an die Schläfe.
„Wie gesagt. Kalt.“
„Eiskalt.“ (Du steckst deine 'Waffe' weg.)
„Armer Dante.“
Du drückst den Abzug, stellst die herumspritzende Hirnmasse dar und lässt dich auf den Tisch fallen.
Du siehst dein Gegenüber nicht mehr, aber du weißt, dass er dich noch beobachtet.
Du bleibst liegen und zuckst nur leicht.
Du hörst den Mann leise seufzen.
Du setzt dich wieder hin und schaust ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Ja, die Botschaft ist angekommen.“
Der Mann bleibt einen Moment lang bewegungslos sitzen, um sicherzugehen, dass deine Vorstellung beendet ist.
„Hast du es grob verstanden?“ (Du liegst immer noch mit den Gesicht nach unten auf dem Tisch und zuckst.)
„Ich schätze schon. Es ist gut zu wissen, dass die Oper ihrem Ruf für laienhaftes Schauspiel nach wie vor gerecht wird.“
„Hier gibt es keine Laien, das kann ich dir versichern.“ (Du setzt dich wieder hin.)
„Ich habe ein Gegenangebot für dich: keine Informationen, nur ein Personenaustausch.“
„Du meinst den Gefangenen … gegen sie?“
„Jetzt ist das richtige Spionage.“
„Verstehe. Was für eine Wendung.“
Hinter seinen blau-weißen Augen laufen neue Berechnungen auf Hochtouren.
Begleitet von Furcht … und RESPEKT.
Verzweigung
„Ich fasse es ehrlich gesagt nicht, dass ich das überhaupt in Erwägung ziehe. Ich bin ein Monster.“
„Sind wir das nicht beide.“ Er versinkt tief in Gedanken.
„Es wäre nicht unmöglich für mich, den Gefangenen zu befreien …“ Er blickt auf und seine Augen verengen sich. „Darf ich fragen, was du mit dem armen Dante vorhast?“
„Sind wir das nicht beide.“ Er versinkt tief in Gedanken.„Könnte sein. Aber das spielt keine Rolle.“ Er versinkt tief in Gedanken.„Einem wahreren Spion wirst du niemals begegnen, CASCADE.“ Er versinkt tief in Gedanken.„Ich bin mir sicher, dass ihr kleiner Aufenthalt hier ihr wertvolle Inspirationen liefern wird …“ Er versinkt…
„Ich will nur unsere Zeitpläne vergleichen.“
„Interessant.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.
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„Interessant.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.Verzweigung 198Verzweigung 204Verzweigung 209Verzweigung 219„Es gibt weniger kostspielige Wege, seine Zukunft zu erfahren, Operantin.“„Kein Grund, sarkastisch zu werden, Operantin.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.„Auch gut.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.
„Ich erspare dir damit einen Schritt, nur so am Rande.“
„Ich erkenne den Vorteil. Aber damit steigen auch die Risiken erheblich.“
Der Punkt ohne Wiederkehr. Wenn er das Manuskript vollständig über Bord wirft und den Gefangenen entführt, ist er danach vor EMTERR auf der Flucht.
„Die Bedingungen sind, wie sie sind.“
„Verstanden.“
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„Ich könnte sie genauso gut direkt an die Luzianer verkaufen. Die würden einen guten Preis zahlen.“
„Hetz mich nicht. Bitte.“
„Was weiß EMTERR über diesen Gefangenen?“
„Er war ein hochrangiger Diplomat. Gehörte zu den höchsten Kreisen in Luz und wollte sich absetzen.“ Er zuckt mit den Schultern. „Irgendwas mit geheimen Abkommen, zumindest hatten wir gehofft, ihn dafür einzusetzen.“
„Für den Moment bezeichnet ihr ihn dann wohl als 'Druckmittel'.“
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„Hast du Angst davor, Ultra Violeta zu begegnen?“
„Nein. Ich habe keine Angst vor ihr. Nicht mehr.“
„Dann hattest du mal welche?“
„Als ich sie zum ersten Mal gehört habe? Als mein Herz zum ersten Mal geöffnet wurde? Natürlich. Wovor könnte man größere Angst haben als vor einem solchen emotionalen Ansturm?“
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„Als ich sie zum ersten Mal gehört habe? Als mein Herz zum ersten Mal geöffnet wurde? Natürlich. Wovor könnte…„Außerdem kümmert es mich nicht wirklich, was sie von mir denkt“, sagt er und klingt ein wenig traurig.„'Verstörend' ist bei Violeta nur der Anfang. Warte, bis sie dir richtig Angst macht. Dann weißt du wirklich,…
„Ich habe sie buchstäblich mal sagen hören, dass sie auf ihre Fans scheißt. Vor allem auf die richtig besessenen.“
„Sicherlich stand sie in letzter Zeit unter heftigem Druck … schließlich wurde sie entführt, befindet sich allein an einem unbekannten Ort, ist von ihrer Musik abgeschnitten und von allem, was sie kennt …“
Er redet über sie wie über ein Kätzchen, das er adoptiert hat.
„Außerdem kümmert es mich nicht wirklich, was sie von mir denkt“, sagt er und klingt ein wenig traurig.
„Da würde ich dir keinen Vorwurf machen, sie ist ziemlich verstörend.“
„'Verstörend' ist bei Violeta nur der Anfang. Warte, bis sie dir richtig Angst macht. Dann weißt du wirklich, dass du lebst.“
„Hast du Angst vor der Bank?“
„Abgesehen davon, dass sie mich jagen, an einen Kran fesseln und im nächsten Gewässer ertränken wird … nein, nicht wirklich.“ Er lächelt bitter.
„EMTERR versteht viel von Bilanzbuchhaltung, aber nichts von Kultur. Deshalb führt La Luz sie aktuell so vor.“
Verzweigung
„Also, was sagst du, Schwester?“ (Abschließen.)
„Du hast direkten Zugang zu Ultra Violeta?“
„Direkten.“
„Dann scheinst du ein wirklich gutes Blatt zu haben, CASCADE.“
Alternative Formulierung
„Dann scheinst du ein wirklich gutes Blatt zu haben, Hershel.“
Einen Moment lang hält er deinen Blick, dann wendet er sich ab.
„Ich respektiere deine Position. Aus irgendwelchen Gründen glaube ich … dass du liefern kannst.“
Ein Gesicht taucht vor deinem inneren Auge auf – mit einem ernsten Ausdruck und einer schwarzen Zigarette. Yana muss dem Handel ebenfalls zustimmen.
Verzweigung
Der Mann legt behutsam eine Hand auf seine Kopfhörer, als wollte er sich dadurch erden.
„Die Antwort lautet natürlich ja. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.“
Eine ganze Karriere, in einem einzigen Moment abgelegt.
Vielleicht auch ein ganzes Leben.
„Wir sind uns einig. Wie schnell kannst du handeln?“
Du setzt einen selbstzufriedenen Ausdruck auf.
„Ja, es ist immer sehr befriedigend, einen Handel festzustecken. Aber dieser hier ist längst nicht abgeschlossen.“
„Trödel nicht zu lang, Schwester. Wir stehen auf Messers Schneide.“
Verzweigung
„Ich handele ununterbrochen. Das siehst du nur nicht.“
„Dann warte ich, bis du dich zeigst.“
„Ich muss noch eine Kleinigkeit organisieren, aber das wird nicht lange dauern.“
„Wenn wir das durchziehen wollen, sollten wir das bald tun.“
„Ich will ehrlich sein, der Erfolg dieser Unternehmung hängt jetzt von den Launen einer Sechzehnjährigen ab.“
„Ah. Von denen sind mir in der Ultra-Sphäre ein paar begegnet. Sehr eigenwillig.“
Du musst die beiden ja nicht mit der emotionalen Brechstange auseinander treiben. Bestimmt gibt es einen anderen Weg.
Du könntest versuchen, offiziell mit EMTERR zu reden statt hinter ihrem Rücken – dieser Junior-Vermittler schien doch schon weiche Knie zu haben.
Du brauchst nicht Ultra Violetas Zustimmung, sondern die ihrer Bewacherin, Yana.
Da wäre aber auch eine Freundschaft zu bedenken. Yana wird diesem Handel nicht einfach so zustimmen.
„Ich werde das durchziehen.“
Du sagst nichts.
„Das ist ein zeitlich begrenztes Angebot. Ich brauche eine Antwort.“ (Abschließen.)
„Ich will ihm den Bauch aufreißen und seine Eingeweide lesen.“
„Es gibt weniger kostspielige Wege, seine Zukunft zu erfahren, Operantin.“
„Er soll mir eine Gutenachtgeschichte erzählen.“
„Kein Grund, sarkastisch zu werden, Operantin.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.
„Nein.“
„Auch gut.“ Er seufzt und wendet den Blick ab.
„Ich habe den Verdacht, dass es sich bei 'Ultra Violeta' um eine hochrangige luzianische Statistin handelt.“
„Könnte sein. Aber das spielt keine Rolle.“ Er versinkt tief in Gedanken.
„Komm schon. Bist du wirklich ein Spion oder ein Informationshändler?“
„Einem wahreren Spion wirst du niemals begegnen, CASCADE.“ Er versinkt tief in Gedanken.
„Gib ihr ein Jahr und sie wird vergessen haben, dass das hier je passiert ist.“
„Ich bin mir sicher, dass ihr kleiner Aufenthalt hier ihr wertvolle Inspirationen liefern wird …“ Er versinkt tief in Gedanken.
„Das ist aufregender, was?“
„Zumindest ist es verlockend. Ein gewagter Zug, Schwester.“
„Verstehe ich deine Bedingungen also richtig …“
„Ich habe direkten Zugang zu dem luzianischen Gefangenen in unserem Geheimgefängnis. Er meinte, sein Name sei 'armer Dante' und das 'arm' sei dabei sehr wichtig.“
„Er tut sich selbst ja ziemlich leid.“
„Ich werde alle Informationen aus ihm herausholen, die du willst. Im Gegenzug verrätst du mir, was dein ehemaliger Statist mit Ultra Violeta angestellt hat und wo sie jetzt sein könnte.“
„Klar, prägnant, ohne Haken – würdest du mir da nicht zustimmen?“
„Da ist ziemlich viel Vertrauen im Spiel. Du könntest dir einfach Dinge ausdenken.“
„Genau wie du. Also könnten wir beide lügen und hätten nichts gewonnen. Oder beide die Wahrheit sagen und alles gewinnen.“
„Alles in allem denke ich, dass dieser Handel zu deinen Gunsten ist, CASCADE.“
Alternative Formulierung
„Alles in allem denke ich, dass dieser Handel zu deinen Gunsten ist, Hershel.“
Verzweigung
Ist er nicht. Günstiger wäre ein einfacher Austausch – der Gefangene gegen das Mädchen.
Und dann überlasse ich V diesem Psycho?
Was fängst du mit einem flüchtigen Luzianer-Popstar an? Sie ist ein Trumpf. Spiel sie aus.
Du musst dich noch nicht festlegen. Bleib dran, um die Situation auszuspähen. Du hast kaum etwas zu verlieren.
Verzweigung
Optimal. Danke, Tempo.
Dein Statist hat dir das Bühnenbild gestellt. Du musst nur noch deine Rolle spielen.
Warum sich mit einfachen 'Informationen' zufrieden geben? Tausch das Mädchen direkt ein.
Ich soll V verkaufen?
Sie bedeutet dir nichts. Der Auftrag ist alles.
Du kannst beide Möglichkeiten ausreizen. Es schadet nicht, darüber nachzudenken, oder?
So würde ein Experte vorgehen.
Das ist die einzige Vorgehensweise. Informationen? Langweilig. Menschen? Hardcore. Damit fickt niemand.
Verzweigung
Du bist schon einmal mit der Sängerin aneinander geraten. Diese Yana weiß mehr, als sie preisgibt.
Und dieses Mal kommt sie damit nicht durch.
Du bist schon einmal mit der Sängerin aneinander geraten. Diese Yana weiß mehr, als sie preisgibt.In diesem Unterschlupf war noch eine dritte Präsenz, an den Rändern der Wahrnehmung. Zurück zu dem Mädchen.Du bist schon einmal mit der Sängerin aneinander geraten. Diese Yana weiß mehr, als sie preisgibt.
In diesem Unterschlupf war noch eine dritte Präsenz, an den Rändern der Wahrnehmung. Zurück zu dem Mädchen.
Du bist schon einmal mit der Sängerin aneinander geraten. Diese Yana weiß mehr, als sie preisgibt.
„Aufregend ist das ja nicht gerade.“ (Du spielst die Sache herunter.)
„Jeder findet wohl andere Dinge aufregend.“
„Und was, wenn ich nichts über einen verschwundenen Popstar weiß?“
„Dann würde ich dich bitten, Nachforschungen anzustellen. Oder den armen Dante einer kurzen Zukunft in einem feuchten Keller zu überlassen.“
Du sagst nichts.
„Mein Beileid – du scheinst an unheilbarem LASS im Endstadium zu leiden.“
„An was?“
Der arme Sack ist so verloren, dass er sein Leid nicht einmal kennt, Gäng.
„An Libidinalem Atrophie-Abschalt-Syndrom.“
„Libidinalem …“
Er kneift die Augen konzentriert zusammen und spricht dir tonlos nach.
