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„Wieder da.“
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„Wieder da.“Verzweigung 13Verzweigung 19Verzweigung 23Verzweigung 37Verzweigung 190Verzweigung 269Verzweigung 284Verzweigung 298Verzweigung 426Verzweigung 429Verzweigung 464Verzweigung 470Verzweigung 482„Wieder hier, um mehr Natriumpentathol zu holen? Ich denke, wir haben alles gesagt, was gesagt werden musste.“„Ich glaub dir nicht. Was willst du?“„Werde ich nicht tun. Was willst du?“
„Eszti, bitte nimm diese Karte als Zeichen meiner Reue an.“
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„Oh, Hershel.“ Sie liest die Nachricht und ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. „Das ist eine unerwartete und nette Geste, wenn auch ein bisschen spät. Und auch wenn dadurch nicht alles wieder gut wird, hilft es doch auf jeden Fall.“
Verzweigung
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„Du hast dich sogar bei Pascal entschuldigt. Er wird sich darüber freuen“, seufzt sie resigniert. „Na ja. Danke, Hershel. Eine gute Tat gegen eine ganze Reihe von schlechten Taten ist immer noch eine gute Tat.“
„Und das auch noch auf so schönem, hochwertigem Papier.“
Alternative Formulierung
„Ich will gar nicht erst über das geringe Gewicht dieses Papiers reden.“
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„Du hast sogar Pascal mit aufgenommen.“ Ihr Blick gleitet über die Notiz.
„Hershel. Da steht, dass es dir leid tut, dass er mit mir verheiratet ist.“
„Der Stift ist mir aus der Hand gerutscht.“
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„Was für eine Verschwendung von gutem Papier. Du machst dich nur über mich lustig und machst mich fertig. Warum bist du immer noch bei mir zu Hause?“
Alternative Formulierung
„Und dann auch noch auf so schlechtem Papier. Du machst dich nur über mich lustig und machst mich fertig. Warum bist du immer noch in meinem Wohnzimmer?“
Verzweigung
„Nur ein kleiner Witz unter Freunden.“
„Also? Gib ihm die Karte.“
„Danke, Hershel. Eine gute Tat gegen eine ganze Reihe von schlechten Taten ist immer noch eine gute Tat. Und das auch noch auf so schönem, hochwertigem Papier.“
Alternative Formulierung
„Danke. Eine gute Tat gegen eine ganze Reihe von schlechten Taten ist immer noch eine gute Tat. Ich will gar nicht erst über das geringe Gewicht dieses Papiers reden.“
Verzweigung
Verzweigung
„Oh, wie rücksichtsvoll von …“ Ihre Augen gleiten über die Notiz. „Hershel. Die ist an Pascal adressiert. Da steht, dass es dir leid tut, dass er mit mir verheiratet ist.“
Alternative Formulierung
„Oh, wie nett von dir …“ Ihre Augen gleiten über die Notiz. „Die ist nur an Pascal adressiert, Hershel.“
„Ja, mehr hatte ich nicht zu sagen.“
„Also? Gib ihm die Karte.“
„Hab dich wohl wieder vergessen.“
„Ach, Hershel, wie unerwartet aufmerksam von …“
Das leichte Lächeln in ihren Augen verschwindet, als sie die kleine Karte sieht.
„Mir?“
„Du hast überhaupt nichts geschrieben. Das ist einfach nur eine leere Karte.“
„Der Gedanke zählt.“
„Das ist eine völlig bedeutungslose Geste. Auch wenn es auf ziemlich hochwertigem Papier mit hohem Flächengewicht ist.
Alternative Formulierung
„Das ist eine völlig bedeutungslose Geste … und dann auch noch auf so billigem Papier, wenn ich sagen darf.“
Sie reibt die Karte zwischen Daumen und Zeigefinger.
„Ich kann nicht glauben, dass ich mal von dir mehr erwartet hab.“
Verzweigung
„Ich habe es wegen der Qualität ausgewählt.“
„Oh, klar.“
„Gern geschehen.“
„Ich will über den Trupp reden.“
Alternative Formulierung
„Noch mal wegen des Trupps …“
„Wie hast du uns genannt, dein 'Krasser Trupp'?“, seufzt sie und atmet tief aus. „Was soll damit sein?“
Alternative Formulierung
„Okay.“
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„Wie hast du uns genannt, dein 'Krasser Trupp'?“, seufzt sie und atmet tief aus. „Was soll damit sein?“Verzweigung 50Verzweigung 64Verzweigung 72Verzweigung 78Verzweigung 85Verzweigung 91Verzweigung 123Verzweigung 130Verzweigung 134Verzweigung 164Verzweigung 173Verzweigung 179Verzweigung 182Verzweigung 187
„Tempo ist tot.“
Sie schüttelt langsam den Kopf.
„Es ist echt erstaunlich, dass er mit seinem Lebensstil überhaupt über vierzig geworden ist. Aber ich denke, dass es nicht die Drogen waren, die ihn am Ende umgebracht haben – wer war es dann?“
Sie meint, es könnte jeder gewesen sein, der ihn umgebracht hat.
„Ich habe nicht gesagt, dass er tot ist. Es geht ihm gut, er ist nur ein Wildschwein.“
„Ja … natürlich.“
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„Das Weinende Auge.“
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„Du folgst ihm also ins Grab.“
Fleisch mit Streifen, weiße Fettflecken unter der Haut. Draußen hupt eine Tuk-Tuk-Hupe.
„Oh“, sagt sie mit einem zusammengezuckten Gesichtsausdruck. „Trotz all seiner Fehler hat er das nicht verdient.“
„Aber das ist wohl auch egal.“
„Nein. Für seine Art glaube ich nicht, dass das so ist.“
Du spürst, wie deine Lippe zu einem Knurren zuckt.
„Ich hab HOLOCENE erledigt.“
„Was meinst du damit?“ Stimme flach, distanziert. „Wie?“
„Der kleine Controller hat ihn eigentlich umgebracht, ich hab ihn nur fertiggemacht.“
„Ich … Ich hab keine Ahnung, wovon du redest. Ich will auch gar nicht wissen, wovon du redest. Hör bitte auf damit.“
Brrrr.
Verzweigung
„Der kleine Controller hat ihn eigentlich gewangt, ich hab ihn nur fertiggemacht.“
„Schlag mit dem Bohrer auf den Kopf, so wie ich es mit allen meinen widerspenstigen Untergebenen mache.“
„Er hat uns verraten, Eszti. Er musste weg.“
„Du meinst das ernst? Ich kann's nicht glauben. Ich …“
Doch, tut sie.
Sie macht den Mund auf, um was zu sagen, zögert aber. Sie beobachtet dich.
„Egal. Lass uns über was anderes reden.“
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„Ich möchte eigentlich nicht darüber reden, ich finde es echt schade, dass das passiert ist.“
„Nein … Ich will auch nicht darüber reden. Ich …“
„Ich hab HOLOCENE gewangt.“
„Hast du was von HOLOCENE gehört?“
„Nein“, lacht sie unfreundlich. „Natürlich nicht. Ich hab nie was von ihm gehört, als wir zusammen gearbeitet haben.“
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„HOLOCENE wohnt im Pitol-Trakt, Raketensilo.“
„Lass ihn dort – um seinetwillen und um deinetwillen.“
„Er ist wahrscheinlich ein bisschen unzuverlässig.“
„Ihr passt super zusammen.“
Sie holt tief Luft und runzelt die Stirn.
„Nein, das war ihm gegenüber nicht fair. Zumindest nimmt er seine eigenen Wahnvorstellungen ernst.“
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„Er hat das mit der Unsichtbarkeit fast drauf.“
„Er erinnert sich an dich. Du bringst seinen Bademantel zum Zucken, wenn du weißt, was ich meine.“
„Ich …“, sie hält inne und wechselt das Thema. „Faszinierend.“
Das ist ein „würde“.
„Na ja, er ist zwar kein Pascal, aber wie süß. Lass ihn einfach in Ruhe.“
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„Er ist schon wieder in meinem Trupp.“
„Weißt du, wie es Karolina geht?“
Ihre Lippen verziehen sich, sie hebt ihr Kinn. Ein Ausdruck von purer Verachtung.
