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„Ich bin bald weg, also hol dir jetzt, was du brauchst.“
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Verzweigung 5Verzweigung 81Verzweigung 96Verzweigung 103Verzweigung 107Verzweigung 162Verzweigung 195Verzweigung 204Verzweigung 210Verzweigung 216Verzweigung 222Verzweigung 233Verzweigung 287Verzweigung 306Verzweigung 315Verzweigung 323Verzweigung 335Verzweigung 343Verzweigung 380Verzweigung 392Verzweigung 402Verzweigung 467Verzweigung 503Verzweigung 542Verzweigung 566Verzweigung 587Verzweigung 598Verzweigung 607Verzweigung 617Verzweifelt, aber resigniert und von sich selbst erschöpft.Verzweigung 653Verzweigung 655Verzweigung 661
„Lass uns wieder darüber reden, was mit deinem Vater passiert ist.“
„Ähm, ja, reden wir drüber. Es ist allerdings … ein bisschen peinlich.“ Sie zieht den Mantel enger um sich.
Verzweigung
Peinlichkeit ist nicht das Problem. Ein viel dunkleres Gefühl versucht, sich einen Weg in ihr Bewusstsein zu krallen.
„Mein Vater hat diese verrückte Theorie über das Münztelefon am westlichen Ausgang des Basars entwickelt.“
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WARTE MAL, OPERANTIN. Das ist das Telefon, das Yana erwähnt hat. Das, von dem selbst du jetzt weißt, dass es abgehört wird.
Verzweigung
„Maurito hat gesagt, dein Dad dachte, EMTERR hätte sie verwanzt?“
„Genau. Er dachte, wenn man bestimmte Wörter hineinsagt während sie mithören, wird man entführt.“
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„Warum hat er geglaubt, dass EMTERR hinter dem Verschwinden der Leute steckt?“
„Bagman hat eine Folge darüber gemacht und daraufhin fing Gilmar an, irgendwelchen Leuten zu folgen, weil er glaubte, sie seien von der Bank. Kurz darauf hat er meinen Vater mit reingezogen.“
„Und wie beschreibt Bagman die Leute von EMTERR?“
„Meistens Typen in teuren Anzügen. Mit ausländischem Akzent, verbal aggressiv und geizig — außer wenn es darum geht, einen Kunden einzuladen.“
„Was hat er gesagt, was sie gemacht haben?“
„Was Reiche eben so tun. In Bars rumhängen und die örtlichen Säufer anpöbeln. Dann sind sie in Penthäusern verschwunden, sodass er ihnen nicht weiter folgen konnte.“
„Klingt nach einem guten Zeitpunkt, um aufzugeben.“
„Ja, das dachte sich mi viejo auch. Er ist heimgegangen, aber Gilmar blieb dort … und rief dann gegen zwei Uhr morgens meinen Vater an.“
„Er hatte was aufgeschnappt und war gerade dabei, es zu erklären, als das Gespräch plötzlich abbrach. Mein Vater ist am nächsten Tag zu seinem Haus gegangen, aber Gilmar war verschwunden.“
„Ja, das dachte sich mi viejo auch. Er ist heimgegangen, aber Gilmar blieb dort … und rief dann gegen zwei…„Das dachte Gilmar sich auch. Er blieb draußen, nachdem mi viejo nach Hause gegangen war … und rief ihn dann…„Mi viejo schon. Aber Gilmar blieb dort … und rief dann gegen zwei Uhr morgens meinen Vater an.“Verzweigung 64
„In dieser Stadt werden viele Menschen vermisst.“
„Mhm. Ich hab meinen Vater gefragt, ob der Anruf vielleicht nur ein Albtraum war, oder ob er vergessen hat, dass Gilmar verreisen wollte. Ich dachte, dass die Sendung ihm vielleicht langsam den Verstand raubt, weißt du?“
„Aber mein Vater hat es wirklich geglaubt. Zwei Wochen lang hat er nach ihm gesucht, ihn bei den Geschäftsführern als vermisst gemeldet … nichts.“
Warum sollte sich EMTERR um ein paar beeinflussbare alte Männer kümmern?
Verzweigung
„Und kurz darauf war dein Vater auch verschwunden.“
„Ja.“ Sie blickt weg. „Zwei Wochen lang hat mein Vater nach Gilmar gesucht, ihn bei den Geschäftsführern als vermisst gemeldet … nichts.“
„Die böse Telefonzelle frisst also wirklich Leute. Sie hat Geschmack an Menschenfleisch gefunden.“
„Das ist nicht witzig! Mein Vater war total verstört.“ Sie schüttelt den Kopf. „Ich hab ihn gefragt, ob der Anruf vielleicht nur ein Albtraum war, oder ob er vergessen hat, dass Gilmar verreisen wollte. Ich dachte, dass die Sendung ihm vielleicht langsam den Verstand raubt, weißt du?“
„Der perfekte Zeitpunkt, um richtig nachzusetzen.“
„Das dachte Gilmar sich auch. Er blieb draußen, nachdem mi viejo nach Hause gegangen war … und rief ihn dann gegen zwei Uhr morgens an.“
„Haben sie aufgehört?“
„Mi viejo schon. Aber Gilmar blieb dort … und rief dann gegen zwei Uhr morgens meinen Vater an.“
„Willst du damit sagen, dein Vater hat am Telefon irgendwelche speziellen Wörter gesagt und daraufhin hat EMTERR ihn entführt?“
Alternative Formulierung
„Willst du damit sagen, EMTERR hat erst Gilmar entführt und dann deinen Vater?“
„Vor ein paar Tagen hat er mir Mittagessen vorbeigebracht. Dann … meinte er, er würde einen Anruf machen.“
„Erst hab ich mir keine Sorgen gemacht. Ich dachte, da passiert schon nichts. Aber dann kam er nicht zurück.“
Beim Spülen des Behälters, in dem sich selbstgemachter Reis und Bohnen befanden, schweift der Blick aus dem Fenster über der Spüle, während die Sonne untergeht.
„Nicht auf die Uhr schauen. Nicht schauen. Nicht …“
„Hat er sich absichtlich entführen lassen?“
„Nein! Ich mein … es lässt ihm einfach keine Ruhe, wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat.“
Für einen Moment verstummt das Gemurmel aus den Nachbarständen. Sie lauschen.
„Nein! Ich mein … es lässt ihm einfach keine Ruhe, wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat.“„Ja, klar, du hast recht. Wahrscheinlich ist er nur irgendwohin gelaufen. Wie das eben so ist mit verrückten…„Ja.“ Sie schluckt und richtet sich ein wenig auf. „Wahrscheinlich ist er nur irgendwohin gelaufen. Wie das…
Verzweigung
„Nichts für ungut, aber das klingt extrem unwahrscheinlich.“
„Ja, klar, du hast recht. Wahrscheinlich ist er nur irgendwohin gelaufen. Wie das eben so ist mit verrückten alten Männern.“
„Verstehe.“
„Ja.“ Sie schluckt und richtet sich ein wenig auf. „Wahrscheinlich ist er nur irgendwohin gelaufen. Wie das eben so ist mit verrückten alten Männern.“
„Was waren das für Wörter, die er für den Auslöser hielt?“
„Sie wirken ziemlich willkürlich. Cousins, Mond, Wiedersehen …“
Verzweigung
„Sagen dir diese Worte irgendetwas?“
„Einzeln? Klar. Zusammen? Kauderwelsch.“
„Woher wusste er, dass es diese Wörter waren?“
Alternative Formulierung
„Ist es das, was Gilmar ihm am Telefon gesagt hat, bevor die Verbindung abgebrochen ist?“
Verzweigung
„Ich denke schon. Als er versucht hat, es mir zu sagen, hab ich nicht aufgepasst.“ Sie runzelt die Stirn. „Er hatte sie auf einem Zettel in seinem Zimmer notiert – er meinte, ich soll sie nicht sagen, wenn ich ans Telefon gehe. Es kam mir alles so albern vor …“
Verzweigung
„Sein Freund Gilmar hat ihn von dem Telefon aus angerufen, nachdem er die Nacht damit verbracht hatte, ein paar Typen von EMTERR zu folgen. Sie waren beide total besessen von diesem Verschwörungszeug.“
Verzweigung
„Alles klar, hab's kapiert.“ (Abschließen.)
