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„Wie ich vermutet habe. Meine Quellen waren sehr zufrieden mit deiner Arbeit. Gut gemacht, Hershel. Es ist eine Ehre, wieder mit dir zu…

Zeilen 377
Gesprächsbeginn

Verzweigung

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Verzweigung

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Verzweigung

3
„Wie ich vermutet habe. Meine Quellen waren sehr zufrieden mit deiner Arbeit. Gut gemacht, Hershel. Es ist eine Ehre, wieder mit dir zu arbeiten.“

Verzweigung

5
„Was passiert jetzt mit dem Carabinero?“

Verzweigung

7
„Vergiss ihn, Hershel. Er ist ein toter Mann. Vielleicht werde ich ihn selbst ausschalten müssen.“
„Das erscheint mir etwas drastisch.“
„Die Arbeit ist gefährlich, aber was will man machen? Ich esse, was auf den Tisch kommt.“

Verzweigung

11
DoppelgängSW 9
Wir haben Glück, dass er Teil unserer Gäng ist und kein Feind.

Verzweigung

13
„Das scheint mir angemessen.“
„Aber du meintest doch, meine Mordanschuldigungen wären haltlos.“
„Hershel, ich erwarte, dass du in der Lage bist, zwischen den Zeilen zu lesen. das ist ein gutes Thema für unsere nächste Lektion.“
„Hast du schon mal jemanden getötet, Ignatz?“
„Du und ich wissen beide, dass gewisse Elemente unserer Geschäfte gut gehütete Geheimnisse sind, Hershel.“
„Hast du jemals jemanden gewangt, Ignatz?“
„Was, plötzlich hegst du menschliches Interesse an deinen Subjekten?“
„Was ist mit der Frau?“
„Ein wirklich schwieriger Fall. Wer kann schon sagen, wie viele Operanten sie befehligt. Ich werde sie wohl zu einem Sonderprojekt machen müssen …“
PersonalismusSW 10
Er seufzt theatralisch, als laste das Gewicht der ganzen Welt auf seinen Schultern.
„Überlass sie erstmal mir. Versuche nicht, dich ihr allein zu nähern. Um unser beider Willen.“

Verzweigung

25
„Was haben deine 'Quellen' dir denn erzählt?“
„Meine neuen Arbeitgeber sind sehr an Sicherheit interessiert, ob nun mentale oder anderweitige. Das alles gehört zu ihrer Ideologie, die Erschaffung eines posthistorischen Subjekts und so weiter.“

Verzweigung

28
„Kommt mir bekannt vor.“
„Vorgewarnt ist vorbereitet, wie man so schön sagt.“ Er nickt wohlwollend.
„Ich sollte dir das wirklich nicht erzählen, aber der Mann, für den ich arbeite, hört auf den Namen Buendia. Deine Leute nennen ihn glaube ich Hundertauge, oder etwas in der Art.“

Verzweigung

32
SchattenspielSW 8
Nichts, was du nicht bereits herausgefunden hättest. Langsam drängt sich der Verdacht auf, dass dieser 'Auftrag' erfunden sein könnte.
„Ich muss schon sagen, die Sache ist wirklich interessant. Dank meines Wissens über moderne Psychologie und meiner guten Beobachtungsgabe konnte ich zu dem Schluss gelangen, dass mit meinen neuen Arbeitgebern etwas nicht stimmt.“
„Ignatz.“ (Du reibst dir die Schläfen.) „Das habe ich alles bereits gewusst.“
„Ich hasse es wirklich, dir das zu sagen, Hershel, wegen meines großen Respekts vor dir und der Oper, aber du bist verdammt nochmal ein bisschen eingerostet.“

Verzweigung

37
AufzeichnungenSW 8
'Er ist niemand, nur ein zwielichtiger kleiner Kauz'.
PersonalismusSW 11
Und das bist du jetzt ebenfalls.
„Beispielsweise kann ich exakt in diesem Augenblick sehen, dass du ziemlich erschüttert über die Macht des Wissens bist, das ich besitze.“
InstinkteSW 10
Eingeweide ziehen sich zusammen. Abscheu. Hass.
„Gut. Dann teile mal dieses 'Wissen' mit mir, das du erhalten hast.“

Verzweigung

43
„Ich glaube nicht, dass Herrn Buendia viel an diesen Kultur-Leuten liegt, obwohl er für ihre Sicherheit verantwortlich ist. Er ist das, was man einen 'kompromisslosen Militär' nennt. Die Muskeln bilden ein Lächeln, aber der Ausdruck ist nicht gerade fröhlich, wenn du verstehst.“

Verzweigung

45
„Ich habe gehört, dass es Spannungen zwischen dem Weinenden Auge und dem Ministerium für Massenkultur gibt.“
„Ja, Minister Reyes zum Beispiel. Ich glaube, deine Leute haben einen anderen Namen für ihn.“
SchattenspielSW 10
Nichts, was ihn auch nur im Entferntesten etwas anginge.
„'Der Große Lich des Techno-Faschismus'.“
„Ja … ich glaube, das war es. Wusstest du, dass niemand weiß, wie er aussieht? Das ist doch interessant, oder?“

Verzweigung

51
„Nie von ihm gehört. Klingt nach einem kleinen Fisch.“
„Hershel, ein Mangel an Wissen ist nichts, worauf man stolz sein sollte. Aber ich kann darüber hinwegsehen … schließlich weiß ohnehin niemand, wie er aussieht und die Leute brauchen ein Gesicht, um es mit einem Namen zu verbinden.“
„Hat der Golem irgendetwas zu dir gesagt?“
„Nein, nein, kein Wort. Ich würde sein Vertrauen nicht verraten, wenn ich es hätte. Das hier sind private Beobachtungen, die ich inoffiziell mit dir teile.“
Graue SubstanzSW 11
Was wird ihn das kosten?
„Das hättest du mir früher sagen sollen.“

