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„Willkommen, willkommen.“

Zeilen 300
Gesprächsbeginn

Verzweigung

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Verzweigung

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Verzweigung

3
„Willkommen, willkommen.“

Verzweigung

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Verzweigung

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Verzweigung

7
Du überreichst ihm die Entschuldigungskarte.
Du streckst ihm die Entschuldigungskarte entgegen. Er lächelt höflich und nimmt sie entgegen.

Verzweigung

10
„Ah.“ Als er die Karte überfliegt, beginnen seine Augen zu strahlen. „Danke. Ich akzeptiere. Selbstverständlich. Freunde.“

Verzweigung

12
„Ah … danke.“
Als er die Entschuldigungskarte überfliegt, verdunkelt sich sein Gesicht.
PoetikSW 12
Warst du vielleicht etwas übereifrig?
„Ich … verstehe …. Danke.“
„Gern geschehen.“
Er wirft Eszti einen flüchtigen Blick zu, bevor er die Karte zur Seite legt.
SensorenSW 13
Es ist bestimmt die verdammte Grammatur.

Verzweigung

20
„Beste Freunde?“
„Schon gut, Sie hassen sie.“
„Was hast du gebärdet?“ (Zu Eszti.)
„Ich habe ihn an deine Kopfverletzung erinnert.“
„Welche Kopfverletzung?“
„Die schwere Hirnschädigung, wegen der du dich in meiner Küche so abartig verhalten hast, natürlich.“
„Ich werde nicht gerne dazu gezwungen, ihn anzulügen, Hershel.“
InstinkteSW 11
Das hat sie so gemeint. Ist wie im Wahn.
PersonalismusSW 11
Vielleicht lenken kleine Notlügen ihre Aufmerksamkeit auf die Monsterlüge, die den Kern dieser Beziehung ausmacht.

Verzweigung

30
„Du hast keine Ahnung, was ich durchgemacht habe.“
„Und es interessiert mich auch nicht. Er glaubt, dass du eine schwere Hirnschädigung hast.“
„Ach … meine Gehirnerschütterung. Wegen der wir uns in deiner Küche ein bisschen gestritten haben.“ (Du lügst.)
„Genau. Aber weniger Gehirnerschütterungen, dafür mehr Hirnschäden.“
„Pascal, ich habe keine Hirnschädigung!“
Seine Aufmerksamkeit bleibt auf den Bildschirm gerichtet.
„Er ist taub, Hershel. Taub.“
„Könnte sich um eine frühe Form von LASS handeln. Bist du mit ihm schon bei Dr. Gonza gewesen?“
„Dr. Gonza ist ein verrückter Taugenichts, der glaubt, dass jede noch so kleine Krankheit durch die bloße Existenz von Frauen ausgelöst wird.“
„Du glaubst nicht, dass wir dazu in der Lage sind. Wie traurig.“
„Du vielleicht schon.“

Verzweigung

42
„Treibt ihr's noch? Das Leben deines Mannes könnte davon abhängen.“
„Wovon … redest du da? Das ist geschmacklos.“
„Wir haben es früh erkannt. Er kann sich noch bewegen. Vielleicht reicht es schon, wenn bei ihm mal wieder jemand richtig Hand anlegt.“
„Wenn deine Hände auch nur in die Nähe meines Mannes kommen, habe ich ganz schnell eine Spritze mit etwas weitaus Schlimmerem als Sodiumpentothal in meinen.“

Verzweigung

47
„Die Bedürfnisse eines Mannes zu ignorieren — das nenne ich geschmacklos.“
„Mein Mann ist glücklich und zufrieden mit dem, was er hat.“
„Ist er … du weißt schon … aus Metall?“ (Du zeigst auf seinen Schritt.)
„Darauf werde ich ganz sicher nicht antworten und du solltest besser nicht versuchen, es herauszufinden. Ich hab dich im Auge.“
„Du protestierst zu viel, Eszti. Das merke ich. Du bist wie ein Tier.“
„Ich bin dafür bekannt, ab und zu auf den Putz zu hauen, aber das geht dich absolut nichts an, Hershel.“
„Er ist ein wenig dement, aber manchmal haben die Verrückten recht.“
„Wenn ein Verrückter jemals recht haben sollte, wäre er nicht verrückt, sondern ein Prophet. Wo sind die Propheten, Hershel?“
„Warum hat er sein Dingsda abgeschaltet?“
„Manchmal sind ihm die Geräusche zu viel, er bevorzugt die Stille. Außerdem hast du einfach nichts Interessantes zu sagen.“

Verzweigung

58
(Lauter) „Ich habe keine Hirnschädigung!“
Pascal ist weiterhin in das Bild, das auf dem Fernseher vor ihm flimmert, vertieft.
Du lässt es einfach sein.
„Dieser Becher dort … gehört der Ihnen?“ (Du zeigst auf den Becher.)