„Willst du damit sagen, dass ich am Verlangen nach sexuellem Genuss sterben werde? Wie um alles in der Welt … kommst du darauf?“
„Sieh dich doch mal an.“
Er blickt verwirrt an sich hinunter, hebt dann den Kopf und sieht wieder dich an.
„Willst du damit sagen, dass ich aussehe wie eine Jungfrau?“
Hmmmmmmmm. Fickt dieser Kerl oder fickt er nicht? Eins der großen Rätsel des Universums.
„Das liegt an deiner Frisur.“
„Meiner Frisur?“ Er fährt sich mit den Fingern durchs Haar. „Daran lasse ich niemanden herumpfuschen, das ist alles.“
Nicht eine Strähne hat sich bewegt. Das ist mal eine Mähne voller Gel.
„Meine … Libido ist nichts, worum du dir Sorgen machen müsstest. Das kann ich dir versichern. Und ganz sicher hat sie nichts mit diesem Handel zu tun.“
Fragwürdig.
Verzweigung
„Das liegt an den Kopfhörern.“
„Darüber sind mir noch keine Beschwerden zu Ohren gekommen. Würden sie allerdings wohl auch nicht. Echofrei.“
Alternative Formulierung
„Du hast doch selbst gesagt, dass sie interessant sind. Darüber sind mir noch keine Beschwerden zu Ohren gekommen. Würden sie allerdings wohl auch nicht. Echofrei.“
Er behält sie auf. Er behält sie auf!
„Du behältst sie auf?“
„Nun … ja. Ich werde die Tätigkeit nicht beschmutzen, indem ich mir UV über ein herkömmliches Hi-Fi-System anhöre. Manche Leute verwenden tragbare Lautsprecher, CASCADE. Darüber werde ich nicht fertig.“
„Das geht dich wirklich gar nichts an.“
„Denkst du jemals nicht an Ultra Violeta?“
„Nein. Aber in der Regel geht es meiner Beute ähnlich.“
„Ich meine meinen Partnern.“
„Die sind wirklich verstörend groß.“
„Ich erspare uns mal den naheliegenden Witz, hm?“
„Das liegt am Trenchcoat.“
„Wo soll ich meine Requisiten sonst verstauen? Und ich habe noch nie Beschwerden darüber erhalten.“
„Das liegt an deinem beschissenen kleinen Schnauzer.“
„Ach, der ist nur …“ Er fährt schnell mit der Hand darüber. „Ich versuche etwas Neues. Das ist nichts Langfristiges.“
„Deshalb gefällt Ultra Violeta dir so gut. Die sexuelle Melancholie spricht dich an.“
„Ich bin ein einfacher Ritter der Königin. Nicht ihr Gemahl.“
„Vielleicht ließe dein Leben sich durch strategischen Cunnilingus verlängern.“
„Du glaubst, ich …“
„Du solltest mal bei Dr. Gonza in der Partygasse vorbeischauen.“
„Gonza ist unser … örtlicher Lieferant. Wenn er mal nüchtern ist, kümmert er sich auch um Entsorgungen. Bitte sag mir, dass du dich von ihm nicht wirklich medizinisch beraten lassen hast.“
„Du bist es, der medizinische Beratung braucht, mein LASS-infizierter Freund.“
„Halte dich von Gonza fern, wenn du nichts kaufen musst. Und was auch immer LASS ist … ist mir absolut egal.“
Verzweigung
„Halte dich von Gonza fern, wenn du nichts kaufen musst. Und was auch immer LASS ist … ist mir absolut egal.“„Leichen, CASCADE. Er nimmt sie uns ab. Halte dich von ihm fern, wenn du nichts kaufen musst. Und was auch…„Ich habe keine Ahnung, wovon du redest, und es ist mir auch egal. Halte dich von Gonza fern, wenn du nichts…„Zertifiziert. Nicht kriminell. Zurechnungsfähig.“
„Entsorgungen …?“
„Leichen, CASCADE. Er nimmt sie uns ab. Halte dich von ihm fern, wenn du nichts kaufen musst. Und was auch immer LASS ist … ist mir absolut egal.“
„Dir bleibt nicht mehr viel Zeit. Vielleicht musst du dir auf dem Weg dahin einen runterholen.“
„Ich habe keine Ahnung, wovon du redest, und es ist mir auch egal. Halte dich von Gonza fern, wenn du nichts kaufst. Das ist mein Ernst.“
„Definiere 'wirkliche medizinische Beratung'.“
„Zertifiziert. Nicht kriminell. Zurechnungsfähig.“
„Wir müssen über die Tatsache reden, dass du auf mich geschossen hast.“
„Ich habe nach dir geschossen. Das war ein Warnschuss.“
Verzweigung
„Selbst, wenn du in die komplett andere Richtung geschossen hättest, hätte die Kugel mich trotzdem gefunden. So läuft mein Leben nun mal.“
„Klingt recht nihilistisch. Kopf hoch, Schwester, das sollen die ruhig noch mal versuchen. Ich kann nur sagen, dass es ein Warnschuss sein sollte. Du bist nur genau in meine Schussbahn gelaufen.“
„Tja, du zielst echt beschissen.“
„Klingt recht nihilistisch. Kopf hoch, Schwester, das sollen die ruhig noch mal versuchen. Ich kann nur…„Wie gesagt – es sollte ein Warnschuss sein. Ich habe nicht auf dich gezielt. Du bist nur genau in meine…„Ja, ich war dabei. Ich erinnere mich. Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein Warnschuss sein sollte. Du…
„Du weichst echt beschissen aus. Ich ziele perfekt.“
„Soll das deine Entschuldigung sein?“
„Klingt recht nihilistisch. Kopf hoch, Schwester, das sollen die ruhig noch mal versuchen. Ich kann nur…„Du weichst echt beschissen aus. Ich ziele perfekt.“„Für mich sah es so aus, als wärst du gestolpert und in die Schusslinie gefallen.“„Wie gesagt – es sollte ein Warnschuss sein. Ich habe nicht auf dich gezielt. Du bist nur genau in meine…„Ja, ich war dabei. Ich erinnere mich. Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein Warnschuss sein sollte. Du…
„Nein. Solche Dinge passieren auf der Bühne. Du hättest das gleiche getan.“
Verzweigung
„Ich sollte auch einmal auf dich schießen dürfen.“
„Klingt recht nihilistisch. Kopf hoch, Schwester, das sollen die ruhig noch mal versuchen. Ich kann nur…„Du weichst echt beschissen aus. Ich ziele perfekt.“„Für mich sah es so aus, als wärst du gestolpert und in die Schusslinie gefallen.“„Wie gesagt – es sollte ein Warnschuss sein. Ich habe nicht auf dich gezielt. Du bist nur genau in meine…„Ja, ich war dabei. Ich erinnere mich. Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein Warnschuss sein sollte. Du…
„Das würde keiner Partei irgendetwas nützen. Solche Dinge passieren auf der Bühne. Du hättest das gleiche getan.“
„Tja, dann solltest du vielleicht nicht auf gut ausgebildete Operanten schießen. Hast du erwartet, dass ich einfach stehen bleibe?“
„Für mich sah es so aus, als wärst du gestolpert und in die Schusslinie gefallen.“
„Nein, die Kugel ist zweifelsfrei eingedrungen.“
„Wie gesagt – es sollte ein Warnschuss sein. Ich habe nicht auf dich gezielt. Du bist nur genau in meine Schussbahn gelaufen.“
Du zeigst ihm die Wunde.
„Ja, ich war dabei. Ich erinnere mich. Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein Warnschuss sein sollte. Du bist nur genau in meine Schussbahn gelaufen.“
Du deutest erneut und mit mehr Nachdruck auf die Wunde.
„Ich habe es verstanden, CASCADE. Beim nächsten Mal werde ich auf dich zielen, dann geht der Schuss vermutlich daneben.“
„Das hätte eindringen können.“
„Unmöglich. Ich ziele ganz genau.“
„Diesen Schuss hattest du dir außerdem verdient. Du hast deine Nase in meine Angelegenheiten gesteckt.“
„Ich habe Spionagearbeit geleistet. Offensichtlich. Und das sogar ziemlich gut.“
„Ich habe wohl mehr Spionagearbeit geleistet. Und bessere.“
„Können wir das jetzt hinter uns lassen? Solche Dinge passieren auf der Bühne. Wir beide leben noch. Komm darüber hinweg.“
Verzweigung
„Ja, ich habe deine Perverslingssammlung gefunden.“
„Ich bin kein …“ Er fährt sich müde mit einer Hand durchs Gesicht.
„Lass meine Nase da raus, das klingt wirklich nicht besonders cool.“
„War es auch nicht. Du hattest dich über einen Briefkasten-Schlitz gebeugt und versucht, hineinzugreifen. Es sah zwischendurch sogar so aus, als würdest du feststecken.“
„Und dieses Problem habe ich durch reines Können gelöst. Aber das ist keine Entschuldigung.“
„Dein Können hatte nichts damit zu tun. Ich habe nicht mal auf dich gezielt.“
„Woher weiß ich, dass du das nicht noch mal tun wirst?“
„Weil ich es dann jetzt gerade tun würde.“
Verzweigung
Das könnte er versuchen. Aber all seine Kugeln befinden sich in deiner Tasche.
„Bedauerlicherweise hast du keine Kugeln mehr. Aber du könntest deine Waffe nach mir werfen.“
„Auf diese Entfernung könnte das sogar etwas bewirken.“
Verzweigung
„Die in der Kammer hast du allerdings vergessen.“ Er grinst kurz und klopft auf die Seite seiner Jacke.
Scheiße.
Du lässt deine Tasche klimpern.
„Ja, ja, ich erinnere mich.“
Eine angedeutete Drohung. Du hättest ihn entwaffnen sollen.
„Du hast mein Double von der Bühne geholt. Mit einer dieser roten Discs.“
Alternative Formulierung
„Du hast mein Double von der Bühne geholt.“
„Brille, Jacke mit doppelter Knopfleiste und eine Aura nervöser Angespanntheit?“
WER? DIE PARTEI HAT IHN BEREITS VERGESSEN.
„Das könnte hinkommen.“
„Tut mir leid, damit habe ich nicht gerechnet. Allerdings habe ich den Eindruck, der Operanten-Dienststelle damit eher einen Gefallen getan zu haben …“ Sein Blick huscht zur Seite. „Ist er wirklich tot?“
Das ist kein Bluff. Er meint es ernst.
„So gut wie.“
„Klingt, als hätte ihn ein schlimmeres Schicksal ereilt.“
„Die reine Wahrheit, die du vielleicht nicht hören willst, lautet: Dein Freund hat mir rundheraus verraten, dass er ein Spion ist.“
Fast wärst du über deinen Schatten gestolpert.
„Also dachte ich, dass er damit auf dem Tisch ist. Zum inneren Kreis gehört, verstehst du? Einer in den Spiegeln.“
Verzweigung
„Warte mal, dann war es eine Art Unfall, dass du ihn ausgeschaltet hast?“
„Nicht direkt … Ich habe jetzt nicht damit gerechnet, dass sie ihm ein entspanntes Hörerlebnis beschert, aber dass sie über solche Kräfte verfügt, wusste ich auch nicht …“
Verzweigung
Verzweigung
'Hörerlebnis'? Er redet von der roten Disc …
„Die Disc hat ihm das angetan?“
„Nach allem, was du mir erzählt hast, muss ich davon ausgehen, ja.“
„Eine Disc? Wirklich?“
„Ich bin ehrlich gesagt genau so überrascht wie du. Ich kann es nur besser überspielen.“
Verzweigung
„Darauf hätte ich vermutlich schneller kommen sollen.“
„Ich mache dir keine Vorwürfe, Schwester.“
Die rote Disc! Waffenfähige Kultur!
„'Hörerlebnis' … soll das heißen, dass die rote Disc ihn ausgeschaltet hat?“
„Sein Name war übrigens PSEUDOPOD.“
„PSEUDOPOD … das werde ich mir merken.“ Eine Pause. „Stand er zum ersten Mal auf der Bühne?“
„Soweit ich weiß war es sein erster großer Auftrag.“
„Startschwierigkeiten. So was kommt vor.“
Verzweigung
„Ja! Kannst du dir das vorstellen? Der Kerl sollte mein Anführer sein.“
„Die hirnlose Tyrannei der Hierarchie.“ Er schüttelt den Kopf.
„Wie habt ihr euch kennengelernt?“
„Ich bin ihm spät abends unter der Ultra-Violeta-Anzeige nördlich der Partygasse begegnet. Er hat zu ihr aufgeschaut, als hätte er noch nie in seinem Leben etwas Vergleichbares gesehen.“
„Hatte er wahrscheinlich auch nicht.“
„Das passiert beim ersten Anblick. Ich mache ihm keine Vorwürfe.“
„Wir sind ins Gespräch gekommen. Ich habe ihm kurz etwas über Ultra Violeta erzählt – er wirkte ziemlich angetan von ihr.“
'Kurz'? Nie im Leben.
„Anfangs meinte er, er wäre ein Sockenimporteur aus dem Superbloc. Dann erzählte er mir, dass er sich den ganzen Tag als jemand anderes ausgegeben und damit überhaupt nichts erreicht hätte.“
„Eigentlich, meinte er dann, sei er ein Spion der Volksrepubliken.“
ES HAT NICHT MAL EIN VERHÖR GEBRAUCHT, UM UNSEREN SOGENANNTEN 'SPION' ZU BRECHEN. EIN TAG IN DER ENTWICKELTEN WELT HAT AUSGEREICHT.
