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„Yo, Habibti.“ Goat Eyes schnippt seine Zigarette weg.
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Verzweigung 6Verzweigung 108Verzweigung 123Verzweigung 259Verzweigung 277Verzweigung 285Verzweigung 302Verzweigung 394Verzweigung 417Verzweigung 429Verzweigung 435Verzweigung 485Verzweigung 507Verzweigung 579Verzweigung 584Verzweigung 615Verzweigung 701Verzweigung 757Verzweigung 770Verzweigung 773Verzweigung 782Verzweigung 785Verzweigung 802Verzweigung 823Verzweigung 828Verzweigung 854„Ich bin Goat Eyes. Ein Mann mit vielen Talenten.“ Er tippt sich zweimal mit seinem Zeigefinger auf die Brust.
„Du bist … Goat Eyes?“
„Der und kein anderer.“
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„Hast du den Namen, weil … Du weißt schon?“
„Die Augen? Klar. Hast du schon mal eine Ziege gesehen? Ihre Augen quellen hervor, aber weißt du, sie tragen auch diese Wildheit in sich.“
„Ich respektiere die Ziegen. Aus diesem Grund habe ich selbst diesen Namen gewählt.“
„Ich beneide sie um ihr Leben. Viel weniger Kummer, dafür mehr Grasen.“
„Und sie sind auch gute Springer. Vielfältige Fähigkeiten.“
Der Herrscher eines zukünftigen Königreichs, mit einem Thron, der sich bereits in seinem Geist herauskristallisiert hat.
„Und sie sind auch gute Springer. Vielfältige Fähigkeiten.“„Ich sag dir was, du lässt dir ein paar Theorien einfallen und ich verkaufe die T-Shirts.“„Passt schon. Jäger tauchen auf und beißen sich an mir die Zähne aus. Keine Klauen, keine Schleicherei – nur…„Sie haben diese kleinen Bärte. Die sind anmutig.“
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„Ziegen kann man nicht trauen, bis wir ihre Sprungphysik nicht komplett evaluiert haben.“
„Ich sag dir was, du lässt dir ein paar Theorien einfallen und ich verkaufe die T-Shirts.“
„Ein Kryptonym auf Weide-Niveau. Du brauchst ein Rebranding … Irgendwas, das jagt.“
„Passt schon. Jäger tauchen auf und beißen sich an mir die Zähne aus. Keine Klauen, keine Schleicherei – nur frontale Gewalt.“
„Ehrgeizige Kreaturen. Das perfekte Beispiel für Hartnäckigkeit ohne Anmut.“
„Sie haben diese kleinen Bärte. Die sind anmutig.“
Du starrst in seine Ziegenaugen.
Er starrt zurück und blinzelt langsam.
Eine geübte Gelassenheit. Er weiß, wie er aussieht, und fordert dich heraus, die Asymmetrie zu hinterfragen.
Er liest im Gegenzug dich. Ein Mann, der in einer informellen Schule unterrichtet wurde.
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„Bist du von hier irgendwo?“
„Nee, ich komme nicht aus Quisach.“ Seine Augen werfen Lachfalten. „Ich komme zum Arbeiten hierher und dann gehe ich wieder nach Hause. Das war's.“
„Warum? Gefällt dir die Nachbarschaft nicht?“
„Die ist ja nicht für mich gedacht, oder?“ Seine Augen flackern wie Funken auf Metall. „Heute nicht mehr. Ich weiß noch, wie ich mit zwölf mit meinen Freunden hierher gekommen bin, um die Pelota-Kämpfe zu sehen. Betrunkene Fans, die mit Schraubenziehern aufeinander losgegangen sind und solcher Scheiß.“
„Aber hey, ich mag Touristen mit Geld.“ Er lächelt und lässt eine Zahnlücke aufblitzen. „Und Touristen lieben Quisach. Es hat Farben und Musik. Der perfekte Ort, um auf der Heimreise anzuhalten.“
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„Ich nehme an, das ist gut fürs Geschäft.“
„Und es wird jeden Tag besser.“ Seine Augen flackern wie Funken auf Metall. „Es ist nicht mehr, was es vor nur zehn Jahren war. Sauberer, weißt du? Hier bekommt kein Recreación-Fan mehr einen Schraubenzieher in den Bauch.“
„Wo ist dann dein Zuhause?“
„Geboren und aufgewachsen in Lower Viudas.“ Er tippt sich mit der linken Hand an die Brust. „Eine Stunde mit Tram entfernt, so die Gleise halten.“
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„Und ich bin Rustamier, wie dein großer Freund.“ Er lächelt. „Meine Mutter kam als Kind nach Portofiro. Hat mich mit Hibiskustee und Geschichten über die Kommune aufgezogen.“
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Der Traum von Rustam. Achtzig Jahre lang gab es keine Könige oder Chefs – nur offene Räte, Getreidekooperativen und Radiopoeten. Als die Entwickelte Welt sich verbreitete, bröckelte der Traum.
„Meine Mutter ist eine rustamische Frau, Binnen-Blut. Kam im Alter von elf mit ihren Eltern nach Portofiro.“ Er lächelt. „Hat mich mit Hibiskustee und Geschichten über die Kommune aufgezogen.“
„War noch nie in Lower Viudas, Wie ist es da so?“
„Es ist ruhig, wenn man es gewohnt ist, zu schreien. Das Viertel besteht aus vierzehn Türmen. Nestor ließ sie in den 50ern erbauen. Hauptsächlich für Immigranten.“
Wir haben einen Barbier, Timo, der ordentliche Tattoos sticht. Eine alte Khalti, die aus dem Fenster heraus Kerzen verkauft. Die besten Bäckereien der Stadt.“ Er nickt. „Solltest du mal besuchen. Bring deine Freunde mit.“
Ein Ort, wo du mit denselben Leuten aufgewachsen bist, erlebt hast, wie sich ihre Gesichter verändern, ihre Hunde sterben. Er ist Heimat.
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„Das klingt nett.“
„Und man würde das durch diese Reisebroschüren, die sie rausgeben, nie erfahren. Da drin haben sie ganz Viudas orange eingefärbt. Als wäre es gefährlich.“
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„Und man würde das durch diese Reisebroschüren, die sie rausgeben, nie erfahren. Da drin haben sie ganz…„Wer soll sich sonst drum kümmern? Du kennst das doch, dass Touristenbroschüren farbige Karten haben. Lower…„Ich werde dein Freund sein. Ich werde alles sein, was ich für dich sein soll.“ Er lächelt. „Ich erwähne es…
„Das ist es nicht?“
„Nee.“ Er schlurft mit den Füßen. „Klar, da gibt's Kinder mit glasigen Augen, ein paar Einbrüche. Aber wir sind zivilisiert, ja?“
„Alte Leute denken, dass Lower Viudas mal aufräumen sollte. Vernünftig aussehen.“ Er zuckt mit den Achseln. „Wir sind nicht die, die Angst vor der Armut haben.“
„Nee.“ Er schlurft mit den Füßen. „Klar, da gibt's Kinder mit glasigen Augen, ein paar Einbrüche. Aber wir…„Siehst du? Deshalb bist du mein Mädel. Kennt die Sprache, würde reinpassen.“ Er schlurft mit den Füßen.…„Klar, aber du wirst sowas nicht finden, solange du nicht gezielt danach suchst. Viertel-Geschäft ist…
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„Sowas passiert, wenn die Leute voneinander getrennt werden – nicht so wie in der Kommune.“
„Siehst du? Deshalb bist du mein Mädel. Kennt die Sprache, würde reinpassen.“ Er schlurft mit den Füßen. „Aber hör mir zu, nicht jeder kommt rein, ja?“
„Gefährlich kann spaßig sein.“
„Klar, aber du wirst sowas nicht finden, solange du nicht gezielt danach suchst. Viertel-Geschäft ist Viertel-Geschäft.“
„Ist Reiseführung auch eines deiner Nebengeschäfte?“
„Wer soll sich sonst drum kümmern? Du kennst das doch, dass Touristenbroschüren farbige Karten haben. Lower Viudas ist orange, weißt du. Für gefährlich.“
„Der Teil mit den 'Freunden' könnte ein Problem sein.“
„Ich werde dein Freund sein. Ich werde alles sein, was ich für dich sein soll.“ Er lächelt. „Ich erwähne es nur, weil Reisebroschüren die Leute denken lassen, dass Viudas gefährlich sei.“
„Gehörst du irgendwem an?“
„Ich gehöre vorrangig mir selbst an. Warum fragst du?“
„Ich frage, ob du zur Azzurri-Bande gehörst.“
„Oh. Ja, wir sind eng miteinander.“
Nimmt dieser Mann in irgendeiner Weise Rücksicht auf operative Intransparenz?
„Ich bin kein direktes Mitglied. Das ist nur was für Azzurri-Leute. Aber manchmal ist es für sie notwendig, dass etwas erledigt wird, und manchmal helfe ich aus.“
„Und es macht dir nichts aus, mir das zu erzählen, einer Fremden?“
„Du hast gefragt.“
Er ist sich absolut darüber im Klaren, dass du nicht aus der Gegend bist, ganz zu schweigen ein Cop.
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„Okay.“ (Weitermachen.)
„Sprich gerne weiter. Ich mag's.“
„Ich frage mich nur, ob jemand in deinem Geschäftsfeld 'Reviere' und 'Loyalitäten' und so was zu berücksichtigen hat.“
„Sprichst du immer auf diese Weise? Ich mein, das ist süß, aber …“ Er zuckt mit den Achseln. „Nein, es gibt nur einen großen Player, soweit es um 'Reviere' geht. Und das sind die Azzurris.“
„Belästigt dich hier jemals jemand? Sagen wir, die Guardia Municipal?“
„Die GMs? Die Hälfte von ihnen schuldet mir Geld. Einige wuchsen in Viudas auf – wir haben die Kochbananen auf denselben Strahlern gebraten. Arbeitet Klein Maurito immer noch auf dem Basar?“
„Keine Ahnung.“
„Er ist ein anständiger Typ. Lass dich von der Uniform nicht verschrecken.“
„Wenn ich du wäre, würde ich mich von jedermann fernhalten – es könnte sich um einen Carabinero handeln. Diese Pisser lösen keine Probleme. Sie reißen sie raus wie Zähne.“
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„Und trotzdem hörte ich, dass du mit einem abhängst.“
„Jemand hat dir kleine Lügen erzählt. Lass sie nicht Gift durch dich verspritzen – das ist ein düsterer Weg.“
Maulheldentum. Nichts weiter.
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Maulheldentum. Nichts weiter.Sie hatten die seltene Art von Bindung, die nicht beschrieben werden kann.Die seltsame Jacke, die Versprechungen, die geschickten Flirts – alles Show. Aber was er auch immer darüber…Eine Warnung. Von Herzen.Für dich, genauso wie für ihn. Wenn er nicht auf Zack bleibt, ist der Tag gekommen, an dem er verliert.
„Und trotzdem hängst du mit Vespar herum?“
„Er war anders. Ich kann nicht erklären, wie. Die anderen sind alle Tiere.“
Sie hatten die seltene Art von Bindung, die nicht beschrieben werden kann.
„Klingt, als hätten sie dir etwas getan. Oder jemandem, den du kennst.“
„Ein Verdacht, das ist alles.“ Er blickt Richtung Horizont. „Bringt nichts, darüber zu reden, wird nichts ändern. Sei du nur vorsichtig in ihrer Nähe.“
Die seltsame Jacke, die Versprechungen, die geschickten Flirts – alles Show. Aber was er auch immer darüber denkt, ist es sicherlich nicht.
