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„Auf Wiedersehen.“

Zeilen 829
Gesprächsbeginn

Verzweigung

1

Verzweigung

2

Verzweigung

3

Verzweigung

4

Verzweigung

5
„Auf Wiedersehen.“

Verzweigung

7

Ende dieses Zweigs

Verzweigung

8
Regen prasselt auf die Terrasse.
„Haben Sie das Futter? Ja. Danke.“

Verzweigung

11
„Haben Sie die Ausreisepapiere?“
„Natürlich. Nur … noch eine Sache. Es gibt etwas, das ich Ihnen zeigen möchte.“
„Schütteln Sie das Futter, das Sie da haben, einmal, ja?“

Verzweigung

15
„Was ist das für ein großer Käfig?“
„Das ist eine 'Katziere'. Eine Katzen-Volière. Ich habe sie anlegen lassen, damit sie hier draußen auch die frische Luft genießen kann, aber sie war nicht wirklich angetan davon …“
PersonalismusSW 12
Die frische Wunde bricht wieder auf.

Verzweigung

19
„Das sind doch sicher wieder sprechende Tiere.“
„Ganz im Gegenteil. Bitte, tun Sie's einfach.“

Verzweigung

22
„Hören die Wildschweine das nicht? Wir werden umzingelt.“
„Es stimmt schon, am Boden sollte man niemals mit Futter rascheln – Aber hier oben ist es sicher.“
Du schüttelst das Futter (Weiter.)
Ein Wildschwein löst sich aus den Schatten und trottet mit nach unten gerichteter Schnauze auf das Futter zu.
„Woah …“
Das Wildschwein blickt erst dich und dann Reno an.
„Hier, ich übernehme. Er fängt an zu quieken, wenn es zu lange dauert.“
Er schüttet Futter in drei große Blumentöpfe und schiebt diese mit dem Fuß in Richtung des Käfigs.
„Ich habe ihn vor ein paar Wochen draußen gefunden, als er den Müll durchwühlt hat. Zuerst wollte ich ihn verscheuchen und habe in die Hände geklatscht, aber er hat mich nur angesehen … also habe ich ihn raufgebracht.“

Verzweigung

32
„Diese Futter-Bitte kam mir von Anfang an komisch vor.“
„Es ist schon nicht ganz normal. Er ist hier oben, ich führe unten Geschäfte.“
Das Wildschwein hat keine Ahnung von der Wirtschaft sondern nur von dem, was es sehen kann.

Verzweigung

36

Verzweigung

37
„Ich war nicht ganz ehrlich zu Ihnen. Ich wusste, wer sie sind, als Sie angefangen haben, Fragen zu Tempo zu stellen. Die 'Opern-Schlampe'. Er hat gehofft, dass Sie kommen würden.“
Cold ReadingSW 12
Mikroskopisch kleine Wellen der Wärme gehen von ihm aus.
SchattenspielSW 10
Du brauchst die Ausreisepapiere. Überrumpel ihn nicht.

Verzweigung

41
„Es tut mir leid, dass ich zu spät war.“
Ein kleiner Windstoß zerzaust das Fell auf dem Kopf des Ebers.
„Aber, aber.“

Verzweigung

45
„Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?“
„Tempo hat immer gesagt, dass man in der Wirtschaft und in der Kultur die Oberhand oft nur durch Wege unter der Hand gewinnen kann. Damit hat er sich natürlich viele Feinde gemacht.“
VerschränkungSW 12
Asche aus dem Fenster kehren.
„Ich musste sichergehen, dass Sie keine von denen sind.“

Verzweigung

50
„Jetzt bin ich hier. Und weiter?“ (Weiter.)
„Glauben Sie an Seelenwanderung?“
Das Wildschwein hebt die Schnauze. Es scheint etwas im Wind zu riechen.

Verzweigung

54
„Moment, ich dachte, bei dieser Sache ginge es um geschäftliche Ratschläge?“
„Leben, Tod, das Geschäft. So groß sind die Unterschiede zwischen diesen Dingen nicht. Ich hätte erwartet, dass eine Freundin von Tempo ein Gespür dafür hat.“
„Ich glaube an Multi-Medien-Franchisen - Filmadaptionen, Romanfassungen und interaktiven Theaterstücken.“
„Ich verstehe, warum Sie sich gut mit Tempo verstanden haben. Sie sprechen ähnlich über Kultur wie er.“
PoetikSW 11
Riesig und stetig wachsend. Ein Luftschloss, dass jederzeit einstürzen und sich auflösen kann.
„Ich glaube, dass unsere Seelen nach unserem Tod durch die Atmosphäre in das Nichts des Alls aufsteigen und dort warten.“
„Worauf?“
„Auf ihre Wiedergeburt natürlich. Einige stecken für Jahrtausende in der Umlaufbahn fest. Andere prallen direkt vom Mond ab.“
„Aber was auch geschieht, unsere Seelen kommen immer wieder zurück.“
DoppelgängSW 10
Natürlich tun wir das. Schmerz geht vorüber – die Gäng ist ewig.

Verzweigung

65
„Das ist ein netter Gedanke, auch wenn er nicht der Wahrheit entspricht.“
„Dieses Wildschwein hier war früher jemand anderes. Vielleicht ein anderes Tier, vielleicht ein Mann, vielleicht eine Frau. Die Erinnerungen daran hat er vielleicht verloren, aber die Seele ist unversehrt.“
VerschränkungSW 15
In einem weit entfernten Hotel drückt ein Mann den Aufzugknopf. Im 19. Stockwerk wartet etwas auf ihn, das sein Leben verändern wird. Wenn er nur verstehen könnte, was all das bedeutet.

Verzweigung

69
„Wie ging es Tempo, als Sie ihn zuletzt gesehen haben?“
„In den letzten Wochen wurde er immer unruhiger. Ich … Die Sache lief mal und dann wieder nicht. Wir haben uns gestritten oder besser gesagt hat er mit mir gestritten. Aber ich dachte immer, am Ende würde …“
„Ich dachte immer, am Ende würde es mit uns klappen.“

Verzweigung

73
„Und Sie glauben, Tempos Seele … könnte in diesem Eber stecken?“
„Nein. Das wäre doch etwas albern, nicht wahr?“
InstinkteSW 12
Angespannt.
Cold ReadingSW 10
Zugeknöpft.
Graue SubstanzSW 12
Widersprüchlich.

Verzweigung

79
„Es klingt, als ob Sie doch denken, dass er es ist.“
Der reiche, skandalerprobte Unternehmer wippt vor und zurück. Er antwortet nicht.
„Was denken Sie, was Ihre Seele gemacht hat, ehe sie Sie gefunden hat?“
„Ich beschäftige mich mehr damit, wohin sie gehen wird … Hoffentlich dahin, wo auch Tempo ist. Vielleicht werden unsere Seelen sich durch Asteroidengürtel jagen. Wir könnten gemeinsam den Mond umkreisen.“

Verzweigung

84
SensorenSW 10
Eine wolkenlose Nacht, der Mond beinahe voll. Die Sichtbarkeit ist uneingeschränkt. Die Temperatur liegt stabil bei 11 Grad.
„Oder vielleicht landen wir wieder hier … als Wildschweine, Katzen oder als Fischer. Unsere Seelen werden … in … in jedem Leben zusammen sein.“ Er schließt die Augen.

Verzweigung

87
SensorenSW 10
Der Himmel ist heute klar. Ein sanfter Wind erinnert dich daran, dass dein Körper ein Gefängnis ist, aber nicht unbedingt ein unangenehmes. Die Temperatur liegt stabil bei 11 Grad.

Verzweigung

89
SensorenSW 10
Eine wolkenlose Nacht. Das Funkeln der Sterne erinnert dich daran, dass die Menschheit vom Licht der Vergangenheit geleitet wird. Die Temperatur liegt stabil bei 11 Grad.

Verzweigung

91
SensorenSW 10
Der Wind aus dem Süden erschwert es, im Moment zu verbleiben. Du kannst mit Böen mit bis zu 24 km/h, die gegen Abend abschwächen.

Verzweigung

93
SensorenSW 10
Leichte Regenschauer ziehen in nordöstlicher Richtung über die Region. Wer zu Fuß nach Hause geht, sollte mit ungewöhnlich starker Melancholie rechnen. Die Windgeschwindigkeit in nördlicher Richtung beträgt 5 bis 8 km/h und wird nach Mitternacht nachlassen.
„Wann haben Sie zuletzt gestritten?“
„Ich weiß es gar nicht mehr … wir hatten mal einen Streit über … was war das noch – den Whirlpool, glaube ich. Ob ich einen größeren bräuchte. Ich meinte, er solle einfach auf sein Gewicht achten.“
„Er hat sich eine meiner Modelleisenbahnen geschnappt und ist aus meiner Wohnung gestürmt. Den nächsten Monat über hat er mir Bilder von meinem Zug in historisch völlig falschen Eisenbahnunfällen geschickt.“
StaatsmachtSW 11
DAS IST EINE GANZ NORMALE MÖGLICHKEIT, GESCHICHTE ZU SCHREIBEN.
PersonalismusSW 10
Und Beziehungen pflegen.
„Wie geht es Ihnen jetzt damit?“
„Ich habe keine Wahl, als meinen Frieden damit zu finden.“
„Aber es tut mir leid, er war ja auch Ihr Freund. Ich weiß, dass Sie ihm nahe standen. Wie … wie geht es Ihnen?“
„Ich wünschte, ich hätte mich verabschieden können.“
„Ja.“
„Aber es wäre niemals genug, oder? Nur noch ein Gespräch, ein Kuss, ein letzter Abend …“

Verzweigung

106
„Ich habe das Gefühl, dass wir nie eine Chance hatten. Wir waren von Anfang an am Arsch.“
„Ja, diesen Eindruck vermittelt das Leben einem manchmal.“ Er wischt etwas von seinem Pullover.