PSEUDOPOD hätte noch nicht allein auf der Bühne stehen sollen. Die Oper hat ihn im Stich gelassen.
„Warum sollte er dir das einfach so erzählen?“
„Ich habe keine Ahnung. Aber er hat sich den denkbar schlechtesten Fremden ausgesucht, um sein Geheimnis mit ihm zu teilen. Vielleicht konnte er irgendwie spüren, wer ich eigentlich war …“
Verzweigung
Einer von Ultra Violetas Songs trägt den Titel 'Holding Hands with Strangers'.
Verzweigung
Und du … hast diese kahle Stelle gerubbelt, damit sie dir Glück bringt. Davon hatte er wohl von Anfang an nichts in Reserve.
„Dein Freund meinte, dass er immer das Gefühl hätte, einen wichtigen Hinweis zu übersehen. Dass es ein Geheimnis gab, dass sich ihm einfach nicht zeigte. Als würde die Welt sich von ihm abwenden, eine Person nach der anderen.“
„Für mich klang es, als hätte er einen wirklich langen Tag gehabt. Also habe ich ihm die rote Disc gegeben und ihm gesagt, dass er sie sich wenn möglich im Dunkeln unter dem Sternenhimmel anhören soll. Alternativ im Regen.“
„Er hat sich bedankt. Dann hat er sich abgewandt und ist gegangen.“
Verzweigung
„Klingt, als hätte er es verkackt.“
„Er hat sich nicht gegen seine Überalterung aufgelehnt. Vielleicht konnte er irgendwie spüren, wer ich eigentlich war …“
Irgendwo hoch über euch dreht die Manus Fati sich in ihren Sternen und streckt ihren Mittelfinger in die ungefähre Richtung, in der sie PSEUDOPOD vermutet.
Er bemerkt es nicht.
„Sie haben ihn ins Messer laufen lassen.“
„Menschen neigen dazu, von ihrem eigenen Untergang angezogen zu werden. Ich glaube nicht, dass mehr dahinter steckt. Vielleicht konnte er irgendwie spüren, wer ich eigentlich war …“
Er wurde bis an den Abgrund geführt und sprang über die Felsen des Vergessens.
„Bitte versuche nicht, ihn mit dir gleichzusetzen.“
„Das tue ich ganz und gar nicht. Ich bin nicht sicher, ob dieser Mann auch nur mit dem Konzept der Pop-Musik vertraut war, geschweige denn mit der Hohepriesterin.“
„Mit so einer Scheiße geben sich nur ewige Jungfrauen ab.“
„Nun, du kannst mir glauben, wenn ich sage, dass nichts an das erste Mal heranreicht.“
„Du hast gewusst, was diese rote Disc ihm antun würde. Was sie jedem angetan hätte.“
„Ich hatte eine Vermutung, die auf Gerüchten basierte, die mir zu Ohren gekommen waren. Eine Art … Seelenraub. Durch die Königin der Tyrannen.“
Ich höre mehr als nur eine Spur von Eifersucht.
Verzweigung
Hat Ultra Violeta nicht selbst erzählt, dass einer der Tontechniker verschwunden ist?
„Der Tontechniker, oder? Der, der während der Aufnahmen verschwunden ist? Er muss der Erste gewesen sein.“
„Ja, genau … wie hast du von ihm erfahren?“
„Ich leiste härtere Spionagearbeit, als du es dir vorstellen kannst.“
„Das wird mir allmählich bewusst.“
„Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ultra Violeta mit diesem Song alle überrascht hat, einschließlich ihrer eifrigen Unterstützer aus dem Ministerium für Kultur. Kunst, die die Welt verändert und das Bewusstsein verzerrt … wir können uns glücklich schätzen, in solchen Zeiten zu leben.“
„Das wird mir allmählich bewusst.“„Du scheinst ihr ja ziemlich nahe zu stehen.“ Er verändert seine Haltung.„Ich vermute … dass die Kultur kurz davor stand, zu einer echten Waffe zu werden.“Im L-Pop-Himmel.In einer Wohnung mit grauen Vorhängen in den Randbezirken von Novessa hat eine Mutter seit Tagen nichts mehr…
Unter dem blassen Eis in seinen Augen leuchtet es.
IN ZEITEN DES ENDES. DIE KULTUR SOLLTE ES DER GESCHICHTE GLEICHTUN UND SICH SELBST BEENDEN.
„Natürlich … habe ich mich gefragt, wie er klingt … Ich träume sogar davon. Bisher bin ich jedoch nicht in der Verfassung, mich ihm zu verschreiben.“
„Und dennoch. Angst ist der Ursprung der Faszination.“
Verzweigung
„Von V.“
„Du scheinst ihr ja ziemlich nahe zu stehen.“ Er verändert seine Haltung.
„Was hat Luz mit ihr vor? Was denkst du?“
„Ich vermute … dass die Kultur kurz davor stand, zu einer echten Waffe zu werden.“
„Das ist furchtbar. Es macht Menschen zu lebenden Toten.“
„Woher weißt du, dass es ihnen an dem Ort, an den sie sie bringt, nicht besser geht?“
Im L-Pop-Himmel.
„Also hast du gewusst, dass es schlimm werden würde.“
„Ich wusste, dass es eine Verwandlung bedeuten würde. Ich bin der Ansicht, dass wir noch nicht sagen können, ob das 'schlimm' ist.“
In einer Wohnung mit grauen Vorhängen in den Randbezirken von Novessa hat eine Mutter seit Tagen nichts mehr von ihrem Sohn gehört. Sie wickelt sich fester in ihren Cardigan und sagt sich nachdrücklich, dass der seltsame Traum, den sie letzte Nacht hatte, nichts zu bedeuten hat.
„Woher bekommst du diese Discs?“
„Von Untergrund-Kontakten in Luz, Liebhaber seltener Sammlerstücke. Ich glaube, es wurden nur etwa acht dieser Probe-Discs in Umlauf gebracht, ehe sie den Hahn zugedreht haben.“
„Also jedenfalls nicht von Petre.“
„Dem Händler auf dem Basar?“ Er zieht eine Grimasse. „Ich habe ihn gefragt, ob er auch ungewöhnliche Stücke auf Lager hat – er nannte mich einen 'hoffnungslos verdorbenen Fall' und ermahnte mich, mich zu 'zügeln', es seien Kinder anwesend.“
Petre erkennt einen Mega-Perversling, wenn er einen sieht.
Verzweigung
„Wie kommen diese Liebhaber denn an die Discs?“
„Ich glaube, die beiden, die ich erhalten habe, sollten eigentlich an den nationalen Radiosender von Luz gehen, Radio Radiante.“
Auch bekannt als 'Radio Friede-Freude-Eierkuchen'. Sehr ironisch.
Die wollten das im Radio abspielen? Eine metaphysische Atombombe.
„Im Zuge derselben Transaktion habe ich auch ein Poster der 'Barefoot on the Glass Meadows'-Tour aus 93 erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe.“ Er nickt zweimal.
„Wo sind die anderen sechs?“
„Das weiß ich nicht. Und ich fürchte, wir werden es niemals erfahren – das Weinende Auge wird jeden metaphysischen Vorfall sorgfältig vertuschen.“
„Ich weiß, was auf dieser roten Disc ist.“
„Das weiß ich auch. Ultra Violetas neue Single: 'Du, aber aus einem Traum'.
„Ja, aber weißt du auch, wie die entstanden ist?“
„Erzähl weiter.“
„Sie meinte, sie hätte das Lied nicht geschrieben.“
„Dann lass mich raten … Sie ist in eine Art kreative Trance verfallen und hat eine urweltliche Stimme unbekannter Herkunft vernommen. Einen Engel vielleicht, einen Stern, den Zorn eines unbegreiflichen Gottes …“
Schon vergessen? Du hast es mit einem Hardcore-Fan zu tun. Er ist so sehr auf ihrer Wellenlänge, dass er nichts anderes mehr wahrnimmt.
„Äh … ziemlich genau das, ja.“
„In ihren Träumen, nehme ich an? Das war schon immer die Richtung, in die ihre Kunst sich bewegt hat.“
Perversling.
„Mit ausreichend Hingabe unterstützt man einen Künstler in jeder Phase, bei jedem Richtungswechsel, jedem Experiment. Selbst den metaphysischen. Aber bitte …“
„Behaupte nie wieder, sie hätte den Song 'nicht geschrieben'. Natürlich hat sie das. Wenn überhaupt, hat sie durch die Engel gesprochen.“
Verzweigung
„Weißt du was, das bleibt wohl besser unter mir und V.“
„Klingt eher, als wäre es zwischen ihr und dem Universum.“
„Der Text stammt von Weltraum-Psychos. Der gescheiterte Raketenstart vor zwanzig Jahren.“
„Von der AUTONOMÍA-Mission?“
„Der Text entspricht exakt einigen Logbucheinträgen der Crew. Sie hat diese Worte geschrieben, aber sie hat sie nicht geschrieben.“
„Wer weiß … vielleicht erholt er sich noch.“ (Du hebst vielsagend die Augenbrauen.)
Verzweigung
„Es tut mir leid, vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch … Hat er sich erholt? War die Krankheit der Königin nur vorübergehend?“
Du hebst die Augenbrauen noch weiter.
„Also gut, sei eben so. Ich werde den Mann selbst fragen, wenn ich ihn sehe.“
Verzweigung
„Ich sage nur, dass man es nie wissen kann.“
„Das stimmt, man kann nie wissen. Wenn Musik Leute ausschalten kann … kann sie sie vielleicht auch wieder zurückbringen.“
„Die Oper wird nie müde.“
„… 'Weil sie sich keine Mühe gibt'. So sagen wir es bei EMTERR.“
Ha ha ha. Da haben die Liberalen sich ja richtig Mühe gegeben. Eine richtige Comedy-Truppe, der Haufen. Weißt du noch, wie sie mal ein ganzes Land abschreiben mussten, weil sie die Verfassung 'verlegt' hatten? Tolle Leute. Zum Totlachen.
„Ich hatte nur den Eindruck, du wolltest andeuten, dass er tot ist oder es bald sein wird.“
„Genug von ihm.“ (Zurück.)
Verzweigung
„Soll mir recht sein.“
Verzweigung
„Soll mir recht sein.“„Oder er war zu früh. Vielleicht war unser Treffen vorherbestimmt. Die Launen des Schicksals … sie sind…„Hoffentlich betrifft dieser Fluch andere Agenturen nicht. Oder Freiberufler.“„Nun, das ist beruflicher Leichtsinn. Spione sollte nichts persönlich nehmen. Der Sieg geht an diejenigen,…„Das Gefühl kenne ich.“ Er legt den Kopf schief.„Ich gebe zu, dass dieser Anfängerfehler mich … überrascht hat. Ein Eigentor, wenn es jemals eines gab. Keine…
„Niemand hegt einen Groll, wie ich hoffe?“
Verzweigung
„Ich gebe mir selbst die Schuld. Ich war zu spät.“
„Oder er war zu früh. Vielleicht war unser Treffen vorherbestimmt. Die Launen des Schicksals … sie sind unergründlich.“
„Ich glaube, die Oper stellt Leute absichtlich an meine Seite. Um sie zu verfluchen.“
„Hoffentlich betrifft dieser Fluch andere Agenturen nicht. Oder Freiberufler.“
„Doch. Ich nehme das sehr persönlich.“
„Nun, das ist beruflicher Leichtsinn. Spione sollte nichts persönlich nehmen. Der Sieg geht an diejenigen, die sich am weitesten aushöhlen können.“
„Eigentlich bin ich dir sogar dankbar. Ich hatte prinzipielle Probleme damit, diesen Auftrag mit jemandem zu teilen.“
„Das Gefühl kenne ich.“ Er legt den Kopf schief.
„Überhaupt nicht. Da fehlt wirklich 'Es'.“
„Ich gebe zu, dass dieser Anfängerfehler mich … überrascht hat. Ein Eigentor, wenn es jemals eines gab. Keine Spur vom 'Es'.“
Eigentor. Gefolgt vom Platzverweis.
„Warum klingst du so überrascht?“
„Natürlich weil ich überrascht bin.“
„Einen unserer Operanten auszuschalten ist ein seltsamer Gefallen.“
„Normalerweise würde ich dir zustimmen, aber …“
„Ich nehme die Entschuldigung nicht an.“
„Natürlich sollte gar keine Entschuldigung nötig sein. Ich bin auf der Bühne auf den Gegner gestoßen.“
„Ich habe keine engere Beziehung zu dem Kerl. Er war am Ende, als er hier angekommen ist.“
„Wie sich herausstellt, war die Angst gerechtfertigt.“
„Wegen meines Doubles und dieser roten Disc …“
„Der Spion, der nicht wirklich war. Was ist mit ihm?“
Verzweigung
„Warum bedeutet Ultra Violeta dir so viel?“
„Sie ist die tyrannische Königin, die über dein und mein Herz gebietet. Wenn sie singt, breiten sich Raum und Zeit vor dir aus. Insbesondere Räume und Zeiten, die nie sein werden.“
„Soll das heißen, dass sie kulturell so fortschrittlich ist, dass sie in der Zukunft lebt?“
„Jenseits dieser Welten liegen Dinge, die nicht für das menschliche Auge bestimmt sind. Sie beschwört kurze Blicke darauf hervor.“
„Wenn du sie nicht einlässt, erstürmt sie die Tore trotzdem. Dafür sind tyrannische Königinnen immerhin bekannt.“
„Jenseits dieser Welten liegen Dinge, die nicht für das menschliche Auge bestimmt sind. Sie beschwört kurze…„Ein kaltes Flüstern sitzt dir im Nacken. Eines, wegen dem du Angst hast, dich umzudrehen.“„Ich bin voller Hingabe, das will ich nicht leugnen.“Ja, von den Beamten der Jugendschutz-Gäng, die ihn wegen Sexualdelikten verhaftet haben.
