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„Der Luftschleicher ist immer noch da oben, menina. Er schleicht herum.“
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Verzweigung 5Verzweigung 92Verzweigung 136Verzweigung 142Verzweigung 160Verzweigung 191Verzweigung 200Verzweigung 221Verzweigung 236Verzweigung 240Verzweigung 245Verzweigung 251Verzweigung 255Verzweigung 260Verzweigung 263Verzweigung 375Verzweigung 379Verzweigung 382Verzweigung 386Verzweigung 390Verzweigung 394Verzweigung 404Verzweigung 412Verzweigung 417Verzweigung 436Verzweigung 445Verzweigung 450Verzweigung 500Verzweigung 569Verzweigung 585Verzweigung 594Verzweigung 615Verzweigung 631Wird sie nicht.Verzweigung 665Ihr Antlitz ist vom Alter gezeichnet und ihr Körper ist gebeugt, aber es ist zweifellos dieselbe Frau, die du…Verzweigung 689„Carmuna“. Der Name auf der Bestellung von PSEUDOPOD. Dein Doppelgänger schuldet dieser Frau eine winzige…
„Warum hast du dir so viele Sorgen um den Typen mit dem Strommast gemacht?“
„Na ja …“
Sie senkt ihre Stimme und beugt sich vor.
„Die Hafenarbeiter denken, dass sie einen Agenten vom Weinenden Auge entdeckt haben, der hier im Basar arbeitet!“
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Dein Herz zieht sich bei dem Namen zusammen.
„Was hat sie dazu gebracht, das zu denken?“
„Ich hab ihn dabei erwischt, wie er luzianisches Geld geklaut hat. Carmuna glaubt das aber nicht, menina. Die haben den Falschen erwischt.“
„Du hast gedacht, der Typ auf dem Strommast würde zum Weinenden Auge gehören und hast mich einfach so dorthin geschickt? Ich bin echt enttäuscht.“
„Nun … du siehst robust aus. Und du bist eine Außenseiterin, oder? Dir wird nichts passieren.“
„Aber die Hafenarbeiter haben den Falschen erwischt. Der Typ, den sie gefeuert haben, hat erst letzte Woche einen coolen Mantel bei Carmuna gekauft. Niemand mit dem Auge könnte so höflich sein oder so einen guten Geschmack bei Oberbekleidung haben.“
Die Hafenarbeiter müssen mehr über ihn gewusst haben. Finde raus, was du kannst. Wenn das Weinende Auge hier ist, musst du wissen, warum.
Frag mal nach dem Mantel. Klingt cool.
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„Warum glaubst du, dass das Weinende Auge sich für den Basar interessiert?“
„Das sind Luzianer, menina. Der Basar ist voll von Raubkopien! Die passen gut auf ihre Sachen auf.“
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Das Weinende Auge interessiert sich nicht für gefälschte Spielzeuge. Wenn sie hier sind, dann passiert etwas, das weit über ihren Kopf hinausgeht.
„Sag mir ehrlich – war dieser Mantel besser als meiner?“
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„Wie konnte Carmuna die Früchte ihrer Ernte vergleichen?“
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„Als der, den du trägst? Ich fürchte ja, menina.“
Such den Mantel und mach ihn kaputt.
„Beschreibe diesen Mantel – er könnte die Schultern eines Techno-Faschisten wärmen.“
„Auf keinen Fall! Es war ein Trenchcoat, bunt, aber hauptsächlich orange und rot. Er erinnerte an eine alte Reisetasche.“
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Du kennst diesen Mantel – das ist der Mann, der dir durch den Basar gefolgt ist.
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„Und er hatte immer eine Kamera dabei. Frag dich mal selbst, menina, würde ein Agent des Weinenden Auges mit einer Kamera rumlaufen? Das wäre doch viel zu auffällig.“
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„Er könnte was damit zu tun haben, dass ich meinen Kollegen verloren habe …“
„Unsinn, er ist ein netter Kerl, genauso wie dein Kollege ein netter Typ ist. Was glaubst du denn, was er mit irgendwelchen Verlusten zu tun haben könnte?“
Dein erster Auftrag und schon wirst du von einem mutmaßlichen Statistenmörder verfolgt. Bring dich lieber um, um das Ganze hinter dich zu bringen.
„Ich scheine Schreckliches und Unglück anzuziehen, also denke ich einfach, dass das zusammenhängt.“
„Du und Carmuna, wir zwei. Wir sollten uns einfach hinsetzen.“
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Lass den Bootsmann wissen, dass du im Blick des Weinenden Auges bist. Das könnte ihn unter Druck setzen.
„Es könnte diese Kamera gewesen sein. Sie hat die Seele meines Kollegen geklaut.“
„Alle Kameras fangen ein bisschen von dir ein, menina. Schau dir diese Leute an.“
Sie senkt kurz ihr Magazin und zeigt dir eine Doppelseite mit jungen Frauen, die verschiedene Make-up-Stile mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen präsentieren.
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Ein lila-silberner Lidschatten-Look mit Glitzersternen heißt „The Violeta“.
„Das sind alles seelenlose Flittchen. Aber gib bloß nicht dem netten Herrn die Schuld!“
„Ich weiß es nicht, aber ich kann ihn schlagen, bis ich es rausfinde.“
„Lass ihn in Ruhe! Das ist unschicklich.“
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Lass den Bootsmann wissen, dass du im Blick des Weinenden Auges bist. Das könnte ihn unter Druck setzen.
„Das ist gut, vielleicht weiß dieser Typ, wie man ihn zurückholen kann.“
„Kannst du ihn nicht einfach rufen, menina? Der nette Junge kann doch nicht weit weg sein.“
Jenseits der Grenzen des Universums, in einen turmalinfarbenen Schleier fallend.
„Er hat mich durch den Basar gejagt.“
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„Deshalb bist du hier rumgesprungen und herumgehüpft! Carmuna dachte schon, du hättest den Verstand verloren.“
„Er hat dich nicht verfolgt. Du hast das falsch verstanden. Das ist nicht die Kleidung von jemandem, der dich verfolgt. Arme menina, du bist paranoid. Carmuna wird zu Polaris beten, damit deine Gedanken leichter werden.“
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Gebete werden nicht helfen. Lass den Bootsmann wissen, dass du im Blick des Weinenden Auges bist. Das könnte ihn unter Druck setzen.
„Er gehört ganz sicher zum Weinenden Auge. Du musst wacher sein.“
„Unhöflich … Überall Unhöflichkeit …“
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Lass den Bootsmann wissen, dass du im Blick des Weinenden Auges bist. Das könnte ihn unter Druck setzen.
„Ich habe ihn aus der Nähe gesehen – wir können diesen Mantel definitiv unter 'fragwürdig' einsortieren.“
Alternative Formulierung
„Ich habe ihn gesehen – dieser Mantel ist echt nicht besser als meiner.“
„Das ist alles eine Frage des Geschmacks. Und ob man überhaupt einen hat.“
Er war bei Foto 24 und dein Double ist außer Gefecht gesetzt. Er ist jetzt dein Hauptverdächtiger.
Der Mantel klingt so, als würdest du ihn kennen – das ist der Mann, der mit deiner Spezial-Statistin von Foto 24 gesprochen hat.
Der Mann von Foto 24. War das Weinende Auge schon derart nah an dir dran?
„Weißt du, wie er heißt und wohin er gegangen ist?“
„Er war wie ein Sohn für mich, menina! Aber nein, ich hab nie seine Daten bekommen.“
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„Der Typ vom Strommast meinte, ein Mann in einem grellen Mantel würde mir folgen …“
„Knallig? Nein, dieser Mantel war der Schatz des Kleiderständers. Das kann nicht derselbe Typ sein.“
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Schau dir diese Klamotten an – sie würde nicht mal einen Zirkus von einem Garen unterscheiden. Es ist ganz sicher derselbe Typ.
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„Ich weiß alles, was ich darüber wissen muss.“ (Zurück.)
„Super.“
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„Erzähl mir von dem Mann, den sie beschuldigt haben.“
„Erst letzte Woche hat er einen wunderschönen Mantel an Carmunas Stand gekauft. Ein echter Gentleman! Niemand mit dem Auge könnte so höflich sein oder einen so guten Geschmack in Sachen Oberbekleidung haben.“
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Meint sie Ignatz?
