Verzweigung
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„Die einsamste … Stadt …“
Seine halb geschlossenen Augen tun sich schwer, deine zu finden.
Irgendwie sieht er vergessener aus als beim ersten Mal.
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Verzweigung 6Verzweigung 23Verzweigung 57Verzweigung 90Verzweigung 128Verzweigung 157Verzweigung 244Verzweigung 367Verzweigung 463Verzweigung 483Verzweigung 486Verzweigung 505Verzweigung 517Verzweigung 535Verzweigung 720Verzweigung 800Verzweigung 836Verzweigung 855Verzweigung 863Verzweigung 877Verzweigung 1042Verzweigung 1106Verzweigung 1116„Zur sofortigen Befreiung … Oskar Metamoto ist hors d'usage, bis er mindestens* drei Entschuldigungen gehört…
„Oskar, dass ich dich getreten habe, tut mir wirklich leid. Hier hast du eine ordentliche Entschuldigung.“ (Du gibst ihm deine Karte.)
„Oh … Für mich?“
Er nimmt die Karte vorsichtig entgegen und macht sie langsam auf, ohne sie dabei zu sehr zu berühren.
Er will sie nicht mit seinen schmutzigen Fingern beflecken.
Es dauert lange, bis er die kurze Botschaft darin gelesen hat.
„Das ist … liebreizend. Danke. Das behalte ich.“ Er steckt sie sorgfältig in seinen Mantel.
„Gern geschehen.“
„Ich habe noch nie eine Entschuldigungskarte bekommen … Eine der Seltenheiten des Lebens.“
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„Exquisite Grammatur, aber auch … taktiles Wunder … Da singt das Herz …“
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Grammatur essenziell. Auf Papier und in Potenzial.
„Natürlich. Was bringt einem eine Karte mit schlechter Grammatur?“
„Gar nichts, würden viele behaupten.“
„Das ist am Thema vorbei.“ Seine Hand packt dein Handgelenk. „Danke.“
Verzweigung
„Grammatur ist nicht real.“
„Geld auch nicht. Und dennoch … preisen wir …“
„Aber eine Schande, was le grammage angeht …“
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Grammatur essenziell. Auf Papier und in Potenzial.
„Ich hab's versucht, Mann.“
„Haben wir das nicht alle …“
„Ich bin dreist.“ Seine Hand packt dein Handgelenk. „Danke.“
„Das ist komplett erfunden.“
„Bestimmt ein urbaner Mythos im Superbloc …“
„Eine Entschuldigung weniger, die du von der Welt brauchst.“
„Eine weniger, ja. Der Rest wird mir wohl keine Karten schicken.“
„Ich betrachte dich immer noch als ideologische Nemesis.“
„Das tun viele … Ich lebe damit.“ Er lächelt.
„Ich brauche jemanden, der mir eine Schuld vergibt.“
„Einen Vergeber … Uns gibt es …“ Er wedelt geheimnisvoll mit der Hand. „Wir verweilen. Wessen Schuld braucht eine Abrakadabrierung?“
„Ein junger Mann namens Kurt, der deinen raubtierhaften Machenschaften zum Opfer gefallen ist.“
„Die Bank verhält sich nicht 'raubtierhaft' … sie ist nur eine Bilanz, die Sinn ergeben muss. Ich würde ein Stück Papier nicht raubtierhaft nennen.“
„Hat dein Freund den 'Finanzstarken Bürger' in Anspruch genommen? Unser Programm für die Benachteiligten … Es erlaubt ihnen, ihre Kaufkraft zu erhöhen … Ich bin großer Befürworter davon.“
„Wie bekommt ihr euer Geld, wenn sie es euch nicht zurückzahlen können?“
„Mein Kind … so was wie Geld gibt es nicht. Das ist nur ein Schuldschein.“ Er streckt zwei Finger aus. „Es gibt nur Schuld … und Kredit.“
KLASSISCH LIBERALE LEUGNUNG UND ABLENKUNG. AUF UNSEREM SCHULDSCHEIN STEHT: 'ABSOLUTE REVOLUTION'.
„Du machst es besser, sonst trete ich dich.“
Alternative Formulierung
„Du machst es besser, sonst trete ich dich noch mal.“
„Hat dein Freund den 'Finanzstarken Bürger' in Anspruch genommen? Unser Programm für die Benachteiligten … Es…KLASSISCH LIBERALE LEUGNUNG UND ABLENKUNG. AUF UNSEREM SCHULDSCHEIN STEHT: 'ABSOLUTE REVOLUTION'.„Ja, unser Programm für die Benachteiligten zur Stärkung ihrer Kaufkraft. Fantastische Geschichte mit sehr…
„Ich meide gern mehr unverdientes Leid …“ Er schließt die Augen. „Okay. Ich erlöse. Aber für den Ritus der Absolution brauche ich Weihwasser.“
Der Zahlungsmagier muss flüssig sein.
„Den Ritus der Absolution?“
„So nennt man das doch offiziell, oder? Vergebung der Schulden … gegen eine Sündenbeichte gegen das Kapital.“
„Du willst dich nur auf meine Kosten besaufen.“
„Wir alle Leben … auf Kosten von irgendjemandem.“
Ein Schuldschein, der so lang ist, wie die Geschichte der Zeit – von jeder Seele des Universums unterschrieben.
„Wo finde ich dieses 'Wasser'?“
„In gut ausgestatteten Läden und Maschinen. Der Name … Wiśnia Schnapps … 'On Tour'. Das 'On Tour' ist äußerst wichtig.“
„Komm damit zurück … dann können wir mit dem Ritus beginnen.“
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„'Weihwasser'?“
„Ja, das geweihteste Wasser von allen.“
„Oskar, kannst du mir bitte einfach helfen?“
„Hat dein Freund den 'Finanzstarken Bürger' in Anspruch genommen? Unser Programm für die Benachteiligten … Es…KLASSISCH LIBERALE LEUGNUNG UND ABLENKUNG. AUF UNSEREM SCHULDSCHEIN STEHT: 'ABSOLUTE REVOLUTION'.„Ja, unser Programm für die Benachteiligten zur Stärkung ihrer Kaufkraft. Fantastische Geschichte mit sehr…
„Warum nicht. Ich scheine ja …“ Er schaut sich langsam um. „… sehr wenig zu tun haben. Aber ich brauche Weihwasser für den Ritus der Absolution …“
„Sein Name ist Kurt und er hat sich für etwas angemeldet, das der 'Finanzstarke Bürger' heißt.“
„Ja, unser Programm für die Benachteiligten zur Stärkung ihrer Kaufkraft. Fantastische Geschichte mit sehr fairen Raten.“
„Kurt, ein Trottel aus dem Ort.“
„Wir sind alle Trottel aus irgendeinem Ort.“
„Ich habe den 'On Tour'. Zeit für das Ritual.“
„Sehr gut … lass uns beginnen.“
Er nimmt dir den 'On Tour' mit beiden Händen ab und trinkt ihn überraschend vorsichtig.
Plötzlich stabilisieren sich seine Hände.
„Hiermit … vergebe ich dir und den Deinen … Möge der kalte Atem des Kapitals deinen Nacken verschonen … Und mögen deine Bilanzen in blütenreinem Weiß erstrahlen …“
Schwachsinn, den er sich aus den Fingern saugt.
„Das war's?“
„Das war's. Ich habe die Schuld zu meiner eigenen gemacht. Zum Glück für deinen Freund bin ich vollkommen flüssig … der Fleck fällt da kaum auf.“
Die Oper verliert den Kampf in den Schatten … gegen *das?
„Die dunkle Magie privater Finanzen funktioniert auf geheimnisvolle Weise … aber sie funktioniert. Und die Welt applaudiert jedes Mal.“
SIE APPLAUDIERT HINTER VORGEHALTENER WAFFE.
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„Wie überlebt deine Sekte dieses unsägliche Ritual?“
„… Zu groß zum Scheitern.“
„Obgleich dieser Vergeber mehr Weihflüssigkeit nicht abgeneigt wäre … mehr präventiver Wartung …“
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„Bist du sicher, dass die Schuld weg ist?“
„Certainement. Schulden sind nicht echt. Stell dir vor, die Computersysteme implodieren plötzlich … bumm, bumm, bumm … Dann verschwindet alles und wird auf Null gesetzt … Dann verprügeln wir wieder Leute auf der Straße und schütteln ihnen das Kleingeld aus der Tasche.“
„Aber wer zählt schon mit? Jeder … und niemand.“
„Ich wusste gar nicht, dass Liberalismus solche Wunder vollbringen kann.“
„Liberalismus … kann alles. Wenn man nur daran glaubt …“ Er breitet die Arme aus.
Er glaubt daran.
„Danke, Oskar. Ich hoffe, dieser seltsame Zauber funktioniert.“ (Abschließen.)
„Er hat schon gewirkt.“ Sein Gesicht wird ernst. „Er, der einst gelahmt hat … kann nun gehen.“
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Interessant … Der Feind enthüllt seine fortgeschrittenen kognitiven Manöver. Diese schwarze Kunst war der Operanten-Dienststelle bislang fremd.
„Das denkst du dir auch.“
„Wie kannst du es wagen … heilig … und profan …“
„Es ist ein wahres Privileg, hinter den Vorhang schauen zu dürfen, Oskar.“
„Abra Dakabra.“
Der Schleier … ist gelüftet!
„Ich brauche deine Hilfe – Ich möchte zur Leitung von Humankapital.“
Alternative Formulierung
„Frederick meinte, du könntest mir helfen, die Leitung von Humankapital zu finden.“
„Die Leitung von … ja. Ich kenne sie. Natürlich. Ich habe an ihrer Hochzeit eine Rede gehalten.“
Mensch für Mensch.
„Ehe. Die ultimative Transaktion.“
„Tatsächlich war es echt schön … Echt, wenn man das glauben möchte … Eine Seltenheit.“
„Wo finde ich sie?“
„Warum?“ Seine Augen verengen sich. „Willst du etwas Kapital generieren?“
'GENERIEREN': EIN STANDARD-EUPHEMISMUS FÜR REAKTIONÄRE GRATIFIKATIONS-STÖRUNGEN.
„Es gibt da ein nicht rechtmäßig erworbenes Kapital, das ich umverteilen möchte, ja.“
„Der Sozialismus hatte Zeit … verscheuchte alle Mädchen weit und breit …“ Seine Hand wiegt sich sanft im Rhythmus.
„Egal, worum es geht, Eszti ist die Frau für dich.“
„Der Sozialismus hatte Zeit … verscheuchte alle Mädchen weit und breit …“ Seine Hand wiegt sich sanft im…„Sei vorsichtig … Unter dieses Plätzen gibt es Falltüren … und die führen direkt in die Vergessenheit.“„Ja, oh, ja.“ Er leckt an seinem Finger und hebt ihn dramatisch in die Luft. „Ich verkünde … einen positiven…Schwer zu sagen, ob er den Arbeiterhandel runterspielt oder sich dessen einfach nicht bewusst ist.Schwer zu sagen, ob er die Verhaftungen runterspielt oder sich deren einfach nicht bewusst ist.
Die Vergangenheit stößt mit den Krallen voraus herab.
Eine Telefonleitung von vor fünf Jahren verbindet sich erneut.
„Hershel. Hier ist Eszti. Ich fasse mich kurz. Irgendwas läuft furchtbar schief.“
Deine alte Statistin, ESTOC. Nach wie vor in derselben Rolle, in der du sie zurückgelassen hast. Mit einer Neuerung.
„Eszti … Newitz?“
„Newitz, ja. Sie hat natürlich ihren Mädchennamen behalten, das passt zu ihr. Mental eine herausragende Frau …“ Seine Augen driften ab. „Unheimlich gute Kartenspielerin … aber physisch nicht unbedingt gesegnet.“
Vor fünf Jahren war sie Undercover bei der Bank. Ihre Maske scheint nun zu ihrem Gesicht geworden zu sein.
„Habt ihr zusammengearbeitet?“
„Nein, nein. Unterschiedliche Abteilungen … im Geiste vereint.“
„Erinnere mich eben daran, woher du Eszti kennst. Ich kann mich nicht entsinnen, dich auf der Hochzeit gesehen zu haben …“
Ein kurzer, wacher Blick, als er dich mustert.
„Ich schulde ihr tatsächlich eine Entschuldigung.“
Alternative Formulierung
„Ich schulde ihr tatsächlich mindestens drei Entschuldigungen.“
„Diese Sachen …“ Er zeigt auf dich. „… sind äußerst wertvolles Humankapital.“
„Wo lebt sie denn in letzter Zeit?“
„Diese Sachen …“ Er zeigt auf dich. „… sind äußerst wertvolles Humankapital.“„Ständig was im Schilde, diese Eszti. Aber auf ihre eigene Weise so strahlend …“„Die Last der Befehlsgewalt …“ Er schüttelt traurig den Kopf.„Ich verstehe … Ihr zwei seid vergessene Handabdrücke auf dem Treppengeländer der Zeit …“
„In der Wohnraumkampagne … irgendwo nördlich von hier … kleine Wohnung … an die Nummer erinnere ich mich nicht. Dort war der Empfang. Alle haben sich im Wohnzimmer versammelt, die Möbel zur Seite … Blumen … Lichtstrahlen …“
„Unter uns …“ Er lehnt sich zu dir. „Ich fand am Anfang, dass es eine ziemliche Absteige ist, also für eine Frau von ihrem professionellen Stand. Aber sie war charmant …“
„Du erinnerst dich wirklich nicht an ihre Wohnungsnummer?“
„Oh, nein, wirklich nicht. Ein Füllhorn an Arbeitertüren.“
„Danke, Oskar.“
„Sag Eszti Grüße von mir … Eine Hochzeit für die Äonen … So was von echt … Wäre doch nur …“
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„Ich war übrigens nie hier.“
„Wer hat das gesagt?“ Er wirft den Kopf hin und her und grinst dich verschwörerisch an.
„Sie ist seit damals wirklich weit gekommen. Extrem verdächtig.“
„Ständig was im Schilde, diese Eszti. Aber auf ihre eigene Weise so strahlend …“
„Sie hat für mich gearbeitet, konnte aber nicht mithalten.“
„Die Last der Befehlsgewalt …“ Er schüttelt traurig den Kopf.
„Ich bin nicht sicher, ob die Eszti, die ich kannte, überhaupt noch existiert.“
„Ich verstehe … Ihr zwei seid vergessene Handabdrücke auf dem Treppengeländer der Zeit …“
„Das ist eine riesige Beförderung für sie.“
„Eine ordentliche Beförderung, ja. Äußerst verdient, wenn man ihre Leistung in Betracht zieht.