Sie wird dir gleich was Schreckliches erzählen.
„Sie wurde vom Weinenden Auge geschnappt. Gefoltert.“
Alle Systeme fallen aus. Ein kurzer, aber kompletter Ausfall.
Also lebendig. Aber in welchem Zustand?
Tu nicht so überrascht. Das Netzwerk ist kaputt, das war klar.
Aber Karolina …
Ihr wart alle in Gefahr, jeder einzelne von euch. Durch das Weinende Auge, durch EMTERR, durch einander.
Trotzdem wird dir schlecht bei dem Gedanken. Eine von deinen. Eine von deinen.
Verzweigung
Ich hätte das nicht zulassen dürfen …
Sie hat immer gesagt, dass du die Beste bist. KINDRED wird das wahrscheinlich sich selbst vorwerfen, nicht dir.
Klar warst du die Beste. Sie hatte nichts, womit sie dich vergleichen konnte.
Für manche Spione ist ein Verhör eine Chance, sich zu beweisen. Für andere ist es ein fernes Ufer, von dem aus sie dir zwar zuwinken, das sie aber nie wieder verlassen können.
Klar warst du die Beste. Sie hatte nichts, womit sie dich vergleichen konnte.Du brauchst keine Gründe, du brauchst unbeschädigte Statisten. Vielleicht ist KINDRED für dich schon verloren.Das wirst du erst wissen, wenn du gefoltert wirst.Das war EMTERR. Nur Einstiegskram und selbst das hast du nicht lange ausgehalten. Das Weinende Auge ist sehr…Du hast durchgehalten, aber du wurdest auch als Operantin ausgebildet. KINDRED hatte nur deine Worte und das,…
Du hast einen alten Hasen mal sagen hören, dass die Gefolterten sich in eigenen Sphären bewegen.
„Hershel, sag etwas.“
„Hast du sie seitdem gesehen? Wie geht's ihr?“
„Habe ich … nicht.“
Bedauern, Scham.
„Folter verändert Menschen, Hershel. Das klingt zwar offensichtlich, aber das Ausmaß davon ist es nicht. Sie wissen, was wir einander antun können.“
„Du auch. 'Leitung von Humankapital'.“
„Wir machen alle, was wir machen müssen.“
Im Namen des unsichtbaren Meisters.
„Wer ist hier 'wir'?“
„Deine Hände sind nicht sauber. Mach dir nichts vor.“
„Sie wohnt im alten Kino, ich hab noch nicht mit ihr geredet.“
„Das Kino? Was soll das denn …“, sie schüttelt den Kopf.
Verzweigung
„Du kannst doch nicht ernsthaft vorhaben, sie da mit reinzuziehen … lass das. Lass sie in Ruhe, Hershel. Du hast schon genug getan.“
Verzweigung
„Ich hoffe, es geht ihr gut. So gut es eben geht.“
„Du hättest ihr helfen sollen.“
„Ich habe mich selbst vor ihnen versteckt. Im Gegensatz zu dir bin ich mir meiner eigenen Grenzen bewusst.“
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Ihr Kinn trotzig vorgeschoben.
„Wag' es ja nicht, mich einen Feigling zu nennen. Du warst nicht hier. Du warst in Sicherheit.“
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„Ich will auch nicht darüber reden.“ (Zurück.)
„Ich rede mal mit ihrem Vater und finde raus, wo sie ist.“
„Ich weiß es nicht.“
Alternative Formulierung
„Du kannst doch nicht ernsthaft vorhaben, sie wieder da reinzuziehen … aber nur für den Fall, dass du es doch vorhast: Tu es nicht.“
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„War sie es, die das Netzwerk kaputt gemacht hat?“
„Ich weiß nicht. Ist das wirklich alles, was dich interessiert? Dein Netzwerk, deine Karriere? Sie war neunzehn, Hershel.“
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Genauso alt, wie du warst, als dir in die Brust geschossen wurde.
Wenn Karolina es geschafft hat, ihnen nichts zu geben, dann hat das Weinende Auge dafür eine Menge genommen.
Nur ein weiterer Grund, einem ihrer Minister das Licht auszublasen.
Du brauchst keine Gründe, du brauchst unbeschädigte Statisten. Vielleicht ist KINDRED für dich schon verloren.
Nur ein weiterer Grund, einen ihrer Minister zu wangen.
Wie lange würde ich unter Folter durchhalten?
Das wirst du erst wissen, wenn du gefoltert wirst.
Ich wurde auch mit Stromschlägen gefoltert. Wir können uns über das Trauma austauschen.
Verzweigung
Das war EMTERR. Nur Einstiegskram und selbst das hast du nicht lange ausgehalten. Das Weinende Auge ist sehr viel sadistischer.
Du hast durchgehalten, aber du wurdest auch als Operantin ausgebildet. KINDRED hatte nur deine Worte und das, was du an Loyalität in ihr wachgerufen haben magst.
Verzweigung
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„Das Weinende Auge hat Karolina gefoltert.“
„Ja … das wollte ich dir an dem Tag sagen. Aber du hast mich nie zurückgerufen.“
Du wärst geblieben, wenn du davon gewusst hättest. Du hättest sie gerettet.
„Warum hast du das nicht gleich gesagt? Ich wäre geblieben.“
„Ich glaube nicht, dass du das getan hättest.“
„Und du hast nichts getan?“
„Was hätte ich denn tun sollen? Ich hab mich doch selbst vor ihnen versteckt. Im Gegensatz zu dir bin ich mir meiner Grenzen bewusst.“
„Ihr geht es … nicht gut.“
Sie nickt und schaut nach unten.
Sie weiß nicht, was sie sagen soll. Sie hat Karolina auch enttäuscht.
„Ja. Ich glaube nicht, dass sie das ist.“
Alternative Formulierung
„Nein. Und du denkst doch wohl nicht im Ernst daran, sie wieder da reinzuziehen … aber nur für den Fall, dass du es doch tust: Tu es nicht.“
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„Das ist die Zukunft, die uns alle mit deinem Plan erwartet. Ich hoffe, du weißt das.“
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„Ich habe ihr da durchgeholfen“
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„Vespar ist tot.“
„Das tut … mir leid, das zu hören. Er war noch jung. Hatte das was mit dem Netzwerk zu tun oder..?“
Oder lag es am Alkohol, am Job?
„Ich glaube, er hat ein Angebot des Weinenden Auges abgelehnt. Er wollte uns nicht verraten.“
„Dann leben wir auf Zeit, die wir ihm gestohlen haben.“ Sie schaut nach unten. „Ich werde … ein Gebet sprechen. Ach, keine Ahnung. Das bringt auch nichts.“
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„Ich weiß es nicht.“
„Klar. Ich hoffe, es ging schnell, egal was es war.“
„Vespar wurde gewangt.“
„Vespar?“
„Ich weiß es nicht. Ich hoffe, er ist abgehauen. Als Carabinero wäre das für ihn ein Kinderspiel gewesen.“
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„Irgendwas über Ramses?“
„Nichts. Zurück in Rustam, hoffe ich.“
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„Ich habe Ramses gefunden.“
„Er ist immer noch in Portofiro? Das überrascht mich. Das ist nicht sein Ding.“ Sie schaut nachdenklich zur Seite. „Obwohl ich nicht weiß, was sonst sein Ding wäre.“
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„Ich hoffe, du versuchst nicht, ihn da mit reinzuziehen. Er ist ein guter Kerl, super qualifiziert. Er hat so ein Ende nicht verdient.“
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„Schluss damit.“ (Zurück.)
„Einverstanden.“
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„Ich will dich mal zu deiner neuen Stelle bei EMTERR fragen.“
„Bestimmt willst du das.“
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„Wie kannst du nur mit dir selbst leben?“
„Genauso wie du.“
„Ja. Wir machen, was wir für unsere Arbeit machen müssen.“
Sie nickt und zieht an ihrer Zigarette.
Sie hasst es, dir zuzustimmen.