Verzweigung

63
Er folgt deinem Blick zu dem Sammelbecher und schaltet sein Implantat ein.
„Ah, ja! Stillewolf. Sehr selten.“

Verzweigung

66
Graue SubstanzSW 9
Extrem selten.
SchattenspielSW 13
Er weiß also, wie wertvoll er ist … zu schade.

Verzweigung

69
„Wie sind Sie da rangekommen?“
Er hält ein Kreuzworträtselheft hoch und sieht dabei zugleich stolz und ein wenig beschämt aus.
„Hab das Rätsel gewonnen. Die kann man einschicken.“

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73
„Sind Sie ein großer '66 Wolves'-Fan?“
„Hab's nie geguckt. Mir gefällt nur der Becher.“

Verzweigung

76
„Nee … der ist nicht selten. Dafür bekommt man höchstens einen Sol.“ (Du lügst.)
„Hahaha, nein, nein! Sehr selten.“

Verzweigung

79
„Gibt's da noch mehr Kreuzworträtsel? Ich wette, ich könnte das auch lösen.“
„Ah, nein. Ich meine … ja. Aber dieses Mal gibt es einen Toaster.“

Verzweigung

82
„Kann ich den haben?“
Er lächelt, schüttelt aber den Kopf.

Verzweigung

85
SchattenspielSW 11
Du befreist den Rentner von seiner Plastikpropaganda.

Verzweigung

87
Deine Statistin hat dir doch eine Coverstory verpasst, warum benutzt du sie nicht?
„Ich bin einfach nur eine Frau mit einer Hirnschädigung, die unbedingt einen Stillewolf braucht …“
„Wage es ja nicht.“
Er schaltet sein Hörgerät ein und wendet sich dir mit einem neugierigen Gesichtsausdruck zu.
„Die Kopfverletzung … ist wirklich ernst. Ich könnte mit einer unvollständigen Bechersammlung sterben.“ (Du zeigst auf dienen Kopf.)
„Hör nicht auf sie.“
„Nicht alle Narben sind sichtbar.“
„Oh … ja. Du sammelst die Becher …“
Er runzelt die Stirn uns sieht Stillewolf mit einem verlorenen Blick an.
„Ja. Nimm ihn mit. Ich hoffe, es geht deinem Gehirn bald besser.“

Verzweigung

98
„Eszti … ich sterbe … genau wie du gesagt hast …“
Du presst die Hände gegen deinen Kopf und stöhnst wehklagend.
„Bitte, Pascal. Hab Erbarmen.“
Was für ein glückliches Paar. Ich frage mich, was sie sonst so mit all dem Sodiumpentothal macht.
„Du hast da ja eine ganz schöne Sammlung an medizinischer Ausstattung und Sodiumpentothal, Eszti.“
„Worauf willst du hinaus?“
„Ich frage mich nur, ob dein reizender Mann Bescheid weiß, das ist alles.“
„Was soll … der Becher? Hier geht es um den Becher? Das kann nicht dein Ernst sein.“
„Ich meine es immer ernst, wenn es ums Sammeln geht.“
„Ich verabscheue jede Sekunde, die ich in deiner Gegenwart verbringe.“
Sie winkt Pascal zu und gebärdet etwas, woraufhin er traurig nickt.
„Ich habe ihm gesagt, dass du ihn dir ausleihst.“ Sie seufzt. „Verdammt noch mal, Hershel.“

Verzweigung

111
„Her damit.“
„Soll ich ihn darum bitten, den Schrank da oben zu überprüfen?“

Verzweigung

114
Dir steht eine Statistin zur Verfügung. Eine gute Operantin weiß, wann sie etwas delegieren sollte.
„Eszti, kannst du ihm sagen, dass er mir seinen Becher geben soll?“
„Nein.“
StaatsmachtSW 13
BEFEHLSVERWEIGERUNG.