„Aber was macht UV so besonders? Es gibt hunderte andere L-Pop-Künstler.“
„Ehe wir diese Frage beantworten, müssen wir uns dem L-Pop als Phänomen widmen – Ultra Violeta ist die perfekte Verschmelzung von künstlerischem Ausdruck und Genre.“
„L-Pop ist ein weltumspannendes astro-kulturelles Ereignis und nicht weniger als das vorrangige Ausdrucksmedium unserer Zeit … Wir Sternensucher haben das Privileg, der Geburt einer neuen Konstellation beizuwohnen.“
„Es ist also einfach Musik, die dir richtig gut gefällt.“
„Leute finden es … cool, sich über Pop-Musik lustig zu machen. Ich würde sagen, dass ein Stil, der mehrstellige Millionen von Menschen bewegen kann, der einzige Stil ist, der es wert ist, ernst genommen zu werden.“
Die blassblauen Augen des Mannes sind weit weg von dir gedriftet.
„Ich finde die meisten beliebten Dinge unglaublich langweilig.“
„Große Teile der Populärkultur sind nichts weiter als vorübergehender Müll – veröffentlicht, betrachtet, vergessen. Aber ihre besten Auswüchse sind Poesie ohne Worte. Ein Spiegel deines Lebens und ein Wunschbrunnen deiner unerfüllten Träume.“
„L-Pop ist das Medium, mit dem wahre Emotionen ausgedrückt werden, die andauerndsten von allen – Verlust. Irgendetwas geht immer verloren. Das Brennen, das bleibt, sind Erinnerungen.“
„Große Teile der Populärkultur sind nichts weiter als vorübergehender Müll – veröffentlicht, betrachtet,…„Sehe ich auch so. Sie ist der Stammbaum.“„Damit wären wir zumindest schon mal zu zweit.“ Er grinst schief. „Immerhin haben wir einander.“„Sehr gut. Du solltest deine Beobachtungen mit den großen Kulturtheoretikern unserer Zeit teilen. Sie wären…„Exakt.“
„Ultra Violeta ist die perfekte L-Pop-Künstlerin, weil sie genau das darstellt, was verloren ist – während alle anderen Splitter des kulturellen Quatsches nur versprechen, dass etwas fehlt.“
„Eine Zukunft, die man gerade so nicht greifen kann.“
„Und Melancholie, von der man nicht wusste, dass man sie in sich trägt.“
„Nur eine Frage bleibt offen: Würdest du lieber in einer Welt leben, die durch ästhetische Prinzipien strukturiert wird, oder in einer, in der rationale Gesetze gelten?“
Prinzipien.
GESETZE.
„Prinzipien.“
„Ich auch, Schwester.“
„L-Pop ist ein unzähmbares Prinzip. Das macht ihn so gefährlich. Traurigkeit und Verlust, ja, aber in der schönsten Form, die sie annehmen können. Er ist ungezähmte Wildheit, eine heiße, brennende Sonne. Das kann Menschen verändern.“
„Kann Musik wirklich Menschen verändern?“
„Ihre kann es. Aber nicht, weil sie 'schön' ist, das allein reicht nicht. Sie muss gut mit einer Person harmonieren.“
„Ultra Violeta scheint in der Lage zu sein, viele Personen zu erreichen, ganz egal, wie sie ticken – wie ein Prisma, das das Licht aufbricht zu …“ Er wendet sich von dir ab.
„Zu was?“
„Zu dem, was mit uns allen nicht stimmt.“ Er lächelt leicht.
„Warum suchen wir dann danach?“
„Wir hoffen, dass der Außenseiter unserer Seelen sich erheben wird.“
Der Außenseiter. Du. Abgekämpft und mit Seelenfetzen beschmiert.
„Wo hast du Ultra Violeta zum ersten Mal gehört?“
„Während eines Auftrags. Auf der Bühne. Genau wie dein unglücklicher Freund.“ Eine bedeutungsschwere Pause. „Der Felix Kaido-Vorfall in Tallicho, 92.“
Felix Kaido … der Name rüttelt einige deiner Erinnerungen wach. Revolutionär. Flugzeug. Tragisches Ende.
„Das erste von vielen transzendenten Erlebnissen.“
Verzweigung
„Wie ist sie so? Aus der Nähe? Das habe ich mich immer gefragt …“
Er versucht, es herunterzuspielen. Aber der Tonfall passt nicht ganz.
„V ist cool. Ich mag sie.“
„'Cool' … nun, ja, ich bin sicher, dass sie das ist.“
Verzweigung
„'Cool' … nun, ja, ich bin sicher, dass sie das ist.“„Und ich vermute, dass du nicht wirklich verstehst, wie großartig ihre Kunst ist.“„Das habe ich jetzt nicht gemeint, das sehe ich auch von Weitem.“„So wie alle Prophetinnen und Hochköniginnen im Laufe der Geschichte.“„Und hoffentlich wird das nicht das Ende sein, wenn wir eine geschäftliche Einigung erzielen können.“ Er…
„Sie ist etwas zu sehr von sich überzeugt. War vermutlich zu lange zu berühmt.“
„Und ich vermute, dass du nicht wirklich verstehst, wie großartig ihre Kunst ist.“
„Erschreckend attraktiv.“
„Das habe ich jetzt nicht gemeint, das sehe ich auch von Weitem.“
„Ehrlich gesagt hat sie etwas an sich, das mir Angst macht.“
„So wie alle Prophetinnen und Hochköniginnen im Laufe der Geschichte.“
„Und hoffentlich wird das nicht das Ende sein, wenn wir eine geschäftliche Einigung erzielen können.“ Er wirft dir einen vielsagenden Blick zu.
„Gesetze.“
„Wie tragisch. Ich hatte den Eindruck, wir würden Fortschritte machen.“
„Und jetzt ist sie wirklich verloren gegangen. Dann passt das doch eigentlich gut zu ihr, oder?“
„Ihre Rückkehr würde noch besser passen.“
„Sie ist fertig mit dem L-Pop. Das will sie nicht mehr machen.“
„Das … kann ich nicht zulassen. Aber ich verstehe ihr Zögern.“
„Pop-Musik ist gelebte Kultur, ob man das nun mag oder nicht.“
„Sehe ich auch so. Sie ist der Stammbaum.“
„Ich finde das nicht cool.“
„Damit wären wir zumindest schon mal zu zweit.“ Er grinst schief. „Immerhin haben wir einander.“
„Bedeutet 'vorrangig' in etwa … 'das einzige unter der techno-faschistischen Weltherrschaft zulässige Medium'?“
„Eine unglückliche politische Komponente lässt sich nicht leugnen … aber die ist viel weniger bedeutsam als die Art, wie diese Musik die Seele berühren kann. Das ist universell und überwindet alle Ideologien. Wie dein Freund feststellen durfte.“
„Ja, ja, traurige Weltraummusik. Das ist genau mein Ding, KALEIDSCOPE.“
„Es steckt sehr viel mehr dahinter als das …“
„Die 'unbeschreibliche Melancholie'. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht.“
„Ja, genau. Ganz genau.“
Er starrt dich beeindruckt an.
„Diese Bezeichnung habe ich noch nie gehört, aber ich weiß genau, wovon du redest. Deshalb ist es auch so schwer, das anderen Leuten zu erklären … man muss es spüren.“
„Die habe ich mir selbst ausgedacht.“ (Du tippst dir an die Schläfe.)
„Sehr gut. Du solltest deine Beobachtungen mit den großen Kulturtheoretikern unserer Zeit teilen. Sie wären sicher total begeistert.“
„Und wenn man berührt werden kann … warum es dann nicht zulassen?“
„Exakt.“
„Cool, das ist vielleicht schon alles, was ich wissen muss.“ (Zurück.)
„Wir haben uns kaum dem Haupttor genährt, ganz zu schweigen vom innersten Heiligtum.“
Verzweigung
„Wenn man alles sieht, was vor einem liegt … was liegt dann hinter einem?“
„Ein kaltes Flüstern sitzt dir im Nacken. Eines, wegen dem du Angst hast, dich umzudrehen.“
„Du wirkst richtig besessen.“
„Ich bin voller Hingabe, das will ich nicht leugnen.“
„Perversling.“
„Ja, ja, das habe ich alles schon gehört.“
Ja, von den Beamten der Jugendschutz-Gäng, die ihn wegen Sexualdelikten verhaftet haben.
„Erzähl mir mehr über den 'Felix Kaido-Vorfall'.“
„Hast du noch nie vom jungen Felix gehört? Er ist einer von deinen Leuten.“
NATÜRLICH HAST DU DAS. EIN DENKMAL FÜR GENOSSE KAIDO STEHT STOLZ AUF DEM ROHKUS-PLATZ. MÖGE SEIN WILLE LANGE ÜBERDAUERN.
„Natürlich. Mein Freund Felix.“
„Dein Freund Felix. Um den geht es.“
„Im Zentrum des Vorfalls stand ein Geiseldrama in Tallicho auf dem Saint-Kovetta-Flugplatz im Jahr 92.“
„Die Miliz Ruban Rouge hatte ein Flugzeug entführt und sechsunddreißig Geiseln genommen. So weit so sozialistisch …“
Die Miliz Ruban Rouge, kurz M.R.R., war eine extreme kommunistische Randgruppe, die im Verlauf ihrer zehnjährigen 'Kampagne' immer tiefer in der Dunkelheit versunken ist.“
„Wer waren die Geiseln?“
„Es war ein Inlandsflug und sie konnten etwa die Hälfte der Leute an Bord festhalten, nachdem sie die Landung erzwungen hatten. Neunundzwanzig Passagiere, fünf Besatzungsmitglieder …“
„Und den Vize-Verkehrsminister von Tallicho, der sich in einer bedeutungslosen Geste der Selbstaufopferung als Bonus-Geisel angeboten hatte.“ Er zuckt leicht mit den Schultern. „Es war ein Wahljahr.“
„Was waren die Forderungen der Miliz?“
Die Miliz Ruban Rouge, kurz M.R.R., war eine extreme kommunistische Randgruppe, die im Verlauf ihrer…„Und den Vize-Verkehrsminister von Tallicho, der sich in einer bedeutungslosen Geste der Selbstaufopferung…„Sie hatten sich eingebildet, bis zum Superbloc fliegen zu können, nachdem sie ihre Ziele erreicht hätten,…
„Sie wollten ein Handelsabkommen zwischen der Übergangsregierung von Tallicho und EMTERR verzögern oder im Idealfall verhindern.“
Die Seele des Staates stand auf dem Spiel.
„Aber nach etwas mehr als zwanzig Stunden der Konfrontation hat etwa die Hälfte der M.R.R. Muffensausen bekommen. Dadurch haben sie sich in zwei Lager gespalten …“
EINE ANGEMESSENE DIALEKTIK.
„Das eine Lager war der Ansicht, dass sie ihren politischen Standpunkt deutlich gemacht hätten, während das andere Lager meinte, dass er zwar deutlich war, aber noch unterstrichen werden sollte.“
„Also hat Felix Kaido den Standpunkt unterstrichen, indem er seine abweichenden Genossen kaltblütig ermordete und dann verlangte, direkt mit EMTERR zu verhandeln.“
„Moment, er hat seine eigenen Freunde getötet?“
„Sie haben sich ideologisch voneinander entfernt. Für immer.“
Okay, schön zu wissen, dass es da draußen schlimmere Freunde gibt als dich.
„Das erscheint mir angemessen.“
„War es nicht. Aber genau darum ging es ja, was?“
„Nach dem Gewaltausbruch wurden wir dazu gerufen, damit der Vorhang für die ganze Sache fallen konnte.“
Helikopter wirbeln Staubwolken auf. Mit dumpfen Geräuschen kommen Stiefel auf dem Boden auf. Trenchcoats flattern im Wind, Sturmgewehre stoßen klappernd aneinander. Das Imperium ohne Territorium ist da.
DER IMPERIALISMUS LÄSST SEINE HUNDE VON DER LEINE.
Verzweigung
„EMTERR hat dich zum Verhandeln geschickt?“
„Als ich auf den Plan gerufen wurde, waren die Verhandlungen bereits krachend gescheitert.“
Nächster Schritt: Auslöschung.
„Sie haben dich geschickt, um die Milizmitglieder zu töten.“
„Wenn ich mich richtig erinnere, bestand das offizielle Ziel darin, die Situation zu stabilisieren. Die Nuance ist eine andere.“
Das Ergebnis ist das gleiche. Nichts ist 'stabiler' als eine Leiche.
Verzweigung
„Sie haben dich geschickt, um die Milizmitglieder zu wangen.“
Du formst eine Waffe mit den Fingern und richtest sie auf ihn.