Verzweigung

58
„Mir sind die Hände gebunden. Ich wünschte, ich könnte mehr für dich tun, aber ich fühle mich hier wie ein Hund mit zwei Herrchen.“
Als sie das Wort 'Hund' hört, peitscht die Katze ungehalten mit dem Schwanz, als wolle sie den bloßen Gedanken vertreiben.
„Ich bin der Ansicht, dass ich bereits mehr als genug Risiken für dich eingehe. Werd bitte nicht gierig. Das hier ist ein beruflicher Hinweis.“

Verzweigung

62
„Bedenkt man, wie sehr du hier verkackt hast, Hershel, ist Wertschätzung wohl die bessere Taktik.“
„Das ist ein persönlicher und ein beruflicher Hinweis.“
„Tesoro Buendia …“
„Der Name geht einem wirklich gut über die Lippen, nicht wahr? Vielleicht ist das die Aura des Techno-Faschismus. Er ist ein sehr ernsthafter Mensch, aber vielleicht nicht ganz so schlimm, wie die Oper ihn darstellt. Sehr höflich.“
„Ich vermute, ihr beide würdet euch sogar ganz gut verstehen, auch, wenn Leute wie du und ich in seinen Hierarchien 'Unter-Untermenschen' sind.“
„Ich glaube nicht, dass wir uns gut verstehen würden.“
„Ich versuche, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Du kannst nicht immer mit allen so hart ins Gericht gehen. Das ist nur ein persönlicher Hinweis.“
Die Katze seufzt schwer. Menschen und ihre Hinweise füreinander scheinen sie zutiefst zu langweilen.

Verzweigung

71
„Kannst du mir noch etwas über ihn erzählen?“
„Ich glaube, dass sollte ich lieber lassen, Hershel. Immerhin stehen du und ich in dieser Angelegenheit auf verschiedenen Seiten. Nimms nicht persönlich.“
„Ich habe für diesen Auftrag schon viel zu viel Zeit mit alten Techno-Faschisten verbracht.“
„Stimmt das? Hershel, es freut mich so, dass du deinen politischen Horizont erweiterst. Dieser posthistorische Materialismus ist mir nicht so ganz geheuer. Ich glaube, die Leute kaufen das ihren Anführern nicht mehr ab. Nichts für ungut.“
StaatsmachtSW 12
IN DEN VOLKSREPUBLIKEN GIBT ES NICHTS ZU 'KAUFEN'. DIE PROMULGATION VON IDEOLOGIEN IST VIEL ZU WICHTIG, UM SIE DEN KRÄFTEN DES MARKTES ZU ÜBERLASSEN.
„Danke, Ignatz. Das hilft mir sehr.“ (Weiter.)
„Warte mal, Hershel. Es gibt da etwas, das ich mich frage. Wegen früher, als wir zusammengearbeitet haben.“
AufzeichnungenSW 8
Wie oft denn noch, das war nie der Fall.
„Du hast mir nie verraten, was mein Kryptonym innerhalb der Oper war.“
SchattenspielSW 11
Man muss keine Türen zuschlagen, die man später vielleicht noch durchschreiten will.

Verzweigung

82
„Es ist nicht üblich, Statisten ihre Kryptonyme zu verraten.“
„Ja, ja, natürlich. Ich verstehe.“
„Aber nur aus reiner Neugierde. Wer weiß, wie oft wir noch die Chance zur Zusammenarbeit haben? Die Welt steht auf der Kippe, das wissen wir beide nur zu gut.“

Verzweigung

86
„Du hast kein Kryptonym, weil wir niemals zusammengearbeitet haben.“
„Du hast recht, wir sollten in Gegenwart einer dritten Partei nicht auf unsere frühere Struktur anspielen“, sagt er flüsternd.
Die Katze schaut weg, sie ist in ihrem eigenen Trupp.
„Nein. Wirklich. Ich erinnere mich überhaupt nicht an dich.“
„Komm schon, das war jetzt wirklich etwas unhöflich, oder?“
NervenstärkeSW 12
Deine nächsten Worte werden ihm lange im Gedächtnis bleiben.
„Es tut mir leid, Ignatz. Dir fehlt 'Es'.“
„Wow. Hasst du mich, Hershel? Ich habe mehr von diesem 'Es' als jeder sonst auf der Welt. Sieh dir diese Katze an, selbst sie hat dieses gewisse 'Es' in Hülle und Fülle. Mir scheint, du bist die einzige, der es daran mangelt.“

Verzweigung

95

Verzweigung

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Er blickt erst über eine Schulter, dann über die andere und geht in Richtung Ausgang.
„Wir sehen uns, Hershel. Und viel Glück. Ich glaube, du wirst es brauchen.“

Verzweigung

99

Ende dieses Zweigs

Verzweigung

100
Er blickt erst über eine Schulter, dann über die andere und geht in Richtung Ausgang.
„Wir sehen uns. Ich an deiner Stelle würde mir keine Hoffnungen machen, die Katze noch mal zu streicheln.“
Er blickt erst über eine Schulter, dann über die andere und geht in Richtung Ausgang.
„Wir sehen uns. Versuch, am Leben zu bleiben.“
„Um ehrlich zu sein, kann die Oper deine Raten nicht zahlen. Ich muss Münzen aus Telefonen klauben, um den Laden am Laufen zu halten.“
„Wow. Das ist doch keine Ausrede, Hershel. Warum hasst du mich?“
„Ignatz, wie kann eine Tatsache unhöflich sein?“
„Wow. Hasst du mich, Hershel? Ich meine das ernst. Das war unglaublich verletzend, vor allem, wenn man bedenkt, was ich gerade für dich getan habe.“
„Du hast recht. Es tut mir leid. Aber so muss es eben sein.“