Verzweigung

109
„Ich fühle nichts.“
„Nun. Trauer braucht ihre Zeit.“
„Es ist, als würde ich einen Blick auf eine mögliche Zukunft werfen.“
„Ja. Ich kenne Ihre Arbeit … gut. Materiell betrachtet hatte Tempo alles. Ich hätte ihm die Welt zu Füßen gelegt, aber selbst das war nicht genug. Nicht aufregend, nicht erfüllend genug – wer weiß.“

Verzweigung

114
„Wegen der Ausreisepapiere …“ (Abschließen.)
„Richtig, der eigentliche Grund Ihres Besuchs. Bitte.“ Er überreicht dir das kleine Dokument.
„Ich hoffe, Sie bringen das Mädchen sicher hier raus. Tempo hätte das gewollt, glaube ich … natürlich wusste ich nicht immer, was in ihm vorging, aber …“
„Ich bringe sie raus.“
„Gut. Gut.“
„Danke, dass Sie hier raufgekommen sind. Das alles tut mir leid … Ich bin sehr müde.“
Das Wildschwein blickt mit unergründlicher Miene in die Ferne.
„Nun, ich wünsche Ihnen viel Glück.“
„Danke, Reno.“
Du sagst nichts, du nickst nur.
„Es tut mir leid, Reno. Ich glaube das immer noch nicht.“
„Ich versuche auch nicht, Sie von etwas zu überzeugen. Wir führen nur eine Unterhaltung.“
Eine Unterhaltung, die das Interesse des Wildschweins geweckt zu haben scheint.
Du lässt ihn weiterreden.
„Einige stecken für Jahrtausende in der Umlaufbahn fest. Andere prallen direkt vom Mond ab.“
„Wenn es einen finanziellen Anreiz gibt, glaube ich alles.“
„Das ist selbst für meine Verhältnisse eine zynische Sicht auf die Dinge.“ Er blinzelt.
„Das klingt wie eine Bewältigungsstrategie für Leute mit schwachem Geist.“
„Das ist eine sehr nüchterne Sicht auf die Dinge und auf gewisse Weise ebenfalls eine ängstliche. Was wenn danach noch etwas kommt?“
„Reden Sie weiter.“
„Ich war nicht ganz ehrlich zu Ihnen. Ich weiß, wer Sie sind: Tempos Freundin, die 'Opern-Schlampe'. Er hat gehofft, dass Sie kommen würden.“
„Warum haben Sie das gemacht?“
„Ich bin mir nicht ganz sicher. Etwas ist über mich gekommen. Vielleicht war es sein niedlicher Wagemut. Ich … ich habe eine Schwäche für Tiere.“
Das Wildschwein hebt die Schnauze.
Cold ReadingSW 11
Kann man nichts gegen sagen.
„Es ist schön, herzukommen und mit ihm zu reden.“

Verzweigung

141
„Das Schicksal hat mir ein Schlachtross beschert. Satteln Sie ihn.“
„Ich fürchte, dieses Schwein ist ein Haustier und nicht für gewalttätige Zwecke vorgesehen.“

Verzweigung

144
„Warum zeigen Sie mir das?“
Er verlagert verlegen sein Gewicht, wendet sich vom Wildschwein ab und konzentriert sich ganz auf dich.
„Hallo, mein Tier-Kollege.“
Das Wildschwein scheint ein Nicken in deine Richtung anzudeuten, ehe es zu Reno schaut.
Du schaust zu.
„Sie hätten mich wegen des Tiers warnen können.“
„Ja. Er verhandelt hart, aber er ist gerecht.“ Der Mann nickt. „Erinnert mich an einen meiner Mentoren.“
„Er braucht Hilfe. Seine materiellen Begierden halten ihn gefangen.“
„Ich glaube, er hat ohnehin kein Interesse daran, nach draußen zu gehen. Quisach hat schon genug Probleme, ohne dass ein gewalttätiger, materialistischer Affe dort wütet.“

Verzweigung

154
„Das ist auf gar keinen Fall ein echter Affe. Ich vermute eher eine kranke Form der psychologischen Kriegsführung.“
„Es liegt einfach in seiner Natur, schrecklich und furchterregend zu sein. Armes Ding.“
„Wenn ich ihm eine Waffe gebe, könnte er mein böser kleiner Leibwächter sein.“
„Bewaffnen Sie den Affen nicht. Lassen Sie es. Tun Sie es einfach nicht.“
„Jedes Tier ist nur ein Spiegel von uns selbst.“
„Da könnten Sie recht haben. Meine Katze bewundert Modelleisenbahnen ebenso wie fähige Sammler. Ich habe mal einen 'Sanguine Peak' 121-TR in kobaltblau angemalt anstatt des üblichen Purpurrots. Sie hat es gehasst, wie falsch das war. Hat ihn direkt von den Gleisen gewischt.“
„Was ist eigentlich mit dem Inhaber des Tierladen passiert?“
„Ich ziehe es vor, mich das nicht zu fragen.“
InstinkteSW 13
Gefressen. Er wurde ganz bestimmt gefressen.

Verzweigung

164
„Der König schlägt sich gut. Schließt gute Geschäfte ab.“
„Das freut mich zu hören. Ich mache mir Sorgen um ihn, ganz allein da oben. Aber … nun ja. Es gibt etwas, dass ich Ihnen zeigen möchte.“
„Jemand muss etwas gegen diesen Affen unternehmen.“
„Ja. Ich habe vor, mich irgendwann persönlich darum zu kümmern, aber … nun ja. Es gibt etwas, das ich Ihnen zeigen möchte.“

Verzweigung

169
„Erst das Futter, bitte. Sie erhalten Ihre Ausreisepapiere, sobald Sie es abgeliefert haben.“
„Haben Sie das Futter bekommen können?“

Verzweigung

172

Verzweigung

173
„Wussten Sie, dass es da drin einen sprechenden Affen gibt?“
„Ja. Er verhandelt hart, aber er ist gerecht.“ Der Mann nickt. „Erinnert mich an einen meiner Mentoren.“
„Er braucht Hilfe. Seine materiellen Begierden halten ihn gefangen.“
„Ich glaube, er hat ohnehin kein Interesse daran, nach draußen zu gehen. Quisach hat schon genug Probleme, ohne dass ein gewalttätiger, materialistischer Affe dort wütet.“
„Sie brauchen nur das Futter. Geben Sie ihm einfach, was immer er will.“

Verzweigung

179
„Das ist auf gar keinen Fall ein echter Affe. Ich vermute eher eine kranke Form der psychologischen Kriegsführung.“
„Es liegt einfach in seiner Natur, schrecklich und furchterregend zu sein. Armes Ding.“
„Wenn ich ihm eine Waffe gebe, könnte er mein böser kleiner Leibwächter sein.“
„Bewaffnen Sie den Affen nicht. Lassen Sie es. Tun Sie es einfach nicht.“
„Jedes Tier ist nur ein Spiegel von uns selbst.“
„Da könnten Sie recht haben. Meine Katze bewundert Modelleisenbahnen ebenso wie fähige Sammler. Ich habe mal einen 'Sanguine Peak' 121-TR in kobaltblau angemalt anstatt des üblichen Purpurrots. Sie hat es gehasst, wie falsch das war. Hat ihn direkt von den Gleisen gewischt.“
„Was will er?“
„Ich habe ihm hochprozentigen Alkohol und gemusterte Hemden gegeben, aber die scheinen ihn inzwischen zu langweilen. Sie müssen einfach verschiedene Dinge ausprobieren.“

Verzweigung

188
„Was ist eigentlich mit dem Inhaber des Tierladen passiert?“
„Ich ziehe es vor, mich das nicht zu fragen.“
InstinkteSW 13
Gefressen. Er wurde ganz bestimmt gefressen.

Verzweigung

192
„Also gut, ich komme mit dem Futter wieder.“ [Du gehst.]
„Danke.“ Er wendet sich ab.

Verzweigung

195
„Wie finde ich diese 'Tierzone' noch mal?“
„Direkt beim Westtor des Basars. Suchen Sie nach einem Rollladen.“

Verzweigung

198
„Es gibt da ein Problem: Die Tierzone ist zugesperrt.“
„Meinen Sie den Rollladen? Ja. Dem Himmel sei Dank. Aber es gibt einen weiteren Eingang über das Dach.“
„Warum 'dem Himmel sei Dank'?“
„Damit die … Tiere nicht rauskönnen. Selbstverständlich.“

Verzweigung

203
„Deshalb soll ich also für Sie gehen. Eine Kletterpartie.“
„Ähm. Nun, ja. Ich würde es vorziehen, nicht zu klettern.“

Verzweigung

206
„Ah, Sie sind zurück.“

Verzweigung

208

Verzweigung

209
„Reno … wie der Telefontyp?“
„Ja. Das bin ich.“ Er versteift sich ein wenig.
PersonalismusSW 10
Er wird nicht gerne als 'Telefontyp' bezeichnet.

Verzweigung

213
„Was, äh, was ist hier passiert?“ (Du schaust dich um.)
„Darüber möchte ich jetzt wirklich nicht sprechen.“
BlaupausenSW 10
Ein solches Penthouse kostet gut und gerne 6 Millionen Sol. Dieses hier ist gerade in keinem Zustand, in dem ein Mensch es bewohnen könnte.
InstinkteSW 12
Sieht aus, als würden hier Wildschweine leben. Riecht auch so.

Verzweigung

218
„Ich habe gehört, Sie und Oskar haben es krachen lassen.“

Verzweigung

220
„Sehen Sie sich das Chaos doch nur an …“, murmelt er mehr für sich selbst.

Verzweigung

222
„Oskar … lebt? Dem Himmel sei Dank.“
„Aber nein, ich habe dazu momentan nichts zu sagen … sehen Sie sich das Chaos doch nur an.“ Er macht eine Geste in Richtung des Reinigungspersonals.
„Sicher, ganz wie Sie wollen.“ (Du lässt die Sache auf sich beruhen.)
Dieser Mann scheint eine Art unendlichen Kampf gegen seine Umgebung zu führen.
„Ich möchte mit Ihnen über Tempo del Sur sprechen.“

Verzweigung

228
„Dann gehören Sie also nicht zum Reinigungspersonal, sondern sind eine von Tempos vielen ominösen Bekannten.“ Er starrt dich mit ruhigem Blick an. „Was haben Sie in meiner Wohnung zu suchen?“
„Sie wissen wohl, dass er tot ist.“
„Habe ich gehört, ja.“ Eine lange Pause. „Ich dachte, er wäre vielleicht nur untergetaucht. Er ist immer irgendwie wieder aufgekreuzt.“

Verzweigung

232
„Was denken Sie, was passiert ist?“
„Mit einem Mann, dessen einzige Stärke und Schwäche darin lag, ganz er selbst zu sein? So leidenschaftlich und unvorsichtig? Wenn man seine Zeit damit verbringt, alle Seiten zum eigenen Vorteil gegeneinander auszuspielen …“
SensorenSW 12
Er ballt die rechte Hand zur Faust.
„Solche Geschichten enden nur auf eine Weise. Ich bin dankbar, dass Ihre Anwesenheit es mir ermöglicht, damit abzuschließen, aber bitte verschonen Sie mich mit den Details.“
InstinkteSW 12
Herz. Schmerz.

Verzweigung

238
„Ich habe das Blut gesehen. Er ist tot.“
Er versteift sich, dann nickt er langsam.
„Wussten Sie, dass er auf den Listen des Weinenden Auges stand?“
„Nein, natürlich nicht. Wie kommen Sie dazu, mich so etwas zu fragen?“
„Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?“
„Vor fünf Wochen, vor seiner letzten Reise nach La Luz.“
Cold ReadingSW 10
Das kam zu schnell. Eingeübt.
„Was wissen Sie über seine Geschäfte mit den Luzianern – hat er das Ministerium für Massenkultur erwähnt, seltsame Gerätschaften oder irgendetwas anderes?“

Verzweigung

247
„Ich fürchte, darüber weiß ich nichts.“ Er kratzt sich an der Nase.
„Wirklich? Ich dachte, Sie hätten sich die Macht in Portofiro mit ihm geteilt.“
„So würde ich das nicht ausdrücken. Wir haben … auf spiritueller Ebene gut zusammengepasst. Wir hatten eine ähnliche Sicht auf die Welt. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll.“
„Ich habe mich mit der Oberwelt befasst, er mit der Unterwelt. So war es für uns beide sicherer.“
„Sicher. Ja.“
„Zumindest relativ.“ Eine unangenehme Stille macht sich breit.
„Aber Sie müssen irgendetwas über seine Geschäfte gewusst haben.“
„Natürlich habe ich gewusst, dass er in Luz Geschäfte macht. Er hat den Basar eigenhändig aufgebaut, anders kann man es nicht ausdrücken. Hat immer neue Lautsprecher und Disc-Player und solche Dinge mitgebracht. Er war wie geschaffen für all diese luzianischen Dinge – L-Pop und alles andere.“
PersonalismusSW 11
Er persönlich hält hingegen nichts davon.