Verzweigung

119
Er will dich nur betteln sehen.
„Ich flehe Sie an. Haben Sie Erbarmen! Ich brauche diesen Becher …“
Er lacht und sieht weiter auf den Fernseher. Er kann dich nicht hören.
„Um Himmels Willen, Hershel. Das ist unter deiner Würde.“
„Ich bringe mich um, wenn ich diesen Becher nicht bekomme, Mann. Und ich tue es vor deinen Augen. Dann wirst du dir wünschen, auch noch blind zu sein.“
„Ich wange mich, wenn ich diesen Becher nicht bekomme, Mann. Und ich tue es vor deinen Augen. Dann wirst du dir wünschen, auch noch blind zu sein.“
Du siehst mit ihm zusammen fern.

Verzweigung

127
Für eine Weile sitzt ihr zufrieden im Schein des Fernsehers nebeneinander.

Verzweigung

129
Ohne Ton verfolgt ihr eine Dokumentation über Delfine und ihre Trainer. Graue Köpfe tauchen sanftmütig in einem riesigen Becken auf und ab.
PoetikSW 13
Eine bedingungslose Liebe für Delfine und die Magie, die sie umgibt, trifft dich wie ein Blitz mitten ins Herz.
Als Pascal deine Reaktion bemerkt, lächelt er und schaltet sein Hörgerät an.
„Magst du Delfine?“
PersonalismusSW 9
Er spricht, als würde er mit dem Kind eines Fremden reden.
„Sie haben mehr Freunde als ich.“
„Eine Gruppe aus befreundeten Delfinen nennt man 'Schule', wusstest du das? Eine Delfinschule.“
DoppelgängSW 10
Wärän wir Dälfinä, wärän wir einä Krassä Schulä.
„Wir sind eine Schule, Pascal. Wir beide.“
„Ja. Wir sind eine Schule. Das gefällt mir.“
Er sieht zu Eszti, die mit den Schultern zuckt.

Verzweigung

141
„Die Sache mit dem 'Augmentoiden' tut mir leid.“
„Ah … schon okay. Ich fand es lustig.“
Delfine tollen auf dem Bildschirm herum. Pascal verschränkt die Arme und löst sie wieder.
Cold ReadingSW 12
Der Mann ist eine Erscheinung von Gemütlichkeit und Sicherheit. Das solltest du dir für später merken.
„Es war ein dummer Witz. Ich habe es nicht so gemeint.“
„Schon gut.“ Er lächelt dich freundlich an.

Verzweigung

148
PersonalismusSW 10
So fühlt es sich also an, eine Schule zu haben. Ist schön.
Delfine werfen beim Schwimmen einen Kugelfisch mit ihren Schnauzen hin und her.
Du verschränkst die Arme und löst sie wieder, so wie Pascal es tut.
„Mm. Ja.“ Er tut es dir gleich.
Du spielst jetzt in der großen Liga des freundlichen Auftretens, Hershel.
„Ähm.“
Er sieht zu seiner Frau und lächelt.

Verzweigung

156
„Ich lass euch Mädels mal in Ruhe quatschen.“ Er schaltet sein Hörgerät wieder ab.