Verzweigung

110
„Also gut. Du kannst manchmal wirklich schwierig sein, Hershel.“

Verzweigung

112
„Deshalb bist du wohl so eine große Operantin …“
PersonalismusSW 10
Er respektiert dich nur widerwillig, aber aufrichtig.
„Wie dem auch sei, das sollten wir für uns behalten, unter Freunden.“

Verzweigung

116
Er blickt erst über eine Schulter, dann über die andere und geht in Richtung Ausgang.
„Wir sehen uns, Hershel. Es hat mich gefreut, wieder mit dir zu arbeiten.“
„Wenn du es irgendwann schaffst, diese Härte nicht nur in deine Beziehungen, sondern auch in deine Arbeit einfließen zu lassen, könntest du es weit bringen …“
„Jetzt benutzt du endlich deinen Kopf.“ (Du tippst dir an die Schläfe.)
„Tut mir leid, ich bin diesmal nicht für den Trupp verfügbar. Ich habe so lange durchgehalten, wie ich konnte, aber wie du weißt, kann ein Mann nicht von Loyalität allein leben.“

Verzweigung

122
PoetikSW 16
Du denkst dir ein Kryptonym für Ignatz aus.

Verzweigung

124
Es ist deine Bestimmung, dir Namen für Statisten auszudenken. Die purzeln nur so vom Band.
„IDOL.“
„Das ist ziemlich unhöflich, Hershel. Ich gebe jeden Tag mein Bestes.“
„Nein, nicht 'idle'. I-D-O-L.“
„Hm. Okay. Viel besser. Ich hatte immer die Vermutung, dass du zu mir aufschaust, also freut es mich, dass dein Unterbewusstsein diese Vermutung bestätigt.“ Er nickt zustimmend.
PersonalismusSW 12
Heute Nacht wird er es sich in seinem schmutzigen Bett vorbeten.
„Ich sollte mich auf den Weg machen. Und du vielleicht auch.“
„Du hast recht. Wir haben uns viel zu lange ungesichert hier aufgehalten.“ Er wirft einen schnellen Blick über die Schulter.
„Das sollten wir für uns behalten, unter Freunden.“

Verzweigung

134
„Hau ab, Ignatz.“
„Kein Problem, Hershel. Bin schon weg.“ Er wirft einen schnellen Blick über seine Schulter.
„IDEALIST.“
„Interessant. Ich hätte mich für sehr abgebrüht gehalten. Aber ich verstehe schon, es ist ironisch gemeint.“ Er nickt.
Graue SubstanzSW 9
Eine Pause. Er macht sich mit dem Namen vertraut und schaut, ob er zu ihm passt.
„Hm. Okay. Damit kann ich mich anfreunden. IDEALIST.“
„INTERVAL.“
„Sehr interessant. Vielleicht eine poetische Ader deines Unterbewusstseins, schließlich arbeiten wir schon wirklich lange zusammen …“
KoordinationSW 9
Eine Pause. Ein leichtes Nicken. Er freundet sich damit an.
„Hm. Okay. Damit kann ich mich anfreunden. INTERVAL.“
Du hast das schon länger nicht mehr gemacht, aber dein Gespür für Namen ist dir nicht verloren gegangen.
Ein einzelnes Wort erscheint gespiegelt auf der Innenseite deiner Augenlider.
„IGNUTZ.“
Seine Augen scheinen etwas von ihrem Glanz zu verlieren.
„Alles klar, haha. So gehen wir also mit unserem alten Freund Ignatz um. Er setzt sich für uns ein und wir verarschen ihn nur zum Spaß. Total cool, Hershel.“

Verzweigung

150
„Ich hatte mich schon gefreut, wieder mit dir zu arbeiten. Aber jetzt verstehe ich, warum dein altes Team nichts mehr mit dir zu tun haben will.“
PersonalismusSW 10
Du gehst einfach deiner Bestimmung nach. Man kann nicht erwarten, dass er das versteht.

Verzweigung

153
„Ich möchte dich nur darauf hinweisen, dass du so kurz davor warst, das hier richtig zu verkacken und dass ich dir aus der Patsche geholfen habe. Das Leben ist ein strenger Lehrmeister, aber ich bin sein fleißigster Schüler. Also keine Sorge, diesen Fehler mache ich nicht noch einmal.
Cold ReadingSW 12
Er wird diesen Fehler so oft machen, wie sich ihm die Gelegenheit dazu bietet.
„Lass es gut sein, Ignatz.“
„Verschwinde von hier. Dein Gesicht macht mich nervös.“ [Du gehst.]

Verzweigung

158
„Nein, ernsthaft. Ich wusste alles davon bereits. Über den Golem, den Lich und den Blödsinn, der zwischen ihnen läuft. Du verschwendest nur meine Zeit.“
„Das sagt sehr viel über deinen Geisteszustand, Hershel. Vielleicht solltest du meditieren.“

Verzweigung

161
„Ich bin widerwärtig.“
„Bitte, Hershel. Ich halte wirklich mehr von dir.“
„Ich dachte, sie hätten all ihre Probleme mit fortschrittlichen Wundern der Technik gelöst.“
Nein … nein … hier geht es um mehr als einfache maschinelle Angelegenheiten.“
TechnoflexSW 11
Maschinelle Angelegenheiten sind nie einfach. Buh, Ignatz.
„Abgesehen vom Faschismus, meinst du?“
„Hershel, das ist wieder eine deiner übertriebenen Vereinfachungen. Bitte hör zu, das ist wichtig.“
„Das liegt daran, dass sie alle Kopien eines 300-Jähirgen sind und immer schlechtere werden.“
„Das ist eine sehr spezielle Theorie, Hershel. Ich würde die nicht zu laut herumposaunen. Oder zu oft. Die Leute könnten denken, dass du wie dein altes Double geworden bist.“