„Dann halt dich besser von Ärger fern.“
„Du weißt, wie es ist. Wenn du Teil dieses Spiels bist, dann weißt du besser, wie man es spielt, sonst drohen böse Konsequenzen.“
Eine Warnung. Von Herzen.
Für dich, genauso wie für ihn. Wenn er nicht auf Zack bleibt, ist der Tag gekommen, an dem er verliert.
Carabineros: Portofiros offizielle Ermittler. Sie berichten direkt an die Präfektur und kümmern sich um echte Verbrechen – Mord, Raub, Vergewaltigung.
„Nicht dass ich wüsste. Ich spreche nicht mit den Strafverfolgungsbehörden.“
„Ja, du bist nicht von hier. Sieh mal, mach dir keine zu großen Sorgen wegen der GMs.“
„Nicht dass ich wüsste. Ich spreche nicht mit den Strafverfolgungsbehörden.“ (Du lügst.)
„Ist er. Beschützt den Frieden und so.“
„Ja? Das ist gut, nachdem Wildschweinsaison ist und so.“
„Lass uns mal 'nen Gang zurückschalten.“ (Du wechselst das Thema.)
„Mach mal langsam. Ich habe eine Menge zu bieten.“
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„Lass uns wieder über dich reden, Goat Eyes.“
„Liebend gern.“ Er grinst.
„Ich habe mit deinem Boss telefoniert.“
„Ich habe keinen Boss. Es gibt nur mich.“ Ein Nicken, gefolgt von einem Salut mit zwei Fingern.
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„Du musst nicht so tun. Ich weiß, dass du ganz unten stehst.“
„Wow. Das Mädel will mich zerfleischen“, sagt er zu einem eingebildeten Publikum. „Was hab ich getan? Was hat dich so wütend gemacht?“
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„Er sagte, dass du ein guter Fahrer wärst.“
„Ich weiß nicht, wer diese Person ist, aber wenn sie so über mich redet, dann hab ich auch nichts dagegen, dass es in lautesten Tönen geschieht.“
„Wie kann ich bei ihm eine Bestellung aufgeben?“
„Damit kann ich dir wirklich nicht helfen, Kleine. Aber was auch immer du tust, sorge dafür, dich nicht in Gefahr zu bringen. Da draußen sind dunkle Mächte am Werk.“
Unerschütterlich. Er wird hier niemals nachgeben.
Eine respektable Demonstration, wie man seine Tarnung aufrechterhält.
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„Ich werde eine Bestellung bei ihm aufgeben.“
„Du tust, was du tun musst. Aber sorge dafür, dich nicht in Gefahr zu bringen. Da draußen sind dunkle Mächte am Werk.“
„Noch eine Sache zu Vespar.“
„Ja?“
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„Wie habt ihr euch kennengelernt?“
„Wir führten Gespräche. Unter Profis, weißt du.“
„Du warst sein Informant.“
„Im Rahmen des Möglichen.“ Sein Blick entspannt sich.
„Er hatte mich erwischt. Ich verkaufte damals fragwürdiges Haschisch, drunten in der Partygasse. Ich sah ihn nicht kommen. Er tippte mir auf die Schulter, ich drehte mich um, und da stand dieses Arschloch in seiner mickrigen GM-Uniform.“
Du erinnerst dich daran, dass Vespar dir von seiner Zeit als Beamter der Guardia Municipal erzählt hat. Einem Jahrzehnt von Tagen mit geringem Einsatz.
„Moment. Wann war das?“
„88. Ich war ein Kind.“
„Wie hat er dich an Bord gebracht?“
„Vespar machte klar, dass er mich nicht in Ruhe lassen würde. Ich könnte entweder hie und da mit ihm reden – oder dort, wo ich deale, mit täglichen langen Besuchen rechnen.“
Goat Eyes wie einen Spitzel aussehen zu lassen, ohne die Vorteile davon.
Die Partygasse bietet jede Menge Möglichkeiten, wenn man sich nach Quellen ganz unten umsieht. Warum er?
„Und danach?“
„Es war, wie er sagte. Wir redeten. Innerhalb einiger Jahre wurde er ein Carabinero. Auch ich stieg auf. Die Gespräche wurden weniger – was besser so war.“
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Es würde nicht funktionieren, wenn ein Azzurri-Mitglied so nahe an einem Carabinero dran wäre, und umgekehrt.“
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„Er hat dich zu seinem Spitzel gemacht, oder?“
„Ein hässliches Wort.“ Sein Blick entspannt sich, das rechte Auge driftet weiter ab.
„Macht es dir nichts aus, den Leuten zu erzählen, dass du ein Informant warst?“
„Ich war jung, und Vespar bot mir Schutz.“ Er kratzt sich an der Nase. „Das hier ist Portofiro, weißt du. GMs und Leute wie ich, wir arbeiten auf zwei Seiten derselben Straße.“
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„Hast du ihn gemocht?
„Er war in Ordnung.“ Er blinzelt, langsam. „Und woher kennt ihr zwei euch?“
Tritos, 91. Eine höchst alkoholisierte Operantin CASCADE (Schnapszähler: ??) wird für 'rücksichtsloses Tuk-Tuk-Fahren' angehalten.“
Grässliche Nacht. Ich war komplett fertig.
Officer Vespar Sondo fragt nach den Papieren, du hast keine. Und das Tuk-Tuk ist auch nicht deines. Aber du gerätst nicht in Panik. Du lächelst einfach.
Ich habe etwas in Vespar gesehen, nicht wahr?
Potenzial – für dein Portofiro-Netzwerk, das noch in den Kinderschuhen steckt. Also hast du gehandelt.
Ich entzündete das Feuer der Ewigen Revolution in ihm, dichtete die Straßen von Portofiro zu posthistorischen Frontlinien um.
Dämmerung. Du und Vespar verlasst den Beschlagenen Spiegel mit dem Plan, euch am nächsten Tag zu treffen. Vespars ausstehendes Kryptonym: VIRTUE.
„Yo. Ich habe dich was gefragt. Woher kennt ihr euch?“
„Zufällig.“
„Und so habt ihr euch gefunden.“ Er nickt langsam. „Ich verstehe.“
Und für einen Moment wirst du dir dieser großen Lücke bewusst, die genau die Umrisse deines alten Statisten hat.
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„Das war beruflich.“
„Es muss mehr gewesen sein. Wie du gerade eben geguckt hast.“ Er tippt sich mit einem Finger auf die Brust. „Da drin war etwas.“
„Ich glaube, dass wir dafür bestimmt waren, uns zu treffen.“
„Er brachte Leute dazu, das zu fühlen, oder?“
Ich pries das große Ganze als äußerst vorteilhaftes Eigeninteresse an.
Ich bot ihm einen Platz in der großen Maschine der Zukunft.
Niemand hier hat Respekt für fortgeschrittenes Drifting, das ist das Problem.
Ich hatte mich nur zweimal übergeben. Rein technisch war ich nüchtern.
Die Einzelheiten sind verschwommen. Es war vor ein paar Jahren, du warst wegen der Arbeit in der Stadt, er hielt dich an für etwas Falsches, das du getan hast.
„Ich glaube, er hat mich mal verhaftet.“
„Er hat uns alle übertrumpft. Ohne ihn wird es erheblich mehr Kriminelle geben, die frei herumlaufen.“
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„Ich kann mich nicht richtig erinnern, um ehrlich zu sein.“
„Solange du ihn nicht komplett vergisst.“ Er tippt mit einem Finger auf sein Brust. „Behalte ihn hier drin.“
„Weißt du, wie er gestorben ist?“
„Im Einsatz.“ Er steckt einen Daumen in seine Tasche. „So stand es im Nachruf. Ohne genauer drauf einzugehen.“
Und er hat den einfach irgendwo gesehen?
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„Was stand genau drin?“
„Es ist Jahre her, aber ich bin mir sicher, dass es der übliche Scheiß war. 'Seine Brüder in tiefer Trauer', 'gefallen im unerschütterlichen Dienst an Portofiro'. Du weißt schon, all dieses ehrenvolle Andenken.“
Worte, die vor Marmor, Trommeln und Bannern hallen.
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„Wie bist du über seinen Nachruf gestolpert?“
„Es war auf allen Titelseiten.“ Er zieht eine Hand an seinem Schnurrbart entlang. „Carabineros sterben nicht jeden Tag. Und wenn sie's tun, dann werden solche hochtrabenden Dinger veröffentlicht.“
Klingt ehrlich genug, aber da ist noch was.
„Aber du hast dieses Ding gelesen.“
„Das stimmt wohl.“ Sein Zunge drückt gegen seine Wange. „Sieh mal, ich hatte eine Weile lang nichts von ihm gehört. Also habe ich die Augen offengehalten.“
Er lässt es wie Neugier klingen, aber es ist Besorgnis.
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„Was glaubst du, was passiert ist?“ (Weiter.)
„Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder seine Brüder, weil er die 'Bruderschaft' enttäuscht hat, oder die Azzuris.“ Er schnieft. „Ich tippe auf die Azzuris.“
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Sein Arbeitgeber? Was hat er gehört?
„Wenn von einem toten Carabinero die Rede ist, gehen normalerweise Witze und dumme Sprüche damit einher.“ Er schnieft. „Aber so sicher die Jungs mit den Umhängen geschwiegen haben – haben es auch die Azzuris getan.“
„Meinst du, sie hatten einen Grund, Vespar ins Visier zu nehmen?“
„Sie hatten ihn sicher schon länger auf dem Zettel. Vielleicht hat er einen der Pakhans verärgert.“ Er zieht die Schultern hoch. „Ist auch egal. Die Uniform ist Grund genug.“
„Und …“ Er schaudert in seinem Mantel. „Vespar sah letztes Mal, als ich ihn gesehen habe, nicht besonders gut aus. Als wüsste er, dass bald etwas Mieses passiert.“
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Portofiros größtes organsiertes Verbrechersyndikat. Für das er zweifelsohne Arbeitet.
„Stört es dich gar nicht, dass du weißt, dass deine Bosse dahinterstecken könnten?“
Der junge Mann starrt dich lange an.
„So sehr, wie mich Vespars Outfit gestört hat.“ Er knirscht mit den Zähnen. „Stehst du hinter allem, was dein Arbeitgeber macht, Habibti?“
„Nein.“
„Manche Leute halten Arbeit für eine Treuepflicht. Das ist sie nicht.“ Er spottet. „Man bezahlt mich für meine Zeit. Den Rest trenne ich davon.“
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„Das ist anders.“
„Nee.“ Sein schielender Blick schwankt, weicht von der Achse ab. „Niemals.“
„Was, wenn du jemals herausfindest, wer genau sich Vespar vorgeknöpft hat?“
„Es gibt da dieses alte rustamische Sprichwort, das meine Oma gern zitiert hat.“ Er steckt die Zunge in eine Wange. „Manche Wahrheiten bringen die Schaufel gleich mit.“
Ein Mann lehnt sich über eine geriffelte Balustrade und genießt vor dem Schlafengehen ein Zigarillo. Das Noscorrentes-Meer brodelt wie flüssiges Quecksilber. Hinter ihm eine Suite aus Malachit und Glas – und eine Gestalt, die sich mit einer Waffe in der Hand von der Wand löst.