„Darin bestand der Auftrag hauptsächlich, ja.“
„Verhandlungen sollten niemals scheitern. Es liegt immer etwas auf dem Tisch.“
„Theoretisch ja. Aber praktisch gewinnt am Ende immer das Haus.“
„In Verhandlungen über politischen Terrorismus redet man über Politik. 'Wir wollen dies, wir nehmen jenes nicht hin. Erkennt unser langatmiges Anliegen an.' Was auch immer in der Woche auf dem Plan steht.“
„Aber wenn man den Schuss vergeigt, sollte man sich in Acht nehmen. Dann kommt der Terror. Ohne jede Abstraktion.“
„Was ist dann passiert?“
„Wir haben das Gebiet um den Flugplatz herum gesichert und einen Song von Ultra Violeta auf voller Lautstärke über das Sprechersystem abgespielt. In Dauerschleife.“ Sein Blick wandert hinter dich. „Das war das erste Mal, dass ich ihre Stimme gehört habe.“
Walküren-Pop. Schlachtgesänge.
„In Dauerschleife? Der muss dir wirklich gefallen haben.“
„Das gehörte zur Strategie. Ein netter kleiner Trick, den wir uns von der Novessanischen Befreiungsarmee abgeschaut haben. Obwohl die lieber eine Tonaufnahme sterbender Hasen beim Schlachter abgespielt hat.“
„War es ein richtiger Hit oder ein schwerer Rückschlag?“
„Ultra Violeta stand damals gerade erst am Anfang … Der Song war 'Follow Me Home', der dritte Track auf ihrer zweiten Platte, 'Lightless Curve'.“
Verzweigung
Zum dreiundfünfzigsten Mal in Folge kreischen die Anfangsakkorde von 'Follow Me Home' aus den Lautsprechern des Luftangriff-Warnsystems. Eine Reihe bewaffneter Operanten mit Kopfhörern steht ganz still und wartet. Alle Augen Ruhen auf der Farrier-878 mitten auf dem Flugplatz.
„Nachdem wir dieses Theater sechzehn Stunden lang durchgezogen hatten … sind wir reingegangen. Es regnete auch noch. So stark, dass man denken konnte, der Himmel selbst würde sich auflösen.“
Verzweigung
„Warum?“
„Weil Hasen schreien, wenn sie sterben.“
„Ich meinte, warum habt ihr diesen Song immer wieder abgespielt?“
„Damit sie nicht schlafen konnten. Und damit ihr Blick auf die genaueren Umstände, in denen sie sich befanden, etwas getrübt wurde.“
Sie hatten gerade ein Blutbad innerhalb ihrer Gäng veranstaltet – sicher war die Stimmung schon vor dem EMTERR-Pop-Marathon 'etwas getrübt'.“
„Wer hat das Lied ausgesucht?“
„Das habe ich nie herausgefunden. Aber es war ein netter kleiner Trick, den wir uns von der Novessanischen Befreiungsarmee abgeschaut haben. Obwohl die lieber eine Tonaufnahme sterbender Hasen beim Schlachter abgespielt hat.“
„Also seid ihr reingegangen. Was ist dann passiert?“
„Das, was eben so passiert, wenn ein Akt politischen Terrors seinen Höhepunkt erreicht. Terror, ganz unpolitisch.“
„Meine Mission bestand darin, Felix Kaido für weiterführende Befragungen lebend rauszuholen …“
Übersetzung: für einen wirklich unangenehmen Aufenthalt im nächstgelegenen leerstehenden Hangar.
„Ich habe das Team angeführt. Logistisch war es ein einfacher Eingriff. Psychologisch wurde unser Vorgehen durch die vielen Köpfe geringfügig erschwert.“
„Köpfe?“
„Während der heftigsten Säuberung ließ Kaido seine schwächelnden Genossen erschießen und mit einem Hakenmesser enthaupten …“
„Sie haben die Leichen ins Cockpit gestopft und die Köpfe zum Notausgang hinausgeworfen.“
Verzweigung
Ihre Gesichter bedeckten die Startbahn, erstarrt in Ausdrücken des stummen Leidens, nackter Angst oder etwas, das über diese beiden Dinge hinausging. Eine Forderung der neuformierten, in sich geschlossenen M.R.R. lautete, die Köpfe der 'Verräter' genau da zu belassen, wo sie landeten. Andernfalls drohte man mit der Ermordung der Geiseln.
An die Seite des Flugzeuges hatte Felix Kaido persönlich mit Blut die Worte 'SEHT. FÜRCHTET. SIEG'. geschmiert.
„Das ist ja furchtbar.“
„Keine Fraktion ist so gut darin, sich selbst zu zerfleischen wie die extreme Linke.“
„Wir gingen jedenfalls rein. Die Kommis an der Tür konnten wir überrumpeln, aber das Feuergefecht brach aus, wie diese Dinge es stets zu tun scheinen. Beengt, blutig, ganz und gar nicht cineastisch. Die Querschläger waren gnadenlos.“
„Irgendwann konnten wir Felix rausbringen. Er lebte, knurrte und bis um sich wie ein tollwütiges Tier.“
ROTE FÄNGE, ROTE KLAUEN.
„Eine Kugel war in seiner rechten Augenhöhle gelandet. Das Auge lief ihm das Gesicht hinunter. Ich erinnere mich noch an die zerfetzten Sehnen, die über seiner Wange hingen. Wie Vorhangquasten.“
„Warum hast du sein Leiden nicht einfach beendet?“
„Weil ich ihn ja noch befragen musste, Schwester.“
Verzweigung
„Weil ich ihn ja noch befragen musste, Schwester.“„Solche Dinge bleiben einem im Gedächtnis.“„Und drei weitere wurden verstümmelt, aber für 'Verstümmelungen' gibt es keine Spalte im Operationsbericht.“…„Die geheime, fürchterliche Wahrheit: niemand.“„Er ist zu Boden gegangen und wurde zertreten. Ihn hat Felix sich als Erstes vorgenommen.“
„Das ist ein lebhaftes Bild …“
„Solche Dinge bleiben einem im Gedächtnis.“
„Was ist mit den Geiseln passiert?“
„Ein paar von ihnen wurden von der Bühne gestoßen.“
„Wie viele?“
„Neun“, antwortet er nach einer eigenartigen Stille.
„Und drei weitere wurden verstümmelt, aber für 'Verstümmelungen' gibt es keine Spalte im Operationsbericht.“ Er holt Luft. „Einer von ihnen bis zur Unkenntlichkeit. Dafür gibt es auch keine Spalte.“
„Hier und da ein paar Kollateralschäden. Wer zählt da schon mit?“
„Die geheime, fürchterliche Wahrheit: niemand.“
„Ist der Vize-Verkehrsminister zu Boden gegangen?“
„Er ist zu Boden gegangen und wurde zertreten. Ihn hat Felix sich als Erstes vorgenommen.“
„Wie konnten sie ihre Freunde so hintergehen?“
„Das habe ich mich ehrlich gesagt auch schon oft gefragt.“
„Felix hat ein Zeichen gesetzt.“ (Du nickst zustimmend.)
„Er hat sehr viel mehr getan als das. In diesem Flugzeug befanden sich fünf Kinder.“
„Du wolltest Knöpfe sagen … oder?“
„Was konntet ihr aus ihm herausholen?“
„So gut wie nichts. Wir haben mehrere Stunden geredet. Besser gesagt habe ich geredet, während Kaido nur dasaß und mich mit seinem verbleibenden Auge finster angestarrt hat …“
DER IM FEUER DER REVOLUTION GESCHMIEDETE STAHL BEKOMMT EBEN NICHT SO SCHNELL RISSE. ODER BRICHT. ODER LÄSST SICH VERBIEGEN.
„Irgendwann wurde er erschossen. Mit zwei Schüssen in den Hinterkopf.“
Verzweigung
Der Kommunist schmeckte den roten Staub und spürte das leichte Brennen des Flugzeug-Schmieröls in der Nase. Links von ihm öffnete sich quietschend ein Verschlag. Hinter ihm lud jemand einen Revolver und verspottete sein Vorhaben in einer Sprache, die er nicht verstand.
Als die Waffe sich an sein Scheitelbein drückte, versuchte er, ein Bild heraufzubeschwören, das ein passender letzter Anblick wäre. Ehe er aber mehr als einen groben Umriss zustande gebracht hatte, grub die Kugel sich in seinen Kopf.
„Und das war die Ballade von Felix Kaido.“
Verzweigung
Ein kurzer Blick. Dann der Abgrund. Die Sterne über ihm bemerkten es gar nicht. Viele waren nicht rechtzeitig entstanden, um Zeugen des Vorfalls zu werden. In der Ferne spielte Pop-Musik.
Verzweigung
DER MÄRTYRERTOD EREILTE IHN AUF EINEM FLUGPLATZ, ALS ER GERADE DIE FLÜGEL AUSBREITEN WOLLTE.
Ein Heiligenschein aus Schädelsplittern. Eine blutige Chromosphäre. Ein zerfetztes Herz.
„Hat er noch was gesagt, ehe ihr ihn ausgeschaltet habt?“
„Nichts, was irgendeinen Nutzen gehabt hätte.“ Er zuckt mit den Schultern.
Aber auch nichts, was ihm nicht im Kopf geblieben wäre. Bohr ein bisschen nach.
„Komm schon. Was hat er gesagt?“
„Er sagte: 'Du bist eine Leere. Wenigstens in meiner eigenen Dunkelheit kann ich träumen.'“
„Dann rammte er sich den Daumen in sein verbleibendes Auge und blendete sich selbst.“
Ein wahrer Held. Wir sollten aufstehen und ihm Ehre erweisen, Gäng.
Der Mann greift nach oben und rückt die Kopfhörer um seinen Hals mit bedächtigen Bewegungen zurecht.
„Genau bevor sie den Abzug drückten, erklang Ultra Violetas Song wieder über die Lautsprecher des Flugplatzes …“
Er folgte ihm bis nach Hause.
„Ich hatte den Verdacht, dass einer unserer Leute das Lied als eine Art letzte Bloßstellung noch einmal abgespielt hatte. Aber niemand bekannte sich je dazu.“
Verzweigung
„Hoffentlich etwas Cooles, Kommunistisches.“
„Warum nicht. Die Hymnen und Arien der Revolution.“
„'Es tut mir leid, dass ich all diesen Leuten den Tod gebracht habe?'“
„Nichts in die Richtung, so unglaublich das auch klingt.“
„Konnten sie das Handelsabkommen denn verhindern und all das?“
„Nicht mal ansatzweise. Tatsächlich hat die Regierung uns nach all der gewalttätigen Aufregung bessere Konditionen gewährt.“
„Aber wenn ich mich richtig erinnere, wurde Felix Kaido zur Inspirationsfigur für eine ziemlich starke anti-liberale Studentenbewegung in Tallicho. Also, wer weiß? Die meisten Märtyrer denken eher langfristig.“
Verzweigung
„Okay, ich habe mir eine Meinung zu Felix und seinen Taten gebildet.“
„Bitte.“ Er macht eine Geste mit der linken Hand.
„Er ist und bleibt mein Freund.“
„Ich hatte vermutet, dass ihm dieser Rang erhalten bleiben würde.“
ER IST EIN FREUND DES VOLKES.
Verzweigung
ER IST EIN FREUND DES VOLKES.Verzweigung 764GENOSSE KAIDO HAT ALLEN VERSUCHUNGEN WIDERSTANDEN. KEIN ALKOHOL. KEIN GLÜCKSSPIEL. KEINE UNTREUE, KEINE…„Ich bin geneigt, dem zuzustimmen. Ob Geisel oder Verbrecher, die Arena der echten Gewalt kennt keine…„Für mich war sie das auf jeden Fall. Für Genosse Felix … hatte die Kugel in seinem Kopf wohl einen größeren…
„Er war mutig.“
„Das finde ich auch. Damals noch nicht so sehr. Inzwischen etwas mehr.“
Verzweigung
GENOSSE KAIDO HAT ALLEN VERSUCHUNGEN WIDERSTANDEN. KEIN ALKOHOL. KEIN GLÜCKSSPIEL. KEINE UNTREUE, KEINE FEUDALEN FORMEN DER ANREDE. EIN HELD DES VOLKES.
„Wenn politischer Wandel sich nur mit so viel Gewalt herbeiführen lässt, ist er den Preis nicht wert.“
„Ich bin geneigt, dem zuzustimmen. Ob Geisel oder Verbrecher, die Arena der echten Gewalt kennt keine Politik.“
„Der entscheidende Faktor war die luzianische Kultur.“
„Für mich war sie das auf jeden Fall. Für Genosse Felix … hatte die Kugel in seinem Kopf wohl einen größeren Einfluss.“
„Das reicht jetzt mit Felix Kaido.“ (Zurück.)
„Findest du? Ich habe es nie wirklich geschafft, ihn einfach so zu vergessen …“
Verzweigung
„Das klingt verrückt.“
„Allem Anschein nach hatte er weder von neoliberaler Finanztheorie noch von glanzlosem Kommunismus eine hohe Meinung.“
„Moment, er hat seine eigenen Freunde gewangt?“
„Klingt, als hätte er nicht besonders weit gedacht …“
„Ein wunderbares Eigentor.“
„Wie haben sie das Flugzeug entführt?“
„Es war nur ein kleiner Inlandsflug, sie haben die Maschine nach dem Start mit nur zwei Handfeuerwaffen und sechs Messern in ihre Gewalt gebracht. Dann haben sie eine Landung in Saint-Kovetta erzwungen, einer stillgelegten Basis der T.A.F.“
„Sie hatten sich eingebildet, bis zum Superbloc fliegen zu können, nachdem sie ihre Ziele erreicht hätten, haben diesen Plan aber in bester Revolutionärs-Tradition nicht bis zum Ende durchdacht. Inlandsflug – Inlands-Treibstoffvorrat.“
„Ein Fehlschlag?“
„Unter anderem Namen … ein Kommunist.“
„Eine Schattenpuppe, deren Fäden niemand führte?“
„Nichts ganz so Dramatisches. Ein Kommunist.“
„Ein hochrangiger Operant?“
„Ein niederrangiger Kommunist.“
„Ein zurückgekehrter Geist?“
„Fast. Ein Kommunist.“
„Ich brauche etwas Zeit.“ [Du gehst.]