„Protziger Mantel, große Kamera?“
„Protzig? Du nennst das protzig? Ein Mantel von Carmunas eigenem Stand! Und ein wunderschöner Mantel noch dazu. Hör nicht auf Gerüchte über ihn, menina. Ein netter Mann.“
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… Spricht sie über Ignatz?
Vielleicht derjenige, der dir folgt …
Derselbe Mann, der dir durch den Basar gefolgt ist?
Der Mann, der dir gefolgt ist?
„Geld aus einer luzianischen Quelle zu nehmen, beweist gar nichts. Was gab's denn sonst noch?“
„Oh, niemand sagt was zu Carmuna. Aber trotzdem – die haben den falschen Mann erwischt!“
„Die Hafenarbeiter hätten ihm ins Gesicht treten sollen.“
„Und die Rache des Auges herausfordern? Denk mal drüber nach! Und ich war es nicht, menina.“
Die techno-faschistische Geheimpolizei von La Luz – das dunkle Unterbewusstsein des Staates, das auf altmodische, fiese Methoden steht.
Deine natürlichen Feinde. Die, die euch vor fünf Jahren auseinandergenommen haben. Die Nackenhaare stellen sich auf.
„Das Weinende Auge?“
„Weinendes Auge! Geheimpolizei aus La Luz. Wie kannst du in deinem Alter sein, ohne das Auge zu fürchten?“
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La Luz, die Techno-Faschisten. Warum sollten sie Operanten nach Portofiro schicken?
„Was versteckst du in dem Magazin?“
„Sei still, Mädchen. Plappert Carmuna alles aus? Wer bist du überhaupt?“
Sie blättert wütend in der Zeitschrift und schaut dann zu etwas hinter dir hoch.
Angst in ihren Augen. Als ob du beobachtet wirst.
„Beobachtet uns jemand?“
„Psst, Mädchen. Sei leise. Er hört vielleicht mit.“
„Wir haben es hier mit einem Luftschleicher zu tun. Er beobachtet den ganzen Basar. Carmuna hat hier einen Spiegel, um ihn seinerseits zu beobachten.“
Die Frau hält ihre Zeitschrift in Richtung des unfertigen Strommasts, der am Rand des Marktes steht.
„Das sind die Anzeichen eines gewöhnlichen Perversen. Sei nicht so paranoid.“
„Das ist keine Paranoia, menina – der Typ ist kein gewöhnlicher Perverser! Schau dir doch mal die Uhrzeit an!“
Das ist Paranoia.
Paranoia hat schon vielen Operanten das Leben gerettet. Du könntest die Nächste sein.
„Er sieht aus, als würde er gleich springen.“
„Es gibt viele schöne Trauerkleider im Regal, wenn du sichergehen willst, dass du würdevoll abgehst, menina. Aber nein, er ist jeden Tag da und springt nie.“
„Ich habe ihm jedes Mal, wenn wir Augenkontakt hatten, eine Standpauke gehalten, aber er hat sich davon nicht beeindrucken lassen. Sehr verdächtig.“
Ihre Bewegungen sind unruhig und zitterig – der gebeugte Rücken verrät ein Leben, das sie stehend und über etwas gekrümmt verbracht hat.
Das geht tiefer als das. Irgendeine Art von neurologischer Ursache.
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„Er ist heimlich. Er passt für Polaris auf, du weißt schon, für wen. Er prüft unsere Waren und beobachtet, was wir so machen. Carmuna erzählt dir alles über deinen netten Jungen, wenn du sie fragst, warum.“
„Das klingt bedrohlich. Ich werde herausfinden, was er vorhat.“
„Sei vorsichtig, menina – sprich nicht über Carmuna! Geh durch das Tor südlich von hier und geh weiter nach unten, dann kommst du zu ihm.“
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„Ich wette, du weißt überhaupt nichts. Ich hau ab.“
„Alle sind gleich …“
„Er ist heimlich. Er passt für Polaris auf, du weißt schon, für wen. Er prüft unsere Waren und beobachtet, was wir so machen.“
„Sehr bedrohlich. Ich werde herausfinden, was er vorhat.“
„Sei vorsichtig, menina – sprich nicht über Carmuna! Geh durch das Tor südlich von hier und geh weiter nach unten, dann kommst du zu ihm.“
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„Klingt nach deinem Problem, und ich bin eher so ein Ich-Mensch.“
„Alle sind gleich …“
„Sieht aus, als hätte er da oben einige Ausrüstung. Er schleicht für höhere Mächte herum.“
„Lass sie kommen, menina. Carmuna mag Soldaten lieber als Spione.“
Zeig ihm den Mittelfinger.
„Menina, nein! Carmuna war ihm gegenüber früher ähnlich gesinnt, aber man kann jetzt nicht vorsichtig genug sein. Heutzutage gibt es alle möglichen zwielichtigen Typen … Der Basar ist nicht mehr das, was er mal war.“
„Vielleicht ist er ein Tourist der Abstraktion.“
„Sei nicht so naiv. Heutzutage gibt's alle möglichen zwielichtigen Typen … Der Basar ist nicht mehr das, was er mal war.“
Du drehst dich um, um nachzuschauen.
„Nein! Bist du verrückt? Er wird es sehen.“ Sie schlägt sich mit der Zeitschrift. „Jetzt hat Carmuna zu viel gesagt.“
Sie schaut hinter den Seiten hervor, ihr Blick wird weicher. Sie hält dich für ungeschickt genug, um dir zu vertrauen.
„Enthülle die Natur deines Plans oder du bekommst meine krassen High Kicks zu spüren.“
„Hey, menina, Carmuna ist zwar alt, aber sie kann dir deine dünnen Beine aus den Hüften reißen, als wärst du ein vier Stunden lang gekochtes Hähnchen.“
Sie lächelt und lehnt sich zurück, amüsiert von deiner Drohung.
„Was liest du gerade?“
„Geschichten, Artikel. Nichts, was dich interessieren könnte.“
Du siehst einen Lichtblitz zwischen den Seiten, bevor sie sie vor dir wegblättert – sie versteckt da was drin.
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„Carmuna? Hast du diese Bestellung für Superbloc-Socken aufgegeben?“ (Zeig ihr die Bestellung von PSEUDOPOD.)
„Ja, und das ist alles, was ich bestelle. Keine Belästigung von Carmuna! Ich hab dem netten Jungen gesagt, dass niemand zum Basar kommt, um kommunistische Socken zu kaufen!“
PSEUDOPOD hat sie überredet, Aktien zu kaufen, die sie nicht loswerden kann – echt beeindruckend.
Gut, dass er es vermasselt hat. Er darf dich nicht schlecht aussehen lassen.
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„Warum hast du dann die Bestellung aufgegeben?“
„Um ihm zu helfen, Selbstvertrauen zu gewinnen! Der Arme hatte keinen einzigen Auftrag und war nicht auf diese Schakale hier draußen vorbereitet. Im Superbloc macht man die Dinge immer noch nach alter Manier, menina. Nach traditioneller Art.“
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Also nicht beeindruckend. Eigentlich sogar erbärmlich. Ein Trostauftrag.
Echt beeindruckend, dass er diese Frau für sich gewinnen konnte. Er schafft es, dass man mit ihm mitfühlt. Eine echt wertvolle Eigenschaft.
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„Es ist nur eine winzige Menge.“
„Mehr bekommst du nicht!“
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„Er ist mein Kollege. Worüber habt ihr geredet, wo ist er hingegangen?“ (Weiter.)
„Du arbeitest mit diesem netten Jungen zusammen?“
Ihre Lippen verziehen sich und ihre Augenbrauen ziehen sich zusammen, als sie dich genau mustert.
„Er war so schön angezogen. Stand so gerade da. Höflich! Carmuna dachte, dass es vielleicht Hoffnung für uns in Kohila gibt – aber du siehst überhaupt nicht nach Superbloc aus.“
Sie meint, die Gäng sieht nicht so aus, als hätte die Geschichte die Segel gesetzt Richtung „Scheiß drauf-Insel“ und uns am Ufer zurückgelassen, wo wir uns fragen, was passiert ist.