„Erzähl mir, wann du Vespar das letzte Mal gesehen hast.“
„Es war eine zufällige Begegnung. Ich sah ihn in Ost-Quisach. Er hatte diese traurige Schachtel gefrorene Shrimps in der einen Hand und einen Beutel voller Alk unter seinem Arm.“
„Ich sagt zu ihm, 'Mann, was zum Teufel machst du hier draußen?' Vespar grinste wie ein Arschloch. 'Beschissener Vorratsgang.' Ich folgte ihm zu seinem Zuhause.“
„Wann war das?“
„Spät im Jahr 91. Ein paar Wochen vor … Ja.“
„Wir hingen eine Stunde oder so miteinander herum. Und dann sagte er mir, dass er sich wieder darum kümmern müsste. Wies mir den Weg zur Tür.“
„Und du bist einfach gegangen?“
„Habibti, wer denkst du, dass ich bin? Ich sagte ihm, dass er sich verdammt noch mal an mich hängen sollte, dass ich ihm vernünftiges Essen besorgen würde.“
„Aber er setzte einfach wieder dieses Lächeln auf und sagte, 'Klar, gib mir eine Adresse. Vielleicht führt mich mein Weg dorthin.'“ Der Mann vor dir sackt in sich zusammen.
Wollte nicht, dass sie gemeinsam gesehen werden. Aber warum?
„Und danach haben sich eure Wege getrennt?“ (Weiter.)
„Ja, aber bevor ich ging, hatte er eine Frage.“ Er deutet ein Lächeln an. „Es ging um den Tag, an dem er zum ersten Mal Kontakt mit mir aufnahm. Du weißt schon, unsere 'Chats'.“
„Als du sein Informant wurdest.“
„Ja.“
„Der Deal damals war, dass ich mit ihm nicht über Lower Viudas reden würde. Niemals. Ich war entschlossen, nicht über meine Leute zu reden.“
„Hattest du überhaupt eine Wahl?“
„Das waren nur meine Eier – die rein rechtlich in seinen Händen lagen. Er hätte 'Scheiß auf deinen Stolz' sagen und mich zu den Carabineros schleppen können. Aber das tat er nicht.“
„Stimmt. Also was wollte Vespar wissen?“
„Was ich tun würde, wenn ich nur zwei Wahlmöglichkeiten hätte: Mich gegen meine Leute wenden oder mir eine Knarre in den Mund stecken.“
Du fühlst es bereits: eine Aktion, eine Entscheidung und eine Konsequenz, die sich anbahnen.
„Ich schob mir als Antwort zwei Finger in den Mund. Vespar umarmte mich und meinte einfach: 'mein Mann'.“
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Eine sonderbare, schreckliche Klarheit entfaltet sich:
Das Weinende Auge hat versucht, ihn umzudrehen.
Aber er ließ sich nicht drauf ein.
Er hatte sich versteckt. Er hielt sich versteckt – oder zählte vielleicht einfach nur die Tage.
Einer von uns, bis zum Ende.
„Und dann drückte er mich zur Türe raus.“ Sein Lächeln friert ein. „Und das war's dann.“
„Vermisst du ihn?“
„Soweit es um mich geht, heißt es immer noch jeden Tag 'fickt die Carabineros'.“ Er zuckt mit dem Kinn. „Aber ihm bin ich bereit, eine Chance zu geben.“
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„Das war genug. Danke, Goat Eyes.“
Der junge Mann nickt dir düster zu.
Da gibt es was, das dir fehlt, ein Teil, das nicht richtig passt.
„Was fragte er?“
„War er im Dienst oder so?“
„Es schien so. Vespars ganz eigener Dienst vielleicht.“
„Er lebte in Ost-Quisach?“
„Eher stürzte ab. Irgendeine schäbige kleine Wohnung, nicht seine.“ Er seufzt. „Stank auch. Sein 'Guerilla-Büro', wie er es nannte.“ Plötzlich verdunkelt sich seine Mine.
Verbirgt sich tagelang irgendwo, bringt um der Arbeit willen deinen Arbeitsrhythmus durcheinander. Ein kaputter Teil von dir sehnt sich danach, immer.
„Genug zu Vespar.“ (Zurück.)
„Ja. Was Fröhlicheres, oder?“
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„Ich hatte mich gefragt, ob du jemand namens Vespar kennst.“
„Vespar.“ Er richtet sich auf und lässt seinen Blick über die Umgebung schweifen. „Ein Freund von dir?“
Die Verteidigung fährt hoch – aber auch die Neugier.
„Das war er.“
„Wie kann ich helfen?“
„Ich habe gehört, dass er gestorben ist. Stimmt das?“
„Ja. Das muss vier, vielleicht fünf Jahre her sein.“ Ein schiefes Lächeln. „Mann, es fühlt sich seltsam an, seinen Namen zu hören.“
Das wäre es also. Er ist tot.
Statist VIRTUE: AUSSCHALTEN bestätigt.
„Er ist eher ein beruflicher Bekannter.“
„Gut.“ Er studiert dich. „Was beschäftigt dich?“
„Ist egal. Kennst du ihn oder nicht.“
„Wenn es das wäre, würdest du nicht fragen.“ Er studiert dich. „Was beschäftigt dich?“
„Kennst du den Weg zum Bootleg-Basar?“
„Gleich über den Kreisverkehr rüber. Aber damit musst du dich nicht rumschlagen, alles, was du brauchst, ist gleich hier.“
Ein unablässiger Lärm der Menge wabert aus der Richtung herüber.
Wie das klingt, hätte ich beim Kreisverkehr nach Westen gehen sollen, nicht nach Osten.
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„Hat in jüngster Zeit ein Typ vom Superbloc mit dir gesprochen? Anzug, Brille, kahle Stelle?
„Vergiss ihn. Ich kann dir alles geben, was er kann, und mehr.“
„Wir sind nicht zusammen, er und ich.“
„Noch besser. Wir können uns einfach ein Boot holen, du und ich, und irgendwohin segeln, wo's tropisch ist. Uns bei Cocktails und frittiertem Filet besser kennenlernen.“
Sanfte Hitze auf deiner Haut, Kokosnusslikör auf deiner Zunge. Er ist auf dem richtigen Weg …
„Das hier ist ernst. Hast du ihn hier irgendwo gesehen oder nicht?“
„Mir ist es immer ernst mit dir. Aber gut, ich kann das Feuer in deinen Augen sehen. Ich habe ihn nicht gesehen, ehrlich.“
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„Vergiss es.“
„Hey, hey, sei nicht so. Ich habe ihn nicht gesehen, okay. Hoch und heilig.“
„Weißt du irgendwas über dieses alleinstehende Gebäude da drüben?“
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„Warum fragst du mich das? Du bist doch da rein, oder nicht?“
„Warte mal. Du hast was gesehen?“
„Es ist direkt gegenüber. Ich bleibe wachsam. Also nochmal, warum fragst du?“
„Ich frage mich, was du weißt.“
„Ich weiß, dass ich selbst da nicht reingegangen wäre, das ist alles.“
„Ich wurde gebeten, ein Auge drauf zu haben, vor nicht allzu langer Zeit.“ Er bewegt seinen Kopf in Richtung des Gebäudes. „Weißt du. Nur für den Fall.“
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Also haben die Azzurris gespürt, dass irgendwas damit nicht stimmt.
„Dein Arbeitgeber hat Interesse an dem Ort?“
„Baby, es gibt viele Fragen, die ich dir nicht gestellt habe. In meiner Eigenschaft als rücksichtsvoller, einfühlsamer Mann.“
Eine Höflichkeit, die er gerne erwidert sähe.
„Halte dich einfach von dort fern – das ist alles, was ich sagen werde.“
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„Ich verstehe.“ (Du bohrst nicht nach.)
„Ich bin froh, dass du das tust. Und ich bin dankbar dafür.“
„Und wer hat dich darum gebeten?“
„Für welchen Fall?“
Von wem?
„Ich wollte dich nur warnen. Ihre Kritik ist unbarmherzig.“
„Keine Sorge, ich hatte keine Absichten, dort drüben hinzugehen.“
„Bislang nichts, aber wenn ich du wäre, würde ich mich von da fernhalten.“
„Warum?“
„Was für eine Art 'Dienstleistungen' bietest du genau an?“
Baby, ich bin nicht nur ein Geschäftsmann, ich bin ein Lieferant von Geschmack. Ich kuratiere hochklassige Ästhetik und liefere unaufwändige Wunder. Manchmal ist es Mode, manchmal sind es Gesprächsobjekte.“
Jacke: makellos, keine Fälschung. Nägel: vor Kurzem manikürt. Geld: gemacht.
Die Worte rollen von seiner Zunge, so geschmeidig wie das rauchige Bergamotte-Kölnischwasser, das er trägt.
„Und ich habe auch frisches Gras.“ Er zieht an seiner Zigarette.
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„Woher hast du all diese faszinierenden Sachen?“
„Das Universum liefert.“ Er spreizt seine Hände.
Offenkundig Diebstahl.
Von einem Tuk-Tuk 'heruntergefallen'.
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„Wenn du dich jemals an den Vorräten der Welt bedienen musst, habe ich genau, was du brauchst.“ Ein Funkeln in seinen ungleichen Augen.
Zwischen Finger und Daumen präsentiert er einen kleinen, aber soliden Metallstift. Ein Dietrich.
„Warum baust du dich nicht im Basar auf? Da wäre mehr Besucherverkehr.“
„Was? Mit den Neon-Leibchen, luzianischen Snacks und all dem? Das ist nicht meine Bewegung.“ Er schüttelt den Kopf.
Die Art, wie seine Lippen sich kräuseln – Abscheu, als hätte er Fleisch gerochen, das in der Sonne verrottet.
„Hier passt mir. Handeln aus eigenem Antrieb.“ Er bohrt sich die Zunge in die Wange. „Und bei mir gibt's keine Fälschungen. Niemals.“
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„Was ist so verkehrt an Fälschungen?“
„Die Ästhetik ist mir egal.“ Er runzelt die Stirn. „Auch die Qualität ist es nicht. Es geht um ihr Prinzip.“
„Wann immer jemand 'Fälschung' sagt, schießt mir das Wort 'fast' durch den Sinn. Du hast fast Geld gehabt. Du hast fast Geschmack gehabt. Du hast fast …“ Er stockt bei dem Gedanken. „Ich weiß nicht.“
Du kennst das Gefühl, und wie du es für ihn artikulieren kannst.
„Du hast fast 'Es' gehabt.“
„Das ist es. Aber du hast es nicht, oder? Es sieht nur so aus, als ob.“ Er nickt erneut und lächelt dann breit.
„Wenn du lange genug nahe genug dran lebst, dann beginnst du vielleicht, den echten Shit zu vergessen.“
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„Es ist nicht authentisch. Deshalb magst du es nicht.“
„Genau das sage ich. Einiges von diesem luzianischen Zeug sieht okay aus, aber es ist hohl. Kommt mir falsch vor.“
Falsch und scheiße.
„Wie auch immer, das ist nur meine Meinung.“
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„Wen juckt's, solange es cool aussieht?“
„Mich juckt's. Meine Großmutter sagte immer, du bist, was dich umgibt. Wenn du also nur gefälschten Scheiß hast, zu was macht dich das dann?“ Er zuckt mit den Achseln.
Lass ihn nachdenken.
„Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Scheiße ist einfach hohl, weißt du? Und es macht mir nichts aus, wenn jemand das Zeug trägt. Vielleicht ist das alles, was er sich leisten kann, aber …“
„Oder du könntest es einfach als kulturelle Sabotage betrachten.“
„Aber ist es das? Du läufst immer noch rum und siehst luzianisch aus. Du machst es kein bisschen anders.“
„Wie frisch ist das Gras?“
„Das frischeste.“ Er öffnet einen zerknüllten Folienbeutel. Ein scharfer Geruch entweicht.