Verzweigung

257
„Wie sind Sie ihm begegnet?“
„Ach. Geschäftlich. Zunächst. Aber daraus ist schnell etwas anderes geworden. Ich bin erstmals auf ihn aufmerksam geworden, als er aus der alten Seidenfabrik den Basar gemacht hat.“
SchattenspielSW 10
Unternehmerischer Ehrgeiz, eine gute Eigenschaft in einem Statisten. Die du bei TAXMAN direkt erkannt hast.
„Dadurch sind viele auf ihn aufmerksam geworden … sowohl hier als auch im Ausland. Aber ja, das … das ist jetzt vorbei.“

Verzweigung

262
„Wie war er vor seiner letzten Reise?“
„Hm. Aufgeregt, würde ich sagen. In seinen Augen lag ein jugendliches Funkeln. Ich habe den Verdacht, dass er eine große Dosis Kokain eingenommen hatte, daher habe ich seinen Worten kein großes Gewicht beigemessen.“
„Welchen Worten?“
„Er hat mit großen Worten um sich geworfen. Schicksal. Vergebung. Freundschaft. Wenn Sie Tempo gekannt haben, wissen Sie, wovon ich spreche.“
PoetikSW 12
In einem Moment mit größter Ehrfurcht geflüstert, im nächsten wie Flüche ausgespuckt. Die Worte schienen eine ganz eigene Festigkeit zu haben, losgelöst von allen menschlichen Umständen.

Verzweigung

268
„Vielleicht hätten Sie seinen Worten größeres Gewicht beimessen sollen.“
„Ja, da könnten Sie recht haben.“ Er seufzt.

Verzweigung

271
„Hat er jemals die Oper erwähnt?“
„Nein. Tempo hatte kein großes Interesse an den hohen Künsten. Ihn interessierte die 'Straße' mehr.“
„Ich meinte den Spionagedienst. Die Kommunisten.“
„Oh!“ Das ist ihm peinlich. „Nur manchmal. Er meinte, er hätte irgendwann mal für sie gearbeitet. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihm das geglaubt habe.“
„Glauben Sie, dass es stimmt?“
„Ja.“
„Vielleicht haben Sie recht. Tempo war immer für eine Überraschung gut.“
„Haben Sie hier noch etwas zu erledigen, oder …?“

Verzweigung

280
„Nein.“
„Gut. Wahrscheinlich hat er das nur so daher gesagt.“
„Wer weiß?“
„Ja. Das lässt sich wirklich kaum sagen.“
„Wie steht es mit 'CASCADE'?“
„Ist das eine Oper? Ich habe noch nie davon gehört.“ Er legt die Stirn in Falten.
„Das bin ich. Diesen Namen habe ich früher verwendet.“
„Tut mir leid.“ Er schüttelt den Kopf. „Ich fürchte, dann hat er Sie nie erwähnt.“
SchattenspielSW 10
Ein guter Freund und ein noch besserer Statist.
NervenstärkeSW 10
Ein kleiner Kratzer am Ego.
„Vergessen Sie das. Wechseln wir das Thema.“ (Du lässt die Sache auf sich beruhen.)

Verzweigung

292
„Das ergibt durchaus Sinn, schließlich kommt die wahre Kultur von dort.“
„Hm. Ich verstehe, warum Sie sich gut mit Tempo verstanden haben.“

Verzweigung

295
„Genug von alldem. Wechseln wir das Thema.“ (Du lässt die Sache auf sich beruhen.)
„Ich habe den Eindruck, dass ich Ihnen keine große Hilfe war.“

Verzweigung

298
„Ich glaube Ihnen nicht.“
„Ich habe ein paar Fragen zu seinen Geschäften mit den Luzianern.“
„Haben Sie in letzter Zeit etwas von ihm gehört?“

Verzweigung

302

Verzweigung

303
„Entschuldigen Sie, ist das eine offizielle Vernehmung? In dem Fall sollte mein Anwalt dabei sein.“
DoppelgängSW 10
Die Uniform. Er denkt, wir gehören zur Gäng der Gesetzeshüter.
„Gehen Sie fürs Erste davon aus, dass es ein inoffizielles Gespräch ist.“
„Die Spiele müssen nicht sein. Er ist tot. Warum reden wir darüber?“
„Ah, Sie sind also eine von Tempos vielen ominösen Bekannten.“ Er starrt dich mit ruhigem Blick an. „Was haben Sie in meiner Wohnung zu suchen?“
„Ich möchte Ausreisepapiere für jemanden ausstellen lassen.“
„Verstehe.“ Er seufzt. „Die Bezahlung erfolgt in bar, die Hälfte im Voraus.“
„Wie viel?“
„Zwei Millionen Sol, fürchte ich.“
Graue SubstanzSW 12
Eine Summe, die unsere aktuellen Mittel weit übersteigt.

Verzweigung

314
„So viel Geld habe ich nicht.“
„Dann können Sie sich die Ausreisepapiere nicht leisten.“

Verzweigung

317
„Könnte ich vielleicht vom 'Tempo-Rabatt' profitieren?“
„Den gibt es überhaupt nicht. Wenn überhaupt, sollte ich einen Tempo-Aufpreis verlangen. Zwei Komma fünf Millionen Sol.“
DoppelgängSW 9
Wow. Wir werden eiskalt abserviert, Gäng.

Verzweigung

321
„Ich bin hier, um Ausreisepapiere für einen Mann namens Dante zu organisieren.“
„Die habe ich nicht und ich werde sie auch kein zweites Mal anfertigen.“

Verzweigung

324
„Wenn Sie eine Freundin von Tempo sind, sollten Sie sich den Schrein in der Nähe des Basars ansehen.“
„Schauen Sie beim Schrein in der Nähe des Basars nach. Wenn Sie dort kein Glück haben, kann ich Ihnen auch nicht helfen.“
„Ich bin mir sicher, dass wir uns auf einen Preis einigen können.“ (Zurück.)

Verzweigung

328
„Ich bin sicher, dass wir das bereits haben. Der Preis beträgt zwei Komma fünf Millionen Sol.“

Verzweigung

330
„Ich bin sicher, dass wir das bereits haben. Der Preis beträgt zwei Millionen Sol.“
„Ich bin nicht der Typ für 'Bargeld'.“
„Nun, es kostet zwei Millionen Sol.“
„Würden Sie auch eine kulturelle Wirkung akzeptieren?“
„Nein. Ich würde zwei Millionen Sol in bar akzeptieren.“
„Wir haben geschäftliche Angelegenheiten zu besprechen.“
„Haben wir das?“ Er runzelt die Stirn. „Nämlich?“
Cold ReadingSW 11
Er schüttelt leicht den Kopf, als wäre ihm das Konzept eines geschäftlichen Gespräches entfallen.

Verzweigung

339
„Wie sind Sie so erfolgreich geworden? Was ist der Trick?“
„Da gibt es keinen Trick. Nur Zinseszinsen und Zeit.“

Verzweigung

342
„Was sind Zinseszinsen?“
„Sie wissen doch sicher, dass die Kommunisten im Superbloc ihre Wirtschaft auf drei Säulen aufbauen …“
„Irrglauben, Armut und süße Liköre.“
„Besser bekannt als Angebot, Nachfrage und Magie.“
„Da wir in der Entwickelten Welt uns bedauerlicherweise nicht auf Magie verlassen können, haben wir sie durch Zinseszinsen ersetzt.“
Graue SubstanzSW 12
Eine andere Form der Magie.
„Cool. Wie kann ich lernen, diese alternative liberale Magie zu beherrschen?“
„Recherchieren Sie darüber. Das wird Ihr Leben verändern, ganz ohne Magie.“

Verzweigung

351
„Klingt nach Ausnutzung.“
„Ist es auch. Und es wird Ihr Leben verändern, ganz ohne Magie.“
„Das erklärt aber nicht, was das ist.“
„Angebot, Nachfrage und Magie.“
„Exakt.“
„Techno-Gewalt, Massenkultur und esoterische Verehrung des Anführers.“
„Das ähm … stimmt so nicht. Soweit ich weiß, sind die drei Säulen offiziell Angebot, Nachfrage und Magie.“
„Das war eine Fangfrage, eigentlich gibt es nur eine Säule: mein Eigeninteresse.“
„Ha! Das ähm … wäre wohl ein ziemlicher Anblick. Soweit ich weiß, sind die drei Säulen offiziell Angebot, Nachfrage und Magie.“
StaatsmachtSW 11
WAS ZEIGST DU HIER FÜR KONTER-REVOLUTIONÄRES GEDANKENGUT?
„Aber was ist schon Zeit?“
„Etwas, das ich gerade nicht habe, um ehrlich zu sein.“

Verzweigung

364
„Wenn das alles ist, warum sind dann nicht alle reich?“ (Weiter.)
„Nun, das klingt jetzt vielleicht nicht 'politisch', aber die meisten Menschen können ihre Impulse nicht gut genug kontrollieren.“
StaatsmachtSW 10
EINE FAKTISCHE UNWAHRHEIT, WAS DIE TATSACHE BEWEIST, DASS ER UND SEINESGLEICHEN NICHT AN DEN LATERNEN DER STADT AUFGEHÄNGT WURDEN.
(Du machst ein lautes Buzzer-Geräusch.) „Die richtige Antwort lautet 'jahrhundertelange Besitzübertragung'.“
„Ah. Als Post-Materialistin ist Besitzübereignung in Ihren Augen fest im System verwurzelt, ja?“ Er lächelt. „Nun. Ich betrachte Besitzübereignung eher als die bedauerliche Sichtbarwerdung eines tiefer liegenden Problems.“
„Ich leide ehrlich gesagt schon mein ganzes Leben lang an meiner Impulskontrolle, oder eher am Mangel derselben.“
Cold ReadingSW 13
Das kann er aber gut verbergen.
„Wie konnten Sie diese Schwäche überwinden?“
„Meine geschäftlichen Bemühungen waren von Erfolg gekrönt, weil ich mich jahrelang mit meiner eigenen Verkabelung herumgeschlagen habe. Um der Logik des Marktes nicht zu erliegen, sondern sie zu umgehen. Oft auch mit esoterischen Mitteln.“

Verzweigung

374

Verzweigung

375
„Indem Sie wandernde Seelen angezapft haben, ja?“
„Ja. Ein faszinierendes Thema, das wir allerdings bereits besprochen haben.“