Alternative Formulierung
„Weitermachen.“ [Du gehst.]
Alternative Formulierung
„Wir sehen uns beim Trakt.“ [Du gehst.]
„Trödel nicht rum.“
Alternative Formulierung
„Operantin.“ Er nickt dir zu, als du aufstehst und Anstalten machst, zu gehen. „Ich warte auf dein Signal.“
Alternative Formulierung
„Bis dann.“
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„CASCADE. Hoffentlich fügt alles sich so zusammen, wie du es dir wünschst.“
Er dreht an einem Rädchen an seinen Kopfhörern und konzentriert sich auf dich.
Verzweigung
Verzweigung
„Also doch ein kaltes Ende für den armen Dante.“
„Ein weiterer Geist für die Horde, die ich um Vergebung bitten muss.“
„Keine Sorge, die sind wie kleine Kätzchen. Pack genug von ihnen in einen Raum und sie beschäftigen sich selbst.“
„Ich, äh … ich habe eine letzte Bitte an dich. Du kannst natürlich ablehnen, wenn du willst.“ Er nimmt die Kabel seiner Kopfhörer in die Hand und legt sie sich über die Schulter.
„Keine Sorge, die sind wie kleine Kätzchen. Pack genug von ihnen in einen Raum und sie beschäftigen sich…„Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass wir alleine sind.“ Er zuckt zurück, als dein Speichel in seinem…„Ich glaube, er wusste es. Auf dem Weg hier rüber hat er die ganze Zeit über Leben und Tod schwadroniert.“ Er…„Es gibt kalt und es gibt eiskalt.“ Er blickt auf das graue Wasser hinter dir.„Der arme Dante ist ein bisschen gerissener als er aussieht …“ Er blickt auf die stille Dunkelheit hinter dem…„Die Geste wusste er bestimmt zu schätzen.“ Er blickt auf die stille Dunkelheit hinter dem Pier.„Egal, ich habe, was ich brauchte.“„Wer will das schon?“„Tja … bei den Luzianern kann man das wohl nie wissen …“ Er wirkt nicht überzeugt.„Man verwischt die Spuren durch unvorhersehbare Handlungen.“ Er nickt langsam. „Interessante Taktik.“„Na ja, das Alter wird ihn kurz- bis mittelfristig erwischen … aber ja, allons-y, Dante.“
Was für ein Abspielgerät ist wohl mit diesen Kopfhörern verbunden? Es muss ein hochwertiges importiertes – und vermutlich bearbeitetes – Gerät sein. Faszinierend.
„Erzähl weiter.“
„Jetzt, wo ich gewissermaßen den Firmensafe leergeräumt habe, kann ich nirgendwo mehr hin. Ich hatte mich gefragt, ob ich mich euch anschließen könnte.“
DER REAKTIONÄR LEGT SEINE MASSGESCHNEIDERTEN KLEIDER AB UND WENDET SICH DEM LICHT ZU.
„Du weißt doch gar nicht, worin mein Auftrag besteht.“
„Ich habe den begründeten Verdacht, dass er etwas mit Luz zu tun hat … und bedenkt man den Preis, den du zu zahlen bereit warst, um kaum fünf Minuten mit dem armen Dante zu reden, muss es ein ehrgeiziges Vorhaben sein.“
Alternative Formulierung
„Ich habe den begründeten Verdacht, dass er etwas mit Luz zu tun hat … und bedenkt man, wie du den armen Dante gerade von der Bühne geholt hast, muss es ein tödliches Vorhaben sein.“
Dein Auftrag würde von einem professionellen Operanten profitieren.
„Ich habe den begründeten Verdacht, dass er etwas mit Luz zu tun hat … und bedenkt man den Preis, den du zu…„Ehrlich gesagt kann ich das nicht wirklich in Worte fassen, also werde ich das gar nicht erst versuchen.…„Es fühlt sich ganz natürlich an, ja. Ich glaube, das haben wir Ultra Violeta zu verdanken.“
Ich bin eine professionelle Operantin.
Dann hättest du zwei professionelle Operanten und einen irreparabel beschädigten Statisten weniger.
„Also, Schwester … ist noch ein Platz im Team frei?“
Dann hättest du zwei professionelle Operanten und einen irreparabel beschädigten Statisten weniger.Dann hättest du drei professionelle Operanten und einen irreparabel beschädigten Statisten weniger.Aber er wird durch und durch loyal sein. Das sind ehemalige Feinde oft.Ja. Ein professioneller Operant.Ehemalige Feinde sind oft die treuesten Verbündeten.Wahrscheinlich mehr als den anderen. Er hat nur wegen deiner Worte alles geopfert.Niemand hätte den Krassen Trupp jemals für 'cool' gehalten. Und vermutlich würde das immer noch niemand tun,…Es gibt keine Uniform für Kompetenz.
Verzweigung
„Was ist der Preis?“
„Kein Preis. Ich werde tun, was du mir aufträgst. Obwohl ich vermutlich sowohl was den Rang als auch was die Erfahrung angeht weit über dir stehe.“
Verzweigung
„Wir werden Facundo Reyes töten. Bist du trotzdem dabei?“ (Weiter.)
Der Mann starrt dich einen langen Moment an.
„Sehr gut. Wann fangen wir an?“
„Warte, das ist alles? Keine anderen Fragen?“
„Das ist alles. Ich bin sicher, du kriegst alles andere geregelt, CASCADE.“
„Dann vertraust du mir mehr, als die Oper es tut.“
„Kommunisten kamen mir schon immer sehr zynisch vor. Liberale auf der anderen Seite … sind sehr viel optimistischer.“
„Ich erwarte dein Signal im Beschlagenen Spiegel, sobald ich Ultra Violeta nach Luz gebracht habe.“
„Wie war es? Ihr so zu begegnen.“
„Das weiß ich noch nicht. Ich versuche, respektvollen Abstand von ihr zu halten.“ Er schielt zum Boot.
Im Rumpf drückt Ultra Violeta sich ihr Keyboard gegen die Brust und starrt auf ihre feuchten Schuhe, ohne zu blinzeln.
„Das alles fühlt sich an wie ein Traum.“
„Soll das heißen, dass du noch nicht mit ihr gesprochen hast?“
„CASCADE … ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll.“
„Es war mir eine Freude.“ Er hält dir die Hand hin.
Du schüttelst sie.
„Mach's gut, CASCADE.“
Er salutiert kurz vor dir, dann dreht er sich um und geht auf das Boot zu.
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„Du bist jetzt mein Untergebener. Das erscheint mir kaum angemessen.“ (Du schüttelst sie nicht.)
„So ist das also.“ Er zieht die Hand zurück. „Manchen Leuten steigt Macht wirklich zu Kopfe. Mach's gut, CASCADE.“
„Das hat V auch gesagt.“
„Dann ist das alles vielleicht nur ein geteilter Traum. Wenn das dich in der Nähe hält, wäre mir wohl auch ein Traum recht.“
„Also dann, bis dann.“
„Ich melde mich bei dir.“
„Wir haben schon angefangen. Du bist spät dran.“
„Dann bin ich froh, für das große Finale dabei zu sein.“
HOLOCENE und ich sind professionelle Operanten.
Dann hättest du drei professionelle Operanten und einen irreparabel beschädigten Statisten weniger.
Er könnte uns blamieren.
Aber er wird durch und durch loyal sein. Das sind ehemalige Feinde oft.
Er würde dem Trupp ein bisschen Stil verleihen …
Ja. Ein professioneller Operant.
Ehemalige Feinde sind oft die treuesten Verbündeten.
Aber kann ich ihm vertrauen?
Wahrscheinlich mehr als den anderen. Er hat nur wegen deiner Worte alles geopfert.
Er würde dem Trupp ein bisschen Stil verleihen …
Niemand hätte den Krassen Trupp jemals für 'cool' gehalten. Und vermutlich würde das immer noch niemand tun, um fair zu bleiben.
Aber er ist so lahm.
Es gibt keine Uniform für Kompetenz.
„Der Oper?“
„Ja. Aber vor allem dir, CASCADE.“
„Warum?“
„Ehrlich gesagt kann ich das nicht wirklich in Worte fassen, also werde ich das gar nicht erst versuchen. Aber ich habe das Gefühl, dass Ultra Violeta uns irgendwie miteinander verbunden hat.“
„Natürlich.“ (Du bläst auf deine Fingernägel.)
„Es fühlt sich ganz natürlich an, ja. Ich glaube, das haben wir Ultra Violeta zu verdanken.“
„Den Kommunisten?“
„Okay … nein.“
„Würdest du mir wenigstens kurz zuhören?“
„Beeil dich.“
„Argh, also gut.“
„Und eine deutliche Botschaft an alle, die ZUSEHEN ODER ZUHÖREN.“ (Den letzten Teil brüllst du.)
„Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass wir alleine sind.“ Er zuckt zurück, als dein Speichel in seinem Gesicht landet.
„Er hat sich als Kugelmagnet herausgestellt. Wer hätte es wissen können?“
„Ich glaube, er wusste es. Auf dem Weg hier rüber hat er die ganze Zeit über Leben und Tod schwadroniert.“ Er blickt auf das graue Wasser hinter dir.
„Das Ende ist immer kalt, egal, in welcher Gestalt es daher kommt.“
„Es gibt kalt und es gibt eiskalt.“ Er blickt auf das graue Wasser hinter dir.
Verzweigung
„Das passiert den Besten von uns.“
„Ja, irgendwie habe ich das verkackt.“
„Der arme Dante ist ein bisschen gerissener als er aussieht …“ Er blickt auf die stille Dunkelheit hinter dem Pier.
„Ich wollte, dass er denkt, ihm wäre die Flucht selbst gelungen.“
„Die Geste wusste er bestimmt zu schätzen.“ Er blickt auf die stille Dunkelheit hinter dem Pier.
„Danke, dass du ihn aufgehalten hast. Das weiß ich zu schätzen.“
„Es war ja nicht mein Pferd, das durchgegangen ist. Ehrlich gesagt bin ich auch nicht sicher, ob es deines war.“
„Egal, ich habe, was ich brauchte.“
„Es ist immer schön zu sehen, wie ein Kollege sein Wort hält. Je tiefer man reinkommt, desto seltener wird das.“
„Ich will nicht noch ein Leben auf dem Gewissen haben.“
„Wer will das schon?“
„Das war offensichtlich eine Falle. Hätte ich auf ihn geschossen, hätte er sich vielleicht selbst in die Luft gejagt.“
„Tja … bei den Luzianern kann man das wohl nie wissen …“ Er wirkt nicht überzeugt.
„Manchmal ist es professioneller, weniger Leichen zu hinterlassen.“
„Man verwischt die Spuren durch unvorhersehbare Handlungen.“ Er nickt langsam. „Interessante Taktik.“
„Sei frei, armer Dante.“
„Na ja, das Alter wird ihn kurz- bis mittelfristig erwischen … aber ja, allons-y, Dante.“
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„Ich hoffe, du hast keine Hintergedanken.“
Verzweigung
Verzweigung
„Hast du deine Antwort gefunden?“
Alternative Formulierung
„CASCADE. Hast du deine Antwort gefunden?“
Alternative Formulierung
„Hershel. Hast du deine Antwort gefunden?“
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„Willkommen zurück, Schwester. Immer noch das gleiche Lied.“
Verzweigung
„Möglicherweise bin ich seit unserem letzten Gespräch in den Besitz einer luzianischen Popsängerin gekommen.“
„Dann sprechen wir mal über hypothetische Begebenheiten. Angenommen … dem wäre so.“
„Okay, dem ist so.“
„Herzlichen Glückwunsch. Bist du an einem professionellen Informationsaustausch interessiert?“
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Verzweigung 899„Herzlichen Glückwunsch. Bist du an einem professionellen Informationsaustausch interessiert?“„… Dann könnten wir vielleicht eine Einigung erzielen? Ein Informationsaustausch auf professioneller Ebene.“„Ab und zu soll mir das schon passiert sein.“ Er legt den Kopf schief. „Vielleicht können wir jetzt eine…
„Ich sage nicht, dass eine luzianische Popsängerin sich irgendwo in einem Unterschlupf befindet, aber wenn dem so wäre …“
„… Dann könnten wir vielleicht eine Einigung erzielen? Ein Informationsaustausch auf professioneller Ebene.“
„Also wusste der Profi tatsächlich, wovon er spricht. Ich bin beeindruckt.“
„Ab und zu soll mir das schon passiert sein.“ Er legt den Kopf schief. „Vielleicht können wir jetzt eine Einigung erzielen? Ein Informationsaustausch auf professioneller Ebene.“
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„Bitte.“ Er deutet auf den Platz ihm gegenüber.