Riecht wie Gummibänder, kaum pflanzlich. Es ist augenscheinlich auch ziemlich trocken.
„Das sieht … alt wie die Hölle aus.“
„Ah, eine Kennerin, nun denn.“ Er wedelt dir einen Finger entgegen. „Hör zu: Ja, das hier ist uralt. Das hier ist Vegetation der ersten Welle. Vor-legal, vor-moralisch.“
Jemand ist daran gewöhnt, bei Verkaufsgesprächen zu improvisieren.
„Hoffentlich nicht auch vor-qualitativ.“
„Bei dieser Züchtung wirst du Echsen und Vulkane sehen. Das ist keine Garantie, aber auch keine Lüge.“
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„Wie potent ist es?“
„Entweder ist das fein gealtert oder du denkst, dass ich eine Idiotin bin.“
„Okay, ich glaube dir.“
Erstaunlich. Muss erst vor ein paar Tagen geerntet worden sein.
„Verkaufst du irgendwelche anderen Drogen?“
„Nur Gras, aufgrund der Tatsache, dass es Teil meiner Religion ist. Alles andere ist haram.“ Er unterstreicht seine Worte mit einem Schnauben.
Du musst es nicht verwenden, um es zu verkaufen.
„Bist du sicher?“
„Ich habe dazu alles gesagt.“
Er meint es. Wenn er etwas anderes gesagt hätte, hätte er gegen irgendeine Art von Code verstoßen.
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„Ich kauf dir das nicht ab.“
„Und ich verkauf's dir nicht.“
Dieser Kerl ist zuvorderst ein Geschäftsmann. Nie im Leben verkauft er irgendetwas nicht, wenn er einen Profit machen könnte.
„Dieser Dietrich. Den nehme ich.“
„Schließt Häuser und Herzen auf.“
Verzweigung
„Kein Stehlen möglich, bis du nicht das hier hast.“
Verzweigung
Kaufe die gelbe Sonnenbrille.
„Solche wirst du auf dem Basar nicht finden.“
„Tut mir leid, Habibti, bei mir gibt's keine Rabatte.“
Kaufe das Weltraumprogamm-Trainingsanzugoberteil.
„Aufstrebend.“
Kaufe die Blasen-Sneaker.
„Wenn dich jemand anstarrt, verlangst du eine Gebühr dafür, ja?“
„Ich bekomme etwas von dem Gras.“
Goat Eyes schiebt dir mit einem Lächeln ein kleines Folienpäckchen rüber.
„Da ist nichts.“ Er blickt auf deine leere Hand hinunter.
„Gib mir etwas Ecstasy.“
„Wenn das nicht genug ist, dann lass es mich wissen.“ Er zwinkert, als er dir eine Pille überreicht.
Verzweigung
„Ich liebe dich, aber du weißt, dass ich das nicht kostenlos machen kann.“
„Hab alles, was ich brauche.“ (Zurück.)
„Okay. Sag mir, was du im Sinn hast.“ Er beißt sich auf die Lippe.
Verzweigung
„Lass mich sehen, was du zu verkaufen hast.“ (Du schaust seine Waren an.)
„Mit Vergnügen.“
Beweise, dass man dir bei anderen Drogen trauen kann.
Verzweigung
Dies ist ein Mann von miteinander konkurrierenden Loyalitäten: zu seiner Familie, seinem Geschäft und dem Azzurri-Mob. Aber welche hindert ihn am meisten daran, zu handeln?
„Wir haben alle unsere Religion. Du sollst wissen, dass ich deine respektiere, wenn du meine respektierst.“
„Ich verstehe. Aber bring mich schnell auf den neuesten Stand – was ist deine Religion?“
Deine Antwort hier muss wichtig sein. Der finale Test.
Müssen wir Teil seiner Gäng sein? Scheint die sicherste Option zu sein.
RELIGION IST EINE ILLUSION, DIE ALLEIN DAZU DIENT, MENSCHEN GEFANGEN ZU HALTEN.
Verzweigung
„Die Sterne. Ich bete um ihre Vergebung.“
„Das ist schön und so. Aber, ähm, ich dachte, du wärst auf der Suche nach Drogen, oder nicht?“
Natürlich. Religion ist Opium fürs Volk – sie ist ein Code.
„Das ist schön und so. Aber, ähm, ich dachte, du wärst auf der Suche nach Drogen, oder nicht?“„Wie kommt es dann, dass ich dich noch nie hier gesehen habe?“ Er starrt dich an, bevor der Gesichtsausdruck…„Es tut mir leid für dich, wenn du das wirklich denkst. Du musst unglaublich einsam sein.“ Er blickt dich an,…„Genau das hab ich gemeint“, flüstert er zurück.
Durchtrieben blickt er herum, nach links und rechts. Nach einem Augenblick atmet er ein und aus und lehnt sich dann flüsternd zu dir.
„Du darfst meinen Brüdern nichts davon erzählen, ja? Aber ich habe das beste X in der Gegend.“ Er zeigt dir kurz ein Arzneigefäß voller Pillen.
„X? So wie in Ecstasy?“
„Ja, aber bitte … psst.“
Es ist schwer zu sagen, ob er tatsächlich besorgt darüber ist, aufzufliegen, oder ob es nur Teil des Deals ist.
„Ich werde still halten. Du hast mein Wort.“
„Du hängst jetzt mit drin. Wir gehen gemeinsam unter.“ Er legt zwei Finger an den Kopf und tut, als würde er abfeuern.
So ernst ist das Ganze nicht. Aber ich verstehe, was er meint.
Verzweigung
„Mehr wollte ich nicht. Danke.“
„Dieselbe wie deine wahrscheinlich.“
„Wie kommt es dann, dass ich dich noch nie hier gesehen habe?“ Er starrt dich an, bevor der Gesichtsausdruck entgleist. „Nur Spaß. Du weißt, dass ich Drogen meinte, oder?“
„Ich habe keine. Alle Religionen sind Schwindel.“
„Es tut mir leid für dich, wenn du das wirklich denkst. Du musst unglaublich einsam sein.“ Er blickt dich an, schüttelt den Kopf. „Du weißt, dass ich Drogen meinte, oder?“
(Flüstern.) „Ich wollte nur Drogen.“
„Genau das hab ich gemeint“, flüstert er zurück.
Dies ist ein Mann von miteinander konkurrierenden Loyalitäten: zu seiner Familie, seinem Geschäft, seinen Freunden. Aber welche hindert ihn am meisten daran, zu handeln?
Verzweigung
Nichts anderes schießt in den Kopf, als diesen Kerl vom Fleck weg zu heiraten.
Definitiv nicht. Operanten dürfen sich nicht erlauben, einen derart wunden Punkt zu haben.
Verzweigung
Verzweigung
Wenn er es dir nicht verkaufen will, dann tut es vielleicht jemand anderes. Das sollte zu einem Geschäftsmann wie ihm durchdringen.
„Ich habe noch einen Lieferanten auf der anderen Seite der Stadt. Hat auch bessere Preise.“
„Du sprichst von Hakim, auch bekannt als H? Ach komm, ich kenne seine Preise, wir haben denselben Lieferanten. Das wird nicht funktionieren.“
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es noch einen Dealer auf seinem Niveau gibt, und erst recht nicht, dass sie miteinander sprechen. Falsche Herangehensweise.
Verzweigung
Sein einziger Grund, hier herumzustehen, ist, mit Leuten wie dir Geld zu machen. Aber was macht dich so besonders?
„Ich weiß, dass du deinen bevorzugten Kunden etwas Exklusives verkaufst. Ich will dabei sein.“ (Du zwinkerst.)
„Das will ich nicht leugnen, Baby. Aber aktuell habe ich nichts anderes, das ich dir anbieten kann.“ Er zuckt mit den Achseln.
Dann hat es nichts mit dir zu tun. Vielleicht hat es etwas mit ihm zu tun, dass er die Barriere hochfährt.
„Ich habe eine Menge Geld in meiner Tasche, das ich gerne in ein Produkt mit etwas mehr Biss investieren würde …“
„Ich habe gehört, dass du für Schutz sorgst. Was kannst du bieten?“
„Lass uns mehr ins Detail gehen. Sag mir, welche Art du brauchst.“ Seine Augen verengen sich zu Schlitzen.
Er scannt dich, so wie er schon viele zuvor gescannt hat.
„Du kennst du Art.“
„Ich verstehe. Jemand verursacht dir Kummer, Baby?“
Eine codierte Frage. Er muss weit genug in die Einzelheiten eingeführt werden, um sich selbst bereitwillig dem Risiko zu öffnen.
Ist allerdings nicht nötig, dein Herz auszuschütten, Operant.
„Hypothetisch.“
„Dann ist das, hypothetisch, nicht so einfach.“
„Nachdem du nicht von hier bist, will ich dir mal was erklären. P-City ist nicht wie andere Orte. Ja, es gibt hier Waffen, aber du kommst nicht so einfach an sie heran. Die Gesetze sind streng.“
„Die Carabineros holen ein paar Mal im Jahr diese Schießpulver-erschnüffelnden Hunde raus und spazieren mit ihnen herum. Um die Leute daran zu erinnern, wie es läuft, weißt du. Die Hunde sind eine fiese ausländische Zucht. Schwache Behaarung, starke Zähne. Meine Cousine Alishba hat einen Teil ihrer Wade an einen verloren.“
„Hatte sie damals eine dabei?“
„Das hatte sie sicher.“ Er kratzt sich am Kinn. „Aber nach einem Jahrzehnt kann sie immer noch nicht richtig gehen. Mein Punkt ist: Du läufst hier nicht bewaffnet rum.“
„Hast du eine dabei?“
„Nee.“
Seine Haltung macht klar: wenigstens nicht im Moment.
Seine rechte Hosentasche wirft Falten um etwas Schmales, Schweres. Ein Springmesser.
„Was ist mit dem Messer?“
„Das ist einfach gesunder Menschenverstand. Knarren sind was anderes.“
„Soll das heißen, du kannst mir nicht helfen?“ (Weiter.)
„Die Carabineros holen ein paar Mal im Jahr diese Schießpulver-erschnüffelnden Hunde raus und spazieren mit…„Das hatte sie sicher.“ Er kratzt sich am Kinn. „Aber nach einem Jahrzehnt kann sie immer noch nicht richtig…Seine rechte Hosentasche wirft Falten um etwas Schmales, Schweres. Ein Springmesser.„Das ist einfach gesunder Menschenverstand. Knarren sind was anderes.“
„Das soll heißen, dass du mir deine Hände zeigen sollst. Streck sie aus, Seite an Seite, gleichmäßig.“ Er streckt zur Demonstration kurz seine eigenen aus.
„Nenn mir nur einen Preis. Ich kann zahlen.“
„Das können die Carabineros aus.“ Er gestikuliert in Richtung deiner Hände. „Los jetzt. Die Handflächen.“
„Warum?“
„Um darin zu lesen, was sonst?“ Er hebt abwehrend die Hand. „Ohne Antatschen.“
Er lügt nicht, aber es sind nicht deine Körperformen, an denen er interessiert ist.
Zeig ihm deine Handflächen.
„Meine Urgroßmutter in Rustam war eine Strega.“ Er studiert schielend deine Hände. „Hat drei Männer vor dem Selbstmord gerettet. Sie heiratete einen Bostanji und brachte ihn dazu, seinen Dienst zu quittieren.“
Ein hochrangiges Mitglied des Militärs, eingeschworen auf den Schutz des rustamischen Staatslenkers – damals, als der Traum von Rustam noch ein Staat war.