Verzweigung

171
„CASCADE.“ Er schüttelt traurig den Kopf ob deiner jämmerlichen Bühnenkunst.
„Aber sollte die Realität deiner kruden Theorie entsprechen, würde mir das nur sagen, dass der luzianische Geist sich selbst nicht kennt.“
„Was stimmt denn nicht?“
„Sie zeigen der Welt zwar eine geeinte Front, aber ich glaube, hinter den gelassenen Fassaden Spannungen bemerkt zu haben. Die Sorte, die ewig anhält.“
„Die Sorte, die ewig anhält. Sanfte Gewalt gegen harte. Kultur gegen Zivilisation. Ein gespaltenes Haus und all das.“
SchattenspielSW 6
Tesoro Buendia. Für die Operanten-Dienststelle ist er der Hundertäugige Golem. Für La Luz ist er der Anführer des Weinenden Auges.
Wer er auch sein mag, die Katze scheint es nicht wirklich zu kümmern. Wahrscheinlich wusste sie all das längst.
„Du kannst dir das Techno-Faschisten-Geschwafel sparen.“
„Also schön, also schön. Direkt zum Geschäftlichen. Schon verstanden.“
„Klingt bedrohlich.“
„Sehr futuristisch, wie man so sagt.“
„Ich habe keine Ahnung, was irgendetwas davon bedeutet.“
„In Ordnung, Hershel. Ich werde mich bemühen, es für dich auf Grundschul-Niveau runterzubrechen.“
„Ich will ehrlich mit dir sein Hershel. Das war eine Prüfung, um zu sehen, ob wir in Zukunft zusammenarbeiten können. Nun, du hast gewissermaßen nicht bestanden. Aber sieh mal …“
„Mir ist klar geworden, dass du bei deinem neuen Auftrag wirklich Hilfe brauchst. Also werde ich dir helfen, obwohl du die Prüfung nicht bestanden hast. Nicht jeder versteht, was wir tun, also müssen wir einander helfen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.“

Verzweigung

187
„Willkommen zurück, Hershel. Was hast du für mich?“

Verzweigung

189
„Wir müssen noch etwas über die Katze reden.“
„Aber gerne, Hershel. Sicher. Lass uns noch etwas über die Katze reden.“

Verzweigung

192
„Sie ist einfach unglaublich weiß. Wie kann etwas so weiß sein?“
„Sie entspricht mehr der Vorstellung von Weiß als eigentlichem Weiß, da gebe ich dir recht.“
PoetikSW 13
Dositeo Fernandez … ach, vergiss es.

Verzweigung

196
„Fragst du dich je, was sie denkt?“
„Ununterbrochen, Hershel. Aber ich halte das für einen Trugschluss. Katzengehirne sind anders als Menschengehirne. Wir wissen nicht, wie sie funktionieren.“
Die Katze dreht ihren Körper ein wenig ein und streckt sich mit einem Zittern.

Verzweigung

200
„Herr Reno möchte seine Katze zurückhaben.“
„Bei mir ist die Katze besser dran, Hershel. Sie sitzt nicht mehr im goldenen Käfig. Sie ist ein weltgewandtes Tier, so, wie ich ein weltgewandter Mensch bin. Ich werde ihr neue Orte zeigen und sie mir – alles wird gut.“
„Wenn Herr Reno etwas an der Katze liegen würde, hätte er sie nicht gehen lassen. Was, bist du jetzt auch seine Vize-Anführerin?“
„Er nennt die Katze sein Baby.“
„Die Katze ist längst nicht mehr so klein, Hershel. Deshalb gehört sie jetzt zu mir, an den Erwachsenentisch.“

Verzweigung

206
„Ich arbeite nur für mich selbst.“
„Natürlich, Hershel. Es geht nur um Interessen.“
„Vielleicht muss die Katze die Welt gar nicht sehen.“
„Du und ich, wir sind Intellektuelle, Hershel. Deshalb verstehen wir uns so gut. Wir sind Menschen der Seele und des Geistes. Die Katze ist ein Tier der Seele und des Geistes. Damit sollten alle Unklarheiten beseitigt sein.“
„Das ist Diebstahl, Ignatz. So etwas ist falsch.“
„Hershel, wo bist du hin? Ich sehe dich nicht. Vielleicht blendet mich das Licht, das sich in diesem Glashaus spiegelt.“
„Weißt du was? Vergiss es.“
Die Katze putzt sich das Fell. Ganz langsam.
„Glaubst du, sie denkt manchmal über uns nach?“
„Ich glaube … nein, sie denkt wahrscheinlich nicht über uns nach.“

Verzweigung

217
„Glaubst du, sie denkt manchmal über den Tod nach?“
„Sie denkt vermutlich nicht über den Tod nach, aber er muss ihr bekannt sein.“

Verzweigung

220
InstinkteSW 10
Ich spüre es.

Verzweigung

222
„Glaubst du, Katzen mögen Musik?“
„Ich glaube … dass Menschen Musik brauchen, um ihre Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen. Die Emotionen einer Katze befinden sich immer im Gleichgewicht, daher braucht sie keine Musik.“
Die Katze gähnt langsam.
PersonalismusSW 13
Diese Unterhaltung spielt sich weit unterhalb des Niveaus der Katze ab. Sie weiß, was sie denkt.