Aber zu welchem Preis? Um zur höchsten Position bei Humankapital aufzusteigen, muss man sicher ein paar Leute ans Messer liefern.
„So toll ist sie auch nicht.“
„Dann bist du ihr wohl noch nicht ordentlich in die Quere gekommen.“
„Ich will einen Platz am großen Tisch der Flüssigen.“
„Sei vorsichtig … Unter dieses Plätzen gibt es Falltüren … und die führen direkt in die Vergessenheit.“
„Ich klopfe nur den Markt ab.“
„Ja, oh, ja.“ Er leckt an seinem Finger und hebt ihn dramatisch in die Luft. „Ich verkünde … einen positiven Markt. Jetzt zuschlagen.“
„Ja. Ein alter Luzianer, den ihr gerade gefangen haltet.“
„Ah, wurde einer deiner Kumpels ins Geheimgefängnis geschleift? Das kommt vor … Sie werden ihn ein bisschen rumschubsen, weil er ein böser Junge war, aber sie werden ihn jetzt nicht umbringen.“
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Schwer zu sagen, ob er den Arbeiterhandel runterspielt oder sich dessen einfach nicht bewusst ist.
Schwer zu sagen, ob er die Verhaftungen runterspielt oder sich deren einfach nicht bewusst ist.
„Das ist eher eine professionelle Sache.“
„Ah, du bist also auch in der Branche? Faszinierend … Brutal, essenziell …“
„Warst du je verheiratet, Oskar?“
„Ja, war ich … vor hunderttausend Monden. Die erste Klinge an meinem Herzen. Anya …“
Er hat ihren Namen lange nicht mehr gesagt.
„Ich habe sie einmal in den Urlaub geschickt und alle Kosten gedeckt … als sie weg war, habe ich ein Aktieninvestment vermasselt … Ich konnte das Kapital nicht aufbringen, sie zurückzuholen.“
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„Ich habe etwas Alkohol. Kannst du mir bitte von Frederick und diesem Zug erzählen?“
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„Verstohlen … aber nicht unattraktiv …“ Ein Auge schielt zu dir auf.
„Manchmal kommen die guten Dinge in kleinen Flaschen.“ (Du gibst ihm den Wiśnia Schnapps 'On-Tour'.)
„Ja, ich glaube, den nehme ich. Wir haben einen Deal geschlossen, du seltsame Frau. Einen fest besiegelten Deal!“
„Manchmal kommen die guten Dinge in kleinen Flaschen.“ (Du gibst ihm den Wiśnia Schnapps 'On-Tour'.)„Das ist qualitativ hochwertiger luzianischer Likör.“ (Du übergibst ihm den Mezcal-Splitter.)„Mittelklasse-Zeug aus der Gegend.“ (Du bietest ihm den Wiśnia-Schnaps an.)„Eine ordentliche Flasche Bier.“ (Du steckst ihm ein OXEN Bock.)„Schwaches Zeug, aber es tut, was es soll.“ (Du lässt den Perro Pale vor ihm fallen.)
Er kippt den Alkohol mit weit aufgerissenen Augen seine Kehle hinunter, während er zum Himmel starrt.
Alternative Formulierung
Er kippt den Alkohol mit weit aufgerissenen Augen seine Kehle hinunter, während er in den Regen starrt.
Alternative Formulierung
Er kippt den Alkohol mit weit aufgerissenen Augen seine Kehle hinunter, während er zu den Sternen starrt.
„Metamoto ist wieder am Tisch.“ Er haut eine Faust auf den Boden.
„Oskar. Der Zug.“
„Also … ja. Das kleine Treffen, das wir bei Reno hatten … Das Treffen, das mich Dreck-heimisch gemacht hat … Fred war auch dabei.“
„Kommen drei Kapitalisten in einen Zweitwohnsitz … Ein ominöser Anfang.“
„Es waren auch ein paar höherrangige Leute anwesend … Reno-iten, Gestalter und Macher, politische Persönlichkeiten … und Metamoto mit seinem jeune.“
„Der kostbare Zug war im Umlauf, wo er einigen wenigen Vertrauten gezeigt wurde. Ein Moment der Ablenkung, eine kurze Deplatzierung … Fred schlendert aus der Küche herein und achtet vor Lächeln nicht auf seine Landezone …“
„… Da setzt er sich direkt drauf.“ Er klatscht in die Hände.
„Das Knacken … Gebrochenes Plastik … Ein Schuss in die Seele. Freddie wusste sofort, was er getan hatte. Ich wusste es auch, aber um des Jungens Willen habe ich … so getan, als hätte ich es nicht gemerkt.“
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„Freddie sitzt im Zug. Und dann?“
„Der jeune blieb fast zwei Stunden auf dem Wrack sitzen, bis die Dinge … undurchsichtig genug wurden, dass er seinen Spielzug durchziehen konnte …“
Eine starke Ausdauer-Leistung.
Die kleinste Bewegung hätte in Qualen geendet.
„Er hat eine kurze Ablenkung genutzt und ist dann leicht humpelnd losgezogen, um die Leiche zu verstecken …“
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… Im Whirlpool. Du hast die Hälfte dieses Verbrechens in diesem Moment in deiner Tasche.
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„Macht er so was öfter?“
„Ich habe persönlich noch nie zuvor gesehen, wie er einen Modellzug vernichtet … aber … es ist nicht das erste Mal, dass er sich bei einem sozialen Treffen ein Eigentor einschenkt.“
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Die Selbstbefriedigung des denkenden Mannes.
„Ich nehme an, dabei geht ihm einer ab.“
„Klingt sinnvoll.“ Er starrt einen Moment in die Ferne. „Und wenn es so wäre … was soll's?“
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„Ich suche mir normalerweise einfach das nächste Badezimmer und hyperventiliere darin eine krasse Panikattacke durch.“
„Ich habe mich früher einfach … durch sie hindurchgetrunken. Wie du vermutlich siehst.“ Ein Lächeln für den Effekt.
Er kann dir nicht ganz in die Augen sehen.
„Ist das für einen Vermittler nicht … ziemlich schlecht?“
„Fred hat einen Killerinstinkt … Am Tisch ist er robust … aber in sozialen Sachen ist sein Tacho dafür … eindeutig auf Null.“
„Hoffentlich hat Reno es nicht gesehen.“
„Das hat er nicht. Welch ein Glück. Fred wäre sofort aus dem Turm verbannt worden.“
„Aber er wird es bemerken, wenn er es nicht schon hat.“
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Schlechte Nachrichten. Hat er.
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„Er weiß davon, denkt aber, dass die Reinigungskräfte ihn verlegt haben.“
„Ein Aufschub für Freddie! Wie lang wird der anhalten?“
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„Ein Aufschub für Freddie! Wie lang wird der anhalten?“„Er wird es bemerken. Reno sind vor allem zwei Dinge wichtig – seine Katze … und sein Zug. Und … seine…„Er beflügelt das Herz … Allein das Handwerk, das in diesem Modell steckt … Exquisit, wenn auch geheimnisvoll…„Kein Spielzeug.“ Er wackelt mit seinem großen Finger. „Ein Modell. Vielleicht ein Spielzeug für Erwachsene.…
„Er ist Multimillionär. Wird er wirklich bemerken, wenn ihm ein kleiner Zug fehlt?“
„Er wird es bemerken. Reno sind vor allem zwei Dinge wichtig – seine Katze … und sein Zug. Und … seine Geschäfte. Vor allem!“
„Was ist denn so toll an diesem Zug?“
„Er beflügelt das Herz … Allein das Handwerk, das in diesem Modell steckt … Exquisit, wenn auch geheimnisvoll …“
„Kapitalisten bekommen nicht genug von ihren Spielzeugen.“
„Kein Spielzeug.“ Er wackelt mit seinem großen Finger. „Ein Modell. Vielleicht ein Spielzeug für Erwachsene. Aber nur zum Anschauen.“
Diese kleine Lokomotive klingt nach einem schönen Druckmittel. Auf beiden Seiten.
„Vielleicht setzt dieser Modellzug-Vorfall Frederick professionell zu.“
Alternative Formulierung
„Lässt dieser Modellzug eure geheimen Abkommen entgleisen?“
„Das dürfte einer von tausend Druckfaktoren sein, die auf dem Jungen lasten … aber er ist besonders heftig.“
„Größere Angelegenheiten sind schon an weniger gescheitert …“ Er zuckt mit den Schultern. „Das sieht man im professionellen Feld nicht gern.“
„Als sein Anführer bist du für seine Aktionen verantwortlich.“
„… Ich …?“
„Ja, du.“
„… Ich.“
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„Man könnte also fast sagen, dass du dich draufgesetzt hast.“
„Vielleicht versucht Frederick absichtlich, das Ganze zu sabotieren. Vielleicht ist er übergelaufen.“
„Wohin? Zu den Faschisten? Zu den Kommunisten?“ Er lacht kehlig. „Freddie liebt seinen Komfort. Er ist eine Komfortkreatur. Er blutet liberal. Der läuft nicht über, das garantiere ich.“
PROGNOSE: ENDGÜLTIG. BEHANDLUNG: TERMINIERUNG. DANN DIE LIQUIDITÄT UMVERTEILEN.
„Ich kenne mich nur zu gut damit aus, von Untergebenen enttäuscht zu werden.“
„Quisach ist eine einsame Stadt … wenn man der einzige EMTERR-Junge … dort ist …“
„Das ist alles ein großes Spiel – und nichts daran ist 'professionell'.“
„Du hast an den falschen Tischen gespielt.“ Ein Eckzahn blitzt auf. „Die Bank ist voll auf legaler Höhe.“
„Wo hat er die Teile verstaut?“ (Abschließen.)
„Ich habe nicht gesehen, wo er den Hauptteil hingepackt hat … Er hat sich in eine dunkle Ecke des Zweitwohnsitzes verzogen, um seinem bestialischen Geschäft nachzukommen …“
„Aber der andere Teil … ist in Metamotos zuverlässigen Händen.“ Er grinst und tippt auf seine Innentasche.
Eine kleine Wölbung, knapp 8 cm groß. Fast rund.
ERGREIFE DAS LOKOMOTIV.
„Warum bist du im Besitz davon?“
„Ich habe versucht, den jeune aus einer Zwickmühle zu holen. Plausible Leugnungsfähigkeit … Ein riesiger Vorteil am Tisch …“
Er hat ihn als Druckmittel aufbewahrt.
Er hat ihn sich geschnappt, weil es ihm etwas bedeutet.
Züge sind alles. Die coolsten Sachen, die je erfunden wurden. Der Rest der menschlichen Erfinder kann genauso gut gleich die Werkzeuge niederlegen.
„Komm schon, Oskar. Warum hast du ihn wirklich genommen?“
Er schaut dich an, wobei sein Kopf wie ein schwächer werdender Puls nach vorn nickt.
Plötzlich sentimental – der schnelle Emotionswechsel eines verbrauchten Alkoholikers.
„Weil ich damit an sie denke … Was sollte es sonst für einen Grund geben?“
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„Lass mich raten … Lolita Calista.“
„Natürlich spreche ich … von der Frau meines Freundes, des Botschafters … Lolita Calista.“
Diese Frau, wer auch immer sie sein mag, bedeutet ihm eindeutig die Welt. Das ist wohl einer der Gründe, warum du ihn so vorgefunden hast, wie er ist.
Noch ein Werkzeug, um ihn zu knacken.
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„Wer ist sie?“
„Die Frau meines Freundes, des Botschafters … Lolita Calista. Der letzte Atemzug meines Herzens … eine wartende Riesin …“
„Ich nehme dir den Teil ab und kümmere mich darum.“
„Nein. Ich würde es gern behalten … eine Weile …“
Plötzlich sentimental – der schnelle Emotionswechsel eines verbrauchten Alkoholikers.
„Du zwingst mich vielleicht dazu, dich noch mal zu treten.“
„Tu, was du nicht lassen kannst. Lass mich etwas fühlen … Es ist ganz egal …“
„Dieser Zug erinnert mich an sie … und das gefällt mir.“
„Wie wäre es mit noch einem Drink?“
„Nein, nein … hier geht es um mehr als den Schmerz … einen anderen Geschmack.“
„An deinen Händen wirkt nichts zuverlässig.“
„Du hast sie noch nicht in Aktion gesehen.“ Seine Finger zucken über sein Gesicht. „Es hat seinen Grund, warum man ihnen so oft … das Schicksal der Entwickelten Welt anvertraut.“
„Ich habe den Zug für Frederick mitgenommen. Plausible Leugnungsfähigkeit pour le jeune … Riesiger Vorteil am Tisch …“
„Renos Leihmutter zu stehlen ist eiskalt, Oskar. Ich dachte, ihr wärt Freunde.“
„Das sind wir. Ich bin einer seiner ältesten und finanziell lukrativsten Freunde. Doppel-Bullseye.“
„Ich habe die Hälfte des Zugs gefunden.“ (Abschließen.)
„Wo hast du sie gefunden?“
„Im Whirlpool. Seebegräbnis.“
„Aha! Gut gespielt, jeune!“ Er erwacht plötzlich zum Leben. „Natürlich versetzt alles, was gerade vor sich geht, Reno nicht in Whirlpool-Stimmung.“
„Vielleicht können wir … unsere Teile vergleichen.“ Er grinst und tippt auf seine Jackentasche. „Der andere Teil … ist in Metamotos zuverlässigen Händen.“
„Und …?“
„Das ist qualitativ hochwertiger luzianischer Likör.“ (Du übergibst ihm den Mezcal-Splitter.)
„Mittelklasse-Zeug aus der Gegend.“ (Du bietest ihm den Wiśnia-Schnaps an.)
„Eine ordentliche Flasche Bier.“ (Du steckst ihm ein OXEN Bock.)
„Schwaches Zeug, aber es tut, was es soll.“ (Du lässt den Perro Pale vor ihm fallen.)
„Ich hab es mir anders überlegt. Du hast genug.“ (Zurück.)
„Höllische Verführerin …“
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„Das könnte für Fredericks momentane Probleme wichtig sein. Willst du ihm nicht helfen?“
„Freddie hat sich seine Suppie eingebrockt. Jetzt muss er sie auslöffeln.“
„Oskar, du solltest nach deinen direkten Untergebenen sehen.“
„Theoretisch, ja … Das steht in der Anleitung, da hast du recht …“
Und das von Hershel Wilk, die sechs direkte Berichtslinien im Stich gelassen hat.
Der Senior-Vermittler wird ernst und hebt langsam einen Finger.
„Es gibt drei gusseiserne Regeln für die Wirtschaft … a), Leute reagieren auf Ansporne. a), Ansporne verändern das Verhalten.“ Der Finger bleibt oben, aber sein Blick driftet ab.
Das war alles. Lektion vorbei.