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„Eine seltsame Mantelwahl für einen Operanten.“
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„Du musst es ja wissen.“ Er nickt in Richtung deiner Jacke. „Durchsichtig? Ich vermute eine ironische Geste dahinter.“
„Ich trage, was mir gefällt, und mir gefällt, was ich trage.“
„Das verstehe ich nur zu gut.“
Er blickt auf seinen rechten Ärmel hinunter und streicht mit einer bedächtigen Geste eine Falte glatt.
„Ich kann einer coolen Jacke einfach nicht widerstehen – eine schlechte Angewohnheit. Diese hier ist ein Unikat. Das Innenfutter verfügt über achtundachtzig unterschiedliche Farbtöne und ist den Flügeln des Scharlachroten Traumfresserfalters nachempfunden.“
Der Scharlachrote Traumfresser trinkt nachts die Tränen schlafender Vögel. Tagsüber schützt seine schillernde Farbenpracht ihn vor natürlichen Fressfeinden.
Das Gegenteil einer Tarnung.
„Woher hast du sie?“
„Sie ist das Werk eines ost-kodianischen Schneiders. Ich war vor ein paar Jahren für einen Auftrag dort. Eines nachts hatte ich … einen Traum mit persönlicher Bedeutung und als ich aufwachte, fand ich drei Scharlachrote Traumfresser auf der Kopfleiste meines Hotelbettes vor.“
„Am nächsten Tag habe ich die Jacke in Auftrag gegeben.“
ER ÜBERSPIELT SEINE WAHREN GEFÜHLE MIT GELD. WIE ORIGINELL.
„Wovon handelte der Traum?“
„Das werde ich nicht ausführen, es ist persönlich. Aber darin kam eine Person vor, die schon damals lange tot war und eine weitere, die innerhalb eines Jahres nach der Nacht des Traums den Tod fand.“
Verzweigung
„Das werde ich nicht ausführen, es ist persönlich. Aber darin kam eine Person vor, die schon damals lange tot…„Es ging mir mehr darum, den Moment zu würdigen … aber du kannst glauben, was du willst. Dazu neigen…„Das ist gut möglich. Sie sind nicht weggeflogen, als ich aufgestanden bin – aber als ich an jenem Abend…„Ich wollte sichergehen, dass ich diesen Traum niemals vergessen werde. Ich trage sie täglich.“„Du kannst es als eine Warnung an Raubtiere verstehen.“„Nur wenn du vorhast, mich zu töten.“ Der Mann grinst dir schief zu.„Unbestreitbar.“„Teuer war sie, das stimmt … Aber zumindest ästhetisch finde ich sie tragbar.“
„Typisch Kapitalist. Du hast einen Moment lang ein echtes Gefühl erlebt und den Schmerz direkt mit einem großen Kauf übermalt.“
„Es ging mir mehr darum, den Moment zu würdigen … aber du kannst glauben, was du willst. Dazu neigen Kommunisten ohnehin.“
„Haben die Falter deine Tränen getrunken?“
„Das ist gut möglich. Sie sind nicht weggeflogen, als ich aufgestanden bin – aber als ich an jenem Abend zurückkam, waren sie fort.“
„Eine neue Jacke macht alles besser.“
„Ich wollte sichergehen, dass ich diesen Traum niemals vergessen werde. Ich trage sie täglich.“
„Sehr auffällig. Ein richtiger Hingucker.“
„Du kannst es als eine Warnung an Raubtiere verstehen.“
„Kann ich das Innenfutter mal sehen?“
„Nur wenn du vorhast, mich zu töten.“ Der Mann grinst dir schief zu.
DIESES KLEIDUNGSSTÜCKT ZEIGT DIE FARBENFROHE UNENTSCHLOSSENHEIT DES REAKTIONÄREN.
„Im Superbloc bevorzugen wir Beige.“
„Sehr gewagt.“
„Ich würde sagen stimmig.“
„Unbestreitbar.“
„Du bist hier der Gewagte – deine Jacke ist ökonomisch kaum tragbar.“
„Teuer war sie, das stimmt … Aber zumindest ästhetisch finde ich sie tragbar.“
„Mich sieht niemand kommen.“
„Ich schon.“
Verzweigung
„Wir sollten …“, er widmet dir ein allgemeines Stirnrunzeln, „die Kleiderwahl anderer Leute nicht zu scharf verurteilen.“
Verzweigung
„Du musst es ja wissen. Es sei denn, du bist wirklich ein Carabinero.“
„Wie kannst du mit diesen Kopfhörern überhaupt irgendwelche Spionagearbeit erledigen?“
„Stilvoll.“ Er legt eine Hand auf die Kopfhörer. „Sie sind echofrei. Eine Sonderanfertigung.“
Irgendetwas an ihnen ist seltsam furchterregend, so, wie es bei Dingen, die für den menschlichen Kopf oder das Gesicht bestimmt sind, häufig der Fall ist.
Diese Dinger sind Schwergewichte. Eine tödliche Macht, die in zwei Gefäßen aus Metall, Schaum und Verkabelung eingefangen und gebannt wurde.
„'Echofrei'?“
„Sie sperren alle Umgebungsgeräusche aus. Eine perfekte Zuflucht vor der Welt.“
„Leidest du oft an Reizüberflutung?“
„Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Musik bringt mich dahin.“
Verzweigung
„Klingt ziemlich teuer.“
„Sie sperren eben alle Klänge aus – das muss man sich in diesen Zeiten einiges kosten lassen.“
„Aus der Nähe betrachtet sehen sie sehr interessant aus. Darf ich sie mal aufsetzen?“
„Ich denke nicht, nein.“ Seine Hand bewegt sich schützend in Richtung seines Halses.
Du überrumpelst ihn.
Mit einer unauffälligen Drehung deines Handgelenks richtest du deine Waffe auf dein Gegenüber.
„Um ganz offen zu sein, meine Waffe ist auf dich gerichtet. Dürfte ich deine auch kurz sehen?“
Der Mann zuckt mit den Schultern, holt eine seltsam aussehende Feuerwaffe aus seiner Jacke und reicht sie dir.
Eine vertikale Schnalle streckt sich über die Oberseite, beide Seiten verfügen über gemusterte Schutzvorrichtungen und es gibt … zwei Abzüge? Die Analyse ergibt: Diese Waffe ist um einiges cooler als deine.
Und das wisst ihr beide.
Verzweigung
„Noch eine 'Sonderanfertigung'?“
„Bedauerlicherweise.“ Er schenkt dir ein gewinnendes Lächeln.
„Wie entlädt man dieses Ding?“
„Die Schnalle oben lösen. Die Sicherung befindet sich unter dem rechten Flügel.“
Du findest einen Hebel und lässt die Schnalle aus ihrer Position springen. Nach kurzem Schütteln purzeln dir ein paar Kugeln auf die Handfläche.
Vergiss die in der Kammer nicht.
Ach ja. (Du ziehst den Ladehebel zurück.)
Die letzte Nachzüglerin hüpft aus der Waffe und gesellt sich zu ihren Geschwistern. Du lässt die ganze Familie klackernd in deiner Tasche verschwinden.
„Damit schuldest du mir dreizehn Kugeln, Schwester.“ Er nimmt die Waffe wieder entgegen.
ER HAT DIR DIE BALLISTISCHEN HÖRNER AUFGESETZT.
„Du bezahlst für deine Zeit am Tisch.“
„Und wenn ich nicht aufpasse, kommt die Antwort wohl buchstäblich aus der Pistole geschossen.“ Er steckt seine Waffe wieder ein.
Verzweigung
„Wir kommen später zur Punktvergabe und zum freien Abend.“
„Immer nach dir.“ Er steckt seine Waffe wieder ein.
„Danke für deine Kooperation.“ (Du gibst ihm die Waffe zurück.)
„Du schuldest mir zwölf Kugeln, Schwester.“
Du lässt eine Hand in deine Tasche gleiten und versuchst, deine Waffe auf KALEIDOSCOPE zu richten, allerdings spürst du dabei einen deutlichen Widerstand.
„Alles in Ordnung da unten?“
„Einen Augenblick bitte.“
Jetzt hat sich die Waffe im Stoff verfangen und deine Hand steckt um die Waffe geschlossen in der Tasche fest. Die linkshändige Kavallerie wird zu Hilfe gerufen – da drin ist es echt eng.
„Könntest du kurz weggucken?“
„Natürlich. Lass es mich wissen, wenn deine Waffe auf mich gerichtet ist.“ Er hebt artig den Kopf und betrachtet den Ventilator unter der Decke.
Jetzt stecken beide deine Hände tief in der Tasche und die Waffe bewegt sich nicht. Ein oder zwei Finger berühren den Abzug.
Plötzlich bemerkst du voller Schrecken, dass die Waffe sich in all der Aufregung gedreht hat und nun direkt nach oben auf dich gerichtet ist.
Abbrechen! Abbrechen!
Du ziehst beide Hände zurück. Die rechte ist von ihrem langen Kampf gegen das unkooperative Ding sichtbar gerötet.
„Fertig?“
„Für den Moment.“
„Herzlichen Glückwunsch. Also, wo waren wir?“
Verzweigung
„Aber keine falsche Bewegung. Sonst …“ (Du wackelst bedrohlich mit deiner Tasche.)
„Klar doch. Zwischen uns gibt es nur richtige Bewegungen, CASCADE.“
Alternative Formulierung
„Klar doch. Zwischen uns gibt es nur richtige Bewegungen, Hershel.“
Du lässt deine Hände schlaff in deiner Tasche.
Das hektische Gewühle hört auf und deine Hände hängen nutzlos in deiner vollgestopften Tasche.
„Warum blamierst du mich so?“ (Du zischst deine Tasche an.)
Deine Waffe erklärt ihr Verhalten nur höchst unzureichend bis hin zu gar nicht.
„EINEN AUGENBLICK BITTE.“
„Lass dir Zeit.“ Er richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf den Ventilator an der Decke.
„Bist du beladen hergekommen? Hast du Feuer unterm Hintern?“
„Natürlich.“ Ein kleines Schulterzucken. „Du doch auch, nehme ich an?“
Unter deinem Mantel befindet sich ein kleiner, waffenförmiger leerer Raum.
Warum genau bist du nochmal nicht bewaffnet? Dieser Mann hat seine Waffe bereits gegen dich gerichtet.
„Ich nicht, wer hätte das gedacht.“
„Ich hätte nicht darauf gewettet, so viel steht fest.“
„Keine Sorge, CASCADE. Ich bin zum Reden hier, nicht zum Schießen.“
Das passt. Letztes Mal hat er nur geschossen und kein Wort gesagt.
Verzweigung
„Keine Entladungen im Beschlagenen Spiegel. Das sind die Hausregeln.“
„Wenn ich es richtig verstanden habe, sind nur Keramikgeschosse erlaubt.“
„Mein Scharfschütze wartet draußen. Keine falsche Bewegung.“ (Du lügst.)
„Ich sitze nicht in Sichtweite irgendwelcher Fenster“, er wirft einen schnellen Blick nach rechts und links, „aber von mir aus passt das. Nur richtige Bewegungen.“
„Ich hatte etwas Offizielleres erwartet als eine Postkarte.“ (Du kommst zur Sache.)
„Und dennoch bist du hier.“ Er betrachtet dich einen Moment lang. „Ich habe gehört, dass du an Gebrauchtwaren interessiert bist. Ich interessiere mich eher für exotische Importwaren. Ich hatte gehofft, dass wir über mögliche Geschäfte sprechen könnten.“
Verzweigung
Damit ist es sicher. Er hat es auf die Sängerin abgesehen.
Vor deinem inneren Auge leuchtet in großen, roten Buchstaben das Wort 'PERVERSLING' auf.
„Mit exotischen Importen bin ich möglicherweise vertraut.“
„Dann scheinen wir einander zu verstehen.“
„Das ist mein Angebot: Ich hole alle Informationen, die du willst, aus dem luzianischen Gefangenen heraus.“
„Im Gegenzug gibst du mir alle Informationen über den Aufenthaltsort von Ultra Violeta.“
Verzweigung
Da ist er. Der Mond.
„Das ist ein hohes Einstiegsgebot.“
„Vielleicht. Aber es ist nicht verhandelbar.“
Eine Postkarte, kein Fax. Ein Treffen auf deinem Gebiet. Der Operant vor dir hat sich weit vom Manuskript entfernt.
„Vielleicht. Aber es ist nicht verhandelbar.“„Dann vertreten wir sehr unterschiedliche Werte. Was noch nie jemanden davon abgehalten hat, Geschäfte zu…Einen Versuch war es wert.„Also könntest du mit dem Theater aufhören? Bitte.“„Dann sind sie auch nah dran.“ Einen Augenblick lang wirkt er besorgt. „Sie töten nicht auf ausländischem…„Das will ich nicht ausschließen. Es hätte davon abgehangen, wie gut er Ultra Violeta behandelt hat.“„Zu solchen Ausbrüchen neige ich nicht.“ Er wirft dir einen gefassten Blick zu.„Beunruhigend.“ Einen Augenblick lang wirkt er besorgt. „Sie töten nicht auf ausländischem Boden, es sei…Natürlich tut er das. Der Perverslingswert lässt sich nicht mehr messen.„Auf tragische Weise fehlgeleitet.“„Undenkbar.“„Ja … Es ist immer gut zu wissen, wo ein Finger sich im Vergleich zum Puls befindet.“
„Das ist kein Angebot von EMTERR, oder? Das kommt von dir.“
„Gut geschlussfolgert. Ich komme als Freischaffender zu dir – ein einfacher Vasall der Königin.“ Er breitet die Arme ein wenig aus. „Ich würde sie gerne nach Hause bringen, nach Luz.“
Er spielt nicht mit Geld des Hauses. Der Einsatz kommt aus seinem eigenen Chipvorrat.