„Lange Lebenslinie, aber an zwei Stellen unterbrochen. Eine in der Vergangenheit, eine in der Zukunft. Siehst du, wie sie abweicht? Anderer Ort und andere Zeit. Hattest du eine knappe Begegnung in einem anderen Land, Baby?“
Verzweigung
Die Kugel neben deinem Herzen zuckt, und wird dann still.
„Näher dran, als du denkst.“
„Das tut mir leid.“
„Deine Lebenslinie ist glatt zweigeteilt, ungefähr in der Mitte. Als wärst du für eine Zeitlang abgeschnitten gewesen. Sowas sehe ich zum ersten Mal.“
Ein Schwall Unsinn, um dich lahmzulegen, während er eine Checkliste abhakt.
„Ich verstehe, was das soll. Ich habe diesen Trick schon mit dem einen oder anderen betrunkenen Botschafter abgezogen.“
„Da frage ich mich, wo du ihn gelernt hast.“ Er lächelt.
Plötzlich richtet er sich auf und blickt nach oben. Die weiche Wärme, die er verströmt, verflüchtigt sich.
„Fein. Du bist in Ordnung. Wir können sprechen.“
„Warte. Mach weiter. Ich steht auf sowas.“
„Vielleicht lade ich dich ja mal zum Abendessen ein. Du, ich, Lamm-Tagine, langsam in Safran und Zimt gekocht. Lockeren Couscous, mit Butter beträufelt. Aubergine in Honig zum Dessert. Aber jetzt aktuell: zum Geschäft.“
„Das heißt, du willst verkaufen?“
„Sag nur das Wort.“
Verzweigung
„Ich habe viele Menschen verloren. Kannst du das auch sehen?“
„Ich kann sehen, dass du kaum zitterst.“ Er blickt dir in die Augen.
„Bist du fertig?“
„Fast.“ Er wägt dich ab, sieht dir in die Augen, hält sich still.
(Fauche zu deiner Hand.) „Halt's. Maul.“
„Ich liege also nicht falsch. Und doch zitterst du kaum.“ Er blickt dir in die Augen.
Es geht ihm nicht um das Gesagte. Nur um deine Reaktionen auf seine Reaktionen.
„Was meinst du damit, sie ist in der Zukunft unterbrochen?“
„Könnte alles bedeuten, könnte auch nichts bedeuten.“ Er zuckt mit den Achseln. „Was auch immer es ist, du wärst besser dran, dem unter meinem Schutz entgegenzutreten.“
Könnte ein weiteres seiner Verkaufsgespräche sein. Könnte auch …
Leute wie er besitzen eine Intuition für solche Dinge. Mystisches Wissen, über Generationen hinweg weitergegeben … Das ist keine gute Nachricht.
„Ich dachte, wir sprechen übers Geschäft.“
„Das tun wir.“
„Nein.“ (Du lügst.)
„Na gut, behalte deine Geheimnisse.“
(Zu deiner Hand.) „Ich wusste, dass du mir nachspionierst. Für wen arbeitest du?“
„Entspann dich“, sagt er kichernd.
Die Vergangenheit kannst du berücksichtigen … Aber die Zukunft?
Ein dumpfer Schlag in deiner Brust. Ein kurz aussetzendes Herz.
„Das wird nicht passieren.“ (Zurückziehen.)
„Dann gehen wir nicht weiter.“ Er küsst seine Zähne. „Lass mich wissen, wenn du deine Meinung änderst.“
Verzweigung
„Nein. Ich werde diejenige sein, die es herbeiführt.“
„Mhh-mm.“ Er nickt langsam und beult die Wange mit seiner Zunge aus.
„Meine Geschäfte gehen dich nichts an, Ziegengesicht.“
„Und mein Geschäft verschafft dir alles, was du rechtmäßig verdienst, aber es ist nicht immer so einfach.“
„Ein Waffe.“
„Sagen wir, ich suche nach Schutz. Bist du der richtige Ansprechpartner?“
„Und ich suche nach einer Regierung, die mich abends zudeckt.“ Seine Augen verengen sich zu Schlitzen. „Welche Art Schutz?“
„Ich will an einen besseren Schutz kommen, als den, den ich habe.“
„Ich hatte mich schon gefragt, wann du fragen würdest.“
Verzweigung
„Gut. Dann lass uns mit dem großen Ganzen anfangen. Über welche Art von Schutz sprechen wir hier?“
78-mm-Lauf. Länge: 150 mm, Maximum. Fünfzehn-Schuss-Magazin. Und wichtig: Der Abzug muss schön klicken.
Massiv. Wir wollen etwas, das groß genug für einen ordentlichen Wumms ist.
Es gibt viele Verbrechen, die du begehen magst. Aber keines ist schlimmer als mittelprächtige Ästhetik.
Verzweigung
„Taschengröße, sauber, leicht loszuwerden.“
„Elegant. Kalt. Ein bisschen kurvig. Nur eine Bewegung und bämm – direkt in die Brust. So wie das erste Mal, als ich dich sah.“
„Stahl oder Polymer?“
„Elegant. Kalt. Ein bisschen kurvig. Nur eine Bewegung und bämm – direkt in die Brust. So wie das erste Mal,…„Mmhmm. Großer Knall, mittleres Paket – gibt nichts Besseres.“„Nichts anderes würde passen. Eine Vision mit einer Vision – das bist du.“„Elegant, aber einfach, schön im Geheimen halten, damit du nicht zu viel Aufmerksamkeit erregst. Ich…
Stahl. Hervorragendes Feedback – jede Kugel bebt, während du selbst stillhältst.
Entscheide dich für Polymer. Du bewegst dich mit ihr, nicht gegen sie.
„Was würdest du empfehlen?“
„Vermächtnis versus Logistik. Stahl ist heftig, kickt aber weniger. Polymer ist leicht, raffiniert, plastisch-fantastisch. Ich selbst? Ich bin ein Stahlmann.“
„Dann soll es Stahl sein.“
„Das ist mein Mädchen.“ Er tippt sich mit dem Knöchel auf die Brust. „Nun, das hier ist entscheidend. Sicherung, oder reitest du ohne Sattel?“ Er zwinkert.
Sicherung. Kein Einfluss auf die Leistung, und sie macht auch ein wirklich nettes 'Klick'.
Eine Leine? Nein danke.
„Gesichert.“
„Klar. Das kann ich respektieren. Außerdem ist es befriedigend, sie zu entsichern.“
„Für dich werfe ich sogar noch ein Extra mit rein – gratis. Hast du irgendwas im Blick?“
Du musst mit der Waffe in deiner Hand verschmelzen. Eins werden.
Etwas, das deinen Arm ruhig hält, wenn es heiß wird. Ultimative Stabilität.
Für geringe Lautstärke zu sorgen, würde nicht schaden.
Verzweigung
„Kann ich mehr als eine haben, wenn ich nett frage?“
„Nein, Baby. Du musst dich entscheiden.“
Verzweigung
„Nachgerüsteter Griff – ich kann's mir nicht erlauben, dass mir das Ding aus der Hand gleitet.“
„Ich hab genau das Richtige im Sinn. Umarmt deine Hand, als wärt ihr miteinander bekannt. Auf intime Weise.“
„Oh Mann. Ich freue mich für dich.“ Er reibt sich die Hände. „Gib mir zwei Monate, dann ist sie dein.“
„Ich hab genau das Richtige im Sinn. Umarmt deine Hand, als wärt ihr miteinander bekannt. Auf intime Weise.“„Klar, ich weiß da schon was. Flutscht wie geschmiert, kein Lärm, keine Fragen.“„Ich seh mal, ob ich an einen Unterschall-Bausatz komme. Wenn nicht, dann wird's ein stummeliger…„Reiner Rahmen, reine Seele. Ich fange langsam zu glauben an, dass wir wirklich füreinander bestimmt sind.“
Kommt nicht in Frage. Er muss fähig sein, dir irgendwas früher als das zu besorgen.
Verzweigung
„Zwei Monate? Du machst Witze, oder?“
„Baby, ich komme aus einer Knarrendynastie. Wir atmen Schwarzpulver und rülpsen mit Rückstoß. Unsere Babys lernen, Gewehre im Dunkeln zu zerlegen. Wir machen keine Witze darüber.“
„Aber ich muss jetzt Leute durchlöchern.“
„Meine Urgroßmutter, Frieden ihrer Seele, hat mich gelehrt, dass es zwei Dinge im Leben gibt, bei denen man nichts überstürzen darf: Liebe und Waffen. Wir haben's hier mit beidem zu tun.“
„Was kannst du mir bis morgen besorgen?“
„Morgen? Scheiße. Warum verknalle ich mich immer in die wartungsintensiven Mädels?“ Er reibt sich in einer ruckartigen Bewegung den Nacken.
„Sie wird nicht dein Traumteil sein, aber gute Dienste leisten. Das Einzige ist, dass ich das Geld im Voraus brauche.“
Verzweigung
Bist du dir da sicher? Du hast doch schon deine eigene Waffe gebaut.
Verzweigung
Bist du dir da sicher? Du hast doch schon deine eigene Waffe gebaut.Verzweigung 562Verzweigung 567Verzweigung 581Verzweigung 588Du hast schon ein Buch mit einem Waffenschema darin. Du musst nur alles zusammensetzen.Irgendwo in dieser Stadt muss es ein Buch mit einem Waffenschema geben – ich muss es nur finden.
„Nehmen wir mal an, ich bin dabei. Was bekomme ich dafür genau?“
„Eine fabrikneue, direkt aus der Kiste. Wahrscheinlich eine 9 mm. Keine Papiere, Seriennummer weggefeilt.“
„Ich erkenne deine Waffe in der Sekunde, in der ich sie sehe. Aber Qualität und kurze Lieferfristen sind nicht billig.“
Verzweigung
„Woher weiß ich, dass du nicht einfach das Geld nimmst und abhaust?“
Verzweigung
„Und dann? Den Rest meiner Tage von Vespar heimgesucht werden? Ach komm.“
„Aber ich sage dir: Ich will dich zu nichts zwingen. So betreibe ich meine Geschäfte nicht. Es liegt ganz an dir.“
Verzweigung
„Versuche nicht, meine Gefühle zu verletzen. Ich bin ausgemachter Profi. Du hast mein Wort. Und mein Herz.“
„Profis bieten Garantien an.“
„Die sind für Sheitans. Du kommst zu mir, zahlst für ein Stück – bekommst das Stück. Wenn es nicht perfekt für dich ist, verlässt es auch nicht meine Hände.“
„Wie viel ist dein Wort überhaupt wert?“
„Nur alles.“
„Okay. Das ist gut genug.“
„Nee, 'gut genug' ist nicht meine Arbeitsweise. Ich werde besser sein.“
Bestelle eine Waffe.
„Vertrauen.“ Er zählt das Geld nicht, sondern steckt es nur ein und nickt dir zu.
„Ich sollte sie bald für dich haben – in Stunden, nicht Tagen.“
Verzweigung
Verzweigung
Auf der Suche nach einem Wunder prüfst du deine Taschen. Du findest nichts als Flusen.
Verzweigung
„So viel Geld habe ich nicht dabei.“
„Okay. Sag mir einfach, wenn du das Geld hast. Und ich kümmere mich um den Rest.“
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„Ich muss drüber nachdenken.“ (Zurück.)