„Und … gibt es auch noch ein b)?“
„Einbe …? Einbeziehen von Anspornen lohnt sich.“
„Kapiert, ergibt Sinn.“
„Die bedauerliche Wissenschaft … furchteinflößend, aber immer logisch“
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„Das ergibt absolut keinen Sinn.“
„Oh ich versichere dir, dass er löffelt.“
„Ich hätte nicht weniger erwartet.“
„Sag es mir jetzt!“ (Du trittst ihn erneut.)
Dein Fuß landet in seiner Magengrube.
Verzweigung
Der Mann greift sich wieder in die Haare. Dein Fuß ist nicht einmal in deren Nähe gelandet.
„Lass locker, du Harpyienschlampe! Ich erzähle ja, ich erzähle es dir!“
Es fühlt sich an, als würde man gegen ein Wasserbett treten.
Obwohl du sein Schienbein triffst, greift sich der Mann in seine wilden Haare.
„Sag es mir jetzt!“ (Du trittst ihn.)
„Wie wär's mit etwas mehr Alkohol?“
Alternative Formulierung
„Wie wär's mit etwas mehr Alkohol? Um den Rückfall am Laufen zu halten.“
Alternative Formulierung
„Trink doch noch einen auf mich. Wieso auch nicht?“
„Ich werde etwas Alkohol finden. Wir kriegen das schon hin.“ (Zurück.)
„Ganz bestimmt.“ Er zieht eine Grimasse und wechselt die Position.
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Verzweigung 301Verzweigung 307Verzweigung 311Verzweigung 314Verzweigung 320Verzweigung 331Verzweigung 334Verzweigung 338Verzweigung 341Verzweigung 346Verzweigung 356Das ist dieser nervöse junge Mann, der an das Münztelefon geschweißt war. Der Name passt.Der Sextelefon-Säugling. EMTERR durch und durch. Junioren-Aura.Verzweigung 916Ein gestresster, flüssiger Junior? Das kann nur dieser hoffnungslose Narr sein, der der Sex-Hotline verfallen…„Feuer … frei.“
„Ich glaube, dem bin ich schon begegnet … Schlaksig, Brille, wirkt irgendwie grundsätzlich panisch?“
„Ja! Das ist mein jeune! Frederick!“
Verzweigung
Volltreffer.
Verzweigung
„Er fährt ziemlich auf eine örtliche Sex-Hotline ab.“
Alternative Formulierung
„Er ist in ziemlich üblem Zustand, tut mir leid. Abhängig von einer örtlichen Sex-Hotline.“
„Gedéhnt und gefangén! Na ja …“
„Das machen die großen Teams mit einem.“ Er neigt wissend den Kopf.
Verzweigung
„Direkte Berichte können einen beunruhigen. Damit kenne ich mich aus.“
„Man muss sie nur beschäftigt und fokussiert halten … und am besten im gleichen Geschlecht …“
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„Warum hast du deinem Junior-Vermittler das Sagen überlassen?“
„Der macht das schon … Es steht nur die Entwickelte Welt auf dem Spiel.“
Ein wissendes, fast schon bösartiges Schmunzeln flackert über die Karte der Zerstörung, die er sein Gesicht nennt.
„Klingt nach einer instabilen Situation.“
„Fred ist ein fähiger Junge. Ich gebe ihm den Raum … um fähig zu sein.“
Verzweigung
„Die ganze Entwickelte Welt“?
„Alles steht ständig auf dem Spiel. Das ist ja das Tolle am Kartenspiel … mit der Bank.“
„Kommt drauf an, wie viel Telefonsex jemand deiner Meinung nach haben kann, bevor es nicht mehr in Ordnung ist.“
„Das ist ja das Schöne an Sex … Nie wirklich zu viel … Setzt sich quasi selbst zurück …“
„Ist Frederick dein Schützling?“
„Nein, nein. Er ist nur äußerst kommandierbar.“
Verzweigung
„Er ist total am Ende, Mann.“
„… Sehr kommandierbar. Meiner Meinung nach seine beste Eigenschaft.“
Du bekommst hier gerade echt gute Personalverwaltungs-Tipps.
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„Obwohl ich mich frage, wie das Decken des Tischs für Fred läuft … Na ja, das sind die Gefahren des Delegierens.“ Er zuckt dramatisch mit den Schultern.
Der Teil von ihm, den es interessiert, wurde gewaltsam in Ethanol ertränkt.
Verzweigung
„Wo finde ich Fred?“
„Ich würde vermuten, dass er mittlerweile bis zum Hals in den Ausscheidungsrunden steckt …“
„Er darf nicht gestört werden.“
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„Er spricht an dieser Sex-Hotline über ganz schön viel Arbeits-Zeug.“
„Ja? Gut für Fred, das loszuwerden. Da mache ich mir keine Sorgen … Prostituierte sind die Wächterinnen der Geheimnisse dieser Welt …“
Verzweigung
„Hab mit Fred gesprochen. Er wird sich nicht entschuldigen.“
„Oh … nein?“
„Tatsächlich sagt er sogar, du schuldest ihm eine Entschuldigung.“
„Der Schüler … ist zum Meister geworden.“ Er nickt weise in Richtung Boden.
Verzweigung
„Er ist ziemlich wütend.“
„Großartig! Klasse, Fred! Ein bisschen Feuer für den Tisch!“
„Hätte er diese Intensität von Anfang gehabt … wäre ich nicht gezwungen gewesen, ihm diese Möglichkeit zu geben.“
„Dein Junior ist wegen irgendeiner 'geheimnisvollen Lücke' ziemlich besorgt.“
„Der junge Fred hat einen Spreadsheet-Kopf. Metamoto ist ein bisschen mehr Vibe-affin.“ Er wackelt mit allen zehn Fingern vor deiner Nase herum.
Wie ein Zauberer, der seine ganze Magie auf dem Boden verschüttet hat.
„Also machst du dir gar keine Sorgen.“
„Oh, riesige Sorgen.“
„Wenn ich Fred wäre, würde ich mir nichts als Sorgen machen.“
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„Ich lebe auch nach Vibes.“
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„Und doch … so liberal mit dem Stiefel …“
ZU VIEL LIBERALISMUS IST WAS FÜR LIBERALE! ABER DER MARKT FÜR TRITTE BLEIBT WEITER UNREGULIERT.
„Großartig! Und jetzt sind wir hier vereint. Die Vibes … synchronisiert.“
Er freut sich ehrlich darüber, dass du das gesagt hast.
„Ich bin eher ein Zahlenmensch.“
„Tragisch. Zahlen erzählen die Wahrheit … aber nie die Geschichte.“
„Sprechen wir über was anderes.“ (Zurück.)
„Frederick hat alles im Griff. Da bin ich mir sicher.“
Verzweigung
„Bist du wegen dieser 'geheimen Abkommen' in der Stadt, von denen ich immer wieder höre?“
„Nun, das ist … natürlich … ein Geheimnis.“ Er flattert mit seiner rosa Krawatte vor deiner Nase herum.
Sie leckt durch die Luft wie eine riesige Kinderzunge.
„Oskar, bitte. Ich bin treue Studentin internationaler Beziehungen.“
„Oh, wundervoll. Sehr gut. Ich … auch.“
„EMTERR und La Luz führen Gespräche. Worum geht es?“
„Nein, nein, nein.“ Er wackelt mit einem Finger vor dir. „Um mit dem Propheten zu kommunizieren … muss man zuerst Trankopfer darbieten.“
Das hättest du dir denken können.
Verzweigung
„Schon wieder?“
„Schon wieder.“ Er nickt stoisch.
„Jetzt verstehst du es. Chez Metamoto ist immer BYOB!“
Verzweigung
„Okay, viel mehr Schaden kann es nicht anrichten.“
Alternative Formulierung
„Na schön. Dann trink noch etwas mehr Alkohol.“
„Alle Schäden wurden berücksichtigt und geklärt … Es macht jetzt keinen Unterschied mehr.“ Er wackelt mit den Fingern.
Alternative Formulierung
„Wenn du darauf bestehst …“ Er wackelt mit den Fingern.
Alternative Formulierung
„Biete deine Trankopfer dar …“
„Hier – ein Kurzer vom Stärksten Alkohol, den ich habe.“ (Du gibst ihm den Wiśnia Schnapps 'On-Tour'.)
„Der 'On-Tour'! Du verwöhnst mich.“
„Der Senior-Vermittler nimmt dir das Getränk ab und kippt es in sich hinein, ohne sich auch nur ordentlich aufzusetzen.“
Er hat kaum gehört, was du ihm angeboten hast – er hat es sich einfach direkt an die Venen angeschlossen.
„Nun … Abkommen und Geheimnisse … Ich nehme an, Latour-Woolgar ist dir ein Begriff?“
Verzweigung
DER SCHIMMERNDE TRIUMPH DES VOLKES UND DAS LETZTE ABKOMMEN, DAS DIE WELT JE BRAUCHEN WIRD. MÖGE DIE GESCHICHTE AUF EWIG BEENDET BLEIBEN.
Verzweigung
DER SCHIMMERNDE TRIUMPH DES VOLKES UND DAS LETZTE ABKOMMEN, DAS DIE WELT JE BRAUCHEN WIRD. MÖGE DIE…Das formalisierte Ende der Geschichte. Es wird von fast allen führenden Ökonomen und Philosophen als…Nach dem Ende der Kriege zwischen Großmächten wurden Spione zu den neuen Soldaten. Ein Aufstieg in der…
„Das Latour-Woolgar-Abkommen ist kein wirkliches Geheimnis, davon weiß jeder.“
„Aber ich glaube nicht, dass ihnen klar ist … dass es immer noch ausgehandelt wird.“
„Dieses geheime Abkommen, das EMTERR nach Luz gebracht hat … ist nur ein weiteres Gerüst, um die zerfallende Fassade von Latour-Woolgar aufrechtzuerhalten.“
„Aber ich glaube nicht, dass ihnen klar ist … dass es immer noch ausgehandelt wird.“„Ich meine, die Leute haben das für … oh, über ein Jahr geglaubt. Und 95 Jahre später ist nichts passiert.“„Und schau nur, wie sie umherstreifen!“ Er deutet mit der Hand über die Partygasse hinweg.„Ich befürchte … das führt nirgends hin.“
„Warum jetzt?“
„Dir ist es sicher aufgefallen … La Luz hat den Militärbetrieb wieder aufgenommen … diese Reunión-Kampagne, die sie da haben, ist Imperialismus unter neuem Deckmantel.“
„Wir werden all dem einen Riegel vorschieben. Keine Kampfjets mehr, keine Flugzeugträger, keine kleinen Annexionen ehemaliger Gebiete, die in zerbombten Hauptstädten und Kratern voller Leichen enden …“
Verzweigung
Berrion-Bomben, wie die Piloten erwähnt haben. Eine fast geräuschlose Auslöschung.
„Ich habe gehört, was diese Berrion-Bomben anrichten können.“
„Schreckliche Dinge. Einige der Berichte …“ Er schüttelt den Kopf. „Schreckliche Dinge.“
Humankapital, das tief in den roten Zahlen steckt.
„Und im Gegenzug für diese Demilitarisierung bekommt Luz … was?“
„Einen kostenlosen Blick in die Mädchenumkleide, ist doch klar! Einen Flirt mit der Entwickelten Welt. Wenn die Kulturblockade fällt, kann La Luz seine Waren uneingeschränkt verhökern.“
Da wird eine Fassade gegen eine andere getauscht. Kein physischer Krieg, nur ein kultureller.
WAHNSINN. DAS EINZIG 'ENTWICKELTE' AN DEN TECHNO-FASCHISTEN IST IHR IMPERIALISTISCHER IMPULS.
Verzweigung
„Glaubst du, das ist ein guter Deal für die Bank?“
„Absolut, ja. Ich glaube, das ist ein sehr guter Dealt für die Bank. Schau dich um. Die luzianische Kultur ist schon unter uns.“
„Sie in die Entwickelte Welt zu bringen, wird keinen allzu großen Unterschied machen … Wenn überhaupt, legitimieren wir dadurch die Kultur und machen sie … weniger sexy.“
„Aber Oskar, sie ist so sexy.*
„Ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich von einigen der kürzlichen Elektropop-Angebote echt bewegt war … Und von den Cartoon-Wölfen … Sehr begehrenswert, starke Vermögenswerte …“
„Und man weiß ja nie – vielleicht sollten wir ihnen die Wunder unserer Stadtseite zeigen, um eventuell einen liberalisierenden Einfluss auf ihre etwas … isolierteren Tendenzen auszuüben.“
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„Ich persönlich verstehe den Hype nicht.“
„Seinem das Jede.“ Er zuckt übertrieben mit den Schultern.
„Ich habe gehört, Facundo Reyes persönlich kommt in die Stadt.“
„Anscheinend. Eine Art tête-à-tête mit dem Minister für Massenkultur höchstpersönlich … obwohl man sagt, Reyes sei wirklich heiß auf diesen Deal. Er will ihn durchbringen.“
Der Gefangene hat nicht geblufft. Der große Lich kommt zu dir und läuft dir direkt vor die Flinte.
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„Warum ist er so heiß drauf?“
„Kultur als … geladene Waffe.“ Er zeigt mit zu einer Pistole geformten Fingern aus nächstmöglicher Nähe auf dein Gesicht.
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„Kultur als … geladene Waffe.“ Er zeigt mit zu einer Pistole geformten Fingern aus nächstmöglicher Nähe auf…„Ein paar Unmutsäußerungen unter den Militär-Sturköpfen, ja … Da gibt es nur Action, Licht und Lärm, die…„Ich hatte mich darauf gefreut, ihm am Tisch zu begegnen … Er ist für sein Tricks bekannt …“
„Einige Teile der luzianischen Regierung müssen dagegen sein. Wenn sie doch so eine großartige Zeit bei der 'Wiedervereinigung' haben.“
„Ein paar Unmutsäußerungen unter den Militär-Sturköpfen, ja … Da gibt es nur Action, Licht und Lärm, die haben kein Verständnis für sanfte Macht …“
„Der Minister für Massenkultur, haha, warum sollte der mich interessieren?“ (Du pfeifst und schaust weg.)
„Ich hatte mich darauf gefreut, ihm am Tisch zu begegnen … Er ist für sein Tricks bekannt …“
Großer Lich bestätigt und trianguliert.
„Wo gehen diese Gespräche über geheime Abkommen über die Bühne?“
„In Renos Zweitwohnung … dem wahren Machtsitz der Stadt!“
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Geld. Macht. Ein König ohne Krone.
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Reno von Renotel – dem Netzwerk der Delfin-Münztelefone. Der unsichtbare Kurier der Stadt.