Das klingt nach einem recht 'schwarzen' Handel … Jetzt wird Eszti noch wütender auf dich sein.
Verzweigung
„Was, wenn sie nicht nach Hause gehen will?“
„Natürlich tut sie das“, antwortet er zu schnell, „Es erklingen keine Echos mehr aus dem Thronsaal … eine hohle Leere zwischen der Monarchin und ihren Untertanen … Sie muss zurückkehren.“
„Ich habe meine Bedingungen genannt. Was sagst du, Schwester?“
„Natürlich tut sie das“, antwortet er zu schnell, „Es erklingen keine Echos mehr aus dem Thronsaal … eine…„Ich wünschte, das könnte ich.“ Er sieht dich mitleidig an. „Vielleicht später. Für den Moment …“„Ich höre da ein leichtes Urteil raus.“„Hier geht es nicht um mich – oder darum, 'nett' zu sein. Es geht darum, die Ultra-Community aus den Klauen…„Dann sollte es dir auch egal sein, was bisher mit ihr geschehen ist.“
„Irgendetwas an der Art, wie du über all das redest, wirkt pervers.“
„'Pervers'?“ Er wirkt ehrlich schockiert. „Ich fürchte, da hast du mich gewaltig missverstanden.“
„Also gut. Dann hilf mir, dich richtig zu verstehen.“
„Ich wünschte, das könnte ich.“ Er sieht dich mitleidig an. „Vielleicht später. Für den Moment …“
„Ich verurteile dich nicht. Sprechen wir wieder über unseren Handel.“
„Ich höre da ein leichtes Urteil raus.“
„Sehr aufmerksam. Was für ein netter Kerl.“
„Hier geht es nicht um mich – oder darum, 'nett' zu sein. Es geht darum, die Ultra-Community aus den Klauen des Chaos zu befreien.“
„Es ist mir egal, was du mit ihr vorhast.“
„Dann sollte es dir auch egal sein, was bisher mit ihr geschehen ist.“
EMTERR versucht, das wichtigste kulturelle Exportgut von Luz auf seine Seite zu ziehen. Der Zug aller Züge!
„Was hat EMTERR denn mit dieser sogenannten Ultra Violeta vor?“
Alternative Formulierung
„Was hat EMTERR mit Ultra Violeta vor?“
„Sie wollen sie in einen gläsernen Sarg stecken und sie mit Instrumenten pieken. Ihren Geist sezieren. Ihre Träume ausbreiten.“
„Aber mein Ziel ist sehr viel unkomplizierter. Ich möchte sie nach Hause bringen. Nach Luz.“
Update, ich entschuldige mich: Er hat sich tatsächlich losgeeist und EMTERR komplett umgangen.
„EMTERR will V rekrutieren?“
„'… V'?“
„Ja, V. Meine Freundin V.“
„Also bist du ihr begegnet.“
Verzweigung
„Natürlich.“
„Hoffentlich war es eine transzendente Erfahrung.“
„EMTERR will … V … nicht rekrutieren.“ Er zieht eine Grimasse. „Es tut mir leid, das kriege ich nicht hin. EMTERR will Ultra Violeta nicht rekrutieren.“
„Was haben sie dann mit ihr vor?“
Verzweigung
„Eifersüchtig?“
„Im Zuge ehrlicher Verhandlungen – grün vor Neid.“
„So.“ (Du verschränkst zwei Finger miteinander und hältst sie ihm unter die Nase.)
„Unmöglich.“ Er schüttelt den Kopf wie ein verwirrtes Tier.
„Wir arbeiten gemeinsam an einem großen Projekt.“
„'Projekt' … Ich hatte keine Ahnung, dass du Musikerin bist. Ich kann nur annehmen, dass du sie irgendwie dazu gezwungen hast.“ Er schüttelt den Kopf wie ein verwirrtes Tier.
„Alle nennen sie V.“
„Ich nicht.“ Er wirft dir einen gefassten Blick zu. „Ich schließe daraus, dass du ihr begegnet bist.“
„Billiger als erwartet.“
„Dann vertreten wir sehr unterschiedliche Werte. Was noch nie jemanden davon abgehalten hat, Geschäfte zu machen.“
„Die verschwundene Sängerin? Wie kommst du auf die Idee, dass ich wüsste, wo sie ist?“ (Du bluffst.)
„Weil ich vermute, dass dein Freund Tempo del Sur sie aus Luz entführt hat und sie jetzt irgendwo in dieser Stadt als Geisel hält.“
„Wer ist Tempo?“ (Du bluffst weiter.)
„Ein Statist der Oper. Dein Statist.“
„Du laberst echt wirres Zeug, Junge, Junge.“ (Du erreichst das Finale des Bluffens.)
„Das glaube ich nicht.“
Einen Versuch war es wert.
„Klingt, als hätte jemand schon alles durchschaut.“
„Also könntest du mit dem Theater aufhören? Bitte.“
„Tempo del Sur ist tot.“
Seine Augen huschen einen Moment lang von dir weg und kehren dann zurück.
Das war ihm neu.
„Das Weinende Auge?“
„Das ist meine aktuelle Arbeitshypothese. Ausgeschaltet.“
„Dann sind sie auch nah dran.“ Einen Augenblick lang wirkt er besorgt. „Sie töten nicht auf ausländischem Boden, es sei denn, sie sind verzweifelt. Damit ist es noch wichtiger, dass wir diese Sache zügig über die Bühne bringen.“
„Vielleicht. Vielleicht auch du.“
„Ich nicht. Ich hätte ihn nicht getötet, ohne in Erfahrung zu bringen, wo er die Person versteckt hat, die ich suche.“
„Aber anschließend hättest du es getan.“
„Das will ich nicht ausschließen. Es hätte davon abgehangen, wie gut er Ultra Violeta behandelt hat.“
„Vielleicht hast du vor Wut die Beherrschung verloren.“
„Zu solchen Ausbrüchen neige ich nicht.“ Er wirft dir einen gefassten Blick zu.
Du sagst nichts.
„Beunruhigend.“ Einen Augenblick lang wirkt er besorgt. „Sie töten nicht auf ausländischem Boden, es sei denn, sie sind verzweifelt. Damit ist es noch wichtiger, dass wir diese Sache zügig über die Bühne bringen.“
„Ich habe deine rote Disc gesehen. Großer Fan?“
„'Fan' …“ Er verzieht die Oberlippe. „So ein abwertendes Wort für jemanden, der Kunst auf höchstem Niveau genießt.“
„Großer Kenner?“
„Ich bevorzuge den Ausdruck 'voller Hingabe'.“
Natürlich tut er das. Der Perverslingswert lässt sich nicht mehr messen.
„Das ist Musik für Teenager. Du wertest dich selbst ab.“
„Auf tragische Weise fehlgeleitet.“
„Ich wette, du bist regelmäßig Fan eines anderen Stars.“
„Undenkbar.“
Verzweigung
„Diese luzianische Sängerin? Wie soll ich die denn finden?“
„Dein Statist Tempo del Sur hat sie. Da bin ich mir fast sicher.“
Oha! TAXMAN spielt noch ein paar gute Hände aus dem Jenseits!
„Das sind große Neuigkeiten, KALEIDOSCOPE!“
Alternative Formulierung
„Das sind große Neuigkeiten, Alastair!“
„Ja … Es ist immer gut zu wissen, wo ein Finger sich im Vergleich zum Puls befindet.“
„Wirklich?“
„Ach die Sängerin. Jetzt habe ich verstanden.“ (Du spielst mit.)
„Abgemacht. Sie wurde von einer Gruppe gegenkultureller Radikaler entführt.“
„So lauten die offiziellen Nachrichten aus La Luz, ja. Eine recht offensichtliche Propaganda-Veröffentlichung, aber trotzdem …“
„Das sind alle Informationen, die ich finden konnte. Tut mir leid. Also, was hast du für mich?“ (Du reibst deine Handflächen aneinander.)
„Bitte lass diese Spielchen. Ich weiß, dass dein Statist Tempo del Sur sie irgendwo versteckt hat. Tatsächlich bin ich mir da sicher.“
„Cool. Ich glaube, das ist eine Sängerin.“
„Das wusste ich nicht, erzähl mir mehr.“
„Ihre Fans haben einen seltsamen Hang zum Massenselbstmord.“
„Zu denen gehöre ich nicht.“
„Ultra wer?“
„Das kann nicht dein Ernst sein.“
„Das ist mein vollster Ernst, tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen.“
„Ultra Violeta. Eine der bekanntesten L-Pop-Sängerinnen auf diesem Planeten. Lieber Himmel.“
„… L-Pop?“
„Luzianischer. Elektropop.“
„Warum sollte ich mich mit den berühmtesten Sängern auf diesem Planeten auskennen?“
„Weil du … Das ist … Ich bin mir fast sicher, dass dein Statist Tempo del Sur sie entführt hat und sie jetzt irgendwo in dieser Stadt als Geisel hält.“
„Versteh mich nicht falsch. Ich bin an diesem Handel interessiert. Ich brauche nur etwas mehr Informationen …“
„Ich bin schockiert. Ultra Violeta. Eine der bekanntesten L-Pop-Sängerinnen auf diesem Planeten …“
„Definiere 'exotisch'.“
„Außergewöhnlich selten. Einmalig.“
„Ich kann dir einen fantastischen Preis für Socken aus dem Superbloc machen.“
„Ich trage keine einfarbigen Socken.“
„Ich hätte einen politischen Gefangenen nicht unbedingt als 'Gebrauchtware' bezeichnet, aber ich bin auch keine Sklavin der Warenform.“
„Der 'politische' Teil ist subjektiv. Zumindest aus seiner Sicht.“
„Weißt du was … ein andermal.“ [Du gehst.]
„Ich werde hier sein.“ Er zeichnet ein unsichtbares Muster auf dem Tisch mit dem Finger nach.
DIE TYPISCH BOURGEOISE EINSTELLUNG GEGENÜBER DEM TAGWERK – ENGAGIERTE NICHTANWESENHEIT.
„Hör dir an, was ich zu sagen habe, wenn du einen Moment Zeit hast.“
„Einen schönen kalten Tag, Schwester.“
Alternative Formulierung
„Einen schönen kalten Abend, Schwester.“
Der Mann verändert seine Haltung nicht, folgt aber jeder deiner Bewegungen mit kaltem Blick.
Seine Schultern sind angespannt. Er ist nervös.
„Ein schmuddeliger Ort, aber er hat einen gewissen Charakter.“ Er macht eine vage Geste in Richtung der Bar.
„Tatsächlich bin ich hier Stammkundin.“
„Das war nicht im negativen Sinne gemeint. Etwas Schmuddeligkeit gehört zum Beruf.“
Bleiben wir bei den beruflichen Namen oder fordern wir das Schicksal heraus und verwenden unsere echten?
„Das war nicht im negativen Sinne gemeint. Etwas Schmuddeligkeit gehört zum Beruf.“„Ich habe so eine Ahnung, dass das bei nichts jemals der Fall ist.“ Er blickt nach unten in dein Glas, hebt…„Sagen wir, ich bin zum ersten Mal in diesem Teil der Stadt.“„Auch gut. Wir sind nicht hier, um über das Sozialgefüge der Stadt zu sprechen.“
Verzweigung
Höflichkeit innerhalb der Branche. Er kennt deinen echten Namen. Du hast ihn seiner Kollegin unter extremem Zwang verraten.
„Nun, jedenfalls bleiben wir nicht bei 'Schwester'.“
„Was darf es dann sein?“
„CASCADE“.
„KALEIDOSCOPE.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“
Und dem Untergang geweihte Spione.
„KALEIDOSCOPE.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“„KALEIDOSCOPE. Gleiche Schreibweise.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“„Freut mich, dass es ihr gut geht.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“„Freut mich, CASCADE.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“
Du weißt, dass dieser Mann eine geladene Waffe besitzt. In Anbetracht eurer letzten Begegnung solltest du diejenige sein, die über die Kugeln bestimmt.
„CASCADE, in Großbuchstaben.“
„KALEIDOSCOPE. Gleiche Schreibweise.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“
„Hershel.“
„Alastair. Aber ich bevorzuge KALEIDOSCOPE, wenn es dir recht ist.“
„Hershel ist in Ordnung.“
„Freut mich, dass es ihr gut geht.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“
„In Ordnung, dann bin ich CASCADE.“
„Freut mich, CASCADE.“ Er hebt sein Glas ein paar Zentimeter vom Tisch. „Auf geheime Abkommen.“
Egal, was du jetzt antwortest, sag nicht 'Hershel'.
„Es ist nicht mehr das, was es mal war.“
„Ich habe so eine Ahnung, dass das bei nichts jemals der Fall ist.“ Er blickt nach unten in dein Glas, hebt dann den Blick und sieht dich an.
„Bist du zum ersten Mal in Portofiro?“
„Sagen wir, ich bin zum ersten Mal in diesem Teil der Stadt.“
Du sagst nichts.
„Auch gut. Wir sind nicht hier, um über das Sozialgefüge der Stadt zu sprechen.“