Verzweigung
„Warte, dieses Gefängnis, das du erwähnt hast – hast du was gesehen? Irgendwas?“
Alternative Formulierung
„Warte, dieses Gefängnis, das du erwähnt hast – hast du sonst noch was gesehen? Irgendwas?“
Verzweigung
Verzweigung
„Sie haben ihn auf die Île-de-Söze geschickt.“
„Île-de-Söze?! Mein Vater war nie auf der Île-de-Söze. Er hat Portofiro noch nie verlassen!“
Das war's. Sie wird hysterisch.
Verzweigung
„Ich … ich kann gerade nicht reden. Ich brauch einen Moment.“
Sie dreht sich von dir und dem Stand weg, zieht sich tiefer in ihre Kapuze zurück.
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
Sie dreht sich von dir und dem Stand weg, zieht sich tiefer in ihre Kapuze zurück.„Danke fürs Vorbeischauen.“ Sie zieht sich wieder zurück.„Okay … tschüss.“ Sie schaut dich kaum an.„Tut mir leid, ich muss erst verarbeiten, was du mir gesagt hast …“ Sie dreht sich weg. „Komm später wieder.“„Ich hatte nicht vor, dich um Geld zu bitten oder so …“
„Er war auf jeden Fall mal dort … aber jetzt nicht mehr.“
„Okay. Okay.“ Sie schnappt nach Luft. „Vielleicht haben sie ihn rausgelassen, wie dich? Oder vielleicht … ist er …“
„Ich war noch nicht drin.“
„Okay … okay …“ Sie schnappt nach Luft. „Vielleicht ist das ja alles nur ein Missverständnis.“
Verzweigung
„Ich konnte gerade noch abhauen, bevor sie mich erwischt haben.“
„Dich erwischt?“ Ihre Augen wandern nervös hin und her. „Vielleicht … vielleicht ist Papa ja auch entkommen.“
Worte, die die schwachen Beinen seines Alters außer Acht lassen.
Verzweigung
„Ich wurde von so einer Schlampe mit hässlichen Gummistiefeln mit Stromschlägen gefoltert.“
„Verhört?“ Ihre Stimme wird leiser. „Haben sie dir wehgetan?“
„Sie haben mich getasert, als wenn's kein Morgen gäbe. Kann gut sein, dass sie auch deinen Vater gefoltert haben.“
Sie stößt ein ersticktes Stöhnen aus und presst die Faust gegen ihre Lippen.
„Nein, es war nicht so schlimm.“ (Lüge.)
„Okay …“
Sie merkt, dass du es für sie beschönigst.
„Ich hab deinen Vater nicht gesehen, aber sie haben mich gehen lassen, also …“
„Das ist gut. Ich bin froh, dass du okay bist.“ Ihr Atem wird schneller. „Falls sie ihn hatten, haben sie ihn sicher auch freigelassen, als ihnen klar wurde, dass er nur ein verrückter alter Mann ist …“
Sie kann dir nicht glauben. Sie kann sich selbst nicht glauben.
Verzweigung
„Ich hab deinen Vater nicht gesehen.“ (Lüge.)
„Puh, ich mein …“ Ihr Atem wird plötzlich schneller. „Das heißt ja, dass er irgendwo anders sein muss.“
„Nein, nichts. Tut mir leid.“
Alternative Formulierung
„Nein, nichts weiter. Tut mir leid.“
„Okay. Wahrscheinlich hat er sich einfach in einem anderen Stadtteil verirrt.“ Sie kichert verlegen. „Ich kling schon wie Bagman …“
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Nicht wirklich. Bagman klingt nicht so, als würde er mit aller Kraft versuchen, nicht in Tränen auszubrechen.
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Wie etwas, das mit aller Kraft versucht, nicht in Tränen auszubrechen?
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„Wie auch immer.“ Sie blinzelt unter ihrer Kapuze hervor. „Willst du sonst noch was kaufen?“
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„Wie auch immer.“ Sie blinzelt unter ihrer Kapuze hervor. „Willst du eine Perücke? Die sollen auf Partys gut ankommen, hab ich gehört.“
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„Mein Vater und sein Kumpel Gilmar waren voll auf dem Verschwörungstrip. Sie waren total besessen von 'The Reality Situation' – sie haben das alles für bare Münze genommen.“
„Mein Vater und sein Kumpel Gilmar waren voll auf dem Verschwörungstrip. Sie waren total besessen von dieser Show, 'The Reality Situation' – sie haben das alles für bare Münze genommen.“
„Keine Sorge. Ich hab schon deutlich verrücktere Sachen gehört.“
„Mein Vater glaubte, wenn man bestimmte Worte ins richtige Telefon sagt, zieht man die Aufmerksamkeit der falschen Leute auf sich. Er war überzeugt, dass EMTERR hinter allem steckt.“
Verzweigung
EMTERR, alias L'Empire sans Territoire, alias 'die Bank'. Zu gleichen Teilen internationaler Entwicklungsfonds und Gehemdienst. Der Dreh- und Angelpunkt der Entwickelten Welt.
DIE BLUTIGE HAND DES INTERNATIONALEN KAPITALS.
„Erzähl weiter.“
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„Moment … hat das was mit der Wunder-Hotline zu tun?“
„Nein! So ist er nicht …“ Sie errötet.
„Hat das was mit dem Civilisation Trust zu tun?“
„Ich hab keine Ahnung, was das ist.“ Sie runzelt die Stirn.
„Hat das was mit den Schlangenmenschen zu tun?“
„Das Foto – wer war der Mann darauf?“
„Mi viejo, mein Vater … er ist seit ein paar Tagen verschwunden.“
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„Hat dein Vater eigentlich einen Namen?“
„Stimmt, damit hätt ich wohl anfangen sollen, was?“ Sie zupft nervös an der Kordel ihres Hoodies. „Er heißt Eno Krantz.“
Ihre Augen sind blutunterlaufen, ihr Haar ist schütter.
„Stimmt, damit hätt ich wohl anfangen sollen, was?“ Sie zupft nervös an der Kordel ihres Hoodies. „Er heißt…„Er ist … nicht da und ich kann ihn nirgends finden.“ Sie kichert seltsam.„Wahrscheinlich ist er einfach losgelaufen und hat sich verirrt.“ Sie zuckt betont mit den Schultern. „Alte…„Ja. Wahrscheinlich ist er einfach losgelaufen und hat sich verirrt.“ Sie zuckt betont mit den Schultern.…
Verzweigung
Suchst du nicht auch nach jemandem, der vermisst wird?
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„Hat sein Gedächtnis nachgelassen?“
„Ähm … manchmal ist er ein bisschen vergesslich. Nicht sehr, aber … ich mach mir halt Sorgen. Ich hab ihm gesagt, dass zu viel Fernsehen ihn verrückt macht.“
Sie hebt ihre Hand, um sich auf die Nägel zu beißen. Eine neue Angewohnheit – sie bluten.
Verzweigung
Wer sich regelmäßig Bagmans Predigten über die Realität anhört, könnte leicht die Bodenhaftung verlieren.
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„Klingt nach einem Fall von Bagmanitis.“
„Bagman? ja! Genau! Das war's. Nachdem mein Vater in Rente war, hat ihn sein Freund Gilmar auf 'The Reality Situation' gebracht. Sie waren völlig besessen. Dachten, sie wären 'Wahrheitsdetektive'.“
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„Damit ist wohl jemand gemeint, der auf der Suche nach Beweisen für unsichtbare Flugzeugträger und Kinder mit Jodmangel herumläuft.“
„Mein Vater und Gilmar waren dauernd 'auf Spurensuche' und haben bei der Sendung angerufen … Es kam mir vor, als würde Bagman sie dazu ermutigen, weißt du?“
Wer würde bei klarem Verstand einem unsichtbaren Flugzeugträger nicht nachgehen?