Reno – der unübertroffene Kapitalist der Stadt und Leiter von Renotel mit den Delfin-Münztelefonen.
„Wann finden sie statt?“
„Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. Lücken im Plan … unklare Ankunftszeiten … Oskar und Freddie werden reingelegt – und zwar so richtig.“
„Du scheinst das Ganze deutlich besser zu verdauen.“
„Alte Hände zittern nicht. Ich hab schon ein paar Runden auf dem Tacho. Der Tacho hat sich schon komplett im Kreis gedreht.“
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„Alte Hände zittern nicht. Ich hab schon ein paar Runden auf dem Tacho. Der Tacho hat sich schon komplett im…„Ja. Freddie nennt sie vielleicht 'geheimnisvoll'. Ich nenne sie … ungezügelten Schwachsinn.“„Metamoto ist nur der Techniker, den man geschickt hat, um nach dem ältesten Teil des Hauses zu sehen … zu…„Aber zumindest … weiß ich, dass ich fair spiele.“
„Ist das diese geheimnisvolle Lücke, die Frederick so beschäftigt?“
„Ja. Freddie nennt sie vielleicht 'geheimnisvoll'. Ich nenne sie … ungezügelten Schwachsinn.“
„Tut mir leid, dass du darunter leiden musst.“
„Metamoto ist nur der Techniker, den man geschickt hat, um nach dem ältesten Teil des Hauses zu sehen … zu sehen, ob es noch … ein paar Jahre hält.“
„Sieh dich doch mal an. Du spielst dir selbst was vor.“
„Aber zumindest … weiß ich, dass ich fair spiele.“
„Was hat Reno davon?“
„… Den Mond.
„Das ganze Ding?“
„Er wird selbst dann das Ganze nehmen, wenn es ihm nicht angeboten wird … so arbeitet er …“
„Renos Augen sind auf lunare Anlagen gerichtet … Er will Raketen auf den Mond schicken. Und sein alter Freund Metamoto wird die Zündung starten!“
„Er hält die geheimen Abkommen im Gegenzug für diese kosmischen Flugrouten ab …“ Er hebt eine Hand und fährt damit durch die Luft. „Reno Lunar.“
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„Details, Oskar.“
„Wo kommt der Superbloc bei der ganzen Sache ins Spiel?“
„Da, wo er schon das letzte Jahrhundert war – vor der Tür der Party, in die er nicht reinkommt.“
DIE WAHRE PARTY FINDET DRAUSSEN STATT. AUF DER STRASSE. ARM IN ARM MIT DEM MITTERNÄCHTLICHEN PROLETARIAT.
Verzweigung
„Jetzt ist mir alles deutlich klarer. Danke, Oskar.“ (Abschließen.)
„Sag es keinem.“ Er grinst. „Aber du kannst wirklich jedem erzählen … dass Metamoto die Luzianer zusammenfalten wird wie Origami-Figuren für Einsteiger.“
Wenn sie endlich auftauchen.
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„Und im Gegenzug dafür bekommt Luz … was?“
„Das klingt nach einem echt großen Stück Gerüst.“
„Das ist es … Das muss es auch sein. La Luz hat den Militärbetrieb wieder aufgenommen … diese Reunión-Kampagne, die sie da haben, ist Imperialismus unter neuem Deckmantel.“
„Der schimmernde Triumph der Überragenden Union der Volksrepubliken, ja.“
„Ich meine, die Leute haben das für … oh, über ein Jahr geglaubt. Und 95 Jahre später ist nichts passiert.“
„Der Zugangsschlüssel, der den Markt aufgesperrt hat.“
„Und schau nur, wie sie umherstreifen!“ Er deutet mit der Hand über die Partygasse hinweg.
„Ein unbedeutender Papierschnipsel, der bald Geschichte sein wird.“
„Ich befürchte … das führt nirgends hin.“
Das formalisierte Ende der Geschichte. Es wird von fast allen führenden Ökonomen und Philosophen als fundamentaler Fehltritt betrachtet.
Das Über-Abkommen, das die Geschichte beendet hat und alle aktuellen Weltbeziehungen zu einem Halt gebracht hat. Es wurde vor 96 Jahren von der Entwickelten Welt und dem Superbloc unterschrieben.
Nach dem Ende der Kriege zwischen Großmächten wurden Spione zu den neuen Soldaten. Ein Aufstieg in der Dämmerung.
„Das ist hochklassiger luzianischer Likör.“ (Du übergibst ihm den Mezcal-Splitter.)
„Wunder … bar.“
„Das ist hochklassiger luzianischer Likör.“ (Du übergibst ihm den Mezcal-Splitter.)„Ein Highlight der Mittelklasse.“ (Du bietest ihm den Wiśnia-Schnaps an.)„Es ist nichts Großes, aber zuverlässig.“ (Du steckst ihm ein OXEN Bock.)„Das ist nicht das stärkste Zeug, aber hier.“ (Du lässt den Perro Pale vor ihm fallen.)
„Ein Highlight der Mittelklasse.“ (Du bietest ihm den Wiśnia-Schnaps an.)
„Es ist nichts Großes, aber zuverlässig.“ (Du steckst ihm ein OXEN Bock.)
„Das ist nicht das stärkste Zeug, aber hier.“ (Du lässt den Perro Pale vor ihm fallen.)
„Ehrlich gesagt, muss ich das gerade nicht unterstützen.“ (Zurück.)
„Das sollte wohl eigentlich ich entscheiden …“
Verzweigung
„Ich komme bald mit dem harten Stoff wieder.“ (Zurück.)
„Oder mit dem härteren Zeug. Ich bin nicht wählerisch.“
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„Das scheint mir nicht die beste Idee zu sein …“
„Ein Expertenschachzug … Du wirst bemerken …“
„Chez Metamoto ist immer BYOB!“
„Alkohol? In deinem Zustand?“
„Mein Zustand ist tatsächlich perfekt dafür … Bald wird es nämlich … richtig düster …“ Er schaudert.
„Chez Metamoto … ist immer BYOB!“
„Ich dachte, du steckst mitten in einem Rückfall.“
„Genau. Also warum jetzt aufhören?“
„Dann komm mal zu der Sache mit dem Abkommen.“
„Einvernehmlich unterschrieben … von beiden Seiten. Definition eines Abkommens. Bitteschön.“
„Ich bringe Trankopfer für den Propheten. Erzähl mir von geheimen Abkommen.“
Verzweigung
„Hast du hier irgendwas von einem geheimen Gefängnis in der Gegend gehört?“
„Ich glaube … politisch korrekt wird das als 'unlizenzierte Vollzugsanstalt' bezeichnet.“
„Okay, hast du davon was gehört?“
„Größtenteils Ammenmärchen … überzüchtete Volksfabeln … Na ja, das ist auch nicht meine Abteilung.“
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Aber es ist eine Abteilung. Noch ein Beweis dafür, dass EMTERR die Strippen zieht.
Verzweigung
Seine 'Abteilung'? Bleib dran.
„Okay, vielleicht nicht deine … Aber es gibt eine Abteilung?“
„EMTERR … hat extrem isolierte Abteilungen. Für maximale Effizienz … und glaubhafte Leugnungsgründe. Ist am Tisch echt von Vorteil …“
Er weiß, wovon du redest. Dieses geheime Gefängnis, das du suchst, muss zum Reich ohne Territorium gehören.
„EMTERR hat eins, nicht wahr? Hier in Portofiro.“
„Ich erinnere mich an eine derartige Einrichtung in dieser Stadt, ja. Obwohl ich so gut wie nichts darüber weiß … Ich gehöre zu Global Solutions. Du suchst nach Humankapital.“
Humankapital. Bei den Worten friert dir das Herz ein.
Der Feind hinter dem Feind.
Guter Anfang. EMTERR schiebt die erste Figur über das Spielbrett.
„Hilfreich. Danke, Oskar.“
„Gern.“ Er zwinkert dir angestrengt zu. „Global Solutions kümmert sich um … Lösungen … Solutions.“
Verzweigung
„Ich nehme an, dass dieses Gefängnis auch ein Territorium hat … wo ist es?“
„Keine Ahnung. Du fragst bei Global Solutions nach, obwohl du Humankapital damit belästigen solltest.“
„Andere Befehlskette. Kapiert.“
„Aber dennoch faszinierend …“
Du bist hier an der falschen Adresse. Er hat nichts mit geheimen Gefängnissen am Hut.
„Was macht EMTERR in der Stadt?“
„Die Bank … hat immer geöffnet.“
Und sie ist immer in der Stadt.
Der lange Schatten von EMTERR – so lang, dass manche Bürger ihn für den Himmel halten.
„Aber du meintest doch, du wärst Vermittler. Was vermittelst du denn?“
„Noch eine Sonderkondition im größten Vertrag der zerlegten Geschichte. Mehr kann ich aber nicht sagen.“
„Ich bin … Le Négociateur sans Corps!“
„Noch eine Sonderkondition im größten Vertrag der zerlegten Geschichte. Mehr kann ich aber nicht sagen.“„Garantiert. Das müssen nur gewisse Leute wissen.“„Aber ich bin nicht die Bank. Ich bin nur eine Illusion der Bank …“„Weil wir alchemistische Magier sind. Wir nehmen dein Kapital … und formen es in …“ Er wischt mit der Hand…
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„Hier kommt mein Tipp. Es hat was mit diesen geheimen Abkommen zu tun, die bald beginnen.“
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„Wer hat das gesagt?“ (Zurück.)
„Ja, haha! Sehr gut, sehr gut.“
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EMTERR sucht die Stadt heim … Das könnte wirtschaftliche Routine-Abzocke sein. Es könnte auch größer sein.
„Also irgendwas sehr zwielichtiges.“
„Garantiert. Das müssen nur gewisse Leute wissen.“
„Ich dachte, du wärst 'hors d'usage'.“
„Aber ich bin nicht die Bank. Ich bin nur eine Illusion der Bank …“
„Warum hat die Bank immer geöffnet?“
„Weil wir alchemistische Magier sind. Wir nehmen dein Kapital … und formen es in …“ Er wischt mit der Hand vor seinem Gesicht vorbei. „Etwas anderes um.“
„Ich hab noch weitere Fragen. Zu großen Dingen.“
„Das sind genau meine Dinge …“ Er will seine Hände aneinanderreiben, aber der Rhythmus stimmt nicht.
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„Erzähl mir was über EMTERR.“
„L'Empire Sans Territoire. Wir sind eine Bank … Die Bank … hochgradig in die wirtschaftliche Stabilität der Entwickelten Welt involviert.“
DER PHANTOMBOSS DES KAPITALS. ÜBERALL UND NIRGENDS. NICHT ZU TÖTEN.
„Ich meine über die Geschichte. Wie ist EMTERR so weit nach oben gekommen?“
„Ah … der finstere Ursprung unserer Art …“
„Finsterer Ursprung! Ja! Genau das.“
„Dann mal los.“ Aus unerfindlichen Gründen schwingt er seine Hand erst an seinem, dann an deinem Gesicht vorbei.
„Vor Jahrhunderten, also weit vor Latour-Woolgar und der Vivisektion der Welt … war EMTERR eine der ersten Banken überhaupt. Zu der Zeit hieß sie natürlich nur Banque Impériale …“
„Nun, irgendwann fand sich La Banque in einem Todeskampf mit einem unserer verhassten Rivalen wieder … der anderen ersten Bank überhaupt …“
„Die großen Mächte stellten sich hinter unsere Rivalen, wie die Feiglinge, die sie waren, und verboten uns jegliche physische Präsenz … Wir wurden weit unter die Oberfläche vertrieben … So wurden wir zur ersten Schattenbank, die in den finsteren Ecken zwischen den Wänden handelte …“
Daher der beständigste Name.
„So wurdet ihr also zu 'L'Empire Sans Territoire'.“
„Kein Territorium, kein legaler Weg, Schulden einzutreiben … Wir mussten eine Schlägerbande anheuern, um Schädel einzuprügeln. Unsere ersten Operanten, wenn man es genau betrachtet …“
Heutzutage wird diese Gang als 'Externe Analyseabteilung' bezeichnet.
„Kein Territorium, kein legaler Weg, Schulden einzutreiben … Wir mussten eine Schlägerbande anheuern, um…„Kriminelle Unternehmen … Politische Saboteure … Jeder, der gern auf Belege und Rechnungen verzichtet hat. Es…„Natürlich kein legaler Weg, Schulden einzutreiben … Wir mussten eine Schlägerbande anheuern, um Schädel…„Wie kannst du es wagen? EMTERR … versinkt in Papierkram … Es stimmt, in der düsteren Zeit mussten wir eine…
„Heute ist alles deutlich humaner … Offen und ehrlich …“
Verzweigung
„Abgesehen von diesem unfassbar zwielichtigen Geheimgefängnis.“
„Ich bin mir sicher … dass Humankapital auf dem Papier alles geregelt hat … Alles in Ordnung.“
„Zurück in die Vergangenheit … Wir blieben unsichtbar und haben über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg Macht aufgebaut … bis wir wieder ins Licht getreten sind … EMTERR. Neuer Name, neues Wir!“
„Ich bin mir sicher … dass Humankapital auf dem Papier alles geregelt hat … Alles in Ordnung.“„Das volle Stimulationspaket … Immer überzeugend.“„Eine abwegige Illusion deiner Fantasie, da bin ich mir sicher …“„Aber sieh mal … dir scheint es ja gut zu gehen. Wie gesagt, offen und ehrlich. Dafür wurde sicher der…„Die Leute denken immer, wir würden nichts Gutes im Schilde führen …“ Er winkt ab. „Aber Stabilität ist sehr…„Bin seit Jahren bei L'Empire … Kenne mich aus …“
„Wie habt ihr das angestellt?“
„Wir haben eine gewisse Rebellenfraktion in Niato Lima finanziert – über Jahre hinweg ein blutiger Kampf. Als der letzte Tropfen Blut von der Straße gespült wurde, haben unsere Kunden erkannt, dass man noch mehr Geld braucht, um eine Regierung zu betreiben, als um sie zu stürzen.“
„Und daher rührt unsere größte Innovation!“ Er fuchtelt mit dem Finger herum. „Der Stabilitätskredit.“
Eine langsame, aber unvermeidbare Evolution bis zur finalen Form: einer rechtmäßigen Bank.
In einigen weit entfernten Teilen der Welt wird EMTERR euphemistisch auch 'die Freundlichen' genannt. Der echte Name wird nur für Flüche und Beleidigungen genutzt.
VERSCHLINGER DER SOUVERÄNITÄT. NICHT ZU SEHEN, NICHT ZU TÖTEN.