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„Das ist nicht dasselbe. Du machst das für die Bank. Du hast den Kommunismus verraten.“
„Ach, komm schon, Hershel. Die Kommunisten bringen nichts Gutes, außer dass sie sich selbst unglücklich machen und denken, dass sie dadurch bessere Menschen sind. Schau dich doch mal an.“
„Und sie haben mich verraten. Sie haben mich hier zurückgelassen, um zu sterben.“
„Es ist echt schade, die Schwachen sterben zu sehen, aber ohne sie können wir nur eine bessere Welt schaffen.“
„Das habe ich nicht gemeint. Du bist … mit dir stimmt irgendwas nicht, Hershel.“
„Du bist Nachbarin der 'Verhördomina'. Teilt ihr euch morgens ein Tuk-Tuk?“
„Nein, Hershel.“
Du versuchst dir vorzustellen, wie sich Menschenhändler am Arbeitsplatz unterhalten. Das klappt nicht.
„Wir arbeiten nicht im selben Büro. Und … ehrlich gesagt finde ich sie ziemlich nervig.“
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„Ich wurde von einem von euch am Kanal befragt.“
„Sie kann dich nicht lange festgehalten haben, sonst hätte ich was davon mitbekommen. Hast du nachgegeben?“
Keine Sympathie.
„Ja.“
„Hm.“
Arrogant.
„Unsere jetzige Verhörerin ist echt beeindruckend. Ich bin nicht überrascht, dass sie dich übertrumpft hat.“
„Du solltest dich bei mir entschuldigen. Ich bin diejenige, die gequält wurde.“
„Ja, es dreht sich alles um dich und dein Leiden und darum, dass dein Leiden größer ist als das von allen anderen. Werd endlich erwachsen.“
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„Die Leitung von Humankapital ist nicht auf dem Laufenden. So wichtig kannst du doch gar nicht sein.“
„Ich glaube, das ist genau umgekehrt. Die schicken nicht jedes Mal 'ne Nachricht, wenn 'ein Fisch an der Tür vorbeischwimmt.“
„Ich glaube, sie steht auf mich.“
„Du bist total neben der Spur.“
Nein, das bist du nicht, sie wollte es unbedingt.
„Nein.“ (Du lügst.)
„Ich merke, wenn du lügst.“
Alternative Formulierung
„Eine weitere Lüge.“
„Niemand kann CASCADE brechen.“
Ihre Augenbrauen zucken in Richtung Haaransatz.
Beeindruckt.
„Unsere derzeitige Verhörerin ist … eine beeindruckende Persönlichkeit. Es ist überraschend, aber vielleicht auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass jemand sie übertrumpfen kann.“
„Unsere derzeitige Verhörerin ist … A „Ich war mit ihr auf einem Date. Sie ist ziemlich kompromittiert, wenn du verstehst, was ich meine.“
„Das tue ich nicht.“
„Sie hat mir Stromschläge verpasst!“
„Sie liefert Ergebnisse.“
„Ich hab einen deiner Kollegen getroffen, Oskar Metamoto. Der war total besoffen.“
„Nein? Nein!“
Sie legt ihre Hand auf ihr Herz und seufzt.
„Armer Kerl, er hat sich so gut geschlagen … Das liegt am Stress im Job.“
„Was ist mit der armen Hershel? Ich hab auch Stress.“
„Ach, halt die Klappe. Du warst noch nie gut in dem Job.“
„Er wird schon wieder zu sich kommen. Ich glaub an ihn.“
„Ach, halt die Klappe. Du warst noch nie gut in dem Job.“„Klar war er bei meiner Hochzeit dabei, er ist ein guter Freund. Hat eine schöne Rede gehalten … Ich würde…„Du bist .. widerwärtig, Hershel Wilk. Einfach nur unangenehm.“„Die Frau vom Botschafter! Er hat so ein schwaches Herz … Sie kann sich echt glücklich schätzen, von so einem…
Wir sind auf jeden Fall glaubwürdiger als dieser feuchte Säufer.
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„Er war auf deiner Hochzeit. Meine Einladung muss wohl verloren gegangen sein.“
„Klar war er bei meiner Hochzeit dabei, er ist ein guter Freund. Hat eine schöne Rede gehalten … Ich würde eher den Kommandanten des Weinenden Auges einladen als dich, Hershel.“
„Ich hab ihn getreten.“
„Du bist .. widerwärtig, Hershel Wilk. Einfach nur unangenehm.“
„Er ist total verrückt nach einer Frau namens Lolita Callista. Kennst du sie?“
„Die Frau vom Botschafter! Er hat so ein schwaches Herz … Sie kann sich echt glücklich schätzen, von so einem Mann geliebt zu werden.“
„Was hältst du von Frederick, dem Unterhändler?“
„Ich denke nicht an Frederick, den Unterhändler.“
Sie verzieht angewidert den Mund.
„Er hat was Schleimiges an sich. So einen gewissen … Schimmer. Er hat sowieso nichts mit meiner Abteilung zu tun.“
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„Ich hab die Tochter von einem deiner Opfer getroffen, die hat ihn auf dem Basar gesucht.“
Ihr Gesicht bleibt ausdruckslos.
„Ich schlage vor, du überredest sie, damit aufzuhören.“
„Du bist so glücklich mit deiner neuen Familie. Aber du hast sie bekommen, indem du die Familie anderer Leute zerstört hast.“
„Ich hatte keine Wahl! Du hast mich hier gelassen, du hast mir das angetan.“
Ihre Stimme ist ein leises Zischen.
Hör jetzt auf. Hör auf damit.
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„Sag's ihr doch selbst. Sie heißt Malen.“
„Nein. Das will ich nicht wissen.“
„Er hatte nichts mit unseren Angelegenheiten zu tun. Er war einfach nur ein alter Mann.“
„Dann hätte er sich nicht in die Angelegenheiten von EMTERR einmischen sollen.“
„Genug davon.“ (Zurück.)
„Ja.“
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„Noch mal zu deinem Job …“
„Was nun?“
„Wie hast du es 1991 rausgeschafft?“
„Das hab ich nicht. Ich bin immer noch hier.“ Sie zittert. „Es gab eine interne Untersuchung …“
Die Schatten unter ihren Augen werden tiefer. Sie schluckt.
Ringordner stapeln sich auf einem Konferenztisch mit Glasplatte, an beiden Enden steht ein Stuhl. Sie sieht einen winzigen Papierkreis auf dem Teppich – vielleicht von einem Locher? Ein höfliches Räuspern lenkt ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihren Gesprächspartner.
„Ich hab's geschafft.“
„Ich hätte es besser geschafft.“
„Nein, Hershel. Hättest du nicht.“
Ihre Stimme klingt hohl. Sie will dich nicht beleidigen, sondern sagt nur die Wahrheit.
„Die Verhöre wurden mit einer … wahnsinnigen bürokratischen Genauigkeit gemacht. Jede Akte, jede Bewegung. Jedes Niesen wurde notiert. Ich fing an, Halluzinationen zu haben … mir Verbrechen vorzustellen, die ich nie gemacht habe. Mir fielen die Haare aus.“
Dein Blick wandert automatisch von ihren Augen nach oben. Du siehst die Spitze an der Vorderseite ihrer Perücke.
„Ich dachte schon oft, ich wäre am Ende …“ Sie wirft einen Blick zum Fenster, eine automatische Geste.
Sie hat die Bank überlistet. Sie mag nervig sein, aber sie ist echt gut.
Verzweigung
„Wie?“
„Nervenstärke. Planung. Liebe zum Detail.“
„Gute Arbeit, ESTOC.“
„Ja.“
Zu sehr von der Erinnerung gequält, um das Kompliment einfach so abzutun.
„Schönes Wohnzimmer. Mir gefällt deine Wanddeko.“
„Das nennt man Makramee.“
„Sehr schick. Auch die Couch ist echt gemütlich. In Rosa.“
„Ja. Fuchsia.“
Sie schließt kurz die Augen und seufzt.
