Verzweigung
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Er ignoriert dich, weil er von der Frau über dir total fasziniert ist.
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Ende dieses Zweigs
Dein Double nickt dir kurz zu, als du näher kommst. Von oben schaut eine hübsche junge Frau auf euch beide herab.
Alternative Formulierung
Dein Double nickt dir kurz zu, als du näher kommst. Von oben schaut Ultra Violeta auf euch beide herab.
Alternative Formulierung
Dein Double nickt dir kurz zu, als du näher kommst, sein Haar ist nass und hängt vom Regen herab. Von oben schaut Ultra Violeta auf euch beide herab.
Alternative Formulierung
Dein Double nickt dir kurz zu, als du näher kommst, sein Haar ist nass und hängt vom Regen herunter. Von oben schaut eine schöne junge Frau auf euch beide herab.
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KALEIDOSCOPE meinte, dass er ihm hier die rote Disc gegeben hat.
Alle Spuren von Angst sind weg.
„Das ist sie doch, oder?“ Er schaut zu dem Poster hoch. „Melita.“
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Durch eine andere Art von Gefühl ersetzt.
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Du schaust dir die Werbung an.
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Das Gesicht der hohen Königin des luzianischen Electro-Pop ragt über dir auf, Licht umspielt ihre Gesichtszüge und strahlt eine unglaubliche Wärme aus.
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Sie war seine Seelenführerin. Sie hat ihn aus dieser Welt geholt.
„Melita …“ Dein Double runzelt die Stirn, als er die Anzeige sieht.
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Der Junge, der nicht sein sollte, guckt das Mädchen an, das du verkauft hast.
Du hast schon oft gezeigt, dass du Dinge zu Ende bringst. Kümmere dich darum.
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Erinnert er dich an sie? Ein weiteres Opfer der Techno-Faschisten, das nicht freiwillig hier ist.
Die Frau schaut auf dich herab, Licht umspielt ihre Gesichtszüge und strahlt eine unglaubliche Wärme aus. Darunter stehen zwei Worte:
ULTRA VIOLETA.
Jede Sommersprosse und jeder Schatten sieht aus, als wären sie für das Bild perfekt arrangiert worden. Sie ist ohne Zweifel ein luzianischer Popstar.
Die rote Disc in Foto 24, die PSEUDOPOD in der Nacht vor deiner Ankunft gehört hat – die hat ihn fertiggemacht.
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„Du hast das gehört, oder?“ (Du zeigst ihm die rote Disc.)
Er schaut dich an, schaut auf die Disc, schaut dich wieder an und zuckt dann vor Schreck zurück.
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„Hör auf, in der Öffentlichkeit 'Melita' zu sagen.“
„Aber es ist in meinem Kopf. Die ganze Zeit. Und es ist so laut.“ Er starrt auf das Poster. „Das ist doch nicht sie, oder?“
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„Das ist Ultra Violeta. So 'ne dumme Tussi, die überraschend wertvoll war.“
„Wertvoll?“ Er runzelt die Stirn. „Ich verstehe schon, warum. Ich wollte weiterlaufen, aber sie hat mich aufgehalten.“
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Ein Wiegenlied der Resignation.
„Sie bedeutet mir was.“ Er schiebt seine Brille hoch und starrt das Mädchen an. „Wer ist sie für mich? Es ist fast so, als würde ich sie kennen …“
„Es war eine ihrer Discs, die dich ausgeschaltet hat. Eine seltsame neue Art von Waffe.“
„Ausgeschaltet? Aber … ich bin doch hier.“ Er schaut an sich runter. „Auch wenn es sich nicht so anfühlt.“
„Was auch immer passiert ist … es ist mir passiert – warum gerade mir?“ Er dreht sich zu dir um.
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Der Gefangene Dante hat dich gewarnt, dass die Qualität der Arbeit des Geräts sehr unterschiedlich sein kann.
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„Ich hätte für dich da sein sollen, war es aber nicht. Tut mir leid.“
„Das ist okay. Wir machen alle Fehler. Ich glaube allerdings, dass ich die meisten davon mache.“ Er schließt die Augen.