Verzweigung

227
„Ignatz – ist diese Katze deine Controllerin?“
„Diese Frage umfasst ein weites Spektrum, Hershel.“

Verzweigung

230
Die Katze dreht ihren Kopf ein paar Grad in deine Richtung. Ihr Fell ist feucht.
VerschränkungSW 12
Du stehst einer Macht gegenüber, die du nicht im Entferntesten begreifen kannst.
Du schaust der Katze in die Augen.
Die Katze blickt nicht wirklich durch dich hindurch. Vielmehr sieht sie dich überhaupt nicht. Ihr Blick durchdringt die Luft, die du gerade ausfüllst, und öffnet das Tor zu einer uralten Zukunft …

Verzweigung

235
Du siehst nicht hin. Nur zur Sicherheit.
Die Katze streckt eine Vorderpfote aus. Krallen blitzen im Licht auf.
Die Katze dreht ihren Kopf ein paar Grad in deine Richtung.
„Das reicht jetzt mit der Katze.“
„Endlich. Ich dachte schon, du wärst hier, um die Katze zu sehen und nicht deinen alten Freund Ignatz.“

Verzweigung

241
„Reden wir über die Katze.“
„Du willst also über die Katze reden, Hershel? Natürlich.“
„Die Katze geht mich nichts an.“

Alternative Formulierung

„Ich hatte letztes Mal meine Dosis Katze. Machen wir weiter.“
„Gut, gut. Damit hast du die erste Prüfung bestanden: der Katze widerstehen.“

Verzweigung

246
„Ich habe die Fotos.“

Verzweigung

248
„Gut! Gut. Dann gib sie mir bitte.“
SensorenSW 9
Unter der Krempe seines Hutes leuchten seine Augen auf.

Verzweigung

251
„Erst die Informationen, Ignatz.“
„Oh, wow. Ist das dein Ernst?“
„Mein allervollster Ernst.“
„Hershel, ich will nicht unhöflich sein, aber du klingst wie eine falsche Freundin.“

Verzweigung

256
„Ich bemerke hier ein Muster extrem unkooperativen Verhaltens und als dein Quasi-Anführer beunruhigt mich das sehr.“
„Also, lenken wir dieses Treffen wieder auf die vorgesehene Bahn. Die Fotos, bitte.“

Verzweigung

259
„Ich kann dir die nicht geben, Ignatz.“
„Als ich meinte, dass du aus der Übung bist, wollte ich dein Selbstvertrauen nicht zertrümmern, Hershel. Ich bin mir sicher, dass die Fotos ihren Zweck erfüllen werden.“

Alternative Formulierung

„Oh, die Bilder sind sogar ziemlich gut. Ich glaube, ich könnte eine Zukunft als Fotografin haben. Dir kann ich diese Bilder aber nicht geben.“

Alternative Formulierung

„Selbst wenn ich nur meinen Daumen vor der Linse fotografiert hätte, würde ich dir die Bilder nicht geben.“

Text nicht verfügbar

„Was soll das heißen?“
„Ich mache bei deinen perversen Ausschweifungen nicht mit.“
„Du hast die Fotos bereits gemacht. Sämtlicher Schaden wurde bereits angerichtet und der Wert dieser Informationen würde ihn bei Weitem überwiegen …“
„Davon abgesehen kann ich unmöglich meinen Teil der Abmachung erfüllen, wenn du mir die Fotos vorenthältst. Und du verletzt mich, Hershel. Sehr sogar.“
„Also gut, aber deine Informationen sollten besser gut sein.“ (Du gibst ihm die Fotos.)

Verzweigung

268

Verzweigung

269

Verzweigung

270
„So gefällt es mir. Mal sehen, was wir hier haben …“

Verzweigung

272
Er blättert schnell durch mehrere Aufnahmen, bis sein Blick an einer hängen bleibt.
PersonalismusSW 10
Irgendwie wirkt er überrascht. Als hätte er ihn dazu gebracht, in seiner Hand zu erscheinen.
„Sehr gut!“ Er hält das Foto hoch. „Das ist wirklich interessant, das muss ich schon sagen.“

Verzweigung

276
„Also? Was sagen die Auren?“
Mit der freien Hand hält er das von dir aufgenommene Foto empor.
„Ich sehe sofort, dass unser Freund hier ein toter Mann ist. Diese Wellen? Ein starkes Zeichen für Hintergedanken.“

Verzweigung

280
„Was für Hintergedanken?“
„Hershel, bitte. Das ist eine einfache Analyse auf der Bühne. Ganz grundlegend. Es würde eine mehrstündige Analyse erfordern, mehr herauszufinden.“
„Außerdem verrate ich dir schon viel mehr, als ich sollte, in Gedenken an unsere gemeinsame Geschichte.“

Verzweigung

284
„Was ist mit der Frau?“
Er dreht das Foto wieder um und betrachtet es.
Die Katze starrt Ignatz mit ungewöhnlicher Neugierde an.
„Sie lässt sich schwerer lesen, sehr viel schwerer. Darin sehe ich einen Beweis für den Einsatz fortgeschrittener kognitiver Manöver.“
„Wahrscheinlich hast du es vermasselt und sie hat ihre Gedanken vor dir abgeschirmt. Andernfalls ist ihr Schattenspiel sogar noch mächtiger, als ich vermutet habe.“
„Sie arbeitet im Beschlagenen Spiegel. Ihr Name ist Lucia.“
„Du konntest ihre Rolle durchschauen? Sehr gut, Hershel. Ich bin wirklich beeindruckt.“
Cold ReadingSW 10
Das wusste er schon.
„Ich mache eine Notiz für weitere Ermittlungen.“