„Ich war nicht immer so, Hershel. Ich war ehrgeizig, hatte Prinzipien und war effektiv. Ich hatte die Durchsetzungskraft, die dir fehlt.“
„Ich hatte eine Reihe erfolgreicher Aufträge hinter mir und allen Grund zu glauben, dass ich eine ordentliche Belohnung bekommen würde. Dann bist du aufgetaucht.“
Und jetzt hat sie Makramee.
Verzweigung
„Es schreit zwar 'alte Leute', aber auf eine sentimentale Art, die Mitleid und Wärme weckt.“
Sie schließt die Augen und atmet aus.
„Super.“
„Lenkt dich das von den schrecklichen Dingen ab, die du den ganzen Tag machst?“
Sie nimmt einen Zug von ihrer Zigarette und guckt auf das Makramee.
Weil sie nicht weiß, was sie sagen soll.
ZWINGE SIE DAZU, DIESEN DEAL ZU MACHEN.
ZIELE DIREKT AUF DIE WURZEL IHRES IDEOLOGISCHEN VERRATS AB – IHRE LIEBE ZU DIESEM SOGENANNTEN „PASCAL“.
„Eszti, bring diesen Austausch auf die Beine, sonst lasse ich das Weinende Auge auf Pascal los.“
Ihre Augen werden stumpf, als sie deine Worte verarbeitet.
„Du Miststück, Hershel.“ Sie beißt die Zähne zusammen und zischt durch sie hindurch. „Er hat nichts damit zu tun. Gar nichts! Das würdest du nicht tun.“
Verärgert, aber noch nicht überzeugt. Mach weiter Druck, bring sie dazu, zu glauben, dass du dazu in der Lage bist.
DU BIST.
„Das werden sie nicht glauben. Sie werden ihn zu Tode foltern.“
„Du Fotze.“
Sie schaut zu ihrem Mann rüber. Er guckt fern, die Hände vor der Strickjacke verschränkt.
In seiner Brille spiegelten sich Delfine.
„Du bist ein Albtraum.“ Sie zittert vor Anstrengung, ihre Wut zu unterdrücken, um Pascal nicht zu alarmieren. „Du bist abscheulich.“
„DU BIST EINE SPIONIN DES VOLKES.
„Ich weiß genau, was ich bin.“
„Ich glaube nicht, dass du das tust.“
„Ich werde den Anruf heute für dich tätigen. Warte darauf, dass dich der Unterhändler kontaktiert.“
„Oskar?“
„Nein, nicht so jemand. Es wird jemand sein, der mehr auf deinem Niveau entspricht.“
Ein weiterer Schatten.
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„Und du sagst dem Gefangenen, dass die Sache läuft?“
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„Nein! Ahaha … Ich rede nicht mit ihnen. Ich … bewege sie nur.“
Dann musst du selbst wieder Kontakt zu ihm aufnehmen. Aber du kommst auf keinen Fall zurück ins Gefängnis.
Du könntest versuchen, das Telefonnetz neu an die Gegensprechanlage anzuschließen. Such dir eine Telefonzelle und schau, ob das geht.
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Ende dieses Zweigs
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„Können wir mal unter vier Augen reden?“
„Pascal ist taub. Das ist privat.“
Ihr Mann räuspert sich.
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„Wir werden Geschichte schreiben, Eszti.“
„Geschichte ist das, was jeden Morgen im Posteingang der mittleren Beamtin auf sie wartet. Ich finde es gut, wenn das so bleibt.“
Die Tage bis zur Frühpensionierung zählen und gemütlich in die Bedeutungslosigkeit gleiten.
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„Das ist für den Trupp. Diesmal machen wir es richtig.“
„Ach bitte, Hershel. Du kannst die Dinge nicht wieder so zusammenfügen, wie sie waren. Du bist nicht mehr die Person, die du einmal warst, und ich auch nicht.“
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„Ich will's ihnen allen zeigen, Eszti.“
„Immer ging's nur um dich, am Ende. Du, du, du.“
„Was, hast du was Wichtigeres zu tun?“
„Ja, tatsächlich. Ich bin Teil eines Kreises, der aus den mächtigsten Leuten aus Politik und Wirtschaft in Portofiro besteht, und auch ein paar reiche Ausländer sind dabei, darunter manchmal sogar Gesandte aus La Luz.“
„Kaum jemand außerhalb dieses Kreises weiß überhaupt, dass es ihn gibt. Wir treffen uns jede Woche. Wir spielen Karten. Meistens Entreaty.“
„Karten? Du meinst, du würdest lieber Karten spielen?“
„Ich würde lieber Karten spielen.“
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„Das klingt verdammt langweilig.“
„Du warst mein Boss, und als ich dich gebraucht habe, warst du nicht da. Absichtlich, inkompetent … Es ist mir total egal, was du denkst.“
„Klingt echt gut.“
„Du weißt ja, was man sagt: Erfolg ist die beste Rache.“
„Du verpasst was, Eszti.“
„Genau das ist die Idee. Ich will so weit wie möglich von dem wegbleiben, was du da machst.“
„Ich muss einen EMTERR-Unterhändler anrufen, um einen Gefangenenaustausch zu machen.“
„Du willst den luzianischen Diplomaten? Was zum … Nein. Sag nichts. Ich will es nicht wissen. Kein Wort mehr.“
„Das ist die Bank, und ein hochkarätiger Häftling. Die werden ganz schön viel verlangen.“
„Die werden nach deinem letzten Hemd verlangen.
„Bist du sicher, dass du nicht wissen willst, was die Aufgabe ist?“
„Ja.“
Klar macht sie das. Schluss mit dem Spielplatz-Quatsch. Operant CASCADE ist da.
„Wir machen den Großen Lich des Technofaschismus kalt.“
Sie wird blass. Der Zigarettenrauch scheint beim Aufsteigen zu erstarren.
Die Intensität in ihrem Blick ändert sich. Ein subtiler neuer Farbton schleicht sich an die zitternden Ränder ihrer erweiterten Pupillen, den du noch nie gesehen hast und nicht genau benennen kannst.
„Was du mir gerade gesagt hast, hast du mir niemals gesagt, verstanden? Wie konntest du nur hierher kommen? Du wirst sie zu mir führen …“
„Wer?“
„Das Weinende Auge, Hershel!“
„Sie werden jeden finden, mit dem du gesprochen hast. Sie werden alle foltern. Sie werden von Schuld ausgehen und es wird ihnen egal sein, ob sie sich irren.“
„Du hast uns alle ins Verderben gestürzt.“
Ihr Kiefer ist schlaff, ihr Gesicht sieht irgendwie komisch aus. Alle kleinen Muskeln, die normalerweise ihren Gesichtsausdruck machen, sind vor Schreck wie gelähmt.
Das Weinende Auge hat sie besiegt, ohne sie auch nur anzufassen.
„Sie haben dich schon gebrochen. So halten sie uns am Boden …“
„Ich habe ein Zuhause, einen Job, Freunde, eine Familie und einen liebenden Ehemann. Ich bin nicht am Boden und ich werde mich nicht von dir und deinem hirnlosen Sinn für weltliche Unzufriedenheit unterkriegen lassen.“
„Glaube mir, wenn ich das sage … Du bist nicht die richtige Person für diesen Job. Die Oper glaubt doch nicht ernsthaft, dass du das durchziehen kannst. Das ist doch Selbstmord.“
„Ich habe ein Zuhause, einen Job, Freunde, eine Familie und einen liebenden Ehemann. Ich bin nicht am Boden…„Doch, das werden sie schon. Sie werden dich foltern und töten und alle, die du auf deinem Weg getroffen…Verdammter Feigling.„Das könnte sie echt sein. Ich will es aber nicht rausfinden.“Also wusste Eszti, dass das Auge Karolina hatte, hat aber nicht versucht zu helfen und hat sie danach nicht…
„Da liegst du falsch.“
„Du solltest aussteigen, solange du noch kannst. Du spielst das Spiel eines Verlierers. Es gibt tausend Möglichkeiten zu scheitern, aber keine Möglichkeit zu gewinnen. Du bist bestenfalls Kanonenfutter.“
„Ich werde nicht … nein, wir dürfen uns da nicht einmischen. Hau ab.“
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Schlechte Nachrichten: ESTOC scheint sich weder als deine direkte Berichtslinie zu sehen, noch als deine Statistin – und auch nicht mehr als deine Freundin.