KEIN HORTEN! MACH DICH BEREIT FÜR DIE NEUVERTEILUNG!
„Tut mir leid. Ich kapier echt nicht, was hier abgeht. Es ist, als wär ich ewig weg gewesen.“ Er tippt unruhig mit dem Fuß.
KEIN HORTEN! MACH DICH BEREIT FÜR DIE NEUVERTEILUNG!Eine graue, faltige Hand hält einen roten Stift und malt Kreise und Pfeile um die Hauptstädte der östlichen…„Spionagespiel? Aber ich bin Importagent. Ich soll doch nicht spionieren.“ Er spielt mit seinen Manschetten.Er spielt mit seinen Manschetten rum und schaut dann auf seine Füße.„Ich … habe die Geschäftsgeheimnisse des Volkes verraten, so was in der Art.“ Ein besorgter Ausdruck huscht…„Das heißt … ich bin raus.“ Er schaut auf seine Füße.„Ach so. Nur damit du's weißt, das 'Warum' gibt mir das Gefühl, gefangen zu sein. Ich bin nicht zufrieden…
Seine Schritte führen nicht weiter zurück als bis zum ersten Stock von Foto 24.
„Ich dachte, diese Frau muss Mel sein – wegen dem Leuchten. So klingt ihre Stimme in meinem Kopf. Sie lässt mich stehen bleiben, lässt mich zuhören … nur mein Herz schlägt weiter.“ Er lächelt.
„Wenn wir telefonieren, wickle ich das Telefonkabel um meinen Finger.“ Er atmet leise aus. „Ich mag es, wie es uns verbindet, wie eine Sicherheitsleine.“
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„Will er auch Mami?“
„Ich will sie nah bei mir spüren. Ich will ihre Haut an meiner spüren.“ Er lächelt. „Warum fühle ich so?“
Scheiß drauf. Kämpfe. Schütze, was dir gehört.
Eine weitere Schachtel, die man besser nicht öffnet.
Noch wichtiger ist: Warum denkst du so?
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„Das ist, weil ich sie liebe.“
„Ein Dilemma also. Mir gefällt die Vorstellung einer Welt nicht, in der nur eine Person sie lieben darf.“ Er verzieht den Mund zu einer Grimasse.
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Das nimmt jetzt psychosexuelle Ausmaße an. Du musst ihn wirklich zum Schweigen bringen.
„Mit meinem Kopf stimmt irgendwas nicht. Ich hab das Gefühl, dass mich überall diese dunkle Sehnsucht verfolgt. Dann drehe ich mich um … und da bist du.“
Es wird still in der Stadt. Zwei Millionen Leute stehen rum und hören heimlich zu.
Über uns sammeln sich dunkle und dicke Wolken.
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„Ich bin echt traurig, dass sich niemand für Alpakawolle interessiert. Warum macht mich das so traurig?“ Er schaut nach unten. „Ich sollte eigentlich nicht so sein.“
„Das liegt daran, dass du nicht du bist. Du bist ich. Ein Abbild.“
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„Ist das alles? Ich weiß nicht, was du damit meinst.“ Er schaut dich kaum an. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ich bin.“
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„Wer glaubst du, wer du bist?“
„Das hab ich mich auch schon gefragt.“ Er presst die Lippen zusammen. „Immer und immer wieder. Aber es gibt nie nur eine Antwort.“
„Das ist eine komplizierte Frage. Viele Leute haben damit Probleme.“
Er schließt die Augen, als würde er über den Gedanken nachdenken.
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Deine Erinnerungen machen dich zu dem, was du bist, du Erinnerungskiller.
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„Ich bin Hershel Wilk.“ Er presst die Lippen zusammen. „Leitender Importagent des Im- und Export-Büro der Volksrepubliken. Mein Spezialgebiet sind Strumpfwaren.“
„Ich scheine auch zu wissen, wie man Anticholinergika und drei Arten von Nervenkampfstoffen besorgt. Ich hab eine klare Meinung zur OKR Strelets-71 Automatikpistole, weil ihr Ladehebel unterdurchschnittlich ist.“
Herr Kopieren-Einfügen hat echt recht. Wegen der schlechten Verarbeitung hätten sie sie 'Kauf-dir-besser-ein-Messer' nennen sollen.