STRECKE DICH AUS. ZEIGE DEINE SCHÖNE KOMMUNISTISCHE WIRBELSÄULE.
Du stehst gerade.
„Ach, lass das lieber, du bist viel zu groß. So wirst du keine Verehrer finden, wenn du so über die Leute hinwegschaust.“
„Dieser nette Junge hatte noch nie eine Aerotram gesehen. Er meinte, sie seien das Schönste auf der Welt. Dann musste er einfach sagen: „Das muss ein Albtraum für die Bauaufsichtsbehörde sein.“ Wie Carmuna gelacht hat!“
„Ach, lass das lieber, du bist viel zu groß. So wirst du keine Verehrer finden, wenn du so über die Leute…„Carmuna findet, dass du dich wie eine Dummchen anhörst, menina. Und Carmuna kennt sich mit Dummchen aus.“„Carmuna will nichts von Hosenlosigkeit oder Scheißen hören. Es sei denn natürlich, du kaufst Hosen. In…„Was für Probleme? Es gab keine Probleme mit ihm. Er ist zum ersten Mal außerhalb des Superblocks, du…
Ein leises Klicken, als er seine Aktentasche auf das Kopfsteinpflaster stellt und kurz anhält, um seine Brille zu putzen. Er setzt sie wieder auf, blinzelt zu den Aerotrams und den darunter kreisenden Vögeln hinauf. Er lächelt.
„Wir hätten so viele Aero-Trams zusammen sehen können … wenn ich ihn nicht im Stich gelassen hätte.“
„Er meidet dich wahrscheinlich, weil er nicht will, dass du seinen Umsatz beeinträchtigst, oder?“
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„Er meidet dich wahrscheinlich, weil er nicht will, dass du seinen Umsatz beeinträchtigst, oder?“„Das stimmt nur fast, menina, das Phänomen hat nichts mit Zonierung zu tun. Die Leute fangen sich selbst ein.“„Was redest du da für einen Quatsch? Wenn du ihn verloren hast, meidet er dich wahrscheinlich nur, damit du…„Du meinst vielleicht zum Pitol-Trakt? Mit dem Tuk-Tuk kommst du ganz einfach dorthin.“
„Geh mal nach dem Luftschleicher sehen, dann erzählt dir Carmuna mehr über deinen netten Jungen.“
„Na gut. Aber wenn er mich umbringt, werde ich dich als Geist verfolgen.“
„Ja, ja, aber sag dem Typen bloß nichts von Carmuna! Geh durch das Tor südlich von hier und dann immer weiter runter, dann kommst du zu ihm.“
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„Na gut. Aber wenn er mich wangt, werde ich dich als Geist verfolgen.“
„Nein, du erpresserische Hexe.“
Sie zerknüllt genervt ihre Zeitschrift.
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„Carmuna wird dir alles über deinen netten Jungen erzählen, wenn du vom Luftschleicher zurück bist.“
Sie konzentriert sich wieder auf ihre Zeitschrift und passt auf, dass du nicht reinsehen kannst.
„Carmuna würde gerne helfen, aber es ist ein stressiger Tag. Ich muss mich um andere Sachen kümmern.“
KLÄRE SIE ÜBER WELCHE NICHTIGKEIT AUCH IMMER AUF, DIE SIE IN DIESEM MAGAZIN VERBIRGT. SIE HAT INFORMATIONEN ÜBER DEIN DOUBLE.
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„Zonierungsalpträume sind wirklich kein Spaß. Sie werden echt und schaffen Orte, die du nicht verlassen kannst.“
„Das stimmt nur fast, menina, das Phänomen hat nichts mit Zonierung zu tun. Die Leute fangen sich selbst ein.“
„Ich lache nicht. Ich muss hinter ihm aufräumen.“
„Was redest du da für einen Quatsch? Wenn du ihn verloren hast, meidet er dich wahrscheinlich nur, damit du seinen Umsatz nicht beeinträchtigst, oder?“
„Er fühlte sich zum Transportwesen hingezogen – interessant. Irgendwas hat ihn zu weit gebracht.“
„Du meinst vielleicht zum Pitol-Trakt? Mit dem Tuk-Tuk kommst du ganz einfach dorthin.“
„Höflichkeit hat nichts mit Guerillatum zu tun, meine Dame. Das ist meine revolutionäre Haltung.“
„Carmuna findet, dass du dich wie eine Dummchen anhörst, menina. Und Carmuna kennt sich mit Dummchen aus.“
„Er sabbert, hat keine Hose an und hat sich wahrscheinlich schon vollgekackt. Hartes Ding.“
„Carmuna will nichts von Hosenlosigkeit oder Scheißen hören. Es sei denn natürlich, du kaufst Hosen. In diesem Fall – dort drüben ist das Regal.“
„Er steckt in Schwierigkeiten.“
„Was für Probleme? Es gab keine Probleme mit ihm. Er ist zum ersten Mal außerhalb des Superblocks, du solltest ihm ein paar Sehenswürdigkeiten zeigen!“
„War zufällig mein Kollege hier? Braune Jacke, Brille, schwer mit Socken beschäftigt.“
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„Du arbeitest mit diesem netten Jungen zusammen? Er war ein prima Superbloc-Brocken. Ich hätte wissen müssen, dass du aus dem gleichen Holz geschnitzt bist, so wie du mit diesem Widerling umgegangen bist.“
„Ich habe ihn zu den westlichen Docks geschickt – der oberste Bootsmann dort arbeitet direkt für den Basar-Boss, der für Importe und Exporte zuständig ist. Vielleicht weiß er, wo er hingegangen ist.“
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Also hat entweder der Bootsmann gelogen oder PSEUDOPOD hat es nie bis zu ihm geschafft.
Der Erste. Frag ihn nochmal.
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Dann weiß sie nicht mehr als du schon wusstest.
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„Du arbeitest mit dem netten Jungen zusammen? Dem Sockenverkäufer?“
„Du arbeitest mit dem netten Jungen zusammen? Dem Sockenverkäufer?“
Sockenhändler für das Im- u. Export-Büro. Eine der bewährtesten Tarnungen der Oper.
„Ich habe einen Kollegen aus den Augen verloren – er trägt eine Superbloc-Jacke mit doppelter Knopfleiste und eine Brille.“
„Du wolltest mir was über meinen Kollegen vom Superbloc erzählen.“
„Ah, ja. Er war ein super Superbloc-Brocken! Ich hätte wissen müssen, dass du aus dem gleichen Holz geschnitzt bist, so wie du diesen Mast erklommen hast.“
„Ich habe ihn zum Hafen westlich von hier geschickt – der oberste Bootsmann dort arbeitet direkt für den Basarmanager, der für Importe und Exporte zuständig ist. Vielleicht weiß er, wo er hingegangen ist.“
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„Ich habe meine Meinung geändert. Ich werde mir den Luftschleicher ansehen.“
„Sei vorsichtig, menina – sprich nicht über Carmuna! Geh durch das Tor südlich von hier und geh weiter nach unten, dann kommst du zu ihm.“
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„Lass mich mal sehen, was du da verkaufst.“
„Schau dir mal das Regal da drüben an. Keine Läuse, keine Risse, keine Flicken.“
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Als sie auf das Regal zeigt, fällt dir auf, dass ihre Finger ein paar Nuancen zu dunkel sind, als wären sie mit Tinte befleckt.
„Hast du Malens Vater gesehen?“
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„Leider nein, menina. Das arme Mädchen.“
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„Carmuna sieht diese Zeitschrift.“
„Der Mann mit dem Mantel ist definitiv Mitglied des Weinenden Auges. Er hat mich durch den Basar gejagt.“
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„Deshalb bist du hier rumgesprungen und herumgehüpft! Carmuna dachte schon, du hättest den Verstand verloren.“
„Aber er hat dich nicht verfolgt. Du hast das falsch verstanden. Das ist nicht die Kleidung von jemandem, der dich verfolgt. Arme Kleine, du bist paranoid. Carmuna wird zu Polaris beten, damit deine Gedanken leichter werden.“
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„Was tragen Teenager heutzutage? Ich muss mich anpassen.“
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„Du hast doch schon das jugendlichste Teil aus dem Regal gekauft, menina. Das Musical-T-Shirt, oder?“
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„Carmuna wusste es mal“, sagt sie mit einem Schulterzucken. „Aber jetzt ist es ein Rätsel.“
Sie weiß es, aber sie will keinem Dieb helfen. Sieht so aus, als müsstest du das alleine machen.