Verzweigung

378
„Zum Beispiel das Anzapfen von Seelen?“
„Stimmt ja, Sie waren an jenem Tag dabei. Ich hoffe, ich habe nicht unhöflich gewirkt. Ich hatte gerade unangenehme Nachrichten erhalten.“
„Das ist ein eigenes Thema – das wir gerne anschneiden können, wenn Sie möchten.“

Verzweigung

382
„Waren Sie deshalb auf diesem Hausboot?“
„Zum Beispiel die Verzweiflung anderer Leute für irgendeinen Woo-woo-Mist ausnutzen?“
„Richtig, unsere unglückliche Begegnung. Hoffentlich hat er unsere Sitzungen mit anderen Worten beschrieben. Ich würde einen so genialen Mann nie zu etwas zwingen.“
„Fahren Sie fort.“
„Wie Sie wissen, schwillt der Markt an und schrumpft. Dadurch entstehen Investitionszyklen, denen ich ehrlich gesagt überdrüssig geworden bin.“
PersonalismusSW 12
Ringe unter den Augen, verspannte Schultern. Ja, dieser Mann ist das alles wirklich, wirklich leid.
„Also … sind Sie es leid, Geld zu verdienen?“
„Nein. Ich bin es leid, immer recht zu haben.“
„Ich habe einen besonderen Berater eingestellt, um ein Gegengewicht für die durch meine hohe Bildung erworbenen Vorurteile zu haben. Einen Berater, der auf esoterisches Wissen spezialisiert ist, das Geschäftsleuten normalerweise verborgen bleibt.“
„Er ist eine Art Medium und hat ein feines Gespür für wandernde Seelen. Diese Wesen des Zwischenraums sind eine gute Quelle für antizyklische Investitionsratschläge.“

Verzweigung

393
„Warten Sie, 'wandernde Seelen'? Glauben Sie dieses Gewäsch wirklich?“
„Die Geschichte der Kommunikation ist die Geschichte davon, wie Menschen versuchen, Kontakt zur Geisterwelt aufzunehmen. Tontafeln, Videokameras, kabellose Telefone – die Methoden ändern sich, das Ziel hingegen nicht.“ Er lächelt traurig.
„Klingt ja ziemlich cool, schätze ich.“
„Ja. Der Kreislauf des Lebens und des Todes ist beständiger als jede Investition. Seelen haben eine sehr viel höhere Rücklaufquote.“
„Wer ist dieses 'Medium'?“
„Ein Rustamier, der eines Tages buchstäblich am Strand angespült wurde. Ziemlich geheimnisvoller Typ. Bleibt gern für sich.“
SchattenspielSW 8
„Ein geheimnisvoller Rustamier? RADIAN? Ziemlich weit hergeholt, aber es könnte sich lohnen, dem nachzugehen.
Graue SubstanzSW 8
Das könnte jeder sein.
„Einen Moment. Wissen Sie, wie er heißt?“
„Ich bezahle ihn nur, höre ihm zu und gehe, wenn ich habe, was ich wollte.“
StaatsmachtSW 14
EIN PROSTITUIERTER, DER AUSSERDEM ZAUBERKRÄFTE ANBIETET? SEHR FORTSCHRITTLICH.
„Also, wollten Sie noch etwas besprechen?“

Verzweigung

406
„Wie genau funktioniert dieses 'Medium'?“
„Nichts wäre mir mehr zuwider, als die Geschäftsgeheimnisse eines anderen auszuplaudern.“
Du behältst es für dich.
PersonalismusSW 6
Ein geheimnisvoller Rustamier? Der gerne für sich bleibt? Könnte das … Ramses sein?
Du sagst nichts und hörst einfach zu.
„Ich habe also einen besonderen Berater eingestellt, um ein Gegengewicht für die durch meine hohe Bildung erworbenen Vorurteile zu haben. Einen Berater, der auf esoterisches Wissen spezialisiert ist, das Geschäftsleuten normalerweise verborgen bleibt.“
„Ich dachte, Magie wäre nichts für Sie.“
„Das hier hat nichts mit Magie zu tun. Wir bewegen uns auf dem Feld der Neuroökonomie.“
„Esoterisch, also Woo-woo-Mist? Das klingt nach Woo-woo-Mist.“
„Überhaupt nicht. Magie fällt in den Interessenbereich der Volksrepubliken. Wir bewegen uns hier auf dem Feld der Neuroökonomie.“
„Darauf wäre ich nicht gekommen.“
„Danke.“
„Das ergibt Sinn, bedenkt man den Zustand Ihrer Wohnung.“
„Nun, ich …“ Sein Kiefer verspannt sich. Er kann noch nicht akzeptieren, was er hier sieht.
InstinkteSW 10
Erster Gedanke. Bester Gedanke.
„Dann erklären Sie mir mal, warum meine Waffe sich noch nicht in Ihrem Mund befindet.“
„Akkurate Risikoeinschätzung, würde ich sagen. Welche Freude oder Selbstgerechtigkeit sie auch erfahren würden, wenn Sie Ihren Impulsen nachgäben, das Gefühl wäre schnell vorbei.“
„Und Sie nicht?“
„Das würde meine anhaltende Armut erklären.“
„Nur bis zu einem gewissen Punkt. Sie verfügen nach wie vor über Handlungsmacht, verstehen Sie?“
Graue SubstanzSW 12
Nicht anders als die Bestien, die die Wildnis durchstreifen.
„Aber sind wir nicht alle letztendlich nur Tiere?“
„Die Wunder-Hotline – was genau ist da passiert?“
„Warten Sie – Hat jemand den Hörer aufgelegt?“
Cold ReadingSW 8
Ein Ausdruck vager Angst macht sich auf seinem Gesicht breit.

Verzweigung

432
„Als ich zuletzt dort war, hat sie einwandfrei funktioniert.“
„Gott sei Dank.“ Er wischt sich mit dem Ärmel über die Stirn.
PersonalismusSW 10
Ein tiefes, erleichtertes Seufzen beruhigt seine Nerven.

Verzweigung

436
„Was würde denn passieren, wenn die Verbindung abreißen würde?“
„Das wäre das erste Mal seit vielen Jahren. Unsere Techniker würden sich sicher direkt darum kümmern.“
Cold ReadingSW 10
Er streicht sich die Haare zurück und offenbart kurz die Zeichen des Stresses darunter.
„Ich habe ein Gerücht gehört über einen 'ausstehenden Verlust' gehört?“
„Wer hat Ihnen das erzählt?“ Er verspannt sich, entspannt sich aber direkt wieder. „Ach, was soll's? Ja, das Gerücht ist wahr. Sollte dieser Verlust jemals fällig werden, wäre das das Ende von Renotel.“
„Es ist aber nur eine Telefonleitung.“
„Der Anruf an diesem Anschluss läuft seit zwölf Jahren ununterbrochen. Aktuell wird der Verlust als 'ausstehend' geführt, aber wenn das Gespräch enden würde …“
„Einfach so?“
„Ka-Bumm!“
Er schnipst mit den Fingern und spreizt dann alle Finger ab, um Vernichtung darzustellen.
„Ein spektakuläres Ende für die Annalen der Zerstörung.“

Verzweigung

448
„Interessant. Sehr interessant.“
„Geschäftliche Entscheidungen haben nichts mit Geld zu tun. Sie sind ein Plan dafür, wie man in zehn Jahren noch mit sich selbst leben will.“
Cold ReadingSW 13
Ohne zu lächeln oder zu blinzeln ist der Mann vor dir anscheinend tief in Gedanken versunken. Entweder das oder …
Was?
Hirntod.
„Ohne Zweifel wäre es ein spektakuläres Ende für die Annalen der Zerstörung, wenn jemand bei der Wunder-Hotline auflegen würde.“
Das brauche ich nicht zu wissen.
So lebt es sich einfacher.
„Die Annalen der Zerstörung?“
„So nenne ich meine Bilanzunterlagen. Richtig fesselnde Lektüre.“

Verzweigung

459
„Was hat es mit den ganzen Delfinen auf sich?“
„Dieses Tier bereitet mir Freude“. Kein Unterton.
PersonalismusSW 11
Es fehlt jedes Anzeichen für Überzeugung oder Begeisterung. Die Worte sind ihm einfach aus dem Mund gefallen.
Graue SubstanzSW 12
In Gedanken war er mit anderen Dingen beschäftigt.
„Interessant.“ (Du wechselst das Thema).
„Nicht wahr?“ Er zwingt sich zu einem höflichen Lächeln.

Verzweigung

466
„Reden wir noch etwas über die Wunder-Hotline.“
„Was ist damit?“
„Reden wir über etwas anderes.“
Er blickt auf seine Armbanduhr. Seine Stirn kräuselt sich.

Verzweigung

471
„Ich glaube, du schuldest mir ein Buch.“ (Du zeigst ihm den Schuldschein.)
„Ah. Richtig. Mir hat es ein bisschen an Mammon gemangelt, als ich es gefunden habe.“ Er verzieht das Gesicht.
Cold ReadingSW 11
Neugierig, nicht überrascht.

Verzweigung

475
„Was ist denn ein 'Renomark'?“
„Ein wichtiger Teil der Vergütung aller Renotel-Angestellten. Sehr wertvoll … im Fall einer Liquidierung.“
Graue SubstanzSW 12
Firmenaktien. Spielgeld.

Verzweigung

479
„Woher das Interesse an trashiger Science-Fiction?“
„Alternative Welten haben mich schon immer gereizt. Ich finde, sie stimulieren neue Denkmuster im Bezug auf unsere eigene Welt … und wie man darin Geld generieren kann.“
„Wo ist es jetzt?“ (Weiter.)

Verzweigung

483
„Ich hab es in der Sitzecke liegen lassen.“
„Ich war fast damit fertig“, seufzt er.

Verzweigung

486
„Wo ist in diesem … Chaos überhaupt irgendwas?“
„Sprechen wir über geheime Abkommen und vor allem Ihre Rolle darin.“
„Ich weiß, äh …“ Er seufzt aus den tiefsten Tiefen seines Herzens. „Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.“

Verzweigung

490
AufzeichnungenSW 8
Unstimmigkeit entdeckt.
„Wirklich? Ich dachte, Sie geben den großzügigen Gastgeber.“
„Oh. Richtig.“ Er hustet. „Es könnte sein, dass ich meine Zweitwohnung als Veranstaltungsort angeboten habe. Eher als Gefallen, wenn überhaupt.“
Graue SubstanzSW 10
Eine Hand wäscht die andere, das gilt sogar im rechtlichen Sumpf der Entwickelten Welt.
„Sehr großzügig, einfach das eigene Zuhause anzubieten.“
„Ha. Nun ja, zumindest eins davon.“ Er lächelt peinlich berührt.
„Ich möchte klarstellen, dass sämtliche 'Deals' völlig spekulativ sind. Aber ich befinde mich gerade im Prozess, ein gewisses Stück nicht genutzter Infrastruktur zu erwerben und zu rehabilitieren.“
Graue SubstanzSW 13
Diese Aussage erscheint unlogisch – aber genau so werden geschäftliche Verhandlungen geführt.
„Also ist es eigentlich gar nicht spekulativ.“
„Eigentlich ist es nur ein Loch im Boden. Ein altes Raketensilo aus den Tagen von Projekt AUTONOMÍA. Im Pitol-Trakt.“

Verzweigung

501
„Das steht wohl alles in den Zusatzklauseln dieser Verträge, nehme ich an.“
„Das und eine großzügige Investition in ausländische Fonds für meinen privaten Gebrauch.“

Verzweigung

504
„Die Welt aufzuteilen war nicht genug, jetzt soll also auch noch der Weltraum privatisiert werden.“ (Du schüttelst den Kopf.)
„Niemand kann den einen Himmelskörper 'besitzen'. Da sind die Eigentums- und Abbaurechte sehr eindeutig.“ Er hebt einen Finger.