„Und warum sollte ein Sockenimporteur das wissen?“
„Der internationale Handel ist hart.“ Er zieht seine Krawatte zurecht. „Es macht Sinn, dass die Volksrepubliken ihre Handelsvertreter auf alle Eventualitäten vorbereiten.“
„Ist es nicht wahrscheinlicher, dass du dich einfach als Sockenimporteur ausgibst?“
„Ich kann allein durch Berühren elf verschiedene Baumwollmischungen unterscheiden. Ich kann dir den Unterschied zwischen Alpaka und Vicuña in Bezug auf die Wärmeaufnahme erklären. Weißt du überhaupt, was eine Vicuña ist?“
Keine Referenzen gefunden. Vielleicht so ein Sportwagen?
„Ich kenne mich mit Socken aus. Das ist mein Ding.“ Er zuckt.
Operant, das war jetzt lange genug.
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„Damit kann ich arbeiten.“
„Ich bin froh, denn ich brauche jede Hilfe, die ich kriegen kann, um dieses Versandchaos zu regeln.“ Er zuckt.
„Oder was, wenn du ein totaler Loser bist, der tatsächlich seine Aufgabenbeschreibungen liest?“
„Kurzbeschreibungen und technische Datenblätter sind wahre Fundgruben an Infos.“ Er schüttelt den Kopf. „Trotzdem tut mir dein Ton weh.“
Aber in Wirklichkeit überhaupt nicht.
„Du bist kein Sockenimporteur, Mann. Du bist ein Spion.“
„Du kennst mich nicht. Du weißt nicht, wer ich bin. Nenn mir mein Lieblingswebmuster – das kannst du nicht.“ Seine Hand zuckt.
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„Mein Name ist Hershel Wilk. Ich bin ein Spion für die Oper.“
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„Ich habe das Gefühl, ich müsste eine kalte und gefühllose Maschine sein – und das tut weh. Ich habe Freunde, aber ich weiß nicht, was ich ihnen gegeben habe, damit sie meine Freunde sind.“ Er zuckt zusammen.
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich sie verdiene … und ich weiß nicht, was ich tun soll.“
Ein leichter Schauer geht durch ihn hindurch.
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„Ich fühle mich wie eine Figur in einem Spiel, dessen Regeln und Ziel ich nicht verstehe. Ich spüre die Hände der Spieler über meinem Kopf.“ Er macht eine vage Handbewegung.
„Bist du wie ich oder gehörst du zu denen? Ich hab mich noch nicht entschieden.“ Er atmet aus.
Wir sind die Gäng, PSEUDOPOD.
Zwei Einschusslöcher im dritten Auto der Autokolonne.
„Ich bin wegen eines Jobs hier. Das ist alles. Selbstreflexion ist was für Weicheier und Versager.“ Er guckt dich streng an.
Hör niemals auf, niemals aufzuhören.
„Aber das sind nur ein Name und ein Titel, ich hänge an keinem von beiden. Ich bin mir nicht mal sicher, ob sie mir überhaupt gehören. Würde ich sie vermissen, wenn sie weg wären?“ Er schaut über das Geländer hinweg in die Dunkelheit.
Da unten ist auch nichts.
„Das ist in Ordnung. Sag mir einfach, was dir in den Sinn kommt.“
„Das ist eine grundlegende Frage, Mann.“
„Melita hat mir gesagt, ich soll dich zum Schweigen bringen. Weißt du, was das heißt?“
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„Sie … will, dass du mir wehtust?“
Seine Stimme bricht. Der hörbare Schlag eines gebrochenen Herzens.
„Es tut mir leid. Das war meine Schuld.“
„Ich verstehe das nicht. Wie konnte sie nur …“
Sein Gesicht verzieht sich, als er sich von dir abwendet.