„Wer weiß, vielleicht waren sie ja an etwas dran?“
„Oh, du … stehst also auch auf so was.“ Sie hüllt sich enger in ihren Mantel. „Vielleicht verstehst du es dann ja.“
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„Klingt so, als ob dieser 'Bagman' es auf verletzliche alte Menschen abgesehen hat.“
„Genau davor hatte ich Angst.“ Sie zieht ihren Mantel enger um sich. „Hör mal … das ist mir ein wenig unangenehm.“
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„Das finde ich alles ziemlich verwirrend.“
„Okay, also … das ist mir ein wenig unangenehm.“ Sie zieht ihren Mantel fester um sich.
„Und es ist nur ein Typ mit einer Papiertüte auf dem Kopf, der über unsichtbare Flugzeugträger und Kinder mit Jodmangel schwafelt.“
„Alte Leute und Fernsehen, eine gefährliche Kombination.“
„Nachdem mein Vater in Rente war, hat ihn sein Freund Gilmar ihn auf diese Sendung gebracht. 'The Reality Situation'? Sie waren völlig besessen. Dachten, sie wären 'Wahrheitsdetektive'.“
„Fernsehen kann einen nicht verrückt machen.“
„Er kann doch nicht einfach weggelaufen sein?“
„Nein, ich meine, das ist doch eigentlich das wahrscheinlichste Szenario, oder?“ Sie zieht ihren Mantel enger. „Ach, das ist mir … irgendwie peinlich.“
„Ihm geht's bestimmt gut. Um noch mal auf die Partyartikel zurückzukommen …“ (Weiter.)
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„Ja, klar. Willst du dir sonst noch was anschauen?“
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„Ja, klar. Willst du eine Perücke? Die sollen auf Partys gut ankommen, hab ich gehört.“
„Du klingst nicht wirklich überzeugt.“
„Ich mache mir einfach Sorgen.“ Sie schüttelt den Kopf. „Ich hab ihm gesagt, dass zu viel Fernsehen ihn verrückt macht.“
Das Fernsehen zerstört keine Gehirne, du Dummkopf. Es verformt sie.
„Ich würde mir keine Sorgen machen. Er taucht bestimmt bald wieder auf.“
„Ja. Wahrscheinlich.“ Sie beginnt an ihren Nägeln zu kauen. „Ich hab ihm gesagt, dass zu viel Fernsehen ihn verrückt macht.“
Sie wird schwächer. Kein Schlaf. Drei, vielleicht vier Tage schon.
„Also nicht sehr lange, im Großen und Ganzen. Also keine … fünf Jahre, sagen wir.“
„Er ist … nicht da und ich kann ihn nirgends finden.“ Sie kichert seltsam.
„Das tut mir leid. Muss hart sein.“
„Wahrscheinlich ist er einfach losgelaufen und hat sich verirrt.“ Sie zuckt betont mit den Schultern. „Alte Leute machen so was manchmal.“
„Portofiro ist ein großer Ort. Viele Leute verirren sich dort.“
„Ja. Wahrscheinlich ist er einfach losgelaufen und hat sich verirrt.“ Sie zuckt betont mit den Schultern. „Alte Leute machen so was manchmal.“
„Ich bin auch auf der Suche nach jemandem. Einen Kollegen. Hast du in letzter Zeit jemanden kennengelernt, der so richtig auf Socken steht?“
„Oh, ja, ja. Er kam vorbei. Ein netter Mann. Hat viel über Socken gesprochen.“
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„Erzähl mir von ihm.“
„Er war … normal? Ziemlich vergesslich, ehrlich gesagt. Ich habe ihm gesagt: 'Wenn deine Socken nicht zusammenpassen und nicht neonfarben sind, nütze ich dir nicht viel.'“
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„Irgendeine Idee, wohin er verschwunden sein könnte? Ihm ist etwas zugestoßen, ich versuche, seine Spuren zu verfolgen.“
„Nicht wirklich. Er ist auf den Basar gegangen.“
Sie sieht dir direkt in die Augen, mitfühlend. Sie weiß es wirklich nicht.
„Was meinst du mit … 'Ihm ist etwas zugestoßen'? Hat er das Telefon benutzt?“
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„Ich glaube nicht. Ich weiß, wo er ist, nur nicht, was passiert ist.“
„Oh …“ Sie zieht sich wieder in ihre Kapuze zurück. „Wenigstens das hast du.“
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„Welches Telefon?“
„Ach, nichts. Nur etwas, das mein Vater einmal gesagt hat … eigentlich hat er es mehr als einmal gesagt. Er hat es sehr oft gesagt.“
„Trotzdem danke.“ (Weiter.)
„Tut mir leid. Ja. Ich war etwas abgelenkt, als er auftauchte …“
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Sockenverkäufer. Eine der bewährtesten Tarnungen der Oper.
„Ich bin auch auf der Suche nach jemandem. Hast du einen Mann mit einer braunen Jacke, Glatze, und Brille gesehen?“
„Weißt du, was das ist?“ (Du zeigst die rote Disc.)
„Das ist Ultra Violeta, der luzianische Popstar. Ich dachte immer, diese Art von Musik sei zu jung für mich, aber in letzter Zeit gefällt mir ihr Zeug irgendwie …“
„Kennst du schon das Lied 'Du, aber aus einem Traum'?“
„Nein … aber es ist definitiv ihre Art von Titel.“
Sie schaut wieder auf die Disc, die blonden Haare fallen ihr ins Gesicht.
„Das ist eine seltsame Disc. Du solltest Petre am Musikstand dort drüben fragen, der weiß bestimmt mehr. Ich bezweifle aber, dass er ein Ultra ist.“ Ein wissendes Lächeln.
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„Diese Disc ist aus Luz?“
„Ultra Violeta ist es auf jeden Fall. Die Disc könnte alles Mögliche sein, eine Raubkopie, eine Fan-Imitation, eine echte Veröffentlichung …“
„Ich habe gehört, du hast einen neuen Chef. Eine Teenagerin.“
„Oh ja. Sie ist cool. Und einschüchternd, trotz ihrer Größe.“
„Wir hängen manchmal hinten im Stand zusammen ab. Die Sache mit meinem Vater hat sie gut gemeistert. Alte Seele.“
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„Hast du Plüschaffen?“
Sie holt einen süßen kleinen Affen aus dem Stapel neben ihrem Stand.
„Nettes Geschenk“, seufzt sie.
Kauf den Plüschaffen.
„Viel Freude mit deinem kleinen Affen.“
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„Das sind nicht fünf … das ist weniger …“
„Weißt du was, behalt ihn.“ (Geh zurück.)
„Na gut.“
„Wo ist Plüschtier Nr. 3? Sie sind alle weg.“
„Weg? Vielleicht sind sie meinem Papa gefolgt …“
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„Die Brille, die der Mann auf dem Foto trägt – ich hab sie am Boden eines Mülleimers gefunden.“ (Zeig sie ihr.)
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„Was?“ Ihr Gesicht verzieht sich. „Was hatte sie dort zu suchen?“
„Ich weiß nicht, aber es ist direkt vor dem geheimen Gefängnis, von dem ich dir erzählt habe.“
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„Er … Er hat sie bestimmt fallen lassen, und jemand dachte, sie wären kaputt und hat sie weggeworfen.“ Ihre Augen wandern nervös hin und her. „Das ergibt Sinn.“
Ein Szenario, das sie sich ausdenken musste, um eine bittere Wahrheit zu verdrängen.
„Möchtest du sie behalten?“
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„Äh … nein, nein. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar.
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„Äh … nein, nein. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar.„Äh … nein, nein. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches…„Hm? Oh, klar. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar.„Hm? Oh, klar. Danke fürs Finden“, sagt sie, ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches…„Na ja, danke jedenfalls fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du Kostümzubehör kaufen?“„Na ja, danke jedenfalls fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches…
„Äh … nein, nein. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches Kostümzubehör kaufen?“
„Wär's okay, wenn ich sie behalte?“
Verzweigung
„Hm? Oh, klar. Danke fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar.