Verzweigung

507
„Erzählen Sie mir von der luzianischen Delegation. Was haben Sie gehört?“

Verzweigung

509
„Ich befürchte, über die Verhandlungen selbst weiß ich gar nichts. Ich bin nur ein 'Freund von Oskar', wie man so schön sagt.“
SchattenspielSW 11
Das ist auf jeden Fall das Nachbohren wert.

Verzweigung

512
„Irgendwas müssen Sie ja von Tempo erfahren haben.“
„Nur Fetzen hier und da. Nichts, was Ihnen nutzen würde, denke ich.“

Verzweigung

515
„Sagt Ihnen der Name 'Facundo Reyes' was?“
„Der Minister für Massenkultur. Ja, ich habe ihn als Repräsentanten für La Luz bei den Verhandlungen erwartet. Was ist mit ihm?“
„Ich muss mit ihm reden.“
„Das steht völlig außer Frage. Wie ich höre, ist Minister Reyes extrem auf seine Privatsphäre bedacht. Aus Sicherheitsgründen.“
„Haben Sie ihn je getroffen?“

Verzweigung

521
„Nie. Und Tempo hat das auch nicht. Er hatte immer nur mit seinen Untergebenen zu tun.“
Graue SubstanzSW 12
Das war auffällig. Du hast keine Verbindung zwischen Tempo und Reyes ins Gespräch gebracht.
„Also wissen Sie auch nicht, wann er in Portofiro ankommt oder sonst was in der Art?“
„Entschuldigen Sie.“ Seine Stimme ist plötzlich entschlossener. „Geht es hier um Tempo oder etwas anderes?“
„Es geht um Tempo und um etwas, das ich ihm schulde.“

Alternative Formulierung

„'Vergebung', Reno. Darum geht es.“
„Tut mir leid.“ Er schüttelt den Kopf.

Alternative Formulierung

„Schön. Mehr große Worte.“ Er starrt vage auf die Arbeitsfläche.
„Ich weiß nichts von diesen Dingen. Und selbst wenn ich es täte, sollte ich wohl nicht so darüber reden.“
SchattenspielSW 12
Mit einer von Tempo del Surs 'nicht spezifizierten Kolleginnen'.

Verzweigung

530
„Es geht um so viel mehr als Sie, mich oder Tempo. Wir haben noch nicht mal die Spitze des Eisbergs angekratzt.“
„Beantworten Sie einfach die Frage.“
„Egal, was wir denken, worum es wirklich geht – darum geht es nicht. Spekulationen haben also keinen Zweck.“
„Dann hat es auch keinen Zweck, weiter darüber zu sprechen.“
„Ergibt Sinn.“ (Du lässt es sein.)

Verzweigung

536
„Der Mann seufzt tief und schließt die Augen.“
Cold ReadingSW 10
Er will, dass du verschwunden bist, wenn er sie wieder öffnet.

Verzweigung

539
NervenstärkeSW 12
Wirkt angespannt. Du hast einen wunden Punkt gefunden.
„Nie.“
„Sagen wir mal, ich wollte mit jemandem sprechen, der die EMTERR-Perspektive kennt. Wo sollte ich da anfangen?“
„Nun, ich, äh … kann nichts zur aktuellen Situation sagen. Mein guter Freund Oskar und ich haben etwas zu enthusiastisch auf unsere neu auferstandene Freundschaft angestoßen. Ich habe ihn schon mehrere Tage nicht mehr gesehen.“

Verzweigung

544
„Oskar hat mir alles von dieser Party erzählt. Klingt nach einer Nacht, die man nie wieder vergessen will.“
„Eher das Gegenteil. Aber wenn Oskar und Sie sich schon kennen, sollten Sie mit ihm sprechen.“

Verzweigung

547
„Oskar ist quasi außer Dienst. Ich muss mit jemandem sprechen, der etwas klarer im Kopf ist.“
„Nun. Es gab da auch seinen Stellvertreter. Oskar war der Senior, er der Junior. Ich muss aber sagen, dass der junge Mann ziemlich … gestresst wirkte.“
„Wegen der Verhandlungen, meinen Sie?“
„Ja, ja.“ Er nickt. „Ich glaube, der gute Oskar hat seine Pflichten vielleicht etwas zu stürmisch delegiert.“
„Sie müssen Frederick meinen.“
„Genau! Frederick. Seltsamer junger Mann. Ich glaube, das ist sein erster großer Auftrag.“
„Ich würde sagen, mit dem müssen Sie sprechen.“

Verzweigung

555
„Frederick. Von dem hab ich gehört. Wo kann ich ihn finden?“
„Wenn er nicht bei Oskar ist, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Er ist auf geheimnisvolle Art von unserer kleinen Zusammenkunft verschwunden und hat dabei irgendwas von einem wichtigen Anruf erzählt.“

Verzweigung

558
SchattenspielSW 10
Die Beschreibung passt zu dem jungen Mann, der sich verzweifelt an die Wunder-Hotline klammert. Vielleicht gibt es da noch mehr zu erkunden.
„Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.“

Verzweigung

561
„Wo finde ich diesen gestressten EMTERR-Jüngling?“

Verzweigung

563
„Okay, vielen Dank für die Hilfe.“ (Zurück.)
„Lassen Sie uns jetzt bitte nie wieder darüber reden.“

Verzweigung

566
„Oskar? Sie kennen sich?“
„Ah, Sie kennen sich schon. Dann sollten Sie mit ihm sprechen.“
„Wer ist dieser 'Oskar'?“

Verzweigung

570
„Oskar Metamoto. EMTERRs Nummer eins in Sachen Portofiro. Vielleicht erkennen Sie das nicht am Zustand meiner Zweitwohnung, aber nach ein paar Drinks zu viel wird er auch zu einem richtigen Tier.“
„Das letzte Mal habe ich ihn in Richtung der Partygasse taumeln sehen. Ich … kann mir nicht vorstellen, dass er in seinem Zustand weit gekommen ist.“

Verzweigung

573
„Oskar Metamoto. EMTERRs Nummer eins in Sachen Portofiro. Und wie Sie vielleicht am Zustand meiner Zweitwohnung erkennen, wird er nach ein paar Drinks zu viel zu einem richtigen Tier.“
„Ich befürchte, ich weiß gar nichts. Meine Verbindung besteht zur EMTERR-Seite.“ Er zuckt mit den Schultern.
„Sie sind ein nützlicher Idiot. Das Techno-Morgen wird solche wie Sie nicht brauchen.“
„Ihnen ist gar nicht klar, wie viel Geld durch ein solches Programm auch in Portofiro investiert werden würde, oder? Wüssten Sie das, würden Sie meine Motivationen nicht infrage stellen.“
„Ich muss schon sagen, das ist ein großer Schachzug, Reno. Sehr cool, falls er sich auszahlt.“
„In der Tat. Und Portofiro profitiert ebenfalls davon. Was sollte einen daran stören?“
„Das ist Ihre Sache. Ich wollte nur nach der luzianischen Delegation fragen.“

Verzweigung

581
„Oskar hat das erwähnt. Klingt nach einer netten Angelegenheit für Sie.“
„EMTERR hat Interesse daran bekundet, Mondmissionen von Portofiro aus wieder aufzunehmen.“ Er zuckt mit den Schultern. „Wenn diese Missionen erfolgreich sind, kann man natürlich mit gewisser Rendite rechnen.“
PersonalismusSW 8
Mit 'man' ist natürlich Reno gemeint. Singular.
„Beunruhigt es Sie nicht, sich auf Techno-Faschisten einzulassen?“
„Der Mond interessiert sich nicht für Politik und ich bin vor allem über meine Verträge mit EMTERR involviert. Mit unseren seltsamen Cousins habe ich wenig zu tun.“
StaatsmachtSW 14
WIE NÄRRISCH, ZU DENKEN, DER MOND HÄTTE KEIN REVOLUTIONÄRES BEWUSSTSEIN. IMMERHIN SCHWEBT ER ÜBER ALLDEM.
„Sie sprechen über das alte Raketensilo.“
„Genau.“
„Was für eine Infrastruktur?“
Graue SubstanzSW 13
Eine scheinbar unlogische Aussage.
„Wie sich herausstellt, haben wir in Oskar Metamoto einen gemeinsamen Freund Sie kennen sich schon lange, nicht wahr?“
„Wenn Sie Oskar kennen, wissen Sie eigentlich sowieso alles.“ Er schüttelt den Kopf.
„Meine Quellen sagen, Ihr Ziel sei der Mond. Sie haben ein paar lukrative Flugrouten im Auge.“
„Enttäuschend. Man hat mir gesagt, die Geheimhaltungsverträge wären wasserdicht.“ Er seufzt.
„Die Bank, Techno-Faschisten, der Mond … klingelt's?“
„Nein. Wie kommen Sie auf diese Idee?“
„Das hat mit Tempo zu tun. Es ist wichtig.“
„Richtig. Natürlich ist das so.“ Er lässt den Kopf hängen.
„Die kalte Schulter gefällt mir nicht, reicher Kerl.“
„Soll das eine Art Erpressung werden?“
Cold ReadingSW 11
Manche Lügen sind so dreist, dass sie auf professioneller Ebene beleidigend sind.
„Versuchen Sie es noch mal. Diesmal ohne Faxen.“
„Der Mann in dem orangenen Mantel da drüben. Ignatz. Kennen Sie ihn?“

Alternative Formulierung

„Hier war ein Mann in einem grell-orangenen Mantel. Ignatz. Kennen Sie ihn?“

Verzweigung

605
„Er schreibt die Schichtpläne für die Reinigungsleute, oder? Die Luzianer haben mir versichert, dass sie sein Gehalt zahlen. Hoffentlich fiel die Bezahlung für so schlechte Arbeit nicht zu hoch aus.“
„Wussten Sie, dass er für das Weinende Auge arbeitet?“

Verzweigung

608
„Von einem internen Subunternehmer hätte ich mehr erwartet.“
NervenstärkeSW 12
Es kümmert ihn nicht, dass der Mann im Dienst einer ausländischen, faschistischen Geheimpolizei steht.

Verzweigung

611
„Ah, ihn haben sie also bei mir platziert. Das ergibt Sinn.“
„Wussten Sie, dass er früher für Tempo gearbeitet hat?“
„Hat er das?“ Ein Ausdruck echter, wenn auch unterdrückter, Überraschung. „Ich kann mich nicht erinnern, ihn je gesehen zu haben. Tempo hat ihn auch nicht erwähnt.“
Cold ReadingSW 9
Ein Kloß, der sich immer und überall in den Hintergrund einfügt.
PoetikSW 13
Der Mantel hätte helfen sollen.
„Er scheint sehr an Ihrer Katze zu hängen.“

Alternative Formulierung

„Er schien sehr an Ihrer Katze zu hängen.“

Verzweigung

618
„Ach ja?“ Ein alarmierter Ausdruck.