Verzweigung

158
„Es ist schön, wieder in Portofiro zu sein. Ich habe diesen Ort vermisst.“
„Ja. Willkomme zurück. Es ist sehr schön hier.“
„Diese Delfine sind alle Vergewaltiger. Wir sollten das Wasser mit chemischem Kastrationsmittel versetzen.“
„Das wäre aber nicht sehr gut für die Umwelt, oder?“
„Unglaublich, wie echt diese Anzüge wirken, oder?“
„Oh ja. Jetzt kann ich die Reißverschlüsse sehen.“
„Wir sollten uns auch jemanden suchen, den wir herumstoßen können, Schulfreund.“
„Mm, ja. Das würde sicher Spaß machen.“
PersonalismusSW 10
Es ist so schön, einen Freund zu haben.
„Es war fast rassistisch, dir das vorzuwerfen. Du bist, was du bist.“
„Ja. Das sind wir alle.“
Ein Delfinbaby wird geboren. Das Blut färbt das Wasser rosa.
„Wurdest du dazu programmiert, Eszti zu heiraten, oder …?“
„Vom Schicksal, ja. Das stelle ich mir gerne vor.“
Cold ReadingSW 10
Er lächelt schüchtern, so als sei das etwas Gutes.
Delfine werfen einen Kugelfisch mit ihren Schnauzen hin und her.
PoetikSW 14
Der typische schockierte Ausdruck des Kugelfischs scheint für diesen Sport wie gemacht zu sein. Die Manus Fati ist wieder einmal am Werk.
„Eigentlich bin ich einfach nur eifersüchtig. Ich würde meine Fleischform auch gerne ablegen.“
„Keine Sorge. Mit deinem Fleisch ist alles in Ordnung.“
KoordinationSW 10
Das kann er laut sagen. Du könntest Saltos über dieses Sofa machen, von denen die Delfine nur träumen können.
„Und mit 'tut mir leid' meine ich 'Nimm dich in acht, Stahlkopf'.“
„Oh? Das werde ich.“ Er nickt versprechend. „Danke, dass du mir das gesagt hast.“
TechnoflexSW 13
Er zeigt keinerlei Angst oder Ähnliches … muss ein sehr fortschrittliches Modell sein. Vielleicht sogar mit Raketen ausgestattet. Sei nett.
„Ich habe nicht vergessen, dass du ein Stahlkopf bist.“
„Ah … ja. Haha.“
Delfine tollen auf dem Bildschirm herum. Pascal verschränkt die Arme und löst sie wieder.
Cold ReadingSW 12
Der Mann ist eine Erscheinung von Gemütlichkeit und Sicherheit. Das solltest du dir für später merken.
„Nimm dich in acht.“
„Ich hatte mal eine Schule, aber ich hab's verbockt. Jetzt bin ich zu traurig für Schulen.“
„Ich … glaube, die Schule würde dich gerne wiedersehen … ja.“
„Meinen Sie, Delfine kennen auch so was wie Verrat?“
„Nein.“ Er lacht. „Alles, was sie kennen, sind Fische. Ja?“
„So etwas gibt es nicht. Das sind nur Menschen in Kostümen.“
„Ach ja? Woher weißt du das?“
„Warum nicht?“
„Ja, warum nicht. Es macht Spaß, sich Geschichten zu erzählen.“
„Ich kann in ihren Nacken die Reißverschlüsse sehen.“
„Ah, ja“, sagt er etwas nervös, aber nicht unfreundlich. „Jetzt sehe ich es auch.“
„Sind Sie ein Delfin in einem Menschenkostüm?“
„Nein, ich glaube nicht.“
„Wollte nur sichergehen.“
(Du wendest dich Eszti zu.) „Ist er ein Delfin in einem Menschenkostüm?“
„Ich habe Pascal nackt gesehen. Ich kann dir versichern, dass er das nicht ist.“
DoppelgängSW 12
Ältä-Leutä-Säx! Psychischär Schädän, Vollträffer!
„Ich liebe alles, was sich trainieren lässt. Man sollte Bomben an die Flossen anbringen.“
„Der arme Delfin. Warum würdest du einem armen Delfin so etwas antun wollen?“
StaatsmachtSW 14
DELFINE EIGNEN SICH PERFEKT ALS MÄRTYRER. IHRE GLATTEN, EINFACHEN ZÜGE WÜRDEN UNSEREN BILDHAUERN VIEL ZEIT ERSPAREN.
„Nicht dem Delfin. Faschistischen U-Booten, liberalen Tauchschulen.“
„Vielleicht könnten sie ja stattdessen nach vergrabenen Schätzen suchen?“
„Es wäre ein friedlicher Tod. Schnell. Sie würden gar nichts merken.“
„Ah … ja. Ja! Wäre das nicht schön.“
„Besser ein Delfin als ich, mein Freund.“
„Niemand wäre vielleicht noch besser?“
„Nur, wenn sie sich ihrer Existenz bewusst sind.“
„Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Die Menschen können grausam zu Dingen sein, die nicht für sich selbst sprechen können, oder anders sprechen.“
PersonalismusSW 12
Sein Lächeln ist warm, wissend.
„Oh, Sie meinen so wie Sie und Ihre lustige Stimme.“
„Ja … so wie ich und meine lustige Stimme.“
„Wer weiß, Delfine könnten wahre Poeten sein.“
„Das ist ein kluger Gedanke.“ Er denkt einen Moment nach. „Aber ihre Klicklaute reimen sich nicht!“
„Wir sollten sie vernichten, um ihnen die Qualen des Lebens zu ersparen.“
„Oh … ich denke, dass sollten wir lieber nicht. Ich denke nicht, dass ihnen das gefallen würde. Sieh doch — Delfine sind glücklich. Sie sind immer glücklich.“
Du nimmst die Fernbedienung und wechselst den Sender.
Eine Montage aus körnigen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Fabrik voller Maschinen, die Stoff aus ihren stählernen Mündern spucken.
Etwas unscharf erstrecken sich ein Wort und eine Zahl über die gesamte Rückwand: ESSILK #3.
Mal sehen, wie viele Sender es gibt. (Du wechselst den Sender.)
Der Bildschirm wird von Neonlichtern durchflutet, die direkt in die Kamera strahlen. Die stroboskopischen Farben verschmelzen zu einer Art Schleier, der das Gesicht eines Mädchens verdeckt.