Verzweigung

294
Cold ReadingSW 10
Warum klingt er dann nicht beeindruckt?
„Ich habe sie noch nie gesehen.“
„Du bist eine einzelne Operantin, die ihre Fähigkeiten langsam wieder poliert. Das hier ist eine sehr hochrangige Person. Das kann ich dir nicht vorwerfen.“
„Um dich zu trösten, sollst du wissen, dass es alle Ressourcen meines neuen Arbeitgebers gebraucht hat, uns an diesen Punkt zu bringen.“

Verzweigung

299
„Vielleicht verstehst du Frauen einfach nicht.“
„Bitte, Hershel. Sei nicht so oberflächlich. Frauen sind Tiere, genau wie Männer. Sie haben die gleichen Triebe. Der einzige Unterschied besteht in den Möglichkeiten, die ihnen bleiben, um sie auszuleben.“
„Das ist grundlegende Gendertheorie. Vielleicht solltest du mehr darüber lernen.“

Verzweigung

303
„So mächtig kann es nicht sein. Sie ist nur eine Frau.“
„Du bist eine Frau, Hershel, und du hast als Vize-Anführerin recht gute Arbeit geleistet. Woher kommt plötzlich diese internalisierte Misogynie?“
„Einen Moment. Du hast mich fotografiert. Welche Farbe hat meine Aura?“
„Bist du sicher, dass du das wissen willst?“
„Zeig mir das Foto.“
Er greift tief in die Taschen seines Mantels und holt ein zerknittertes Foto hervor.
„Hier, siehst du – deine Aura ist ganz blau, Hershel. Das ist ziemlich beunruhigend und ein Zeichen für Melancholie. Kein Wunder, dass du auf dem Basar hingefallen bist. Vielleicht fehlt dir der Wille, weiterzumachen.“
PersonalismusSW 13
Das … das geht ihn überhaupt nichts an.

Verzweigung

312
„Erzähl es mir einfach. Ich muss es nicht sehen.“
„Blau. Es gibt viele Gründe, sich um deine Schärfe zu sorgen, Hershel. Diese Farbe ist ein Zeichen für Melancholie. Vielleicht hast du deinen Lebenswillen verloren.“
Die Katze weiß nichts von solchen Dingen und sie interessieren sie auch nicht. Sie betrachtet ihre rechte Pfote, bis ihr Blick zu einem Staubkorn schweift.
„Wie kannst du diese Bilder lesen?“
„Das wird noch aktiv erforscht. Meine Abteilung hat ein ganzes Gebäude voller ausgebildeter Analysten, die rund um die Uhr nichts anderes machen, als solche Fotografien zu analysieren.“
BlaupausenSW 10
Reihen von Kabeln, Tischen und abgedunkelten Fenstern über einem sehr kaltem Keller.
„Natürlich gibt es keine Wissenschaft ohne Kunst. Glücklicherweise verfüge ich über beides in großen Mengen.“
„Sehr cool.“
„Ich bin sehr viel cooler als cool, Hershel. Und es freut mich, dass du endlich längst überfällige Anerkennung zeigst.“

Verzweigung

322
„Soll das heißen, du kannst diese Dinge lesen?“
„Du scheinst etwas Wichtiges über deinen alten Freund Ignatz vergessen zu haben: Der Unterricht ist niemals vorbei. Mach dich bereit, zu lernen.“
„Das ist doch Humbug, Ignatz. Ich glaube das nicht.“
„Du solltest versuchen, deinen Geist für Erfahrungen außerhalb deines begrenzten Verstandes zu öffnen. Das ist nur ein persönlicher Hinweis.“
„Ich finde das alles extrem beunruhigend.“
„Deshalb solltest du gut über deine Loyalitäten nachdenken, Hershel. Du hättest deinen Verstand schon vor Jahren für Erfahrungen außerhalb deines begrenzten Verstandes öffnen können. Das ist nur ein persönlicher Hinweis.“
„Lass mich das mal sehen.“ (Du betrachtest das Foto.)
Sie sehen noch genauso aus, wie du sie zurückgelassen hast. Ein privater Augenblick, festgehalten in Silbersalzen.
„Wie sehen sie für dich aus?“ Seine Augen verengen sich.
„Du bist das Superhirn. Es gibt keinen Grund, warum ich dir reinreden sollte.“
„Sehr gut, Hershel. Du lernst bereits.“

Verzweigung

334
„Sie sehen aus, als wären sie extrem verliebt ineinander.“
„Ja? Extrem verliebt? Du schaust zu viel fern, Hershel. Dein Hirn ist ganz weich und porös geworden.“
„Bei dem Carabinero bin ich mir nicht sicher, aber die Frau wirkt sehr gestresst.“
„Abwehrmechanismen. Fall nicht darauf rein.“
Cold ReadingSW 13
Es besteht gar keine Notwendigkeit, irgendetwas abzuwehren. Dieser Mann redet sich selbst etwas ein.
„Bei der Frau bin ich mir nicht sicher, aber der Carabinero schien es eilig zu haben.“
„Das liegt daran, dass er ein Tier ist, das sich vor der Schlinge des Jägers fürchtet. Komm schon, Hershel. Benutz deinen Kopf.“
VerschränkungSW 12
Letzte Epoche des Pleistozän. Der kontrollierte, gleichmäßige Atem der Jägerin ist das Einzige, das ihre Anwesenheit verraten könnte, während sie den Tiger vorsichtig immer enger einkreist.
„Genug davon, jetzt bist du dran.“ (Weiter.)