„Hm? Oh, klar. Danke fürs Finden“, sagt sie, ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches Kostümzubehör kaufen?“
Du sagst nichts.
Verzweigung
„Na ja, danke jedenfalls fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du Kostümzubehör kaufen?“
„Na ja, danke jedenfalls fürs Finden“, sagt sie. Ihre Arme zittern sichtbar. „Willst du irgendwelches Kostümzubehör kaufen?“
„Keine Ahnung. Aber immerhin sind sie jetzt wieder aufgetaucht.“ (Verheimliche die Wahrheit vor ihr.)
„Es ist die Müllhalde eines geheimen Gefängnisses in der Nähe.“
„Ein Gefängnis?“
Die Worte sind kaum hörbar, als sie sie ausspricht.
„Oh nein. Er hatte recht.“
„Er hatte die ganze Zeit über recht.“
„Hast du was gesehen? Irgendwas?“
Alternative Formulierung
„Hast du sonst noch was gesehen? Irgendwas?“
„Es sei denn, ich bin jetzt auch verrückt. Möglich wär's.“
„Bitte …“ Ihre Verzweiflung bringt sie fast zum Weinen. „Ich muss einfach wissen, ob du was gesehen hast? Irgendwas?“
Alternative Formulierung
„Bitte …“ Ihre Verzweiflung bringt sie fast zum Weinen. „Ich muss einfach wissen, ob du sonst noch was gesehen hast? Irgendwas?“
„Es tut mir wirklich leid.“
„Dein Vater? In Bezug auf was hatte er recht?“
Verzweigung
„Wer hatte recht?“
„Uh … mi viejo. Mein – mein Vater. Er ist verschwunden.“
Ihre Stimme ist schwach – sie kann das Gewicht der Worte nicht allein tragen.
„Ich vermute, das ist die Müllhalde eines geheimen Gefängnisses in der Nähe“
„Keine Ahnung.“ (Lüge.)
„Ich hatte gehofft, du könntest es mir sagen.“
„Keine Ahnung.“
„Ich hab die Worte ins Münztelefon gesagt, aber es ist nichts passiert.“
„Was?! Das ist so gefährlich. Du hättest umgebracht werden können … oder Schlimmeres …“
Hinter ihrer Sorge schwingt ein Anflug von Bewunderung mit – und ein kleiner Funken Hoffnung.
Verzweigung
„Mir geht's gut, versprochen. Lass das meine Sorge sein.“
„Bitte sei einfach vorsichtig. Ich wüsste nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn du meinetwegen auch noch verschwindest.“
Verzweigung
„Bitte sei einfach vorsichtig. Ich wüsste nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn du meinetwegen auch noch…„Ich, äh … vielleicht hast du recht.“ Sie holt Luft, sammelt sich. „Aber nur damit das klar ist: Ich erwarte…„Ich hoffe, das ist nicht wahr. Aber, äh, wenn du dir sicher bist, dann …“ Sie holt Luft, sammelt sich. „Nur…„Da hast du wohl recht … Also schön, wenn du dir sicher bist … Aber nur damit das klar ist: Ich erwarte…
„Das ist meine Entscheidung. Ich will dir helfen, deinen Vater zu finden.“
„Danke!“ Sie strahlt und wirkt ein bisschen weniger zerbrechlich. „Hör mal, ich glaub, ich weiß, warum du nicht geschnappt wurdest. Mi viejo hat mal so was erwähnt …“
„Gilmar hat in der Nähe der Wasserschleuse östlich vom Basar herumgeschnüffelt, als er geschnappt wurde. Vielleicht ist das das fehlende Puzzleteil?“
Verzweigung
„Warum die Schleuse im Osten?“
„Keine Ahnung. Ich glaub, mein Vater hat sich auch dort umgesehen, aber bevor er mir sagen konnte, was er gefunden hat, war er …“
Verschwunden.
Verzweigung
„Ist dort nicht das Büro von The Noscorrentes Review?“
„Ist das ein Newsletter oder so was?“ Sie zuckt mit den Schultern. „Ich glaub dir einfach. Das Gebäude sah für mich immer ein bisschen schäbig aus.“
Verzweigung
Wenn das stimmt, könnte das Münztelefon ein alternativer Zugang zum Keller des Zeitschriftenbüros sein.
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Wenn das stimmt, ist das Zeitschriftenbüro auf einmal deutlich verdächtiger.
Wenn sie recht hat, könnte es sich lohnen, das Zeitschriftenbüro mal näher unter die Lupe zu nehmen.
„Das Büro von The Noscorrentes Review ist da drüben.“
„Danke für den Hinweis. Ich glaube, wir kommen der Sache langsam näher.“ (Weiter.)
„Uuh, pass aber auf dich auf. Und bitte, bitte komm zurück.“ Ihre Hände falten sich kurz zum Gebet.
Verzweigung
„Vielleicht bin ich wirklich etwas leichtsinnig …“
„Ja, das würd ich sagen.“ Ihre Augen mustern dich besorgt. „Aber hör mal, falls es dich wirklich interessiert, ich glaub, ich weiß, warum du nicht geschnappt wurdest. Mi viejo hat mal so was erwähnt …“
„Es könnte der einzige Weg sein, um herauszufinden, was mit deinem Vater passiert ist.“
„Ich, äh … vielleicht hast du recht.“ Sie holt Luft, sammelt sich. „Aber nur damit das klar ist: Ich erwarte nicht, dass du mir hilfst. Wenn du aufgeben willst, kannst du das jederzeit tun.“
„Gefahr ist mein Ding.“
„Ich hoffe, das ist nicht wahr. Aber, äh, wenn du dir sicher bist, dann …“ Sie holt Luft, sammelt sich. „Nur damit das klar ist: Ich erwarte nicht, dass du mir hilfst. Wenn du aufgeben willst, kannst du das jederzeit tun.“
„Wir können keinen Sinn im Leben finden, wenn wir nicht jede Gelegenheit nutzen, um danach zu suchen.“
„Da hast du wohl recht … Also schön, wenn du dir sicher bist … Aber nur damit das klar ist: Ich erwarte nicht, dass du mir hilfst. Wenn du aufgeben willst, kannst du das jederzeit tun.“
„Ich hab das Münztelefon benutzt und wurde geschnappt, genau wie dein Vater es gesagt hat.“
„Was? Das kann nicht sein – du bist doch hier.“
Und er nicht.
Sie hat die ganze Zeit ein paar kleine Lichter in sich brennen lassen – als Wegweiser für seine sichere Rückkehr. Jetzt beginnen sie zu flackern, werden schwächer.
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„Ich bin in dem geheimen Gefängnis gelandet, von dem ich dir erzählt hab.“
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„Vielleicht hatte ich einfach Glück. Dein Vater vielleicht auch.“
„Oder er war nie dort …“ Sie reibt mit den Fingern an den Enden ihrer Ärmel. „Vielleicht ist das ja alles nur ein Zufall.“
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„Nachdem ich die Schlüsselwörter gesagt hab, bin ich in einem geheimen EMTERR-Gefängnis aufgewacht.“
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Sieh dich am Stand um.
Perückensträucher, Plastiktiaras, ausgefallene Sonnenbrillen. Eine Flut von Farben und Texturen, die um deine Aufmerksamkeit buhlen. Und alle verlieren sie.
Hinter all dem siehst du eine seltsam vertraute Form. Die maßgeschneiderten Schultern, der scharfe Kragen.
Die Form ist robust und klar, mit einer architektonischen Asymmetrie. Wie ein Messer.
Ein Umhang. Aber nicht wie die anderen Kostümteile um ihn herum.
Verzweigung
„Wo ist diese angeblich abgehörte Telefonzelle?“
„Warum?“
Ihre Fingerknöchel werden weiß, als sie die Hände zu Fäusten ballt.