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„Frauen, oder?“
„Ist das normal? Ich verstehe das nicht. Wie konnte sie nur …“
„Du bist echt schrecklich. Da kann man nichts machen.“
„Aber ich mach doch gar nichts. Ich bin einfach nur hier.“
„Ich werde das nicht machen.“
„D-Danke“, stammelt er.
„Ich kann dich nicht einfach so herumlaufen lassen. Du bist gefährlich.“
„Bin ich das? Ich komm mir nicht gefährlich vor.“
Er schaut zur Projektion hoch und murmelt leise was vor sich hin.
Sag mir, was ich tun soll …'
„… Ich bin in dieser Welt verloren.“
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„… Ich bin in dieser Welt verloren.“„Ich weiß echt nicht, was ich in so einer Situation machen soll. Ich hab keine Erfahrungen, auf die ich…„Ich verstehe. Wenn sie mich fragen würde, würde ich dasselbe tun. Es fühlt sich … gut an, von ihr benutzt zu…„Was soll man sonst machen?“ Er rückt seine Brille zurecht und schaut weg.
„Ja, und ich verstehe auch warum. Mit mir stimmt irgendwas nicht. Er rollt mit den Schultern, als würde er sich strecken. „Wirst du das tun?““
„Du scheinst damit seltsamerweise kein Problem zu haben.“
„Ich weiß echt nicht, was ich in so einer Situation machen soll. Ich hab keine Erfahrungen, auf die ich zurückgreifen kann, keine Anhaltspunkte – was hätte ich denn machen sollen?“ Er schaut auf seine Füße.
„Was Melita sagt, gilt.“
„Ich verstehe. Wenn sie mich fragen würde, würde ich dasselbe tun. Es fühlt sich … gut an, von ihr benutzt zu werden.“ Er schaut auf seine Füße.
„Nein.“
„Was soll man sonst machen?“ Er rückt seine Brille zurecht und schaut weg.
Sag dir selbst, wer du bist.
Er ist du.
„Du weißt, wer du bist.“
„Ich weiß es nicht. Ich will wieder so sein wie früher, aber ich kann mich nicht erinnern, ich kann nicht …“ Er runzelt die Stirn.
Hilf ihm, das zu verstehen. Du kannst deine Vergangenheit nicht ändern, er hat keine mehr. Was zählt, ist, warum du jetzt hier bist.
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„Wir können nicht ändern, wer wir waren – wir können nur ändern, wer wir sind. Hier und jetzt.“
„Du meinst für meine Freunde. Unsere Freunde. Richtig?“ Er spielt mit seinen Manschettenknöpfen.
„Du brauchst sie.“
„Ich weiß einfach, dass sie da draußen sind. Und dass ich ihnen wehgetan habe.“
Die, die mir am meisten am Herzen liegen.
„Ich weiß einfach, dass sie da draußen sind. Und dass ich ihnen wehgetan habe.“„Ja. Ich muss es wieder gutmachen.“„Ein Spiel von dieser Größe und Komplexität braucht mehr Leute als nur uns.“ Er schaut dich an. „Es gibt noch…„Die Aufgabe. Die ist zu groß für uns beide, oder? Wir brauchen mehr …“„Ja, ich denke, das kann einem Trost geben. Aber wer begleitet uns noch auf dieser Reise?“„Danke. Ich werde versuchen, ab und zu mal Dampf abzulassen.“ Er lächelt. „Aber wer begleitet uns noch auf…
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„Du kennst doch ihre Namen, oder? Tempo … Karolina …“
„Eszti … HOLOCENE …“
„Ramses … Vespar …“
„Der ganze Krasse Trupp. Das sind sie doch, oder?“
Einer von uns! Einer von uns!