„Jetzt halten wir einen Faden … an allen Gliedmaßen der Welt.“
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„Inklusive PR-Abteilung und allem anderen.“
„Na klar … Schicke Namen, schicke Optik. Die Bank war schon immer dein Freund.“ Er lässt die Zähne blitzen.
EMTERR ist normalisiert. Etwas, worüber sich normale, nicht verschwörerische Leute einander gegenüber beschweren können. Und auf der Welt ist alles im Lot.
Verzweigung
„Schon bald braucht die Welt weder euch noch euer Geisterkapital.“
„Ein Szenario … Du willst deiner heißen Freundin ein paar glorreiche Blumen kaufen. Bevor du das aber tun kannst, will dein Arbeitgeber, dein Boss, dass du eine Schicht arbeitest … Um die Blumen zu kaufen, arbeitest du die Schicht. Dadurch ergibt sich … ein Standard-Austausch unter dem Kapital.“
„Aber tauschst du rein technisch betrachtet nicht nur die Schicht gegen die Blumen?“
Schlechter Deal. Die Blumen verwelken. Die Schicht ist für immer.
ZEHNTAUSEND JAHRE SCHICHT!
„Technisch betrachtet.“
„Was hat dann der Arbeitgeber hier zu suchen? Was macht dieser flüssige Mittelsmann hier?“
ER SCHAUT IMPOTENT ZU WIE EIN EUNUCH IM HAREM – ER TRÄUMT VON ALL DEM BURGEOISEN HEDONISMUS, DEN ER BALD MIT SEINEM ANGESAMMELTEN 'PROFIT' BETREIBEN WIRD.
„Was hat dann der Arbeitgeber hier zu suchen? Was macht dieser flüssige Mittelsmann hier?“„Premium erfordert … Hingabe. Aber lass uns das Spiel spielen … was hat der Arbeitgeber in der Mitte des…„Das kommt auf die Qualität an … und die Länge der Anstellung … Aber lass uns das Spiel spielen … was hat der…
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„Er diktiert.“
„Irgendjemand muss das ja tun … Die Befehlspyramide …“
„Die Welt braucht uns nicht … Sie hat uns tatsächlich nie gebraucht. Also muss man daraus schließen … dass sie uns mögen.“
„Täusch dich nicht. Hier geht es um willentlichen Besitz. Den Grenzen wurden alle Siegel genommen … für immer.“
Das Enden des Endes.
Über euch rattern die Kabel der Aero-Tram im Wind.
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„Vermutlich nimmt er sich den größten Anteil.“
„Oh, da kannst du dir sicher sein.“
„Das absolute Minimum.“
„Masturbieren.“
„Wenn er damit durchkäme, würde er das sicher tun.“
„Fieberhaft versuchen, zu masturbieren.“
„In extrem stressigen Situationen am Arbeitsplatz habe ich schon solche Versuche beobachtet … und glorreiche Erfolge …“
„Das klingt nach teuren Blumen.“
„Premium erfordert … Hingabe. Aber lass uns das Spiel spielen … was hat der Arbeitgeber in der Mitte des Ganzen verloren?“
„Das ist ein äußerst mieser Deal, Oskar.“
„Das kommt auf die Qualität an … und die Länge der Anstellung … Aber lass uns das Spiel spielen … was hat der Arbeitgeber in der Mitte des Ganzen verloren?“
„Eine wunderschöne Geschichte über die Neuausrichtung einer Marke und den Tod des Kreativen. Vielleicht könnte ich Teil davon werden.“
„Willkommen zu Hause … Die coolste Party … in der Stadt … selbst wenn es 'BYOB' heißt …“
Verzweigung
Du trittst ihn.
Ein scharfer, befriedigender Tritt.
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Der Mann greift sich erneut in die Haare, obwohl dein Fuß diesmal seinen Schenkel trifft.
„Ich übertrage meinen Schmerz … auf meine Arbeitgeber … Kein Schmerzguthaben für Metamoto, nur Schulden …“
Verzweigung
Obwohl du sein Schienbein triffst, greift sich der Mann in seine wilden Haare.
„Danke für den Überblick, Oskar.“
„Danke für … das Beratungsgespräch. Die Bank weiß es eben am besten, Baby.“
Verzweigung
„Wahrscheinlich ein Zusammenschluss mit einer Briefkastenfirma oder einer Kirche oder so etwas in der Art, wie eine groteske Einsiedlerkrebsart.“
„Ich wurde kürzlich von einer EMTERR-Operantin mit Strom gefoltert.“
„Das volle Stimulationspaket … Immer überzeugend.“
„Ich wurde kürzlich von einer EMTERR-Operantin angeschossen.“
„Eine abwegige Illusion deiner Fantasie, da bin ich mir sicher …“
„Kürzlich hat eine EMTERR-Operantin auf mich geschossen.“
„Aber sieh mal … dir scheint es ja gut zu gehen. Wie gesagt, offen und ehrlich. Dafür wurde sicher der richtige Vorfallsbericht ausgefüllt …“
„Ich habe den Verdacht, dass du das genaue Gegenteil bist.“
„Die Leute denken immer, wir würden nichts Gutes im Schilde führen …“ Er winkt ab. „Aber Stabilität ist sehr gut … für alle.“
„Wenn du das sagst, muss es ja wahr sein, Oskar.“
„Bin seit Jahren bei L'Empire … Kenne mich aus …“
„Wer waren deine Kunden?“
„Kriminelle Unternehmen … Politische Saboteure … Jeder, der gern auf Belege und Rechnungen verzichtet hat. Es stimmt, in der düsteren Zeit mussten wir eine Schlägerbande anheuern, um Schädel einzuprügeln. Unsere ersten Operanten, wenn man es genau betrachtet …“
„Mit dem Modus kenne ich mich aus.“
„Natürlich kein legaler Weg, Schulden einzutreiben … Wir mussten eine Schlägerbande anheuern, um Schädel einzuprügeln. Unsere ersten Operanten, wenn man es genau betrachtet …“
„So, wie du das beschreibst, klingt das sehr nach heute.“
„Wie kannst du es wagen? EMTERR … versinkt in Papierkram … Es stimmt, in der düsteren Zeit mussten wir eine Schlägerbande anheuern, um Schädel einzuprügeln. Unsere ersten Operanten, wenn man es genau betrachtet …“
„Die Krypta öffnen.“
„Ich komm später noch mal drauf zurück.“ (Zurück.)
„Privates Eigenkapital wird auf dich warten … sich ansammeln …“
Verzweigung
„Erzähl mir von diesen 'Stabilitätskrediten'.“
„Guter Deal. Sehr guter Deal.“ Er zeichnet mit der Hand einen Halbkreis in die Luft. „Wer weiß Stabilität denn nicht zu schätzen? Füße auf Terra firma. Nimm diese Stadt als Beispiel.“
„Instabilität fühlt sich für mich wie zu Hause an.“
„Das tut mir leid für dich. Vielleicht solltest du es mit ein paar … persönlichen Schulden versuchen.“ Er hält inne und seine Augen verengen sich zu Schlitzen. „Schau dich um …“
„Wir haben diesen Ort gerettet, ist dir das klar?“ Er deutet in die Partygasse. „Peripherer Drecksloch … barbarisch. Ohne uns? Von der Reunión verschluckt. Vom Schwesternkönigreich bei lebendigem Leibe gefressen.“
Luz tigert vor der Höhle auf und ab.
„Glaubst du das wirklich?“
„Ich 'glaube' es nicht nur … ich lebe es.“
„Schulden sind … stimulierend. Sie lassen die Leute für ein Morgen arbeiten. Die Zukunft. Bald wirft die Stadt die toten Industrien ab, um mit rotem Kopf und jungfräulich auf die Weltbühne zu treten … Bereit, von den Tentakeln des Kapitals vernascht zu werden!“
„Sie sollten mir für meine Größe danken“, schreit er in die schattige Gasse.
Dort ist nichts außer ungenutzten Gebäuden und eingetretenen Türen.
„Die Arbeiterklasse wird sich merken, wie sie mit Tentakeln begrabscht wurde.“
„Das wird sie natürlich nicht. Hast du die Arbeiterklasse mal gesehen? Mit der richtigen Ablenkung vergessen die alles … Es braucht nur das richtige Maß an Druck, das ist eine sehr exakte Wissenschaft …“
Verzweigung
„Du hast hier wichtige Arbeit geleistet. Schade nur, dass die Ortsansässigen das nicht zu schätzen wissen.“
„Ganz deiner Meinung. Sehr gern“, schreit er erneut in die Gasse. „Aber danke, es ist immer schön, professionelle Bewunderer zu treffen.“
„Ohne Luz wären sie besser dran. Im Licht, nicht dahinter.“
„Oh, na klar … hinter der Waffe, nicht dem Lauf gegenüber … zumindest vorläufig …“
„Okay, das ist ein guter Punkt.“
„Das ist nur der Anfang meines Scharfsinns …“
„Portofiro hat sich einen dieser Kredite geholt?“
„Na klar! Sie haben den Sinn erkannt. Jetzt blühen sie vor Schulden. Und das ist … eine tolle Sache. Motivierend.“ Er hält inne und seine Augen verengen sich zu Schlitzen.
„Klasse, das reicht, danke.“ (Zurück.)
„Stabilität … gut für die Seele und den Geldbeutel.“ Seine Augen flackern hinter halb geschlossenen Lidern.
Verzweigung
„Wie wird man für deinen Job bezahlt?“
„Offiziell? Äußerst bescheiden … Meine Kompensation … die Liebe zum Spiel …“
„… Außerdem eine Menge Aktienkapital. Jede Nacht, bevor ich ins Bett gehe … falte ich die Hände … und bete für seismische Liquiditäts-Ereignisse.“
Verzweigung
„Hast du irgendwas von diesem luzianischen Präge-Dings gehört?“
„Oh, also nicht nur die 'große Sache' … du redest von der illegalen Sache. Den Geheimnissen des Reiches.“ Sein Finger schwebt vor seinen Lippen.
„Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien von Kopien …“
„Verdammte Scheiße.“ (Du lehnst dich näher heran.) „Oskar!“
„VON KOPIEN!“ Er zuckt zurück und blinzelt schnell. „Ja. Prägungen. Einer davon bin ich begegnet. Zweimal.“
„Wem bist du begegnet?“
„Dem luzianischen Minister der hohen Wirtschaft. Er hatte einen Namen, aber unter den aktuellen Umständen fällt er mir nicht mehr ein …“ Eine lose Geste zu sich selbst. „Gio … irgendwas …“
NAME IRRELEVANT. DU KENNST NUR SEINEN SPITZNAMEN. 'DER NEKROGLIEDRIGER ZAUBERER'.“
„Gewisse Menschen nennen ihn 'den nekrogliedrigen Zauberer'.“
„Der Nekro …“ Er denkt darüber nach. Gründlich. „Nein, nicht er. Der Mann – normale Arme … Die Beine waren etwas verkümmert, aber nicht allzu grotesk.“
„Bist du ihm auf offizieller Ebene begegnet?“
„Beim ersten Mal war es offiziell, große Gespräche in der Lobby eines leerstehenden Hotels … diplomatischer Ritterkampf. Beim zweiten Mal auf einem Forum … wenige Worte und ein höfliches Nicken. Nichts Außergewöhnliches.“
„Erzähl mir von ihm.“
NAME IRRELEVANT. DU KENNST NUR SEINEN SPITZNAMEN. 'DER NEKROGLIEDRIGER ZAUBERER'.“„Der Nekro …“ Er denkt darüber nach. Gründlich. „Nein, nicht er. Der Mann – normale Arme … Die Beine waren…„Beim ersten Mal war es offiziell, große Gespräche in der Lobby eines leerstehenden Hotels … diplomatischer…„Nein, es war etwas Poetischeres, etwas Schwereres … Es wird seiner Gravitas nicht gerecht. Gio … Gio …“ Er…
„Aggressiv … aber ehrlich. Kein Unsinn. Voller Visionen und dem Zwang zu großen Sachen …“
Hinter milchigen Augen wird sein Blick schärfer.
„Blitzschnelle Logistik. Er hat Schichten, die ineinandergreifen. Wir haben über Wachstum und dynamische Kurven gesprochen … und Diversifizierung. Angenehm, ihn über den Tisch hinweg anzustarren.“
Selbst durch den Betrunkenheitsnebel merkst du, dass er beeindruckt war.
„Also mochtest du ihn.“
„Ja, das gebe ich zu. Wir teilen eine Vorliebe fürs Fliegen … Gemeinsame Interessen, dem Himmel zugewandte Verstände … Aber ich …“
„Irgendwann hatte er etwas … Unverkennbares an sich. Als würde er Bewegungen imitieren … Ein Bruchteil einer Sekunde hinter dem wahren Zugführer …“ Er holt langsam Luft.
Ein Bild, dann dessen Negativ, dann erneut das Bild.
Ein Teil seines Gehirn schrie, er soll seinen Nacken beschützen.
„Aber wer sagt denn, dass ich nicht einfach … projiziert habe?“ Er breitet die Hände aus. „Ich würde ihm gern noch mal gegenübersitzen. Es … vorantreiben.“
Verzweigung
„Hast du gemerkt, dass er … du weißt schon …“
„Eine Kopie war? Eine angebliche Prägung? Ganz ehrlich, nein. Zumindest am Anfang nicht … Aber ich …“
„Gio, der massive Faschistenklon?“
„Nein, es war etwas Poetischeres, etwas Schwereres … Es wird seiner Gravitas nicht gerecht. Gio … Gio …“ Er driftet wieder ab.
Du wartest ab.
„… von Kopien von Kopien von Kopien.“ Er blinzelt ein paar mal schnell. „Von Kopien. Ich bin sogar einer der Kopien begegnet. Zweimal.“
„Hör auf. Bitte. Vergiss es.“ (Zurück.)
„… von Kopien von Kopien von … was?“ Er blinzelt schnell. „Na schön. Lassen wir die Prägungen und ihre Geheimnisse in Ruhe schlummern.“
Verzweigung
„Weshalb hast du dich mit dem Minister für hohe Wirtschaft von Luz getroffen?“
„Vor Jahren … Souveräne Fonds … Übersee. Die Schnitte und Stöße von Zuständigkeitsgebieten … Zonen.“
„Übersee? Wo?“
„Nord-Kino nach dem Bürgerkrieg. Wo ich mein Geld anlege und wie …“ Sein Blick findet deinen. „Sehr technisch … und legal … Hochkarätige Finanzarbeit.“
Er lügt nicht – das war alles auf der Höhe. Nur moralisch war es unterirdisch.
„Metamoto spricht nicht mehr über seine heiligen Deals!“ Er schüttelt den Kopf hin und her.
