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„Hallo noch mal.“ Die Redakteurin lächelt dich mit einem erhobenen Mundwinkel an.

Zeilen 187
Gesprächsbeginn

Verzweigung

1

Verzweigung

2
„Hallo noch mal.“ Die Redakteurin lächelt dich mit einem erhobenen Mundwinkel an.

Verzweigung

4
BlaupausenSW 10
Sie trägt Gummistiefel. Für einen Bürojob ist das recht ungewöhnlich, wenn sie nicht gerade viel Zeit im Keller verbringt.

Verzweigung

6

Verzweigung

7
„Wie reiche ich ein Gedicht ein?“
„Du solltest es Haya zeigen! Einreichungen werden weit über meinem Kopf entgegengenommen … aber ich kann es kaum erwarten, es zu lesen.“

Verzweigung

10
„Moment, wer ist Haya?“
„Die Chefredakteurin. Sie ist gleich da drüben.“ Sie nickt zu einer Frau rechts von dir.

Verzweigung

13
„Die Leute sprechen von diesem Ort in den höchsten Tönen. Was hat es damit auf sich?“
„Was es damit auf sich hat.“ Sie lächelt. „So zeitgemäß! Es ist eine vierteljährlich erscheinende Poesiesammlung in kleiner Auflage mit mittlerem Vertrieb.“
„Aber wenn du es genauer wissen willst, solltest du mit Haya sprechen, nicht mit mir. Ich bin nur aufgrund eines Sponsorings hier.“

Verzweigung

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„Moment, wer ist Haya?“
„Die Chefredakteurin. Sie ist gleich da drüben.“ Sie nickt zu einer Frau rechts von dir.

Verzweigung

20
StaatsmachtSW 10
BOSS DER GROSSEN WORTE.

Verzweigung

22
„'Richtlinien' – klingt einengend. Ich stehe mehr auf freie Verse.“
„Nein, ich liebe es, hier zu sein. Überhaupt von Poesie umgeben zu sein, ist so aufregend. Und ich darf sie lektorieren!“
„Ah, du arbeitest für den Civilisation Trust?“
„Da bin ich angestellt, ja.“ Sie starrt dich mit einem leichten Lächeln an.

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27

Verzweigung

28
Graue SubstanzSW 7
Moment mal, das heißt, sie gehört zu EMTERR. Sie ist deine Feindin.

Verzweigung

30
„Was hältst du von Haya?“
„Sie bringt mir so viel bei, ich habe solches Glück, hier sein zu dürfen.“
„Was hältst du wirklich von ihr?“
„Sie ist die Beste. Wirklich!“

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35
„Sie hat mir erzählt, dass du noch viel üben musst.“
„Oh … na ja, wenn Haya das sagt, muss es wohl stimmen. Ich werde weiter daran arbeiten, meinen Stil zu verbessern.“
„Cool. Ich war nur neugierig.“ (Zurück.)
„Das sehe ich. Und höre ich.“
Cold ReadingSW 12
Ein eigenartiges Lächeln – irgendwas an dieser Frau ist unecht.

Verzweigung

41
„Was macht man so als Redakteurin?“
„Hauptsächlich Korrekturlesen. Ab und zu kocht man auch Kaffee, legt Akten ab und fegt den Boden.“ Sie hält inne. „Eigentlich fegt man ziemlich viel.“
„Also bist du mehr Sekretärin als Redakteurin.“
„Ich mache es gern! Es gibt so viele wichtigere Dinge, auf die man sich für ein Magazin konzentrieren muss.“
„Ich bin Teil eines Programms, das junge Leute in Kunst- und Kulturstätten unterbringt. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Cold ReadingSW 10
So jung sieht sie gar nicht aus.
„Hast du keine Angst, sie zu enttäuschen? Das würde mich sehr beschäftigen.“
„Machst du dir oft Gedanken darum?“ Sie fixiert dich mit ihren sanften braunen Augen.
„Ich sehe nur ungern Frauen in der Kunst scheitern.“
„Ich sehe auch ungern Frauen in der Kunst … scheitern. Ich hasse es so sehr, dass ich es kaum aussprechen kann! Aber keine Sorge – der Civilisation Trust sponsert Leute wie mich, damit das nicht passiert.“
VerschränkungSW 10
Irgendwo im unterirdischen Novessa zuckt gerade die Nase eines Opern-Controllers.