Verzweigung

344

Verzweigung

345
„Entspann dich, es ist nur natürlich, dass du nervös bist. Du fragst dich bestimmt, ob Ignatz, den du bei der Rekrutierung einst übergangen hast, dich gerade geschickt vor seinen Karren gespannt hat.“
„Zu deinem Glück bin ich allerdings ein durch und durch ehrlicher Mann. Bitte warte auf mich.“
Mit einem erstaunlich hohen Hopser verschwindet dein Möchtegern-Statist um die Ecke.

Verzweigung

349
„Rein geschäftlich. Okay, Hershel. Abgemacht ist abgemacht.“
„Danke, Ignatz.“
„Gut gemacht. Gute Vize-Anführerinnen-Arbeit.“

Verzweigung

353
„Du bist dran.“ (Weiter.)
InstinkteSW 10
Kaum verhohlene Freude.
Er blättert schnell durch mehrere Aufnahmen, bis sein Blick an einer hängen bleibt.

Verzweigung

357
„Also? Was sagen die Auren?“
„Hershel. Nichts für ungut, aber diese Fotos sind ziemlich beschissen.“
„Jetzt begegnen wir dem Namen mit etwas Respekt. Mir gefällt, wie kooperativ du dich gibst, Hershel.“
„Damit kann ich leben.“ (Du behältst die Fotos.)
„Dann stimmen die Gerüchte wohl. Du lässt deine Leute im Stich und anscheinend kannst du damit leben, Hershel. Wie eine Kakerlake.“
„Ich bemitleide dich, deine Freunde und deine Feinde. Leb wohl.“
„Wir spielen in verschiedenen Teams, Ignatz. Es hat nicht sollen sein.“ (Du behältst die Fotos.)
„Wow. Du scheinst einige Grundprinzipien der Spionage vergessen zu haben. Und die Bedeutung des Wortes 'Freundschaft'. Kein Wunder, dass du dein altes Team zum Sterben zurückgelassen hast.“
„Das ist ein persönliches Versagen, Hershel. Ich bemitleide dich, deine Freunde und deine Feinde. Leb wohl.“
„Warum sollte ich dir diese Fotos überlassen?“
„Wie würdest du dich fühlen, wenn in deiner Organisation ein Leck entdeckt worden wäre? Doch sicher nicht gut. Ziemlich unwohl.“
„Ich will nicht.“
„Du willst nicht? Aber du hast die Arbeit doch bereits erledigt, Hershel! Jetzt ist es Zeit, den Handel abzuschließen.“

Verzweigung

371
Du gibst ihm die Fotos.

Verzweigung

373

Verzweigung

374
„Es gibt hier ein Machtgefälle, dem du dir nicht bewusst zu sein scheinst, und als dein Quasi-Anführer beunruhigt mich das.“
„Natürlich.“
„Wow. Letzte Nacht wurde ich im Traum erschossen, Hershel, aber das hat weniger wehgetan.“
„Also gut. Die Informationen kommen später.“ (Du gibst ihm die Fotos.)

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Verzweigung

380

Verzweigung

381
„Wer sind diese Leute wirklich, Ignatz?“
„Gib mir die Fotos, dann wirst du mehr über sie erfahren.“

Verzweigung

384
„Gut! Gut, Hershel. Ich wusste, ich kann auf dich zählen. Wo sind sie?“
„Hier drin.“ (Du zeigst ihm die Kamera.)
„Hershel … das regt mich jetzt wirklich auf. Du bist noch mehr aus der Übung, als ich dachte. Aber keine Sorge – ein erfahrener Anführer wie ich kann einer schusseligen Operantin wie dir aus der Patsche helfen.“
„Luzianische Technologie ist zwar fortschrittlich, aber ich kann die Fotos trotzdem erst sehen, wenn du den Film entwickelt hast. Bring mir die entwickelten Aufnahmen, dann können wir reden.“

Verzweigung

389
„Was meinst du?“
„Schlechte Nachrichten, Ignatz. Ich konnte kein Foto machen.“
„Was soll das heißen?“ Seine Augen werden zu Schlitzen.
„Den Fähigkeiten dieser Operanten war ich nicht gewachsen … Ich wäre fast gestorben.“
„Die große, aufrichtige Hershel mit den opponierbaren Daumen wurde also von einem Haufen undichter Schweinehunde übers Ohr gehauen?“
Cold ReadingSW 10
Gleich platzt er.
„Warum spielst du mir so übel mit, Hershel? Gehörst du zu einer Spionageabwehr-Einheit? Bist du Quasi-Anführerin eines anderen Teams?“ Er ist sichtbar aufgebracht.
„Ich arbeite für die Oper, Ignatz. Das habe ich immer getan.“
Er nimmt dir die Kamera ab.
„Es war ein schwerer Fehler, dich zu rekrutieren …“ Er seufzt. „Man lernt wohl wirklich jeden Tag dazu.“
„Lebwohl, Hershel. Danke, dass ich jetzt einen großen, dampfenden Berg Scheiße wegschaufeln muss.“
Er verschwindet um die Ecke.
„Es tut mir leid, Ignatz.“
„Ich hoffe, du wirst nicht vergessen, wie sehr du mich verletzt hast … und unsere Freundschaft. Das hier war eine Art Prüfung … und du bist durchgefallen!“
PersonalismusSW 13
Vielleicht wird er später weinen.
„Kann ich jetzt bitte die Informationen haben?“
„Nein, du kannst die beschissenen Informationen nicht haben, Hershel. Soll das ein Witz sein? Das hier war eine Prüfung und du bist durchgefallen!“
„Deine blöde luzianische Kamera hat nicht richtig funktioniert.“
„Ich hätte erwartet, dass die Methoden der Oper nicht aus dem letzten Jahrhundert stammen. Ich hätte gedacht, dass du der Aufgabe gewachsen bist. Das Schicksal spielt mir übel mit … und du übrigens auch, Hershel. Hasst du mich?“
„Ich habe wohl einfach nicht dein Talent für 'Straßenfotografie'.“
„Die Frau kannte ich. Die bei dem Carabinero.“
„Diese Controllerin hatte die Oper bereits im Visier? Das hättest du ansprechen sollen, Hershel. Wir hätten Geheimnisse austauschen können.“
„Ich glaube nicht, dass sie eine Spionin ist, Ignatz.“
„Sie hat dich hinters Licht geführt. Das zeigt, was für eine mächtige Operantin sie ist – oder wie sehr dein Gehirn verkümmert ist, Hershel. So oder so mache ich mir Sorgen.“