„Ich dachte, du brauchst schnell was?“ Er runzelt die Stirn. „Aber gut. Sag mir, wenn du bereit bist, und ich kümmere mich um den Rest.“
Bist du dir da sicher? Du könntest dein Traumstück doch einfach selbst fertigen.
Verzweigung
Verzweigung
Du hast schon ein Buch mit einem Waffenschema darin. Du musst nur alles zusammensetzen.
Irgendwo in dieser Stadt muss es ein Buch mit einem Waffenschema geben – ich muss es nur finden.
„Wie wär's mit einem taktischen Riemen? Je einfacher man drankommt, desto besser.“
„Klar, ich weiß da schon was. Flutscht wie geschmiert, kein Lärm, keine Fragen.“
„Ich nehme den Schalldämpfer.“
„Ich seh mal, ob ich an einen Unterschall-Bausatz komme. Wenn nicht, dann wird's ein stummeliger Schalldämpfer.“
„Keine Extras. Ich bin Puristin.“
„Reiner Rahmen, reine Seele. Ich fange langsam zu glauben an, dass wir wirklich füreinander bestimmt sind.“
„Du weißt, dass ich total auf rohe Action stehe.“
„Wenn du weiter so redest, werden wir dafür sorgen, dass sich die Fenster im Nullkommanichts beschlagen.“
„Polymer.“
„Notiert. Nun, das hier ist entscheidend. Sicherung, oder reitest du ohne Sattel?“ Er zwinkert.
Im Gewächshaus von Novessa wurden du und die anderen angehenden Operanten mit Stahl trainiert. Die Vertrautheit hat etwas Tröstliches.
„Eine Raum-Reiniger. Was auch immer einem tragbaren Raketenwerfer am nächsten kommt.“
„Mmhmm. Großer Knall, mittleres Paket – gibt nichts Besseres.“
„Ich brauch was, das so stylisch wie tödlich ist.“
„Nichts anderes würde passen. Eine Vision mit einer Vision – das bist du.“
„Bevorzugt etwas, das richtig Wumms hat. Aber dabei nicht zu laut ist.“
„Elegant, aber einfach, schön im Geheimen halten, damit du nicht zu viel Aufmerksamkeit erregst. Ich verstehe.“
„Gut, ich brauche Schutz, also legen wir los.“ (Zeige ihm deine Handflächen.)
Verzweigung
„Ich würde gerne eine Bestellung aufgeben.“ (Kaufe eine Waffe.)
„Ich hab das Geld.“ (Bestelle eine Waffe.)
Verzweigung
Er schaut sich kurz deinen Bezahlungsversuch an und schüttelt dann den Kopf, weil er weiß, dass es nicht ausreicht.
Verzweigung
„Ich bin hier, um meine Bestellung abzuholen.“
„Ja, klar.“
Diesmal kein Kölnisch Wasser – nur ein dezenter Metallgeruch.
„Aber ich muss ehrlich mit dir sein. Es kam zu ein paar Komplikationen.“ Er schnaubt.
„Was für Komplikationen?“
„Die Leute reihen sich nicht immer so auf, wie du das gern hättest. Aber keine Sorge …“ Er streicht über seine Jacke, links von seiner Brust.
„Sieh mal, ich weiß auch nicht, wie ich es am besten sagen soll, aber ich brauche mehr Bargeld, bevor ich dir das überreichen kann.“
Witzig. Er scheint aber überhaupt kein Problem damit gehabt zu haben, dir das zu sagen.
Sein Gleichgewicht ist heute nicht ganz in Ordnung. Er belastet sein linkes Bein, als ob er dem rechten nicht trauen könnte. Als ob es wehtäte.
„Stimmt was mit deinem Bein nicht?“
„Die angemerkten Komplikationen. Tut mir leid, Baby. Es ist, wie es ist.“
Verzweigung
„Die angemerkten Komplikationen. Tut mir leid, Baby. Es ist, wie es ist.“Verzweigung 649Verzweigung 663Verzweigung 719Verzweigung 749Verzweigung 754„Ich weiß nicht, ob ich es dir ankreiden würde, aber … tut mir leid, Baby. Es ist, wie es ist.“„Ich hätte keinerlei Stahl bei mir, wenn ich versuchen würde, dich zu betrügen. Es tut mir leid, Baby. Es…
„Sag mir, was passiert ist.“
„Warum? Willst du rausfinden, ob ich voller Scheiße stecke?“
„Absolut.“
„Ergibt Sinn.“
„Das Treffen fand auf einem Parkplatz hinter Mesquita Al-Nour statt – einer Moschee in Alt-Viudas. Weit im Osten, wo keine Touristen hinkommen. Zur Hölle, die meisten Portofiraner ebensowenig.“
„Übles Viertel?“
„Ärmer als der Rest. Die Metzger und Tiere waren da einst. Schlachtgasse, Kalkbehälter, Eisräume. Kein Ort zum Leben, aber heutzutage tun das die Leute dort. Wie auch immer …“
„Der Typ dort war nicht der Verkäufer. Falsche Stimme, falscher Akzent. Falscher Geruch, weißt du? Ich bezweifle, dass er deine Bestellung hatte. Also bin ich gegangen.“
Alt-Viudas verwandelte sich um ihn herum. Eine Route war vorgegeben für ihn, aber er wich davon ab. Um die Ecke, ein wartendes Auto, Motor im Leerlauf. Im Kofferraum: Teppich und ein altes Seil.
„Du hast die richtige Entscheidung getroffen.“
„Ja, das denke ich auch.“
„Aber du hast trotzdem ein Teil. Woher?“
„Hab einen Logistikmitarbeiter unten in Quisach bezahlt. Arbeitet in einem der Hafendepots – konnte es für mich öffnen. Ein paar hundert Sol für zwanzig Minuten. Yeah …“
Er ist müde. Die Art von Müdigkeit, die davon herrührt, wenn man die falsche Version der Nacht durchgemacht hat.
Ist seine Geschichte glaubwürdig?
Er lügt dich an. Aber nicht so, wie du denkst – seine Nacht war noch schlimmer. Er hat echte Risiken auf sich genommen, um dir diese Waffe zu besorgen.
Warum sagst du es mir nicht?
Weil er dir gegenüber das Richtige tun will. So einfach ist das. Vielleicht kannst du das nutzen …
Seine Gefühle ausnutzen? Simpel.
Er wird nicht widerstehen können, wenn sein Baby einen Anfall bekommt.
„Alles klar bei dir?“
Verzweigung
Scheint ein bisschen fies, ihn auf diese Weise auszunutzen.
Er hat erheblich Schlimmeres mitgemacht. Es steht ihm im Gesicht geschrieben.
Oh, er lügt ganz deutlich. Er erwartet von dir, dass du glaubst, dass er in einen Kebab-Laden gegangen ist, aber keinen bestellt hat?
Die Waffe. Konzentrieren wir uns auf die Waffe.
Wen interessiert's? Siehe, die Schuld. Wie sie aus seinen Poren tropft. Alles wegen des schmackhaften, köstlichen Fleisches, das er dir nicht gebracht hat … Und von dem du seit vielen Jahren nicht mehr gekostet hast …
Er lügt also?
Wer weiß? Aber er ist auf jeden Fall egoistisch. Und du bist ziemlich hungrig, bei all dem Herumrennen, das du machst.
Keine Ahnung wegen der Waffe. Tut mir leid.
Hör auf, bitte! Was ist mit der Waffe?!
Wow. Das hätte ich fast übersehen.
Nein, hast du nicht. Die Schuld war so offensichtlich. Sie trieft aus ihm wie das Fett, das langsam aus einem perfekt gegrillten Stück Fleisch heraustropft … Das du so sehr verdienst …
„Ist es wirklich so gelaufen?“
„Ich wünschte, es wäre anders gelaufen.“
Verzweigung
„Wie hat er es aufgenommen?“
„Er begann, die richtigen Dinge zu sagen, um mich zum Bleiben zu bewegen. Das ließ mich schneller gehen. Bin in einen bevölkerten Kebab-Laden geschlüpft. Er folgte mir nicht.“
Nicke ihm zu, damit er weitermacht.
„Glaub ich nicht. Ich bin nur neugierig, was passiert ist.“
„Üblicher Portofiro-Scheiß ist passiert.“
„Würdest du nicht auch?“
„Du hast netter gefragt, als ich es tun würde.“
„Ich weiß es zu schätzen, dass du viel durchgemacht hast, aber ich kann nicht glauben, dass du mich so behandelst.“
„Komm schon, sei nicht so, Habibti. Ich hab für dich meinen Kopf hingehalten.“
Das war's. Spiel das Jungfrau-in-Nöten-Ding aus, das ist sein schwacher Punkt.
„Du lässt eine Frau wie mich unbewaffnet auf die Straße?“
Verzweigung
„Du hast eine Waffe. Keine gute, ich weiß, aber sie hat dich bis hierher gebracht.“
„Dir geht es nur ums Geld. Das macht mich krank.“
„Halt, halt. Du brichst mir das Herz“, fleht er und schlägt sich die Faust auf die Brust.
Nach einem Moment verzieht sich sein Gesicht, als er realisiert, was er tun muss.
„Okay, du kannst die Waffe haben. Muss ich eben ein paar zusätzliche Deals oder so abziehen.“ Er zieht einen Beutel hervor und übergibt ihn dir.
Verzweigung
Dreifach genähtes Premium-Nylon. Teuer.
Sieh in den Beutel.
Drinnen ein vertrauter Anblick: eine Rohrenmacht 12-B. Schwerer Rahmen, Halbautomatik.
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Verzweigung
Hergestellt in Kino's Gambit. Folie mit dunkelgrauer Beschichtung. Fester Lauf, Rückstoßbremse. Gearbeitet für hochpräzisen Druck.
Der Killer in dir grinst.
Da ist noch was anderes drin …
Neben der Waffe befinden sich zwei zwölfschüssige Magazine, eingeschlagen in Wachspapier.
Der junge Mann studiert dich, wagt es nicht, zu fragen.
Er hat es geschafft.
„Du hast es geschafft, Goat Eyes.“
„Und es tut mir leid wegen dem … du weißt schon. Unerwarteten Geficke.“
Der Blick eines Kinds, das vorgibt, in einem Raum voller Konsequenzen ein Erwachsener zu sein.
„Muss es nicht. Ich bin es gewohnt.“
„Ich habe dieses Gefühl, ja.“
„So, dann bist du weg, Baby, oder willst du noch ein bisschen reden? Du weißt, dass ich immer für dich da bin.“
Verzweigung
Jetzt wo alles erledigt ist, hofft alles in ihm, dass er durch sein Entgegenkommen einen Platz in deinem Herzen verdient hat.
Verzweigung
Und einfach so strahlt er ein weiteres Mal Wärme aus. Wenn es nur so einfach für dich wäre.
„Es ist ein Lernmoment. Also lerne.“
„Okay.“
„Ich weiß deine Professionalität zu schätzen.“
„Ich weiß dich zu schätzen.“ Er legt eine Handfläche auf sein Herz.
Du nickst einfach nur.
Verzweigung
„Ich dachte, wir hätten was Besonderes.“
„Nein, Baby, so ist das überhaupt nicht. Du weißt das …“
„Was du mir gerade zeigst, ist, dass ich dir komplett egal bin.“
„Ich bekomme mein Geld zurück. Jetzt.“
„Das geht nicht. Es ist weg.“
VOM STAAT AUSGEGEBEN, VON EINER LEICHE GERAUBT ODER SELBST HERGESTELLT. SO KOMMT MAN AN EINE WAFFE. SCHREIB DIR DAS AUF.