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53

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Graue SubstanzSW 7
Sie wurde vom Sponsor hierhergebracht – dem Civilisation Trust – das heißt, sie gehört zu EMTERR.

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SchattenspielSW 7
Und Ile-de-Söze ist ein Anlaufziel für Menschenhandel. Eine Arbeitskolonie von EMTERR.

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58

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Das muss derselbe Verein sein, den die Chefredakteurin erwähnt hat. Der, der für die Zuschüsse des Magazins verantwortlich ist.
„Täglich. Vielleicht kann ich es für meine Gedichte nutzen.“
„So hab ich meine Arbeit früher auch betrachtet, aber dann hab ich gelernt, wie man richtig mit einer Schreibmaschine umgeht, und plötzlich waren die Zeilen nicht mehr so krumm. Also … glaube ich an dich!“

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63
„Dich haben also gesichtslose Bürokraten hier untergebracht. Hast du dir je Gedanken über ihre Motive gemacht?“
„Ihre 'Motive'? Sie unterstützen mich.“ Sie lacht. „Sie haben sogar meine Motive hinterfragt. Der Auswahlprozess war kein Spaß.“
„Ich bin nur hier, um dafür zu sorgen, dass alles reibungslos läuft.“

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Graue SubstanzSW 7
Sie wurde vom Sponsor hierhergebracht – dem Civilisation Trust – das heißt, sie gehört zu EMTERR.

Verzweigung

70
„Du legst dich ein paar Jahre auf die Lauer und schnappst dir dann die Chefposition. Clever.“
„Der Sponsor des Magazins hat gesehen, dass Haya und The Review Hilfe brauchen. Ich bin diese Hilfe. Mehr nicht.“

Verzweigung

73
„Wer ist Haya?“
„Die Chefredakteurin dieses Magazins. Sie hat das Sagen – gleich da drüben.“ Sie nickt in den Bereich rechts von dir.
„Wir sind alle dort, wo wir hingehören, richtig?“
„Stimmt.“ Sie lächelt. „Ich bin gern geduldig.“
VerschränkungSW 11
Eine Frau in Fellen verfolgt einen Auerochsen durch eine neolithische Tundra. Sie bleibt gemächlich, aber entschlossen hinter ihm. Die Knie des riesigen Huftiers knicken bei jedem mühsamen Schritt ein. Sobald das Tier nicht mehr flüchten kann, schlägt sie zu.
InstinkteSW 11
Die Jagd wird drei Tage andauern.
„Du musst dich also ganz allein um diesen gefluteten Keller kümmern?“
„Ich will nicht, dass sie sich mit solchen Kleinigkeiten beschäftigen muss – sie hat Poesie zu verfassen!“
„Anders gesagt, machst du also den Großteil der richtigen Arbeit.“
„Die richtige Arbeit ist ein Konzept. Das Nachdenken über Poesie. So weit bin ich noch nicht. Konzeptdenken ist echt schwierig.“
„Schreibst du auch schon mal selbst?“
„Gibt es irgendeine Möglichkeit, mal einen Blick nach dort hinten zu werfen?“
„Dort passiert der ganze Spaß! Du musst einfach ein Gedicht einreichen und wenn es angenommen wird, kannst du nach hinten.“

Verzweigung

87
„Was ist da hinten?“ (Du zeigst auf die Tür hinter ihr.)
„Hauptsächlich das Büro der Chefredakteurin.“
PoetikSW 9
Das Wort „hauptsächlich“ deutet darauf hin, dass hier etwas verborgen ist.
„Hauptsächlich?“

Verzweigung

92
„Das Archiv ist auch da. Aber da willst du nicht runter, es steht total oft unter Wasser, wie ich gesagt habe. Schon einmal.“

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BlaupausenSW 6
Ein gefährlicher Ort für wichtige Dokumente. Da lagert niemand etwas, der nicht etwas zu verbergen hat.
Das ist praktisch eine Bestätigung – das hier ist eine Fassade für das geheime Gefängniss. Der Gefangene muss irgendwo hinter dieser Tür sein, du musst da nur reinkommen.

Verzweigung

97
PoetikSW 6
Am einfachsten könnte es sein, erfolgreich ein Gedicht einzureichen.

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99

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100
NervenstärkeSW 8
Es bleibt auch immer noch die gefährliche Option. Eillieferung.
Ich lebe für Gefahren. Sprich weiter.