„Und wo ich bin … da bist du …“
„Ich will nicht wieder verschwinden. Was auch immer unser Auftrag ist, ich bin dabei. Dieses Mal machen wir es richtig, oder?“
„Willkommen an Bord.“
„Okay. Danke. Ich halte mich zurück, bis du mich brauchst. Ich … glaube, ich weiß, wo du mich finden kannst.“
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„Okay. Danke. Ich halte mich zurück, bis du mich brauchst. Ich … glaube, ich weiß, wo du mich finden kannst.“„Der Auftrag kommt zuerst. Ich bleibe im Beschlagenen Spiegel, bis du wieder klar denkst.“„Ich halte mich zurück, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Du weißt, wo du mich finden kannst.“Verzweigung 279„Dennoch hat der Auftrag Vorrang. Ich bleibe im Beschlagenen Spiegel, bis du dich wieder gefangen hast.“
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Du siehst zu, wie seine Glatze im violetten Licht in Richtung des Beschlagenen Spiegels treibt.
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„Klar.“
„Klar.“ (Du lügst.)
(Du zeigst ihm das alte Truppfoto.)
Er streicht sanft über das Glas des Bildes.
„Sie brauchen dich.“
„Ja. Ich muss es wieder gutmachen.“
„Die Schattenspiele haben lange genug gedauert. Ich hab's satt, nur eine Marionette zu sein, und ich glaube, du auch.“
„Die überwältigende Struktur, koordiniert und abgestimmt. Unmöglich, nach den Regeln zu 'gewinnen', die wir nie zu Gesicht bekommen werden.“
„Also drehen wir den verdammten Spieß um.“
Er schaut über das Geländer auf den Kanal, der unten vorbeifließt.
„Ein Spiel von dieser Größe und Komplexität braucht mehr Leute als nur uns.“ Er schaut dich an. „Es gibt noch andere, oder?“
„Es gibt ein Spiel über dem Spiel, PSEUDOPOD. Das ist es, was wir spielen müssen.“
„Das spielt keine Rolle. Mach deinen Kopf frei. Spionieren oder sterben. Das ist der einzige Weg.“
„Was ist mit der nagenden, brennenden Leere, die ich in meinem Herzen spüre?“
Treten, schreien, in die Beine beißen.
„Das nennt man 'Ergebnisse'. Hör nicht auf, dich zu bewegen.“
Er schaut über das Geländer auf den Kanal, der unten vorbeifließt.
„Die Aufgabe. Die ist zu groß für uns beide, oder? Wir brauchen mehr …“
„Ein Zeichen dafür, dass du nicht intensiv genug spionierst.“
„Die Entscheidungen sind schon für uns getroffen worden – es ist nur so, dass wir denken, wir erleben sie zum ersten Mal.“
„Wenn das stimmt, dann ist eigentlich alles egal. Wo wir herkommen, wo wir hinwollen, die Strecke dazwischen. Alles dasselbe.“
„Wenn sich nichts ändern kann, gibt's logischerweise auch nichts zu befürchten.“
„Ja, ich denke, das kann einem Trost geben. Aber wer begleitet uns noch auf dieser Reise?“
„Also genieß einfach die Reise, PSEUDOPOD.“
„Danke. Ich werde versuchen, ab und zu mal Dampf abzulassen.“ Er lächelt. „Aber wer begleitet uns noch auf dieser Reise?“
Die Spielchen sind vorbei. Was dein Double jetzt braucht, ist eine mentale Defibrillation.
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll – in deiner Situation würde ich mich wahrscheinlich umbringen.“
„Was?“ Er guckt dich total verdutzt an.
„Wenn du keine Vergangenheit hast, existierst du dann wirklich?“
„Ich glaube – ich glaube, du bist diejenige hier, die keine Vergangenheit hat.“
„Hey, hey, hey. Was meinst du denn damit?“
„Ist das nicht klar? Du bist total auf mich fixiert. Weil du ja eigentlich ich bist, aber deine Psyche ist zu labil, um das zu akzeptieren!“
Oh-oh.