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„Sie haben mir trotzdem den Auftrag gegeben.“
„Du bist ein Feigling, Eszti.“
„Sie werden uns nicht finden.“
„Doch, das werden sie schon. Sie werden dich foltern und töten und alle, die du auf deinem Weg getroffen hast.“
„Wirst du mich verraten?“
„Nein. Ich … werde aus Portofiro verschwinden. Ich werde so tun, als hätte ich dich nie gesehen und ich bitte dich, dasselbe zu tun. Bitte.“
Verdammter Feigling.
„Karolina hat sie überlebt. Zäher als du.“
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„Das könnte sie echt sein. Ich will es aber nicht rausfinden.“
„Du bist also bei ihr gewesen? Ich will mir gar nicht vorstellen, in welchem Zustand sie ist.“
Also wusste Eszti, dass das Auge Karolina hatte, hat aber nicht versucht zu helfen und hat sie danach nicht mal besucht.
„Ich wurde nicht verfolgt.“
„Das Weinende Auge beobachtet dich immer, Hershel. Verstehst du das nicht? Sie sind nicht wie die Oper. Sie sind überall, sie sind erbarmungslos, sie sind …“
„Du musst nur einen Kontakt für mich herstellen, bleib cool.“
„Bei so einem Auftrag macht es keinen Unterschied, ob du einen Kontakt herstellst oder den Abzug drückst. Sie werden jeden finden … jeden, mit dem du gesprochen hast …“
„Okay. Hilfst du mir dann?“
„Ich werde dir den richtigen Ansprechpartner suchen, ja. Aber ich will klar sagen, dass ich mich sonst nicht mehr einmischen werde.“
„Rechne mit einem Anruf von der EMTERR-Verhandlungsabteilung. Und von mir wirst du nie wieder was hören.“
„Ich werde dir den richtigen Ansprechpartner suchen, ja. Aber ich will klar sagen, dass ich mich sonst nicht…„Gern geschehen. Aber ich will ganz klar sagen, dass ich mich nicht weiter daran beteilige“„Nein. Ich besorge dir den Kontakt, und dann redest du mit denen. Ich will damit nichts mehr zu tun haben.“
Verzweigung
„Danke, Eszti.“
„Gern geschehen. Aber ich will ganz klar sagen, dass ich mich nicht weiter daran beteilige“
„ESTOC und CASCADE sind wieder da!“
„Nein. Ich besorge dir den Kontakt, und dann redest du mit denen. Ich will damit nichts mehr zu tun haben.“
„Okay, Eszti. Ich verstehe. (Abschließen.)“
„Ich hab davon noch nie was gehört. Um deinetwillen, Hershel, und das meine ich ernst …“
„Du solltest auch darüber nachdenken, nichts davon zu hören.“
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„Das war's mit der Zusammenfassung.“ (Abschließen.)
„Freut mich zu hören.“
Alternative Formulierung
„Sprich nie wieder davon.“
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Sie beißt sich auf die Oberlippe und atmet aus.
„Pascal und ich wollen diese Wohnung verkaufen und einen kleinen Faserzementbungalow an der Küste kaufen. Wir werden das schnell machen. Hoffentlich müssen wir dich dort nie empfangen.“
Die Wellen rollen endlos an einen Strand aus feinen Kieselsteinen. Pascal nimmt den Deckel von der Teekanne und sieht zwei Männer den Gartenweg hochkommen. Er öffnet die Tür mit einem Lächeln.
„Viel Glück euch beiden.“
„Und dir auch, Hershel. Aber nur, weil ich befürchte, dass es ein Wunder braucht, um zu verhindern, dass du diesen Auftrag in eine weltweite Katastrophe verwandelst.“
„Verreck doch.“
„Das tun wir alle irgendwann.“
„Wir sehen uns in Luz.“
„Fick dich, Hershel.“
„Die haben da keine Wahl, das geht sie nichts an. Wenn du das Gefühl hast, dass es nötig ist, mach es einfach selbst.“
„Fred?“
„Sieh das einfach als den Preis, den du zahlen musst, um aus dem Trupp auszusteigen.“
„Weißt du … all die Jahre … wusste ein Teil von mir, dass ich mich nicht vor unseren Feinden versteckt habe, Hershel. Es warst du.“
„Tut mir leid, Eszti. So ist es jetzt nun mal.“
„Es ist das, wozu du es gemacht hast.“
„Sag mal, wie stehen Faschisten eigentlich zu Menschen mit Behinderung?“
„Ich wette, seine Schreie klingen total komisch, genau wie seine Stimme.“
Noch mal. Stärker. Sie muss glauben, dass du das Zeug dazu hast.
DU HAST.
Verzweigung
WIEDERHOLE DAS GANZE EINFACH SO LANGE, BIS SIE VOR ERSCHÖPFUNG EINKNICKT.
„Eszti, mach diesen Deal.“
„Hershel, ich habe nein gesagt! Hör auf, zu fragen, hör auf, immer wieder herzukommen!“
„Eszti, mach diesen Deal.“
„Sag es nicht. Ich sehe es deinem Gesicht an. Du hast keine Ahnung, wer möglicherweise zuhört …“
ANGST. BENUTZE SIE. ZIELE AUFS HERZ.
„ESZTI, MACH DIESEN DEAL ODER ICH HETZTE DAS WEINENDE AUGE AUF PASCAL.“
Verzweigung
Verzweigung
DEIN STATIST BENIMMT SICH DANEBEN. ERINNERE SIE AN DEINE KRAFT.
Du spannst dienen Bizeps an.
„Sei nicht albern, Hershel.“
Verzweigung
SIE IST EIN VERDORBENES SUBJEKT, SIE VERDIENT ES, ERPRESST ZU WERDEN.
„Ich sag allen, dass du deinen Mann schlägst.“
„Ach bitte, wir sind in Portofiro. Häusliche Gewalt ist hier ein ganz normaler Zeitvertreib der Arbeiterklasse.“
„Vielleicht hast du ihn ja mit deinen ständigen Schlägen taub gemacht.“
„Pascal ist seit seiner Geburt taub. Ich werde ab jetzt taub sein.“
Verzweigung
„Ich brauche einen kleinen, bürokratischen Gefallen …“
„Du willst mich einstellen.“
„Na gut, Hershel. Erzähl mir, wie du mein Leben verändern willst.“
Es fällt dir auf, dass ihr euch beide wie Fremde neu arrangiert.
Diese alte Schlampe wird nie wieder Teil der Gäng sein.
„Hast du dir noch mal Gedanken über meinen Vorschlag gemacht, den Lich zu töten?“
„Halt die Klappe. Hör auf damit.“
Die spielt nur die Unnahbare.
„Das war kein Nein. Du findest es verlockend.“
„Tu ich nicht, Hershel.“
GENUG MIT DIESER UNGEHORSAMKEIT. SIE IST DEINE STATISTIN, BRING SIE DAZU, DIR ZU GEHORCHEN.
Verzweigung
„Kein Problem, lass dir Zeit.“
„Hör auf damit, Hershel.“
„Okay, okay. Ich hör schon auf.“ (Du gehst zurück.)
„Klar.“
„Ich finde den Weg schon raus. [Du gehst.]
„Auf Wiedersehen, Hershel.“
Verzweigung
„Wieder hier, um mehr Natriumpentathol zu holen? Ich denke, wir haben alles gesagt, was gesagt werden musste.“
„Hershel. Du bist … zurück.“
Sie seufzt tief.