Verzweigung
„Mit anderen Worten, ganz normaler zwielichtiger Scheiß.“
„Nicht zwielichtig … voll im Licht!“ Er findet deinen Blick. „Sehr technisch, aber sehr legal. Hochkarätige Finanzarbeit.“
„Was hältst du von der Oper?“
„Ich kann sie tolerieren, wenn sie nicht zu lang geht und ich einen guten Platz habe … Aber ich bevorzuge gute Jazz-Clubs deutlich …“
DER SELBSTBESIEGTE FEIND ERZITTERT BEIM KLANG UNSERES NAMENS NICHT. FURCHTERREGENDER WEISE ZEIGT ER GAR KEINE ANZEICHEN DER ERKENNTNIS.
„Ich meinte die Operanten-Dienststelle.“
„Ah, die Oper-Oper …“ Ein Auge schließt sich, das andere verengt sich zu einem Schlitz. „Ich denke nicht …“
„… an die Oper.“
Verzweigung
„Du hast keine Ahnung, wer wir sind. Perfekt.“
„Seid ihr Musiker? Hartes Leben … aber irgendwie romantisch, mit der Straße verheiratet zu sein … Steckt allerdings nicht viel Geld drin. Kunst.“
„Genug der großen Sachen.“ (Zurück.)
„Zu viel … Größe für dich?“ Ein schiefes Grinsen.
Verzweigung
„Wie bist du überhaupt hier gelandet?“
„Ich habe einen alten Freund besucht. Kurz vor unserem großen Triumph … haben wir uns selbst besiegt.“
„Welcher 'große Triumph'?“
„Der Mond …“ Er hält sich tollpatschig einen Finger an die Lippen. „Aber das ist alles geheim. Wie die stille Seite dieses göttlichen Satelliten …“
„Wen kümmert schon der Mond?“
„Meinen alten Freund … den großartigen … Reno.“ Er wedelt mit einem Finger. „Der Endboss von Reno Enterprises! Und am bekanntesten … Telefonkommunikation.“
Verzweigung
Verzweigung
„Kennt ihr euch schon lange?“
„Seit Äonen. Ich hab seine ersten Verträge aufgesetzt, als er in die private Infrastruktur vorgerückt ist.“ Er ballt eine Faust und hebt sie empor. „Kugelsicher.“
Eine eng verbundene Profit-Bruderschaft, die das Verständnis niedererer Klassen übersteigt.
Verzweigung
„Wo genau ist dieser Totalausfall passiert?“
Alternative Formulierung
„Das muss in seinem Zweitwohnsitz gewesen sein.“
„Die blutgetränkte Arena … war Renos Wohnung. Nettes kleines Penthouse an der Spitze der Wohnraumkampagne … Privater Aufzug, ist ja klar … Tunnel ins Kolosseum, den Ort unserer letzten Schlacht …“
Alternative Formulierung
„Ja, ja! Die blutgetränkte Arena …“ Ein Grinsen huscht über sein Gesicht. „Das Kolosseum, in dem unser letzter Kampf stattfand.“
Verzweigung
Verzweigung
Von hier sieht man direkt zur Kampagne. Du kannst die ganze Partygasse vom obersten Stockwerk überblicken.
„Ich hab kürzlich da vorbeigeschaut. Es ist immer noch zerstört.“
„Sie haben es als Tribut unberührt gelassen …“ Er blinzelt in den Himmel. „Als Tribut an unsere dernière résistance …“
Verzweigung
„Sie haben es als Tribut unberührt gelassen …“ Er blinzelt in den Himmel. „Als Tribut an unsere dernière…„Unser Opfer … Sauber geschrubbt …“„Hauptsächlich guter Schnaps … die Menge, die gebrüllt hat, als wir auseinandergerissen wurden … Blut, das…„Und dennoch … brüllt die Horde weiter … mehr, mehr, mehr …“Er ist sich gleichzeitig zu nah und zu fern.
„Ich glaube, ich habe jetzt alles in Ordnung gebracht.“
„Unser Opfer … Sauber geschrubbt …“
„Wer hat dich besiegt?“
„Hauptsächlich guter Schnaps … die Menge, die gebrüllt hat, als wir auseinandergerissen wurden … Blut, das wie Flüsse durch den Sand floss …“
„Du hast recht, Privateigentum ist eine echt blutige Sache.“
„Und dennoch … brüllt die Horde weiter … mehr, mehr, mehr …“
„Du scheinst ganz schön hart gefallen zu sein.“
„Ja, das tue ich immer.“ Er reckt den Nacken und fühlt seinen Körper, als würde er es zum ersten Mal tun.
Er ist sich gleichzeitig zu nah und zu fern.
„Sieht nach einem ziemlich einseitigen Kampf aus. Eine absolute Niederlage.“
„Eine Schlappe.“
„Ich wusste, dass es ein Fehler war, die Einladung anzunehmen … Reno kann ganz schön krass drauf sein, wenn er auf Touren kommt … Aber man kann nicht …“ Er hält deinem Blick nicht stand.
„… Was kann man nicht?“
„Mann kann nicht einfach nicht auf den Mond trinken.“
Schmerz durchbricht die Oberfläche. Dieser Mann ist ein Alkoholiker, der kürzlich aus der Bahn geschubst wurde.
Verzweigung
Zu gleichen Teilen Kapitalismus und Alkoholismus – beide im Endstadium.
„Nein, das kann man nicht.“
„Das kann man nie.“ Er schließt die Augen. „Und ich schon gar nicht.“
„Nur Reno und du? Seid ihr eskaliert?“
„Das tun wir oft, wenn wir uns denn mal sehen. Aber nein, nein, an unserer Seite haben noch andere gekämpft. Ein enger Kreis. Ich habe auch Frederick le jeune mitgebracht … was sich als Fehler erwiesen hat … aber auch als absolute Lektion …“
„Ist dieser Frederick der Junior, dem du das Sagen überlassen hast?“
„Ja. Mein zuverlässiger jeune. Mein gedehntér Unruhestifter.“
„Was ist mit Frederick passiert?“
„Ein Zugunglück. Ernst. Nicht gerade der … vielversprechendste Start.“
„Mit einem echten Zug?“
„Nein, nein, ein Modellzug! Fred hat weiche Knie bekommen, weil der Spielzeugzug Renos Lieblingskind war … Glorreiche Trophäe … Ein furchtbares Schicksal …“
Verzweigung
„Nein, nein, ein Modellzug! Fred hat weiche Knie bekommen, weil der Spielzeugzug Renos Lieblingskind war ……„Beraubt … und das ist das Schlimmste. Renos Spielzeugzug, sein Lieblinkskind … Glorreiche Trophäe … Ein…„Fred hat weiche Knie bekommen, weil der Spielzeugzug Renos Lieblingskind war … Glorreiche Trophäe … Ein…
Man fand das Kind verstümmelt in den Abflussrohren eines Whirlpools.
TREUE LESER DER PARTEI-RUNDSCHREIBEN WISSEN ALLES ÜBER DIE VERSTÖRENDEN TENDENZ IN SOGENANNTEN ENTWICKELTEN LÄNDERN, MIT KONSUMGÜTERN ZU KOPULIEREN. KOPFHÖRER, KISSEN, FAHRRÄDER … UND JETZT MODELLZÜGE.
Verzweigung
Du bist hier in echt bizarrer Kapitalistenscheiße gelandet.
„Bei EMTERR ist derzeit nur wenig vielversprechend.“
„Beraubt … und das ist das Schlimmste. Renos Spielzeugzug, sein Lieblinkskind … Glorreiche Trophäe … Ein furchtbares Schicksal …“
Du hörst weiter zu.
„Fred hat weiche Knie bekommen, weil der Spielzeugzug Renos Lieblingskind war … Glorreiche Trophäe … Ein furchtbares Schicksal …“
„Oskar … hattest du eine Art Rückfall?“
„Ich … glaube schon. Ja.“ Er blinzelt zweimal. „Einen schlimmen.“
„Das tut mir wirklich leid.“
„Traurig, was … Zehn Jahre einfach so dahin.“ Er schnippt mit den Fingern, die aber kein ordentliches Geräusch von sich geben.
„Halt dich fern davon, von allem … du solltest nie an diesen Ort kommen.“
„Traurig, was … Zehn Jahre einfach so dahin.“ Er schnippt mit den Fingern, die aber kein ordentliches…„Und trotzdem … war ich zehn Jahre lang nüchtern am Tisch. Énorme …“ Seine Augen driften wieder ab.„Zehn Jahre durchgehalten … Ein Jahrzehnt im Krieg … Und jetzt zum Schlosstor zurückgekehrt – mit Toten im…„Ich habe es zehn Jahre lang geschafft. Und jetzt schau uns an. Beide wieder am Startpunkt.“ Seine Augen…„Das fühlt sich nur allzu oft so an … Ich habe es zehn Jahre lang geschafft. Aber … aus der Entfernung sieht…
In diesem Mann steckt keine Gäng mehr. Da war mal eine … aber sie hat die Hintertür genommen, als er weggeschaut hat.
„Na ja, was soll man machen … Die nächsten zehn fangen schon … morgen an!“
Eine Hälfte von ihm glaubt das.
Statisten-Status: Endlos ausbeutbar.
Verzweigung
Eine Widerkehr. Annäherung. Zuhause.
„Dein Wille ist schwach. Das ist schlecht für einen Vermittler.“
„Und trotzdem … war ich zehn Jahre lang nüchtern am Tisch. Énorme …“ Seine Augen driften wieder ab.
„Vielleicht war der Rückfall, nicht zu trinken, und er ist jetzt endlich vorbei.“
„Zehn Jahre durchgehalten … Ein Jahrzehnt im Krieg … Und jetzt zum Schlosstor zurückgekehrt – mit Toten im Schlepptau …“ Seine Augen driften wieder ab.
„Ich kenne das Gefühl. Ich stecke gerade auch mitten in einem Rückfall.“
„Ah … eine gleichgesinnte Seele. Wie lange hast du durchgehalten?“
„Fünf Jahre.“
„Ich habe es zehn Jahre lang geschafft. Und jetzt schau uns an. Beide wieder am Startpunkt.“ Seine Augen driften wieder ab.
„Gar nicht.“
„Das fühlt sich nur allzu oft so an … Ich habe es zehn Jahre lang geschafft. Aber … aus der Entfernung sieht es alles gleich aus.“ Seine Augen driften wieder ab.
„Schön, dass du Spaß hattest.“ (Zurück.)
Alternative Formulierung
„Ich hoffe, du kommst bald wieder auf die Beine.“ (Zurück.)
„Man muss sie finden, wo man kann.“
Alternative Formulierung
„Danke.“ Ehrlich.
Verzweigung
Verzweigung
Geld. Macht. Ein König ohne Krone.
Verzweigung
Renotel – die Delfin-Münztelefone. Der unsichtbare Kurier der Stadt.
Reno – der unübertroffene Kapitalist der Stadt und Leiter von Renotel mit den Delfin-Münztelefonen.
„Erzähl mir von deinem Freund.“
„Reno. Der Endboss von Reno Enterprises! Und am bekanntesten … Endboss der Telefonkommunikation.“
Du hilfst ihm, sich von dem Zugteil zu trennen.
Dieser Mann ist kein Möchtegern-Passagier. Er will selbst die Schiene sein. Er will, dass man auf ihm Fährt und hupt, und das ohne Reue.
„Oskar … du betrachtest diese Zug-Sache völlig falsch.“
„Tue ich das?“
„Stell dir Lolita vor. Was ist sie?“
„Sie ist … mächtig … Sie ist alles verschlingend … Hartnäckig … Unvergleichlich! Die Stärkste!“ Seine Augen driften über deine Schulter hinweg und werden größer.
Vor seinem geistigen Auge rast ein Zug mit dem Gesicht von Lolita Calista auf ihn zu.
„Sie ist der Zug. Du bist die Schiene.“
„Sie ist der Zug … Ich bin die Schiene …“
„Ich dachte schon, ich brauche das nicht … Nichts davon … Dass der kaputte Zug vielleicht ein Zeichen dafür war, einfach weiterzumachen, wenn es irgendwie geht … aber du hast natürlich recht. Ich lechze nach dem Zustand der Gleisigkeit“
Vom Leben zertrümmert. Verdienter Schmerz. Du kennst ihn gut.
„Jetzt sehe ich es alles. Meine Bedürfnisse sind klar. Lolita muss mich überrollen wie eine donnernde Lokomotion.“ Er zittert voller Vorfreude.
„Nur so aus Interesse … Dein Freund, der Botschafter … ist er ein großer Kerl?“
„Mittelgroß.“
„Wie auch immer. Du solltest ihr wirklich sagen, was du fühlst.“
„Das sollte ich. Und mich dann mit meinem Freund dem Botschafter an den Tisch setzen, um die Rahmenbedingungen zu klären …“
„Kann ich das Rad haben, Mann?“ (Abschließen.)
„Oh, ja. Das.“ Er greift langsam in seine Manteltasche. „Ist mir jetzt zu klein …“
„Liebe ist die Hölle, nicht wahr?“
NIEMAND LIEBT DICH SO WIE DIE PARTEI.
Verzweigung
Verzweigung
Plötzlich nimmst du etwas zwischen den beiden Zugteilen wahr – eine finstere, magnetische Energie.
Was ist das?
Du spürst gerade das Potenzial dieses zerstörten Zugs, als Werkzeug zur Erpressung genutzt zu werden.
Benutz es, um den Junior-Vermittler damit aufzustemmen.
Verzweigung
Oder, wo du jetzt beide Teile hast, könntest du versuchen, ihn zu reparieren und Reno, seinem rechtmäßigen Besitzer, zurückzugeben.
Verzweigung
Verzweigung 834Oder, wo du jetzt beide Teile hast, könntest du versuchen, ihn zu reparieren und Reno, seinem rechtmäßigen…Oder sentimentaler Modellzug zu 50 % repariert. Wenn du den anderen Teil findest, könntest du ihn wieder…Oder du behältst ihn einfach. Wenn du den Junior-Vermittler knacken musst, könnte das ein nützliches…Oder du behältst ihn einfach. Damit hast du schon ein halbes Druckmittel in der Tasche. Es brummt schon vor…
Sie gehören zusammen.
Ein Teil erhalten. Erpressungsmittel zu 50 % vollständig.
Oder sentimentaler Modellzug zu 50 % repariert. Wenn du den anderen Teil findest, könntest du ihn wieder zusammensetzen und Reno zurückgeben, seinem rechtmäßigen Besitzer.
Verzweigung
Wo du jetzt beide Teile hast, könntest du versuchen, ihn zu reparieren und Reno, seinem rechtmäßigen Besitzer, zurückzugeben.
Oder du behältst ihn einfach. Wenn du den Junior-Vermittler knacken musst, könnte das ein nützliches Druckmittel sein.