„Ergebenheits-Klamotten nennt Carmuna sie. Alles, worauf ihre Lieblingsmusik drauf ist. In letzter Zeit hat das Mädchen von Violeta die Nase vorn.“ Sie zeigt auf ihre Kleiderständer. „Schau mal, ich hab eins.“
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„Das Tor da unten ist verschlossen, ich komme nicht durch.“
„Verschlossen?“ Sie spöttelt. „Dann geh drum herum. Die Treppen hoch, dann nach links und den Hafen hinunter.“
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„Ich habe ein paar Fragen zu diesem Ort.“
Alternative Formulierung
„Ich habe noch mehr Fragen zum Basar …“
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„Ja?“
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„Erzähl mir mal, wie du dazu gekommen bist, diesen Stand zu betreiben.“
„Hm. Du unterhältst eine alte Frau, um deine gute Tat für heute zu erledigen? Willst du deine Seele aufpolieren?“
„So war der Plan. Funktioniert es?“
„Nein, menina. Deine Seele sieht von hier aus immer noch klein und schäbig aus. Dafür brauchst du die Sterne. Aber ich erzähle es dir trotzdem.“
„Es fing mit dem Brand in Essilk Nr. 3 an. Die Hälfte der Stadt hat für diese Firma gearbeitet – und plötzlich hatten wir alle keinen Job mehr. Das waren echt harte Zeiten.“
„Aber zuerst war es aufregend. Die ganze Stadt kam, um zu sehen, wie es brannte. Wir haben getrunken, wir haben geweint. Ich habe mit einem Soldaten getanzt, den ich nie heiraten wollte. Er ist jetzt tot.“
Die Liebenden tanzen und stampfen, während ihnen der Schweiß im orangefarbenen Licht glänzt. Jubel, Gesang, die Begeisterung der Menge. Asche regnet auf die Mülleimertrommeln.
„Die Flammen gingen runter, und wir warteten wie Flüchtlinge um die abkühlenden Ziegelsteine herum darauf, dass die Geschäftsleitung zurückkam und alles wieder aufbaute. Das taten sie aber nie. Also fingen wir an, die Trümmer zu durchsuchen, um zu sehen, was wir retten konnten.“
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„Was hat den Brand ausgelöst?“
„Pfff.“ Sie winkt genervt ab. „Die haben das wahrscheinlich selbst gemacht, um die Versicherung zu kassieren, oder irgendeine arme Färberin ist endlich durchgedreht. Wer weiß das schon.“
„Carmuna hat jede Menge Zeit, aber keine mehr für dieses Rätsel.“ Sie grinst. „Vielleicht wünschte ich mir nur, ich wäre es gewesen.“
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„Es tut mir leid, dass dein Soldat gestorben ist.“
„Er gehörte nie mir, ich hab ihn nur von jemand anderem ausgeliehen. Und das ist okay, menina. Trinken, arbeiten, hart leben. Wir haben ein hartes Leben, wir sterben.“
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„Klingt, als wärest du ein Flittchen gewesen.“
„Ahaha! Ja.“ Sie schnaubt. „Ja. Nur ein bisschen Unruhe in Carmunas Jugend.“
„Das tut mir leid.“
„Es ist eine schöne Erinnerung.“
„Du hast also aus der Fabrik geklaut, du bist eine Diebin.“
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„Carmuna eine Diebin? Das sagst du? Lächerlich.“
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„Es war Essilk, das uns bestohlen hat. Unsere Gesundheit, unsere Hoffnungen, unsere Zeit. Wir haben uns die verlorenen Löhne aus den Trümmern zurückgeholt.“
Sie blickt auf ihre eigenen Waren, fordert sie heraus, sie diesbezüglich zur Rede zu stellen.
„Klingt, als wäre das Feuer eher 'ne Party als 'ne Katastrophe gewesen.“
„Das eine schafft das andere, und so geht es immer weiter.“
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„Sie haben also mit dem Verkauf von Altmaterial angefangen?“
„Ja. Wir haben es wie Farbe auf die Frachtschiffe geladen. Die Hafenarbeiter haben Käufer gefunden, was sie zu Schmugglern gemacht hat.“
„Dieser Bereich ist seit jeher ein Markt, auch wenn sich die Inhalte und Chefs ständig ändern.“
„Gut zu wissen, danke Carmuna.“ (Zurück.)
„Gern geschehen.“
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„Ich interessiere mich für Stadtgeschichte.“
„Ach ja? Dann hör mal auf deine Doña Carmuna.“
„Was ist das für eine Statue da drüben?“ (Du zeigst auf die Statue im Wasser.)
„Nestor.“ Sie sieht nicht auf.
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„Als sie noch stand, pinselten wir alle möglichen Beleidigungen auf sie. Wir kannten Schimpfwörter, die du dir nicht mal vorstellen kannst, menina …“
Sie seufzt in Nostalgie.
„Er versprach uns Nestorismo. Eine neue Art von Politik, von ihm selbst erdacht. Ein Mittelweg zwischen der Entwickelten Welt und dem Superbloc.“
„Klingt vernünftig. Ein Kompromiss aus dem Besten beider Anschauungen.“
„Das war, was wir dachten.“
Sie nickt mit dem Kinn Richtung Statue. Nestors Laichkraut-Augen starren durch 30 Zentimeter fauliges Kanalwasser in den Himmel.
„Du siehst, wie's ausgegangen ist.“
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„Es gibt keinen Mittelweg zwischen Menschlichkeit und Kapital.“
„Ah, ja. Daran erinnere ich mich. Aber bastardo Nestor dachte, Portofiro könnte anders sein.“
„Aber er brachte seine Leute nicht auf Kurs. Sie untergruben ihn.“
„Ha! Es war Nestor, der den Gewerkschaften den Rücken zudrehte, den Fabrikarbeitern, dem Superbloc.“
Nestor der Herrliche, Portofiros oberster Führer von 1928 bis 1980.
Was ist 1980 passiert?
Er floh an einen unbekannten Ort, nachdem er zum dritten und anscheinend letzten Mal ins Exil geschickt wurde, obwohl eine kleine Gruppe von Loyalisten auf seine Rückkehr wartet.
Das ist eine lange Zeit.
In seinen eigenen Worten befreite er seine Bürger von der Bürde, wählen zu müssen.
„Kannst du mir mehr über Quisach erzählen?“
„Quisach?“
Schockiert, dass du impliziert hast, dass es irgendetwas gäbe, was sie dir nicht über Quisach erzählen könnte.
„Das ist das Herz der Stadt. Unseres ist die Fabrik und der Hafen. Wir sind stolze, fleißige Leute.“ Sie setzt sich gerade auf. „Im Sunset machen sie Geld, ich Quisach machen wir Dinge.“
„Damals, bevor Essilk niederbrannte auf jeden Fall. Aber wir sind immer noch stolz. Und wir haben immer noch den Hafen. Portofiro gehört zu Quisach.“
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„Was ist das für ein Raumanzug da drüben?“
„Ein weiteres Relikt von Nestors Idiotie. Dachte, wir könnten uns ins All aufmachen. Totales Desaster!“ Sie lacht wie über ein ungezogenes Kind. „Davon hat er sich niemals wirklich erholt.“
„Und wofür? Warum der Weltraum? All unsere Sachen sind bereits hier.“
Sie wedelt mit der Hand, die Erkundung des Alls als eine logistische Unannehmlichkeit verwerfend.
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„Alles scheint luzianisch zu sein, oder vorzugeben, es zu sein.“
„Die Leute nennen es Luzmanie. Die Kulturblockade sollte die Stadt vor dem Einfluss von Luz schützen. Aber natürlich macht so etwas das Ganze nur interessanter für diese Leute.“
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„Warum lässt man die Leute nicht einfach das haben, was sie wollen?“
„Das wäre eine schreckliche Welt, menina. Die Leute wollen alle Arten von Unsinn.“
„Einfach die jungen Leute ihre Faschisten-Spielzeuge kaufen und ihre Faschisten-Kleidung tragen zu lassen, bis sie von selbst realisieren, dass sie sich zum Narren machen.“ Sie lehnt sich nach vorne.