„Ich will sie mir ansehen. Vielleicht finde ich irgendwelche Hinweise auf deinen Vater.“
„Wirklich?“ Sie wirft dir einen misstrauischen Blick zu. „Du hast nicht vor, einen Anruf zu machen oder so?“
„Nein. Ich will mich nur umsehen.“
„Okay.“ Sie atmet scharf aus. „Es ist das Telefon am Westeingang des Basars.“
Verzweigung
„Vielleicht ruf ich mal bei EMTERR an.“
„Nein!“
Ein paar Leute an den Nachbarständen drehen sich wegen des plötzlichen Aufschreis um.
„Bist du nicht neugierig, ob die Schlüsselwörter wirklich funktionieren?“
„Sicher bin ich das! Aber was, wenn sie es tun?“
„Lass mich das für dich herausfinden.“
Sie starrt dich einen langen Moment an, bevor ihre blutunterlaufenen Augen zur Seite gleiten.
„Es ist das Telefon am Westeingang des Basars.“ Ihre Stimme ist heiser und gedämpft.
„Manchmal, wenn ich hier stehe, kommt es mir vor als … als würd ich es klingeln hören. Aber niemand sonst kann es hören.“
Ihr Vater, der sie aus der Ferne anruft, um sie um Hilfe zu bitten.
Irgendwann kann sie es nicht mehr ignorieren.
Verzweigung
„Stell dich nicht so an. Es ist bloß ein Telefon.“
„Ich … es ist nur … ich bin nur … er ist …“ Ihre Stimme verklingt.
„Seien wir mal ehrlich: Du weißt, dass dein Vater nicht einfach so verschwunden ist.“
„Ich werd EMTERR anrufen.“
„Hast du es schon ausprobiert?“
„Erinner mich noch mal, wo diese 'abgehörte' Telefonzelle steht.“
„Westeingang des Basars.“ Sie senkt den Kopf. „Hinter dir.“
Verzweigung
„Ich hab Neuigkeiten über deinen Vater.“
„Was?“ Die Kapuze rutscht fast vollständig zurück, als sie zu dir aufschaut.
Verzweigung
„Am Quisach-Kreisverkehr gibt es ein geheimes Gefängnis.“
Alternative Formulierung
„Ich glaube, es gibt ein geheimes Gefängnis in den Büros des Noscorrentes Review.“
Alternative Formulierung
„Dein Vater war auf etwas gestoßen – EMTERR lässt Menschen verschwinden. Ich wurde gerade in einem Geheimgefängnis am Quisach-Kreisverkehr verhört.“
Verzweigung
Verzweigung
„Der was?“
Sie gehört nicht zur Zielgruppe.
Verzweigung
„Der Ort, an dem Gilmar sich rumgetrieben hat.“
„Okay, okay … oh Gott.“ Sorge zeichnet sich in ihrem Gesicht ab. „Hast du mi viejo gesehen?“
Verzweigung
Verzweigung
„Ich glaube, das ist die Brille deines Vaters. Ich habe sie auf dem Boden eines Mülleimers gefunden.“ (Zeig sie ihr.)
„Ich glaube, ich habe deinen Vater in deren Akten gesehen.“
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„Du glaubst?“
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass er es war. Tut mir leid.“
Verzweigung
Verzweigung
„Er hatte recht?“
Ein Schreckgespenst, plötzlich furchtbar real.
„Aber mein Vater ist nicht wichtig. Er ist ein Niemand.“
„Für EMTERR zählt nicht, wer er ist, sondern was er getan hat …“
„Es tut mir leid. Ich weiß, das sind nicht die Neuigkeiten, die du dir erhofft hast.“
„Ja, aber wird er … Das ist …“ Die Worte bleiben ihr im Hals stecken.
„Es tut mir leid. Ich weiß, das sind nicht die Neuigkeiten, die du dir erhofft hast.“„Er hat was Wichtiges entdeckt. Ich werde fortführen, was er begonnen hat.“„Er ist selbst schuld. Er hat sich in Dinge eingemischt, die ihn nichts angingen.“„Sie lassen ihn wieder frei, sobald sie es herausgefunden haben.“
„Er hat was Wichtiges entdeckt. Ich werde fortführen, was er begonnen hat.“
„Er ist selbst schuld. Er hat sich in Dinge eingemischt, die ihn nichts angingen.“
„Sie lassen ihn wieder frei, sobald sie es herausgefunden haben.“
„EMTERR?“
„L'Empire Sans Territoire.“
„Ich weiß, wer das ist!“
„Sie haben Leute in allen größeren Städten, sogar in den Gefängnissen.“
„Ich habe nicht wirklich darüber nachgedacht, vielleicht war es nur jemand, der ähnlich aussah …“
„Stimmt … solche alten Typen gibt es überall in Portofiro. Es war wahrscheinlich jemand anderes … der Vater von jemand anderem …“
Ein Szenario, das sie sich ausdenken musste, um eine bittere Wahrheit zu verdrängen.
Verzweigung
„Hör zu, ich habe eine Infiltration durchgeführt, dein Vater war das Letzte, woran ich gedacht habe.“
„Aber du hast ihn erkannt?“
„Ich bin mir nicht sicher. Aber ich dachte, du solltest es wissen.“
„Nun … solche alten Typen gibt es überall in Portofiro. Es war wahrscheinlich jemand anderes … der Vater von jemand anderem …“
„Ich will dir keine falschen Hoffnungen machen, wenn das ein Missverständnis ist.“
„Ich kann bestätigen, dass EMTERR ihn entführt hat.“
Verzweigung
„Nein, habe ich nicht. Tut mir leid.“
Alternative Formulierung
„Nein, habe ich nicht. Tut mir leid.“ (Lüge.)
Verzweigung
„Ich hoffe es. Ich geb dir so schnell wie möglich Bescheid.“
„Nur wenn's keine Umstände macht.“ Sie atmet hörbar aus.
Verzweigung
„Ich arbeite dran.“
„Bis jetzt nichts. Tut mir leid.“
„Schon gut.“ Sie atmet einmal tief durch.
„Das große alte Gebäude östlich von hier, bei der Wasserschleuse.“
„Ich glaube, ich habe deinen Vater in den Akten eines geheimen EMTERR-Gefängnisses gesehen.“
„Ich kann bestätigen, dass EMTERR ihn entführt hat.“
„Das ist alles, was ich im Moment weiß, tut mir leid.“ (Zurück.)
Sie nickt.
Sie traute sich nicht, mit dem Kloß im Hals zu sprechen.
Verzweigung
„Du machst also Party?“
Alternative Formulierung
„Ich habe Fragen zur Partyszene in Portofiro.“
„Ähm, ja, früher vielleicht. Im Moment fehlt mir die Zeit. Aber meistens krieg ich trotzdem mit, wenn irgendwo was läuft, auch wenn ich nicht hingehe.“
Alternative Formulierung
„Ich werde antworten, wenn ich kann. Ich gehöre nicht mehr wirklich dazu.“
Verzweigung
„Läuft gerade irgendwas 'Cooles'?“
Verzweigung
„Tagsüber? Eher nicht. Die Leute müssen arbeiten.“
Verzweigung
„Tagsüber? Eher nicht. Die Leute müssen arbeiten.“„Wahrscheinlich gibt's ein paar, die gerade erst von letzter Nacht heimkommen, aber was Neues fängt um diese…„Heute Abend findet irgendwo auf dem Schweinehügel eine Show statt, aber die ist schon ausverkauft.“„Es läuft nie irgendwas wirklich Cooles.“
Verzweigung
„Wahrscheinlich gibt's ein paar, die gerade erst von letzter Nacht heimkommen, aber was Neues fängt um diese Uhrzeit nicht an.“
Verzweigung
„Heute Abend findet irgendwo auf dem Schweinehügel eine Show statt, aber die ist schon ausverkauft.“
„Es läuft nie irgendwas wirklich Cooles.“
„Dieses Schätzchen muss mal so richtig abtanzen. Zeig mir den besten Tanzschuppen.“
„Tanzschuppen? Haha, was für ein Wort. Versuch's mal mit den Fünfzigern.“
DER NOVESSISCHE SLANG IST NICHT VERALTET. ES IST UNSTERBLICH.