Wenn du jetzt noch die andere Hälfte findest, hast du das ganze Ding. Du könntest ihn sogar reparieren und Reno zurückgeben.
Oder du behältst ihn einfach. Damit hast du schon ein halbes Druckmittel in der Tasche. Es brummt schon vor üblen Machenschaften.
„Als ich dich getreten habe, schien dir das nicht so zu gefallen.“
„… Nicht sie, nicht ansatzweise … Zu dürr … Knochen akimbo …“
„Es ist nur wahre Liebe, wenn sich jemand komplett unterwirft.“
„Ja … ja, zu gern … Schon immer …“
Verzweigung
Scheiß drauf, nimm ihn einfach.
Du stürzt dich auf seine Tasche.
„Nein, das machst du nicht!“ Er springt rückwärts und hält mit beiden Händen seine Jacke fest.
Überraschend schnelle Reflexe.
„Du würdest versuchen, mir sogar das wegzunehmen? Eine schreckliche Welt für Metamoto … schrecklicher als ich sie von gestern in Erinnerung habe …“
Verzweigung
Sei direkt. Rette ihn vor diesem gigantischen Wahn, den er sich ausgedacht hat.
„Oskar … Diese 'Lolita Calista' … Existiert sie überhaupt?“
„Sie ist so real wie dich. Realer. Ihre Dimensionen … missbrauchen den Platz um sie herum …“
„Davon bin ich nicht überzeugt, Mann. Tut mir leid.“
„Ich bin … von dir nicht überzeugt …“
„Gib mir einfach den Zug. Dann kannst du mit deiner imaginären Lolita in einen imaginären einsteigen.“
„Du bist … eine Ketzerin der Liebe. Keine Züge für dich.“
Verzweigung
„Beim Botschafter bin ich mir auch nicht ganz sicher. Ich tendiere zu einem Nein.“
„Mein Freund … der Botschafter … ist auch real, aber für mich persönlich weniger real als seine Frau …“
„Frederick und du … Zwei Perverse an verschiedenen Enden des Spektrums.“
„Wie meinst du das?“ Er beäugt dich misstrauisch.
Einer fühlt zu wenig – der andere viel zu viel.
„Die Sex-Hotlines, diese riesige Frau … das klingt alles nach totalen Perversen.“
„… Totale … Perverse …?“ Er spricht das Wort ganz langsam aus.
„Sexuell ausufernd.“
„Sehr verurteilend, sehr überhastet … wir alle haben Laster … Einige davon muss man sehr ernst nehmen, sonst zerbricht man unter ihrem Gewicht …“
„Wer ist deiner Meinung nach der größere Perverse … ich oder Fred le jeune?“
„Sehr verurteilend, sehr überhastet … wir alle haben Laster … Einige davon muss man sehr ernst nehmen, sonst…„Oh, eine von denen. Ja, davon bin ich schon einigen begegnet. Sehr verboten.“„Ah, das ist eher Freddies Metier …“„Gefährlich für die Seele … Hang zu Metastasen …“„Tust du nicht, sagst du … Ich glaube … tu mens!“ Er grinst.
„Du.“
„Ich bin … missverstanden, Lolita.“ Er schaut traurig gen Himmel.
„Zumindest wende ich mein Herz nicht von dem ab, was mich bewegt.“
Verzweigung
„Zumindest wende ich mein Herz nicht von dem ab, was mich bewegt.“„Es ist die fieberhafte Verzweiflung, nicht wahr? Er ist voll davon.“HIER IST DER BEWEIS – STUMPFE STRAHLENEINWIRKUNG AUF DAS KAPITAL VERFORMT DIE SEELE.„Das ist … verlockend. Würde mein Herz nicht der Jungfer Calista gehören …“ Er versucht, eine Augenbraue zu…
„Er.“
„Es ist die fieberhafte Verzweiflung, nicht wahr? Er ist voll davon.“
„Ihr seid beide Liberale. Verschiedene Härtegrade derselben Perversen.“
„Das ist einfach nur absurd. Es gibt so viele Varianten …“
HIER IST DER BEWEIS – STUMPFE STRAHLENEINWIRKUNG AUF DAS KAPITAL VERFORMT DIE SEELE.
„Ehrlich gesagt, glaube ich, dass ich es bin, Oskar.“
„Das ist … verlockend. Würde mein Herz nicht der Jungfer Calista gehören …“ Er versucht, eine Augenbraue zu heben. „Verlockend.“
„Ich sage ja nicht, dass das was Schlechtes ist.“
„Aha! Natürlich nicht. Vor allem, wenn man älter wird … Eine gewisse Unausweichlichkeit … Wo landest du auf diesem Spektrum?“
Du besorgst es dir zu einer Frau, die du nie sehen wirst.
„In der professionellen Klasse.“
„Oh, eine von denen. Ja, davon bin ich schon einigen begegnet. Sehr verboten.“
„Hauptsächlich Telefon-Zeug.“
„Ah, das ist eher Freddies Metier …“
„Ich halte meine Perversionen geheim und unterdrückt.“
„Gefährlich für die Seele … Hang zu Metastasen …“
„Das tue ich nicht.“
„Tust du nicht, sagst du … Ich glaube … tu mens!“ Er grinst.
Du landest bei Selbstbefriedigung am Telefon.
„Ihr seid beide kleine Freaks.“
„Metamoto kann schon freaky werden … Bei Fred bin ich mir nicht so sicher … aber seine Art von Edging ist auf eigene Weise bewundernswert … Was ist mit dir?“
„Erzähl mir von Frederick und diesem Zug.“
„Riesige Tragödie … La ballade du Fred le Jeune … Ich will nicht darauf eingehen. Der Junge hat sich selbst schon genug blamiert …“
Verzweigung
DIE WOHLHABENDE KLASSE WIRD MIT DIR REDEN, SONST BEKOMMT SIE DEN STIEFEL ERNEUT ZU SPÜREN.
Verzweigung
Alkohol. Schon wieder.
Zurück zum Brunnen. Dem Alkohol-Brunnen.
Du könntest seine offensichtliche Schwachstelle ausnutzen: Alkohol.
Alkohol ist der Schlüssel. Bearbeite ihn damit.
Treten. Noch mal.
DIE WOHLHABENDE KLASSE WIRD MIT DIR REDEN, SONST BEKOMMT SIE DEN STIEFEL ZU SPÜREN.
Treten. Verraten.
„Wer ist dieser Junior, von dem du redest?“
„Frederick. Mein gedehntér Unruhestifter.“
Verzweigung
Das ist dieser nervöse junge Mann, der an das Münztelefon geschweißt war. Der Name passt.
Der Sextelefon-Säugling. EMTERR durch und durch. Junioren-Aura.
Verzweigung
Ein gestresster, flüssiger Junior? Das kann nur dieser hoffnungslose Narr sein, der der Sex-Hotline verfallen ist.
„Ich habe ein paar Fragen zu Frederick …“
„Feuer … frei.“
„Erzähl mir mehr über diese Lolita Calista.“
„Die Frau meines Freundes, des Botschafters … Lolita Calista.“ Er driftet ab. „Die einzige Frau, die Metamoto jetzt noch befriedigen kann …“
Er strahlt vor schmutziger Begierde.
Verzweigung
„Warte, bist du jetzt mit dem Botschafter befreundet oder mit dieser Lolita?“
„Mein Freund ist der Botschafter … Lolita und ich werden niemals Freunde sein. Wir werden alles sein oder gar nichts.“
„Ich liebe sie inbrünstig.“
Verzweigung
„Du bist scharf auf die Frau deines Freundes?“
„Inbrünstig“, wiederholt er.
Wenn hinter seiner Fassade irgendeine Art von moralischen Bedenken brodelt, zeigt er es zumindest nicht.
Verzweigung
„Keine andere Frau befriedigt dich mehr?“
„Keine. Das ist in Stein gemeißelt.“
„Das ist süß, Oskar.“
„Es ist nicht süß, es ist ein Leiden. Schlimmer als das Trinken. Viel schlimmer …“
Verzweigung
„Du setzt dich auf Entzug.“
„Keine … andere Wahl … Herz gestohlen …“
„Ein kaputter Spielzeugzug erinnert dich an die Frau, die du liebst?“
„Er hat mich an sie denken lassen, ja.“
„Ich wollte Lolita den Zug bringen … Ihn ihr anbieten und sie einladen, mit mir darin zu verschwinden … Nur sie und ich … Für eine Nacht, vielleicht zwei … Für immer …“
„Wenigstens hätten wird diesen Zug nur einmal zusammen fahren können … und was auch immer dann passiert wäre … Wir hätten nicht mehr sagen können, es nie versucht zu haben.“
„Aber wenn ich mir das Ganze natürlich heute anschaue … führt es zu nichts. Es ist nur ein kaputtes Rad, das sich nicht dreht.“
Verzweigung
Verzweigung
Du hast die eine Hälfte – hol dir die andere, dann kannst du damit den Junior-Vermittler knacken.
Verzweigung
Du hast die eine Hälfte – hol dir die andere, dann kannst du damit den Junior-Vermittler knacken.Ergattere dieses Teil und finde dann das andere – mit diesem Zug kannst du den Junior-Vermittler knacken.Reno würde sich vermutlich dafür bedanken, dass du seinen kostbaren Zug reparierst.Und dich vielleicht belohnen.
Ergattere dieses Teil und finde dann das andere – mit diesem Zug kannst du den Junior-Vermittler knacken.
Reno würde sich vermutlich dafür bedanken, dass du seinen kostbaren Zug reparierst.
Und dich vielleicht belohnen.
„Sag mir, wie sie aussieht. Mach mir ein Bild.“
„Dann komm näher.“
Verzweigung
Du kommst näher.
„Sie ist ein Meisterwerk.“ Er streckt die Hand aus und malt eine imaginäre Form ins Leere.
Aus dieser Nähe ist die Aura des Alkohols fast schon gefährlich.
Das könnte gleich seltsam werden. Die Gäng sollte wegschauen.
Verzweigung
„Was für eine Art Meisterwerk ist sie?“
„Ein verbotenes Meisterwerk, das von einem uralten, von Blut betrunkenem Meister geschaffen wurde.“
Verzweigung
Du folgst den Linien seines Fingers.
Anstelle von völlig besoffenem Unsinn fahren die Finger des Senior-Vermittlers eine bestimmte Form nach.
Die Umrisse einer Frau. Genauer gesagt, ihren linken Oberschenkel.
Verzweigung
Ist das … ein Huf?
Du verfolgst die Form.
Ihre volle Form schält sich hervor. Lolita ist zwei Meter groß und fast genauso breit. Eine uralte Göttin, deren Silhouette nichts als den urzeitlichen Drang in einem weckt, auf die Knie zu fallen und sie anzubeten.
Woah.
Die Barrieren zwischen deinem Verstand, deinem Körper und deiner Seele brechen ein, als sich dein gesamtes Wesen in einen Ausdruck der Verehrung verwandelt.
Nein! Diese Barrieren wurden aus gutem Grund errichtet!
Deine Augen verfolgen hilflos, wie jede Kurve und Falte zur nächsten führen – eine Endlosschleife, ein Fleisch-Fraktal.
Die Riesin sieht dich, als sie über ihre Äcker schaut – sie weiß, dass du da bist.
Bitte zerquetsch mich nicht, Lolita!
Neben dir seufzt Oskar Metamoto im Schatten der Riesin.
„Du verstehst meine Misere also.“
Er schaut dich mit einem kleinen Leuchten in den Augen an, einer Hoffnung darauf, dass ihr euch im Einklang befindet.
Von Fehlschlägen in Arbeit und Liebe belagert, in denen jeder Versuch, etwas darin aufzulösen, sofort durch die Qual des anderen besiegt wurde.
In alle Richtungen am Arsch. Begierig erigiert.
Verzweigung
„Moment, was machst du denn dann aus all dieser unerwiderten Liebe?“
„Im Großen und Ganzen …“ Er deutet mit der Hand an sich selbst hinab. „… das.“
„Du hast ihr gar nicht gesagt, was du fühlst?“
„Nein … zu feige … Sehe sie eh kaum. Aber bei der Entfernung … macht das keinen Unterschied für mich …“
In einem schummrigen Untergrundbüro in Novessa hebt eine Frau in ihren Dreißigern die rechte Seite ihres Headsets an, um eine lose Haarsträhne hinter ihr Ohr zu streichen.
Verzweigung
„Erbärmlich.“
„Ich weiß … Denkst du denn, ich weiß das nicht? Ich weiß es.“
Du klopfst ihm tröstend auf die Schulter.
„Danke für die Ermutigung.“ Er klopft erwidernd auf deine Hand, während seine Augen sich schließen.
Klebrig.
Er wischt seine Lolita-Zeichnung von der unsichtbaren Leinwand und pustet sanft in die Luft.
Verzweigung
„Klingt, als wäre für dich alles vorbei, Mann. Sie ist zu krass.“
„Zieht die miesen Standards runter … Das Ende … von Metamoto … steht bevor …“ Er schließt die Augen.
„Zentauren, Mann … Ein eigenartiger Fetisch, da musst du vorsichtig sein …“
„… Unter einem Huf zertreten … Schicksal der Bestimmungen …“ Er schließt die Augen.
„Jedem das Seine, aber für meinen Geschmack ist sie zu massig.“
Der Mann schaut dich mit einer Art Horror an, nur noch schlimmer.
In seinem Kopf sind Größe und Masse alles.
„Ich befürchte … du verstehst wahre Schönheit nicht.“ Er schließt die Augen.
Bitte zerquetsch mich, Lolita!
Du bist wirklich enorm.
Halt einfach die Klappe und bete.
Eine riesige Gestalt, die in Form gestikuliert wurde – ein bestialischer Horror-Hybrid.
Woah.
Eine gigantische Chimäre, halb Frau, halb Stute, deren nackter Torso aus durchnässten Flanken hervorragt. Du hast noch nie ein Pferd dieser Größe gesehen, oder eine Frau dieser Pferdehaftigkeit.
Reiß dich zusammen. Dieses Wesen ist zu riesig.
„Lolita … Calista!“
Er starrt in den Himmel, die Hände ausgebreitet, als würde er sie beschwören, daraus herabzufallen und ihn an Ort und Stelle zu zerquetschen.
„Lolita ist … eine mythische Gestalt? Wie ein Zentaur?“
„Ja! Mythisch … Wunderschön … Auf Zentauren-Art grazil … Sehr präsent.“
Du schaust wo anders hin.
Dein Blick fällt auf eine leere Kaffeedose, deren Mitte von einem Stiefel plattgetreten wurde. Sie rollt in ungleichmäßigem Rhythmus über das Kopfsteinpflaster.