Blitzende Augen, gesenkte Stimme, ein süßes und saftiges Geheimnis auf der Spitze ihrer Zunge.
„Sie sagen, dass alle luzianischen Minister 'Kopien' eines alten Philosophen wären. Weißt du, was das wirklich bedeutet?“
„Was?“
„Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“
„Aus Bildern kann man sowas nicht herauslesen.“
„Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“„Oh ja, 'Prägungen'.“ Sie rollt mit den Augen. „Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von…„Sie behaupten, dass sie Prägungen diesen hohen Mannes wären. Als ob sie einen Menschen-Kopierapparat…„Pff! Nein. Sie behaupten, dass sie Prägungen irgendeines hohen Mannes wären. Als ob sie einen…
Die Verkäuferin quetscht mit den Händen ihr Gesicht, zieht an Kinn und Wangen, um sie in neue und aufregende Formen zu bringen.
„So sehen sie aus. Durch systematische Manipulation missgestaltet! Luzianer sind genauso, ich sag's dir, das ist auch der Grund, warum man sie nie sieht.“
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„'Inzüchtig'. Die schlimmste Form des Bootlegs.“
„Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“„Oh ja, 'Prägungen'.“ Sie rollt mit den Augen. „Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von…„Sie behaupten, dass sie Prägungen diesen hohen Mannes wären. Als ob sie einen Menschen-Kopierapparat…„Pff! Nein. Sie behaupten, dass sie Prägungen irgendeines hohen Mannes wären. Als ob sie einen…
„Ich habe gehört, sie wären Prägungen.“
„Oh ja, 'Prägungen'.“ Sie rollt mit den Augen. „Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“
„Warte mal … Sie sagen was?“
„Sie behaupten, dass sie Prägungen diesen hohen Mannes wären. Als ob sie einen Menschen-Kopierapparat hätten!“ Sie rollt mit den Augen. „Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“
„Dass es eine Armee von identischen faschistischen Philosophen gibt.“
„Pff! Nein. Sie behaupten, dass sie Prägungen irgendeines hohen Mannes wären. Als ob sie einen Menschen-Kopierapparat hätten!“ Sie rollt mit den Augen. „Sie sind inzüchtig, menina. Hast du jemals Bilder von Königsfamilien gesehen, eh?“
„Niemand kann der süßen Verlockung der Illegalität widerstehen.“
„Vielleicht … Aber die Leute interessiert das Gesetz erheblich weniger als die Kultur, menina. Wenn Luzmanie anti-irgendwas ist, dann anti-kulturell.“
Was sie anti-menschlich macht, das ultimative Modestatement.
„Die Blockade benötigt Verstärkung, und zwar schnell.“
„Ahaha. Ohh, ich erinnere mich an dieses Gefühl. Genieße es, jung zu sein, menina.“
„Was ist diese 'Kulturblockade'?“
„Stell dir eine große vorgebliche Wand um die Stadt herum vor. Hält Musik und Film und was noch alles davon ab, durchzudringen, ja? Abgesehen davon, dass sie nicht funktioniert und niemand sie will. Nutzlos.“
Verzweigung
„Hast du hier irgendwo geheime Gefängnisse gesehen?“
„Gefährliche Fragen kommen meistens von gefährlichen Leuten, menina. Carmuna wird vergessen, dass sie das jemals gehört hat, okay?“
Hoffentlich vergisst sie das wirklich – das war eine Frage, die zu einem Kind passt, das sich wie ein Operant verhält.
Verzweigung
„Wo kann ich etwas zu trinken bekommen?“
„Beschlagener Spiegel, nördlich vom Basar. Komm bloß nicht betrunken und stinkend hierher zurück und versau mir meine schönen Regale.“
Verzweigung
„Das reicht jetzt mit dem Basar-Gerede.“ (Zurück.)
„Sehr gut.“
Verzweigung
„Dieser Basar verändert sich ständig – es gibt viel zu fragen, viel zu sagen. Wir sind in den Ruinen von Essilk Nr. 3, das vor Jahrzehnten abgebrannt ist, aber Carmuna erinnert sich noch immer an den Geruch der Flammen.“
„Keine Zeit für Smalltalk, menina.“
Sie konzentriert sich ganz auf ihre Zeitschrift, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Alternative Formulierung
Sie starrt unbeeindruckt auf den Spiegel in ihrer Zeitschrift.
Verzweigung
„Der Bootsmann redet nicht mit mir. Kannst du mir helfen?“
„Oh, manchmal ist er ein alberner Junge. Immer nur geschäftlich. Du musst einfach mit ihm reden, als wärst du auch ein Geschäftsmann.“
Verzweigung
„Irgendeine Ahnung, was das ist?“ (Du zeigst ihr die rote Disc.)
Sie schaut schief auf die Scheibe und schüttelt den Kopf.
„Es ist eine Disc. Frag den Standbesitzer mit den Discs, nicht die mit den Klamotten. Okay?“
Verzweigung
„Denkst du manchmal über deine Fehler nach? Ich brauche Tipps.“
„Hast du das auf dem Mast gemacht? Ja, Carmuna erkennt einen nachdenklichen Gesichtsausdruck, wenn sie ihn sieht.“
„Du solltest damit aufhören, menina. Dieser ganze Basar ist ein einziger Fehler. Fehler, die auf Fehlern aufbauen. Die Leute auch. Wenn du anfängst, darüber nachzudenken, wie sollst du dann aufhören? Versuch es nicht noch einmal.“
Verzweigung
„Ich bin auf Drogen, Carmuna.“
Sie schaut dich über ihre Zeitschrift hinweg an, seufzt und schaut wieder nach unten.
„Der perfekte Zeitpunkt, um mal durch die Kleiderständer zu stöbern. Vielleicht findest du in diesem Zustand der Drogen ja einen ganz neuen Look für dich.“
Verzweigung
„Hast du eine Ahnung, wo ich eine Waffe kriegen könnte?“
„Eine Waffe?!“
Ich hätte dich nie aus dem Gefrierschrank rauslassen sollen.
Ihre Falten sind wie eine wechselnde Landschaft aus Empörung und Misstrauen.
„Warum fragst du so was? Du bist echt nervig. Hau ab.“
„Ich bin auf der Jagd nach einem faschistischen Minister, Carmuna. Du weißt, dass du helfen willst.“
Während sie darüber nachdenkt, blähen sich die Nasenflügel der alten Frau auf.
Stell dich. Es ist egal, wofür. Du musst ins Gefängnis.
„Ich werde es Polaris sagen. Okay? Jetzt geh schon.“
Verzweigung
„Komm schon, ich schnappe so viele Luftschleicher für dich.“
„Los!“
„Entschuldigung, ja. Schlechter Witz.“ (Zurück.)
Sie schüttelt den Kopf und schaut auf die Seite.
„Hast du irgendwelche schicken Klamotten? Ich muss hochwertig aussehen.“
Verzweigung
„Carmuna hat es dir gesagt – der Schneider in der Partygasse. Sein Laden ist in den Arkaden.“
Verzweigung
„Hochwertig? Was meinst du mit 'hochwertig'?“
„Ich muss einen reichen jungen Verhandlungsführer von der Bank beeindrucken.“
„Ah, du versuchst, einen Ausländer zu ergattern. Sehr clever, menina.“
„Der Schneider in der Partyallee ist der Typ, den du suchst – sein Laden ist unter den Arkaden. Er hat Haare auf der Brust, aber keine auf dem Kopf. Er verkauft Klamotten, die mehr kosten als Carmunas Miete.“
Verzweigung
„Ich versuche, mich so zu kleiden, wie es zu der Rolle passt, die ich haben will.“
„Oh, ich verstehe – gönn dir was. Aber vergiss nicht, dass die Männer dich auch verwöhnen sollen. Dafür sind sie schließlich da.“
„Das möchte ich lieber nicht sagen.“
„Sei nicht so schüchtern, menina. Du willst einen Mann beeindrucken. Einen reichen Mann. Es ist keine Schande, klug zu sein.“
„Ist etwas mit deinen Fingern passiert?“
Sie seufzt, streckt aber ihre Hand aus, damit du sie gut sehen kannst.