Verzweigung

620
„Sie ist wunderbar, nicht wahr? Ihr Fell ist dreifarbig.“
SensorenSW 10
Weiß und Silber mischen sich … ihr Fell sollte ganz weich und leicht sein, aber würdest du mit den Fingern hindurchfahren, würdest du feststellen, wie dicht und dick es ist.
VerschränkungSW 11
Eine feline Vorfahrin durchstreift die dunklen, verschneiten Wälder von Skaalslaand. Andere Tiere hat die Kälte längst in ihre Unterschlüpfe getrieben, aber die Skaalskat schleicht weiter umher und hinterlässt nur tiefe Spuren ihrer Pfoten mit dichtem Fell und das Blut ihrer Beute.

Verzweigung

624
„Natürlich. Er schreibt die Schichtpläne für die Reinigungsleute. Die Luzianer haben mir versichert, dass sie sein Gehalt zahlen.“
„Der Mann, der hier putzt, Ignatz. Er hat Ihre Katze.“
„Es tut mir leid.“ Er schüttelt den Kopf. „Ich muss mich gerade um zu viele Dinge kümmern und kann nicht an die Katze denken.“

Verzweigung

628
„Könnte ich diese Modellbahn bitte wiederhaben? Ich brauche die Teile für ein Projekt.“
„Auf gar keinen Fall. Haben Sie den Verstand verloren?“
„Es ist für einen guten Zweck – eine Waffe für mich.“
„Sie würden dieses Modell entweihen und eine Schusswaffe daraus basteln? Mir wird schlecht.“
„Der 'Crysanthemum Sorrow' ist mir unglaublich wichtig – ich werde mich nicht davon trennen.“
StaatsmachtSW 12
DER INDUSTRIELLE IST DEM KULT DER NOSTALGIE FÜR OBJEKTE ZUM OPFER GEFALLEN. ABARTIG, ABER LOGISCH.

Verzweigung

635
„Sie verdienen ihn nicht. Tief im Inneren wissen Sie das.“
„Ich weiß überhaupt nichts.“
„Was haben Sie denn damit vor?“
„Sie haben von einem fehlenden Zug gesprochen. Was hat es damit auf sich?“
„Wo soll ich anfangen? Es ist ein äußerst seltener Satz – ein Typ 04X 'Chrysanthemum Sorrow'.“
TechnoflexSW 13
Ein Vakuum-Megazug, der für den Betrieb auf dem Mond entwickelt wurde.
„Ich würde ihn wirklich gern finden.“

Verzweigung

643
„Eine Art Weltraumzug?“
„Ganz genau. Der Hauptingenieur bei Továrna ist ein alter Freund von mir …“
„Dieser 'Chrysanthemum Sorrow' muss Ihre oberste Priorität sein, oder?“
„Ich hätte ihn wirklich gern wieder, ja.“
Er wirft einen suchenden Blick auf das leere Regal, als erwarte er, seinen kostbaren „Chrysanthemum Sorrow“ dort wiederzusehen, angelockt vom Klang seines Namens.
Cold ReadingSW 12
Er hat schon Dinge verloren, deren Geldwert sehr viel größer war, aber dieses Teil jagt ihm die Sorge bis tief in die Knochen.

Verzweigung

650
„Ich wollte nur sichergehen.“
„Klingt so, als würde er Ihnen viel bedeuten.“
„Ja“, sagt er sehnsüchtig. „Er ist schon seit fast zwanzig Jahren nicht mehr auf dem freien Markt erhältlich. Nur noch die Modelle erlauben einen Blick auf seine Pracht.“
„Geschrumpft auf eine Größe, die die Welt verkraften kann.“
„So könnte man es auch sehen. Manchmal bin ich allerdings nicht ganz sicher, ob ich selbst der kleinen Variante gewachsen bin.“
„Sie meinen so einen?“ (Du gibst ihm die Modellbahn.)
„Meine Güte … Wo haben Sie ihn gefunden?“
„In Einzelteilen. Ich habe ihn für Sie repariert.“
„Ah. Die Exzenterstangen. Schwierig. Aber das … ist echt gute Reparaturarbeit.“
„Danke. Sie haben keine Ahnung, was mir das bedeutet. So eine Erleichterung.“
SensorenSW 8
Seine Augen füllen sich mit Tränen und er wendet sich von dir ab und umarmt die Modellbahn zärtlich. Seine Schultern heben und senken sich mit seinen Seufzern.

Verzweigung

662
„Es ist wirklich besser, wenn Sie keine Fragen stellen.“
„Ich halte Ausschau nach Ihrem Zug.“
„Oh, danke. Er muss hier sein … irgendwo.“ Er runzelt die Stirn und schaut sich um.

Verzweigung

666
„Ja … Modelle interessieren mich nicht wirklich.“ (Du wechselst das Thema.)
„Das macht nichts“, meint er nur, „Bei den meisten Leuten erwarte ich nicht, dass sie es verstehen.“

Verzweigung

669
(Du gibst ihm die Modellbahn.) „Hier, das habe ich gefunden.“

Verzweigung

671
„Erklären Sie mir, warum Sie auf dem Hausboot waren.“
„Ich war für eine regelmäßige Beratung dort.“ Er rückt seine Brille gerade. „Sind Sie vertraut mit dem Prinzip der Seelenwanderung?“
„… Der was?“
„Das Konzept ist lose mit der Neuroökonomie verbunden, die erforscht, wie das Gehirn marktbezogene Entscheidungen trifft. Der Markt wird zu großen Teilen von Investitionszyklen regiert. Derer bin ich überdrüssig geworden. Unser gemeinsamer Bekannter hilft mir, sie zu umgehen.“
„Umgehen … inwiefern?“
„Er ist eine Art Medium und hat ein feines Gespür für wandernde Seelen. Diese Wesen des Zwischenraums sind eine gute Quelle für antizyklische Investitionsratschläge – und er kann sie kanalisieren.“
Graue SubstanzSW 11
Unlogisch und ineffizient.

Verzweigung

679
„Funktioniert das wirklich?“
„Natürlich. Ich zahle nur für Dinge, die auch funktionieren.“

Verzweigung

682
„Seelen bekommen keine zweiten Chancen, Reno. Das hier ist der einzige Durchgang.“
„Falsche Annahmen sind im Geschäft wie im Leben teuer. Und genau das soll der Prozess verhindern.“
„Es ist wirklich nervenaufreibend. Primitiv. Manchmal sinnlos. Und darum geht es.“
SchattenspielSW 12
Er nutzt seine Statisten auf eine Weise, der du dir gar nicht bewusst warst. Das muss man respektieren.
PersonalismusSW 10
Der offensichtliche Missbrauch eines Mannes für seinen persönlichen Nutzen.

Verzweigung

688
„Eure 'Sitzungen' sind vorbei. Er nimmt seine Medikamente wieder.“
„Schön … für ihn.“ Er schaut dich gleichmäßig an. „Ich bin sicher, sollte die Notwendigkeit sich ergeben, kann man ihn überzeugen, die ein oder andere Dosis auszulassen.“
„Seine Rate hat sich gerade erhöht. Sie müssen anfangen, ihn gerecht zu bezahlen.“
„Er wirkt zufrieden mit der aktuellen Vereinbarung. Es besteht kein Grund, sie neu auszuhandeln.“

Verzweigung

693
„Sie widern mich an.“
„Dann mache ich wohl etwas richtig.“
„Was immer Ihnen Freude bereitet, Herr Reno von Renotel.“
„Es geht darum, was auf dem Markt besteht, nicht um Freude.“
„Lassen Sie ihn in Ruhe. Sie haben schon genug getan.“

Verzweigung

699
„Ihre Worte interessieren mich nicht. Seine schon.“ Er streckt den Rücken durch.
„Diese Sitzungen hören jetzt auf. Verstanden?“
„Sie müssen Sie dafür verabscheuen, dass Sie sich von der einvernehmlichen Realität gelöst haben.“
„Ich bin nicht sicher, wer 'diese Leute' sind, aber ja. Sie scheinen es zu verstehen. Wenig ist für mein Geschäft so wertvoll, wie die Fähigkeiten, Lücken in meinen Gedankengängen – und damit auf dem Markt – zu finden.“
„Meinen vollen Respekt, Herr Reno. Das ist die Art von visionärem Denken, die anhaltenden Wert generiert.“
„Danke.“ Er nickt dein Kompliment ab.
„Einfacher Diebstahl ist ehrlicher als alles, was das hier sein soll.“
„Bitte zeigen Sie ein bisschen Respekt für den Prozess.“ Er streckt den Rücken durch.
„Ihr seid beide erwachsen. Das geht mich nichts an.“
„Natürlich. Woran hatten Sie noch gedacht?“

Verzweigung

710
„Und Sie sagen, er 'kanalisiert' diese finanziellen Ratschläge durch … Krampfanfälle?“
„Nein, nicht direkt. Die Anfälle sind nur …“ Er schnalzt mit der Zunge. „Sie sind eine bedauerliche Notwendigkeit. Sie haben doch die Geräusche gehört, die er von sich gibt, ja? Es ist fast, als würde er eine andere Sprache sprechen.“
„Das ist wirklich unmenschlich.“
„Klar. Das reicht mir.“ (Du wechselst das Thema.)

Verzweigung

715
„Dieser ganze Voodoo-Quatsch interessiert mich nicht. Lassen Sie meinen Freund in Ruhe, kapiert?“

Verzweigung

717
„Für mich sah das nach mutwilliger Grausamkeit aus.“
„Das ist jetzt aber schrecklich reduzierend.“ Er runzelt die Stirn.
„Wir sind uns schon einmal begegnet. Sie sind einfach nur rumgestanden, während mein Freund einen Krampfanfall hatte.“
„Ach, Sie waren das.“ Er verengt die Augen zu Schlitzen. „Ich möchte mich entschuldigen. Manche unserer Sitzungen sind … kognitiv anstrengend. Die Grenzen können verschwimmen.“
(Du zeigst ihm deine selbstgebaute Waffe.) „Sehen Sie sich die mal an. Ich habe einige Teile einer Modellbahn verbaut.“
„Ist … Ist das …?“ Er lehnt sich zu dir und kneift die Augen zusammen.
„Chrysanthemum Sorrow … Das kann nicht sein. Warum würden Sie mir so etwas zeigen? Was ist los mit Ihnen?“
PoetikSW 12
Große Kunst verdient es, ausgestellt zu werden.
„Das ist ein Kunstwerk. Ich nenne es 'Weinender Mann am Pier'.“
„Das war ein Kunstwerk, ehe Sie es zerstört haben.“
Cold ReadingSW 10
Hinter der kalten, kontrollierten Fassade brodelt die Wut.“
„Nur 15 Kopien dieses Sets wurden jemals gefertigt. Sie haben eines davon in eine Waffe verwandelt, die Ihnen vermutlich die Hand absprengen wird. Hoffentlich sind Sie zufrieden.“

Verzweigung

730
„Ich wollte nur, dass Sie damit abschließen können.“
„Einen Abschluss … Dafür halten Sie das?“
Du zuckst mit den Schultern und steckst die Waffe weg.
TechnoflexSW 13
Du bist eine begnadete Ingenieurin, das ist los mit dir.
„Ich würde sagen, das hier ist ein Beispiel für wahre Ingenieurskunst.“
„Das war ein Beispiel für wahre Ingenieurskunst, ehe Sie es zerstört haben.“
PoetikSW 14
Du bewunderst die Modellbahn.
Ein nicht maßstabsgetreuer Nachbau. Nur 15 Exemplare davon wurden jemals gefertigt und das von Továrna Radosti höchst persönlich … Du musst alles darüber wissen. Forensische Analyse.