Verzweigung

103

Verzweigung

104
Verschwinde über das angezapfte Münztelefon. Lande mit dem vermissten Vater im Keller.

Verzweigung

106
BlaupausenSW 9
Wenn du es etwas unauffälliger willst, könntest du die Schleuse nutzen, die du abgelassen hast …

Verzweigung

108
„Kann ich dir sonst irgendwie behilflich sein? The Noscorrentes Review nimmt die mentale Gesundheit aller Mitwirkenden sehr ernst.“

Verzweigung

110

Verzweigung

111
BlaupausenSW 9
Wenn es geheimnisvoller sein soll, denk daran, dass das kleine Mädchen eine Tür in der Schleuse erwähnt hat …
BlaupausenSW 9
Oder du könntest den Rest des Gebäudes durchsuchen, um herauszufinden, ob es noch einen anderen Weg da runter gibt.
Verschwinde über das angezapfte Münztelefon. Lande im Keller – vielleicht findest du sogar deinen verschwundenen Vater.
Verschwinde über das angezapfte Münztelefon. Lande im Keller.
Auf gar keinen Fall.
Na schön, aber wenn du keine andere Wahl mehr hast, wird das Münztelefon, das Leute verschwinden lässt, immer noch da sein.
Aber ich bin Spionin.
Darum geht es hier. Du weißt schon – meterweise Wörter auf einer Seite.
Ich kann mich gut ausdrücken, wenn es erforderlich ist.

Verzweigung

121
An die Arbeit. Bei Foto 24 findest du einen Stapel Briefpapier und einen Stift auf deinem Schreibtisch.

Verzweigung

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KoordinationSW 7
Spar dir den blöden Stift der Oper. Du hast jetzt einen Herausgeberstift!
An die Arbeit. Auf deinem Schreibtisch bei Foto 24 findest du sicher ein paar Schreibwaren.

Verzweigung

126
KoordinationSW 7
Eine gute Gelegenheit, den Herausgeberstift mal in Aktion zu sehen.
Graue SubstanzSW 6
Diese Leute lieben Wörter. Nutze sie, um herauszufinden, wie sie dir alle Türen öffnen.

Verzweigung

129

Verzweigung

130
„Das Archiv ist auch da. Aber da willst du nicht runter, es steht total oft unter Wasser.“
„Seltsam, dass man da nicht hin darf.“
„Wirklich? Dort könnten Angestellte und Mitwirkende arbeiten. Deren künstlerische Prozesse darf man nicht stören!“

Verzweigung

134
„Was hat es mit diesen Übungsblättern auf sich?“ (Du zeigst auf die Blätter.)
„Das sind meine Richtlinien! Wenn ich die Chance bekomme, eingereichte Arbeit zu prüfen, sagt mir diese Checkliste, was Wert hat und was nicht. Ohne sie wüsste ich gar nicht, wie man liest.“
PoetikSW 9
Man kann eine Seele nicht gegen Richtlinien aufwiegen.
StaatsmachtSW 9
TOLL, DIESE POESIE HAT REGELN UND DOKUMENTE.

Verzweigung

139
„Für Poesie wirkt das aber sehr technisch.“
„Klingt so, als wären Formalitäten und Poesie nicht miteinander kompatibel. Vielleicht stimmt das und ich muss es erst noch lernen …“

Verzweigung

142
„Du kannst nicht lesen?“
„Natürlich kann ich lesen. Ich rede von genauem Lesen.“ Sie schlägt in eine steife und formelle Sprache um. „Wie wir Poesie lesen.“
„Magst du Poesie überhaupt?“
„Also das hat mich ja noch nie jemand gefragt.“ Sie lacht. „Was für eine blöde Frage.“
NervenstärkeSW 9
Eine, die sie nicht beantworten kann.

Verzweigung

148
„Ja, cool. Lesen ist cool.“ (Zurück.)
„Das ist wahr und aufschlussreich.“
„Ich möchte noch etwas anderes fragen …“ (Zurück.)