„Ich will einfach nur reden.“
„Ich glaub dir nicht. Was willst du?“
Greif mich nicht noch mal an.“
„Werde ich nicht tun. Was willst du?“
Verzweigung
„Ich dachte, wir hätten uns nichts mehr zu sagen, Hershel.“
Verzweigung
Verzweigung
„Ich bin nicht hier, um deine Tarnung auffliegen zu lassen.“
Verzweigung
„Deine Anwesenheit in meiner Wohnung allein ist schon gefährlich.“
Verzweigung
„Deine Anwesenheit in meiner Wohnung allein ist schon gefährlich für mich. Wie hast du die Adresse rausgefunden?“
„Ich bin zum Schnüffeln geboren.“
„Wir wissen beide, dass das nicht stimmt.“
Verzweigung
„Ich hab deine Post durchgesehen.“
„Unglaublich. Und du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, es mitzunehmen. Pascal wird darüber total fertig sein.“
„Ich hab Tonio gefragt.“
„Du hast Tonio angelogen. Ich kenne meinen Tonio. Ich hoffe, du hast ihm nicht gedroht.“
„Wir Genossen werden immer zusammengebracht.“
„Ich habe ein diplomatisches Auftreten und komme damit recht weit.“
„Oskar Metamoto hat dich verpfiffen.“
„Ich sehe, du hast geheiratet.“
„Pascal ist ein sehr netter Mann; ich bin echt froh, ihn zu haben.“
Sie schaut besorgt zur Tür. Pascal sitzt dahinter.
Verzweigung
„Du hast ihn geheiratet, um an Adressen und Briefe zu kommen, ESTOC.“
„Nein. Ich hab ihn geheiratet, weil ich einsam und ängstlich war und jeden Tag sein freundliches Gesicht gesehen hab.“
Allein in ihrer Wohnung, mit einem Messer unter ihrem Kopfkissen. Sie hat Angst vor dem Geräusch von Schritten, die sich ihrer Tür nähern – bis sie lernt, seine Schritte zu erkennen.
Verzweigung
„Er ist sanft, ehrlich und zuverlässig. Er ist alles, was ich dachte, hinter mir gelassen zu haben.“
„Ich werde seine Sicherheit nicht aufs Spiel setzen. Für nichts auf der Welt.“
„Er ist sanft, ehrlich und zuverlässig. Er ist alles, was ich dachte, hinter mir gelassen zu haben.“Verzweigung 562„Er weiß genau, wer ich bin. Er weiß, wie ich meinen Kaffee mag, welches mein Lieblingsdessert ist und welche…„Als ob das was Schlimmes wäre. Es gibt Wichtigeres im Leben als deine Karriere, Hershel – manches davon…„Er ist sanft, ehrlich und zuverlässig. Er ist alles, was ich dachte, hinter mir gelassen zu haben.“
„Du bist eine kommunistische Spionin. Du hast ihn in Gefahr gebracht, indem du ihn geheiratet hast.“
„Nein, bin ich nicht. Ich bin Beamte.“
Sie belügt sich selbst, auch wenn sie es nicht merkt. Das ist unbewusstes Spionagehandwerk.
Vielleicht kann man eine Lüge so sehr lieben, dass sie zur Wahrheit wird.
„Hast du jemals … geheiratet?“
„Ich glaube nicht, dass ich Liebe verdiene.“
„Es gibt einen Punkt, ab dem Selbstgeißelung eher wie Selbstmitleid als wie Selbsthass wirkt.“
„Ich fürchte, dieser Punkt liegt schon viele Kilometer hinter dir.“
Verzweigung
„Ich fürchte, dieser Punkt liegt schon viele Kilometer hinter dir.“„Nein, würdest du wohl nicht.“„Es war 'ne Möwe, Hershel. Die ruhen sich alle auf einem Bein aus.“„Genau deshalb hab ich mich aus der Sache rausgehalten. Ich empfehle dir, dasselbe zu tun, wenn du noch…„Es ist nie zu spät, ein echter Mensch zu werden. Fokus ist echt cool, aber Monomanie ist … manisch.“„Klar. Du bist zu wichtig für die Liebe.“
„Es wäre echt gemein, meine Chefs auf jemand anderen aufmerksam zu machen.“
„Ach ja – Aliens, Gespenster, faschistische Hexenmeister? Ich erinnere mich, dass du mal überzeugt warst, dass das Weinende Auge dich von einer einbeinigen Möwe beschatten ließ.“
„Daran kann ich mich nicht erinnern. Du führst deine Aufzeichnungen wohl nicht ordentlich.“
„Nein, würdest du wohl nicht.“
„Ich habe sie überall gesehen! Immer ein und dieselbe!“
„Es war 'ne Möwe, Hershel. Die ruhen sich alle auf einem Bein aus.“
„In unserem Job muss man einfach paranoid sein.“
„Genau deshalb hab ich mich aus der Sache rausgehalten. Ich empfehle dir, dasselbe zu tun, wenn du noch kannst.“
„Zu beschäftigt damit, Rache zu planen.“
„Es ist nie zu spät, ein echter Mensch zu werden. Fokus ist echt cool, aber Monomanie ist … manisch.“
„Einsamkeit passt besser zu einem nachdenklichen Charakter.“
„Klar. Du bist zu wichtig für die Liebe.“
„Nein.“
Verzweigung
„Er weiß also gar nichts?“
„Es gibt nichts zu wissen.“
„Du denkst, ein Leben ist wichtiger als die Arbeit. Das ist eine echt schlechte Rechnung.“
„Du denkst das, weil du allein bist.“
„Ich hab auf deinen Fotos viele Kinder gesehen.“
„Pascals Familie. Er hat drei Brüder, die alle drei Kinder haben. Alle sind unter zehn. Wir verbringen jedes zweite Wochenende mit ihnen am Strand.“
Sie lächelt auf eine Art, die du noch nie gesehen hast; Eszti ohne eine Spur von ESTOC.
„Das klingt schön.“
„Es ist echt toll. Die Jüngste, Maggie, ist gerade sechs Monate alt geworden. Sie liebt Mangos, ist das nicht krass? Ein Baby, das schon Importware mag. Ich habe meine erste Mango gegessen, da war ich.. ungefähr in deinem Alter.“
Die Vorteile, wenn man für EMTERR arbeitet.
„Operanten haben fast nie Kinder. Ist das wegen ihrer Persönlichkeit, ihrem Lebensstil oder ihren Ängsten? Gibt es überhaupt einen anderen Job, der dein Leben so ziemlich unerträglich macht?“
„Keine Ahnung, wie's dir geht, aber ich genieße das Leben in vollen Zügen.“
„Du stehst in meiner Küche.“
Verzweigung
„Du stehst in meiner Küche.“„Wahrscheinlich. Die Vortäuschung, die Darstellung, die genaue Betrachtung. Zumindest müssen sie nicht mehr…„Ich weiß das, ich hab selbst keine. Ein Nicht-Leben ist eins, das du nicht für dich selbst leben kannst. Als…„Du hast dich dafür entschieden, obwohl du das wusstest. Ich denke, deine Gleichgültigkeit gegenüber deinem…
„Popstar, möglicherweise.“
„Wahrscheinlich. Die Vortäuschung, die Darstellung, die genaue Betrachtung. Zumindest müssen sie nicht mehr ganz so viel Angst haben.“
„Man braucht keine Kinder, um zu leben.“
„Ich weiß das, ich hab selbst keine. Ein Nicht-Leben ist eins, das du nicht für dich selbst leben kannst. Als Operant musst du bei allem, was du tust, darüber nachdenken, wer du nicht bist, statt darüber, wer du bist.“
„Wir sind echt am Arsch.“
„Du hast dich dafür entschieden, obwohl du das wusstest. Ich denke, deine Gleichgültigkeit gegenüber deinem eigenen Leben erklärt, warum du anderen gegenüber so leichtfertig bist.“
„Bist du unfruchtbar oder was?“
„Keine Ahnung, hab's nie probiert und wollte es auch nie. Pascal und ich sind viel glücklicher, wenn wir helfen können, statt selbst zu haben.“
„Langweilig. Eine Hölle voller Schniefnasen.“
„Mach mich nicht traurig, Hershel.“
„Weiß dein Mann, wer du wirklich bist?“
„Er weiß genau, wer ich bin. Er weiß, wie ich meinen Kaffee mag, welches mein Lieblingsdessert ist und welche Strände ich am liebsten mag. Er weiß alles Wichtige über mich, und nichts davon hat was mit meinem Job zu tun – weder mit meinem jetzigen noch mit meinem früheren.“
„Es muss schön sein, jemanden zu haben.“
„Klingt eher … häuslich.“
„Als ob das was Schlimmes wäre. Es gibt Wichtigeres im Leben als deine Karriere, Hershel – manches davon scheint ganz klein zu sein. Tut mir leid, dass du das noch nicht kapiert hast.“
„Er redet komisch.“
„Du bist echt mies, Hershel.“
„Er ist sanft, ehrlich und zuverlässig. Er ist alles, was ich dachte, hinter mir gelassen zu haben.“
„Ich muss mit dir über was reden. Es geht um die Arbeit.“ (Weiter.)