Verzweigung

739
„Ist die Grundplatte selbstgebaut oder gekauft?“
„Selbstgebaut.“
„Wir sind also doch verwandt.“
„He.“
„Wie groß ist die Grundplatte genau?“
„5,4 Meter mal 2,7 Meter mal 3,6 Meter.“
„Unglaublich.“
„Ich fürchte, ich habe sie zu klein gehalten.“

Verzweigung

748
„Was ist passiert? Ist Ihnen der Boden ausgegangen?“
„Fürchtet man das nicht immer?“
„Beschreiben Sie die Landschaft. Jedes Detail.“
„Stellen Sie sich gläserne Kuppeln voller jubelnder Ingenieure, Bergbauarbeiter und Forscher vor, die dem Chrysanthemum Sorrow zuwinken, wenn er in seiner herrlichen, durchsichtigen Röhre an ihnen vorbeirauscht.“
„Einige haben sogar die ganze Familie mitgebracht. Jede Person hat eigene Gesichtzüge – Sie werden keine finden, die einer anderen gleicht!“
„Auf welches Detail sind Sie am stolzesten?“
„Ein Kind mit einem Dinosaurierschädel auf dem Kopf zeigt mit dem Finger in den schwarzen Himmel, wo ein Riese wartet. Tränentropfen hängen an seinen Augen und seinen ausgestreckten Händen und erinnern an die Glaskuppeln.“
„Den Astralkläger. Er, der unsere Trauer aufnimmt, damit wir sie nicht ewig tragen müssen.“
„Oh, die Kulisse ist wirklich atemberaubend. Ich bewahre die Grundplatte an einem anderen Ort auf – zum Glück habe ich sie nicht herbringen lassen.“
„Ja, das sehe ich.“ (Du nickst.)
„Besteht das Modell aus Plastik, Harz oder Metall?“
„Die Antwort kennen Sie doch sicher.“
TechnoflexSW 12
Natürlich aus Plastik.
„Welche Farben haben Sie verwendet? Von welcher Marke? Haben Sie mit Schwarz oder mit Grau grundiert?“
„Schwarz.“
Graue SubstanzSW 9
Grau wäre die Wahl eines Mannes, der am Leben und am Geschäft spart.
„Natürlich.“
„Ich bin erst kürzlich auf Schwarz umgestiegen. Davor habe ich jahrelang … mit Weiß grundiert.“
„Gerissen.“
„Ja, ich war ein richtiger Rebell. Das hohe Risiko, das sich so sehr lohnen kann, hat mich gereizt.“
PersonalismusSW 10
Er hat inzwischen etwas von seinem Selbstvertrauen verloren. Schmerz ist ein guter Lehrmeister.

Verzweigung

770
„Davon rede ich.“
„Fragen Sie sich nicht manchmal, ob Sie zu sehr auf Nummer sicher gehen?“
„Sie haben also keinen Lack aufgetragen.“
„Ich bin noch nicht zum Lackieren gekommen. Irgendwie gefällt es mir ohne Lack.“
„Sie reiten ohne Sattel. Das ist riskant.“
„Warum fühlt es sich so falsch und doch so richtig an, wenn Sie verstehen, was ich meine?“
„Amen.“
Er nickt anerkennend.
„Viele Leute denken, Vergnügen und Zufriedenheit seien ein und dasselbe. Dem ist nicht so. Oft muss man konterintuitiv handeln, um Zufriedenheit zu finden.“

Verzweigung

780
„Das würde ich niemals tun.“
„Wir sind wohl einfach anders.“
„Sie sind ein Untermensch.“
„Glauben Sie mir, das ist nicht das schlimmste meiner Verbrechen.“

Verzweigung

785
Du gräbst die Nägel in deine Handflächen.
„Bereite ich Ihnen Unbehagen?“
DoppelgängSW 10
Oh nein, Gäng. Macht euch bereit. Zeit für ihre 'Nischeninteressen'!
„Mir geht es gut. Alles gut.“
„Ich erzähle Ihnen wohl besser nicht von dem Vorfall mit der konzentrierten Salpetersäure und dem Chlorwasserstoff.“
TechnoflexSW 13
Blasphemie!

Verzweigung

792
Lass jetzt nicht nach, halte durch! Wir schaffen das!
„Ach du meine Güte.“
„Ich erkenne ein Signalwort, wenn ich eins höre. Sprechen wir über etwas anderes.“

Verzweigung

796
Du gräbst die Nägel tiefer ein.
„Sie bluten“, bemerkt er und reicht dir ein weißes Satintaschentuch aus seiner Anzugtasche.
„Ich wollte versuchen, den Zug aussehen zu lassen, als wäre er schon lange Jahre in Betrieb. Ich weiß, ich weiß … Bis heute kann ich nicht sagen, was in mich gefahren ist.“
„Und …?“
„Zerstört. Der Zug ist buchstäblich vor meinen Augen geschmolzen. Das ist also schon der zweite Chrysanthemum Sorrow, den ich verloren habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich diese Information auch nur ansatzweise verarbeiten soll.“
„Das ist in Ordnung. Ich selbst habe noch meine Schwierigkeiten damit.“
„Glauben Sie mir, niemanden widern meine vergangenen Taten so sehr an wie mich.“

Verzweigung

805
„Es braucht Mut, so etwas auch nur zuzugeben.“
„Danke.“
PersonalismusSW 8
In seiner Stimme liegt nicht eine Spur von Stolz.
„Warten Sie! Soll das heißen, Sie haben zwei der insgesamt nur 15 Modelle verloren?!“
„Es gibt keine schlimmere Strafe, als mit diesem Wissen leben zu müssen. Glauben Sie mir, niemanden widern meine vergangenen Taten so sehr an wie mich.“
Du gräbst die Nägel noch tiefer in deine Handflächen.
„Funktioniert die Beleuchtung richtungsabhängig? Ist der Dienstwagen beleuchtet? Allradantrieb?“
„Ja.“

Verzweigung

814
„Danke, das reicht.“ (Zurück.)
„Von solchen Modellen bekommt man nie genug.“

Verzweigung

817

Verzweigung

818
Adjektive. So viele Adjektive. Wie könnten sie jemals ausreichen, um das Wunder, die Meisterschaft, die Herrlichkeit des Chrysanthemum Sorrow zu beschreiben?
„Schön.“
„Sehr.“

Verzweigung

822
Zug! Zug! Zug!
„Ticke-Tacke ticke-tacke ticke-tacke TUT TUUUT!“
„Nein, nein. Er wurde für Reisen im Vakuum entwickelt. Er macht keine Geräusche, sondern zeigt sich nur durch Licht und Bewegung.“ Er senkt den Blick.
„Richtig. Das ergibt Sinn.“
„Ja.“
„TUUUT TUUUT.“
„Also gut.“ Er klingt feierlich.
Graue SubstanzSW 16
Du feilschst mit dem Vorstand.
Du hast kein Geld, also musst du etwas anderes anbieten. Was will er?
„Das sieht nicht aus wie das Zimmer eines Mannes, der zwei Komma fünf Millionen Sol nötig hat.“
„Ein Fehlschluss. Reichtum übersteigt Bedürfnisse, darum geht es.“
„Aber natürlich ist Geld immateriell, ein Platzhalter für Soll oder Haben. Letzten Endes kommt es auf die Sollseite an …“
Er blickt sich mit vor sich ausgestreckten Handflächen in seiner Wohnung um, als wolle er die Welt um etwas bitten, das du ihm schuldest.
„Wildschweinfutter.“
„Was?“
„Wildschweinfutter.“ Er runzelt die Stirn.

Verzweigung

839
NervenstärkeSW 9
Die Sache mit der Katze muss ihn wirklich belasten. Er ist durchgedreht.
„Bringen Sie mir bitte einen Sack Wildschweinfutter. Dann können Sie die Papiere haben. Ich brauche nur das Futter.“
„Wo ist der Haken?“
„Es geht weniger um Haken und mehr um … äh … Futter …“
„Es befindet sich in der Tierzone.“
PoetikSW 12
Lichtblitze! Donner! Ein elektrisches Knistern in der Luft.

Verzweigung

846
„Das könnte ein Problem sein. Ich habe den Affen verärgert.“
„Dann sind Sie dem König also begegnet. Gut. Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.“
„Diese Ausreisepapiere – Ich brauche einen Namen und ein Foto.“
„Geht es damit?“ (Du übergibst ihm die Postkarte.)
Er nimm die Postkarte, betrachtet sie und hält inne. Erkennen zuckt über sein Gesicht.
„Sind Sie Fan?“
„Nein, ich. Nun. Anscheinend machen Sie da weiter, wo Tempo aufgehört hat.“
„Er hat sie mal hergebracht und sie hat für uns auf dem Klavier gespielt. Ihr Spiel war hinreißend, ganz anders als der L-Pop, den sie sonst macht …“
PersonalismusSW 8
Es fällt ihm schwer, sich zu erinnern.
Er schluckt und steckt die Postkarte seltsam feierlich in seine Hemdtasche.