„Ich dachte, du würdest vielleicht selbst zu dieser Erkenntnis kommen, aber jetzt sehe ich, dass es dir noch schlechter geht, als ich befürchtet hatte.“ Er schüttelt den Kopf. „Es war ein Fehler, dich allein zu lassen.“
„Also … arbeiten wir jetzt zusammen?“
„Der Auftrag kommt zuerst. Ich bleibe im Beschlagenen Spiegel, bis du wieder klar denkst.“
„Solange du mir dabei hilfst, den Großen Lich auszuschalten, kannst du glauben, was du willst.“
„Sieh es ein, PSEUDOPOD. Du bist ich. Du bist eine Fälschung von mir. Du bist weniger als ich. Du bist mein Untergebener.“
„Das hast du falsch verstanden, Operant.“ Seine Stimme ist kalt und ruhig. „Du bist ich.“
„Du erinnerst dich nur falsch an Dinge. Kein Wunder, dass du keine Ahnung hast, wer du bist.“
„Ich erinnere mich nicht falsch.“ Er wird ganz steif. „Ich glaube, du erinnerst dich falsch.
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll – in deiner Situation würde ich mich wahrscheinlich wangen.“
Du erinnerst dich daran, wer du bist.
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Du hast die Prägung erzwungen. Zeig ihm das Gerät. Lass es sprechen.
„Dein Bewusstsein war weg, also hab ich dir meins eingeprägt. (Du zeigst ihm das Gerät.)“
Er lehnt sich instinktiv zurück, während er das Gerät misstrauisch beäugt.
Wie 'ne Bombe.
Jetzt soll er mal versuchen, die Macht des Maschinengottes zu leugnen.
„Aber … wie denn? Was ist mit den Socken?“ Er schaut dich an.
„Es gab nie irgendwelche Socken. Du bist ein Spion.“
„Aber … wie beweist das, dass ich du bin?“
Er muss es selbst sehen.
„Schau nicht mich an, schau das Ding an, das dich erschaffen hat.“
Du solltest nie allein sein. Das ist dein Double. Die Archive sind voll mit relevanten Unterlagen.
„Wir sind Spione, keine Importeure. Wir arbeiten für die Oper.“
„Warum sagst du immer wieder 'die Oper'? Was bedeutet das? Operation, operabel, Operant …“ Seine Augenbraue zuckt.
Zweiter Stock, Bereich H.
„Wir waren fünf Jahre lang auf Eis gelegt. Das ist unser erster Einsatz seit unserer Rückkehr ins Einsatzgebiet.“
„Der Gefrierschrank? Du meinst … die Satellitenanlage B.“ Er wird ganz steif.
Zeile 16. Die Datei, die dir am meisten am Herzen liegt.
„Wir kommen ursprünglich aus Mirzäa. Aber wir mussten wegziehen, als die Monotheisten die Macht übernommen haben. Kurz danach wurden wir rekrutiert.“
„Die Proteste … Ich erinnere mich daran. Erschossen?“ Er führt seine Hand an seine Brust.
„Wir sollten uns mit einem unserer alten Statisten treffen. Tempo del Sur.“
„Aber irgendwas ist mit ihm passiert. Irgendwas ist mit mir passiert …“ Er schaut verwirrt zur Seite.
Sei ehrlich, dein Double lässt sich von Fakten und Beweisen nicht beeindrucken. Du kannst nur versuchen, an seine Wahnvorstellungen zu appellieren.
„Hör zu, Handelsvertreter: Deine Umsätze waren zu hoch, deine Webarten zu fein. Deine Konkurrenten konnten das nicht ertragen, also haben sie sich dich vorgeknöpft.“
„Ja, meine Konkurrenten … das macht Sinn, aber welche?“
„EMTERR, die Polyesterhand des transnationalen Kapitals.“
„Das erklärt diese komischen Sachen … die Liberalen, die lassen einfach nicht locker.“
„Wir können nicht zulassen, dass sie weiterleben.“
„Komm mit mir. Wir werden den Großen Lich der Techno-Strumpfwaren erledigen.“
„Du kannst mir vertrauen. Er wird mich nie kommen hören – meine Baumwollmischungen sind für heimliches Handeln gemacht.“
Er grinst mit der verrückten Intensität von jemandem, der glaubt, eine Schwachstelle in Gottes Rüstung gefunden zu haben.
„Ich halte mich zurück, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Du weißt, wo du mich finden kannst.“
„Die Luzianer, gekleidet in fortschrittliche Techno-Hybridstoffe.“
„Das erklärt diese komischen Sachen … Ich werde von Techno-Faschisten verfolgt.“
„Deine internen Rivalen innerhalb des Im- und Export-Büros.“
„Das erklärt diese komischen Sachen … meine mega eifersüchtigen und geilen Kritiker.“
Halt einfach die Klappe.