„Um die Arbeit. Klar.“
Sie presst die Kiefer aufeinander und sieht dich an, als würde sie dich zum ersten Mal sehen.
Die Räder drehen sich hinter ihren Augen. Die Systeme sind in höchster Alarmbereitschaft.
„Setz dich doch, ich mache uns einen Kaffee.“
Verzweigung
„Hey, du da hinten! Gib mir mal kurz Zeit. Neue Kaffeemaschine, nerviges kleines Ding …“
Sie summt fröhlich vor sich hin, während sie sich um Teller und Tassen kümmert.
Sie hat uns nicht gesehen. Wir könnten immer noch wegrennen.
Wir hatten echt schönes Wetter, findest du nicht auch?
„Ich hab deinen Briefkasten kaputt gemacht.“
Deine Stimme lässt ihre Schultern anspannen. Das Summen hört auf.
Verzweigung
Das könnte sein, dass sie ihren Laserblick aktiviert. Wie weit geht die Übernahme durch die Augmentoiden?
„Hershel.“
Ihr Mund war zu einer grimmigen Linie verzogen, unter ihrem rechten Auge zuckte es leicht.
Verzweigung
„Du … hast meinen Briefkasten kaputt gemacht?“
„Alle. Ein totales Chaos.“
„Tonio wird total fertig sein. Und du hast nicht mal die Post mitgebracht. Okay. Macht nichts. Du bist ja da …“
„Was für 'ne Überraschung.“
Sie wischt ihre linke Hand an dem Geschirrtuch ab, das am Schrank hängt. Darauf sind winzige Gänseblümchen.
Schau mal, ob du ihren Ladeanschluss finden kannst.
Nichts Auffälliges am Hals oder an den Händen, das könnte echt fortschrittliche Technik sein.
„Also.“
Nichts Auffälliges am Hals oder an den Händen, das könnte echt fortschrittliche Technik sein.„Ja. Hat mein Mann dich reingelassen? Ja.“„Klar hab ich Ingwer, Hershel.“„Ist es das?“ Sie scheint sich zu erinnern. „Danke.“„Du hast mir mal gesagt, dass du Portofiro liebst. Na ja, ich hab zufällig mitbekommen, wie du das laut…
Jetzt geht's los …
„Kekse? Ich pack mal ein paar auf einen Teller. Ich hab sogar ein paar neue, mit Schokolade.“
Vergiftet.
Du zuerst, ich schau nur zu.
„Ich hab die Kekse nicht vergiftet, Hershel.“
„Womit verdiene ich diesen überraschenden Besuch?“
„Ich bin gekommen, um mich bei meiner alten Freundin zu entschuldigen.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass du das drauf hast.“
Übersetzung: Du redest Quatsch, Wilk.
„Dich, das tue ich. Ich bin ein Meister im Entschuldigen.“
„Na dann, mal los.“
„Es tut mir leid.“
„Da bin ich mir sicher.“
Sie senkt den Kopf und starrt auf den roten Schachbrettboden, etwa zwei Fuß von deinem rechten Fuß entfernt.
„Da bin ich mir sicher.“„Du willst es nicht durchziehen? Das kommt mir bekannt vor, als würde ich das Lied jetzt zum ersten Mal…„Da bin ich mir sicher.“„Ach so.“„Ich hätte gedacht, dass unser letzter Auftrag weitere Versuche ausschließen würde.“„Was für ein Glück wir doch haben.“„Sind mir egal.“„Schuld. Was bist du mir schuldig, Hershel? Ich wurde gejagt, von einem Feind, der mich umzingelt hatte. Ich…„Wer sind 'sie'? Mit abstrakten Drohungen machst du mir keine Angst. Wegen dir wurde ich gejagt. Ich konnte…„Meine Kollegen waren ehr respektvoll mir gegenüber, und bei der Arbeit ist nichts Besonderes passiert. Du…„Um dieses Gespräch voranzubringen.“„Sehr reif, Hershel. Ich kann von hier aus dein enormes inneres Wachstum spüren.“„Du machst mich wütend, Hershel.“„Wir wurden gejagt, Hershel. Das ganze Netzwerk. Du hast uns ihnen ausgeliefert.“„Aber das hast du nicht gemacht, und ich musste mit den Konsequenzen klarkommen. Ich wurde gejagt, von einem…„Ein Fehltritt? Ich wurde gejagt, von einem Feind, der mich umzingelt hatte. Ich konnte nirgendwo hin, hatte…„Meine Arbeit bei ihnen war immer zuverlässig und respektvoll.“„Soll ich mal die Lügen zählen, die du mir heute erzählst, Hershel?“„Du hattest eine Wahl. Du warst der Netzwerkleiter; dich haben sie gesucht.“„Was hätte ich denn machen sollen, außer das Leben zu leben, das du mir gegeben hast?“„Theoretisch schon. Aber der Scheck wurde erst eingelöst, als ich dich kennengelernt habe.“
Was hat die Oper mit dir gemacht, nachdem du dich selbst befreit hast?
„Ist das wichtig?“
„Mir schon, ja.“
„Hinten im Gefrierschrank.“
„Archive, hm. Das macht Sinn. Aber du bist jetzt raus. Im Einsatzgebiet, nehme ich an.“ Sie schaut dich an, ihr Blick ist härter denn je.
Du hörst jemanden laut auf dem Dach über dir lachen.
„Ich hab mir hier ein schönes Leben aufgebaut.“
Das war eine Drohung.
Eine leichte Brise weht durch eine Plantage in Lágundi. Die Blätter rascheln, wenn sie vorbeizieht.
„Ständig kranke Soloaufträge.“ (Du lügst.)
Verzweigung
„Das war deine zweite Lüge. Und die Wahrheit?“
„Die Zeit hat dich also noch nicht reifen lassen. Die Wahrheit?“
„Eigentlich will ich jetzt doch nicht.“
„Du willst es nicht durchziehen? Das kommt mir bekannt vor, als würde ich das Lied jetzt zum ersten Mal hören.“
„Für dich mach ich mal 'ne Ausnahme. ESTOC und CASCADE – wir waren ein echt legendäres Duo.“
Sie lässt deine Lüge stillschweigend weiter schwelen.
„Tut mir leid.“
„Da bin ich mir sicher.“
„Wieder zusammen!“
„Ach so.“
„Ich will das hinter uns lassen und dass wir Freunde bleiben.“
„Wie nett von dir. Welches unserer gemeinsamen Hobbys möchtest du mit mir zusammen machen?“
Mist, mein Bluff ist aufgeflogen. Wie krieg ich sie an den Haken?
„Spionage?“
„Ich hätte gedacht, dass unser letzter Auftrag weitere Versuche ausschließen würde.“
„Kekse. Kaffee trinken.“
„Was für ein Glück wir doch haben.“
„Was hältst du von Wolfbechern?“
„Sind mir egal.“
„Ich hab den Stahlschädel gesehen, als ich reinkam. Gehörst du auch dazu?“
„Mein Mann? Stahl … Er ist kein Augmentoide, Killobot oder sonst was, was du dir gerade ausdenkst. Solche Sachen gibt's nicht.“
Denk mal an das Schicksal von Operant NOTION, der von einem abtrünnigen GentleNight-5000 in West-Hvârda fertiggemacht wurde. Dieser Statist muss noch viel über modifizierte Euthanasie-Robotik lernen.