Sie lacht, dann runzelt sie die Stirn.
Erschrocken über den Klang ihrer eigenen Freude.
„Wir haben keine Musiklokale mehr in der Stadt … Du könntest es im alten Kino versuchen? Früher gab es dort Raves, aber ich habe schon lange nichts mehr von ihnen gehört.“
Verzweigung
Das könnte erklären, warum Dr. Hugo Septimus so sehr verabscheut. Seine Tochter wohnt in einer alten Absteige.
Verzweigung
„Wie sieht es mit der Musikszene hier aus?“
„Tot. Vielleicht winden sich noch ein paar Maden in der Leiche, aber wenn man sie ansieht, wird man nur noch trauriger, weißt du?“
Ein gestohlenes Keyboard bewacht die Unterseite des Bettes des Diebes. Einsam, aber nicht vergessen, entwickelt sie Rost.
„Vor zehn, fünfzehn Jahren gab's Feedback-Partys in den Hintergassen. Jeder, der laut genug gespielt hat, durfte mitjammen. Der Sound war noch drei Kanäle weiter zu hören.“
„FEEDBACK-PARTYS“? SIE MEINT WOHL GEMEINSCHAFTLICHE IDEOLOGISCHE KRISENSITZUNGEN.
„Wenn hier überhaupt jemand spielt, dann sind es nur Covers von luzianischem Zeug.“
Verzweigung
Verzweigung
Luzianisches Zeug? La Luz ist ein techno-faschistischer Staat. Machen sie jetzt auch noch die Musik kaputt?
„Schon mal was von Un Deux gehört? Die sind ziemlich angesagt in der Szene, glaube ich?“
„Wer?“
Ein lockerer Wind rüttelt an den Fensterbeschlägen in einem längst verlassenen Gebäude.
Verzweigung
„Hast du schon mal von der Band Blutgolem gehört?“
„Blutgolem?“
Ihre Stimme sprüht vor Enthusiasmus, eine Tonlage, die sie so lange nicht mehr gehört hat, dass es ein wenig knistert, wenn sie ausbricht.
„Natürlich habe ich von Blutgolem gehört – ich war bei ihrer letzten Show hier! Ich habe schon lange nicht mehr an sie gedacht. Petre sollte eine Disc von ihnen haben, wenn du mal reinhören willst. Sie sind verdammt krass.“
Verzweigung
„Erzähl mir von ihrer letzten Show.“
„Es war in der Kriegstrommel in der Partygasse. Wird jetzt abgerissen. Früher gab es dort böse Gigs. Einen nach dem anderen – jede Nacht. Am Rande der Gewalt …“
Knall, Knall, Knall. Die Menge der Kriegstrommel donnert ihren Takt.
„Bis die Geschäftsführer kamen und den Strom abschalteten, Bretter über die Tür nagelten und sagten, es gäbe Lärmbeschwerden. Schwachsinn. Es war eine Sanierungskampagne – sie wollten Portofiro wie ein Einkaufszentrum aussehen lassen, in der Hoffnung, die Bank würde uns mehr Geld geben.“
„Aber an diesem Abend war die Menge so zahlreich wie immer. Wir rissen die Bretter ab und feierten in einer hohlen Ruine. Blutgolem spielten ihr Set mit tragbaren Verstärkern. Klang beschissen. Die beste Show meines verdammten Lebens.“
„Euer Trupp arbeitete hart, weil ihr wusstet, dass es das letzte Mal war. Ich wünschte, ich hätte es gewusst.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob wir das wussten. Es war, als ob … wenn wir hart genug feiern würden, sich die Welt verändern könnte.“
„Ich habe schon so lange nicht mehr an den Blutgolem gedacht. Sie werden immer diese Nacht sein, weißt du? Eine Hymne für die Verdammten.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob wir das wussten. Es war, als ob … wenn wir hart genug feiern würden, sich die…„Ich hoffe nicht … Mir wäre es lieber, wenn es für immer verschwinden würde. Sonst erinnert es uns nur daran,…DER LIBERALISMUS HAT DEINE HÖHLE DER UNGERECHTIGKEIT ZERSTÖRT, DU NARR.„Am Ende des Abends habe ich gar nichts mehr gehört. Das Set hat mir beide Trommelfelle zerrissen! War mir…
Verzweigung
„Die Mächtigen wollten es wahrscheinlich in eine Art Labor verwandeln.“
„Ich hoffe nicht … Mir wäre es lieber, wenn es für immer verschwinden würde. Sonst erinnert es uns nur daran, dass wir kapituliert haben.“
„Wir werden wieder in der Asche des Liberalismus feiern.“
„Okay …“ Sie verzieht das Gesicht und schaut weg.
DER LIBERALISMUS HAT DEINE HÖHLE DER UNGERECHTIGKEIT ZERSTÖRT, DU NARR.
„Ihr habt nicht die Musik gehört, sondern euch gegenseitig.“
„Am Ende des Abends habe ich gar nichts mehr gehört. Das Set hat mir beide Trommelfelle zerrissen! War mir scheißegal.“
„Besser als Ultra Violeta?“
„Offensichtlich“, schnaubt sie. „Ich hänge schon zu lange an dieser traurigen Scheiße.“
Verzweigung
„Danke.“ (Weiter.)
„Nichts zu danken, ja …“
Der Themenwechsel lässt sie erschaudern und sie wendet sich wieder dem Elend der Gegenwart zu.
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„Sprechen wir über was anderes.“ (Zurück.)
„Ja, klar.“
Verzweigung
„Dieser Umhang da drüben – was für ein Kostüm soll das sein?“
„Das ist …“ Sie dreht sich kurz um, dann wieder zu dir. „Eine Carabinero-Uniform.“
Verzweigung
Verzweigung
Ein schmutzig-grüner Umhang wirbelt Staub auf, der dir die Sicht raubt. Als du wieder klar siehst, ist der Mann, der ihn trug, verschwunden.
Wer ist das?
Verzweigung
Du kennst ihn auch unter dem Namen VIRTUE, deinem ehemaligen Statisten und Freund. Jetzt ist er tot, vor allem weil er mit dir zu tun hatte.
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Verzweigung 471Ein schmutzig-grüner Umhang wirbelt Staub auf, der dir die Sicht raubt. Als du wieder klar siehst, ist der…Du kennst ihn auch unter dem Namen VIRTUE, deinem ehemaligen Statisten und Freund. Jetzt ist er tot, vor…Verzweigung 486Verzweigung 493Verzweigung 496Verzweigung 500Du kennst ihn auch als VIRTUE. Dein ehemaliger Statist. Er ist irgendwo da draußen und wartet darauf, dass du…
„Ist das echt?“
„Das wär illegal.“ Sie streicht eine nicht vorhandene Falte auf ihrem Trainingsanzug glatt.
Das ist kein „Nein“.
„Illegal würde sie nur noch cooler machen.“
„Ein Überschusslager in Lower Viudas wurde vor 'ner Weile dichtgemacht — großer Ausverkauf …“
Immer noch kein „Ja“. Sie ist nervös, schaut weg und könnte einen Rabatt bekommen.
Ich will kein Arschloch sein.
Arschlöcher bekommen Geld.
Verzweigung
„Es war also illegal und billig.“
„Mist.“ Sie wirft einen Blick zurück auf die Preisschilder. „Hör zu, ein bisschen was muss ich ja auch verdienen. Viel niedriger als den Listenpreis kann ich nicht machen, aber … ich kann ein bisschen niedriger machen.“
Schön.
„Sieht authentisch aus.“
„Verstanden.“ (Zurück.)
„Cool.“
Verzweigung
„Suchen die Carabineros nach deinem Vater?“
„Nein. Ich hab's Officer Maurito gesagt und er meinte, das läge über seinem Gehaltsniveau. Er hat's weitergereicht und sie haben's direkt wieder zurückgeschoben.“ Sie seufzt, als würde die ganze Situation auf ihr lasten.