Ihr habt euch auf eine Summe geeinigt. Du hast im Voraus gezahlt. Er muss den Verlust auf seine Kappe nehmen.
Verzweigung
„Dann nehme ich die Waffe. Gib sie her.“
„Sie ist dein, sobald ich die hundert Sol sehe. Ich wollte nicht, dass es so läuft, aber so ist es nun.“
Verzweigung
„Mit welchen Zusatzkosten du konfrontiert wurdest, hat nichts mit unserem Deal zu tun.“
„Deals wie diese können sich ändern. Das hier ist nicht wie der Kauf von Lebensmitteln oder der eines Hauses. Verschiedene Welten, verschiedene Regeln.“
„Scheiße.“
„Ich weiß, ich weiß.“ Er wirft dir einen traurigen Blick zu.
Ziele mit deiner selbstgemachten Waffe auf ihn.
Du willst gerade deinen Zug machen, da …
„Ich sehe dich. Ich würde das nicht tun.“
Sein Abzug-Finger zuckt.
Er kennt die Anspannung vor einem Duell nur zu gut.
Verzweigung
„Warum?“
Verzweigung
„Hör zu, du hast mich vorhin beim Ziehen übertrumpft. Aber diesmal bin ich bereit für dich.“
Er sieht zwar entspannt aus, seine Ellbogen und Knie sind aber bewusst angespannt wie eine Feder.
Das hier ist ein Mann, der Waffen kennt, die Schweinerei, die sie anrichten. Er haut nicht leichtfertig solche Drohungen raus.
Verzweigung
Die Augen sind nicht blutunterlaufen. Er sieht fast nüchtern aus – seine Reaktionen werden besser sein als letztes Mal.
Dieser Weg kann nur übel enden, für einen von euch beiden.
Verzweigung
Die Augen sind nicht blutunterlaufen. Er sieht fast nüchtern aus – minimale verzögerte Reaktion.
Verzweigung
„Alles, was ich sage, ist, dass es schon letztes Mal nicht so gut für dich ausgegangen ist.“
„Ich habe zu viel durchgemacht, um dir das hier zu besorgen. Es wäre eine Schande, wenn das alles umsonst gewesen wäre.“
„Du versuchst, mich zu berauben. Du hast mir nichts zu sagen.“
Ziehe es durch. (Ziehe deine Waffe.)
Er hat es getan. Goat Eyes hat dir ein Loch im Kopf verpasst, so groß wie das, das du in seinem Herzen hinterlassen hast.
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
„Gut.“ (Einlenken.)
„Machen wir das ordentlich.“ Er nickt.
Verzweigung
„Gut.“ (Du bezahlst ihn.)
Er nimmt das Geld fein säuberlich und verstaut es in seiner Weste.
„Ich schwöre bei Rustams Namen, du wirst es nicht bereuen.“ Er zieht einen Beutel hervor und übergibt ihn dir.
Du tastest dich zweimal ab, und hoffst, Geld zu finden, das einfach nicht existiert.
Verzweigung
„Ich kann mir das gerade nicht leisten.“
„Ich kann sie solange behalten, wie es für dich sein muss. Das ist das Mindeste, was ich tun kann.“
Verzweigung
„Gegenvorschlag: mein Ellbogen, deine Zähne.“
„Ich weiß nicht, ob ich es dir ankreiden würde, aber … tut mir leid, Baby. Es ist, wie es ist.“
„Und wofür?“
„Versuchst du, mich zu übervorteilen, Goat Eyes?“
„Ich hätte keinerlei Stahl bei mir, wenn ich versuchen würde, dich zu betrügen. Es tut mir leid, Baby. Es ist, was es ist.“
„Ich kann deine Jammer-Geschichte nicht brauchen. Wo ist meine Waffe?“
Er streicht über seine Jacke, links von seiner Brust.
„Ist alles klar mit dir?“
„Ich stehe. Aber wichtiger …“ Er streicht über seine Jacke, links von seiner Brust.
„Hier, für meine Bestellung.“ (Du gibst ihm das Geld.)
Verzweigung
Er schaut mit zusammengekniffenen Augen in deine leere Handfläche, bevor er den Kopf schüttelt.
Verzweigung
„Ist meine Spezialbestellung schon fertig?“
Goat Eyes tippt auf seine Uhr und schüttelt den Kopf.
Verzweigung
„Bis später, Goat Eyes.“
Verzweigung
Verzweigung
„Man sieht sich.“
Sein Grinsen ist weg und ist nur noch eine kaum vorhandene schmale Linie.
Verzweigung
Verzweigung
„Baby, diese erneuten Besuche bringen mich auf den Gedanken, dass wir exklusiv sein sollten.“
Verzweigung
Verzweigung
„Das ist dein kleiner Tribut an Vespar? Siehst erheblich besser in der Uniform aus, als er es je tat. Mmmm.“
Verzweigung
„Mmm, ich könnte mich daran gewöhnen, dass du die Uniform trägst. Gibt dir so einen 'Frau vom Dienst'-Look. Sag, was du brauchst.“
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
Goat Eyes schenkt dir ein müdes Lächeln, als du dich näherst. Wie üblich prüft er deine Kurven, und er verbirgt es nicht.
Schnell, zieh deine Waffe und richte sie auf ihn. Nur für den Kick.
Easy. Da ist kein Wiedererkennen bei ihm. Nicht ein verbundener Punkt.
„Ja, gut, jetzt ist es klar. Hat eine Weile gedauert, aber ich habe dich inzwischen vollkommen durchschaut. Ich weiß, was du bist.“
„Oh? Das würde ich gern hören.“
„Hör mit deinem 'Oh' auf. Ich kenne deine Seele. Und deinen Körper.“ Er zeigt mit dem Finger auf dich. „Du bist eine Zauberin. Du erscheinst, und wusch – meine Nöte verschwinden.“
Dein Blendwerk funktioniert. Exzellent.
„Hör mit deinem 'Oh' auf. Ich kenne deine Seele. Und deinen Körper.“ Er zeigt mit dem Finger auf dich. „Du…„Was erklären? Deine Zaubereien? Deine Magie? Er zeigt mit dem Finger auf dich. „Ja, es stimmt – du bist eine…„Eine Zauberin, das bist du. Du musst gar nicht so tun. Ich kenne mittlerweile deinen Körper und deine…
Armer Kerl. Du solltest zumindest sicherstellen, dass er in Ordnung ist.
Verzweigung
„Nöte? Ist alles in Ordnung?“
„Nichts, worüber du dir Sorgen machen musst. Ein paar geschäftliche Probleme. Passiert.“ Er nickt. „Aber die Richtigen stehen wieder auf, nachdem sie gestolpert sind. Immer.“
„Und jetzt rede! Sag, was du von mir brauchst, du Versucherin, du Qarînah.“
Verzweigung
„Schön, du hast mich erwischt. Ich bin eine Zauberin.“
„Siehst du? Sie gibt es zu.“ Er nickt zum Himmel, dann zu dir. „Wie viele Männer sind schon vor mir deiner hinterhältigen Magie zum Opfer gefallen, he?“
Beruflich? Niedrig dreistellig bis zu dem Zeitpunkt, als sie dich in den Gefrierschrank steckten.
„Nah dran. Ich bin ein Ding aus reiner Dunkelheit, zu Fleisch geworden.“
„Ja, ich wette, dass du deine dunkle Seite hast. Aber das würde die Sexyness nicht erklären.“
„Ich kann es erklären.“
„Was erklären? Deine Zaubereien? Deine Magie? Er zeigt mit dem Finger auf dich. „Ja, es stimmt – du bist eine Zauberin. Du erscheinst, und wusch – meine Nöte verschwinden.“
(Bewege deine Hand näher zu deiner Waffe.)
„Eine Zauberin, das bist du. Du musst gar nicht so tun. Ich kenne mittlerweile deinen Körper und deine Seele.“ Er zeigt mit dem Finger auf dich. „Du erscheinst, und wusch – meine Nöte verschwinden.“
Verzweigung
„Habibti.“ Er nickt. „Wie geht es deinem Freund?“
„Es geht ihm besser. Danke.“
„Höre ich da Dankbarkeit?“ Er zwinkert. „Ich hab nur mein Ding gemacht. Und du deins. Nicht mehr.“
„Bei mir war es ruhig.“ Er nickt. „Hinsichtlich meines Arbeitgebers.“
„Freut mich zu hören.“
„Wo das nun aus dem Weg ist, haben wir etwas Wichtigeres zu besprechen. Das Geschäft.“
„Welches Geschäft?“
Verzweigung
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„Das Geschäft bist du, wie immer. Und du hast es nötig. Es brach mein Herz, zu sehen, was für einen 'Schutz' du hast. Du verdienst Besseres.“
Verzweigung
„Das übliche Geschäft, Baby. Das Geschäft bist du. Sag mir einfach, was du brauchst.“
„Das Geschäft bist du, und was auch immer du verdienst.“
Verzweigung
„Du sprichst mit einem Elite-Anbieter zahlreicher Dienstleistungen. Vielleicht kann ich dir besseren Schutz liefern als meiner gegen das, was du mir angetan hast. Sag mir einfach, was du brauchst.“
Verzweigung
„Ich bin nur ein umwerfender junger Unternehmer und Anbieter zahlreicher Dienstleistungen. Sag mir, was du brauchst.“
„Wie hast du das hinbekommen?“
„Finesse, mehr musst du nicht wissen, denn es gibt wichtigere Dinge zu bereden.“
„Und was nun?“
„Geschäft.“
„Er wird bald wieder genug Rauch produzieren, um eine kleine Sonne zu verdunkeln.“
„Klingt also, als würde er sich erholen. Gut, das ist gut.“
„Geringfügig, aber ich brauche ihn auf maximaler Kapazität.“
„Nimm ihn nicht so hart ran, okay? Der Mann sah aus, als wäre er ziemlich mitgenommen.“
„Hatte mich gefragt, wann du auftauchen würdest.“ Er guckt finster drein. „Willst du mir irgendwas erzählen, Habibti?“
Du hast den Mann ausgeraubt und bist abgehauen. Eine Entschuldigung wäre nicht unverdient.
Ein Amateur wurde von einem Profi überspielt. Es gibt nichts zu erklären.