„Flecken aus meiner Zeit in der Färberei. Carmuna war eine der ersten und letzten Arbeiterinnen an der Produktionslinie, bevor sie abgebrannt ist. Alle alten Mädchen haben sie.“
Wie ein Baum, der den jungen Bäumen in seinem Schatten seine knorrige Rinde zeigt.
„Die Flecken gehen nicht raus?“
„Die halten länger als meine Hände.“
„Ich war dabei, als die Fabrik ihre Tore öffnete. Ich tauchte meine Arme in die Bottiche, auf deren Oberfläche tote Würmer schwammen und aus denen ein chemischer Geruch aufstieg …“
„Ich sah, wie das erste Mädchen das Zucken bekam. Dann spürte ich es selbst.“
Eine neurologische Erkrankung, die durch die Chemikalien im Farbstoff verursacht wird. Fortschreitend. Unumkehrbar.
„Das ist mir gar nicht aufgefallen.“
Sie hebt ihren Fuß, du siehst, wie er zittert.
„Deshalb habe ich den Stock. Das ist uns allen passiert.“
„Ich war noch hier, als der Manager sagte, dass Essilk #3 wegen 'Marktentwicklungen' dichtmachen würde. Ich war auch da, als der Feueralarm losging.“
„Wenn du mich jetzt fragst, ob ich hier war, als die ersten Stände aus dem Beton sprossen, werde ich sagen: Ja, das war ich. Und hier werde ich bleiben, bis die ganze Stadt im Meer versinkt.“
Verzweigung
„Die haben dich übel zugerichtet.“
„Uns alle.“
Du sagst nichts.
„Zucken?“
„Sieht aus wie Dreck.“
„Dann passe ich zu meiner Stadt.“
„Mein Fehler, dachte, es könnte was Interessantes sein.“ (Zurück.)
„Niemand interessiert sich dafür, was dieser Ort verloren hat.“ Sie schlägt die Beine übereinander und schaut nicht auf. „Wir verlieren noch mehr.“
Verzweigung
„Ich habe Maurito gefunden.“
„Ach ja? Hatte er seine Hand irgendwo in der Hose?“
„Er vertreibt Hausbesetzer aus dem Kulturpalast.“
„Die haben ihn tatsächlich dazu gebracht, seinen Job zu machen? Wunder gibt's immer wieder.“
Verzweigung
„Oh ja. Er gräbt wirklich Muscheln.“
„Sag ihm, er soll wieder an die Arbeit gehen. Wenn Diebe Tante Carmuna überfallen, muss er ihr das Geld zurückzahlen!“
„Kennst du Tempo del Sur, den Boss des Basars?“
„Oh ja, Bastardo. Er hat den Basar in einen „Schwarzmarktbasar“ verwandelt. Er zieht Luzianer an und nervt die lokale Mafia. Alle Männer prügeln sich, während Carmuna nur dasitzt.“
Seit Jahrzehnten kämpfen rivalisierende Banden um die Kontrolle über die Docks und den Markt, aber sie hat sie alle überlebt.
„Ich habe ihn und seine Schlampen-Assistentin schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wahrscheinlich hängen sie irgendwo rum und machen den Engeln das Leben schwer.“
Verzweigung
Sie weiß nichts. Behalte deine Infos über Tempo lieber für dich.
Verzweigung
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihn das Weinende Auge erwischt hat.“
Alternative Formulierung
„Das Weinende Auge hat ihn erwischt, er ist tot.“
Alternative Formulierung
„Das Weinende Auge hat ihn erwischt, er ist gewangt.“
„Nein! Der arme Mann … Carmuna hat immer gesagt, dass er ein guter Mensch war.“
Nein, hat sie nicht.
„Du hast gesagt, er sei ein Bastardo.“
„Ein liebevoller Ausdruck, freundlich! Er war ein guter Mensch. Immer nett zu allen …“
Verzweigung
„Ich erinnere mich, dass er irgendwas gemacht hat, was die Engel krank gemacht hat.“
„Mit Trauer! Er war ein guter Mensch. Immer nett zu allen …“
„Er war auch ein kleines Arschloch.“
„Er war unser Arschloch!“
Sie hört sich selbst und runzelt die Stirn.
„Carmuna hat so ein Wort nie benutzt. Und schon gar nicht über Mister Tempo. Armer lieber Tempo!““
„Ist diese Schlampe, von der du gesprochen hast, Yana?“
Verzweigung
„Tempos Assistentin. Carmuna hat nie was davon gesagt, dass sie 'ne Schlampe ist. Ich mochte sie immer. Hab sie jetzt schon ein paar Tage nicht mehr gesehen. Muss sich wohl verstecken. Polaris beschütze sie!“
Sie hat Schlampe gesagt.
Verzweigung
„Carmuna merkt sich keine Namen von Schlampen. Wen interessiert das schon? Sie raucht nur und klaut Klamotten aus den Lieferungen. Glaubt, wir merken das nicht!“
Klingt eher, als ob sie es merkt, aber nicht interessiert.
„Und sie hat in den letzten Wochen unsere Zahlungen eingesammelt. Jetzt müssen wir kleinen Leute plötzlich einen Teenager ertragen, der den Laden für ihn schmeißt!“
Verzweigung
„Das lasse ich nicht zu, Menina. Sie mag zwar den Schwarzmarkt betreiben, aber sie bestimmt nicht über ihre Doña Carmuna!“
Verzweigung
Tempo steht nicht auf Frauen – wer auch immer dieses Mädchen ist, muss eine andere Beziehung zu ihm gehabt haben als die, die Carmuna andeutet.
„Wer ist diese Schlampe, von der du gesprochen hast?“
„Tempo war einmal mein Freund.“
Verzweigung
„Du armes Ding, menina. Er war auch ein guter Freund von Carmuna.“
Verzweigung
„Dann solltest du sie besser auswählen. Sag ihm, dass er ein Bastard ist, wenn du ihn das nächste Mal siehst.“
„Hast du in letzter Zeit irgendwelche komischen Sachen bei Tempo bemerkt?“
Verzweigung
„Armer Mann! Ja! Carmuna hat Leute sagen hören, dass er vielleicht wieder getrunken hat, aber sie hat das nie geglaubt. Nicht mal für einen Moment.“
„Jeden Tag war er am Schrein am Westtor – hat Opfer gebracht und gebetet! Er muss gewusst haben, dass die Augen auf ihn gerichtet waren, Menina.“
Verzweigung
„Er ist nicht mehr der Alte. Weißt du“, sie beugt sich vor, „früher hat er getrunken, dann hat er aufgehört … Vielleicht ist er wieder in die Flasche zurückgefallen, ohne dass Carmuna es bemerkt hat.“
„Jeden Tag war er am Schrein am Westtor – hat Opfer gebracht und gebetet! Was hat so ein Typ mit den Sternen zu tun?“
„Genug von Tempo.“ (Zurück.)
Verzweigung
„Der Arme.“
Verzweigung
„Ja, das reicht wirklich.“
„Zurück zu Tempo …“
„Bastardo.“
Alternative Formulierung
„Polaris beschütze ihn.“
„Warst du 1966 bei einer Parteiversammlung im Kulturpalast?“
„Oh ja … als dieser Mistkerl Nestor die Stadt kaputtgemacht hat. Carmuna hat all das Leid von Portofiro miterlebt.“
Überlebt sie auch.
Verzweigung
„Sag mir, was an diesem Tag passiert ist.“
Nestorismo ist passiert. Er hat alle aus den Gewerkschaften für Färberei und Seide und dem Superbloc eingeladen, nur damit wir zusehen konnten, wie er uns den Rücken zukehrt.
„Der Superbloc kam zu Besuch. Wir sollten uns alle ein Lied in Nestors Büro anhören – aber dann hat der Mistkerl ihren Vertrag in die Tonne getreten und uns alle rausgeschmissen!“
Verzweigung
Diese Bombe hätte sie alle umgebracht. Wer ihr das Geschenk gegeben hat, dachte, dass es sie umbringen würde. Das war ihnen egal.
Alternative Formulierung
Die Bombe, die PROBABLE ihr gegeben hat, hätte sie alle umbringen sollen.