Verzweigung

152
„Okay.“

Verzweigung

154
„Okay.“
Sie legt ihre kleine Handfläche auf das Blatt Papier und schiebt es auf ihre Seite des Schreibtischs.
KoordinationSW 7
Weg von dir.
„Ich wusste, dass du hübsch bist. Das habe ich an deiner Stimme gehört.“
„Hör auf! Ich bin bei der Arbeit.“ Sie zupft ihr Kleid nach unten und schaut dann wieder zu dir auf.

Verzweigung

160
„Kann ich hier sonst noch irgendwelches Zeug verfeinern?“
„Nein“, sagt sie streng.
Cold ReadingSW 8
Ihr Ausdruck gelassener Freundlichkeit wird plötzlich von einem Funken Genervtheit erfüllt.
„Aber das ist okay. Es ist okay, dass du mein Zeug verfeinert hast. Ich verzeihe dir.“

Verzweigung

165
„Du trägst Gummistiefel. Für einen Bürojob ist das recht ungewöhnlich.“

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„Ach ja, sind die nicht verrückt? Unsere Aktenschränke sind im Keller, wo manchmal das Wasser steht. Aber da ich nur die Redakteurin bin, muss ich da runter, wenn wir was brauchen.“
NervenstärkeSW 9
Was wartet da unten noch?

Verzweigung

170
SchattenspielSW 8
Und wer?

Verzweigung

172

Verzweigung

173
PoetikSW 8
Eine mutige Literaturkünstlerin in Ausbildung, die Erfahrungen in den heiligen Hallen der Kunst Erfahrungen sammelt. Süß.
StaatsmachtSW 10
DER UNTERBOSS DER WORTE. SIEHST DU, WIE SIE DIESEN ROTEN REDAKTIONSSTIFT PRÄSENTIERT?

Verzweigung

176
„Du musst für die Veredelungen zuständig sein.“ Sie lächelt.
„Das bin ich.“
„Alles klar.“ Sie wedelt mit ihrem roten Stift in deine Richtung und kichert.
InstinkteSW 10
Geweitete Pupillen. Steht auf dich.
„Also … wie kann ich dir helfen?“

Alternative Formulierung

„Also … wie kann ich dir helfen? Ich werde versuchen, leise zu reden, damit meine Stimme dich nicht aus dem Konzept bringt.“

Alternative Formulierung

„Also … wie kann ich dir helfen? Oder willst du dir nur meine Stimme anhören?“

Verzweigung

182
Cold ReadingSW 8
Sie versucht tollpatschig, mit klimpernden Augen zu flirten.
SensorenSW 10
Und süß.
„Ich würde nie das Zeug einer anderen Frau veredeln.“
„Oh, wie enttäuschend.“ Sie wedelt mit ihrem roten Stift in deine Richtung und kichert.
„Ich hab dich dabei erwischt, wie du mich beobachtet hast.“
„Erwischt?“ Sie blinzelt und tippt mit ihrem roten Stift gegen ihre Wange. „Du wolltest doch reinkommen …“

Verzweigung

189
„Schön für dich. Ich suche nach dem Boss der großen Worte.“
„Mach dich nicht klein, Korrekturlesen ist eine wichtige Aufgabe.“
„Das sagt mir die Chefredakteurin auch ständig – danke für die ermutigenden Worte.“ Sie nimmt mit einem leichten Lächeln den Deckel von ihrem roten Stift.
„Gut. Wärst du eine echte Poetin, wären wir Rivalinnen.“
„Eines Tages vielleicht … wenn ich endlich Strichpunkte verstanden habe.“ Sie nimmt mit einem leichten Lächeln den Deckel von ihrem roten Stift. „Aber nein, ich würde mich nie mit dir messen.“
„Dieser Stift scheint es dir angetan zu haben.“
„Ach, der?“ Sie dreht ihn in ihren Fingern. „Das ist mein besonderer Korrekturstift.“
„Wer hier was einwirft, unterwirft sich ihm.“ Sie kichert und schaut weg.

Verzweigung

198
„Wo sind die restlichen Mitarbeiter?“
„Es gibt sonst niemanden. Nur mich und Haya da drüben.“
Cold ReadingSW 8
Sie nickt beinahe bewundernd in Richtung der anderen Frau.
„Was macht Haya hier?“
„Sie ist die Chefredakteurin. Sie hat hier das Sagen.“
„Keine Männer? Das muss ja toll sein.“

Alternative Formulierung

„Hier haben also keine Männer die Führungspositionen übernommen?“
„Eigentlich ist es Zufall. Wir sind Männerproblemen gegenüber sehr offen. Aber wir finden auch, dass weibliche Literatur gehört werden muss! Deshalb braucht sie mehr Aufmerksamkeit von uns Redakteuren.“

Verzweigung

206
„Okay. Cool.“ (Du lässt das Thema sein.)
Sie nickt.