Verzweigung
„Sieh mal, Goat Eyes …“
„Keine Sorge, Habibti. Ich weiß, dass du's nicht gewollt hast. Nicht wirklich.“
„Zunächst fragte ich mich selbst, 'Goat Eyes, du knackiger, begabter, kühner Unternehmer – welchen Dschinn hast du gegen dich aufgebracht, dass die Liebe deines Lebens dich wie den billigsten Fußabstreifer behandelt?“
„Ich kam auf zwei Antworten. Erstens, und wie ich es vielen Geschäftsführern schon gesagt habe: Mann, ich hab nichts getan. Zweitens, diese wundervolle Frau hat nicht versucht, mir weh zu tun. Ihre Seele ist zu schön. Warum also tust du das?“
„Dein Freund – der große Kerl. Wie geht's ihm?“
„Nun gut. Ich hätte es dir sagen sollen.“
„Ja, das hättest du. Aber es ist okay. Die Kommunikation ist in jeder Beziehung das Schwerste.“
„Ich habe schon Leute aus schlimmeren Gründen überfallen.“ Seine Lippen verziehen sich, mühen sich mit einer alten Last ab. „Also vergebe ich dir, aus der grenzenlosen Liebe meines Herzens heraus.“
„Du sollst nur wissen, dass es mir wirklich leid tut.“
„Das weiß ich zu schätzen. Jetzt …“
Verzweigung
„Sag mir, was du brauchst. Vielleicht kann ich dir heute besseren Schutz liefern als meiner gegen das, was du mir angetan hast, ja?“
Verzweigung
„Geschäft also? Sag mir einfach, was du brauchst, und ich werde liefern.“
„Das ist großzügig von dir.“
„Du hast mich erlebt, wie ich Waren bewege, aber du hast die Berge nicht gesehen, die ich für dich bewegen würde. Aber nachdem das nun aus dem Weg ist …“
„Toll. Also Geschäft?“
„Du hast recht, du hast recht.“ Er beißt sich auf die Lippe. „Wir verstehen uns schon, nicht nötig, Worte zu verschwenden.“
„Ihm geht's gut.“
„Gut.“
„Keine Ahnung, wovon du redest.“
„Komm schon. Ich weiß, was ich bei mir hatte. Und wenn es ihm nicht besser ginge, dann wärst du nicht hier. Alles was ich sage, ist …“
„Da fällt mir nichts ein.“
Verzweigung
Verzweigung
Goat Eyes lehnt sich zurück, als du ankommst. Sein schiefer Blick gleitet langsam deinen Körper entlang.
Dreck, der Azurrri-Lieferant. Hol die Waffe.
Mal langsam. Kein Erkennen bei ihm. Nicht mal eine Spur.
Warte mal. Was ist dann dieser Ausdruck in seinem Gesicht?
Erotische Würdigung. Aber nochmal: kein Erkennen.
Offenbar. Ich habe diesen Raubüberfall vereitelt.
Goat Eyes starrt dich weiterhin an, gelangweilt.
Du bleibst weiter undurchsichtig. Gib vor, dass dies das erste Mal ist, dass ihr zwei euch trefft.
Verzweigung
„Warte, warte. Bevor du was sagst – bist du Single, oder ist das die Bestrafung für all meine Sünden?“
Verzweigung
Armer Kerl. Er hatte so eine harte Nacht.
Verzweigung
„Hat der Spruch jemals funktioniert?“
„Der Spruch, sagt sie. Das war mein Herz, das gesprochen hat. Aber egal, bei was brauchst du Hilfe?“
Verzweigung
„Der Spruch, sagt sie. Das war mein Herz, das gesprochen hat. Aber egal, bei was brauchst du Hilfe?“„Alhamdulillah. Nun, du hast sicher einen Grund, zu mir zu kommen. Sag, wie ich dir helfen kann.“„Ergibt Sinn. Nun, was kann ich heute für dich tun?“„Gut für sie, ich bin ein respektvoller Mann – die meiste Zeit. Jetzt sag mir, wie ich dir heute helfen kann.“
Verzweigung
„Ich habe gehört, dass man mit dir sprechen muss, wenn es um 'Schutz' geht.“
„Das kann sein. Und bei einer wunderschönen Frau wie dir sieht man, warum sie so etwas braucht. Aber nur damit du es weißt, ich beschaffe alle Arten von Waren und Dienstleistungen.“
„Ich bin Goat Eyes. Ein Mann mit vielen Talenten.“ Er tippt sich zweimal mit seinem Zeigefinger auf die Brust.
„Das kann sein. Und bei einer wunderschönen Frau wie dir sieht man, warum sie so etwas braucht. Aber nur…„Nur wenn du blind wie ein Maulwurf bist. Du Leute kommen wegen aller möglichen Dienstleistungen zu mir. Nenn…„Das Geschäft bist du. Du kommst hier rein, verhandelst mit mir – und bist bereits zur Hälfte verkauft. Die…„Zuvorderst siehst du hinreißend aus – aber das Aussehen hat nicht viel Bedeutung. Die Leute sehen mich, sie…
„Bist du nicht der Parkplatzwächter?“
„Nur wenn du blind wie ein Maulwurf bist. Du Leute kommen wegen aller möglichen Dienstleistungen zu mir. Nenn es Schicksal. Nenn es Timing. Ich nenne es gute Geschäfte.“
„Betreibst du irgendeine Art Geschäft?“
Alternative Formulierung
(Täusche Verwirrung vor.) „Betreibst du irgendeine Art Geschäft?“
„Das Geschäft bist du. Du kommst hier rein, verhandelst mit mir – und bist bereits zur Hälfte verkauft. Die andere? Um die kümmere ich mich. Teil meiner Dienste.“
„Sehe ich aus, als bräuchte ich Hilfe?“
„Zuvorderst siehst du hinreißend aus – aber das Aussehen hat nicht viel Bedeutung. Die Leute sehen mich, sie sehen nicht immer einen Typen, der aus zwei Dutzend Blickwinkeln über fünf Zeitachsen hinweg arbeitet. Aber das ist die Art von Diensten, die ich liefere.“
Verzweigung
Das muss der 'stämmige Rustamier' sein, den die Barkeeperin aus dem Beschlagenen Spiegel mit VIRTUE gesehen hat.
Verzweigung
Und der Bootsmann sagt, dass er ein Strohmann für die Azzurri-Bande sei. Faszinierend.
Verzweigung
Das muss der Strohmann für die Azzurri-Bande sein, den der Bootsmann erwähnt hat.
Du hast so eine Sorte Prahlerei schon mal erlebt. Er betreibt eine Art Nebengeschäft.
„Single, mit aller Macht.“
„Alhamdulillah. Nun, du hast sicher einen Grund, zu mir zu kommen. Sag, wie ich dir helfen kann.“
„Muss eine Strafe sein.“
„Ergibt Sinn. Nun, was kann ich heute für dich tun?“
„Ich habe eine Freundin. Sie lebt im Telefon.“
„Gut für sie, ich bin ein respektvoller Mann – die meiste Zeit. Jetzt sag mir, wie ich dir heute helfen kann.“
Vielleicht sollte ich mich entschuldigen, nur für den Fall.
Wie high war er in dieser Nacht?
Oh, kosmisch.
Der junge Mann lehnt sich zurück, sein Blick tastet langsam deinen Körper ab – bevor sich seine Augen vor Erkenntnis weiten.
„Du …“
„Ich wusste es. Von dem Moment an, als unsere Seelen sich trafen.“ Er schlägt sich mit seiner geschlossenen Faust auf die Brust, zweimal. „Wallah, unsere Enkelkinder werden sich köstlich amüsieren, wenn sie diese Geschichte hören.“
Fein – offenbar hegt er keinen Groll.
„Welche Geschichte?“
„Unsere Geschichte. Wie du mir in der Nacht, in der wir uns trafen, in Wirklichkeit mein Herz gestohlen hast.“
Verzweigung
„Aber sag mir.“ Er richtet sich auf, das Grinsen verfliegt. „Dein Freund, geht es ihm besser?“
Verzweigung
Verzweigung
„Ja. Dank dir.“
„Hör zu. Menschen bewegen sich nun mal so, wie sie sich bewegen.“ Er nimmt sein Grinsen zurück. „Und das niemals zufällig. Ich kann dich immer noch sehen, unter diesen Laternen. Weißt du, wie du ausgesehen hast?“
Besorgt.
Verzweigung
„Jenseits von umwerfend?“
„Und außerdem?“
„So als würde ich mich einscheißen?“
„Ja, aber nicht nur.“
„Du sahst verzweifelt aus.“
Er hat darüber nachgedacht, es in seinem Kopf hin- und hergedreht, bis es Klick machte.“
In einem anderen Leben hätte er einen guten Operanten abgegeben.
Verzweigung
„Vielleicht ein bisschen.“
„Nee, Baby. Ziemlich. Aber es ist okay.“
„Dein Freund – großer Kerl. Ich hoffe, es geht ihm gut.“ Er schnippt zwischen euch mit dem Finger hin und her. „Und alles was ich sage, ist, dass zwischen dir und mir alles in Ordnung ist.“
„Warum?“
„Ich habe schon Leute aus schlimmeren Gründen überfallen.“ Seine Lippen verziehen sich, mühen sich mit einer alten Last ab.
„Yo, hast du gehört, wie ich das gesagt habe?“ Er verzieht sein Gesicht zu einem Grinsen. „Alles tief und komplex – das war charmant wie die Hölle, oder? Oh Mann!“
Wie könnten wir ihn nicht lieben? Er hat alle Voraussetzungen für ein ranghohes Gäng-Mitglied. Stabil durch und durch.
„Gut, da muss ich dir recht geben.“
„Und ich gebe dir dafür die Welt, wenn du mich lässt.“
„Und was nun, Goat Eyes?“
„Irgendwann gehen wir gemeinsam Essen. Du verliebst dich in mich. Wir machen viele Kinder. Wir leben.“ Er zuckt mit den Achseln. „Aber wenn du auf jetzt bestehst …“
Verzweigung
„Was auch immer.“
„Ja, du fandst es gut.“
„Es hat nur den Unterschied zwischen uns unterstrichen.“
„So einfach?“
„Was hat mich verraten?“
„Einfach alles.“ Seine Lippen verziehen sich, mühen sich mit einer alten Last ab.
„Falsch. Aber ulkig.“
„Ist es das?“ Er zählt mit den Fingern. „Ich habe keine Gier gesehen. Keinen Groll. Es ging nicht ums Geschäft. Ging nicht um mich. Ging auch nicht um meinen Arbeitgeber.“
„Unter Kontrolle.“
„So, wie du dich bewegt hast? Klar, aber nicht nur das.“
„Ein bisschen eingerostet.“
„Nee, du warst okay. Ich bin nur einer der Besten, die es je gab.“
„Sag du es mir.“
„Überrascht, dass du nicht wütend bist.“
„Wegen was? Nur der Narr macht das Universum für seine Segnungen verantwortlich.“
„Du hast Probleme, Mann. Ernsthafte Probleme.“
„Nur dieses ein, Habibti. Es nennt sich 'Liebe', und ich fürchte, es ist ein Problem im Endstadium.“
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Der junge Mann lehnt sich zurück, sein Blick tastet langsam deinen Körper ab. Seine beiden Augen wandern nach außen, als würden sie von verschiedenen Horizonten angezogen.
Ein leichter, wenn auch bedauerlich symmetrischer Fall von Doppel-Schielen.
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„Warte, warte. Bevor du ein Wort sagst – ich hatte nichts damit zu tun. Vor der Strafe verdient der Mensch einen fairen Prozess.“
Er kann seinen Blick nicht von deinem Outfit lösen. Strafverfolgung macht ihn wohl nervös.
„Was ist das Problem?“
„Hm, interessant. Du stellst Fragen, hältst keine Waffe in die Luft, rufst nicht nach deiner Unterstützung …“
„Ja, jetzt verstehe ich. Du bist überhaupt kein Carabinero. Viel zu viele hübsche Kurven dafür. Also sag mir, bist du Single, oder ist das hier die Strafe für all meine Sünden?“
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„Klingt ziemlich schuldig für mich.“
„Das ist alles? Du hältst keine Waffe in die Luft, rufst nicht nach deiner Unterstützung …“
„Ich bin nicht das, wonach ich aussehe.“
„Ja, das sehe ich jetzt auch. Tatsächlich sehe ich eine Menge.“ Er beißt sich auf die Lippe. „Bist du Single, oder ist das die Bestrafung für all meine Sünden?“
Der junge Mann lehnt sich zurück, sein Blick tastet langsam deine Konturen ab. Seine beiden Augen wandern nach außen, als würden sie von verschiedenen Horizonten angezogen.