Carmunas Leben zieht vor deinen Augen vorbei. Wäre dieser Tag nach Plan verlaufen, wäre sie nie alt geworden.
Du kannst dir Karolina einfach nicht älter als dreißig vorstellen.
Verzweigung
„Erinnerst du dich noch an den Song?“
„Nein, menina. Warte mal… Ich habe ihn später gehört. Es war ein Popsong. Hmm. Es liegt mir auf der Zunge …“
„Nein. Es ist weg.“
Ohne den Song ist die Bombe nur noch Deko.
Verzweigung
„Dieses Geschenk war eine Bombe – du warst Teil eines Komplotts, um Nestor in die Luft zu jagen.“
„Ahahaha. Oh Mann, wenn das nur so wäre. Ich hätte mich gerne an so einem Plan beteiligt.“
Sie hat echt keine Ahnung, wie knapp sie dran war, an Nestors Decke zu landen.
Verzweigung
„Erinnerst du dich daran, ein Paket in die Rohrpost gesteckt zu haben?“
„Oh ja. Das war ein Geschenk für Nestor selbst – von einem Superbloc-Beamten an mich übergeben. Sehr hübsch, sehr elegant. Das muss wirklich ein besonderes Geschenk gewesen sein.“
Verzweigung
Sie hat Sprengstoff geschmuggelt.
Verzweigung
Sie hat echt einen miserablen Geschmack, was Männer angeht. Wie kann sie nur noch am Leben sein?
„Woher weißt du das?“
„Ich hab deinen Geist gesehen.“
Alternative Formulierung
„Ich hab dir doch gesagt, dass ich deinen Geist gesehen hab.“
Verzweigung
„Carmuna hat keinen Geist! Carmuna lebt!“
Sie streckt einen Finger gen Himmel und droht den Engeln, ihre Autorität in dieser Angelegenheit nicht anzufechten.
„Es gibt Besseres zu tun, als deinen Unsinn zu entschlüsseln, menina.“
Verzweigung
„Ich kenne den Typen.“
„Und er spricht nach all dieser Zeit immer noch von Carmuna?“
Sie schmollt glücklich.
„Sag ihm, wo er mich finden kann, menina.“
„Intuition.“
„Erinnerst du dich an einen Mann, der dir ein Paket gegeben hat?“
„Oh ja. Sehr gutaussehend, sehr charmant. Es war ein Geschenk für Nestor selbst – also muss es von einem Beamten gewesen sein.“
Verzweigung
Einer der Besten der Oper.
„Du hattest eine Blume im Haar und glitzernde Schuhe an.“
„Ja, ich erinnere mich.“
Carminas Augen schließen sich vor Lachen, und für einen Moment siehst du die junge Frau aus dem Kulturpalast klarer als in jeder Vision.
„Ich habe diese Schuhe geklaut, weißt du. Direkt aus einer Kiste am Hafen. Wir waren wie eine kleine Gang, alle Mädchen. Wir haben uns abgewechselt, um die Hafenarbeiter abzulenken, während die anderen nach allem gesucht haben, was glänzte.“
High Heels klappern auf dem Metallsteg, Röcke flattern im Wind. Eine Gruppe Männer steht auf dem Dock unter ihnen, mit weißen Augen.
„Hinterhältig, nett.“
Verzweigung
„Komm bloß nicht auf weitere Ideen! Finger weg von meinen Regalen.“
Verzweigung
„Oh, wir waren echt brave Mädchen.“
Verzweigung
„Wieder mal am Klauen.“
Verzweigung
„Du hast gut reden!“
Verzweigung
„Geschäfte, die sich solche Schuhe leisten können, verdienen es, dass ihre Sachen geklaut werden. Und außerdem: Wem hätten sie besser gestanden als mir?“
„Diebin!“
„Du warst wunderschön.“
„Menina – das bin ich immer noch.“
Verzweigung
Das ist alles. (Zurück.)
„Klar, kein Problem.“
Verzweigung
„Lass uns nochmal über den Parteitag reden.“
„Rede ruhig.“
Du erinnerst sie an das Lied im Kulturpalast.
Das Lied von der Konferenz kann sie sich nicht merken, weil sie es dort nie gehört hat – aber es war ein echter Hit. Stell lieber eine allgemeinere Frage.
„Hast du in deiner Jugend zu irgendwelchen Songs über den Superbloc getanzt?“
„Über den Superbloc? Nein … ja! Nachdem Nestor sich gegen den Kommunismus gewandt hatte, haben wir angefangen, mit unseren kleinen Lautsprechern vor dem Palast zu stehen und zu allem zu singen und zu tanzen, was Kohila oder den Superbloc erwähnte.“
Stimmen, die singen und skandieren – Worte, die aus Trotz gelernt wurden. Das Geräusch von Nestors Fenster, das zugeschlagen wird. Er schaut auf sie herab und beobachtet sie hinter einem halb zugezogenen Vorhang.
„Oh – menina – geht's um den Song von der Listening-Party, ja? Carmuna kennt ihn, es ist 'Superbloc, Baby!'. Guter Rhythmus, eingängig. Wir haben alle mitgesungen …“
Verzweigung
Verzweigung
Also wird die Bombe durch einen alten Popsong gezündet.
Hol dir eine Aufnahme und du kannst die Bombe selbst benutzen.
„Danke, Caruma.“
Verzweigung
„Schade, dass der Typ von der Delegation mit dem Geschenk so in Eile war … er hätte Carmunas Superbloc-Baby sein können.“
Verzweigung
„Das waren schöne Zeiten, menina. Nestor hat uns so sehr gehasst.“
Warum hat die Delegation ein ausländisches Lied mitgebracht, das die Partei verboten hatte?
Eine Bereitschaft, mit dem Rest der Welt auf Augenhöhe zu interagieren – ein erster Schritt auf dem Weg, „mitzuspielen“. Einen weiteren Schritt haben sie nie gemacht.
Ein Hit der Band „False Midnights”, die wegen ihres Songs mit frechen Texten über die Beziehung zu einem kommunistischen Mädchen auf die schwarze Liste des Superbloc gesetzt wurden. Das machte den Song bei den Jugendlichen in Novessa nur noch beliebter.
Verzweigung
Du hast auch ein paar Zeilen des Songtexts gehört, versuch mal, sie zu singen.
Die Falten in ihrem Gesicht verschwinden kurz vor Schreck.
„Menina, hör auf! Du machst schon wieder einen Aufstand hier.“
Verzweigung
Du hast genug davon gehört, um mitzusummen – zeig es ihr einfach.
Hum.
„Menina, bitte. Du klingst wie eine Marionette, deren Mund zugeklebt ist. Ich will mir nicht vorstellen, dass Leute so was mit Marionetten machen.“
„Bis dann.“ [Gehen.]
Verzweigung
„Der Basar macht bald zu, menina! Vergiss nicht, dir die Kleiderständer anzusehen!“
Verzweigung
Ende dieses Zweigs
Verzweigung
„Vergiss nicht, dir die Regale anzuschauen.“
„Schönen Tag dir.“
Verzweigung
„Carmuna hat gesehen, wie du auf den Mast geklettert bist. Aber sie hat nicht gesehen, wie der Typ runtergefallen ist und gestorben ist …“
Bitter enttäuscht in ihrem Tonfall. Diese alte Frau will Blut sehen.
„Du hast nie was von Mord gesagt. Ich bin dabei, aber das kostet dich was.“
„Morde sind viel zu teuer für eine einfache Verkäuferin. Jetzt erzähl mir mal was über diesen Typen.“
„Er ist nur ein Ingenieur, der die Aero-Tram-Linie beobachtet.“
Bitter enttäuscht in ihrem Tonfall. Diese alte Frau will Blut sehen.„Morde sind viel zu teuer für eine einfache Verkäuferin. Jetzt erzähl mir mal was über diesen Typen.“„Carmuna hat gesehen, wie du auf den Mast geklettert bist und mit dem Typen oben gesprochen hast. Er…„Beantworte die Frage! Was macht dieser Typ da?“
„Ach ja? Hm. Also, Ingenieurwesen ist ein guter Job. Ganz ordentlich. Auch wenn er nicht so aussieht, als würde er viel davon machen … Carmuna wusste, dass er nicht da war! Aber er war einfach nur ein Faulpelz.“
„Das wird Carmuna trösten. Hier.“ Sie greift unter ihren Hocker, kramt ein bisschen und holt dann eine offene Schachtel hervor.