Verzweigung

226
Graue SubstanzSW 11
Ein ruhiges, jugendliches Gesicht. Schmale, glitzernde Lippen, die sich bewegen, so als wollten sie einen Geist aus der fernen Zukunft beschwören. Das muss eine junge Ultra Violeta sein.
„Schluss damit.“
Du gibst die Fernbedienung zurück.
„Danke!“

Verzweigung

231
Leck mich, Eszti. (Du wechselst die Sender so schnell, wie du nur kannst.)
Ein nervtötender Schwall aus Geräuschen und Bildern flackert vor deinen Augen. Ein Schrei, ein Lied, ein Witz — alles verschmilzt zu einer Portion strahlendem Gehirngift.
„Gleich ist die Batterie leer. Schluss jetzt.“
Weißt du was, leck mich, Eszti. (Du schaltest den Fernseher immer wieder an und aus.)
Der Fernseher schaltet sich an und wieder aus. Das Nachleuchten wird mit jedem Zucken deines manischen Fingers blasser.
„Stopp!“
„Eszti ist übrigens eine Spionin.“
Hilfesuchend dreht er sich zu Eszti.
Sie antwortet ihm mit einer Reihe an Gebärden, die in Zigarettenqualm gehüllt sind.
„Ahh.“
Er sieht dich mit seinem lieben Lächeln an und nickt mitfühlend.
„Wenn sie Ihnen schon wieder mit meiner Hirnschädigung kommt, dann lügt sie!“
„Schon gut, meine Liebe. Es wird alles gut.“

Verzweigung

245
„Was war das?“
„Du hast mein tiefstes Mitgefühl.“
„Vergessen Sie, was auch immer sie Ihnen gerade gesagt hat. Sie ist verrückt.“
„Natürlich, meine Liebe.“
Du gibst ihm ein „Daumen hoch“.
Er erwidert die Geste.
Du winkst zum Abschied. [Gehen]
„Mach's gut!“

Alternative Formulierung

„Mach's gut! Bitte pass auf dich auf!“ Er tippt auf seinen Kopf und sieht dich besorgt an.

Verzweigung

254

Ende dieses Zweigs

Er wirft Eszti über die Schulter einen Blick zu, bevor er dich anlächelt.
NervenstärkeSW 10
Wie ein Schauspieler zum Regisseur: „Läuft die Kamera?“

Verzweigung

257
„Hallo.“
Er sieht dich verletzt, aber verständnisvoll an. Seine Nase ist noch immer etwas rot von ihrem Zusammenprall mit dem Schrank.
„Sie haben bekommen, was Sie verdienen.“
Er lächelt dich freundlich an und schaltet dann sein Hörgerät aus.
StaatsmachtSW 10
DU WURDEST ZENSIERT.
„Das mit dem Schrank tut mir leid.“
„Möbelbau funktioniert bei Augmentoiden nicht, verstehe.“
„Sie hat mich zuerst angegriffen!“
„Hallo noch mal.“

Verzweigung

267
Er nickt in Richtung Küche.
„Sie ist da drin.“

Verzweigung

270
„Wie ich sehe, haben Sie eine große Familie.“
„Ja. Viele kleine Wege, um glücklich zu sein.“

Verzweigung

273
„Sie sind taub, richtig? Wie ist das so?“
„Leise.“
Er lacht herzhaft.

Verzweigung

277
„Ich beobachte Sie, Stahlkopf.“
„Ah, ja. Immer noch sehr lustig.“ Er zeigt mit seiner Hand zu seiner Linken.
„Eszti ist in der Küche.“
PersonalismusSW 10
Ich verspüre einen Hauch von Verzweiflung.