Verzweigung

857
„Tempo war beinahe zu Tränen gerührt …“ Er schweift ab und blinzelt energisch, um im Raum zu bleiben. „Wildschweinfutter. Ja. Dieses Foto wird gehen. Aber sie wird auch einen neuen Namen brauchen. Wie soll er lauten?“
PoetikSW 13
Deine Stärke.
„Irgendwas unauffälliges … Maria Abreu?“
„Oh, ja. In der Schule kannte ich eine Maria Abreu. Sie hat einen Gerichtsmediziner geheiratet.“ Er zieht die Nase hoch. „Das wird gehen.“

Verzweigung

862
„Ultra Pirouetta. Damit rechnet keiner.“
„Ultra … Pirouetta. Nun, sicher. Die Logik ist wohl so ähnlich … wie ein orangefarbener Tiger, der sich im grünen Dschungel tarnt, ja? Das werde ich mir merken.“
„Irgendwas richtig cooles. Yelizaveta Tammik.“
„Das ist also cool? Verstehe. Das wusste ich gar nicht. Ich werde es mir merken.“
„Tempo war beinahe zu Tränen gerührt …“ Er schweift ab und blinzelt energisch, um im Raum zu bleiben. „Wildschweinfutter. Ja. Dieses Foto wird gehen.“
„Ja. Ich bin in coolen Kreisen unterwegs.“
„Cool?“ Er lacht trocken. „Auf jeden Fall in gefährlichen. Sie machen da weiter, wo Tempo aufgehört hat.“
Du sagst nichts.
„Sie … ja, Sie hatten erwähnt, dass Sie mit Tempo befreundet waren. Dann machen Sie also da weiter, wo er aufgehört hat.“
„Verfallen Sie nicht in Fan-Ekstase.“ (Du übergibst ihm die Postkarte.)
„Oh, das geht in Ordnung. Der Affe liebt mich.“
„Scheiße.“
„Ausgezeichnet. Ich überlasse dem Affen dafür etwas cooles.“
„In der Tierzone?“
„Das ist der Laden für exotische Tiere im Westteil des Basars. Er ist … nun, Sie werden sehen.“
„Klingt furchterregend.“
„Ich habe keine Angst vor Tieren.“
„Ja … Gut …“
„Klingt machbar.“
„Ja, aber … nun … das Futter …“
NervenstärkeSW 9
Die Sache mit dem Reinigungspersonal muss ihn wirklich belasten. Er ist durchgedreht.
„Ich kann kein Wildschweinfutter im Wert von zwei Millionen tragen.“
„Ver-Vergessen Sie die zwei Millionen.“
„Hat Ihnen jemand das Futter weggeknabbert?“
„Nein es … ist alle. Ich brauche mehr.“
„Das sieht nicht aus wie das Zimmer eines Mannes, der zwei Millionen Sol nötig hat.“
„So viel Geld kann ich nicht beschaffen. Es muss eine Alternative geben.“
„Sie haben recht. Natürlich ist Geld immateriell, ein Platzhalter für Soll oder Haben. Letzten Endes kommt es auf die Sollseite an – das verstehen viele Leute nicht, wissen Sie …“

Verzweigung

891

Verzweigung

892
Alle Preise sind willkürlich und das weiß er.
„Ich gebe Ihnen zwanzig.“

Verzweigung

895
„Das ist etwas übertrieben, finden Sie nicht? Zweieinhalb Millionen reichen.“
„Nein, zwanzig, also … zwei null.“
„Aha?“ Er lacht leise. „Sehen Sie, diese Papiere haben ihren Preis. Bezahlen Sie diesen oder feilschen Sie mit jemand anderem.“

Verzweigung

899
„Das ist etwas übertrieben, finden Sie nicht? Zwei Millionen reichen.“
„Was passiert, wenn Sie keine zwei Millionen erhalten? Nichts. Was passiert, wenn ich sie bezahle? Lebenslange Schulden.“
„Kaufen Sie nichts, was Sie sich nicht leisten können.“

Verzweigung

903
Das ist keine B2C-Verhandlung. Hier entsteht ein wunderbarer B2B-Vertrag.
(Du reibst die Hände zusammen, bis sie fast rauchen.) „Geeeschäfte!“
„Diese Unterhaltung ist beendet. Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, es gibt da etwas, um das ich mich kümmern muss.“
„Was? Ich helfe Ihnen, wenn das den Preis drückt.“
„Sie würden mir enorm helfen, indem Sie gehen.“
„Kommen Sie schon, Junge. Ich dachte, Sie wären Geschäftsmann. Machen wir einen Deal!“
„Diese Unterhaltung ist beendet.“
(Du lässt den Kopf sinken.) „Ich küsse den Ring.“
„Nein, nein, nein, nein, nein“, sagt er ganz verlegen. „Stehen Sie auf. Stehen Sie sofort auf oder ich schwöre, ich lasse Sie rauswerfen.“
NervenstärkeSW 11
Er kann dir nicht mehr in die Augen sehen.
Verzweifelte Situationen …
Einem so reichen Mann kann es nicht um die zwei Millionen gehen.
Du kaufst die Ausreisepapiere.
„Entschuldigen Sie. Mir war nicht bewusst, dass ich mit einer Person meines Standes verhandele.“

Verzweigung

918
„Ich kann nichts dafür, wenn Sie sich das nicht leisten können.“
Du kaufst die Ausreisepapiere (mit Tempo-Aufpreis).
„Vielen Dank für Ihre Zeit.“ [Du gehst.]

Alternative Formulierung

„Ich komme bald mit dem Futter wieder.“ [Du gehst.]

Alternative Formulierung

„Danke für alles.“ [Du gehst.]

Verzweigung

922
„Machen Sie's gut.“
„Ja, ja. Ich bleibe hier.“ Sein Blick wandert zurück zu der Zerstörung um ihn herum.

Verzweigung

925
„Haben Sie sie gefunden?“

Verzweigung

927
„Oh – Moment. Entschuldigen Sie. Wir sind uns bereits begegnet, ja. Meine Katze ist irgendwie ausgebüchst, sicher hat sie das Chaos während der Reinigung genutzt. Was kann ich für Sie tun?“

Verzweigung

929
Cold ReadingSW 12
Ein Mann mit der Haltung eines Torwarts, dessen Team vom Feld geflohen ist.
„Wen gefunden?“
„Oh. Es tut mir leid. Es ist so, meine … meine Katze ist verschwunden. Ich dachte kurz, Sie hätten vielleicht … Nicht so wichtig.“
„Sicher hat das Reinigungspersonal sie versehentlich hinausgelassen. Meine Modellbahn haben sie ebenfalls verlegt. Es ist ein Desaster.“

Verzweigung

934

Verzweigung

935

Verzweigung

936
„Also gut. Ich bin Reno von Renotel. Und Sie sind?“

Verzweigung

938
TechnoflexSW 10
Woah, woah. Eine entwendete Modellbahn? Das kann nicht angehen.
„Sie ist fürs Erste in Sicherheit. Der Preis, sie wiederzusehen, liegt bei 5.000 Sol.“ (Du lügst)
„Ich – sie ist Ihre Geisel? Wie konnten Sie nur?“
„Ich nenne das lieber ein 'Mietgesuch-Verhalten'.“
„Sie ist keine Statistin, sie ist mein Baby. Sie … Monster.“
Graue SubstanzSW 11
'Baby'? Vielleicht hast du dich hier vertan.
DoppelgängSW 12
Ja. Wir hätten mehr Geld verlangen sollen, Gäng.
„Ich wollte Ihr Kind nicht bedrohen. Das war nur Spaß.“
„Oh. Nun … Ihr Humor gefällt mir ganz und gar nicht. Und es geht nicht um ein Kind, sondern um eine Katze.“ Er sinkt in sich zusammen. „Einen Moment lang war ich erleichtert. Ein grausamer Scherz …“
SensorenSW 12
Die Ränder seiner Brille beschlagen.
„Wenn Sie mich zu lange hinhalten, verliert sie ihre Finger.“
„Fin-ger? Sie halten sich wohl für sehr komisch. Nun, das sind Sie nicht. Das hier ist für mich sehr schwierig. Ich weiß, dass sie 'nur eine Katze' ist, aber ich liebe sie und das war grausam von Ihnen.“
„Ihre politische Ausbildung ist schon in vollem Gange. Radikale Sprüche beherrscht sie besonders gut.“
„Radikale Sprüche? Sie ist doch nur ein Baby. Mein Baby. Sie … Monster.“
„Die Familieneinheit ist nur eines der Konzepte, das zum Bau der Endgültigen Gesellschaft aufgelöst werden muss.“
„Sie auflösen?! Sie ist doch nur ein Baby. Mein Baby. Sie … Monster.“
„Gefangenenaustausch ist meine Kunstform.“
„Sie … Sie kommen in mein Zuhause, Sie halten mein Baby als Geisel? Sie … Monster.“
„Entschuldigen Sie. Ich wusste nicht, dass wirklich jemand gefangen genommen wurde.“
„Ah, ich, entschuldigen Sie, ich dachte … Es geht um meine Katze, wissen Sie? Sie ist verschwunden.“

Verzweigung

959
„Hallo noch mal.“

Verzweigung

961

Verzweigung

962
„Oh, hallo. Sie, äh, gehören zum Reinigungspersonal, nehme ich an?“
Der Mann blickt sich ungläubig und erschrocken im Zimmer um und kann sich nicht auf dich konzentrieren.
PersonalismusSW 10
Er beobachtet seine eigene Vivisektion.
„Ganz genau, Limpadores Azuis leben, um zu dienen.“
„Gut … Gut …“
„Haben Sie vielleicht meine Modellbahn gesehen? Ich vermute, einer Ihrer Kollegen hat sie verlegt.“ Er deutet auf eine leere Stelle in seinem Bücherregal.

Verzweigung

969

Verzweigung

970

Verzweigung

971
„Sie scheinen größere Probleme zu haben als das Verschwinden einer Modellbahn.“
Er blickt sich immer noch im Zimmer um und merkt gar nicht, was du gerade gesagt hast.
„Ähm, Reno von Renotel. Was kann ich für Sie tun?“

Verzweigung

975
„Ich dachte, sie nutzen hier Aero-Trams?“
„Ich habe sie nicht gesehen.“
„Die Mitarbeiter unseres angesehenen Reinigungsunternehmens würden so etwas nie tun.“
TechnoflexSW 10
Alles auf Halt, eine entwendete Modellbahn? Die hat oberste Priorität!

Verzweigung

980
„Das war nur eine Verkleidung, um hier einzubrechen.“
„Ah … Verstehe.“
„Das ist aber eine bösartige Vermutung anhand meiner Kleidung.“
„Unter meiner weichen Schale steckt eine knallharte Diplomatin.“
„Oh, hallo. Sie gehören wohl nicht zum Reinigungspersonal, nehme ich an? Bitte entschuldigen Sie den Zustand der Wohnung.“
Der Mann blickt sich ungläubig und erschrocken im Zimmer um und kann sich nicht auf dich konzentrieren.
PersonalismusSW 10
Ein Gast bei seiner eigenen Vivisektion.
„Was ist denn hier los?“
„Anscheinend wurde hier geputzt. Ich habe ein solches Chaos noch nie gesehen. Man sollte doch erwarten, dass eine frisch geputzte Wohnung etwas … ordentlicher aussieht.“
KoordinationSW 10
Er selbst tritt fein und ordentlich auf. Selbst die Art und Weise, wie sein Pullover um seinen Hals gebunden ist, wirkt studiert und bewusst.
„Haben Sie meine Modellbahn gesehen? Ich vermute, ein Mitarbeiter des Reinigungsunternehmens hat sie verlegt.“ Er deutet auf eine leere Stelle in seinem Bücherregal.
„Ist doch gar nicht so schlimm.“
„Kein Grund für falsche Höflichkeit. Ich habe ein solches Chaos noch nie gesehen. Man sollte doch erwarten, dass eine frisch geputzte Wohnung etwas … ordentlicher aussieht.“
„Sieht schlimm aus. Sie sollten etwas mehr Klassenbewusstsein zeigen.“
„Ja … Ja, das sollte ich. Danke. Ich habe ein solches Chaos noch nie gesehen. Man sollte doch erwarten, dass eine frisch geputzte Wohnung etwas … ordentlicher aussieht.“
„Auf Wiedersehen.“ - ZERO PARADES