„Ach ja? Hm. Also, Ingenieurwesen ist ein guter Job. Ganz ordentlich. Auch wenn er nicht so aussieht, als…„Ach? Also doch ein ganz normaler Perverser.“ Sie klingt ein bisschen enttäuscht. „Ekelhaft, ja, aber das…„Herumlungern. Ein typischer Faulpelz. Das ist heutzutage ansteckend, menina – du solltest dich von ihm…
Verzweigung
„Ein kleiner Trost als Gegenleistung. Nicht, dass Carmuna vergessen hätte, dass du mit Fragen hierhergekommen bist. Frag ruhig.“
Verzweigung
„Ein bisschen Trost als Gegenleistung.“
„Der Typ ist total verrückt nach Bällen.“
Bitter enttäuscht in ihrem Tonfall. Diese alte Frau will Blut sehen.„Morde sind viel zu teuer für eine einfache Verkäuferin. Jetzt erzähl mir mal was über diesen Typen.“„Carmuna hat gesehen, wie du auf den Mast geklettert bist und mit dem Typen oben gesprochen hast. Er…„Beantworte die Frage! Was macht dieser Typ da?“
„Ach? Also doch ein ganz normaler Perverser.“ Sie klingt ein bisschen enttäuscht. „Ekelhaft, ja, aber das geht nur ihn was an.“
„Er ist irgendwie ein Widerling, aber in einer nicht-bedrohlichen Variante.“
„Ich glaube, er beschäftigt sich eher mit geistigen als fleischlichen Dingen.“
Bitter enttäuscht in ihrem Tonfall. Diese alte Frau will Blut sehen.„Morde sind viel zu teuer für eine einfache Verkäuferin. Jetzt erzähl mir mal was über diesen Typen.“„Carmuna hat gesehen, wie du auf den Mast geklettert bist und mit dem Typen oben gesprochen hast. Er…„Beantworte die Frage! Was macht dieser Typ da?“
Verzweigung
„Carmuna hat gesehen, wie du auf den Mast geklettert bist und mit dem Typen oben gesprochen hast. Er spioniert uns alle aus, jeden Tag. Steckst du mit ihm unter einer Decke? Was hat er vor?“
„Wovon redest du denn?“
„Beantworte die Frage! Was macht dieser Typ da?“
„Bleib ruhig, er ist nur da oben.“
„Herumlungern. Ein typischer Faulpelz. Das ist heutzutage ansteckend, menina – du solltest dich von ihm fernhalten.“
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
„Hey.“ Sie schaut nicht auf.
Verzweigung
„Hey, du Diebin!“
Verzweigung
Verzweigung
„Ich erinnere mich ganz genau, dass du dreißig gesagt hast.“
„Diebischer Preis!“
Verzweigung
„Meine Entschuldigung ist mehr wert als Sol. Kann ich dir stattdessen die anbieten?“
„Kann Carmuna mit deinen armseligen Entschuldigungen ihre Miete bezahlen, hm? Nein? Nein!“
Du bezahlst 50 Sol.
„Hm. Super, menina. Carmuna wird das alles vergessen.“
Wird sie nicht.
„Ich komme später wieder.“ (Du gehst.)
„Mit fünfzig Sol!“
Verzweigung
„Hallo Menin-YA! Du Diebin! Du trägst ganz dreist Sachen, die du von Carmuna geklaut hast! Und tu nicht so, als würdest du mich nicht kennen, ich kenne diesen Mantel. Wir haben über diesen Mantel gesprochen.“
„Ich brauchte es. Und mal ehrlich – es brauchte mich auch.“
„Carmuna braucht Kohle!“
„50 Sol von dir, oder kein weiteres Wort.“
„Da irrst du dich, ich hab diese Klamotten von meiner Oma geerbt.“
„Und eine Lügnerin noch dazu!“
„Ich leihe es mir nur aus. Ich gebe dir das Geld für die Miete später.“
„Ein unerlaubtes Darlehen bei Carmuna aufnehmen? Was für eine Frechheit. Das hätte es früher nie gegeben. Niemals!“
Verzweigung
Verzweigung
Verzweigung
„Der GM, der da drüben Wache halten soll – hast du ihn gesehen?“ Sie reckt den Hals, um sich um dich herum zu schauen. „Der, der sich ständig kratzt.“
Verzweigung
In ihrer Blickrichtung ist von dem Polizisten, der vorhin da rumhing und sich gekratzt hat, nichts mehr zu sehen.
„Warum?“
„Seine Mutter hat Carmuna gebeten, ein Auge auf ihn zu haben und sicherzustellen, dass er seine Arbeit macht.“ Sie schüttelt den Kopf. „Er ist mein Neffe. Der kleine Maurito, schon wieder in Schwierigkeiten.“
Verzweigung
Der „kleine Maurito“ ist mindestens 190 cm groß und nicht jünger als zweiunddreißig.
„Seinen Posten verlassen und alle Sachen von Carmuna ungeschützt zurückgelassen …“
Verzweigung
Ihr Antlitz ist vom Alter gezeichnet und ihr Körper ist gebeugt, aber es ist zweifellos dieselbe Frau, die du im Kulturpalast gesehen hast.
„Ich habe keine Zeit für Fragen von alten Leuten.“
Verzweigung
„Eines Tages wirst du sie fragen.“
„Eines Tages wirst du sie fragen. Carmuna hofft, dass niemand antwortet.“
„Dein Neffe? Warum suchst du ihn?“
„Seine Mutter hat Carmuna gebeten, ein Auge auf ihn zu haben und sicherzustellen, dass er seine Arbeit macht.“ Sie schüttelt den Kopf. „Der kleine Maurito steckt wieder in Schwierigkeiten.“
In ihrer Blickrichtung ist von dem Polizisten nichts mehr zu sehen.
Verzweigung
„Du! Carmuna will Antworten.“
Verzweigung
Ihr Antlitz ist vom Alter gezeichnet und ihr Körper ist gebeugt, aber es ist zweifellos dieselbe Frau, die du im Kulturpalast gesehen hast.
Verzweigung
„Heute gibt es besonders schöne Sachen. Viele Sachen, die man echt gut tragen kann.“
Die alte Frau schaut dich kurz an, bevor sie sich wieder ihrer Zeitschrift zuwendet.
Alternative Formulierung
Die alte Frau schaut dich kurz an, bevor sie sich wieder ihrer Zeitschrift zuwendet, deren Seiten vom Regen nass sind.
Alternative Formulierung
Die alte Frau schaut dich kurz an, bevor sie sich wieder ihrer Zeitschrift zuwendet, deren Seiten im Wind flattern.
DAS 'MAGAZIN' IST VON NATUR AUS ANTI-PROLETARIAT. EINE HOCHGLANZ-PERVERTIERUNG DES BESCHEIDENEN PAMPHLETS.
Verzweigung
Ihr Antlitz ist vom Alter gezeichnet und ihr Körper ist gebeugt, aber es ist zweifellos dieselbe Frau, die du im Kulturpalast gesehen hast.
Verzweigung
„Lass deine belanglose Subkultur-Literatur beiseite, ich hab ein paar Fragen.“
„Nun, Carmuna hat Kleidung.“
Sie hält ihre Zeitschrift schützend von dir weg.
Es blitzt zwischen den Seiten. Sie versteckt da was drin.
Verzweigung
„Carmuna“. Der Name auf der Bestellung von PSEUDOPOD. Dein Doppelgänger schuldet dieser Frau eine winzige Lieferung Socken.
„Schön, dich kennenzulernen.“
„Carmuna hat nicht zugestimmt, sich zu treffen.“
„Was ist daran besonders gut?“
„Auf dem Weg hierher sind sie nicht kaputtgegangen. Carmuna hat sie selbst auf Löcher überprüft.“
„Kümmere dich nicht um mich, ich stöbere nur ein bisschen in dem Ramsch herum.“
„Ich stöbere nur, ich stöbere nur“, wiederholt sie deine wiederverwendeten Worte. „Carmuna hört das oft.“