Ein Auftrag mit zwei Leitfäden ist wie ein Hund mit zwei Köpfen. Eine sabbernde Beleidigung Gottes. Zeig deinem Double, wo sein Platz ist.
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Wir sind die Gäng und er ist wir! Wir stehen hinter ihm – tu das nicht, Hershel!
Du trittst ihm gegen den Kopf.
Dein Double schaut vom Boden hoch – benommen, mit schief sitzender Brille und unkonzentriertem Blick.
„PSEUDOPOD?“
Er nickt. Er schaut dich nicht direkt an, aber er lächelt immer breiter.
Du trittst ihn nochmal.
Das ist schon besser.
Ein Rausch von wildem Blut schießt dir durch die Adern, während du dein Werk betrachtest.
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Warum? Er sollte Teil der doch Gäng sein …
Ein Schauder geht durch dich hindurch.
Dein Werk schaut zurück, mit einem neuen Ausdruck. Genau dem gleichen, den er hatte, als du ihn zum ersten Mal gefunden hast.
„Es tut mir leid, PSEUDOPOD. Ich wollte nicht, dass es so kommt.“
„…“
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Hershel … er war einer von uns …
Er zuckt mit den Schultern und lächelt immer noch.
„Tut mir echt leid, PSEUDOPOD …“
Sein Ausdruck von idiotischer Unterwürfigkeit ändert sich nicht. Er nickt dir nur einfach zu.
So. Er wird nie wieder frech sein.
CASCADE UND DIE UNGÜLTIGEN ZEHNTAUSEND JAHRE.
„…“
Du siehst, wie sich die Hülle in Richtung des Beschlagenen Spiegels bewegt.
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„Sag doch was.“
„Wir müssen einen Lich erledigen. Kannst du Anweisungen befolgen?“
„Vergiss nicht: Ich bin hier der Boss.“
„Mist. Ich wollte dich eigentlich umbringen.“
„Mist. Ich wollte dich eigentlich wangen.“
Er ist nicht mehr du und auch nicht mehr er.
Tu uns das nicht an, Hershel!
Du machst dich bereit zuzuschlagen, aber es ist beängstigend – er ist immerhin ein Teil von dir. Ist das Selbstmord?
Mach die Augen zu und gib dir selbst einen doppelten Tritt.
Du versuchst, mit beiden Beinen zu treten – einmal für dich und einmal für das Du, das nicht du bist. Vielleicht eine Operntechnik.
Ohne Beine, auf denen du stehen könntest, liegst du auf dem Rücken, zusammengedrückt wie eine Papierkugel.
„Warte mal, ich versuch's nochmal.“
Dein Double starrt dich an, mit einem verwirrten und leicht angeekelten Gesichtsausdruck.
Genau so musst du ausgesehen haben, als du ihn zum ersten Mal gesehen hast.
„Hilfst du mir hoch?“
„Das war der berüchtigte 'Doppelte Heuschreckentritt', erstmals versucht von Operant PROBABLE im Jahr 72.“
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„Du erinnerst dich.“
Seine Hände fangen an zu zittern, während sich Schweißperlen auf seinem Gesicht bilden. Er atmet aus.
„Jetzt verstehe ich, warum Melita mich zum Anführer gemacht hat. Du bist für diesen Auftrag total ungeeignet.“ Er schüttelt den Kopf. „Es war ein Fehler, dich allein zu lassen.“
„Dennoch hat der Auftrag Vorrang. Ich bleibe im Beschlagenen Spiegel, bis du dich wieder gefangen hast.“
„Woher sollte ein Sockenimporteur das wissen?“
„Wenn du nicht so ein Freak wärst, hätte ich es geschafft.“
„Die Oper. Du erinnerst dich doch.“
„Bleib mal stehen. Ich versuch nochmal, dich auszuschalten.“
Du zappelst herum wie ein hilfloses Insekt.