Verzweigung
„Ich würde darin viel besser aussehen als jeder Carabinero.“
„Ja … es steht zum Verkauf.“
Die örtliche Polizei ist dir in Sachen Effizienz und Einfluss weit unterlegen. Du brauchst dich nicht zu erniedrigen, Operantin.
Verzweigung
„Hast du das ganze Outfit?“ (Abschließen.)
„Ich hab hier hinten das komplette Set. Sag Bescheid, falls du Interesse hast.“
Verzweigung
Du kennst ihn auch als VIRTUE. Dein ehemaliger Statist. Er ist irgendwo da draußen und wartet darauf, dass du dich wieder neu orientierst.
Unnötige Dramatik.
Damals hast du das auch geglaubt, aber du hast trotzdem immer Respekt gehabt vor dem einzigen Carabinero, dem du jemals vertraut hast. Vesper Sondo.
Carabineros: Portofiros offizielle Ermittler. Sie berichten direkt an die Präfektur und kümmern sich um echte Verbrechen – Mord, Raub, Vergewaltigung.
„Zeig mir mal das Kostümzubehör.“
„Äh, ja, da drüben. Schau einfach.“ Sie wedelt mit einem übergroßen Ärmel über bunte Haufen aus Plastikhaaren und glitzerndem Acryl.
Verzweigung
Kauf den Carabinero-Umhang.
„Zieh das lieber nicht in deren Nähe an, okay? Nur für den Fall, dass sie denken, das wär kein Kostüm.“
Verzweigung
„Zieh das lieber nicht in deren Nähe an, okay? Nur für den Fall, dass sie denken, das wär kein Kostüm.“„Das sind nicht genug Sol. Tut mir leid.“„Cool.“„Okay … sonst noch was?“„Ja, in Ordnung.“„Muss ja eine echt wilde Party sein, zu der du da gehst.“„Du bist ein bisschen knapp bei Kasse, was?“„Nur zur Warnung: Wenn du die zu lange trägst, kriegst du fiese Kopfschmerzen.“„Du brauchst mehr Geld.“„Das sieht bei dir lustig aus, ja.“ Sie seufzt. „Cool.“„Dafür brauche ich mehr Sol.“
„Das sind nicht genug Sol. Tut mir leid.“
Kauf den Carabinero-Umhang.Kauf den Carabinero-Umhang.Kauf das Carabinero-Hemd.Kauf das Carabinero-Hemd.Kauf die Carabinero-Handschuhe.Kauf die Carabinero-Handschuhe.Kauf die Carabinero-Hose.Kauf die Carabinero-Hose.Kauf die kniehohen Carabinero-Stiefel.Kauf die kniehohen Carabinero-Stiefel.Kauf den Carabinero-Hut.Kauf den Carabinero-Hut.
Kauf den Carabinero-Umhang.
Kauf das Carabinero-Hemd.
Die junge Frau reicht dir unauffällig die Carabinero-Ausrüstung.
Verzweigung
Kauf das Carabinero-Hemd.
Kauf die Carabinero-Handschuhe.
„Cool.“
Kauf die Carabinero-Handschuhe.
Kauf die Carabinero-Hose.
„Okay … sonst noch was?“
Kauf die Carabinero-Hose.
Kauf die kniehohen Carabinero-Stiefel.
„Ja, in Ordnung.“
Kauf die kniehohen Carabinero-Stiefel.
Kauf den Carabinero-Hut.
„Muss ja eine echt wilde Party sein, zu der du da gehst.“
Kauf den Carabinero-Hut.
Kauf die Party-Perücke.
„Du bist ein bisschen knapp bei Kasse, was?“
Kauf die interstellare Brille.
„Nur zur Warnung: Wenn du die zu lange trägst, kriegst du fiese Kopfschmerzen.“
„Du brauchst mehr Geld.“
Kaufe das Mister-Artista-Haarset.
„Das sieht bei dir lustig aus, ja.“ Sie seufzt. „Cool.“
„Dafür brauche ich mehr Sol.“
„Das reicht fürs Erste.“ (Zurück.)
„Brauchst du sonst noch was?“
Verzweigung
„Lass mich noch mal das Zubehör sehen.“ (Kleidung kaufen.)
„Was gefällt dir?“
„Bis später.“ [Gehen.]
„Danke fürs Vorbeischauen.“ Sie zieht sich wieder zurück.
„Wenn du was brauchst, würd ich es jetzt kaufen. Ich … mach bald Pause.“
Unter der dicken Kapuze sind ihre Augen auf einen einzelnen Punkt im Westen gerichtet.
Sie macht sich innerlich bereit. Sammelt ihre Gäng.
„Was hast du vor? Irgendwas stimmt nicht.“
Sie wirft ihren Kopf hin und her, die blond gebleichten Haare fallen ihr ins Gesicht.
Verzweigung
„Ich, äh, hab beschlossen, es zu tun. Ich werd die Telefonzelle benutzen.“
Wie schlimm die Wahrheit auch sein mag, sie ist besser als die Ungewissheit.
„Aber du weißt doch, was mit deinem Vater passiert ist. EMTERR hat ihn.“
„Es ist nicht so, dass ich dir nicht glaube! Ich … Ich muss es mit eigenen Augen sehen. Verstehst du das?“
„Ich hab mich für dich entführen lassen!“
„Ja, aber du bist davongekommen, oder? Es geht dir gut“, fleht sie, fast keuchend.
„Ich muss es zumindest versuchen.“
„Ja, aber du bist davongekommen, oder? Es geht dir gut“, fleht sie, fast keuchend.„Aber ich weiß nichts. Mein Vater auch nicht. Wenn er noch dort ist, kann ich sie vielleicht überreden, uns…„Dann weiß ich wenigstens, was mit meinem Vater passiert ist.“„Wahrscheinlich hast du recht. Aber ich kann nicht anders.“Die letzten Worte, die sie zu ihm gesagt hat, hallen in ihrem Kopf wider.
Verzweigung
Sie kann nicht länger mit dieser Last leben.
„Viel Glück, Malen. Ich hoffe, du siehst deinen Vater wieder.“
„Danke, ja … ich auch.“
Das ist alles, was zählt.
„Also, äh. Brauchst du noch was, bevor ich gehe?“
Verzweigung
„Wenn du in einer Arbeitskolonie am Steine klopfen bist, denk dran, dass ich dich gewarnt hab.“
Ihr nervöses Kichern wird zu einem leisen Wimmern.
Wenn du dich nicht wieder einkriegst, landet ihr beide vielleicht in einem EMTERR-Arbeitslager.
Oder in einem Massengrab …
„Bist du sicher? Man wird dich einsperren, foltern, und zwingen, Fragen zu beantworten.“
„Aber ich weiß nichts. Mein Vater auch nicht. Wenn er noch dort ist, kann ich sie vielleicht überreden, uns gehen zu lassen.“
„Das ist eine richtig dumme Idee, Malen.“
„Ich weiß … Ich werd wahrscheinlich nur dastehen und wie eine Irre wirres Zeug ins Telefon reden.“ Sie reibt sich die Augen. „Ich fühl mich jetzt schon, als würd ich irre werden.“
„Nein, ich meine, was, wenn du tatsächlich verschwindest?“
„Dann weiß ich wenigstens, was mit meinem Vater passiert ist.“
„Du bist verrückt. Dein Vater war auch verrückt. Lass es einfach.“
„Wahrscheinlich hast du recht. Aber ich kann nicht anders.“
„Du hast recht. Es ist die einzige Möglichkeit, jemals die Wahrheit rauszufinden.“
„Du verstehst es.“ Ihre Stimme ist voller Erleichterung.