Verzweigung

414
Graue SubstanzSW 11
Diese Sorgen könnten angebracht sein – immerhin ist er ein Meisterspion und du bist nur die Vize-Anführerin für seinen Auftrag.“
„Deshalb ist die Kamera ein so wertvolles Werkzeug. Du wirst es verstehen, wenn der Film entwickelt ist.“

Verzweigung

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SchattenspielSW 11
Vielleicht wurde er selbst hinters Licht geführt.
„Sie hat mir die ganze Zeit eingeschenkt … da hätte sie mich jederzeit vergiften können!“
„Sie ist wirklich umsichtig, nicht? Du wärst nie darauf gekommen.“
„Erklär mich noch mal warum du sie im Verdacht hast.“
„Bitte sag jetzt nicht, dass du die Zeichen übersehen hast, Hershel. Du warst mal so viel besser.“
„Ich habe nichts. Ich habe die Fotos noch nicht gemacht.“
„Diese Trödelei ist sehr unprofessionell, Hershel. Ich gebe mein Bestes, um geduldig mit dir zu sein, aber wir arbeiten hier nach einem strengen Zeitplan.“

Verzweigung

425
„Weißt du was, Ignatz? Ich werde diese Fotos nicht machen.“
„Was redest du denn da, Hershel? Bist du auf den Kopf gefallen? Wir arbeiten hier an einem wichtigen Auftrag. Warum machst du jetzt einen Rückzieher?“
„Ich weiß nicht, Ignatz. Etwas daran fühlt sich komisch an.“
„Du bist viel zu sensibel, Hershel, und gleichzeitig nicht sensibel genug. Bist du so sehr aus der Übung, dass du die Bedrohungen vor deiner Nase nicht mehr wahrnimmst? Haben sie dir den Spionage-Muskel entfernt?“
Die Katze schielt dich an.
PersonalismusSW 14
Seine Erziehung, Bildung und andere Bedingungen, die er nicht kontrollieren kann, haben ihn zu dem gemacht, der er heute ist … nur Geduld.
„Also gut, Ignatz. Ich gehe zurück und mache sie.“
„Bring Licht in die Sache mit den undichten Stellen und ich verspreche, dass es sich für dich lohnen wird.“

Verzweigung

434
„Nein. Ich mache das nicht.“
„Du bist eine beschissene Spionin und eine ebenso miese Vize-Anführerin. Ich bemitleide dich, deine Freunde und deine Feinde. Lebwohl.“

Verzweigung

437
„Mir ist einfach nicht danach.“
„Ich habe deinen schmierigen Plan durchschaut, Ignatz. Die beiden haben nur eine kleine Affäre.“
„Ach, Hershel. Ich wusste gar nicht, dass auf der Tageskarte heute die Enttäuschung alter Freunde mit einer Extraportion Verrat steht. Wie viel haben sie dir gezahlt, um mich zu hintergehen?“
„Standest du von Anfang an in ihren Diensten? Hast du deinen alten Statisten Ignatz dieses Mal geschlagen? Ha! All das sind rhetorische Fragen, Hershel. Du bildest dir das nur ein.“
„Ich bilde mir gar nichts ein – du tust das.“
„Sie machen dir Angst, Hershel. Das verstehe ich. Da draußen im Einsatz, ganz allein. Aber keine Sorge, dein alter Freund Ignatz wacht stets aus der Ferne über dich. Also geh diese Fotos machen.“
„Es tut mir leid, Ignatz. Es hat nicht sollen sein.“
„Ich werde nie ausreichend bezahlt, Ignatz.“
„Treue wird mit Treue vergolten. Gerade du solltest das wissen.“
„Sie sind ein Liebespaar, keine Spione.“
„Das ist das, was sie wollen, das du denkst, Hershel. Sich als Liebhaber auszugeben, ist die mächtigste aller Tarnungen. Stell dir doch nur mal vor, welche Gräueltaten man in dieser Rolle begehen kann!“
PoetikSW 12
Millionen-Milliarde Tote. Und mehr.
„Ich werde das nicht machen, Ignatz.“
„Du verletzt mich, Hershel. Willst du mir sagen, dass es ein Fehler war, dich aufzusuchen? Die Anzeichen dafür sind nämlich ziemlich deutlich.“
„Vergiss es.“ (Du gehst.)
„Komm bald zurück.“
Der Mann blickt über das Dach hinweg in deine Richtung, die Hände in den Taschen.
„Guten Abend. Ist doch ziemlich cool, dass wir uns hier so im Dunkeln treffen, findest du nicht, Hershel? Was hast du mir mitgebracht?“

Verzweigung

456
Regen prasselt gegen den Mantel des Mannes.
Die Katze scheint das alles extrem störend zu finden.
Die Katze schaut unbeirrt weiter.
„Wie ich vermutet habe. Meine Quellen waren sehr zufrieden mit deiner Arbeit. Gut gemacht, Hershel. Es ist eine Ehre, wieder mit dir zu… - ZERO PARADES