Verzweigung

209
„Seid ihr hier wirklich nur zu zweit?“
„Jepp, nur wir beide.“
„Ist irgendwann mal ein Mann mittleren Alters mit einer braunen Jacke und einer Brille hier gewesen?“
„Nein. Ich erinnere mich an jeden, der durch diese Tür tritt, und ihn habe ich nie gesehen. Tut mir leid!“
InstinkteSW 9
Das bedeutet, dass sie sich auch an dich erinnern wird.

Verzweigung

215
PersonalismusSW 8
Das wäre sowieso passiert, nachdem du ihre Stimme beleidigt hast.

Verzweigung

217

Verzweigung

218
PersonalismusSW 8
Hoffentlich aus den richtigen Gründen.
„Ich suche nach einem 'Wunder'. Kannst du mir helfen?“ (Du zeigst ihr die Visitenkarte.)
„Oh!“ Sie wird rot. „Ich bin nicht sicher, ob wir darüber reden sollten … Ich arbeite hier.“
„Jetzt musst du mir sagen, was es damit auf sich hat.“

Verzweigung

223
„Tut mir leid, aber ich werde mich nicht für jemanden in Schwierigkeiten bringen, der mich bei der ersten Gelegenheit beleidigt hat.“ Sie schnaubt leise.

Verzweigung

225
„Na gut, wenn du dir sicher bist …“ Sie lehnt sich zu dir und senkt die Stimme. „Das ist eine Erotik-Hotline. Habe ich zumindest gehört.“
Cold ReadingSW 9
Gehört? Klar, mit ihren eigenen Ohren, als sie den Hörer abgenommen hat.
„Du hast sie benutzt, oder?“
„Nein, natürlich nicht.“ Ihre Wangen werden noch röter.
Siehst du? Hab ich ja gesagt.
„Wo finde ich sie?“
„Es ist das Münztelefon am Ende der Hintergasse, ganz im Westen. Direkt am Wasser.“

Verzweigung

233
„Schon gut. Ich werde ihr nichts verraten.“ (Du nickst in Richtung der Chefredakteurin.)
„Oh, tut mir leid.“ (Du lässt das Thema sein.)
„Schon gut. Das konntest du ja nicht wissen.“ Sie lächelt dich verständnisvoll an.
„Weiter so, gute Arbeit.“ [Du gehst.]

Alternative Formulierung

„Weiter so, gute Arbeit.“ [Du gehst.]
„Ich gebe der Chefredakteurin deine Rückmeldung weiter.“

Alternative Formulierung

„Das werde ich. Und dabei lesen, ablegen und Kaffee kochen.“ Ihr Augenlid zuckt zu einem fast unerkennbaren Zwinkern herunter.

Verzweigung

239

Ende dieses Zweigs

„Bonjour! Bienvenue! Willkommen bei The Noscorrentes Review.“
Jede Menge Strick, eigenartige Stiefel, ein Haufen Perlketten. Sie lächelt dich schüchtern an, als du sie musterst.

Verzweigung

242
BlaupausenSW 10
Sie trägt Watschuhe. Für einen Bürojob ist das recht ungewöhnlich, wenn sie nicht gerade viel Zeit im Keller verbringt.
„Was hat es mit den Gummistiefeln auf sich?“
„Du bist die Redakteurin, oder?“
„Das bin ich! Wenn ich irgendwas Korrekturlesen soll, sag einfach Bescheid, und ich werde mein Bestes tun.“
„Bist du eine der Poetinnen hier?“
„Ich? Eine Poetin?“, kichert sie und wird dabei rot. „Nein, ich bin nur die Redakteurin.“
„Du bist die Frau, die mich reingelassen hat.“
„Die bin ich. Beachte mich gar nicht, ich bin nur die Redakteurin.“
„Hallo noch mal.“ Die Redakteurin lächelt dich mit einem erhobenen Mundwinkel an. - ZERO PARADES