„Ich hatte es dir noch nicht gesagt, aber EMTERR hat ihn erwischt – er wurde abgeschoben.“
„Was … nein. Ich glaub dir nicht. Ich kann nicht … Ich muss es selbst sehen. Es ist zu spät. Verstehst du?“
„Was auch immer mit deinem Vater passiert ist, soll dir nicht auch passieren.“
„Ich weiß, aber ich kann so nicht weiterleben.“ Ihre Augen sind weit aufgerissen, rot. „Ich kann nicht aufhören darüber nachzudenken, wo er sein könnte … Was, wenn er verletzt ist? Was, wenn…“
Die letzten Worte, die sie zu ihm gesagt hat, hallen in ihrem Kopf wider.
„Ich bin nur … vielleicht 'ne Zeit lang nicht da. Also, falls du noch was brauchst für irgendwelche Partys oder so …“ Sie deutet auf die Kleiderständer um sich herum.
Verzweigung
„Cool, ich muss auf den letzten Drücker noch ein bisschen Partyzeug besorgen.“
„Klar. Sag Bescheid, wenn du was brauchst.“
„Ach, schon gut. Genieß deine Pause.“ [Geh.]
„Okay … tschüss.“ Sie schaut dich kaum an.
„Alles in Ordnung?“
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„Hi“, sagt sie unbeholfen und starrt auf deine Brille.
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„Das sind … du trägst …“ Sie starrt auf deine Brille.
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„Wo hast du die Brille von meinem Vater her?“
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„Hab ich dir doch schon gesagt. Ich hab sie am Boden eines Müllcontainers gefunden.“
„Oh ja …“, ihr Atem wird schneller. „Okay …“
Sie dir hat dir vorher nicht geglaubt. Jetzt tut sie es.
„Willst du … irgendwas kaufen?“
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„Ich hab sie am Boden eines Müllcontainers gefunden.“
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„Woher weißt du, dass es seine sind?“
„Weil ich sonst niemanden mit so schlechten Augen kenne.“
„Mein Sehvermögen geht dich nichts an.“
„Ähm … schon. Es ist nur … die Ränder sehen fast gleich aus …“
Ihre Stimme verklingt und sie formt unleserliche Worte mit den Lippen.
Er wird hinfallen, wenn er nicht sehen kann …
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„Hast du ihn schon mal gesehen?“
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Nein, aber du hast diese Brille gesehen.
„Ich glaube, ich habe die Brille im Müll gefunden.“
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„Ist das dein verschwundener Vater?“
„Woher weißt du das?“ Ihr Rücken versteift sich, als sie einen Schritt zurückweicht.
„Die Wolfskinder haben mir erzählt, eine Telefonzelle hätte ihn gefressen.“
„Sie hat ihn nicht gefressen …“ Sie rollt unbehaglich mit einer Schulter. „Aber ja, er wird schon seit ein paar Tagen vermisst.“
Verzweigung
„Einige Kinder, die am fernsehen waren, haben mir erzählt, du wärst besorgt um ihn.“
„Oh.“ Sie rollt unbehaglich mit einer Schulter. „Ja … er wird schon seit ein paar Tagen vermisst.“
„Yana hat es erwähnt.“
„Maurito hat es erwähnt.“
„Maurito meinte, dein Vater und sein Freund Gilmar wären zusammen abgehauen.“
„Was? Das hat er wirklich gesagt?“ Sie runzelt die Stirn.
Ein harter Schlag. Die einzige Einrichtung, die sie ernst nehmen sollte.
„Nein.“
„Bist du sicher?“ Sie seufzt und steckt das Foto zurück in ihre langen Ärmel.
„Danke, dass du es dir angeschaut hast. Willst du irgendwelches Kostümzubehör kaufen?“ Sie deutet mutlos um sich. „Ich heiße Malen, falls du was brauchst.“
Verzweifelt, aber resigniert und von sich selbst erschöpft.
„Alte Männer sehen für mich alle gleich aus.“
„Also kommt er dir schon bekannt vor?“
„Das hab ich nicht gesagt.“
„Ja. Tut mir leid.“
„Wer ist das?“
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„Du verhältst dich sehr schnell echt seltsam.“
„Ich bin mit einem eigenen Plan hergekommen.“
„Oh ja, klar.“ Sie deutet mutlos um sich. „Wenn du Kostümzubehör suchst, irgendwas für 'ne Party, bist du hier richtig. Ich heiße Malen. Sag Bescheid, wenn dir was gefällt.“
„Worauf willst du hinaus?“
„Hast du?“ wiederholt sie.
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„Oh … Du bist's“
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„Wieder hier für mehr Perücken?“
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„Tut mir leid, ich muss erst verarbeiten, was du mir gesagt hast …“ Sie dreht sich weg. „Komm später wieder.“
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„Oh, du bist wieder da. Warst du das, die vorhin das Chaos verursacht hat? Alle reden davon.“
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Anonymität ist dein wertvollstes Gut. Rette, was du von ihrem Ruin retten kannst.
„Kacke, echt jetzt?“
„Mach dir nicht zu viele Sorgen, hier gibt es nichts zu tun, außer zu reden. Sie werden es bald vergessen.“
Verzweigung
„Also, möchtest du ein paar Partyartikel?“
Der Stand neben ihr ist voll mit Perücken, Plastiktiaras, ausgefallene Sonnenbrillen. Eine Flut von Farben und Texturen, die um deine Aufmerksamkeit buhlen.
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„Wo du schon mal hier bist, kannst du …“
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Die junge Frau wendet sich von den Girlanden aus Partybrillen und Perlenketten ab und hält ein Foto in der Hand.
Sie bleibt abrupt stehen und schreckt vor dir zurück.
„Das sind … die du trägst …“
Sie schaut auf deine Brille.
„Eine Brille.“
„Schau dir das Foto an. Schau.“
Das Foto zeigt einen kräftigen Mann weit in den Sechzigern. Er ist unauffällig, bis auf seine Augen, die durch die dicke Brille auf komische Weise vergrößert werden.
Die Brille auf deinem Gesicht.
„Was, hast du etwa noch nie Stil gesehen?“
„Dein Arschloch wird gleich zu meinem Fußkettchen, wenn du nicht aufhörst zu starren.“
„Wo du schon mal hier bist, kannst du dir das hier anschauen?“
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Die junge Frau wendet sich von einem Stand mit Partyperücken und Perlenketten ab und hält dir ein Foto unter die Nase.
Ihre Kapuze ist eine Höhle, sie die Maus darin.
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Das muss die Partyzubehör-Verkäuferin sein, von der der GM gesprochen hat – die, deren Vater verschwunden ist.
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Du schaust dir das Foto an.
Das Foto zeigt einen kräftigen Mann weit in den Sechzigern. Er ist unauffällig, bis auf seine Augen, die durch die dicke Brille auf komische Weise vergrößert werden.
„Ich hoffe, das ist kein schmutziges Bild.“
„Nein, nichts dergleichen! Bitte, schau es dir einfach an.“
Sie hebt das Foto hoch, bis es den Basar vor dir in den Schatten stellt.
„Nein, tut mir leid.“ [Gehen.]
„Ich hatte nicht vor, dich um Geld zu bitten oder so …“
Verzweigung
Das muss das Mädchen sein, von dem die Kinder vor dem Fernseher gesprochen haben – das, deren Vater von einer Telefonzelle verschluckt wurde.
„Du solltest meinen Namen nicht in den Mund nehmen.“
„Äh, ja. Ich weiß nicht, wie du heißt.“
„Ich nicht. Das habe ich auch gesehen. Verrückt.“ (Lüge.)
„Oh … okay.“
Unbeeindruckt, unbekümmert.
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„Bitte, bitte, schau es dir an …“
Du bekommst erneut das Foto vor die Nase gehalten, doch das Mädchen, das es hält, bricht mitten im Satz ab und starrt dich mit einem seltsamen Gesichtsausdruck an.
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„Bitte, bitte, kannst du es dir diesmal anschauen?“ Du bekommst erneut das Foto vor die Nase gehalten.
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„Entschuldigung! Könntest du …“
„Entschuldigung! Können du dir das hier mal ansehen?“
„Hey, warst nicht du das, die vorhin das Chaos verursacht hat? Alle reden davon.“