Du schließt deine Augen und doppelkickst dein anderes Selbst.
„Ist es das?“ Er schaut nach unten. „Aber woher weißt du, dass ich du bin? Woher weißt du, dass es nicht umgekehrt ist?“
„Ich sollte doch nicht so sein, oder? Ich sollte doch nicht …“ Er schaut dich kurz an.
„Das hast du falsch verstanden. Das ist Hass, PSEUDOPOD.“
„Wenn du meinst.“ Er schiebt seine Brille hoch.
Er glaubt dir nicht.
„Dein Herz geht mich nichts an.“
„Verstehe, aber … warum bist du so kalt? Es ist, als ob du dich absichtlich so verhältst. Merkst du das überhaupt?“ Er schaut traurig weg.
Du lässt ihn in Ruhe nachdenken.
Hast du eine Wahl, Hershel?
„Halt dich zurück, Himshel. Sie gehört mir.“
„Mein Name ist Hershel Wilk. Und ich gehe nirgendwo hin.“
Auf deiner Insel gestrandet.
„Du bist zum Spielball von Mächten geworden, die wir nicht verstehen können. Das gilt für uns beide.“
„Das habe ich oft so empfunden, aber die Bestätigung macht meine Ängste nicht besser. Wenn überhaupt, macht es sie noch schwerer zu ertragen.“ Seine Augen verengen sich ganz leicht.
Eine graue, faltige Hand hält einen roten Stift und malt Kreise und Pfeile um die Hauptstädte der östlichen Republiken.
„Als Spion hast du keine gute Figur gemacht.“
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„Spionagespiel? Aber ich bin Importagent. Ich soll doch nicht spionieren.“ Er spielt mit seinen Manschetten.
Er spielt mit seinen Manschetten rum und schaut dann auf seine Füße.
„Du wurdest von jemandem von EMTERR reingelegt. Ein weiterer Operant.“
Verzweigung
„Ich … habe die Geschäftsgeheimnisse des Volkes verraten, so was in der Art.“ Ein besorgter Ausdruck huscht über sein Gesicht. „Es geht um die Mondminen, oder?“
„Das heißt … ich bin raus.“ Er schaut auf seine Füße.
„Was dir passiert ist, ist eine Kleinigkeit namens 'Kausalität'.“
„Ach so. Nur damit du's weißt, das 'Warum' gibt mir das Gefühl, gefangen zu sein. Ich bin nicht zufrieden damit, dass die Realität nur ein geschlossener Kreislauf von Ursache und Wirkung ist …“ Er schaut weg.
Der alte Häftling hat dich gewarnt, dass die Qualität der Arbeit des Geräts sehr unterschiedlich ist.
„Du hast ihre Musik gehört, in der Nacht, als du auf Null gesetzt wurdest.“
„Aber ich wurde nicht ausgelöscht. Ich bin ja noch da.“ Er schaut an sich runter. „Auch wenn es sich nicht so anfühlt.“
„Ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nur, dass dir was Schlimmes passiert ist.“
„Aber hier ist es nicht passiert. So viel weiß ich.“
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Was das angeht …
„Komm, ich bring dich hier weg.“
„Warum?“ Er schaut über seine Schulter die Partygasse hinunter. „Ich will nicht in die Wohnung gehen. Sie gehört mir nicht.“
Du bringst ihn dazu.
„Das ist Ultra Violeta. Sie ist ein Popstar.“
„Es ist komisch.“ Er schaut dich zögernd an. „Es ist komisch. Ich wollte weiterlaufen, aber sie hat mich aufgehalten.“
„Das ist Ultra Violeta, eine Musikerin. Wir arbeiten gerade an einem gemeinsamen Projekt.“
„Eine Zusammenarbeit? Arbeite ich auch daran …?“ Er runzelt die Stirn. „Ich wollte weiterlaufen, aber sie hat mich aufgehalten.“
„Komm zurück in die Wohnung oder stirb.“
„Wieso sagst du das? Das würdest du hier doch nicht machen.“ Er starrt auf die Werbetafel. „Sie hat mich aufgehalten.“