„Man kann nicht vorsichtig genug sein. Unsere Feinde werden immer mehr.“
„Unsere Feinde? Ich hab seit fünf Jahren nichts mehr von Novessa gehört.“
„Aber es begleitet dich. Ein Schatten, der jetzt kommt, um seine Schuld einzutreiben.“
„Schuld. Was bist du mir schuldig, Hershel? Ich wurde gejagt, von einem Feind, der mich umzingelt hatte. Ich konnte nirgendwo hin, hatte niemanden, den ich anrufen konnte. Ich war der Gefangenschaft, Folter und dem Tod ausgeliefert, soweit du wusstest. Oder dich das interessierte.“
„Du wirst immer noch zu uns gehören, wenn sie kommen.“
„Wer sind 'sie'? Mit abstrakten Drohungen machst du mir keine Angst. Wegen dir wurde ich gejagt. Ich konnte nirgendwo hin, hatte niemanden, den ich anrufen konnte. Ich war der Gefangenschaft, Folter und dem Tod ausgeliefert, soweit du wusstest. Oder dich das interessierte.“
„Hast du deine Loyalitäten geändert?“
„Meine Kollegen waren ehr respektvoll mir gegenüber, und bei der Arbeit ist nichts Besonderes passiert. Du aber hast mich ins Gefängnis, zur Folter und zum Tod geschickt, soweit du wusstest. Oder dich das interessierte.“
„Wer sind wir, dass wir das sagen könnten? Offiziell gibt's die Oper gar nicht.“
„Die Oper, Hershel, ist eine Organisation wie jede andere, und wir machen, was uns aufgetragen wird. Zum Beispiel – du hast mich an EMTERR gekoppelt, du hast mich EMTERR überlassen. Bei EMTERR bleibe ich jetzt.“
„Die Oper wird nie müde, ESTOC. Wir holen uns, was man uns schuldig ist.“
„Ich hab seine Roboterteile gesehen.“
„Du hast sein Cochlea-Implantat gesehen. Er ist taub.“
„Nekromantie!“
„Er ist taub, Hershel, nicht tot. Er kann einfach nichts hören!“
Sie murmelt leise vor sich hin.
„Ich wünschte, ich wäre taub.“
„Warum solltest du denn taub sein wollen?“
„Um dieses Gespräch voranzubringen.“
Du murmelst deine eigenen leisen Worte vor dich hin.
„Sehr reif, Hershel. Ich kann von hier aus dein enormes inneres Wachstum spüren.“
„Ich verstehe, warum er ein Cochlea-Implantat braucht. Du sprichst echt leise.“
„Du machst mich wütend, Hershel.“
„Du bist auf ihre Lügen reingefallen.“
„Klingt teuer. Die Gehälter der Regierung müssen wohl ganz gut sein.“
„Unsere Feinde; sie atmen noch.“
„Unsere Feinde? Ich hab seit fünf Jahren nichts mehr von Novessa gehört.“
„Du kannst ja doch hören. Herzlichen Glückwunsch!“
„Das Operngeschäft, ja. Ich glaube nicht, dass sie dich meinetwegen nach Portofiro zurückgeschickt haben.“
„Du hast mich zu EMTERR gebracht und mich dort einfach sitzen lassen. Die Bank hat so was nie gemacht.“
„Sicher tolle Vergünstigungen. Snacks in der Kaffeeküche.“
„Wir wurden gejagt, Hershel. Das ganze Netzwerk. Du hast uns ihnen ausgeliefert.“
„Ich hätte dich zurückrufen sollen.“
„Aber das hast du nicht gemacht, und ich musste mit den Konsequenzen klarkommen. Ich wurde gejagt, von einem Feind, der mich umzingelt hat. Ich konnte nirgendwo hin, hatte niemanden, den ich anrufen konnte.“
„Ein einziger Fehltritt und schon gibst du alles auf, woran du geglaubt hast?“
„Ein Fehltritt? Ich wurde gejagt, von einem Feind, der mich umzingelt hatte. Ich konnte nirgendwo hin, hatte niemanden, den ich anrufen konnte. Novessa hat mich im Stich gelassen, Hershel.“
„Also, EMTERR ist besser als ich.“
„Meine Arbeit bei ihnen war immer zuverlässig und respektvoll.“
„Du bist ein Statist, so läuft das nun mal.“
„Ja, wir machen, was uns gesagt wird. Du hast mich zu EMTERR geschickt, du hast mich bei EMTERR gelassen. Bei EMTERR bleibe ich.“
„Ich war's, die die Fäden gezogen hat, damit du deine Beförderung bei der Bank bekommen hast.“ (Du lügst.)
„Soll ich mal die Lügen zählen, die du mir heute erzählst, Hershel?“
„Die Gezeiten des Schicksals, beeinflusst von einem blutroten Mond.“
„Hochtrabender Quatsch, leere Worte. Genau wie damals, als du mir diesen Anruf versprochen hast.“
„Wir sind Leute, die mit nicht gut gehüteten Geheimnissen und gebrochenen Versprechen zu tun haben.“
„Aber wir sollten uns gegenseitig vertrauen. Wir wurden gejagt, Hershel. Das ganze Netzwerk.“
„Du hast mich bei EMTERR platziert – umgeben von ihnen, während sie nach mir suchten. Ich musste mich dort, wo du mich zurückgelassen hast, in Sicherheit bringen.“
„Ich hatte keine Wahl.“
„Du hattest eine Wahl. Du warst der Netzwerkleiter; dich haben sie gesucht.“
„Du meinst, du arbeitest jetzt wirklich für die Bank?“
„Was hätte ich denn machen sollen, außer das Leben zu leben, das du mir gegeben hast?“
„Du hast den Frieden aufgegeben, als du angefangen hast, als Spion zu arbeiten.“
„Theoretisch schon. Aber der Scheck wurde erst eingelöst, als ich dich kennengelernt habe.“
„Hätte es einen Unterschied gemacht?“
„Ja. Wir wurden gejagt, Hershel. Das ganze Netzwerk.“
„Ich bin überrascht, dass deine Verdauungskabel mit Zucker klarkommen.“
„Oh ja, ich muss echt auf mein Gluten achten. Die Probleme des Alters …“
„Danke.“
„Gern geschehen. Das wird schön. Uns mal wieder zu unterhalten. Bei Keksen.“
„Wir können die neuen Kekse zusammen essen.“
„Wir können das machen. Das wird cool. Wir quatschen bei Keksen.“
Verfickt …
„Ich hab das Wort „angenehm“ da nicht gehört.“
„Ja. Hat mein Mann dich reingelassen? Ja.“
„Es ist okay, wenn du keinen Ingwer hast.“
„Klar hab ich Ingwer, Hershel.“
„Das ist schön.“
„Ist es das?“ Sie scheint sich zu erinnern. „Danke.“
„Was für ein deprimierendes kleines Gebäude hast du denn da.“
„Du hast mir mal gesagt, dass du Portofiro liebst. Na ja, ich hab zufällig mitbekommen, wie du das laut gesagt hast.“
„Es war ein Unfall.“ (Du lügst.)
„Genau. Ja. Vergiss es. Du bist ja da …“
„Das hättest du nicht tun müssen, wenn du dich nicht hinter dem Namen deines Mannes versteckt hättest.“
Sie schaut sauer.
„Na ja. Jetzt bist du ja hier.“
Das Medium Summen lässt Wut einfach nicht zu.
Ich bin hier, um mit der Leitung von Humankapital zu reden.“
„ESTOC.“
Du sagst nichts.
„Milch in deinem Kaffee, Kekse? Wir haben Schokolade, Mandel, Natur …“
„Ich wette, du hast auch Schrauben und Muttern, Augment-Eszti.“
„Für mich nichts, ich will mich nicht aufdrängen.“
„Hast du Ingwer?“
„Ich bin's, Eszti.“
„Du willst den …“ Sie schluckt. „Den erbärmlichen luzianischen Diplomaten? Hahaha! Er ist … der Preis der Bank. Die werden viel dafür verlangen.“