Verzweigung

282
„Wann haben Sie und Eszti geheiratet?“

Alternative Formulierung

„Was Sie und Eszti angeht …“

Verzweigung

284
„Ja?“

Verzweigung

286
„Wie habt ihr euch kennengelernt?“
„Oh! Ich war der Briefträger. Sie hat ihren Briefkasten immer sauber gehalten. Irgendwann hat sie angefangen, mir Tee zu machen, und … nun …“

Verzweigung

289
DoppelgängSW 10
Oh nein … und wir häbän seinän Briefkästän zärstört …
Er zuckt mit den Schultern und zwinkert dir zu.
BlaupausenSW 9
Sie hat einen Mann geheiratet, der jedermanns Namen und Adresse kennt und Zugang zu ihrem Briefverkehr hat. Wirklich clever, ESTOC.
„Sie benutzt Sie, um an Informationen heranzukommen.“
„Über Briefmarken? Hahaha.“
SchattenspielSW 12
In seinen Augen flackert etwas — erkennt er dich?
„Jetzt bin ich eh im Ruhestand. Ein glückliches Zuhause.“ Er breitet die Hände aus.

Verzweigung

297
„Dreckiger Hund!“
„Hahaha — nein, nein.“
„Wirklich romantisch.“
„Ja, das ist es. Wir alten Leute brauchen auch Liebe, weißt du!“
PoetikSW 10
Wie wunderschön.
InstinkteSW 13
Ekelhaft.
„Ich hab gesehen, dass Oskar Metamoto auf eurer Hochzeit war.“
„Oskar! Ja. Guter Freund. Gute Haare.“
Cold ReadingSW 10
Er zieht die Augenbrauen zusammen und lächelt wissend. Er will dir ein Geheimnis verraten.
„Er hat ein Auge auf meine Cousine, Gabriella, geworfen.“
Er zeigt auf ein Foto, auf dem eine riesige Frau Pascal einen Arm um die Schultern geschlungen hat und glücklich in die Kamera lächelt.

Verzweigung

309
„Gibt es als Augmentoid gewisse Vorzüge im Schlafzimmer?“
„Entschuldige?“ Er sieht dich fragend an.
Du armst mit deinen Händen Penetration nach.
„Ah, das … verstehe ich nicht.“

Verzweigung

314
„Der verdammte Eisenschwanz, Pascal. Vibriert er?“
„Ahhh. Leider nein.“
„Wie ist es so, mit einer seelenlosen Banshee verheiratet zu sein?“
Er schüttelt den Kopf, während er deine Lippen beobachtet.
PersonalismusSW 10
Zu höflich, um das, was du gesagt hast, akzeptieren zu können.

Verzweigung

320
„Herzlichen Glückwunsch! Ihr beide habt euch ein wunderbares Zuhause geschaffen.“
„Danke, sehr freundlich.“

Verzweigung

323
„Genug von Ihrer Ehe.“ (Zurück.)
„In Ordnung.“

Verzweigung

326
„Drei Jahre! Wirklich glückliche Zeiten.“
PersonalismusSW 14
Du wirst das Gefühl nicht los, dass er irgendetwas weiß, das du nicht weißt.
„Ich habe schlechte Nachrichten über euren Briefkasten …“
Sein Mund verzieht sich, als er sich auf die Nachricht vorbereitet.
BlaupausenSW 12
Idiot, warum sagst du ihm das? Dieser Mann liebt es ganz offensichtlich, Post zu sammeln.
„Ha! War nur Spaß!“
„Oh … über Post macht man keine Witze.“
Er schnalzt missbilligend mit der Zunge, während eine Hand auf seinem Herzen ruht.

Verzweigung

335
„Jemand hat ihn kaputt gemacht.“
„Nein! Oh … nun.“
Er fährt mit einer Hand durch sein Haar und schüttelt den Kopf.
„Wir werden ihn reparieren.“

Verzweigung

340
„Ich habe ihn kaputt gemacht. Es tut mir so leid.“
„Du …“
Er legt seine rechte Hand auf seine Strickjacke, direkt über sein Herz.
„Danke, dass du es mir gesagt hast … Ich … Wir werden ihn reparieren.“

Verzweigung

345
„Ich würde verschwinden, wenn ich du wäre. Sie wird echt wütend auf mich sein.“
„Oh nein, ist schon gut. Eszti verzeiht schnell. Gute Seele.“ Er klopft auf sein Herz.
DoppelgängSW 12
Nein, däs tut sie värdämmt noch mäl nicht. Sätzt sie dän Typän ätwä untär Drogän?

Verzweigung

349
„Bis später.“ [Gehen.]
„Mach's gut.“
„Die Küche ist gleich da hinten.“
Er zeigt auf das angrenzende Zimmer.
„Willkommen, willkommen.“ - ZERO PARADES