Neben dir bemerkst du, wie der Senior-Vermittler an etwas herumfummelt.
„Da ist … hngh … so viel von ihr …“
Verzweigung
Es wird immer noch seltsamer!
„Lolita ist … eine Art Riesin?“
Du starrst stur auf die Dose.
Du folgst ihr einen Moment lang – bevor sie hinter eine Wand und aus deinem Blickfeld rollt.
„Da ist so viel von ihr! Zu viel von ihr … um es im Verstand zu halten … auf einmal …“
„Ich bin versorgt, lass uns über einen anderen Aspekt an Lolita reden.“ (Zurück.)
„Da gibt es Hunderte … Wie Aspekte des Mondes …“
Verzweigung
„Wo hast du sie kennengelernt?“
„Bei irgendeiner ermüdenden Veranstaltung … Ich weiß es nicht mehr, ich war zu sehr von der urzeitlichen Synchronizität begeistert … Wie der Tag, der die Nacht trifft … Unbeschreiblich, Flüchtig …“
Verzweigung
„Werden diese Gefühle, die du für Lolita hast … auch nur ansatzweise erwidert?“
„Im vulgären oder spirituellen Sinne?“
„Vulgär.“
„Unerwidert, mit Betonung auf Un … Die Essenz meiner Misere.“
Du kennst das Gefühl.
Verzweigung
„Spirituell.“
„Man hofft natürlich, dass sie die verbotene Anziehung auch spürt … Natürlich kann man das nicht wissen … Der Kern meiner Tragödie …“
„Hat sie irgendwas damit zu tun, weshalb du hier bist?“
„Hier in … Portofiro? Nein. Hier, an meinem persönlichen Nadir, im Dreck liegend?“ Seine Augen flattern hinter den Lidern. „Ich würde sagen … das ist bestätigt.“
Verzweigung
„Genug Lolita für den Moment.“ (Zurück.)
„Ich kann nicht zustimmen …“
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„Du meintest, du bräuchtest 'mindestens drei Entschuldigungen'. Wofür?“
„Eine von meinem Gegenüber, eine von meinen Vorgesetzten für die professionelle Hörnung … und eine von meinem bereits erwähnten Junior dafür, mich überflüssig gemacht zu haben.“
Verzweigung
„Tatsächlich …“ Er reckt ruckartig einen Finger in die Luft. „Machen wir fünf Entschuldigungen daraus. Ich brauche auch eine von dir – für die Treterei.“
„Und eine letzte vom Schicksal, das mich ohne Angst zu lieben auf die Welt hat kommen lassen.“
Verzweigung
„Der Tritt war etwas zu vorbeugend. Tut mir leid, Mann.“
„Alles … ist vergeben.“ Er nickt erst dir, dann sich selbst zu.
Verzweigung
„Bleib bei vier. Von mir bekommst du keine.“
„Nun … zu deinem Glück ist das die Entschuldigung, die Chez Metamoto am wenigsten interessiert.“
„Wer ist dein Gegenüber?“
„Das weiß ich nicht … Er hat sich noch nicht gezeigt.“
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EMTERR und Luz – auf dem Weg zu einem Schnittpunkt – durch geheime Abkommen vereint.
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„Es könnte auch eine Sie sein.“
„Er ist Luzianer. Auf keinen Fall.“
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Also sind es die Luzianer. Die Bank wartet auf die Techno-Faschisten.
Zucken am Rande deiner Nachtsicht.
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„Du siehst nicht unbedingt empfangsbereit aus.“
„Wie kannst du es wagen? Er ist Luzianer. Die sind diejenigen, die auf ihre Manieren achten sollten.“
„Wo ist er dann?“
„Er lacht Metamoto aus den dunklen Flügeln aus … Für Luzianer ist das leider nicht ungewöhnlich, Psychospielchen in der Kabine vor dem Spiel …“
Obwohl er in Scherben unter ihm liegen mag, wurde dieser Mann mit einem Auftrag hierher entsandt.
„Klingt so, als wärst du jemandem eine Entschuldigung schuldig – deinem Freund, dem Botschafter.“
„Ich habe kein körperliches Verbrechen begangen … nur mentalen Hochverrat … Aber sollte es dazu kommen, laufen Entschuldigungen bei Chez Metamoto in beide Richtungen.“
Verzweigung
„Wir sind dem Schicksal egal, Oskar.“
„Warum bin ich dann so dermaßen … verflucht?“ Nach langem Blinzeln findet sein Blick deinen.
Seine Augen sind tiefblau.
„Bist du nicht. Das ist Einstellungssache.“
„Das ist eine Prostata-Untersuchung ohne Handschuh … Direkt von der Manus Fati … Mit einem ausgestreckten Sternenfinger … Und ich bin machtlos, irgendetwas zu tun, außer locker zu lassen …“
Verzweigung
„Das ist eine Prostata-Untersuchung ohne Handschuh … Direkt von der Manus Fati … Mit einem ausgestreckten…„Ha! Ja, großartig. Halten wir unseren Schmerz ins Licht und schauen, welcher mehr Licht hereinlässt.“„Das hat nichts mit 'Glück' zu tun, sondern mit einer Aneinanderreihung schlechter Entscheidungen … darunter…„Ich befürchte natürlich, dass das stimmt.“
„Du glaubst, du bist verflucht? Ich bin viel verfluchter.“
„Ha! Ja, großartig. Halten wir unseren Schmerz ins Licht und schauen, welcher mehr Licht hereinlässt.“
„Glückssache, Mann.“
„Das hat nichts mit 'Glück' zu tun, sondern mit einer Aneinanderreihung schlechter Entscheidungen … darunter auch einige, die ich nicht selbst getroffen habe …“
„Vielleicht hast du es verdient.“
„Ich befürchte natürlich, dass das stimmt.“
„Vorgesetzte entschuldigen sich auch nie. Also sieht es an der Entschuldigungs-Front insgesamt nicht gerade rosig aus.“
„Ich weiß, wie es läuft. Aber trotzdem … Rein aus Prinzip … scheint es so, als würde meine hors d'usage … deutlich verlängért.“
Verzweigung
„Wen fürchtest du dich nicht zu lieben?“
Alternative Formulierung
„Ich glaube, ich kann erraten, wen du dich nicht zu lieben fürchtest …“
„Eine Vision aus Fleisch wie ein Berg … Ein Engel in Menschengestalt … Furchteinflößend … Alles …“
Verzweigung
„Sie ist die Frau meines Freundes, des Botschafters, Lolita Calista.“
Er spricht mit Ehrfurcht und Respekt.
Verzweigung
Als er ihren Namen ausspricht, werden seine Gesichtszüge weicher und er sieht fast jugendlich aus.
Verzweigung
Meint er Ultra Violeta …? Sie könnte man wohl kaum als einen Berg bezeichnen … Höchstens vielleicht in Sachen Talent …
„Ich würde Ultra Violeta nicht gerade als Berg bezeichnen …“
„Ultra … wer? Ich empfinde nur Ultra-Liebe für eine Frau – die Frau …“
„Sprichst du von Renos Katze?“
„Nein … Eine Frau … Die Frau.“
„Klingt eher nach einer Dämonin.“
„Eine Masse an Göttlichkeit … Du verstehst das eindeutig nicht …“
„Das erläutert überhaupt nichts.“
„Viel Erfolg mit deinen Entschuldigungen.“ (Zurück.)
„Ich werde sie zur Not toten Händen entreißen.“
Verzweigung
„Tatsächlich …“ Er reckt ruckartig einen Finger in die Luft. „Machen wir vier Entschuldigungen daraus. Ich brauche auch eine vom Schicksal, das mich ohne Angst zu lieben auf die Welt hat kommen lassen.“
„Bis dann, Oskar.“ [Du gehst.]
„Leb wohl … Mach's gut.“
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„Danke, Oskar. Vielleicht komme ich später noch mal wieder.“ [Du gehst.]
„Übrigens verlange ich normalerweise ein Beratungsentgelt. Für dich … erstatte ich das.“ Er salutiert schlaff.
Verzweigung
„Zurück für Nachschlag … Metamoto?“
Er schenkt dir ein Grinsen, das er nicht ganz kontrollieren zu können scheint.
Verzweigung
Verzweigung
„Groß … mit minimalem Gewicht …“
Er versucht, seinen schleppenden Blick auf dein Gesicht zu fixieren, landet damit aber ein gutes Stück hinter dir.
Verzweigung
Verzweigung
„Alles in Ordnung?“
„Nein. Alles ist verloren.“ Seine Augen driften ab.
„Beschattest du mich im … offiziellen Dienst?“
IMMER.
„Dein Untergeordneter schickt mich.“
„Ah … und wie schlägt sich Frederick le Jeune?“
„An deiner Stelle würde ich mir Sorgen um ihn machen.“
„Er wird schon. Oder … auch nicht.“
„Eine Chance, sich auf der internationalen Bühne zu beweisen, sorgt für sofortiges Interesse. Fred kannte das Risiko. Jetzt muss er es ausbaden.“
Ein Aufblitzen von Stahl in seinen aufgequollenen Backen.
Verzweigung
Verzweigung
„Warte mal, du gehörst wirklich zur Bank?“
„Tue ich. Habe ich zumindest. Vielleicht auch irgendwann wieder.“
Eine Standard-Zivilistenmaske. Kein Grund für mehr Schauspiel.
Verzweigung
„Soll ich jemanden für dich anrufen? Du scheinst Hilfe zu brauchen.“
„Danke für das Angebot …“ Er schielt zu dir auf. „Aber darüber sind wir längst hinaus.“
UNSER FEIND HAT SICH SELBST BESIEGT.
„Danke für das Angebot …“ Er schielt zu dir auf. „Aber darüber sind wir längst hinaus.“„Das gefällt mir eigentlich ganz gut …“ Er reckt den Kopf zum Himmel. „Der Himmel weint auf mich herab.“Er zittert und krampft, bevor er einen dünnen Spuckefaden auf den Asphalt neben seinem Kopf würgt.„Keine menschliche Wunde … kann mich noch weiter verletzten … Ich bin die menschliche Wunde!“
„Zur sofortigen Befreiung … Oskar Metamoto ist hors d'usage, bis er mindestens* drei Entschuldigungen gehört hat.“
Alternative Formulierung
„Fort mit dir, elende Harpyie … Oskar Metamoto ist hors d'usage, bis er mindestens* drei Entschuldigungen gehört hat.“
„Du wirst hier draußen klatschnass, Mann.“
„Das gefällt mir eigentlich ganz gut …“ Er reckt den Kopf zum Himmel. „Der Himmel weint auf mich herab.“
„Die Vertreter von L'Empire haben auch schon bessere Tage erlebt.“
„Du wagst es … Meine Silberzunge hat ganze Länder in den finanziellen Ruin getrieben … Ich alleine stecke hinter dem Sturz des Zentralen …“
Er zittert und krampft, bevor er einen dünnen Spuckefaden auf den Asphalt neben seinem Kopf würgt.
Du trittst ihn.
Du schwingst deine Ferse nach hinten und stellst deinen Fuß dem Menschen vor.
Es fühlt sich an, als würde man gegen ein Wasserbett treten.
Obwohl du seinen Bauch triffst, greift sich der Mann in seine wilden Haare.
„Keine menschliche Wunde … kann mich noch weiter verletzten … Ich bin die menschliche Wunde!“
EMTERR, alias L'Empire sans Territoire, alias 'die Bank'. Zu gleichen Teilen internationaler Entwicklungsfonds und Geheimdienst. Der Dreh- und Angelpunkt der Entwickelten Welt.
DIE BLUTIGE HAND DES TRANSNATIONALEN KAPITALS.
„Wir haben es hier mit einem kompletten Mangel an Bewältigung zu tun.“
„Manchmal … ein Vorteil. Ein Mann ohne Bewältigungsstrategien ist unberechenbar.“
„Er ist süchtig nach einer Sex-Hotline.“
„Oh, wunderbar. Der Junge hat Seele im Überfluss.“
„Er floriert.“
„Wie ich erwartet hatte! Ich erkenne florierende Personen, wenn ich sie sehe.“
„Ich habe keine Kapazitäten für irgendwas anderes.“
„Tja, das ist Pech, Harpyie … Dieser hübsche Staatsangestellte ist ausgebrochen.“ Seine Augen verlieren den Fokus.
„Ich habe meinen Posten verlassen … Sämtliche Verantwortung meinem Junior übertragen. Das wird ihn natürlich einschränken … Das Schicksal unserer Art …“
„Dein Junior, ja. Ich bin ihm begegnet.“
„Wer bist du?“
„Ich bin Oskar Metamoto, Senior-Vermittler für L'Empire de la … Empire sans de … ohne la …“ Er blinzelt angestrengt. „EMTERR.“
Dein Verstand wird blitzscharf.
„Was ist deine Art?“
„Ich bin bedrohlich, aber nur ein bisschen.“
„Eine sichere Eröffnungsposition … Man könnte sie ausnutzen, wenn wir am anderen Ende des Tisches säßen.“ Seine Augen verlieren den Fokus. „Aber ich …“
„Ich bin einfach nur vorbeigelaufen.“
„… Als dich meine verkommene Pracht gepackt hat.“ Seine Augen verlieren den Fokus.
Du stupst ihn mit deinem Schuh an.
„Stups mich in meinem Zustand nicht mehr an.“ Der Mann zieht eine Grimasse und lässt einen Arm über sein Gesicht fallen.
Seine Hand hängt schlaff zitternd neben ihm. Seine Handballen sind aufgeschürft.
„Diese Runde geht an die Partei, mein Freund.“
„Ich kann mich nicht erinnern, kapituliert zu haben.“ Er lässt eine schlappe Faust auf den Boden fallen.
Du läufst weg. [Du gehst.]
„Ruin und Chaos … Aaaah …!“ Sein Klagen schwillt zu einem Crescendo an, bevor es abdriftet.
„… Könnte ich je hinter sie sehen … nur, um mehr von ihr zu entdecken …“
Der Mann mittleren Alters starrt in den Himmel, wobei sein linkes Auge leicht abdriftet. Seine Frisur und sein Anzug sind ein einziges Chaos – an seinem Hals hängt eine lose rosa Krawatte.
Ein zusammengeknülltes Blatt Papier von einem Mann.
Verzweigung
Wenn du die Augen richtig stark zusammenkneifst, kannst du ihn an einem Verhandlungstisch sehen.
Das ist der Vorgesetzte des Telefonjunkies. Alkoholgetränkt und längst außer Dienst.
Ein Beinahe-Todesfall der Partygasse. Ein Angestellter, wenn man seine Kleidung so betrachtet.
Der Geruch von Alkohol brennt sich in deine Nase.